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Eddy Spensers Erlebnis-Schatzkiste

von - Leela -
Kurzbeschreibung
SammlungAbenteuer, Freundschaft / P12 / Gen
Eddie Jake Tracy
05.01.2021
07.08.2022
84
135.401
2
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
06.04.2022 515
 
Anm. d. Aut.: Dieses Kapitel wurde für die »Wochen-Challenge« von Sira-la geschrieben. Die Vorgaben sind zur Vermeidung von Spoilern am Ende des Kapitels.
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Nicht alle Erlebnisse, die Eddy zu erzählen hat, sind superaufregend. Manchmal sind es auch Alltäglichkeiten, von denen er berichten kann. Wie sich solche Gelegenheiten in seinem Buch niederschlagen? Hier hat er ein Beispiel für euch.

Auf in den Urlaub

Der Job als Ghostbuster ist sehr fordernd. Spätestens wenn man drei mal in der Woche mit Prime Evil zu tun hatte, ist man urlaubsreif.
      So ging es uns auch, und so beschlossen wir, für eine Weile einmal alles hinter uns zu lassen und Urlaub zu machen.
      Tracy hatte dafür einen richtigen Wellness-Urlaub gebucht, mit allem, was dazu gehörte – viel Natur, Massagen, Entspannung… Für jeden von uns war etwas dabei. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr wir uns auf diesen Urlaub freuten – und wir genossen wirklich jeden einzelnen Moment davon, jeder auf seine Weise.
      Nun muß man dazu sagen, daß nach drei Wochen selbst die herrlichste Entspannung anstrengend werden kann. Ich will nicht gerade sagen, daß wir Prime Evil vermißten! Aber so schön Urlaub auch ist, noch schöner ist es, gut erholt aus dem Urlaub nach Hause zu kommen.

Persönliche Anmerkung von Ansabone: Hallo! Hier ist das Skelefon des Ghostbuster-Service. Es ist natürlich schön, wenn die Jungs nach drei Wochen Entspannung gut erholt nach Hause zurück kommen! Nicht unerwähnt bleiben sollte dabei aber, was für Folgen das für andere hat. Zum Beispiel mich! Denn die Kundschaft bleibt deswegen ja nicht aus!
      Während das Team also sonnengebadet und im Pool geplanscht hat, habe ich hier die Stellung gehalten. Und das ist eine noch größere Herausforderung, als wenn die Jungs hier sind!
      Es ist ja nicht nur, daß für gewöhnlich einer von den Herrschaften die Gesprächsführung übernimmt. Es macht sich keiner ein Bild, welchen Diskussionsbeitrag es nach sich zieht, wenn man versucht, den Kunden zu erklären, daß in einem bestimmten Zeitraum kein Auftrag ausgeführt werden kann, und sich die Kunden, wenn es brennt, an eine andere Firma wenden müssen – wenn sie nicht ein paar Tage bis Wochen auf die Bearbeitung ihres Geisteranliegens warten können oder wollen. Denn seien wir mal ehrlich, oft genug handelt es sich doch bei den sogenannten Geisterkatastrophen um Luxusprobleme, Unannehmlichkeiten, die man auch später klären könnte, und die Notwendigkeit der sofortigen Klärung nur dem Ego des Anrufers geschuldet ist.
      Den Nervenzusammenbruch der Ehefrau zu erörtern, und während dessen den Sonnenbadenurlaub der Mitarbeiter zu erklären, das bleibt natürlich an mir hängen, nicht an den die herrliche Entspannung genießenden Verursachern des Unmuts. Die kommen gerade frisch erholt aus dem Urlaub zurück.
      Und ich? Ich habe jetzt drei Wochen Skelefonterror vom feinsten hinter mir. Dankt man es mir? Es ist ja mein Job! Aber damit sind wir genau beim Thema. Ich glaube, ich bin urlaubsreif…


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Kalenderwoche 14 war:
      Urlaub ist schön, aber gut erholt nach Hause zu kommen ist noch viel schöner.
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