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Magische Begegnung.../ WW und HG Fanfiction

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
05.01.2021
05.01.2021
28
86.388
3
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05.01.2021 2.515
 
P.o.v Hermine

,,Was macht ihr jetzt eigentlich wenn wir wieder "zurück" sind? ", frage ich Harry und Ron während wir im Hogwartsexpress Richtung Berlin sitzen. ,, Naja...also ich werde, denke ich, sowas wie mein Dad machen!", sagt Ron, während er Krätze vom Tisch nimmt. ,,Möchtest du dann auch mit Mugglezeug arbeiten? ", fragt Harry Ron. ,, Nein, dass nicht, aber ich möchte gerne im Ministerium arbeiten. ", sagt Ron lachend. ,,Und du Harry?", frage ich weiter. ,, Puuhh....das ist eine sehr gute Frage Hermine. Vielleicht werde ich ja mal Lehrer der Geschichte oder so etwas, keine Ahnung! ", sagt er und ich muss lachen. Das war typisch Harry. Harry war schon immer der auserwählt, der keinen Plan von nichts hatte. Er ließ immer alles auf sich zu kommen, meistens hatte er auch mehr Glück als Verstand, aber das war Harry. Ron wusste, dass er nie so wie seine Brüder werden will, das stand für ihn fest. Und ich? Ich bin Hermine Granger 19 Jahre alt und bin nicht wie die anderen. Während Harry und Ron Reinblüter sind, bin ich eine Muggelstämmige. Ich wurde durch meine Vergangenheit sehr oft Beleidigt oder fertig gemacht, doch trotzdem war ich Jahrgangsbeste. ,,Und du Hermine? Was willst du mal werden? ", reißt Harry mich aus meinen Gedanken. ,,Ich weiß es noch nicht. Eigentlich möchte ich erstmal in die Muggelwelt!", sage ich und beide sehen mich verwirrt an. ,,Wieso das denn? ", fragt Ron mich. ,,Hast du während unserer Beziehung garnicht aufgepasst?! ", frage ich ihn gespielt genervt. Ja Ron und ich waren mal ein Paar, doch kurz vor der Abreise haben wir beide beschlossen, dass es besser wäre, wenn wir nur Freunde sind, da ich gerne in die Mugglewelt will, er jedoch nicht. ,, Aber jetzt mal ernsthaft Hermine? Möchtest du dein Talent einfach so wegwerfen? ", fragt Harry mich. ,,Wer sagt denn das ich das tue? Ich möchte zwar erstmal in die Mugglewelt, aber niemand sagt das ich da bleibe. Ich möchte erstmal Zeit mit meinen Eltern verbringen und dann vielleicht wieder in die Zauberwelt. Außerdem möchte ich mir einen Mugglejob suchen, um die Welt da draußen besser zu verstehen. ", sage ich und merke wie ich wieder beginne zu schwärmen. ,,Typisch Hermine!", sagt Ron lachend. ,,Nicht zufrieden damit eine Welt zu kennen. ", beendet er seinen Satz und wir alle lachen. ,,Hey Harry.", sagt Ginny aufeinmal und betritt unser Abteil. Ginny Weasly! Die Schwester von Ronald, oder besser gesagt Ron Weasly , hat dem guten Harry Potter ganz schön den Kopf verdreht. Im letzten Jahr sind sie endlich ein paar geworden. Ron wollte es am Anfang nicht verstehen, aber er kriegte sich schnell ein. ,,Oh, hey Ginny! ", sagt Harry lächelnd und stellt seine Tasche auf die Seite. ,,Wie geht's dir?", frage ich sie und lächle sie an. ,,Gut, aber es wird komisch sein ohne euch auf die Schule zu gehen. ", sagt sie. ,,Warum das denn?", fragt Harry. ,,Naja, ohne meinen Bruder der mich immer beschützt hat, ohne Hermine die mir bei allem geholfen hat und naja....ohne dich. Das erklärt sich aber denke ich von selbst. ", sagt Ginny und Harry grinst sie an. ,,Aber du kannst dich trotzdem jeder Zeit bei uns melden wenn was ist!", sagt Ron. ,,Ja, da hat dein Bruder ausnahmsweise recht süße! ", sage ich und zwinkere ihr zu. ,,Ich finde es schade, dass ihr euch getrennt habt. ", sagt Ginny und sieht zwischen Ron und mir her. ,,Ja, aber es ist besser so.", sagt Ron und ich nicke. ,,Und trotzdem seit ihr ja gute Freunde!", versucht Harry die Situation zu retten, was zum glück auch klappt. Wir unterhalten uns noch sehr viel, als aufeinmal eine Durchsage kommt. ,,Nächste Haltestelle Berlin Hauptbahnhof! ", sagt die Stimme und ich sehe in grinsende Gesichter. ,,Nadann, lasst uns mal zusammenpacken!", sage ich und alle stimmen zu. Wir werfen den Müll weg und räumen auch die Decken, die wir gebraucht haben, als wir durch ein Winterdorf gefahren sind, weg. ,,So meine lieben.", sagt Mrs. Mcgonnagl und kommt in unser Abteil. ,,Noch ein letztes Mal.... Potter, Weasly und Granger!", sagte sie. Mrs. McGonagll ist die Lehrerin vom Haus Gryffindor. Sie ist zwar etwas streng, doch wenn man einmal zu ihr durchgedrungen ist, dann ist sie eine Gute Seele. ,,Ich werde sie alle vermissen! ",, sagt sie und lächelt uns an. ,,Wir Sie auch, Mrs. ", sage ich und sie grinst mich an. Sie nimmt uns alle in den Arm und wir unterhalten uns noch kurz, bevor sie zum nächsten Abteil muss. ,,Sie ist so warmherzig. ", sage ich und grinse. ,,Ja! Das war in Hogwarts aber anders! ", gibt Ron von sich. Wir nehmen alle lachend unsere Koffer und gehen Richtung Ausgang. Der Zug hält keine 5 Minuten später und wir steigen aus. Mr. und Mrs. Weasly stehen schon mit Fred und George da. Ich laufe auf die beiden zu und nehme sie in den Arm. ,,Hallo Bücherwurm! ", sagt George, welcher mich wieder los lässt. ,,Hallo Knalltüten!", sage ich und wir müssen lachen. Ich nehme auch Fred, Mr. und Mrs. Weasly in den Arm. Nachdem auch Ron, Ginny und Harry durch sind, stehen wir alle in einem Kreis. ,,Ach, ich freue mich ja so, dass ihr alle noch am Leben seit, auch wenn man euch die Schrammen noch ansieht. ", sagt sie und sieht zwischen uns hin und her. ,,Ja, aber die verheilen ja wieder!", sagt Ron nach einer kurzen unangenehmen Stille. ,,Da sind meine Eltern, ich muss los! ", sage ich und drehe mich zu Ginny, Ron und Harry. ,,Wir bleiben in Kontakt! Am besten über das Telefon. Harry, erklärst du es ihnen? ", frage ich und er nickt. ,,Super, Danke! ", sage ich und sie grinsen mich an. Ich drücke alle nochmal ganz fest, bevor ich meinen Koffer nehme und gehen will. ,,Hermine, Warte! ", sagt Ron und rennt zu mir. Er stellt sich direkt vor mich hin und sieht mir in die Augen. ,,Ich hab dich lieb! ", sagt er und grinst leicht verlegen. ,,Ich dich auch! ", sage ich und wir nehmen uns nochmal in den Arm, bevor ich dann durch die Säule gehe. Kaum stehe ich davor, rennen Mama und Papa auf mich zu. ,,Och, Gott sei dank geht es dir gut!", sagt Mama und drückt mich fest an sich. ,,Mama, alles gut, mir ist nichts passiert!", sage und nach gefühlten Stunden lässt sie mich dann auch los. ,,Ich finde es schön, dass du erstmal zu uns kommst! ", sagt Papa und lächelt mich an. ,,Ja klar! Ich muss noch viel aus der Mugglewelt erfahren. ", sage ich und beide nicken. Wir unterhalten uns noch kurz und gehen dann zum Auto. Wir fahren nachhause, als ich merke, dass meine Mom etwas bedrückt. ,,Mama? Ist alles okay? Du siehst so bedrückt aus.", sage ich und sehe meine Mom durch den Rückspiegel an. ,,Ach Schätzchen, ich freue mich nur so, dass du wieder hier bist...ich hatte nur etwas Angst um dich.", sagt sie und lächelt mich durch den Spiegel an. ,,Ja, ich bin auch echt froh, dass ich wieder hier bin. Egal wie schön und cool die Zeit in Hogwarts war, ich bin froh nicht nochmal mit meinen Freunden und den anderen Schülern eine Schule retten zu müssen.", sage ich und muss lachen. ,,Ja....wie geht es Harry eigentlich damit?", fragt Papa. ,,Harry sagt immernoch das er nicht DER Harry Potter ist, sondern nur der verpeilte Harry den wir kennengelernt hatten.", sage ich und Papa nickt. ,,Ja, auch wenn ich ihn nicht wirklich kenne, scheint es so als ob er sehr bodenständig ist.", sagt er und ich stimme ihm zu. Die restliche Fahrt über berichte ich, was im letzten Jahr alles passiert ist. Auch Mama und Papa erzählen mir viel über ihren Beruf. Ihr müsst wissen, das Mama und Papa mich ab meinem 5. Lebensjahr eher zuhause und abgeschottet gelassen haben, da ich meine Kräfte nicht unter Kontrolle hatte. Ich hatte bis zu meinem 11. Lebensjahr keine Freunde und auch kein eigenes Handy, geschweige denn einen Internetzugang. ,,Wir sind da!", sagt Mama und stoppt den Motor. Wir steigen aus und ich nehme meinen Koffer aus dem Kofferraum. Papa schließt die Wohnung auf und ich muss sagen, dass sie nicht schlecht dekoriert haben. Zu letztem Jahr sind die Wände nicht mehr weiss, sondern in der Küche ein leichten beige farbenen Ton und im Wohnzimmer ein dunkles braun. ,,Wow! Ihr habt ja neu gestrichen. Das sieht schön aus, besser als das doofe weiss.", sage ich und Mama nimmt Papa in dem Arm. ,,Das ist alles der verdienst von deinem Papa!", sagt Mama und sieht Papa verliebt an. ,,Okay, ich gehe mal hoch in mein Zimmer. genießt eure Zweisamkeit!", sage ich lachend und gehe hoch. ich öffne die Tür, gehe mit meinem koffer hinein und schließe die Tür wieder. Ich werfe meinen Koffer auf mein Bett und öffne ihn. Als erstes nehme ich mir meinen Zauberstab aus dem Koffer und lege ihn behutsam auf den Schreibtisch, danach trage ich die schweren Bücher zu meinem Schrank und platziere die Bücher unter meinen Klamotten in der hintersten Ecke. Als ich dann auch die Klamotten aufgeräumt habe, beschließe ich noch etwas Spazieren zu gehen. Ich gehe also runter und ziehe meine Schuhe an. ,,Wo gehst du denn hin Mäuschen?", fragt mich Mama. ,,Ich gehe noch etwas Spazieren.", sage ich und sie nickt. ,,Pass auf dich auf!", ruft Papa noch. Ich nehme mir noch einen Hausschlüssel und gehe dann raus. Ich laufe eine ganze weile, als ich aufeinmal angerempelt werde. ,,Oh Gott tut mir das leid.", sagt eine junge Dame und lächelt mich beschämt an. ,,Alles gut.", sage ich und schenke ihr ein kleines, aber ernst gemeintes, Lächeln. ,,Bist du neu hier? Ich habe dich hier in der Gegend noch nicht gesehen.", sagt das mir immernoch fremde Mädchen. ,,Ja, ich bin neu hier.", sage ich, als sich das Mädchen aufeinmal gegen die Stirn schlägt. ,,Wie dumm ich manchmal doch bin. Ich sollte dir vielleicht mal meinen Namen sagen...Ich bin Amelie Gemander.", sagt sie und streckt mir ihre Hand entgegen. ,,Ich bin Hermine....Hermine Granger.", sage ich und nehme ihre Hand. ,,Interessanter Name, hab ich noch nicht so oft gehört, ist ja aber auch egal.", sagt sie und lächelt mich an. ,,Ich finde deinen Namen sehr schön.", sage ich und sie lächelt. ,,Danke....wollen wir ein Stück zusammen gehen?", fragt Amelie. ,,Klar, warum denn
nicht.", sage ich und sie lächelt mich an. Wir laufen also ein Stück und setzen uns dann auf eine Parkbank. ,,So, erzähl mal was von dir.", sagt Amelie und sieht mich an. ,,Was soll ich denn erzählen?", frage ich. ,,Naja, was so deine Hobbys sind, warum du hier her gezogen bist, was du arbeitest...so was halt.", sagt Amelie. ,,Naja...also ich habe nicht wirklich Hobbys. Ich komme von einem Internat und bin heute von meinem letzten Jahr dort wieder gekommen, weswegen ich zu meinen Eltern gezogen bin und auch noch keinen Beruf habe.", sage ich und Amelie sieht mich überrascht an. ,,Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?", fragt sie und ich grinse. ,,Ich bin 19, werde bald aber 20.", sage ich und sie lächelt mich an. ,,Und du?", frage ich schnell hinterher. ,,24.", sagt sie und lächelt mich an. ,,Und was sind deine Hobbys und was arbeitest du?", frage ich sie, da ich ja nur den Beruf Zahnarzt kenne. ,,Also Hobbys habe ich tatsächlich selbst keine, da mein Job sehr viel Zeit beansprucht. Ich arbeite als Eventmanagerin für einen Sänger.", sagt sie. ,, Es tut mir leid Amelie, aber kannst du mir bitte sagen was dein Beruf ist und für wen du arbeitest?", frage ich und kratze mich am Hinterkopf. ,, Ja klar! Also als Eventmanagerin muss man die Tour von dem Sänger oder der Sängerin vorbereiten und gucken das alles funktioniert.", erklärt sie mir. ,,es tut mir leid, aber was ist eine Tour?", frage ich sie und sie sieht mich entgeistert an. ,,Naja, wie soll man sagen? Fangen wir vorne an. Du kennst doch bestimmt so Sänger wie Ed Sheeran, Justin Bieber oder Taylor Swift.", sagte sie und ich zucke nur mit den Schultern. ,,Ich verstehe nur Bahnhof.", sage ich und sie versteht die Welt denke ich immernoch nicht. ,,Wie wäre es, wenn wir uns morgen auf einen Kaffee treffen und da nochmal reden?", fragt Amelie und ich nicke. ,,Okay....möchtest du mir deine Handynummer geben, damit wir uns morgen treffen können?", fragt sie. Ouh man ich zerstöre ihre Welt komplett. ,,Ich besitze kein Handy.", sage ich und ihre Kinnlage fällt komplett runter. ,,Okay...dann gehen wir morgen ein Handy für dich kaufen! Wir treffen uns morgen um 12 Uhr einfach hier, okay?", fragt sie mich und ich nicke. ,,Okay, dann freue ich mich schon dich morgen wieder zu sehen!", sagt Amelie und steht auf. ,,Ich mich auch, danke das du dir die Zeit nimmst, für so eine verrückte wie mich.", sage ich und muss lachen. ,,Ach was! Du bist doch nicht verrückt, nur etwas anders vielleicht.", sagt sie und lächelt mich an. Wir verabschieden uns noch mit einer Umarmung und so laufe ich die restlichen 15 Minuten alleine nachhause. Zuhause angekommen schließe ich auf und gehe rein. ,,Hallo Mama! Hallo Papa! Ich bin wieder da!", rufe ich und ziehe meine Schuhe aus. ,,Hallo Mäuschen, na wie wars?", fragt Mama mich. ,,Super. Ich habe ein total nettes Mädchen kennengelernt. Sie heißt Amelie und arbeitet als Eventmanagerin. Wir haben uns gleich für morgen verabredet.", sage ich, während ich in die Küche laufe und mich an den Kühlschrank lehne. ,,Ach Hermine das freut mich, aber du hast ihr nicht erzählt das du....", fragt sie, doch traut sich nicht die Frage zu beenden. ,,Nein, natürlich nicht,", sage ich und Mama scheint erleichtert. Ich habe schon seit ein paar Jahren das Gefühl, dass es für Mama und Papa eine Belastung ist, dass ich zaubern kann. ,,Du Mama? Kann ich etwas Geld haben...ich brauche unbedingt ein Handy.", sage ich. ,,Wofür brauchst du denn ein Handy?", fragt sie mich. ,,Alle in meinem Alter haben eins und um nicht so krass aufzufallen brauche ich auch eins.", sage ich und Mama lacht. ,,Ich kann dir etwas Geld geben, aber du solltest dir dringend einen Job suchen Hermine.", sagt Mama. ,,Ja Mama. Ich frage Amelie gleich morgen mal ob sie eine Idee für mich hat.", sage ich und Mama lächelt. ,,Das ist halt meine Hermine.", sagt sie und lächelt. ,,Sei mir nicht böse, aber ich gehe jetzt ins Bett. Ich bin echt müde.", sage ich und Mama nickt. Ich gehe also hoch und mache mich bettfertig. Ich lege mich in mein Bett, doch anstatt zu schlafen starre ich die Decke an. Nach langem Überlegen und nachdenken schlafe ich dann endlich Traumlos ein.
 
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