Geschichte: Freie Arbeiten / Poesie / Humor / Huldigung

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Huldigung

GedichtPoesie / P6 / Gen
04.01.2021
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Manchmal ist sie spröde,
manchmal auch ganz zart.
Mancher möcht sie bräunen,
bringt sie in Gefahr!

Wär sie nicht vorhanden,
lebten wir riskant.
Keine Eigenkühlung,
schwindender Verstand!

Sie ist beeindruckend elastisch
und gibt doch niemals wirklich Ruh –
legt sich mit der Zeit in Falten,
erbittet Pflege immerzu.

Manchmal ist sie eine Plage
und hat sich nicht im Griff –
vor allem, wenn der Mensch beschließt,
sie bräucht den letzten Schliff.

Make-up-Schichten, Sonnenbrand,
Tinte und ein Loch im Rand
des Nabels, Ohrs oder der Braue –
übertragen: derbe Haue.

Das meiste macht sie dennoch mit,
erholt sich schnell und klaglos.
Doch wer sie gesund geschenkt kriegt,
würdigt sie selten – fraglos.

Dann wird sie zum Hindernis!
Und gibt’s hierfür auch ’nen Verriss –
dies Werk gebührt der Oberhaut.
Huldigt der Epidermis!
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