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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.04.2021 1.536
 
Während Nené mit ihrer Tochter scherzte und lachte, was Eizan verdammt glücklich machte, sah er Kalin besorgt an. Der sah nämlich traurig aus. Jetzt war wohl der Punkt gekommen um mit ihm ein ernsthaftes Gespräch zu führen. Die beiden waren mit sauber machen fertig und Nené brachte Akiza ins Bett. Das würde wohl heute länger dauern da Akiza noch immer sehr aufgedreht war. Sie wieder zu beruhigen, würde schwer werden. „Kalin, sollen wir kurz reden?" Fragte er ihn schließlich. „Ja in Ordnung. Vielleicht hilft es mir ja sogar." Antwortete Kalin und die beiden gingen in Kalins Zimmer. „Kalin wie geht es dir gerade?" Fragte Eizan nachdem er die Tür geschlossen hatte. Kalin sah ihn an. „Ich weiß es nicht so richtig. Ich freue mich natürlich für Akiza, es war wirklich ein sehr schöner Tag. Aber ich vermisse Isuzu. Ich verstehe halt nicht warum sie nur wegen einem Kuss abgehauen ist. Warum sind Mädchen nur so kompliziert?" Fragte er Eizan und schlug die Hände verzweifelt über denn Kopf zusammen. Eizan musste grinsen. „Da fragst du ja denn richtigen Kumpel. Das scheint denn weiblichen Geschlecht wohl im Blut zu liegen. Oder wir erwischen immer die falschen. Aber weißt du, Frauen können auch liebevoll sein und richtig süß. Deine Schwester zum Beispiel ist verdammt lieb zu dir und Akiza. Nené hat um dich gekämpft." „Ja und ich bin Nené auch entgültig dankbar das sie das gemacht hat und ich jetzt hier wohnen kann. Darum werde ich auch alles machen um Nené zu helfen wo ich kann. Besonders mit Akiza. Sie ist toll." „Ja meine Tochter ist ein echtes Goldstück. Ich liebe sie." „Und liebst du auch Nené?" Fragte Kalin neugierig. „Ach weißt du, das ist eine Frage die ich mir schon seid Tagen stelle. Wusstest du eigentlich das Nené und ich uns seid dem Kindergarten kennen?" Kalin sah Eizan überrascht an. „Wirklich? Wie war sie so? Kannst du mir etwas erzählen?" Fragte Kalin neugierig und es schien ihm augenblicklich wieder besser zu gehen. Eizan musste grinsen. „In Ordnung. Dann erzähle ich dir mal eine Geschichte über deine Schwester. Also, wir waren da ungefähr 2 Jahre alt. Wir sind beide auf einen Spielplatz gewesen. Deine Schwester war so winzig und süss. Noch kleiner als Akiza. Es war einfach nur niedlich sie anzusehen. Wie eine Puppe. Genau so perfekt und hübsch. Wir standen also auf dieser riesigen Rutsche. Ich bin schnell runter gerutscht. Dachte Nené würde mir direkt hinterher kommen. Allerdings stand sie noch immer oben. Schaute ängstlich zu mir runter. Ich habe die ganze Zeit gerufen das sie runter rutschen sollte. Aber sie hatte sich nicht getraut. Die Rutsche war ihr unheimlich. Jack war kurz etwas zu trinken holen. Daher konnte er mir nicht in diesem Moment helfen. Ich überlegte also wie ich Nené jetzt da runter holen konnte. Sie war völlig verängstigt und kurz vorm kollabieren. Ich musste ihr dringend helfen. Also bin ich wieder die Rutsche hoch zu ihr. Habe sie wieder etwas beruhigt. Dann habe ich ihr klar gemacht das sie irgendwann endlich wieder runter kommen muss. Sonst müsste Nené dort übernachten. Da hat deine Schwester wohl daran gedacht das sie dann noch mehr Angst haben wird. Also beruhigte sich Nené wieder. Dann hat sie sich vor mich gesetzt. Ich habe sie ganz dolle festgehalten. Ich bin dann schließlich gemeinsam mit ihr runter gerutscht. Nené hat sich die Augen zugehalten und geschrien. Aber sie war so unglaublich froh endlich wieder unten zu sein. Da hat sie mich dann ganz fest umarmt. Hat sich immer wieder bei mir bedankt. Als hätte ich ihr Leben gerettet. Für die kleine 2 jährige Nené fühlte es sich wohl auch so an. Sie war so unglaublich süß. Damals schon." Erzählte Eizan Kalin. Eizan sah dabei sehr glücklich aus. Er war wohl noch immer stolz darauf Nené damals gerettet zu haben. Dachte sich Kalin und musste bei der Vorstellung von Nené auf der Rutsche lächeln. Akiza war da wohl eher wie Eizan. Sie wäre ständig mit freude da runter gerutscht. „Du scheinst Nené tatsächlich zu lieben Etsuya und das versuchst du bloß zu unterdrücken. Ich habe mit meinen 13 Jahren natürlich noch überhaupt keine Ahnung davon und hatte mit meinen Eltern auch kein gutes Vorbild dafür, aber es kommt mir schon so vor als wenn das mit euch einfach passt. Du wohnst ja auch schon etwas länger bei uns und ich sehe das es Nené glücklich macht und ich bin auch froh das du da bist." „Danke Kalin. Du bist ein toller Junge. Das wusste ich seid unserer ersten Begegnung. Darum werde ich dir helfen wo ich kann. Du musst es nur sagen. Jetzt sollten wir aber schlafen gehen. Morgen heißt es wieder früh raus. Ich hoffe es hat dir heute trotzdem gefallen." „Ja es war sehr schön. Ihr habt das für Akiza wirklich sehr toll gemacht. Ich habe sie selten so glücklich gesehen und es war schön Rindou und Eishi wieder zu sehen." „Eure Torte war aber auch spitze. Akiza wollte sie fast nicht Essen so schön war sie. Dann gute Nacht und Versuch wenigstens etwas zu schlafen. Irgendwann wird es besser. Versprochen." Sagte Eizan und ging zu Nené. Sie lag mit einen Buch bereits im Bett. Eizan beobachtete sie kurz. Nené bemerkte ihn gar nicht. Sie war viel zu vertieft in ihr Buch. Erst als er sich seine Klammotten auszog sah Nené zu ihm und legte das Buch weg. Lächelte sogar. Er legte sich zu ihr und sah Nené einfach nur an. „Ist alles in Ordnung Etsuya? Wie war es bei Kalin? Akiza jedenfalls hat mir noch sehr aufgeregt viel erzählt und sich ständig bedankt." Lächelte sie ihn total niedlich an. „Na ja Kalin ist natürlich sehr traurig, aber er ist 13. Das wird schon wieder. Diese Isuzu war kein guter Umgang für ihn." „Ich fand sie sehr nett. Aber sehen wir mal was passiert. Jetzt sollten wir wohl lieber schlafen." „Heißt das wir schlafen heute wieder miteinander?" Grinste Eizan, legte sich wieder auf Nené und begann sie am Hals und Schulter zu küssen. Nené war kurz davor denn verstand zu verlieren. Stöhnte leise auf. „Nein Etsuya, wir werden nicht miteinander schlafen. Oder hast du dir schon überlegt das du entgültig mit mir zusammen sein möchtest?" Eizan kniete sich jetzt über Nené und sah ihr direkt in die Augen. „Nené, ich habe tiefe Gefühle für dich. Du bist mehr als nur die Mutter meiner Tochter, aber ich habe ehrlich gesagt noch immer bedenken mich auf dich einzulassen. Unsere gemeinsame Vergangenheit war nicht gerade harmonisch. Gib mir bitte noch ein paar Tage. In Ordnung meine süße kleine Nené?" Fragte er und gab Nené zumindest noch einen zärtlichen Kuss, auch wenn er sehr frustriert darüber war das Nené offensichtlich ebenfalls mit ihm schlafen wollte es aber nicht machte. „Ja das ist in Ordnung. Ich werde dich zu nichts drängen Etsuya.“ Antwortete sie, schmiegte sich nah an ihn und sah ihn verliebt an. Dann schliefen beide aneinander gekuschelt ein. Am nächsten morgen war Kalin schon vor allen anderen aufgestanden und in die Schule gegangen. Das wunderte Nené zwar, aber der Junge konnte einfach nicht mehr schlafen. Dann machte sie Akiza für die Kita fertig. Dabei dachte sie die ganze Zeit an ihr ungeborenes Kind und daran wann sie das Etsuya sagen wollte. Als sie ihm von Akiza erzählt hatte, war das ja nicht so gut gelaufen. Er hatte sogar behauptet sie wäre die Tochter von Kenji und Nené wollte sie ihm unterschieben. Aber das war ja eine ganz andere Zeit und Situation gewesen. Auf diese Idee würde Etsuya jetzt wohl nie mehr kommen. Als schließlich auch Etsuya aufgestanden und fertig war Frühstückten sie erstmal noch gemeinsam. Eizan gab Nené auch noch selbstgemachte Kirsch Marmelade von Lars seiner Frau, da Etsuya ihm erzählt hatte wie gerne Nené von seinen Kirschen aus dem Eisbecher immer genascht hatte. Lars meinte dann er hätte auch eine verträumten Blick gehabt, wenn er von Nené sprach. Als er das seiner Frau erzählte, hatte sie ihm sofort die Kirschmarmelade gegeben und gesagt er solle ihr doch auf jeden Fall erzählen wie es bei denn beiden weiter ging. Eizan versprach natürlich Lars auf denn laufenden zu halten. Nené war davon völlig begeistert und freute sich. Nené gab Eizan dafür einen Gutschein ihres Restaurants mit für Lars und seine Frau. Denn würde Eizan ihm heute geben. Akiza hatte allerdings noch vor Nené Anspruch auf ein Brötchen mit der Marmelade erhoben und auch zuerst eines bekommen. Auch Akiza war total begeistert von der Marmelade. Sie bettelte Nené an auch welche zu machen. Nach dem Frühstück brachen sie dann auf. Da Nené noch immer soviel zu tun hatte und es sonst zu spät werden würde, beschloss Nené auch heute wieder von zuhause aus zu Arbeiten nachdem sie Akiza in die Kita gebracht hatte. Eizan war dafür heute leider zu spät dran gewesen. Nené war schon gespannt auf denn nächsten Termin zur Kontrolle. Sie konnte es kaum erwarten ihr Baby endlich wieder zu sehen. Als sie zuhause angekommen war und gerade die Wohnungstür aufschließen wollte, wurde sie plötzlich in ein Auto gezerrt und bekam etwas auf denn Kopf. Dann wurde ihr schwarz vor Augen.
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