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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.04.2021 1.706
 
Nené rang sehr mit sich. Entschloss sich dann aber tatsächlich ihre Mutter reinzulassen. „Dann komm mit rein. Aber ich möchte das du verschwunden bist wenn Kalin von der Schule kommt. Er soll dich nicht so überraschend sehen." Stella nickte und folgte Nené in die Wohnung. Es war so ungewöhnlich ruhig. Sonst war Akiza immer durch die Wohnung gerannt. Wollte immer Aufmerksamkeit von ihr. Jetzt war Nené mit ihrer Mutter ganz alleine. Leichte Panik durchfuhr Nené. Sie dachte an die schlimmen Dinge die ihr Nenes Stief Vater angetan hatte. Nené begann zu zittern. War unfähig sich zu bewegen. „Hey Nené. Was ist denn los? Was hast du plötzlich? Ich werde dir doch nichts tun. Ich möchte wirklich nur mit dir sprechen." Versuchte Stella ihre Tochter zu beruhigen und reichte ihr vorsichtig ein Glas Wasser. Nach ein paar schlucken ging es Nené etwas besser. Aber die Nähe ihrer Mutter konnte sie noch immer nicht ertragen. So schlimm war die Folter in ihrer Kindheit. „Bitte setz dich weit weg von mir. Ich ertrage deine Nähe einfach noch nicht." Antwortete Nené schon etwas gefasster. „Also was willst du?" Fragte Nené noch immer irritiert darüber das ihre Mutter überhaupt hier war. „Ich werde jetzt einfach mal über dein unvernünftiges Verhalten hinwegsehen. Das schiebe ich einfach mal darauf das du schon zulange auf dich gestellt warst und denn schlechten Umgang denn du gerade so pflegst." Meinte sie mit einen abfälligen Seitenhieb auf Etsuya. Nené wurde schon wieder richtig wütend. „Mein sogenannter schlechter Umgang hat mir nicht nur einmal das Leben gerettet und mir meine Tochter geschenkt. Das beste was mir in meinen, dank dir verkorksten Leben passieren konnte. Außerdem liebt Kalin ihn. Wenn du also nur gekommen bist um mir Vorwürfe zu machen dann geh bitte sofort wieder. Das kann ich nämlich gerade nicht gebrauchen." „Nené ich bin auf gar keinen Fall gekommen um dir Vorwürfe zu machen. Du brauchst keine Angst vor mir zu haben kleines. Du hast dein Leben mittlerweile wirklich sehr gut hinbekommen. Ich bin stolz auf dich. Und ich weiß auch das ich nicht gerade eine tolle Mutter für dich war. Das kann ich auch leider nicht mehr rückgängig machen. So gerne ich es auch möchte. Aber ich wäre dir so unendlich dankbar wenn wir es zumindest jetzt hinbekommen könnten ein gutes Verhältnis zueinander aufzubauen. Das es nicht so schnell möglich ist, ist mir schon völlig bewusst. Aber würdest du denn zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen ein normales Verhältnis zu mir aufzubauen? Ich denke auch das es für Kalin ganz gut wäre und einiges erleichtern würde. Denn wenn du es dir auch nicht vorstellen kannst, ich möchte ebenfalls ein gutes Verhältnis zu meinen Sohn herstellen. Du bist jetzt selbst Mutter und eine ziemlich gute dazu. Deine Tochter liebt dich über alles. Da kannst du es doch bestimmt gut verstehen das ich meinen Sohn sehr vermisse und einiges wieder gut machen möchte." „Ja ich verstehe das natürlich ziemlich gut, allerdings weiß ich nicht wie Kalin das sieht. Ich müsste erst mit ihm darüber reden ob er dich auch sehen möchte und dir dann bescheid geben. Damit wirst du dich vorerst abfinden müssen. Denn Kontakt zu Kalin möchte ich dir nämlich niemals verbieten. Du bist schließlich seine Mutter und scheinbar bist du ja jetzt endlich mal zur Vernunft gekommen und hast denn Kerl verlassen. Ich werde nachher mal mit ihm sprechen, aber Kalin ist heute nicht so richtig gut drauf. Daher kann ich dir nicht sagen ob er dich überhaupt sehen möchte. Aber ich versuche natürlich mein bestes ihn davon zu überzeugen. Was mich betrifft, da ist es bereits zu spät Stella. Ich habe kein Interesse mehr an einen Umgang mit dir. Ihr habt mein ganzes Leben kaputt gemacht. Das ist unverzeihlich. Kalin ist noch jung und ich möchte ihm nicht in seine Entscheidung reinreden. Wenn er Kontakt zu dir möchte werde ich das akzeptieren. Und jetzt habe ich noch sehr viel zu tun. Also geh bitte. Ich melde mich dann bei dir wenn ich mit Kalin gesprochen habe. Mehr kann ich gerade nicht für dich tun." Stella war mit dieser Antwort nicht so richtig einverstanden, musste sich ihr aber beugen. „In Ordnung Nené. Dann werde ich wohl besser wieder gehen." Sagte Stella und sah ein das es wohl tatsächlich keine gute Idee war ihre Tochter so kurzfristig zu überfallen. Jetzt hoffte sie natürlich darauf das Nené sich sehr bald melden würde und verließ die Wohnung. Sie wollte ja ihre Tochter nicht noch wütender machen. Als Nené die Tür hinter ihrer Mutter geschlossen hatte musste sie erstmal durchatmen. Schnell dachte Nené wieder an ihr Baby was noch gefährdet und völlig schutzlos auf sie angewiesen war. Erstmal beschloss Nené noch nichts zu sagen. Sie musste erstmal selber für sich damit zurecht kommen. Aber ihr war auch bewusst das Rindou recht hatte und sie es ja nicht ewig verbergen konnte. Aber zumindest ein paar Wochen noch. Durch ihre noch immer sehr schlanke Figur würde Nené sich da allerdings bald etwas einfallen lassen müssen. Doch jetzt musste sie sämtliche Gedanken an Stella und ihr Baby zurück stellen. Denn Nené musste dringend Arbeiten. So ging sie in ihr Arbeitszimmer und beeilte sich noch viel wegzuarbeiten bis ihre kleine Tochter wieder mit Etsuya zurück kommen würde. Nené freute sich schon. Plötzlich kam Luna zu ihr. Schaute Nené an. „Hey was ist denn? Hast du etwa Hunger?" Fragte sie die Hündin. Noch immer war sie Nené nicht so geheuer. Die lief vorsichtig auf Nené zu und setzte sich vor sie. Legte ihren Kopf auf ihre Beine. Erst zuckte Nené erschrocken zurück. Aber sie wusste ja das Luna ihr niemals etwas antun würde. Denn Nené gehörte zu ihrem Rudel. Eizan hatte ihr mal erklärt das er für Luna das Alpha Tier war und sie ihm folgsam war. Der Rest der Familie gehörte zu ihrem Rudel. Das hieß Luna beschützte alle die dazu gehörten. Besonders Akiza. Ganz zaghaft berührte Nené ihren Kopf. Vorsichtig berührte Nené das Fell und streichelte sie. Es war irgendwie beruhigend. Es gefiel Nené. Dann legte sich Luna an ihre Füße und Nené konnte endlich Arbeiten.
In der Pause setzte sich Eizan wie versprochen wieder zu seinen Kollegen. Er war allerdings auch heute sehr still. Nachdem er Kalin und Akiza weggebracht hatte, fühlte er sich so unvollständig und leer. Eizan konnte sich jetzt gar nicht mehr vorstellen wie ein Leben ohne seine Familie aussehen würde. Er brauchte sie. Und er musste endlich mal mit Nené darüber sprechen. Ständig kam etwas dazwischen. Ganz in seinen Gedanken versunken setzte sich sein Kollege Lars zu ihm. Sah ihn erstmal nur an. „Hey Etzuya was ist denn los mit dir? Irgendwas bedrückt dich doch schon ein paar Tage. Was ist denn passiert? Möchtest du darüber reden? Die anderen machen sich schon ebenfalls sorgen um dich. Du bist ein feiner Mensch und ich möchte dir doch nur helfen. Und die anderen auch. Wir alle hier mögen dich sehr. Du bist ein guter Kollege." „Danke Lars. Lieb von euch, aber ich möchte euch nicht mit irgendwas nerven." „Ach Etsuya, du musstest dir schon von uns soviel anhören. Nicht so bescheiden. Wenn ich dir irgendwie helfen kann mache ich das sehr gerne." Etsuya überlegte ob er tatsächlich mit Lars darüber sprechen kann. „Ok. Es geht um meine Familie. Die Mutter meiner Tochter ist in mich verliebt. Ich kenne sie schon seid Kindertagen was ich vor kurzem rausgefunden habe. Ich allerdings hatte von Anfang an ein ungutes Gefühl mit ihr eine Beziehung zu führen. Sie hat mich immer so wütend gemacht. Aber irgendwie fühle ich mich auch zu ihr hingezogen. Auf der anderen Seite kann sie nämlich auch liebevoll und zärtlich sein. Für unsere Tochter ist sie die beste Mutter der Welt. Jetzt weiß ich nicht ob ich wirklich mit ihr zusammen sein könnte." „Wow. Das ist ja wirklich schon ziemlich heftig. Es hörte sich allerdings immer sehr verliebt an wenn du über sie gesprochen hast. Du hast nie ein schlechtes Wort fallen lassen über deine kleine Nené. Da hast du dann lieber gleich geschwiegen. Ich finde du solltest es versuchen. Du wohnst doch sowieso schon bei ihr. Ihr schlaft miteinander. Was hält dich dann davon ab?" „Ich habe Angst das sie mich irgendwann verletzt. Auch wenn sie das gar nicht so meint." „Siehst du? Und gleich findest du wieder eine positive Sache. Sie meint es gar nicht so. Bitte gebt euch zumindest eine Chance." Dann war die pause auch schon wieder vorbei. „Danke Lars." Sagte er noch bevor beide in ihren Bereich der Baustelle gingen. Nachdem er Akiza völlig übermüdet abgeholt hatte, da sie wegen ihrem Geburtstag viel zu aufgeregt für denn Mittagsschlaf war. Sie musste mit ihren eingeladenen Kindern Ja soviel besprechen. Dieses eine mal hatten die Erzieherinnen auch ein einsehen und ließen die Kinder wach und diskutieren. Als Akiza aber in ihrem gemütlichen Kindersitz saß und sie alleine war, schlief sie augenblicklich ein. So trug Eizan sie in ihr Bettchen, bevor er zu Nené in die Küche ging. „Hey meine hübsche. Du bist alleine? Ich habe gedacht Isuzu wollte dir bei dem backen ihrer Torte helfen." Sagte Eizan überrascht darüber das Nené die Torte für Akiza jetzt doch alleine machte. „Isuzu wird wohl nicht kommen. Kalin ist total traurig und hat gesagt das er sie nicht mehr erreicht hat." „Hoffentlich wird sie zurück kommen. Kalin scheint Isuzu wirklich sehr zu mögen. Ich rede morgen mal mit ihm. Aber ich habe noch eine Überraschung für dich." Antwortete er ihr und holte eine kleine Schachtel vor. Nené strahlte über das ganze Gesicht. Sie öffnete sie ganz vorsichtig und schrie fast laut als sie denn inhalt sah. Eizan holte die kleine Kette langsam raus. Es waren 2 kleine Herzen die miteinander verbunden waren mit jeweils ihren Namen auf jeden herzen darauf. „Es passt zwar nicht so gut zu deinen rosa Plüsch piyama, aber sie steht dir trotzdem ausgezeichnet. Du bist einfach nur unglaublich schön Nené." „Danke Etsuya, die ist wirklich wunderschön und ich habe dich immer ganz nah an meinen Herzen." Freute sich Nené. Sie umarmte Eizan dankbar. So in seinen Armen zu sein war das schönste Gefühl für Nené. Am liebsten wollte sie nie wieder woanders sein.
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