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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
31.03.2021 1.643
 
Als Rindou und Nené bei ihrem Arzt angekommen sind, blieb Nené noch kurz im Auto einfach sitzen. Sagte kein Wort und starrte panisch ins leere. Rindou wusste das sie Nené jetzt nicht drängen durfte. So bewegte sich Rindou ebenfalls nicht aus denn wagen. Wartete bis Nene bereit dazu war. Dann atmete Nené nochmal tief durch. Rindou legte ihre Hand sanft auf Nenés Schulter. Um ihr mut zu machen und zu zeigen das Rindou da jetzt mit ihr gemeinsam durch ging. Egal was Nené macht, Rindou würde sie auf ihrem Weg begleiten. „Bist du bereit?" Fragte Rindou sie schließlich. Nené nickte bloß und sprach vor Nervosität und Angst kein Wort. Das war für Rindou völlig in Ordnung. Dann meldete sie sich an und musste auch nicht lange warten. Der Arzt sah Nené besorgt an. „Guten Morgen Miss Kinokuni. Dann möchten wir mal schauen ob auch alles in Ordnung ist. Haben Sie denn mal über eine Therapie nachgedacht? Die Geburt ihrer Tochter war schließlich eine sehr schlimme traumatische Erfahrung für Sie. Zum Glück ist bei Ihnen nicht der Fall das Sie das Baby abgelehnt haben. Das passiert nämlich oft wenn die Bindung zu dem Baby nicht sofort besteht. Sie sind wirklich eine starke Frau. Sie können jetzt ganz ehrlich zu mir sein Miss Kinokuni. Sie wissen ja ich habe Schweigepflicht. Hat Ihnen das ihr Freund und Vater der Kinder angetan?" Fragte der Arzt und meinte es wirklich nur gut. Darum war Nené auch nicht zu sauer auf ihn als er diese absurde Behauptung aufstellte. „Nein, natürlich nicht. Er ist ein liebevoller Vater für unsere Tochter und würde mir nie etwas antun. Der verantwortliche ist bereits Polizei bekannt und ich habe es auch schon gemeldet. Trotzdem vielen Dank das Sie sich solche Sorgen machen." „Es tut mir leid, aber es kommt halt sehr häufig vor das der eigene Ehemann seine Frau und Kinder verprügelt. Sie glauben gar nicht was ich alles schon erlebt habe." Sagte der Arzt bestürzt und Nené wusste ja was er meinte. Es erging ihr ja auch nicht anders als Kind. Aber sie war nicht Stella. Nené würde das niemals zulassen das jemand jahrelang seinen Kind sowas antut. Um so glücklicher war Nené das dieser Mistkerl doch nicht ihr Vater war. „Wenn Sie es erlauben würde ich meinen Freund sehr gerne einmal zur Untersuchung mitbringen. Dann können Sie sich ja selbst ein Bild von ihm machen und das er ein toller Mensch ist." Schlug Nené vor um denn Arzt zu beruhigen. „Ja aber sehr gerne. Die Väter sind natürlich auch herzlich willkommen. Dann wollen wir doch mal sehen wie es dem Baby geht." Der Arzt führte eine gründliche Untersuchung durch. Schaute ganz genau hin. Aber zum Glück war alles in Ordnung. Hätte er ihr tatsächlich noch in denn Bauch getreten sehe es wahrscheinlich anders aus. Sie wusste jetzt auch das sie erst in der 4 Woche war. Glücklich ging sie zurück zu Rindou die schon sehnsüchtig auf Nené im Warteberreich gewartet hatte und sich mit der Sprechstundenhilfe unterhielt. „Nené und ist mit dem Baby alles in Ordnung?" Fragte Rindou gleich aufgeregt. „Ja es ist nochmal gut gegangen. Zum Glück." Antwortete Nené ihr zufrieden. Dann fuhr Rindou mit Nené noch zum Hausarzt bevor sie wieder nach Hause musste. Es war zum Glück alles in Ordnung mit ihr. Nené erzählte Rindou auf dem Rückweg nach Hause was passiert war. „Es ist wirklich kaum zu glauben. Er hat sich so verändert. Damals hätte ich das niemals für möglich gehalten. Er ist tatsächlich ein ziemlich guter Schauspieler. Er hat uns allen etwas vorgemacht." „Ja ich habe deswegen auch ein kontakt verbot erwirgt, woran er sich ja scheinbar nicht hält." „Wie geht's Etsuya damit?" Fragte Rindou. „Er ist total lieb und versucht wirklich alles um uns zu schützen. Aber ich denke es ist auch für ihn nicht einfach." „Sag mal Nené was fühlst du eigentlich für ihn, mal abgesehen davon das er der Vater deiner Kinder ist." „Etsuya ist toll. Er ist einfach fürsorglich und versucht uns alles recht zu machen. Ich kann mir nicht vorstellen einen anderen Mann als ihn als Vater meiner Kinder zu haben. Er ist perfekt dafür. Als wenn er dafür geboren wurde mit Kindern umzugehen. Schon damals bei Kalin als es Akiza noch gar nicht gab. Er war immer für ihn da. Selbst als er gar nicht mehr für meine Sicherheit zuständig war. Für Kalin war er immer da und hatte ein offenes Ohr für seine Probleme. Für meinen Bruder ist Etsuya noch immer wie ein Vater. Aber kein Wunder wenn Mann überlegt wie sein richtiger Vater ist. Glücklicherweise habe ich es geschafft ihn dort rechtzeitig rauszubekommen. Aber auch das wäre mir ohne Etsuya wohl nie gelungen. Ich denke schon das ich mich in all den Jahren die er bei mir war in Etsuya verliebt habe. Auch wenn ich am Anfang einen Groll gegen ihn hatte und mir gewünscht hatte ihn endlich wieder los zu werden. Auch als ich mit Akiza Schwanger war, interessierte er mich überhaupt nicht. Es war mir sogar irgendwie egal ob er für uns da sein würde oder sich nie wieder melden würde und sich versteckt wie ein armes Würstchen. Geld hätte ich von ihm sowieso nie bekommen. Ich denke das der Kontakt komplett abgebrochen wäre wenn er sich nicht von alleine gemeldet hätte. Ich habe ihm von Akiza erzählt und damit hatte ich meine Pflicht erfüllt. Auf Unterhalt hätte ich ihn sowieso nie verklagt. Denn da wäre eh nichts bei rum gekommen. Auch wenn er gut verdient hat, hatte ich mehr und mir wäre sowieso nichts zugesprochen worden. Ich wollte sowieso nicht von einen Mann abhängig sein. Doch dann ist er bei uns geblieben. Wollte Teil seiner Tochter sein. Und auch von mir. Das wollte er nur am Anfang nicht wahrhaben. Er hat sogar schon geheiratet und ist wieder geschieden. Jetzt endlich bin ich kurz davor ihn dazu zu bringen sich endlich auf mich einzulassen. So richtig. Ich habe jetzt allerdings etwas Angst das ich es damit wieder zerstöre weil ich zu dämlich bin zu verhüten." Sagte Nené und erröte wieder wie es Eizan so an ihr liebte. Rindou sah sie kurz an. „Sag mal Nené, ich möchte mich auf gar keinen Fall in dein Leben einmischen, das steht mir wirklich nicht zu. Aber findest du denn nicht das er eher wütend auf dich wird wenn du plötzlich mit einem Baby vor ihm stehst? Er hat doch das Recht zu erfahren das du noch ein Baby von ihm bekommst. Was ich übrigens total schön finde. Du bist nämlich so ein richtiges Muttertier. Schön zu sehen das du dich so verändert hast. Und Akiza ist ein so tolles Kind. Wohl erzogen und echt zu süß. Wollte sie mir schon ausleihen, allerdings würde dann Eishi umfallen vor Schreck und ich habe daran gedacht was Kinder für Arbeit machen. Du machst das toll, bei Kalin schon, allerdings ist das für mich absolut noch nichts. Du wirst das mit dem Baby locker schaffen. Und Etsuya wird an deiner Seite bleiben. Wenn ich so höre wie du von Etsuya schwärmst, scheint er genau der richtige für dich zu sein. Und natürlich auch für die Kinder. Ich glaube auch das er für Kalin mittlerweile eine feste Bezugsperson geworden ist. Er scheint sehr an ihm zu hängen süße. Kalin würde wahrscheinlich in ein ziemlich tiefes Loch fallen wenn er weg sein sollte. Und auch Akiza. Aber so wie du von ihm sprichst liebt er die Kinder. Mach dir keine Sorgen Nené. Etsuya wird dich nicht verlassen weil du wieder schwanger bist. Vielleicht schweißt es euch sogar noch näher zusammen. Lass es drauf ankommen. Sag es ihm. Er wird es doch sowieso irgendwann erfahren." Nene dachte darüber nach. Dann waren sie bei Nené angekommen. Da Rindou dringend zur Arbeit musste und auch Nené einiges aufzuholen hatte bevor Akiza wieder zurück war, verabschiedeten sich die beiden Freundinnen herzlich voneinander. Noch immer ziemlich durcheinander und in Gedanken schon wieder bei Akizas Party morgen ging sie auf ihre Wohnung zu. Dort stand ihre Mutter und schien schon länger auf Nené gewartet zu haben. Nené erschrak bei ihrem Anblick. „Was willst du hier Mama? Habe ich dir nicht deutlich gemacht das du mich mal sonst wo kannst? Außerdem ist Kalin jetzt in der Schule. Falls du dich auch noch daran erinnerst das du noch einen 13 jährigen Sohn hast. Der übrigens auch die Nase voll hat von dir. Er will dich nicht sehen und ehrlich gesagt finde ich es nicht in Ordnung das du hier einfach so auftauchst. Du weißt schließlich das du das nicht darfst und sowas vorher mit mir absprechen musst. Damit ich Kalin vorsichtig darauf vorbereiten kann und fragen muss ob er überhaupt damit einverstanden ist. Ich habe jetzt sowieso keine Zeit für dich. Die Arbeit macht sich nicht von alleine. Also hau ab. Sofort." Nené tat es gut das mal alles raus zu lassen. Sie war noch immer so wütend auf ihre Mutter das sie all die Jahre nichts gegen ihren Mann und seine Gewalt ihnen gegenüber getan hatte. Das konnte Nené nicht einfach so verzeihen. Stella hat Nené erstmal ausreden lassen. Das musste sie jetzt erstmal kurz sacken lassen. Stella überlegte auch tatsächlich wieder zu fahren. Aber dann hatte sie plötzlich wirklich Mutter Gefühle die jetzt durchkamen. Sie atmete nochmal tief durch. Sah Nené eindringlich an. „Nené bitte. Hör mir doch erstmal einfach nur zu. Ich wollte auch erstmal nicht zu Kalin. Ich wollte zuerst mit dir sprechen. So wie du es auch möchtest. Was meinst du? Kannst du mir vielleicht bitte erstmal zuhören was ich zu sagen habe?" Fragte Stella kleinlaut. Nené sah ihre Mutter intensiv an. War hin und hergerissen und mit der Situation völlig überfordert. Sollte sie sich wieder die Lügen ihrer Mutter anhören? Oder würde Stella endlich mal die Wahrheit sagen?
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