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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
2
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.03.2021 1.597
 
Etsuya hielt die am Boden liegende Nené im Arm. „Hey Nené, süße bitte bleib bei mir." Nené hatte sich denn Kopf ziemlich angeschlagen als Kenji sie gegen die Wand warf. Durch denn Krach aufmerksam geworden, kamen jetzt auch Kalin und Isuzu zu ihnen gelaufen. „Oh nein was ist denn passiert? Wer war das?" Fragte Kalin völlig unter Schock. Auch Isuzu kamen die Tränen. Sie hatte schon genug leid erlebt und wollte nicht das es Nené schlecht ging. So rief sie schnell denn Notarzt. „Das war Kenji. Er hat Nené angegriffen. Als Luna ihr zur Hilfe kam ist der mistkerl panisch abgehauen. Hoffentlich sperrt die Polizei ihn jetzt endlich entgültig weg, sonst bringe ich ihn eigenhändig um." Sagte Eizan und streichelte vorsichtig ihre Wange. Da kam dann auch der Notarzt. Zum Glück waren Nenés Verletzungen nicht so schlimm. Sie hatte eine Platzwunde und Gehirnerschütterung. Der Arzt gab ihr Medikamente und sie sollte unbedingt am nächsten Tag nochmal zum Arzt gehen. Eizan trug die noch immer benommene Nené in ihr Bett. Dann ging er nochmal zu Kalin und Isuzu. Die völlig verstört in seinen Zimmer saßen. Isuzu tröstete Kalin gerade. Jetzt war Eizan froh das er ihr erlaubt hatte hier zu bleiben. Vielleicht würde er irgendwann tatsächlich mit ihr zurecht kommen. Auch wenn ihn das Mädchen noch immer sehr suspekt vorkam. Als hätte sie ein dunkles Geheimnis. Aber das war jetzt nicht wichtig. „Danke Isuzu das du denn Arzt geholt hast und jetzt für Kalin da bist. Aber ich kann euch beruhigen. Nené geht es so halbwegs gut. Sie muss sich nur gut ausruhen und morgen werde ich sie zu einen Arzt bringen. Wie geht's euch jetzt gerade?" Eizan wollte die Kinder unbedingt beruhigen. „Ich hätte nicht gedacht das er wirklich so skrupellos ist. Er war schon immer ein Arschloch, aber so gewalttätig und das auch noch Nené gegenüber war er nie." Sagte Kalin. „Ich denke mal das er sich irgendwas eingeworfen hat. Der Kerl war doch nicht ganz auf der Höhe. Er kam mir völlig zugedröhnt vor. Wahrscheinlich hätten sie ihm nichtmal bestraft wegen Unzurechnungsfähigkeit. Aber ich werde natürlich gleich morgen die Polizei informieren das er unbefugt hier aufgetaucht ist obwohl es ein Kontaktverbot gibt. Hoffentlich bekommen sie ihn damit endlich. Kann ich euch alleine lassen? Ich würde mich jetzt gerne um Nené kümmern." Fragte Etsuya weil er sich trotzdem Sorgen machte das Kalin das ganze nicht so gut wegstecken würde. Im Gegensatz zu seiner Schwester war er nämlich sehr sensibel. Aber im Angesicht dessen was auch er schon alles erlebt hatte, hatte Eizan Verständnis dafür. „Ja, Isuzu ist ja bei mir. Dann habe ich keine Angst mehr und Nené ist ja hier." Lächelte Kalin halbwegs. Sofort musste er wieder an sich und Nené denken. Auch er wollte immer für sie da sein und beschützen. Dann hielten sie alle plötzlich für Tod. Aber jetzt war sie wieder da und er schwor sich sein Versprechen dieses Mal zu halten. „Dann gute Nacht Kinder." Sagte er und ging nochmal zu Akiza, die zum Glück noch immer tief Schlief. Luna lag wieder an ihrem Bett ende und sah ihn an. Eizan vergrub sein Gesicht in ihrem Fell und kraulte sie. „Du bekommst ein extra tolles Leckerli meine süße." Sagte er noch. Ohne Luna wäre die Sache wohl noch schlimmer ausgegangen. Dann gab er Akiza noch ein Küsschen auf die Stirn und ging zurück zu Nené.
Kalin war tatsächlich völlig verängstigt. Zitternd saß er in seinen Bett unter der Decke. Für ihn war das ein absoluter Alptraum. Isuzu kam vorsichtig zu ihm. Setzte sich neben Kalin an die Bettkante und streichelte sanft seinen Rücken. „Hey alles wird gut. Ich bin bei dir. Nené wird es überstehen. Es ist zum Glück nicht so schlimm wie es aussieht. Morgen geht es ihr bestimmt wieder viel besser." Versuchte sie Kalin zumindest etwas zu beruhigen. Das funktionierte auch glücklicherweise. Er legte sich jetzt ganz ruhig hin. Isuzu legte sich neben ihn. Hielt seine Hand ganz fest in ihre. Dann lächelte Kalin sie sogar an. „Bleibst du für immer bei mir?" Fragte Kalin schließlich. Isuzu begann zu weinen. Das war so schön. Isuzu war soviel Herzlichkeit wie in dieser Familie überhaupt nicht gewöhnt. Sie umarmte Kalin. Heulte seine Schulter voll. „Hey es tut mir leid Isuzu. Ich wollte nicht das du traurig bist." Sagte Kalin ziemlich bestürzt. „Ach Kalin, ich bin doch nicht traurig. Keine Sorge. Ich freue mich nur so sehr. Natürlich werde ich immer bei dir bleiben. Das ist doch selbstverständlich. So lange du das möchtest." Freute sich Isuzu. So schliefen beide arm in arm ein.
Durch die starken Medikamente war Nené völlig weg für diese Nacht. Etsuya zog sich nur sein Oberteil aus und legte Nené fest in seine Arme. Er wollte jetzt einfach nur ihre weiche schöne Haut spüren. Merken das sie noch bei ihm war. Sie so leblos in seinen Armen zu halten war furchtbar für ihn. Vorsichtig streichelte er über ihren Kopf. Küsste ihre Wange. Eizan hätte am liebsten denn ganzen Schmerz von ihr genommen. Er konnte es noch nie sehen wenn es ihr schlecht ging. Nené lebte und lag jetzt in seinen Armen. Um so mehr er sich an die Kindheit erinnerte um so kurioser kam es ihm vor. Er hatte ihren Tod nie wirklich überwunden. War es wohl tatsächlich Schicksal das sie sich jetzt wieder gefunden haben? Gehörten sie wirklich zusammen und sollten heiraten und war das der Grund warum Nené mit Akiza so schnell schwanger geworden war? Damit beide sich nicht aus denn Augen verlieren? Denn ohne Akiza hätten sich die beiden doch nie wieder gesehen. Er hatte Nené bis aufs Blut gehasst. Wollte Nené auch gar nicht mehr sehen. Und jetzt waren sie eltern eines zauberhaften Mädchens. Etsuya war jetzt allerdings einfach nur froh das Nené doch noch lebte und jetzt hier bei ihm war. Mittlerweile konnte er sich ein Leben ohne Nené gar nicht vorstellen. Seine süße kleine Nené gehörte jetzt einfach zu seinen Leben dazu. Egal was andere dazu sagen. Niemand würde ihn jetzt noch von
seiner Familie trennen. Auch nicht Nenes Mutter. Denn zum Glück schien es ihr ja genau so zu gehen. Nené hatte ja sogar schon öfter gesagt das sie in ihn verliebt war. Eizan war sehr froh das er ihr noch nichts davon gesagt hatte das er nicht mit ihr zusammen sein wollte. Er hatte sich ja noch rechtzeitig an sie erinnert. Eizan konnte diese Nacht einfach nicht einschlafen. Er war noch viel zu aufgewühlt von der Attacke auf Nené. Er musste sie die ganze Zeit ansehen um sicher zu sein das es ihr wirklich gut ging. Sich vergewissern das es hier kein Traum war. Eizan konnte noch immer nicht so ganz begreifen das in seinen Armen tatsächlich die kleine Nené lag. Dann öffnete sie zum Glück nur leicht ihre Augen. Sah Eizan sehr müde an. Glücklich begann Eizan zu lächeln. „Nené, hey wie geht's dir denn? Kannst du dich noch an irgend etwas erinnern?" Fragte er Nené vorsichtig. „Wenn du noch nicht sprechen kannst ist das in Ordnung für mich." Freute er sich das es Nené scheinbar besser ging. „Kenji war hier. Wo ist er hin? Wo ist Akiza? Er wird ihr noch etwas antun. Schnell, ich möchte sofort zu meiner Tochter. Wo ist sie?" Begann Nené plötzlich zu schreien. Eizan war völlig sprachlos. „Hey Nené, alles ist in Ordnung. Akiza geht's gut. Dieser drecksack war nicht annähernd in ihrer Nähe. Er ist längst weg." „Ich muss sofort zu Akiza." Rief Nené besorgt und wollte aus dem Bett springen. Eizan hielt sie gerade noch zurück. „Nené nein. Warte kurz. Bitte bleib ganz ruhig liegen. Es geht ihr gut und du hast einen heftigen Schlag auf denn Kopf abbekommen. Du musst vorsichtig sein bis wir morgen bei einen Arzt waren. Denk an Akizas Geburtstag übermorgen. Du möchtest doch die Torte mit Isuzu Backen oder? Dafür musst du dich jetzt brav ausruhen. Ok? Ich werde jetzt unsere Tochter holen. Dann beruhigst du dich wieder. Einverstanden?" Nenes Atem wurde ruhiger. Sie nickte Eizan zu. Der war sich sicher das er sie jetzt kurz alleine lassen konnte. Dann ging er leise in Akizas Zimmer. Luna hob Kurz denn Kopf. Sah aber Etsuya und legte sich wieder hin. Ganz vorsichtig hob er seine kleine Tochter aus dem Bett. Er machte das nicht gerne und hoffte das Akiza wieder alles verschlafen würde. Eizan legte sie in ihr gemeinsames Bett. Neben Nené. Da lächelte Nené auch schon wieder. „Siehst du Süsse. Da ist sie schon. Es geht ihr gut. Niemand wird ihr etwas antun. Mach dir keine Sorgen." Sagte er beruhigend zu Nené. Dann kuschelte sich Akiza wieder an Nené. So wie früher als Baby. Akiza fühlte sich in diesem Moment so unglaublich wohl. Es war noch immer nirgendwo schöner als bei ihrer Mama. Zufrieden schliefen die 3 schließlich tief und fest.
Mitten in der Nacht wachte Isuzu plötzlich auf. Sie hatte Schweißausbrüche und zitterte. War klitschnass. Sie wusste genau was ihr gerade fehlte. Isuzu sah kurz zu Kalin rüber. Dann schlich sie sich aus dem Bett ins Badezimmer. Mit ihrem Rucksack. Dort bereitete sie ihre Spritze vor. Als sie sich die Spritze gesetzt hatte, ging sie zurück zu Kalin. Versteckte aber alles vorher noch. Niemals durfte sie zulassen das Kalin ihr Geheimnis rausfinden würde oder auch nur ansatzweise mit diesem Teufelszeug in Berührung kam. Dann lag sie wieder ganz ruhig neben Kalin und beobachtete ihn. Für ihn würde Isuzu durchs Feuer gehen. Niemals würde sie ihn je alleine lassen.
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