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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
28.03.2021 2.053
 
„Isuzu wir müssen dringend nach Hause. Etsuya wird schon langsam unruhig. Also was machen wir denn jetzt nur?" „Moment ich habe da eine ganz tolle Idee Kalin." Sagte Isuzu und hielt Ausschau nach einer hübschen Frau. Die fanden sie in dieser Gegend auch sehr schnell. Isuzu lief auf die wunderschöne Unbekannte Frau zu. Legte ihr traurigstes Gesicht auf. „Bitte helfen Sie uns Madame. Unser Vater sitzt da drine mit einer anderen. Unsere Arme ahnungslose Mutter. Es würde ihr das Herz brechen." Die Frau sah Isuzu und Kalin mitleidig an. „Das ist ja furchtbar. Ich werde euch natürlich helfen eure Familie zu retten. Was kann ich denn für euch tun?" Jetzt sah Isuzu sie mit ihrem schönsten Lächeln an. Die Frau schmolz regelrecht dahin bei ihrem Anblick. „Würden Sie dort reingehen und sich als unsere Mutter ausgeben? Ich wäre Ihnen so wahnsinnig dankbar dafür." „Aber natürlich. Wer ist denn euer Vater?" Kalin zeigte auf denn Arzt. „Er ist es." Sagte er der unbekannten. Die betrat stinkwütend das Restaurant. Solche Männer konnte sie ja leiden. Seine Frau betrügen und die beiden süßen Kinder im Stich lassen. Ihre Wut war defenetiv echt. Es fiel ihr nicht schwer die betrogene Ehefrau zu spielen. So ging sie auf denn Arzt zu. Baute sich bedrohlich vor ihm auf. Nené sah die Frau irritiert an. Wusste nicht was sie hier wollte. Was diese Frau jetzt gerade von ihnen wollte. Sie schien Harold wohl zu kennen. Dann wetterte die Frau auch schon los. „Was machst du denn hier eigentlich? Warum betrügst du mich? Wie kannst du nur? Deine eigene Ehefrau. Wir haben doch vor kurzem erst geheiratet. Denkst du gar nicht an unsere Kinder?" Harold wurde ganz blass. Sah die geschockte Nené an. Ihr war das alles so wahnsinnig peinlich. Diese Frau hatte Kinder mit dem Arzt der ihr gesagt hatte er wäre eigentlich Single und wollte sie unbedingt kennen lernen. Jetzt hatte seine Frau ihn erwischt und machte ihm eine Szene mitten in ihrem Restaurant. Nené wurde knallrot. Das konnte sie nicht zulassen. Die Kellnerin schaute schon zu ihnen rüber. Sie konnte sogar sowas wie Schadenfreude in ihrem Gesicht sehen. „Besprechen wir das doch besser draußen." Stammelte Nené. Dann verließen alle 3 das Restaurant. Hier konnte sich Nené doch nie wieder blicken lassen. Aber in diesem Restaurant schien es wohl zum Glück eh gut zu laufen. „Ich gehe dann wohl besser." Sagte Nené dann nur und machte das sie sich schnell in ihr Auto setzte und nach Hause fuhr. Einen völlig verdutzten Harold zurück lassend. Der konnte der fremden Frau erstmal die Wahrheit erklären. Die hörte Nené allerdings nicht mehr. Wollte sie auch gar nicht. Kalin und Isuzu lachten sich schlapp, bevor sie schnell mit Luna nach Hause eilten. Der würde Nené ab jetzt in Ruhe lassen. Als Nené ihr zuhause betrat machte sich das schlechte Gewissen in ihr breit. Sie hatte ihre Tochter im Stich gelassen. Das würde nie wieder vorkommen. Als erstes ging sie zu ihr. Setzte sich an ihr Bettchen und lauschte ihrem regelmäßigen Atem. Strich ihr sanft über ihr schönes Haar. Soviel musste sie wegen Akiza ertragen. Aber trotzdem liebte sie ihre Tochter abgöttisch. Bald wurde sie schon 4. Das würde der schönste Geburtstag ihrer Tochter werden. Da war sich Nené ganz sicher. Nachdem sie ihr noch ein Küsschen auf die Stirn gegeben hatte, suchte sie Etsuya. Der stand wütend in der Küche. Hatte gewartet bis sie bei Akiza gewesen war. Das wollte er ihr nicht nehmen. Nené verstand seine Wut. Reumütig kam sie auf ihn zu. Eizan musste schlucken. Bei ihrem Anblick war seine Wut schon wieder fast verflogen. Er hätte sie jetzt so gerne einfach auf dem Tisch genommen. Sie war so unglaublich schön. „Etsuya es tut mir wirklich sehr leid. Ich hätte nicht gehen sollen. Das wird nie wieder vorkommen. Wir wollten ja eigentlich reden, aber als du heute morgen so abweisend zu mir warst, da habe ich Angst bekommen. Ich hatte Angst davor von dir abserviert zu werden. Wollte es nicht hören und bin davor geflohen. Aber es bringt ja nichts. Leider kann ich davor nicht ewig weglaufen." Eizans Wut war jetzt entgültig verraucht. Jetzt tat ihm Nené einfach nur leid. Er wollte gerade etwas erwiedern als die Kinder mit Luna durch die Tür kamen. Luna sprang regelrecht auf Etsuya, der sie aber bei Nenés strengen Blick wieder zur Ressource brachte. Artig legte sie sich schließlich zu seinen Füßen und sah ihn an. Luna wollte jetzt kuscheln. Sie liebte es stundenlang auf Etsuyas Schoß zu liegen und hinter den Ohren gekrault zu werden. Akiza konnte das auch gut. Akiza war sowieso ihre beste Freundin. Von ihr bekam sie immer Leckereien und Streicheleinheiten. Luna liebte Akiza. Nené war eher wie eine Katze für sie. Sie mochten sich nicht besonders, aber trotzdem würde Luna alles für Nené geben und beschützen. „Ich hoffe wir haben euch jetzt nicht bei etwas gestört." Sagte Kalin und hoffte das die beiden jetzt endlich mal miteinander reden um sich endlich einzugestehen das sie sich liebten. „Kalin, du störst doch nicht. Ich bin ja froh das ihr beiden wieder zurück seid. Aber jetzt bleibst du bitte im Haus Ok? Ich möchte nicht das du heute nochmal raus gehst." Sagte Nené bestimmt. „Aber Nené, was ist denn dann mit Isuzu? Sie muss doch nach Hause und ich möchte nicht das sie alleine geht." „Ich bin sehr stolz auf dich Kalin. Du hast natürlich recht. Isuzu sollte nicht alleine nach Hause gehen. Etsuya kann sie doch bestimmt nach Hause bringen oder?" Fragte Nené und sah Eizan flehend an. „Kinder wir haben doch ein Gästezimmer. Wie wäre es denn wenn du deine Eltern anrufst und bescheid sagst das du heute Nacht hier bleibst? Ist das in Ordnung für dich süsse?" Fragte er Nené. Denn ohne ihre Einwilligung wollte er das nicht bestimmen. Nené war natürlich vollends begeistert. „Ja aber natürlich. Isuzu ist natürlich wie immer herzlich willkommen bei uns und wir könnten dann schon über die Torte für Akiza sprechen. Möchtest du denn Isuzu?" Das Mädchen lächelte überglücklich. Wieder eine Nacht die sie in Kalins Nähe verbringen durfte. „Ja aber natürlich. Sehr gerne. Ich werde nur schnell meine Mutter anrufen." Sagte Isuzu und ging telefonieren. „Kalin, was sagst du eigentlich dazu? Möchtest du überhaupt soviel Zeit mit Isuzu verbringen?" Fragte Eizan und bekam von Nené gleich einen bösen Seiten Blick. „Ja ich bin gerne mit Isuzu zusammen. Es ist immer sehr lustig." Antwortete er. „Du bist aber erst 13. Du bleibst doch brav oder?" Kalin wurde ganz rot. „Ja natürlich." Stammelte er nur. Eizan glaubte ihm das auch. Er war einfach nicht der Typ für sowas. Er hatte bestimmt noch Angst davor. Was Eizan auch gut fand. Dann kam auch Isuzu zufrieden zurück. „Meine Mutter hat es mir erlaubt. Ich darf hier bleiben." Freute sie sich. Dann gingen die beiden Teenager auch schon in Kalins Zimmer. Nené und Eizan setzten sich schließlich aufs Sofa um sich in Ruhe darüber zu unterhalten wie es für sie beide jetzt weiter gehen sollte. Nené erzählte ihm etwas banales um erstmal das Gespräch in Gang zu bringen. Aber Eizan schien irgendwie abwesend zu sein. „Hörst du mir überhaupt zu Etsuya?" Fragte Nené ihn. „Ja entschuldige. Natürlich, aber würdest du deinen perfekten Brüsten bitte sagen Sie sollen mich nicht so ansehen?" Nene dachte erst sie hätte es falsch verstanden. „Sagtest du gerade ich soll meine Brüste wegpacken?" „Ja das wäre nett. Du siehst wirklich sehr bezaubernd aus. Dieses Kleid ist umwerfend und betont deine Brüste noch mehr. Sie sitzen perfekt. Ich kann mich so nicht mit dir unterhalten wenn du so verführerisch vor mir sitzt." „In Ordnung. Ich bin gleich wieder da." Sagte Nené und zog sich einen piyama an. Das war sowieso gemütlicher als das edle Kleid. „Danke meine süße kleine Nené. Ich muss dir nämlich etwas wichtiges erzählen. Kannst du dich noch an deine Kindheit erinnern?" „Nein, das möchte ich ehrlich gesagt auch gar nicht. Warum fragst du mich das denn?" „Weil es damals einen kleinen Jungen gab mit dem du immer gerne gespielt hast wenn du bei Jack warst. Erinnerst du dich noch daran?" Nené dachte nach. Dann erinnerte er sich tatsächlich an etwas. Es war kurz vor ihrem 3 Geburtstag. Sie war wieder bei Jack. Ihre Mutter lag im Krankenhaus. Ihre Verletzungen waren zu gravierend. Sie genoss die Zeit mit ihm da es da einen Jungen gab denn Nené mochte. Er war etwas älter als sie. Er hatte ein zauberhaftes Lächeln und die wunderschönsten grünen Augen die Nené je gesehen hatte. Der Junge bewarf Nené immer mit essen oder schenkte ihr Süßigkeiten. Es war ein ständiges auf und ab. Wie Feuer und Wasser. Sie konnten nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Was Nené aber noch wusste war das er sie immer tröstete. Er war sehr einfühlsam. Wenn ihr derzeitiger Vater Nené wieder mal schlug und sie weinte, dachte sie an denn jungen. Er hatte ihr immer wieder gesagt das alles gut werden würde. Es ging Nené in seiner Nähe immer gut. Sie konnte denn ganzen Stress vergessen. Wenn Stella mit ihr wieder gehen wollte, weinte er und versuchte Nené wegzuziehen. Einen Tag waren sie zu viert in einen Zoo. Das war für die kleine Nené ein absolutes Highlight. Ihr Vater sperrte sie und ihre Mutter immer ein. In denn Ferien war sie sogar 3 Tage dort unten. Jetzt im Zoo unter freiem Himmel fühlte sie sich glücklich und frei. Eizan brachte sie immer zum Lachen. Vor denn Leoparden blieb Nené fasziniert stehen. „Gefallen sie dir Nené?" Fragte Eizan. „Ja die sind so schön. Und genau so eingesperrt wie ich." Da hielt sich Nené schnell die Hand vor dem Mund. Aber zu spät. Jack hatte es mitbekommen. Und auch Etsuya. Jack musste sich jetzt ziemlich zusammen reißen. Er ballte die Fäuste und war kurz vorm explodieren. Stella war zur Salzsäure erstarrt. Jack sah Stella feindselig an. Eizan nahm die kleine Nené in seine Arme. „Jack können wir Nené nicht einen Stoffleoparden
schenken? Der gefällt ihr doch so." Fragte Eizan. „Ja aber natürlich und sie wird auch nicht mehr alleine sein. Denn Nené wird die nächsten Tage bei mir bleiben." Beschloss Jack einfach. Er musste seine Tochter retten. Dann bekamen Etsuya und Nené ein Stofftier womit die Kinder die ganze Zeit lachend spielten. Kurz darauf war Stella mit Nené verschwunden. Und Nené für Jack Tod.
Nené erinnerte sich plötzlich wieder an ihn. Sah Eizan erstaunt an. „Du bist wirklich der Etsuya?" Fragte Nené und war kurz davor los zu weinen. Hielt sanft Eizans Hände. „Ja Nené. Ich war es der immer für dich da war." Antwortete Eizan und zog die noch immer erstaunte Nené in seine Arme. Jetzt weinte sie tatsächlich. Dann klingelte es plötzlich. Schnell lief Nené zur Tür damit Akiza nicht aufwachte. Luna rannte zur Tür und stellte sich vor die Tür. Nené versuchte sie wegzulocken. Aber Luna weigerte sich zu gehen. Selbst Eizan schaffte es nicht. Da knurrte Luna Nené sogar an. Nené wich erschrocken zurück. „Etsuya bitte schaff diesen Hund hier weg." Meckerte sie. Eizan zog Luna ins Wohnzimmer. Dann öffnete Nené die Tür und wusste warum Luna sie von der Tür fernhalten wollte. Kenji stand vor ihr. „Na du kleine schlampe. Bist du etwa immer noch bei diesem Landstreicher? Habe ich nicht gesagt du sollst deine wiederliche Brut hier lassen und zurück kommen?" Nené wurde rot vor Wut. „Hey Arschloch. Habe ich nicht extra eine einstweilige Verfügung ausstellen lassen gegen dich und gesagt du sollst mich in Ruhe lassen? Was wagst du es überhaupt hierher zu kommen?" Nené dachte an ihre Tochter und das dieser Kerl niemals in ihre Nähe kommen durfte. Er war gefährlich. Plötzlich packte er Nené und schüttelte sie an denn Schultern. Beschimpfte sie. Dann warf er sie mit voller Wucht gegen die Wand. Sofort hatte sich Luna von Eizan losgerissen und war zu ihr gerannt bevor er sie noch gegen denn Bauch treten konnte. Sie bellte Kenji an und stellte sich schützend vor Nené. Daraufhin rannte er panisch weg. Nené hatte plötzlich Angst um ihr ungeborenes Baby. Eizan kam schnell zu ihr um Nené zu helfen. Er wusste ja nicht das sie schwanger war.
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