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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.03.2021 1.834
 
„Hey Rindou, was soll ich denn bloß machen wenn ich tatsächlich schwanger bin?" Fragte Nené ihre beste Freundin auf dem Weg zur Ärztin. Rindou sah sie irritiert an. „Wie meinst du das? Warum fragst du was du dann machen sollst? Natürlich irgendwann rausquetschen und lieb haben. Wie du mir erzählt hast war ja die Geburt von Akiza nicht gerade schön für dich. Hast du Angst?" Fragte Rindou sie. „Ja, aber nicht nur vor der Geburt. Es wäre vielleicht sogar schön dieses Mal auch mitzubekommen wie mein Kind auf die Welt kommt und es als erste zu sehen. Bei Akiza hatten sie mir meine Tochter ja einfach weggenommen und das habe ich bis heute wohl noch nicht ganz überwunden. Ich bin ziemlich paranoid was Akiza betrifft. Die ersten 2 Jahre habe ich sie nicht aus denn Augen gelassen. Jeder der sie bloß mal kurz ansehen wollte war kurz davor sein Testament machen zu müssen. Ich war die ganze Zeit nicht im Büro, weil ich 24 Stunden bei ihr sein musste. Ihrem Kinderarzt hätte ich fast eine verpasst als er sie untersucht hat und Akiza geweint hatte. Nichtmal Etsuya durfte mit ihr alleine sein. Im Nachhinein weiß ich natürlich das es alles total übertrieben von mir war. Das alles nur wegen der Geburt. Aber zum Glück ist das jetzt vorbei. Jetzt mache ich mir zwar noch immer ständig Sorgen, aber so wie jede andere Mutter auch. Akiza geht jetzt in denn Kindergarten wie alle anderen Kinder. Es funktioniert langsam." „Nené deine Reaktion war doch völlig normal. Du hast die erste Zeit viel durchgemacht. Aber was ist jetzt eigentlich mit Etzuya?" Fragte Rindou neugierig. Nené schaute plötzlich traurig. „Ich habe ihm ehrlich gesagt das ich einfach keine Lust mehr habe sein betthäschen zu sein. Entweder wir führen eine richtige Beziehung oder er kann seine Sachen packen und wieder ausziehen." „Wow Nené, du bist echt ziemlich sauer auf ihn oder? Jetzt verstehe ich auch warum du dir solche Sorgen wegen dem Baby machst. Hat er denn schon angedeutet das er keine Beziehung mit dir haben möchte?" „Nein, offiziell hat er das noch nicht. Aber seine Reaktion heute morgen war mehr als eindeutig." Beantwortete Nené ihre Frage und erzählte Rindou seine abweisende Reaktion von heute morgen. „Meinst du er ist jetzt sauer weil ich ihm das gesagt habe? Ich bin auch nicht direkt sauer auf ihn. Aber ziemlich enttäuscht." „Nein, Etsuya wird erstmal gründlich darüber nachdenken müssen. Er weiß wahrscheinlich selber nicht genau was er eigentlich will. Aber das wird er dir ja heute Abend noch sagen. Jetzt werden wir mal schauen was deine Ärztin rausfindet." Dann gingen sie gemeinsam in die Praxis wo sie auch, dank privat Versicherung schnell rankam. Die Schwester nahm ihr Blut ab und dann wurde sie reingerufen. „Guten Tag Miss Kinokuni. Schön Sie zu sehen. Dann wollen wir mal schauen ob Sie schwanger sind. War es eine künstliche Befruchtung? Werden Sie sich beide um das Baby kümmern?" Fragte die Ärztin freundlich mit Blick auf Rindou neben Nené. Erst wussten beide gar nicht was die Ärztin eigentlich meinte. Dann mussten aber plötzlich beide lachen. Frech wie Rindou war, kam sie Nené zuvor. „Ja es ist doch schön wenn es mit einem Baby klappt. Im Gegensatz zu denn Männern können wir uns wenigstens selber um die Schwangerschaft kümmern. Oder was meinst du Liebling? So ist es doch viel besser als eine Adoption." Nené war erst völlig geschockt von Rindous Antwort. Spielte dann aber mit. „Ja ich wollte so gerne ein eigenes Baby austragen. Mit der Adoption ist es ja sowieso gerade schwierig. Und da meine Liebste sich nicht die Figur ruinieren wollte, darf ich die Mama sein." Sagte Nené stolz. „Wir lieben uns so sehr, das könnte kein Mann der Welt ersetzen. Ein Baby würde unsere endlose Liebe nur noch stärker machen." Sagte Rindou noch und nahm dann Nenés Hand in ihre um sie verliebt anzusehen. Nené musste sich so zusammen reißen nicht vor lachen zusammen zu brechen. Aber das lockerte wenigstens Nenés Aufregung etwas. „Ach ist das schön. So eine ehrliche und innige Liebe gibt es auch nur unter Frauen oder?" Fragte die Ärztin. „Ja das stimmt. Jetzt hoffen wir natürlich das wir auch das Baby bekommen. Dann wäre es perfekt." Antwortete Rindou, da Nené unfähig war überhaupt noch etwas zu sagen. Die Ärztin schaute auf ihre Unterlagen. Dann lächelte sie Nené an. „Dann kann ich ja froh sein das ich es bin die Ihnen diese schöne Nachricht überbringen darf das Ihrem gemeinsamen Liebesglück nichts mehr im Wege steht. Sie sind nämlich tatsächlich schwanger Miss Kinokuni. Ich hoffe damit habe ich Ihren Tag gerettet." „Oh Liebling, das hast du so toll gemacht. Ich bin so wahnsinnig stolz auf dich. Dank dir sind wir jetzt eine richtige Familie." Sagte Rindou damit die Ärztin nicht mitbekommt das Nené ganz blass wurde und überhaupt nicht denn Eindruck machte das es ihr gefiel ein Baby zu bekommen. Daher umarmte Rindou ihre beste Freundin schnell, aber auch um ihr halt zu geben und damit zu zeigen das Rindou ab jetzt immer für ihre beste Freundin Nené da war. „Wir freuen uns natürlich sehr darüber. Meine Frau muss das allerdings erstmal alles verarbeiten. Das verstehen Sie ja bestimmt." Sagte Rindou um Nené endlich hier raus zu holen. „Ja natürlich meine Damen. Ich freue mich dann auf die erste Untersuchung. Lassen Sie sich bitte direkt einen Termin geben." „Ja aber natürlich. Kommst du Liebling?" Sagte Rindou und führte Nené schnell raus aus der Praxis. „Wir haben uns gar keinen Termin geben lassen, ich muss doch wissen was mit dem Baby los ist." Sagte Nené als sie wieder halbwegs zu Atem gekommen war. Sie konnte das alles noch immer kaum glauben. Sie war schwanger. Schon wieder. Von einem Mann denn Nené abgöttisch liebte, der allerdings eine andere Auffassung hatte und ihr heute Abend erzählen wird das er nicht mit ihr zusammen sein kann. „Nené, ganz ruhig. Du wirst dir als erstes eine neue Ärztin suchen. Das die nicht gemerkt hat das es nur gespielt war, sie keine sofortige Untersuchung gemacht hat um zu sehen ob mit dem Baby alles in Ordnung ist und noch nicht mal wusste das du bereits ein Kind hast, zeigt nicht gerade ihre Kompetenz. Sie hat nur die Blutwerte angesehen und das war es. Diese Ärztin ist nicht gut für euch. Aber jetzt bin ich ja da. Wir schaffen das schon zusammen." „Bin ich denn überhaupt schwanger?" Fragte Nené, da sie die Worte von Rindou sehr durcheinander gebracht haben. „Deswegen werden wir jetzt zu einen vernünftigen Arzt gehen." Antwortete Rindou und sie hatten auch bald einen gefunden. Der untersuchte Nené auch ziemlich lange und fragte sie alles zu der schlimmen Geburt von Akiza. Nené war tatsächlich schwanger, konnte aber natürlich noch nichts erkennen als dieser Arzt sogar einen Ultraschall machte um zu sehen ob es gut lief. Nené war zufrieden. Sie würde noch ein Baby bekommen. Zur Not auch alleine. Das hätte sie auch bei Akiza getan. Ob sie es allerdings gut wegstecken würde das Etsuya sie entgültig verlassen wird, wusste Nené noch nicht. Jetzt musste sie dringend zu Kalin. Er erwartete sie bestimmt schon sehnsüchtig. Und auch Nené freute sich ihren Bruder endlich wieder abzuholen.
Er war als erster morgens aufgewacht. Er war es ja nicht gewöhnt das jemand neben ihm lag. Isuzu schlief noch friedlich. Kalin beobachtete Isuzu neugierig. Nie hatte er ein Mädchen so nah gesehen. Jack und Etsuya hatten ihm ja immer horror Geschichten über Frauen erzählt. Und sie mussten es ja schließlich wissen. Dabei sah Isuzu eigentlich ganz harmlos aus. Er ging näher ran. Sah sich genau ihren schönen Mund an, mit dem sie ihn so zaghaft geküsst hat. Erst lächelte Isuzu und dann riss sie die Augen auf und rief „Buuuh, hast du gut geschlafen?" Da musste dann auch Kalin lachen. „Ja ich bin so froh das du zu mir gekommen bist. Das war die schönste Nacht meines Lebens bisher." Isuzu freute sich und umarmte ihn. „Wo ist der Zimmerservice für unsere Suite? Ich möchte jetzt pancakes. Du nicht auch?" Da kam dann auch tatsächlich die Schwester mit dem Frühstück. Aber es waren keine Pancakes. Erschrocken sah die Isuzu. „Gab es hier etwa eine Zellteilung? Warum sind hier jetzt 2 Kinder? Miss Kinokuni hat doch ausdrücklich nach einem Einzelzimmer verlangt damit du Ruhe hast Kalin. Also raus hier kleine Lady. Los." „Nein. Isuzu geht nirgendwo hin. Meine Schwester wird gleich hier sein und mit ihr möchten Sie sich bestimmt nicht anlegen." Sagte Kalin direkt und fasste sanft an Isuzus Schulter als die panisch abhauen wollte. „Natürlich. Wie du möchtest. Sie bleibt hier. Aber nur weil Miss Kinokuni gleich hier ist." Sagte die Schwester und knallte das Tablett mit dem Frühstück vor ihn auf denn Nachttisch. „Das muss halt jetzt für euch beide reichen. Mehr gibt es nicht." Sagte die Schwester und ging wieder aus dem Zimmer. Kalin und Isuzu mussten lachen. „Ich möchte wirklich lieber pancakes essen." Sagte  Kalin. „Glaub mir, wenn Nené hier ist werden wir pancakes essen gehen." „Ist das dann unser erstes Date Kalin? Wir gehen pancakes essen?" „Ja wir haben ein Date zusammen mit meiner Schwester. Das ist doch sehr romantisch.“ Grinste Kalin. Dann ging er sich fertig machen, während Isuzu alle Sachen schon zusammen packte. Diese Nacht war auch für Isuzu die bisher schönste ihres Lebens. Sie hatte es so unglaublich genossen einfach nur neben Kalin zu liegen. Denn Isuzu war sich sicher das Kalin sie garantiert niemals unsittlich anfassen würde. So hatte das Mädchen endlich mal eine ruhige Nacht erlebt. Ohne Angst die ganze Nacht immer wieder benutzt zu werden.
Eizan hatte seine Tochter in die Kita gebracht und war an der Baustelle angekommen. Allerdings konnte er sich absolut nicht konzentrieren. Die ganze Zeit war er in Gedanken bei diesem Mädchen. Was war nur aus ihr geworden? Wer war sie? In der Mittagspause setzte er sich das erste mal nicht zu seinen Kollegen. Die wunderten sich. Etsuya war normalerweise sehr gesellig und war gerne bei ihnen. Der ging aber etwas spazieren. Da fiel ihm wieder etwas ein. Das Mädchen war schon sehr lange weg. Eizan hatte sie ewig nicht mehr gesehen. Da besuchte er wieder Jack. Der war völlig fertig und traurig. Er lauschte als Jack mit seinen Eltern telefonierte, die wissen wollten wann Eizan wieder nach Hause kam. Da hörte er wie Jack sagte das er erfahren hatte das sein Mädchen ums Leben gekommen sei. Ihre Mutter hätte ihn angerufen. Erst war Eizan wie versteinert. Als Jack aufgelegt hatte, lief er zu ihm. Konnte das nicht verstehen. Beide lagen sich in denn Armen und Etsuya versuchte ihn so gut es ging zu trösten. Seine kleine Freundin war also nicht mehr da. Er konnte sie nicht mehr finden. Auch jetzt liefen bei Etsuya ein paar Tränen. Er beschloss nach der Arbeit Jack anzurufen und alles über dieses Mädchen zu erfahren.
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