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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.03.2021 1.776
 
Am nächsten morgen stand Etsuya als erster auf. Seine Laune war nicht gerade die beste. Er hatte Angst davor wie Nené wohl reagieren würde wenn er ihr sagen wird das er nicht mit ihr zusammen sein kann. Die Nähe die sie durch Akiza zueinander aufgebaut hatten, wäre dann entgültig zerstört. Denn Eizan wusste das Nene ziemlich wütend werden wird. Zu recht. Er konnte einfach absolut nicht mit Frauen umgehen. Das beste wäre wohl wenn er wirklich Single blieb wie Jack. Langsam konnte er seinen Mentor immer besser verstehen. Falls es mit dieser unbekannten Frau nichts werden würde, dann wollte sich Eizan entgültig von Frauen fernhalten. Luna hatte ihn gehört und kam auf ihn zugelaufen. Aus Akizas Zimmer. Das Rottweiler Mädchen war mittlerweile fester Bestandteil von Akizas leben geworden. Jetzt wollte sie natürlich raus. So nahm sich Etsuya die Leine und beschloss vor dem Frühstück noch eine Runde mit ihr zu laufen. Dann würde er wohl auch seinen Kopf etwas frei bekommen. Kaum durch die Tür wachte auch Nené auf. Sie blickte wie immer sofort auf Etsuyas Seite. Er war weg. Eine Leere breitete sich in ihr aus. Aber sie wusste auch das diese Ansage dringend nötig war. Nené konnte einfach nicht mehr. Mit ihm zu schlafen, Eizan so nah zu sein. Es fühlte sich so gut an. Aber irgendwie auch falsch. Denn sie waren kein Paar. Und sie war sich einfach zu schade dafür nur Etsuyas bettgespielin zu sein und die Mutter seiner Tochter. Eine Nene Kinokuni durfte Mann so nicht behandeln. Sie hatte einen Mann verdient der sie abgöttisch liebte. Sie schaute wohl wirklich zuviele Filme. Nené stand auf und ging sich fertig machen. Sie musste dringend arbeiten. Jetzt wo Rindou endlich wieder zurück war, würde das Restaurant nicht mehr soviel Zeit in Anspruch nehmen, denn Nene wusste das ihre beste Freundin alles im Griff haben wird. Allerdings musste sich Nené daher denn Restaurants widmen die sie durch das neue ziemlich vernachlässigt hatte. Und Rindou würde sie gegen Mittag abholen um mit ihr zu ihrem Termin zu fahren. Alleine würde Nené das nicht durchstehen. Sie war fürchterlich nervös. Was wohl dabei rauskommen würde? Was wenn Nene wirklich schwanger war? Wollte sie unter diesen Vorraussetzungen überhaupt noch ein Baby großziehen? Sie hatte es mit Akiza schon alleine ziemlich schwer gehabt. Aber darüber konnte sie ja immer noch nachdenken wenn es bestätigt war. Kalin würde sie nach ihrem Termin direkt abholen. Nené freute sich schon sehr darüber alle wieder zusammen zu haben. Vorsichtig strich sie über ihren Bauch. Schloß die Augen und genoss die Stille. Dann stand sie auf um sich fertig zu machen, bevor Akiza wach wurde. Nené musste dringend noch ein paar Dinge vorbereiten für denn Geburtstag ihrer Tochter. Zum ersten mal wollte Akiza sogar Kinder zum spielen einladen. Worüber sich Nené sehr freute. Und zum Glück war dann auch Kalin wieder zuhause. Ohne ihn hätte es wohl keine Party gegeben. Als Nené dann in die Küche kam, lief ihr Luna entgegen und leckte wieder ihre Hand. Sie sah Eizan böse an. „Etsuya, würdest du diesem Hund endlich beibringen das zu lassen wenn ich ihn hier schon dulden muss?" „Nené jetzt beruhige dich doch mal. Sie ist doch nur ein Hund. Sie beißt dich doch nicht. Was ist denn an ihr so schlimm? Wir müssen übrigens dringend reden. Ich bin nämlich zu einem Entschluss gekommen. Ich fahre jetzt zur Arbeit und danach reden wir in Ordnung?" „Das heißt du wirst nicht mit uns Essen?" Fragte Nené niedergeschlagen und auch ziemlich sauer. „Deine Tochter wird nicht so erfreut darüber sein. Ich hoffe du weißt das. Sie ist froh über jede Sekunde die du mit ihr verbringst. Bitte bleib wenigstens zum Frühstück." Bat ihn Nené, da sie sich bei seiner Laune bereits vorstellen konnte was er ihr wohl am Abend erzählen würde. Sie war innerlich kaputt und kurz davor zusammen zu brechen. Aber sie musste jetzt tapfer sein. Für Akiza und Kalin. Wieder mal. Sie musste immer stark sein für andere. Aber sie hatte niemanden an denn sie sich lehnen konnte. Bei dem sich Nené ausweinen konnte. Über ihren Kummer reden. Doch, da gibt es natürlich Rindou. Aber Nené war einfach zu stolz dazu mit ihr darüber zu reden was sie bereits seid einer Ewigkeit beschäftigt. Sie hätte ihrer Freundin wahrscheinlich noch nicht mal erzählt das sie vermutlich schwanger ist, wenn Rindou nicht zufällig in der Nähe gewesen wäre. Zum Glück hatte sich diese Frage bald geklärt. Eizan sah sie an. Er wollte unbedingt weg von Nené. Dieses unangenehme Gespräch soweit rausschieben wie es ging. Er wollte ihr nicht weh tun. Eigentlich wollte er ihr sogar eine Chance geben, da er eingesehen hatte das sie recht hat. So konnte er sich nicht mehr weiter verhalten. Eizan wollte sich auf Nené einlassen, mit ihr glücklich werden. Das hatte sich aber jetzt schlagartig geändert als er wieder an dieses Mädchen dachte. Denn Eizan wollte jetzt endlich los um sie zu finden. Aber seine Tochter war natürlich wichtiger als alles andere auf der Welt. „Ok Nené, ich werde noch zum Frühstück bleiben. Was hast du noch geplant heute?" Nené sah ihn irritiert an. „Etsuya was ist los? Warum interessiert es dich plötzlich was ich so am Tag mache? Es war dir doch sonst immer völlig egal." Nené war sich durch sein Verhalten jetzt wirklich sicher was er sagen würde. Er versuchte nämlich gerade sein schlechtes Gewissen zu beruhigen. „Aber ich werde heute einiges aufarbeiten müssen wenn Akiza in der Kita ist. Und zwischendurch werde ich natürlich auch Kalin noch aus dem Krankenhaus abholen. Ich bin sehr froh das es so gut ausgegangen ist. Könntest du dann Akiza noch aus der Kita abholen? Das würde mir einiges erleichtern." Fragte Nené ihn und musste sich so sehr zusammen reißen als Etzuya so vor ihr stand. Sie hätte wohl doch ein letztes Mal mit ihm schlafen sollen. Jetzt bereute Nené es. „Klar, kein Problem. Ich beeile mich dann heute einfach etwas und hole sie dann wieder ab. Kann ich sonst denn noch etwas für dich tun?" Jetzt war Nene sehr sicher das er ein schlechtes Gewissen hatte. „Nein, aber trotzdem danke." Eizan war seine Tochter zwar wichtiger als alles, aber etwas verstimmt war er trotzdem das Eizan nicht wie er erhofft hatte nach der Arbeit das Mädchen suchen konnte. Akiza kam jetzt auch noch völlig verschlafen auf die beiden zu. Sie wollte bei Etsuya auf denn arm und wurde nur sehr langsam wach. In der Zeit hatte Nené denn Tisch gedeckt und Eizan seine Tochter fertig gemacht. Jetzt doch sehr wach, freute sie sich natürlich auf das Frühstück. Mit Luna zu ihren Füßen. Als die kleine nicht anfing zu Essen wie sonst, wurde Nené besorgt. „Hey meine süße. Was ist denn los? Warum isst du denn nicht? Ist etwas passiert?" Fragte sie Akiza daher. „Wo ist denn Kalin? Sollten wir nicht lieber noch auf ihn warten?" Wollte Akiza wissen. Sie hatte ja von der ganzen Aufregung gar nichts mitbekommen. Dachte also er würde in seinen Bett liegen. „Du hast wirklich nicht gegessen weil du auf deinen Onkel wartest?" Fragte Nené und sie begann fast zu Weinen. Es tat ihr weh zu sehen wie Akiza vergeblich auf ihren Onkel wartetete. „Kalin ist schon früher in der Schule." Antwortete Eizan daher schnell. Akiza ging schnell zur Toilette und Nené schluckte. Etsuya sah sie an. „Ist alles in Ordnung Nene? Was ist denn plötzlich los mit dir?" Fragte er sie besorgt. „Ach es ist nichts. Die Sache mit Kalin macht mich irgendwie fertig." „Aber es ist alles wieder gut. Kalin kommt heute nach Hause. Er ist wieder bei uns. Du musst nicht weinen." Versuchte Eizan sie zu beruhigen. Er schloss sie in seine Arme wo sie fast wieder drin versank. Sie kuschelte sich an ihn. Sofort ging es ihr besser. „Geht es wieder?" Fragte er Nené und streichelte ihre Wange. Sie lächelte ihn tapfer an. „Ja es geht schon. Danke Etsuya." Als Akiza zurück gekommen war, setzten sie sich gemeinsam an denn Tisch. Kalin fehlte ihnen eindeutig, aber zum Glück war er ja bald wieder bei ihnen. Eizan hielt leicht Nenes Hand. Er konnte sich absolut nicht erklären was mit ihr los war. Eizan kannte ihre Wutanfälle nur zu gut, aber das sie plötzlich so sensibel war, kam ihm seltsam vor. Irgendwas musste passiert sein. Er fragte sich ob es bei Nené im Büro wieder Ärger gab. Aber das würde er heute Abend alles mit ihr klären. Denn solche Dinge würden sie nicht vor Akiza besprechen. Aber immer wieder sah er Nené an. Passte auf das es ihr nicht noch schlechter ging. Dann klingelte es. Akiza rannte wieder mal zur Tür. Luna hinterher um auf Akiza zu achten. Aber Rindou stand vor der Tür um sie abzuholen. Akiza quietschte vor Freude und Luna sprang vorsichtig an ihr hoch. „Luna aus." Rief Eizan und der Rottweiler kam sofort zu ihm und setzte sich vor ihn. Rindou mit Akiza auf dem Arm hinterher. Nené seufzte genervt wegen dem unmöglichen Verhalten von Luna. Das gefiel Eizan schon besser. So kannte er sie und er machte sich nicht mehr so große Sorgen um sie. Vielleicht war es ja wirklich nur wegen Kalin. „Hey ihr lieben. Ich muss dringend etwas mit Nené besprechen. Ich hoffe ich störe nicht." „Ach schon in Ordnung Rindou. Ich muss sowieso los. Ich nehme dann Akiza gleich mit und bringe sie in ihre Kita." Lächelte Eizan die Frauen an. Dann frühstückten alle noch gemeinsam wo Rindou Eizan noch etwas besser kennenlernen konnte. „Hey er ist tatsächlich ziemlich nett. Ich glaube du kannst froh sein das er der Vater von Akiza ist." Gab Rindou zu als Eizan und Akiza durch die Tür waren. „Bist du denn bereit für deinen Termin und die Wahrheit?" Fragte Rindou ihre beste Freundin das erste mal ernsthaft. Nené zitterte regelrecht vor Aufregung. Schließlich nickte Nené ihr zu und sie machten sich auf denn weg zu ihrem Termin um diese Sache endlich klar zu stellen.
„Papa? Kannst du das Radio anmachen? Du bist so still heute." Fragte Akiza ihn als sie losgefahren waren. Eizan lächelte seine Tochter an. „Natürlich Prinzessin." Für seine Tochter würde er schließlich alles machen. Dann machte er ihre Lieblings CD an und beide begannen schief aber glücklich mitzusingen. Es hörte die beiden ja im Auto sowieso niemand. Luna sah die beiden erst merkwürdig an und fing dann auch noch an zu jaulen. Eizan und Akiza mussten dabei lachen. So bemerkte Akiza auch nicht das mit ihrem Papa etwas nicht stimmte und er nachdenklicher war als sonst. Denn in seinen Kopf arbeitete es gewaltig.
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