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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
22.03.2021 1.938
 
Als Nené und Rindou das Mädchen endlich nach Hause bringen konnten, war auch Isuzu sehr müde. Ebenso wie Akiza war auch sie jetzt im Auto und endlich in Sicherheit eingeschlafen. Jack fuhr mit Eizan zusammen im Auto zurück. „Die arme kleine muss ja sehr viel durchgemacht haben als sie in der Gewalt von Björn war. Meinst du wir waren zu hart das wir die Polizei gerufen haben?" Fragte Nené ihre beste Freundin. Rindou sah Nené an. „Hey, dein Bruder liegt im Krankenhaus. Er wäre fast an einer Überdosis gestorben. Er muss jetzt ganz alleine die Nacht im Krankenhaus verbringen. Bitte süße, Zweifel nie wieder daran das es falsch war diesen Jungen der Polizei und seiner gerechten Strafe zu übergeben. Deine Mutter Gefühle sind wohl jetzt durch Akiza ziemlich stark. Das verstehe ich. Auch mir tut dieser Björn leid. Aber ich glaube allerdings auch das er sowieso keine harte Strafe bekommt. Wir können von Glück reden das Kalin nicht soviel Passiert ist. So kann er wenigstens mit guten gewissen in ein vernünftiges Leben starten. Er wird seinen Weg finden. Ganz bestimmt. Mach dir keine Vorwürfe. Denk an die Kinder die nicht mehr in seiner Gewalt sind und er Kalin jetzt nicht mehr beeinflussen kann. Da hätte sonst was passieren können. Sieh dir die Arme kleine doch an. Sie ist völlig am Ende. Wer weiß ob Kalin ohne Isuzu überhaupt lebend raus gekommen wäre, da Björn doch gar nichts mitbekommen hat. Ich darf gar nicht daran denken was noch hätte passieren können. Du kannst diesem Mädchen wirklich sehr dankbar sein Nene." „Das bin ich auch das kannst du mir glauben. Ich habe Isuzu von Anfang an sehr gemocht. Mal sehen was mit denn beiden noch so kommt. Aber jetzt bin ich erstmal einfach nur froh das es Kalin gut geht. Und du solltest jetzt langsam mal endlich nach Hause. Eishi vermisst dich doch bestimmt schon sehr." Lächelte Nené ihre Freundin an. „Ach wir haben eine gemeinsame Weltreise hinter uns und ununterbrochen aufeinander gehangen. Ich denke er ist froh mal wieder in Ruhe die Gerichte zu kochen die er kennen gelernt hat und dabei garantiert eh die Zeit völlig vergessen. Ich habe dann das große Glück gleich seine wundervollen Gerichte zu probieren." Freute sich Rindou schon sehr. „Du solltest das nicht Akiza erzählen. Sie würde dir alles weg essen." Kicherte Nené. „Nené ich liebe deine Tochter. Sie ist fast wie ich in ihrem Alter." Antwortete Rindou. „Das wird wohl der Grund sein warum ich so vernarrt in meine Tochter bin." Erwiederte Nené und dann waren sie bei Isuzu angekommen. Nené stieg aus und wollte gerade klingeln als ihre Mutter schon völlig aufgeregt auf sie zugelaufen kam. „Meine Güte. Ein Glück, Sie haben mir tatsächlich meine Tochter zurück gebracht. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken. Sie sind Nené Kinokuni?" Fragte Isuzus Mutter. „Ja das ist richtig. Das ist doch selbstverständlich. Ihre Tochter war großartig. Isuzu hat meinen Bruder Kalin das Leben gerettet. Im Krankenhaus wurde Isuzu nochmal untersucht, es ist aber alles in Ordnung mit ihr. Sie ist eingeschlafen. Kleinen Moment." Dann ging Nené zum Auto um Isuzu zu wecken. Die schreckte auf einmal zurück. „Hey Isuzu. Es ist ok, ich bin es nur Nene. Jetzt wird dir niemand mehr etwas tun. Du bist zuhause. Schau mal, deine Mutter wartet schon auf dich." Isuzu schaute allerdings nicht gerade begeistert. Stieg aber wieder willig aus. „Danke Nene und bis bald." Sagte sie und umarmte Nené nochmal. Als Isuzu schließlich im Haus verschwunden war, fuhren sie zu Nené damit auch Akiza endlich ins Bett kam. Sie hatte zwar zum Glück alles verschlafen und hatte von alledem gar nichts mitbekommen, aber ein Bett war sicher trotzdem schöner. Als Nené die kleine auf dem Arm hatte, verabschiedete sie sich noch herzlich von Rindou und freute sich schon jetzt darauf sie und Eishi bald wieder zu sehen. Morgen würden sie ja gemeinsam zu Nenes Ärztin gehen. Nachdem sie ihre Tochter ins Bett gebracht hatte, war auch Etsuya wieder da. Er hatte Jack nach Hause gefahren und machte sich fertig fürs Bett. Alle waren sehr müde. Als Nené im Bett lag und er zu ihr kam, überkam ihm allerdings wieder die Lust auf Nené. Sie sah wieder so unglaublich schön aus. Er legte sich zu ihr und begann Nené zu küssen. Es gefiel ihr so wahnsinnig gut. Dann legte sich Eizan auf sie, zwischen ihre warmen Schenkel und begann Nené zu streicheln. Aber plötzlich durchfuhr sie ein Gedanke. „Etsuya stop. Wir sollten das besser nicht machen." Eizan sah Nené ratlos an. Eigentlich war sie es doch immer gewesen die unbedingt mit ihm schlafen wollte. Sofort hörte er auf und legte sich neben sie. „Hey Nené was ist denn los? Habe ich irgendwas falsch gemacht? Hast du vielleicht einen anderen Mann?" Eizan wusste sich nicht zu helfen und war völlig irritiert von ihrer plötzlichen Ablehnung ihm gegenüber. Vorhin war doch noch alles in Ordnung. Nené sah ihn mitfühlend an und suchte nach denn richtigen Worten. „Es tut mir leid Etsuya. Ich weiß das dir das alles jetzt merkwürdig vorkommt. Ich habe keinen anderen Mann. Aber mir ist jetzt klar geworden das ich endlich mehr von dir möchte außer dein betthäschen zu sein. Wir haben öfter miteinander geschlafen und danach war ich für dich wieder einfach nur die Mutter deiner Tochter. Mehr nicht. Ich liebe dich doch und möchte einfach mehr für dich sein. Aber du möchtest das wohl nicht. Wir schlafen zwar miteinander, was mir auch ziemlich gut gefällt, aber ansonsten ignorierst du mich. Es ist halt als wenn du nur wegen Akiza hier bist. Mich verleugnest du in der Öffentlichkeit oder bei anderen. Das tut mir wirklich sehr weh. Verstehst du mich da Etsuya?" Fragte Nené und wirkte sehr resigniert. Sie wollte nicht bloß eine Frau fürs Bett sein wenn Etsuya wieder mal Lust hatte. „Etsuya ich bin jetzt mal ganz direkt zu dir. Entweder wir sind zusammen mit allen was dazugehört oder wir kümmern uns wirklich ausschließlich nur um Akiza. Mir wäre es natürlich lieber wenn du dich endlich ganz auf mich einlassen könntest und wir eine richtige Familie sind. Du hast die Möglichkeit noch darüber nachzudenken. Aber solange sollten wir küsse oder unsere bettgeschichte lieber sein lassen. Also was sagst du? Für was wirst du dich entscheiden? Ich werde jetzt versuchen zu schlafen und hoffe auf deine baldige Antwort. Ich hoffe du wirst mich nicht dafür hassen, aber ich kann das einfach so nicht mehr. Es macht mich wirklich fertig." Dann gab Nené ihm noch ein Küsschen auf die Wange und kuschelte sich dennoch bei ihm ein. Nene war sehr gespannt auf seine Antwort. Etsuya sah Nené erstmal nur völlig irritiert an. Er wusste gar nicht wie er jetzt reagieren sollte. Er hatte bisher gedacht das es für Nené so in Ordnung gewesen wäre. Schließlich war sie doch die eisprinzessin die keinerlei Gefühle zuließ. Sie brachte ihn wirklich ständig durcheinander.
Jack ging mit einen eher mulmigen Gefühl in sein Haus. Nachdem Eizan ihn abgesetzt hatte brauchte er sowieso erstmal ein paar Minuten um Luft zu holen. Seinen quasi zieh Sohn nach so langer Zeit wieder zu sehen, hatte ihn doch sehr aufgewühlt. Er dachte die ganze Zeit das er sich doch nur so aufopfernd um denn jungen Etsuya gekümmert hatte weil er damit denn Verlust seiner kleinen Tochter Nené kompensieren wollte. Eizan war damals 5 Jahre alt. Seine Firma war gerade frisch. Etzuyas Vater befand sich in ziemlich großer Gefahr. So das Eizans Mutter keinen anderen Weg fand als ihren Mann zu schützen. Er war ihre große Liebe und seine Mutter wollte ihr Leben nur noch mit ihm verbringen. Sein kleiner Bruder war gerade erst geboren. Eizans Vater durfte jetzt einfach nicht sterben. So beauftragte sie Jack. Aus Liebe zu ihrem Mann. Der kleine Etsuya war neugierig. Er fand denn Job von Jack spannend. Damit wollte er seinen Vater retten. Das musste ja etwas gutes sein. Von da an wich Etsuya ihm nicht mehr von der Seite. Der 5 jährige war ein sehr guter Schüler von Jack. Jeden Tag nach denn Hausaufgaben lief er zu Jack ins Büro. Seine Eltern freuten sich das er etwas sinnvolles in seinen Leben machte. Sie wussten das ihr Sonnenschein nirgends sicherer war als bei Jack. Einen der besten Personen Schützer die es gab. Da die beiden also sehr viel Zeit miteinander verbrachten fühlte es sich an als wenn der kleine Junge, der ihn mit seinen großen Augen wissbegierig ansah, sein Sohn war. Er half Jack darüber hinweg das der seine kleine Tochter Nené verloren hatte. Die beiden waren sich bloß ein paar mal kurz begegnet. Wurden aber nie richtige Freunde. Konnten sich damals schon gar nicht leiden und bewarfen sich mit Sand, Eimer oder der kleinen Schaufel. So nahm Stella ihre Tochter eines Tages einfach wieder mit und ließ Eizan traurig zurück. Auch Nené weinte. Sie wollte trotzdem nicht von ihm weg. Nené hatte denn vorlauten Jungen doch nur etwas geärgert. Das meinte sie doch nicht böse. Nené war sich schon mit 4 Jahren sehr sicher, diese grünen schönen Augen würde sie ihr leben lang nicht vergessen. Jack tröstete Eizan indem er ihm sagte das seine Tochter ja bald zurück kommen würde. Aber nein. Etsuya fragte die erste Zeit noch oft nach seiner kleinen Nené. Doch Stella hatte es durch ihren Mann geschafft, Jack so zu täuschen das er wirklich glaubte das seine Tochter ums Leben gekommen war. Das hatte Stella ihm nämlich 1 Jahr später erzählt und es tat ihr unglaublich weh. Sie wollte Jack das niemals antun. Jetzt hatte er beide verloren. Frau und Kind. Irgendwann wuchs Etsuya heran und nach vielen Jahren der Trauer schien er Nené vergessen zu haben. Durch Nenés angeblichen Tod war Eizan und seine Familie sehr oft bei Jack. Was die 4 sehr innig zusammen wachsen ließ. Erst viele Jahre später, erfuhr er die Wahrheit. Seine Tochter war am Leben. Die Wut auf Stella, war allerdings ziemlich hoch. Er konnte sie eine Ewigkeit gar nicht mehr ansehen, als sie versuchte um Vergebung zu bitten. Eizan hatte er nie gesagt das seine kleine Freundin noch lebte. Das hätte denn jungen zu sehr aufgewühlt. Zu dieser Zeit dachte Jack das der mittlerweile junge Mann Nené längst vergessen zu haben schien, womit er recht zu haben schien. Denn Eizan hatte sie nicht wieder erkannt als Jack ihn zu ihr geschickt hatte. Oder er hatte es ziemlich gut versteckt. Daran glaubte er aber eher nicht. So überlegte Jack ob Etsuya überhaupt noch an das Mädchen dachte das Nené damals mal gewesen war. Oder war der Schmerz damals zu groß gewesen? Das er Nené einfach so vergessen hatte weil sie ihm egal war, glaubte Jack nicht. Vielleicht glaubte er auch einfach nicht daran das sie es war, weil Nené sich vom Charakter zu sehr verändert hatte. Jetzt wo er Stella an ihrem Schreibtisch sitzen saß und noch völlig vertieft in ihre Arbeit, wurde ihm erst wieder richtig bewusst was sie getan hatte. Stella hatte ihm die schönste Zeit mit seiner Tochter geraubt. Trotzdem konnte er einfach nicht böse auf sie sein. Seine unendliche Liebe zu ihr vernebelte einfach sein Denken. Das passierte ihm sonst niemals. Denn das wäre in seinen Job tödlich. Das schaffte nur Stella. Als er sich wieder etwas beruhigt hatte, ging er zu ihr. Denn sie hatte ihn noch gar nicht bemerkt. Noch ein Vorteil seines Berufs. „Hey Stella. Wir müssen dringend über Nené sprechen. Ich weiß du möchtest das vermeiden. Aber bitte rede jetzt endlich mit mir." Stella sah ihn plötzlich voller Schmerz an. „In Ordnung. Komm zu mir. Reden wir endlich über meine Tochter."
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