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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.03.2021 1.915
 
Akiza war in ihrem Kindersitz eingeschlafen. So spät noch unterwegs zu sein kannte sie gar nicht. Nené war allerdings sehr besorgt um Kalin durch die ganzen Dinge die bisher schon vorgefallen waren. „Was hat er nur dieses mal wieder gemacht? Langsam glaube ich die Kontrolle über ihn zu verlieren. Ich habe mich einfach viel zu wenig um ihn gekümmert seid Akiza da ist. Glaubst du ich bin eine schlechte Mutter für ihn Rindou? Was soll ich denn nur machen wenn ich tatsächlich schon wieder schwanger bin? Kann ich mich dann gar nicht mehr um Kalin kümmern? Vielleicht war es wirklich ein Fehler Kalin zu adoptieren. Wie siehst du das denn? Hätte ich ihn bei seinen Eltern lassen sollen?" Fragte Nené völlig außer sich aus Angst vor der Zukunft. „Nené bitte hör auf an dir zu zweifeln. Das hast du früher schon vor jeder Klassenarbeit und am Ende wieder mal als beste abgeschnitten." „Aber Rindou, es geht hier doch nicht um eine Klassenarbeit die Mann einfach nochmal schreiben kann. Es geht hier um ein Kind." Rindou musste plötzlich lachen. „Ja das stimmt wohl, ein Baby kannst du nicht wieder zurück schieben und später rausholen." Jetzt musste auch Nené lachen bei der Vorstellung. „Ach Rindou, was würde ich bloß ohne dich machen?" „Du machst das alles sehr gut. Und wenn du noch 5 Kinder bekommen würdest. Akiza vergöttert dich und Kalin wollte unbedingt zu dir. Er hat doch bisher nie gesagt das er die Entscheidung bereut oder? Und an falsche Freunde konnte er auch da geraten. Das liegt bestimmt nicht an dir." „ Nein das ist richtig. Kalin hat nie gesagt das er zurück möchte und seine Eltern auch mit keinem Wort mehr erwähnt. Ich brauche auf jeden Fall Hilfe für ihn. Hoffentlich wissen die im Krankenhaus was wir machen können. Aber erstmal muss ich wissen wie es ihm geht." „Etsuya hat doch gesagt das es ihm soweit wieder gut geht. Also beruhige dich erstmal. Denk an das Baby." „Falls es überhaupt ein Baby gibt Rindou. Warten wir es erstmal ab. Jetzt schauen wir erstmal was mit Kalin los ist." Sagte Nené und machte sich trotzdem Sorgen um ihn. Dort angekommen lief sie sofort auf Etsuya zu und kuschelte sich in seine Arme. Vergrub sich regelrecht bei ihm. Augenblicklich fühlte sie sich besser. Spürte das sie nicht mehr alleine war. „Was ist denn passiert? Wie geht's ihm? Kann ich zu ihm?" Fragte Nené ihn ganz aufgeregt. Etsuya küsste sie erstmal vorsichtig. „Hey ganz ruhig. Natürlich darfst du zu ihm. Er freut sich bestimmt sehr dich zu sehen." Sagte Eizan um ihr etwas die Angst zu nehmen. „Hallo Jack. Können wir nachher bitte nochmal über Kalin und Stella sprechen? Ich möchte ihn erstmal fragen was er überhaupt möchte." „Ja aber gerne Nené. Das hatte ich nämlich auch vor. Die beiden sollten wieder Kontakt zueinander haben. Ich finde übrigens das auch du mal wieder mit ihr sprechen solltest. Sie hat sich endlich von Kalins Vater getrennt. Sie ist ganz anders geworden. Bitte gib ihr eine Chance. Stella traut sich nicht mal mehr von dir zu sprechen. Sie würde sofort in Tränen ausbrechen. Glaub mir kleines, sie vermisst dich und Kalin. Es tut mir einfach weh deine Mutter so leiden zu sehen. Ich habe ein Foto von euch gefunden. Sie hat es immer versucht zu verstecken. Würdest du mir diesen gefallen tun Nené? Besuchst du deine Mutter?" „Darüber sprechen wir später. Sie hat mir soviel angetan. Ich weiß es nicht ob ich das kann. Aber bei Kalin werde ich dir natürlich helfen wo ich kann. Jetzt werde ich zu meinen Bruder gehen. Bis nachher." Sagte Nené und ging zu Kalin. Ließ Jack hoffnungslos zurück. So schnell würde Nene ihrer Mutter wohl nicht verzeihen. „.Hey Kalin. Na wie geht's dir?" Kalin sah Nené reumütig an. „Es tut mir leid Nene. Ich weiß das es falsch war sowas zu machen und einfach von der Schule abzuhauen. Aber ich musste doch unbedingt Isuzu helfen. Sie war doch in Gefahr. Verstehst du das denn Nene?" Fragte Kalin etwas ängstlich. „Ja aber natürlich. Ich finde es selbstverständlich nicht gut was du getan hast. Allerdings finde ich es irgendwie niedlich wie du deine kleine Freundin retten wolltest." Strahlte Nene. Kalin wurde ganz rot. „Aber Nené, ich bin doch erst 13. Isuzu ist doch nicht meine kleine Freundin. Du schaust dir einfach zuviele romantische Filme an." Sagte er und sah beschämt nach unten. „Kalin schon in Ordnung. Ich mag Isuzu wirklich. Sie ist ein nettes Mädchen und scheint dich jedenfalls sehr zu mögen. Es wäre schön wenn du mit Isuzu befreundet bleibst." Lächelte Nené ihn an. Sie hatte Isuzu gerne bei sich. Das Mädchen war sehr höflich und zuvorkommend.  „Nené, darf ich dir ein Geheimnis verraten? Du musst es aber natürlich für dich behalten. Kann ich mich da auf dich verlassen?" „ Ja aber klar doch. Du bist doch mein Bruder. Wir konnten uns doch immer aufeinander verlassen. Also was hast du auf dem Herzen Kalin? Du kannst dich immer auf mich verlassen." Kalin sah sie an und überlegte ob er es Nene wirklich sagen sollte. „Nené, stell dir vor, Isuzu hat mich geküsst. Bitte lach mich jetzt nicht aus." Beichtete er ihr und wurde schon wieder knallrot. „Ach Kalin. Ich lache doch nicht weil du und Isuzu euch geküsst habt. Dafür bin ich wohl wirklich zu romantisch. Aber du bist doch erst 13. wie war es denn überhaupt für dich?" „Erst war ich böse weil sie das gemacht hat. Aber dann hat es mir doch gefallen. Erstmal möchte ich das aber nicht nochmal." „Das wird Isuzu schon verstehen. Mach dir keine Sorgen. Sie ist ein nettes Mädchen und wird dich bestimmt nicht nochmal küssen bevor du bereit dafür bist." „Danke Nene. Ich bin froh das ich immer mit dir reden kann wenn ich es brauche. Du bist so eine tolle Schwester." „Danke Kalin. Weißt du denn schon wann du wieder nach Hause darfst?" „Nein. Bisher hat noch niemand etwas gesagt wann ich gehen kann. Ich hoffe schnell. Denn eigentlich geht's mir ja wieder besser. Ich bin ja nur zur Beobachtung noch hier. Kannst du mich nicht einfach hier raus holen? Bitte Nene." „Ich werde mal fragen wann du gehen kannst. Ich bin dann gleich wieder zurück." „Nené was ist mit ihm?" Fragte Eizan. „Es geht ihm soweit wieder relativ gut. Ich bin gerade auf dem Weg um zu fragen wann er wieder raus darf. Hoffentlich können wir ihn schnell wieder mitnehmen." Antwortete Nené ihm und suchte einen Arzt. „Guten Tag. Ich suche einen Arzt der meinen Bruder Kalin Kinokuni behandelt." „Oh Miss Kinokuni. Schön Sie mal kennen zu lernen." Sagte der Junge Arzt. Nahm ihre Hände und sah ihr tief in die Augen. Sie wurde rot. Er war augenscheinlich sehr angetan von ihr. Das er jetzt erfahren hatte das Kalin ihr Bruder war und nicht ihr Sohn, kam ihn natürlich sehr gelegen. „Was kann ich denn für Sie tun hübsche Frau?" „Ich würde gerne wissen wann mein Bruder endlich wieder nach Hause darf." Sagte Nené und war natürlich ziemlich geschmeichelt von dem hübschen jungen Arzt. „Ich würde ihn gerne nochmal über Nacht hier behalten, aber morgen können Sie denn tapferen Jungen sicher wieder mitnehmen. Kommen Sie bitte einfach wenn Sie ihn besuchen zu mir ins Arztzimmer. Da erkläre ich Ihnen dann am besten das weitere vorgehen. Ist das in Ordnung für Sie Miss Kinokuni?" Fragte der Arzt und hielt noch immer ihre zarten Hände. Völlig überrascht sah Nené ihn an. „Ja sehr gerne. Ich komme dann morgen zu Ihnen. Jetzt sollte ich wieder zu Kalin. Vielen Dank das Sie Zeit für mich hatten." „Aber das ist doch selbstverständlich. Für die Angehörigen meiner Patienten bin ich doch immer zu sprechen." Lächelte er Nené an. Er wollte sie gar nicht mehr loslassen. Trotzdem zog Nené ihre Hand vorsichtig von ihm weg. Aber es gefiel ihr natürlich. Dann ging sie strahlend zurück zu denn anderen. Rindou fiel das sofort auf. Eizan war mit Jack zwischenzeitlich die Mutter von Isuzu anrufen gegangen. Sie wollten das Mädchen natürlich noch sicher nach Hause bringen. „Nené was ist denn mit dir los? Du strahlst ja wie ein Atomkraftwerk." Fragte Rindou ihre Freundin daher gleich. Akiza schlief ruhig in ihren Armen. Nené setzte sich dazu. „Der Arzt von Kalin hat mich angebaggert. Kannst du dir das vorstellen? Ist das nicht irgendwie unpassend? Mein Bruder liegt hier und er macht sich an mich ran?" „Ach Nené. Wie soll er es denn sonst machen? Du bist ihm halt gerade hier begegnet und nicht beim einkaufen. Sieht er denn wenigstens gut aus? Du bist doch offiziell noch Single oder?" Lächelte sie. „Ja das schon, aber ich liebe Etsuya doch. Da kann ich doch nicht einfach mit dem Arzt flirten." „Wenn er nicht endlich dazu steht das er dich auch liebt, kann es doch nicht so schlimm sein wenn du mit dem Arzt flirtest. Vielleicht merkt er ja dann das er langsam mal in die puschen kommen sollte und du nicht ewig nur auf ihn wartest. Vielleicht rüttelt ihn das endlich mal wach. Und solange du nur mit dem Arzt flirtest ist doch alles gut. Du musst dich ja nicht gleich auf denn Kerl einlassen. Spiel etwas mit Etsuya. Er hat dich jahrelang hingehalten und auch noch eine andere geheiratet. Trotz eurer wundervollen Tochter. Ein kleiner Denkzettel wird ihm bestimmt nicht schaden." Grinste Rindou sie an. „Rindou du bist so böse. Aber vielleicht hast du ja recht. Vielleicht gibt er ja dann endlich zu das er mich auch liebt." Dann kamen die Männer auch schon wieder zurück. „Und darf er mitkommen?" Fragte Eizan hoffnungsvoll. „Nein, leider nicht. Die Ärzte wollen ihn noch eine Nacht zur Überwachung hierbehalten. Morgen möchten wir nochmal darüber reden wann er mit darf. Hoffentlich darf er dann mit." „Ok, Akiza scheint ziemlich müde zu sein. Ich verabschiede mich nur kurz von Kalin und dann fahren wir nach Hause oder?" „Ja das ist wohl für Akiza am besten und Isuzus Mutter möchte ihre Tochter doch bestimmt auch endlich wieder sehen." Lächelte Nene das Mädchen an. Dann ging Eizan noch kurz zu Kalin um sich zu verabschieden. Jack war schon
los gefahren. Nené setzte sich neben Isuzu und Rindou. „Du hast Kalin geküsst?" Fragte Nené das Mädchen direkt. „Entschuldige. Das wollte ich nicht. Hat es ihm nicht gefallen? Ich war nur so überwältigt von der Situation, da habe ich nicht nachgedacht." Antwortete Isuzu kleinlaut. Sie würde Nené jedenfalls nicht erzählen was sie getan hatte. Sonst würde sie Nene wahrscheinlich gar nicht mehr zu Kalin lassen. Isuzu war eine Schande für ihre Eltern. Das Mädchen traute sich nicht mit irgendjemandem darüber zu sprechen. Sie hatte es nur Kalin erzählt und so sollte es bleiben. Isuzu vertraute ihm. „Mach dir keine Sorgen Isuzu. Kalin ist halt etwas menschenscheu. Irgendwann wenn ihr euch besser kennen gelernt habt, wird er von sich aus auf dich zukommen. Er braucht halt nur seine Zeit. Er mag dich sehr. Sonst hätte er das niemals gemacht." „Ja er ist ein echter Ritter." Gab Isuzu zu. Nené hoffte das die beiden eine echte Chance haben würden und später mal ein paar werden. Dann kam auch Etsuya schon zurück und sie machten sich auf denn weg nach Hause.
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