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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
2
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
20.03.2021 1.936
 
Eizan lief durch das ganze Haus, rief immer wieder Kalins namen. Aber nichts. Er ging sogar in denn Keller und in jedes Zimmer. Keine Spur von denn Kindern. Jack blieb in der Zeit bei Kenji. Sah ihn finster an. „Los sag uns jetzt sofort wo dein Bruder und die Kinder sind? Sonst ergeht es dir gleich sehr schlecht. Besser du redest endlich. Das würdest du nämlich sonst ziemlich bereuen." Drängte Jack ihn weil die Zeit langsam knapp wurde. „Ich sage euch gar nichts ihr Papp Figuren. Und solltet ihr es einmal wagen mich auch nur anzufassen steht ganz schnell die Polizei hier. Dann sitzt ihr ein. Und das hoffentlich sehr schnell. Ihr plustert euch hier auf wie ein Kugelfisch. Ich habe mit denn Babys mit denen sich mein Bruder so abgibt absolut gar nichts zu tun. Wie kommt ihr überhaupt darauf? Björn ist ein eigenständiger Mensch. Jeder hat seine eigenen Freunde. Keine Ahnung warum ich das wissen sollte wo er sie hingebracht hat. Hier jedenfalls nicht. Was dein komischer Handlanger dir garantiert gleich erzählen wird." Eizan kam ziemlich niedergeschlagen zurück. „Ich habe hier leider wirklich keine Spur von denn beiden gefunden. Wo ist dein Bruder verdammte scheisse?" Schrie er Kenji verzweifelt an. „Er ist 17. Keine Ahnung. Er kann doch wohl machen was er will oder?" Jack legte Eizan beruhigend die Hand auf die Schulter. „Hey das bringt jetzt hier doch nichts.  Lass uns zur Polizei fahren. Sollen die sich um denn idioten kümmern. Hoffentlich bekommst du dann auch endlich die Strafe die du verdient hast." Sagte Jack noch bevor die beiden frustriert das Haus verließen. Sie hatten so sehr gehofft die beiden wenigstens hier zu finden. Aber nichts. Es war so erniedrigend für die Männer. Aber sie würden nicht aufgeben. Niemals würden die Männer ohne Kalin zurück kommen.
Derweil saß Isuzu 2 Stühle entfernt von Björn im wartebereich des Krankenhauses. „Hör mal Isuzu. Ich wollte nicht das sowas passiert. Ich mag Kalin wirklich sehr gerne. Er und du seid die einzigen die mich überhaupt respektieren. Ich würde Kalin nie etwas antun. Bitte glaub mir das." Isuzu sah ihn ziemlich wütend an. „Dich respektiert? Sag mal spinnst du denn? Die ganzen Kinder haben Angst vor dir. Das ist kein Respekt, sondern pure Angst. Ich finde das du dein ganzes Leben und handeln mal deutlich überdenken solltest. Was du mir angetan hast, mir meine Kindheit geraubt hast. Weißt du eigentlich was du damit angerichtet hast mich so zu behandeln wie ein Vieh? Ich möchte dich nach dieser Sache wirklich nie wieder sehen du scheiss Arschloch. Und wenn Kalin irgendwas schlimme passiert ist, werde ich dein Leben zur Hölle machen. So und jetzt halt bloß deine Klappe und beweg dich keinen mm weg. Sonst werde ich dich jagen und finden. Ganz egal wo du bist. Denn ich habe keine Angst mehr vor dir. Ich mache dich fertig. Und jetzt rufe ich Etsuya an und dann bist du sowieso am Arsch." Sagte Isuzu selbstbewusst und ging Richtung Ausgang. Björn saß derweil zusammen gesunken auf seinen Platz. Er hatte auch gar nicht vor abzuhauen. Björn wollte sich der Verantwortung stellen. Er wusste ja jetzt das er ziemlich großen Mist gebaut hatte. Björn wollte auch wirklich sehr gerne mit Kalin befreundet sein. Isuzu hatte Kalins Handy genommen um die Telefonnummer von Etsuya rauszubekommen. Als sie die gefunden hatte, rief sie ihn auch sofort an. „Hey Kalin endlich. Wir haben uns schon so große Sorgen um dich gemacht und dich überall gesucht. Wo bist du? Jack und ich kommen sofort um dich abzuholen." Isuzu wurde traurig als sie hörte wie sehr sich Eizan um Kalin sorgte. Es war so unbekannt für sie. Um Isuzu hatte sich bisher noch nie jemand Sorgen gemacht. „Es tut mir leid Mister Eizan. Hier ist nicht Kalin. Ich bin es Isuzu." „Du liebe Güte. Was ist denn mit ihm? Wo seid ihr? Ist Kalin bei dir?" Fragte er das Mädchen panisch. „Kalin ist leider in einen Krankenhaus. Können Sie sofort zu uns kommen? Björn ist übrigens auch bei uns. Ich erkläre es Ihnen dann." Sagte Isuzu und nannte ihm das Krankenhaus wo sie sich befanden. Eizan und Jack fuhren sofort los. Dort angekommen wartete Isuzu bereits draußen auf die Männer. „Wo ist er? Was ist denn passiert?" Fragte Eizan aufgeregt. „Das war alles Björns schuld. Er hat uns gefangen gehalten und Kalin mit seinen scheiss Drogen vergiftet. Glaube die Dosis war zu hoch für ihn. Aber dann ist Björn doch vernünftig geworden als es Kalin plötzlich sehr schlecht ging. Er hat uns hergebracht. Björn wollte Kalin nie umbringen." „In Ordnung. Um denn kümmern wir uns später. Wo ist Kalin?" Fragte Jack. Isuzu brachte die beiden zu denn Ärzten. Die wollten auch gleich Isuzu untersuchen. Die Schwester erzählte ihnen das sie Kalin denn Magen ausgepumpt haben und er noch ziemlich benommen von der Narkose ist. Außerdem bekam er Medikamente und es ging ihm glücklicherweise denn Umständen entsprechend gut. Eizan und Jack waren ziemlich erleichtert. Dann fiel ihnen Björn wieder ein und sie gingen zu ihm. Zuerst waren beide voller Wut. Aber dann sahen sie ihn. Traurig und voller Schuldgefühle. Als sich beide neben ihm setzten zuckte er kurz zusammen. Er lieferte einen schlimmen Anblick. Wie eine Maus vor der Schlange sah er Jack und Etsuya schuldbewusst an. Sah selbst noch aus wie ein Kind. „Hey, was hast du dir eigentlich mit diesen ganzen Mist erhofft? Warum lässt du dir von Kindern Drogen verkaufen oder selbst kaufen? Hast du denn sowas überhaupt nötig? Gibt es in deinen Leben denn gar keine andere Perspektive? Könntest du nicht einfach mal die Finger von dem Zeug lassen und dein Leben in denn Griff bekommen? Wie möchtest du dir denn überhaupt so ein vernünftiges Leben aufbauen? Was ist später mit Haus, Frau und Kind? Denkst du denn das du das so hinbekommen würdest? So wird das garantiert nichts." Versuchte Eizan ihm ins gewissen zu reden. „Ja Sie haben vollkommen recht. Ich sollte endlich mit denn Drogen aufhören. Aber mein Bruder will doch sein Geld. Das kann ich ihm ja dann nicht mehr geben. Er wird mir weh tun. Und ich kann doch auch noch nicht ausziehen." Sagte er ängstlich. Da Eizan wusste wie Kenji war, konnte er sich das sehr gut vorstellen das er damit recht hatte. „Kann ich denn nochmal kurz mit Kalin sprechen bevor die Polizei kommt und mich verhaftet?" Fragte Björn. „Ja aber bitte nur sehr kurz Ok?" Sagte Eizan und würde jetzt wohl Nene anrufen müssen. Auch wenn er das keinesfalls wollte. Sie musste es jetzt einfach erfahren.
Björn ging leise in Kalins Zimmer. Es war abgedunkelt und es herrschte eine ziemlich düstere Atmosphäre im Raum. Leise setzte sich Björn zu ihm an sein Bett. „Darf ich kurz mit dir sprechen Kalin?" Fragte er ihn traurig. Kalin sah ihn verwirrt an. „Ja was möchtest du denn noch von mir? Du hast mich fast umgebracht." „Es tut mir alles so wahnsinnig leid. Dir sollte eigentlich gar nichts passieren. Ich wollte doch bloß das du mal etwas Spaß hast. Du bist immer so ernst und machst einen betrübten Eindruck. Ich dachte ernsthaft ich könnte dir damit helfen. Entschuldige. Ich möchte jetzt auch mit denn Drogen und Einbrüchen aufhören. Da könnte ich vielleicht einen Spießer Freund wie dich sehr gut gebrauchen. Würdest du mir denn überhaupt helfen?" Fragte er Kalin. „Du wolltest mir helfen? Ist das dein Ernst? Indem du mich einsperrst und unter Drogen setzt?" „ Bitte Kalin ganz ruhig. Du darfst dich nicht aufregen. Ich gehe dann wohl mal besser wieder. Ich dürfte eigentlich sowieso nicht mehr hier sein. Es tut mir alles so wahnsinnig leid Kalin. Entschuldige." Sagte er ziemlich traurig und wollte gehen. Sich der Polizei stellen. Für all seine Taten büßen. Am besten seinen Bruder noch mit rein ziehen. Vielleicht würde Kenji ja dann auch endlich vernünftig werden und sie könnten beide ein neues Leben beginnen. Die Vorstellung war einfach zu schön. Plötzlich nahm Kalin seine Hand und lächelte sogar ein wenig. „Hey Björn. Wenn du das ernst meinst das du dein Leben in denn Griff bekommen möchtest können wir gerne in Kontakt bleiben. Es würde mich sehr interessieren was aus dir wird und ob du es wirklich ernst meinst." „Danke Kalin. Ich verspreche dir das ich mich ernsthaft ändern werde. Mein Bruder wird ab jetzt nicht mehr mein Leben bestimmen. Das ist entgültig vorbei. Ich werde wohl eine Therapie machen. Hoffentlich bist du jetzt nicht wegen mir abhängig geworden. Das könnte ich mir nämlich niemals verzeihen und das war auch nie meine Absicht. Du bist ein guter Mensch Kalin." Sagte Björn. Umarmte ihn und ging raus zu denn Polizei Beamten die bereits auf ihn warteten. Isuzu schaute ihm nur verachtend hinterher.
Nené fing plötzlich an zu weinen. Rindou zog sie in ihre Arme. „Hey meine süße. Was ist denn los? Ist es so schlimm? Noch weißt du doch gar nicht ob es wirklich so ist. Morgen gehen wir gemeinsam zu deiner Ärztin und schauen mal ob es tatsächlich der Grund ist das es dir so schlecht geht. Denk heute am besten gar nicht mehr daran. Bald kommen Etsuya und Kalin zurück. Du möchtest deinen heißen Bodyguard doch nicht so unter die Augen treten oder?" Lächelte Rindou und wischte ihre Tränen weg. „Außerdem bekommt Akiza noch schlechte Laune. Ich glaube die kleine sieht es nicht gerne wenn ihre Mama weint und sie nicht weiß wieso." „Du hast recht Rindou. Ich sollte am besten überhaupt nicht mehr daran denken und morgen mit dir zusammen zur Ärztin gehen. Da werde ich es ja dann erfahren. Vielleicht habe ich wirklich nur etwas falsches gegessen. Alkohol ist ja seid der Sache mit Kalin sowieso tabu im Haus." „Das ist wirklich sehr furchtbar. Er war gerade mal 10 Jahre alt? Wir haben in diesem Alter auch viel gemacht, aber das ist schon sehr grenswertig. Aber das wird schon." „Ja dann lass uns mal wieder zu Akiza. Sie macht sich sonst wirklich noch unnötig Sorgen." Sagte Nene und ging mit Rindou ins Wohnzimmer. Akiza wartete schon beunruhigt und lief gleich auf Nené zu. „Mama was ist denn los? Bist du krank?" „Nein meine Prinzessin. Es geht schon wieder. Rindou ist ja da und hat mir geholfen. Wenn dein Papa und Onkel gleich endlich zurück sind, können wir auch schlafen gehen Ok? Du musst auch dringend ins Bett. Komm wir machen dich schonmal fertig." Antwortete Nené und die 3 machten Akiza Bett fertig und lasen ihr auch abwechselnd eine Geschichte vor. Dann Klingelte das Handy von Nené. Es war Etsuya. „ Hey, ich warte schon sehnsüchtig auf euch, seid ihr endlich unterwegs? Rindou muss langsam los und würde so gerne noch Kalin sehen." „Nene es ist etwas passiert. Ich erkläre dir alles in Ruhe. Kalin liegt im Krankenhaus. Aber ganz ruhig. Alles ok. Er ist nur zur Überwachung hier. Es geht ihm soweit gut. Würdest du herkommen? Ansonsten wenn es dir mit Akiza zu spät ist bleibe ich bei ihm." „Nein schon in Ordnung. Ich möchte ihn auf gar keinen Fall alleine lassen. Außerdem bin ich seine erziehungsberechtigte. Vielleicht brauchen die Ärzte noch etwas. Ich bin bald da. Bis gleich." „Bis gleich meine süße Nené. Aber ganz in Ruhe. Denk daran, es geht ihm soweit gut. Nicht das du dich noch in Gefahr bringst. Bis gleich. Kussi." „Rindou, Kalin liegt im Krankenhaus." Sagte Nené erschrocken. „Verdammter Mist. Ich fahre dich natürlich." Sagte Rindou und gemeinsam mit Akiza fuhren die drei ins Krankenhaus zu Etsuya und Kalin.
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