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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.03.2021 1.865
 
So fuhr Eizan mit einen mulmigen Gefühl zu Jack. Sie mussten denn kleinen unbedingt finden. Wer weiß in was für Schwierigkeiten er gerade war. Dort angekommen wartete er bereits auf Eizan. „Hey Etsuya. Wie geht's dir denn? Ich habe von deiner Scheidung gehört." „Erstmal danke das du mir jetzt nicht mit Sprüchen wie ich habe es dir ja gesagt kommst. Das kann ich nämlich gerade gar nicht gebrauchen. Klar es tut schon weh nach 4 Jahren, aber ich denke dabei ja auch an Skyler. Es wäre unfair ihr gegenüber sie weiter zu belügen. Es geht also schon wieder. Und Nené ist so unglaublich. Durch die Kinder scheint sie ein ganz anderer Mensch geworden zu sein. Sie ist sehr nett geworden. Wie sie sich um Akiza kümmert ist toll. Nené ist eine hervorragende Mutter. Wie sie sich jeder Mann für seine Kinder wünscht." Dann sah er Jacks traurigen Blick. Sorry Jack. Ich weiß ja du hast es gerade nicht einfach gehabt mit Stella. Wie läuft es bei dir und ihr so?" „Na ja wie Mann es nimmt. Stella ist noch immer extrem abweisend, aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Etsuya ich liebe diese Frau einfach so sehr. Niemals würde ich sie aufgeben. Ich weiß nur einfach nicht was ich machen kann. Ich möchte einfach nur Stella zurück haben. Aber ich weiß nicht wie. Aber jetzt sollten wir wirklich denn Jungen finden. Das ist jetzt das wichtigste. Hast du denn eine Idee wo er sein könnte Etsuya? Er ist Stellas Sohn und ich werde ihn ihr zurück bringen. Koste es was es wolle. Etsuya, nichts gegen meine Tochter. Ich liebe Nené. Aber bitte versteh mich auch das ich Kalin und Stella wieder annähern möchte. Ich möchte Nené auf gar keinen Fall ihren Bruder wegnehmen. Er kann natürlich solange bei ihr bleiben wie er das möchte. Sie hat ja sowieso das Sorgerecht für Kalin. Aber ebenso finde ich auch das die beiden weiterhin Kontakt zueinander haben sollten. Oder wie siehst du das?" Fragte er Eizan etwas verzweifelt. „Ja das stimmt schon. Kalin sollte auf jeden Fall wieder Kontakt zu seiner Mutter haben. Vielleicht klappt es jetzt ohne seinen Vater sogar sehr gut. Aber erstmal sollten wir ihn finden. Ich habe versucht rauszubekommen wo diese Isuzu wohnt. Es könnte nämlich sehr gut sein das er dort ist. Zumindest hoffe ich das. Die beiden haben irgendwas dummes vor. Daher glaube ich das sie jetzt bei ihr sind und ihren Plan besprechen. Das wäre noch die beste Variante. Über die anderen Möglichkeiten möchte ich erst gar nicht nachdenken." „Ok Etsuya und wo wohnt die kleine? Wir fahren sofort dahin. Wir müssen Kalin unbedingt zurück holen bevor Nene etwas mitbekommt. Falls er wirklich bei dieser Isuzu ist, dürfte das nicht schwer sein. Oder was meinst du?" „Ja das denke ich auch. Wir holen Kalin da raus, fahren schnell wieder zurück und alle sind glücklich." Dachte Eizan und gab Jack die Adresse des Mädchens. Dort angekommen klingelten sie und eine Frau öffnete ihnen mit völlig verweinten Gesicht. Eizan ahnte schlimmes. „Guten Tag. Es tut mir leid das wir sie stören, aber es ist sehr wichtig." „Was wollen Sie? Sehen Sie nicht das es mir gerade nicht so gut geht?" Fragte die Frau zurecht ziemlich wütend. „Das verstehen wir natürlich. Wir wären auch nicht hierher gekommen wenn es nicht wichtig wäre. Aber ich denke Sie sind wegen ihrer Tochter so aufgelöst. Richtig?" „Ja das ist richtig. Meine Tochter ist nämlich verschwunden. Woher wissen Sie das?" Fragte Isuzus Mutter jetzt doch etwas versöhnlicher. Vielleicht weil sie hoffte das Jack und Etsuya Neuigkeiten haben. „Wir sind hier weil wir ebenfalls ein Kind vermissen. Er heißt Kalin Kinokuni und ist mit ihrer Tochter befreundet. Kennen Sie ihn?" „Nein, ich habe von ihr nie diesen Namen gehört. Es tut mir sehr leid das ich so gemein zu Ihnen war. Es muss Ihnen ja auch schlecht gehen. Meinen Sie etwa das wer auch immer meine Tochter hat, ebenfalls Kalin in seiner Gewalt hat? Oder sind sie vielleicht zusammen abgehauen?" Darüber hatte Eizan noch gar nicht nachgedacht. „Könnte das sein? Wie schätzt du ihn ein?" Fragte Eizan Jack. „Nein. Kalin würde niemals abhauen. Er ist viel zu gut erzogen und pflichtbewusst. Der Junge würde Nené sowas niemals antun. Das schließe ich also aus. Würden Sie es denn Isuzu zutrauen?" „Lassen Sie uns das doch bitte lieber drin besprechen. Es muss ja nicht gleich jeder mitbekommen." Sagte die Frau und führte die beiden Männer in ein riesiges Wohnzimmer, was fast größer als Etsuyas Wohnung war. Er kam aus denn staunen nicht mehr raus. In was für kreise war er nur geraten seid er Nené das erste mal begegnet war? „Setzen Sie sich doch bitte. Nein ich bin der festen überzeugung das auch Isuzu nicht einfach so abgehauen ist. Das würde sie niemals machen. Da hätte meine Tochter gar keinen Grund für. Haben Sie denn eine Idee wer das gewesen sein könnte der ein Interesse daran hätte beide Kinder zu entführen?" „Ja allerdings. Kennen Sie einen gewissen Björn?" Isuzus Mutter erschrak kurz. „Ja natürlich. Meine Tochter hatte die ganze Zeit gesagt sie hätte Angst vor ihm und würde sich daher auch nicht mehr mit ihm treffen. Denn er war öfter bei ihr. Ein sehr freundlicher junger Mann. Ich glaube er ist schon 17. Ich war ganz überrascht darüber das Isuzu sich nicht mehr mit ihm treffen wollte. Die beiden Schienen sehr innig miteinander zu sein und haben sehr viel Zeit miteinander verbracht. Das scheint wohl leider dann nicht mehr der Fall zu sein. Wissen Sie denn was er getan hat?" Fragte Isuzus Mutter neugierig. „Nein, denn Kalin hat nicht viel von ihm gesprochen. Haben Sie denn eine Ahnung wo er wohnt?" „Ja natürlich. Ich schreibe Ihnen die Adresse auf." Sagte sie und gab denn beiden Männern einen Zettel mit der Adresse von Björn. „Vielen Dank. Wir werden natürlich sofort dorthin fahren und wenn wir ihre Tochter finden werden wir Sie natürlich sofort kontaktieren. Schreiben Sie uns bitte Ihre Telefonnummer noch auf?" Fragte Jack. „Ja aber natürlich. Ich warte dann dringend auf Ihren Anruf. Melden Sie sich bitte auch wenn Sie meine Tochter nicht gefunden haben. Wenn Sie mir ihre Telefonnummer noch geben rufe ich an falls Isuzu wieder hier auftauchen sollte. Vielleicht sogar mit Kalin." „Das ist sehr liebenswürdig von Ihnen. So machen wir es. Dann fahren wir jetzt los. Bis später dann." Verabschiedeten Sie sich und fuhren zu der aufgeschriebenen Adresse. Beide waren sehr angespannt. „Meinst du er hat sie tatsächlich?" Fragte Eizan besorgt. „Ja vermutlich. Oder die Person die auch schon eure Tochter verkaufen wollte." Antwortete Jack. Die restliche Fahrt sprach keiner ein Wort. Sie waren viel zu nervös. Dann endlich waren sie bei der Adresse angekommen wo Björn wohnte. Sie klingelten aufgeregt. Sie hofften so sehr recht damit zu haben das Kalin und Isuzu hier waren. Aber wer ihn öffnete war Kenji. Augenblicklich war Eizans Körper angespannt. Am liebsten wäre er direkt auf ihn losgegangen. „Du mieses kleine Schwein. Wo ist Kalin? Los sag es uns sofort. Sonst mache ich dich platt. Wo habt ihr ihn hingebracht?" „ Etsuya warte. Lass ihn. Du bringst dich nur unnötig in Schwierigkeiten. Mach das nicht." Rief Jack und hielt ihn gerade noch rechtzeitig zurück. „Hier ist niemand." Grinste er ihn frech ins Gesicht. „Wir glauben dir nicht. Los wo sind die Kinder?" „ Dann kommt doch rein. Ihr könnt euch gerne selbst davon überzeugen das hier niemand ist. Bevor die Nachbarn noch etwas mitbekommen weil du hier so ein unnötiges Theater machst. Na ist es geil meine Frau zu ficken? Ist sie wenigstens gut? Das wirst du noch bereuen." „Sie ist und war nie deine Frau. Lass Nene gefälligst da raus du Arschloch." Schrie Eizan ihn an und sie betraten die Wohnung.
Isuzu war derweil sehr verzweifelt. Kalin war in ihren Armen zusammen gesunken. Sie war jetzt völlig alleine und hilflos. „Björn du verdammter Drecksack. Mach sofort diese scheiss Tür auf. Kalin geht es sehr schlecht wegen dir. Was hast du ihm da nur wieder gegeben? Er muss jetzt sofort in ein Krankenhaus. Bitte hilf ihm. Du willst doch bestimmt kein mörder sein oder?" Rief Isuzu in der Hoffnung das er sie hören konnte und zumindest Kalin ins Krankenhaus bringen würde. Björn war ein riesiges Arschloch und Isuzu hasste ihn bis aufs Blut. Aber das er Kalin sterben lassen würde, konnte sich auch Isuzu nicht vorstellen. So war er dann doch nicht. Tatsächlich öffnete sich die Tür. „Verdammter Mist. Atmet er wenigstens noch?" Fragte Björn erschrocken. „Ja jetzt noch. Sieh zu das er in ein Krankenhaus kommt. Los." Dann nahm er Kalin und brachte Kalin zu seinen Auto. Björn würde ihn tatsächlich in ein Krankenhaus bringen. Denn er mochte ihn wirklich. Isuzu lief schnell hinter ihnen her. Denn Björn konnte nicht so schnell die Tür schließen mit Kalin im Arm. Sie machte sich so wahnsinnige Sorgen um Kalin.
Nené und Rindou warteten derweil auf die Männer, da Rindou noch so gerne Kalin wieder sehen wollte bevor sie zurück zu Eishi fuhr und das nächste mal mit ihm zusammen herkommen wollte. Beim letzten Mal war er ja nicht älter als Akiza. Jetzt gerade spielten sie mit Akiza Memory. Das liebte die kleine. Plötzlich wurde Nené ziemlich schummrig. „Akiza Liebling. Bitte spiel doch mit Rindou noch etwas weiter. Mama muss mal kurz ins Bad. Rindou sah Nené genauer an. „Du bist ja total blass süße. Ist alles in Ordnung? Ich lasse dich in diesen Zustand bestimmt nicht alleine. Akiza, bitte geh schonmal mit Luna in dein Zimmer. Ich hole dich gleich. Aber deiner Mama geht's gerade nicht so gut Spatz. Sie kann leider nicht mit uns weiter spielen. Ich kümmer mich kurz um Nené und bin dann wieder bei dir. Das verstehst du doch oder? Du bist ja schon ein großes Mädchen." Lächelte Rindou sie an. „Ist das für dich auch in Ordnung Mama? Ich würde lieber such auf dich aufpassen." Sagte Akiza sehr traurig das ihre geliebte Mama krank war. „Ach Schätzchen du bist so ein wundervolles Mädchen. Aber keine Angst. Rindou passt gut auf mich auf und ich bin ganz schnell wieder gesund. Es ist nichts schlimmes. Versprochen." Lächelte Nené sie tapfer an. Erst sah Akiza sie noch ungläubig an, ging dann aber doch mit Luna in ihr Zimmer. Sobald die Tür sich hinter ihr schloss, rannte Nene auch schon ins Badezimmer um sich zu übergeben. Rindou ging ihr hinterher. „Nené was ist los? Soll ich dich lieber ins Krankenhaus bringen? Ich möchte nicht das dir was passiert. Denk doch mal an Akiza." „Rindou ich mache nichts anderes. Akiza bestimmt jede Sekunde meines Lebens. Es ist wirklich nichts. Ich muss mir wohl irgendwas eingefangen haben. Oder eine Magenverstimmung. Du brauchst dir keine Sorgen machen." „Dir ist schwindlig und schlecht. Sicher das du bloß eine Magenverstimmung hast?" Grinste Rindou sie wissend an. Und auch in Nené machte sich langsam die Erkenntnis breit das sie bestimmt keine schlimme Krankheit hatte. Denn sie kannte diese Krankheit schon ganz genau.
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