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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
2
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
17.03.2021 1.967
 
Rindou saß mit Nené und Akiza in einen sehr schicken Café. Akiza saß ganz vornehm auf ihren Stuhl wie sie es schon ganz oft in denn Filmen von Nené gesehen hatte wenn sie sich wieder mal heimlich ins Wohnzimmer geschlichen hatte. Akiza liebte es versteckt hinter dem Sofa die romantischen Filme ihrer Mutter zu schauen. Nené musste dann immer weinen weil die Filme so schön waren. Dann wollte Akiza ihre Mutter immer trösten. Ließ es dann aber weil sie sich sonst verraten hätte. Außer einmal. Da hielt Akiza es dann doch nicht mehr aus und lief eilig zu Nené weil sie ihr so dolle leid getan hat. Dann hatte Akiza sich bei Nené eingekuschelt und durfte sogar mit Nené zusammen denn Film schauen. Kalin war da wegen der Schule schon im Bett. Das war für Akiza der schönste Abend überhaupt bisher. Eingekuschelt unter der Decke mit ihrer geliebten Mama. Nur sie beide. Und schauen sich zusammen denn tollen Film an. Akiza verstand zwar noch nicht so richtig worum es ging. Aber die Kleider und die hübschen Frauen faszinierten die kleine. Ihre Mama war ja auch so hübsch und hatte teure Kleidung an. Sie wollte später auch so hübsch sein wie die Frauen in denn Filmen. Sie trugen teure weite Kleider und wunderschönen Schmuck. Genau das was Akiza magisch anzog. Sie war halt ein kleines typisches 3 jähriges Kind. Akiza liebte es auch ihre Puppen schick zu machen. Nené war immer sehr stolz auf ihre Tochter. Nené war sich fast sicher das Akiza später mal Modedesignerin werden würde. Sie schaute sich jetzt schon ganz genau die Kleidung an die sie trug oder hing ewig im Kleiderschrank ihrer Mutter. Sie freute sich schon sehr darauf alt genug zu sein um auch so schöne Kleider zu tragen wie ihre Mama. Und Nené hatte ihr natürlich auch erklärt warum sie geweint hatte. Das war ja nicht weil es ihr nicht gut ging, sondern weil sie so sehr mit der Schauspielerin mitfühlen musste. Das beeindruckte Akiza dann noch mehr. Ihre Mama hatte also auch ein sehr weiches Herz. Das gefiel Akiza. Von Rindou war Akiza allerdings etwas irritiert. Sie war ganz anders als Nené. Rindou lachte sehr viel. Hatte auch nicht so mega teure Sachen an wie ihre Mutter. Darauf hatte Akiza besonders geachtet. Rindou war eher ziemlich cool. Sie sah keineswegs heruntergekommen aus, sondern auf eine andere Art Edel als Nené. Lachen konnte ihre Mama in letzter Zeit nicht so richtig. Doch jetzt wo Rindou hier war, war ihre Mutter wieder total fröhlich. Sie lachte und schien alles vergessen zu haben was passiert war. Akiza freute sich sehr darüber das Nené endlich wieder lachte. Wenn Rindou ihr so gut tat, wollte Akiza das sie länger bei ihnen blieb. Sie durfte nicht mehr weg fahren. Aber zum Glück wollte sie das wohl auch nicht mehr. Akiza war ganz still und hörte sehr aufmerksam zu als Rindou aufgeregt von ihrer sehr langen Reise berichtete. Sie hatte wohl ziemlich viel erlebt. Akiza fand das sehr spannend und überlegte auch mal sowas zu machen wenn sie alt genug war. Bisher hatte Nené es leider zeitlich und wegen denn merkwürdigen Dingen noch nicht geschafft mit ihr und Kalin richtig in denn Urlaub zu fliegen. Nené hatte aber versprochen das sie das nach ihrem Geburtstag sogar gemeinsam mit Etsuya nachholen wollten. „Mama, darf Luna dann eigentlich auch mit wenn wir in denn Urlaub fliegen? Sie wird uns doch bestimmt sonst sehr vermissen und glauben wir haben sie im Stich gelassen." Fragte Akiza plötzlich völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Rindou fand das natürlich wieder irre komisch. „Nené ich liebe deine Tochter. Sie ist so wahnsinnig goldig und dann hat sie auch noch so ein gutes Herz und denkt an euren Hund. Das kann sie ja nur von ihrem Vater haben. Bin schon so gespannt ihn kennen zu lernen." „Was soll das denn heißen von ihrem Vater? Bin ich etwa nicht gutmütig?" Grinste Nené ihre Freundin an. „Nein Nené du warst immer sehr eiskalt zu anderen. Du hattest in der Schule nicht mal jemanden abschreiben lassen." Lächelte Rindou sie an. Nené schmollte mal wieder. „Mal im ernst Nené. Du hast dich sehr verändert. Zum positiven. Ich bin so froh das du nicht mehr so bist wie damals bevor ich abgereist bin. Das hat dir sehr gut getan das die Kinder jetzt bei dir sind. Und bestimmt auch dein Bodyguard. Deine niedliche Tochter hat ja schon genug von ihm geschwärmt. Wann lerne ich ihn endlich kennen?" „Papa ist total lieb und Kalin auch. Die beiden verbringen zwar sehr viel Zeit miteinander, aber ich wenn ich dazu komme darf ich immer mitmachen bei dem was sie gerade machen. Sie schicken mich nie weg." „Wow, du magst deinen Papa wohl wirklich sehr oder Akiza?" Fragte Rindou neugierig. „Ja aber nicht so sehr wie Mama." Lächelte Akiza und kuschelte sich an Nené. „Ach Nené ich beneide dich so sehr. Deine Tochter ist so übelst süß. Echt niedlich wie sehr sie dich vergöttert." „Ja Akiza ist etwas ganz besonderes für mich. Und ihr Vater auch." „Du liebst ihn also. Warum gibt er dir denn keine Chance? Ihr habt jetzt schließlich auch Akiza das Leben geschenkt. Ihr müsst euch doch sehr nah sein." Daraufhin schickte Nené ihre Tochter in die spielecke des Eisrestaurants und erzählte Rindou wie sie und  Eizan sich eigentlich gar nicht mochten, Nene sich aber trotzdem zu ihm hingezogen gefühlt hatte. Nachdem die beiden eher durch Nené und ihre hartnäckige art miteinander geschlafen hatten. „Und jetzt bist du dir sicher das du ihn liebst Nene? Das ist nicht nur irgend eine Phase wegen Akiza?" „Nein ich liebe Etsuya wirklich und ich glaube auch fest daran das er mich ebenfalls liebt. Nur leider habe ich damals alles kaputt gemacht durch meine Paranoia und egoistischen Verhalten. Meinst du ich habe wegen Akiza wirklich übertrieben?" Rindou legte ihr beruhigend eine Hand auf ihre. „Nené du hattest Angst um deine Tochter. Es ist völlig normal das du dann so reagierst. Es muss so wahnsinnig schlimm sein wenn Mann erfährt das jemand die eigene Tochter verkaufen will. Süße sie war ein Baby. Weißt du eigentlich was für eine kranke Welt das hier ist? Ich kann dich völlig verstehen das du so reagiert hast. Das hätte jede Mutter." „Das ist lieb das du mich verstehst Rindou. Du bist halt meine beste Freundin. Ich habe dich so unglaublich vermisst." Antwortete Nené und musste schon schnell eine träne wegwischen vor Rührung. Das blieb Rindou natürlich nicht verborgen. Sie setzte sich jetzt neben Nené und nahm sie in ihre Arme. „Ach Nené, du musst nicht weinen. Ich bin jetzt bei dir. Wir bekommen alles zusammen hin. Wie schon damals in der Schule. Ich werde immer für dich da sein. Versprochen. Wir finden das Schwein was deine Familie bedroht. Dann werden wir ihn zur Verantwortung ziehen." „Danke Rindou. Du bist wirklich eine tolle Freundin." Sagte Nené und hatte in diesem Moment das Gefühl mit Rindou und Etsuya alle Hindernisse mit Leichtigkeit zu bewältigen.
Kalin versuchte in der Zwischenzeit rauszubekommen wo er überhaupt war. Björns Haus war es wohl tatsächlich nicht. Es war nicht so blöd. Genau wie Kalin es sich gedacht hatte. „Sag mal Isuzu weißt du denn zufällig wo wir hier sind? Hast du irgend etwas mitbekommen?" Fragte er Isuzu die noch immer in seinen Armen lag. Kalin fühlte sich wohl und ihm war heiss. Das lag wahrscheinlich noch immer an denn Wirkungen der Drogen. Wer weiß was das noch für Folgeschäden haben wird. Etwas Angst machte sich jetzt auch in Kalin breit. Was hatte dieses Zeug nur mit ihm angerichtet? „Nein. Björn hat leider mitbekommen das wir uns getroffen haben. Und er konnte sich auch denken warum. Wie du ja bereits gemerkt hast ist er keinesfalls blöd, sondern ziemlich clever. Er hat mich auch direkt wieder auf denn strich gebracht als er mich bei dir gesehen hat. Danach hat er mich her gefahren." Antwortete Isuzu und sah ziemlich traurig und beschämt zu Boden. „Es tut mir leid das ich dich enttäuschen musste und nichts weiss wo wir gerade sind." „Hey kleine. Mach dir bitte keine Gedanken oder Schuldgefühle. Du kannst ja nichts dafür das du nichts gesehen hast. Hat er dich gefesselt? Du hast ja Striemen an deinen Handgelenken." Fragte Kalin besorgt. „Ja er hat mich abgeholt und in denn Kofferraum gestopft. Wie ein Vieh. Er hat mich benutzt und regelrecht weggeworfen in dieses was auch immer das hier ist." Isuzu war ziemlich verzweifelt. Sie tat Kalin so unheimlich leid. Sie wollte doch nur helfen und hatte ein schlimmes Leben hinter sich. Er musste sie dort rausholen. Kalin durfte nicht mehr zulassen das Isuzu weiter auf denn strich ging. „Hey es wird alles gut. Ich helfe dir dort raus zu kommen. Du musst das nie wieder machen. Ich rede einfach mit Etsuya und gemeinsam finden wir einen Weg um dich dort rauszubekommen. Ich lasse nicht mehr zu das dir jemand sowas nochmal antut. Warum hast du eigentlich nie mit deinen Eltern darüber gesprochen? Können die dich nicht beschützen? Schließlich hast du ja gesagt sie wären Anwälte. Da werden sie dir doch bestimmt helfen können." „Nein, es interessiert sie überhaupt nicht. Ich habe es ihnen erzählt. Leider ist meine Familie nicht so liebevoll wie deine. Das heißt, sie haben mir gar nicht geglaubt. Ein 15 jähriges Mädchen das von ihrem Freund auf denn strich geschickt wird, war für sie Unglaubwürdig. Ich durfte mir anhören das ich mir das nur ausdenken würde und zuviel Horrorfilme gesehen habe. In ihrer Welt gab es sowas natürlich nicht." Kalin war geschockt. Zum Glück wäre sowas bei Nené undenkbar. Aber das Eltern herzlos waren, wusste er ja aus eigener Erfahrung. Seine waren ja schließlich auch nicht besser. Er schloss Isuzu noch fester in seine Arme. Isuzu fühlte zum ersten mal sowas wie echte Zuneigung. Das Schicksal musste sie zu Kalin geführt haben. Sie lächelte während Isuzu sich an ihn kuschelte. Es fühlte sich wahnsinnig gut an. So saßen sie eine Weile einfach nur da. Überlegten still wie sie aus der Situation wieder entkommen konnten. „Was machen wir jetzt nur Kalin? Wie kommen wir hier wieder raus?" Fragte Isuzu leicht panisch. „Wir schaffen das schon. Hab keine Angst Isuzu. Ich bin ja bei dir." Versuchte Kalin sie zu beruhigen. Aber er hatte selber zuviel Angst und wollte endlich zu seiner Familie zurück. Aber das durfte er sich nicht anmerken lassen. Er musste jetzt für Isuzu stark sein. Sie sah ihm gerade tief in die Augen. „Ich bin so froh das du jetzt bei mir bist." Sagte sie und küsste ihn ganz vorsichtig. Kalin sah sie erschrocken an. „Hey das war mein erster Kuss." Lächelte er. „Oh stimmt. Es tut mir so wahnsinnig leid. Es ist einfach so über mich gekommen. Das hätte nicht passieren dürfen. Entschuldige." Sagte Isuzu verlegen und schämte sich fürchterlich dafür. Aber sie war total überwältigt davon wahre Gefühle zu haben. Isuzu kannte das ja nicht. „Es ist in Ordnung. Es war schön." Beruhigte Kalin das Mädchen und lächelte sie liebevoll an. Dann küsste er Isuzu einfach. Isuzu war erst überrascht. Aber wahre Zuneigung gefiel ihr. War Kalin ihre wahre erste liebe? Der Prinz der sie retten gekommen war? Sie vertraute ihm und wusste das er Wort halten würde als er sagte das Kalin sie aus der Hölle befreien würde. Isuzu hatte bald endlich ein ganz normales Leben. Als sich ihre Lippen vorsichtig trafen, merkte Isuzu wie Kalin regelrecht glühte. Er hatte Fieber. Dann begann plötzlich der Schüttelfrost. „Hey Kalin was ist los? Was hast du denn auf einmal?" Rief Isuzu panisch, als Kalin in ihren Armen zusammen brach. Dabei lächelte er sie nochmal kurz an. Isuzu brach in tränen aus.
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