Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
16.03.2021 1.778
 
„Aber Nené, natürlich werde ich mit Eishi deine Küche auf Vordermann bringen. Das ist doch selbstverständlich Süsse. Ich habe mich schon so sehr darauf gefreut. Dann geht Mann mal eben ins Ausland und du bekommst einfach mal ein Kind. Gerade du. Du wolltest doch eigentlich nie Kinder. Was ist denn passiert? Und wo ist denn eigentlich dein Wunderkind?" Sah Rindou ihre Freundin aus Kinder Tagen neugierig an. Kurz überlegte Nené ob sie es ihr wirklich erzählen sollte. Aber hier stand Rindou vor ihr. Nené konnte ihrer Freundin alles erzählen. „Also pass auf. Das Kind ist natürlich nicht von Kenji. Wir haben uns vor sehr langer Zeit getrennt." „Nicht von ihm? Wow, ich dachte du warst so wahnsinnig verknallt in ihn. Und wer ist dann der Vater?" „Rindou ich habe das damals alles nur aus Angst vor Kenji gesagt. Ich war nie so richtig doll in ihn verliebt. Dann hat er sich sehr verändert und ich habe Angst vor ihm bekommen." „Ok was ist passiert? Was hat er denn getan?" Fragte Rindou und nahm ihre Hände die bereits zitterten als sie wieder an ihn dachte. Dann erzählte sie Rindou was Kenji ihr alles angetan hatte und Eizan. Wie er sie immer beschützt. Rindou konnte es kaum glauben. War fassungslos und konnte kaum etwas sagen. „Aber dieser Kenji war doch immer so nett und zuvorkommend. Niemals hätte ich ihn so eingeschätzt. Süße warum hast du nie etwas gesagt? Ich hätte dir doch geholfen. Du tust mir so wahnsinnig leid." Sagte Rindou und nahm sie in denn arm. „Er hat das immer sehr gut gespielt. In Wahrheit war er ein Monster. Ich habe dich vermisst Rindou. Aber ich wollte nicht das du nur wegen mir deinen Traum mit Eishi rumzureisen aufgibst. Ich weiß wieviel es dir bedeutet hat." „Ach Nené. Warum bist du nur so bescheiden? Wenn ich gewusst hätte wie sehr du hier leiden musst, wäre ich doch gerne zurück gekommen. Eishi hätte das auch ganz bestimmt verstanden. Mach dir keine Gedanken." Nené sah ihre beste Freundin dankbar an. „Ich weiß Rindou. Und genau deshalb habe ich es dir nicht gesagt. Wie geht's denn Eishi überhaupt? Wo ist er?" „Mein über alles geliebter Freund ist in unserer Villa und räumt die Koffer aus. Kannst du dir das vorstellen? Wir haben jetzt wirklich eine Villa. Das ist einfach unglaublich. Und wem habe ich das wohl zu verdanken? Ganz genau, dir meine liebe Nené. Du bist so eine tolle und liebe Frau. Warum ist dein Bodyguard dir noch nicht ganz verfallen? Aber das bekommen wir schon hin. Ich bin ja jetzt hier und werde dir natürlich bei deinen liebes Glück helfen. Und wahnsinn du hast denn kleinen Kalin tatsächlich adoptiert. Ich bin so stolz auf dich. Das hätte ich niemals gedacht. Du hast wirklich Muttergefühle in dir." „Ja die beiden Kinder sind einfach wundervoll. Ich fühle mich sehr wohl mit denn beiden. Und ich würde sie unter gar keinen Umständen mehr hergeben." Sagte Nené mit vor stolz glänzenden Augen. Rindou freute sich so sehr für das Glück ihrer Freundin. Da kam dann auch Akiza schon völlig verschlafen auf Ihre Mama zu. Die Augen noch fast geschlossen. Sie ließ sich in ihre Arme plumpsen und Luna legte sich vor ihre Füße dazu. Dann sah Akiza Rindou. Sofort war sie hellwach. Sah sie mit ihren Kulleraugen an. „Hallo wer bist du? Eine Freundin von meiner Mama?" „Oh Nené, sie ist ja zuckersüß. Ich bin Rindou und kenne deine Mama schon sehr lange. Wie alt bist du denn junge Lady?" Rindou strahlte regelrecht beim Anblick von Akiza. Die war natürlich wieder sehr überglücklich das Rindou sie junge Lady genannt hatte. Keiner schien sie hier als dummes Baby zu sehen wie in der Kita. „Ich bin doch erst 3 und ab nächste Woche bin ich schon 4 Jahre alt." Sagte Akiza stolz und hob ihre Hand mit allen 5 Fingern hoch. Rindou musste lachen. Korrigierte die kleine aber nicht. Schließlich war sie zu noch jung zum zählen. „Nené sie ist wirklich toll. Aber wo ist der Lausbub denn? Hat er noch Schule? Meine Güte wie lange war ich denn nur weg? Ich weiß noch wo Kalin in ihren Alter war. Jetzt ist er schon 13?" „Ja er ist schon fast erwachsen. Die Zeit vergeht so wahnsinnig schnell. Zum Glück bist du wieder zurück. Sollen wir mit Akiza und Luna noch etwas rausgehen? Wir können uns ja in ein schickes Café setzen und du erzählst mir von eurer schönen Reise. Ich möchte endlich wieder etwas positives hören. Dann kann ich dir später auch Etsuya vorstellen. Wenn du möchtest." „Na aber unbedingt. Auf ihn bin ich ja schon mega gespannt." „Mein Papa ist ganz toll. Er ist ganz groß und stark." Gab Akiza mit ihm an. Rindou und Nené mussten lachen. Dann gingen sie los um noch frische Luft zu schnappen und sich alles zu erzählen was die Jahre über passiert war.
Kalin hatte sich erfolgreich vor Jack versteckt und war abgehauen. Jetzt machte er sich mit klopfenden Herzen auf denn weg zu Björn. Er wollte sich nichts anmerken lassen das er von Isuzus verschwinden wusste. Er würde ja nicht so blöd sein und das arme Mädchen in seinen Elternhaus verstecken. Nur wie bekam er dann raus wo er sie versteckt hatte? Irgendwie musste er ihr doch helfen können. Isuzu hatte recht. Sie war zu ihm gekommen um ihm zu helfen und dadurch hatte sie jetzt Probleme. Kalin würde alles versuchen um Isuzu zu retten. So klingelte er bei Björn. Versuchte so normal wie möglich zu bleiben. Auch wenn er wirklich ziemliche Angst hatte. Ihm kamen langsam die Zweifel ob das hier überhaupt die richtige Entscheidung war die er getroffen hatte. Es blieb ihm allerdings keine Zeit mehr darüber nachzudenken. Denn Björn öffnete ihm die Tür. War also zumindest nicht unterwegs um krumme Geschäfte zu machen. Er war allerdings ziemlich überrascht Kalin zu sehen und wirkte auch ein wenig nervös. Er hatte also wohl ins Schwarze getroffen mit seiner Vermutung. „Kalin mein Freund. Was kann ich für dich tun? Was verschlägt dich her?" Fragte Björn ihn tatsächlich ziemlich unruhig bei seinen Anblick. „Hey Björn, kann ich nicht kurz reinkommen? Wir hatten ja nicht denn besten Start gemeinsam. Es tut mir leid das ich mich am Anfang so blöd angestellt hatte bei dem Kauf. Das möchte ich wieder gut machen. Wie wäre es? Sollen wir nicht nochmal über alles reden und darüber wie wir das in Zukunft hinbekommen? Ich würde gerne mit dir befreundet sein. Ich hatte erst nur zuviel Angst. Aber jetzt bin ich mir sehr sicher das ich das auch hinbekommen werde." „In Ordnung. Dann komm lieber mal schnell rein. Wir dürfen das nicht hier auf der Straße besprechen. Wir haben wahnsinnig neugierige Nachbarn. Du kannst dir gar nicht vorstellen was die alles wissen. Mehr als Mann das selbst eigentlich weiß. Du kennst das ja bestimmt. Was macht denn deine kleine Nichte eigentlich? Geht es ihr gut?" Kalin musste sich jetzt sehr zurück halten. Denn wenn die Sprache auf Akiza fiel, wurde er schon ziemlich wütend. Dieser Kerl sollte nicht mal an Akiza denken. „Lass uns bitte nicht über die kleine sprechen. Sie hat damit gar nichts zu tun und ist hierfür nicht wichtig. Ich hoffe du akzeptierst das." „Hey ganz ruhig Junge. Es war wirklich nur eine Frage aus reinen Interesse. Ich habe keine Hintergedanken oder so. Ich lehne sowas ebenso ab wie du. Kinder sind Kinder und Ende." Dann gingen die beiden Jungs in Björns Zimmer. Da sah er Kalin forschend an. Ahnte er etwa schon etwas? Fragte sich Kalin. „Ok Kumpel. Dann besprechen wir wohl mal die Details. Aber ich traue dir natürlich noch nicht so wirklich. Das verstehst du ja sicherlich oder?" „Ja natürlich verstehe ich das. Aber wie kann ich dir denn beweisen das ich es ernst meine?" Kalin bekam jetzt doch langsam etwas Angst vor Björn. Er grinste ihn auch böse an. „Kalin du weißt ja das ich dich wirklich sehr gerne habe. Würde also nie etwas machen was dich in Gefahr bringen würde. Wir sind hier auch ganz alleine so das du keinen Druck bekommst. Bist du also bereit?" Kalin bekam jetzt richtig Panik. Was hatte er mit ihm vor? Klar, er mochte ihn wirklich. Das hatte ja auch Isuzu schon gesagt. Konnte er ihm denn überhaupt glauben? „Ok Björn was hast du denn mit mir vor?" Fragte er schließlich um sicher zu wirken. Dann ging Björn zu seinen Bett. Dort holte er kleine Tütchen vor. „Bist du bereit für die nächste Stufe? Nimm das Zeug um mir zu beweisen das du es ernst meinst. Nur dann kannst du auch zu uns gehören und es verkaufen. Das wird dir ein ordentliches Taschengeld bescheren. Was sagst du? Angst?" Kalin hatte jetzt furchtbare Angst. Aber würde er jetzt kneifen wusste er nicht was mit Isuzu passiert. Er durfte sich nichts anmerken lassen. Aber wie schaffte der es das Zeug nicht nehmen zu müssen? Björn sah ihn jetzt eindringlich an. Würde er jetzt kneifen flog er auf. Er musste schlucken. Was sollte er nur jetzt machen? Wie es aussah musste er wohl dadurch. Das hieß ja nicht das er gleich abhängig davon wurde. Er schloss seine Augen und sah Isuzu vor sich wie sie so verzweifelt vor ihm saß und ihn anflehte gemeinsam gegen Björn vorzugehen. So atmete er nochmal tief durch und sah Björn entschlossen an. Er musste da jetzt durch. Nur so konnte er Isuzu raus holen. Sobald er rausbekommen hatte wo sie war. Er hielt ihm die Hand hin und Björn legte ihm lächelnd die Tüte in seine Hand. Auch er nahm sich eines davon. Dann passte Björn genau auf das Kalin es auch nahm. Er machte es tatsächlich. Danach erlebte Kalin denn höllentrip seines Lebens. Es ging ihm sehr schlecht. Bis er plötzlich ohnmächtig wurde. Als er noch immer völlig benommen wieder aufwachte sah er die völlig am Boden zerstörte Isuzu. „Hey Kalin. Bitte wach auf. Lass mich doch nicht alleine." Flehte Isuzu ihn an und war kurz davor in tränen auszubrechen. Kalin musste irgendwie lächeln. So absurd diese Situation auch gerade war. „Hey du kannst doch jetzt nicht einfach lachen." Grinste sie ihn an. Dann nahm er Isuzu einfach fest in seine Arme. „Ein Glück, ich habe dich gefunden Isuzu. Gemeinsam sind wir stark. Wir kommen hier unbeschädigt wieder raus. Das verspreche ich dir, gib die Hoffnung nicht auf ok? Wir schaffen das. Ganz bestimmt." „Ja wir bekommen das zusammen hin." Lächelte Isuzu ihn an und kuschelte sich ganz fest an Kalin.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast