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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
2
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
15.03.2021 1.821
 
„Miss Kinokuni, haben sie etwas dagegen wenn wir uns kurz umsehen würden? Schließlich wurde das Mädchen hier zuletzt gesehen." „Sie glauben tatsächlich das wir etwas mit ihrem verschwinden zu tun haben? Bitte sehen sie sich nur um." Erwiederte Nené stinksauer. Da kam auch Eizan mit Akiza auf denn arm zu ihr. „Was ist denn hier los? Warum ist die Polizei hier? Gab es wieder einen anschlag?" „Akiza Schätzchen, bitte mach doch mit Onkel Kalin schon das Frühstück ok? Wir sind gleich bei euch." Sagte Nené zu ihrer Tochter und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Sie lief auch direkt los. Luna die spürte das Eizan angespannt war, folgte Akiza ausnahmsweise nicht, sondern setzte sich folgsam neben ihm und sah Nené ebenfalls an. Als würde sie auf weitere Befehle warten. „Es ist etwas schreckliches passiert. Isuzu ist verschwunden und die Polizei verdächtigt Kalin, weil die kleine zuletzt hier war. Ist das nicht furchtbar. Eizan ich habe so eine Angst um unsere Tochter. Und die Arme Isuzu. Wer weiß was ihr wirklich passiert ist. Hoffentlich werden sie das arme Mädchen schnell wieder finden. Ihre Eltern müssen gerade durch die Hölle gehen." Eizan überlegte schon fieberhaft wie er helfen konnte. Sie mussten Isuzu schnell finden. Wenn ein Kind entführt wurde, ging das fast nie gut aus und sie hatten nur wenig Zeit. Er nahm die traurige Nene in seine Arme und überlegte was er tun konnte. Währenddessen kamen die Polizisten zurück. „In Ordnung Miss Kinokuni, wir haben hier nichts gefunden. Bleiben Sie aber bitte erreichbar falls wir noch fragen haben sollten. Und kommen Sie bitte auch mit ihrem Bruder in ca 2 Stunden zu uns auf die Wache. Wir brauchen eine Schriftliche Aussage von Ihnen allen." „Ja natürlich. Wir werden da sein." Schluchzte sie und musste sich in Eizans armen erstmal wieder beruhigen. Dann ging sie zu ihrer Tochter und nahm sie ganz fest in ihre Arme. „Schätzchen Mama und Papa haben dich sehr lieb. Das weißt du ja oder?" Akiza kuschelte sich an Nené. „Ja Mama. Ich hab euch auch ganz doll lieb. Du bist schließlich meine Lieblings Mama." Nené lächelte. Sie wollte ihrer Tochter jetzt nicht sagen das Akiza auch nur eine Mutter hat. Eizan war währenddessen Kalin gefolgt der in sein Zimmer geflüchtet war und völlig fassungslos auf seinen Bett saß. „Kalin was ist hier gestern eigentlich passiert?" Fragte er ihn um irgendwas tun zu können. „Es war nichts. Wirklich. Wir haben nur geredet. Sonst nichts." „Worüber habt ihr gesprochen? Ich weiß ganz genau das es garantiert nicht um Hausaufgaben ging. Sie ist wahrscheinlich nicht mal in deiner Klasse. Spätestens als Isuzu gesagt hat das sie 15 Jahre alt ist war es mir klar. Denn dumm ist dieses Mädchen garantiert nicht. Also Kalin, was war hier wirklich los? Könnte sie einfach weggelaufen sein?" „Nein. Isuzu ist bestimmt nicht weggelaufen. Ich glaube das war dieser Björn. Das ist der Junge für denn ich gestohlen habe und die Drogen genommen habe. Du hast ihn ja bereits gesehen. Was ich von Isuzu ebenfalls erfahren habe ist das Kenji sein Bruder ist. Ich konnte es kaum fassen." „Da ist ja einer schlimmer als der andere. Unfassbar. Was ist in dieser Familie nur verkehrt? Und warum denkst du das dieser Björn etwas damit zu tun hat das die kleine weg ist?" Fragte Eizan ihn. „Isuzu hat gesagt das wir beide zusammen dafür sorgen das Björn und Kenji endlich bestraft werden. Deshalb war sie überhaupt hier. Wir wollten uns etwas überlegen wie wir das schaffen können. Ich sollte mich bei Björn einschleichen und beweisen das er kriminell ist. Dann wollten wir damit zur Polizei gehen und ihn anzeigen. Er hat doch Akiza bedroht und dieser Kenji hat Nené jahrelang nur gequält. Wir wollten doch bloß das richtige machen. Bist du mir jetzt böse?" Fragte Kalin ihn ängstlich. Eizan musste das erstmal verarbeiten was der Junge ihm gerade gesagt hatte. „Nein, ich bin dir ganz bestimmt nicht böse Kalin. Das ist wirklich sehr clever. Aber viel zu gefährlich. Wer weiß das dieser kranke idiot gemacht hätte wenn das rausgekommen wäre. Bitte komm nicht auf die Idee das tatsächlich durchzuziehen." „Jetzt müssen wir aber unbedingt Isuzu retten Etsuya. Sie ist bestimmt bei ihm. Er muss irgendwie etwas gemerkt haben das Isuzu bei mir war. Jetzt wird er sich an ihr rächen wollen. Ich habe Angst das er ihr etwas antut." Kalin war sehr verzweifelt. Er gab sich die Schuld an der Sache da er sich überhaupt auf Björn eingelassen hatte. Immer machte er alles falsch. „Kalin die Polizei kümmert sich darum. Sie werden Isuzu schon wohlbehalten wieder finden. Außerdem müssen wir gleich los zur Polizei. Danach hast du noch Schule. Bitte nimm deine Schulsachen und komm dann bitte frühstücken. Deine Nichte hat sich bestimmt sehr viel Mühe gegeben." „Ok ich bin gleich bei euch." Sagte Kalin nachdem Eizan schon mit Luna in die Küche ging. Dort legte sie sich auch direkt wieder an Akizas Füße. „Hey das hast du aber sehr schön gemacht kleines. Es sieht gut aus." Lobte Eizan seine Tochter. Die strahlte ihn überglücklich an. „Mama hat auch etwas geholfen. Aber das meiste habe ich gemacht." „Natürlich hast du das Schätzchen. Ich habe doch kaum etwas gemacht." Lächelte Nené ihre Tochter an. Die freute sich jetzt noch mehr. „Ist Kalin dann auch soweit" Fragte Nené Eizan. „Ja er ist gleich fertig. Wir können ja solange noch mit dem Essen warten." Antwortete er ihr und bekam gleich einen bösen Blick von Akiza. „Du darfst natürlich schon anfangen. Ich mache dir nur noch schnell deinen Kakao ok?" „Mama ich habe dich sehr lieb." Sagte Akiza und ging zu Nené um sie zu umarmen. Ihr kamen fast schon die tränen. Sie liebte ihre Tochter einfach so sehr. „Hey und was ist mit mir?" Sagte Etsuya gespielt empört. „Dich habe ich natürlich auch sehr lieb Papa. Aber nicht so sehr wie meine Mama." Antwortete Akiza kichernd. Nené hielt sie ganz fest als auch Kalin ziemlich niedergeschlagen zu ihnen kam. „Hey wie geht's dir denn Kalin?" Fragte Nené ihren Bruder besorgt. „Es geht schon." Sagte er bloß und lächelte seine Schwester tapfer an. Die Wahrheit war natürlich eine ganz andere. So fuhren sie nach dem sehr ruhigen Frühstück zum Polizeipräsidium um ihre Aussage zu machen. Akiza war ganz aufgeregt. Sie war in einen echten Polizeipräsidium. Mit echten Polizisten. Aber etwas beunruhigte sie allerdings als sie bei Etsuya auf denn arm das Revier betraten. Warum war sie überhaupt hier? „Mama werde ich jetzt verhaftet weil ich die Schokoladen Bonbons genommen habe?" Fragte die kleine ängstlich und sah sich schon hinter Gitter. Aber ein Gefängnis für kleine Mädchen. Gab es denn das überhaupt? Fragte sie sich aber schließlich. „Nein mein Schatz. Wir werden alle gemeinsam wieder zurück fahren. Mach dir keine Sorgen Ok?" „Ja Mama. Du würdest mich niemals irgendwo alleine zurück lassen oder?" „Nein Akiza. Niemals würde ich dich zurück lassen." Sagte Nené sehr beunruhigt darüber das Akiza überhaupt diese Frage gestellt hat. Dann kam eine der Beamten auf sie zu. „Möchten Sie das ich solange auf ihre Tochter aufpasse während Sie ihre Aussage machen?" Fragte er und wollte Etsuya schon Akiza aus der Hand nehmen. Die sah erschrocken zu Nené. Ihre Mama hat doch gesagt das sie Akiza nie alleine lassen wird. „Nein, lassen Sie sofort ihre Hände von meiner Tochter." Schrie Nené und Eizan drückte sie fester an sich. „Vielleicht sollten wir unsere Aussage lieber einfach hintereinander machen. Dann kann immer einer bei unserer Tochter sein. Wäre das in Ordnung für Sie?" Fragte Eizan um die Situation zu entschärfen. Der Beamte war davon sehr genervt und seufzte. So eine hysterische Übermutti hatte ihm ja jetzt gerade noch gefehlt. „Na gut wenn es denn unbedingt sein muss. Dann fangen wir doch am besten gleich mit Ihnen an." Sagte er zu Nené und ging mit ihr ins Büro. Nachdem Nené ihre Aussage gemacht hatte war Kalin dran. Nené nahm sofort Akiza in ihre Arme. „Meinst du denn er schafft das alles?" Fragte sie Eizan besorgt. „Ja aber klar. Er ist ein starker Junge. Außerdem kennen sich die beiden nur ein paar Stunden. Er bekommt das schon hin." Beruhigte er Nené. „Stell dir vor es hätte ihn oder Akiza erwischt. Bitte lass uns nie wieder alleine Etsuya." Sagte Nené den Tränen nahe. „Nein keine Angst. Ich werde immer für euch da sein. Mach dir keine Sorgen." Sagte er und umarmte Nené und Akiza. Dann kam auch Kalin wieder raus und Eizan machte seine Aussage. „Ist wirklich alles in Ordnung Kalin? Möchtest du heute lieber nicht in die Schule gehen?" Fragte ihn Nené. „Doch ich gehe in die Schule. Sonst würde ich nur zu sehr darüber nachdenken und in der Schule kann ich mich wenigstens ablenken." „Du bist so tapfer Kalin. Ich beneide dich. Mach dir keine Sorgen. Die Polizei wird sie bestimmt schnell wieder finden." Kalin lächelte seine Schwester tapfer an. Als auch Etsuya wieder zurück kam fuhren sie Kalin in die Schule. „Jack wird dich heute nach dem Unterricht abholen da Etsuya noch arbeiten muss. Bitte warte auf ihn und geh auf gar keinen Fall alleine irgendwohin. Kann ich mich da auf dich verlassen?" Fragte Nené ihren Bruder sehr besorgt. „Ja ich werde auf Jack warten. Mach dir keine Sorgen Nené." Sagte Kalin und lief in seine Klasse. „Ich hoffe das er wenigstens einmal auf mich hört." „ Mach dir keine Sorgen Nené. Es wird bestimmt warten. Kalin weiß wie ernst die Lage ist." Sagte Eizan und küsste Nené damit sie sich wieder etwas beruhigte. Dann fuhren die 3 zur Baustelle. Nachdem Eizan gegangen war fuhren Nené und Akiza nach Hause. Es war so anstrengend für die kleine das sie einschlief.
Nach dem Unterricht wollte Kalin eigentlich wirklich auf Jack warten. Das hatte er schließlich auch Nené gesagt. Aber er machte sich zu große Sorgen um Isuzu. Er musste ihr einfach helfen. Also wiedersetzte er sich Eizan und Nené um zu Björn zu gehen und ihren Plan in die Tat umzusetzen. Sonst würde es vielleicht für Isuzu zu spät sein. Er lief einfach einen anderen Ausgang raus um Jack nicht zu begegnen. Er musste Isuzu einfach retten.
Zuhause angekommen legte Nené ihre Tochter in ihr Bettchen und arbeitete noch etwas. Dann Klinge es plötzlich. Ängstlich ging sie zur Tür. Sie schaute natürlich erst durch denn Spion. Als Nené die Person erkannte die vor der Tür stand riss sie die förmlich auf und freute sich. „Hey liebe Nené. Wir haben uns ja ewig nicht mehr gesehen. Ich habe gehört du hast jetzt sogar eine Tochter." „Rindou wie schön. Bin ich froh das du und Eishi endlich wieder zurück seid und die Leitung der Küche meines neuen Restaurants übernehmen möchtest."
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