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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
14.03.2021 2.088
 
Kalin und Isuzu saßen sich in seinen Zimmer gegenüber. Kalin auf denn Stuhl und Isuzu überließ er sein Bett. Er sah das junge Mädchen intensiv an. „Sag mal hast du dir denn schon Gedanken darüber gemacht wie wir es anstellen sollen Björn zur Strecke zu bringen? Schließlich bist du ja auch extra zu mir gekommen und hast das alles zu verantworten. Was fällt dir eigentlich ein hier einfach so aufzutauchenz und dich in meine Familie zu zecken?" Fragte Kalin etwas zu hart zu dem armen völlig eingeschüchterten Mädchen. Er bereute es auch sofort wieder so gemein zu ihr gewesen zu sein. Sie allerdings ließ sich das natürlich nicht gefallen. Isuzu hatte schon genug über sich ergehen lassen müssen. „Jetzt hör mir mal zu du kleiner prolet. Das kann doch jetzt nicht wirklich dein Ernst sein das du mir die Schuld daran gibst das du Björn hinterher gedackelt bist und jeden scheiss für ihn gemacht hast. Du wolltest doch bloß genau so Aufmerksamkeit wie er. Du hast ihm die Drogen gekauft und hast sie dir eigenhändig verabreicht. Du wusstest zu diesem Zeitpunkt nicht mal das es mich überhaupt gibt. Ich finde es ziemlich unfair von dir das du mir jetzt die Schuld dafür gibst. Dabei bin ich einfach nur gekommen um dir zu helfen. Wie dankst du mir das? Du machst mich für denn bockmist verantwortlich denn du gemacht hast? Ich habe dich nie gesehen. Wenn Björn nicht ständig von dir gesprochen hätte wüsste ich nichtmal etwas von dir. Denn dich hat er immer von mir ferngehalten. Warum weiß ich nicht. Denn ich kenne alle Jungs aus seiner Gruppe. Die sind wie du gemerkt hast auch ein ganz anderes Kaliber als du. Du bist so lieb und hast eine super tolle Familie. Nené ist eine wundervolle Frau. Ich hätte selbst gerne so eine starke Schwester wie sie. Später wäre ich auch gerne wie deine große Schwester. Und Akiza ist natürlich auch zuckersüß. Ich hätte gerne mehr Zeit mit ihr verbracht. Ich würde mich auch sehr freuen wenn du ermöglichen könntest das wir uns vielleicht öfter sehen können. Du bist ein toller Junge. So ganz anders als die aus Björns Gruppe. Ich würde dich sehr gerne näher kennen lernen. Was sagst du dazu?" Fragte sie ihn und sah ihn hoffnungsvoll an. Kalin schluckte. Er war jetzt hin und hergerissen. Eigentlich wollte er nie wieder etwas mit Isuzu zu tun haben oder sie jemals wieder sehen. Sobald er Björn aus seinen Leben gestrichen hatte, sollte das auch für Isuzu gelten. Er hatte noch immer ein schlechtes Gefühl bei ihr. Wusste aber noch immer nicht warum er das hatte. Allerdings wollte er auch mehr Zeit mit ihr verbringen. Ohne die ganzen Probleme mit Björn. Vielleicht wenn die ganze Sache vorbei ist. So das er ohne Hintergedanken mit ihr reden konnte. „Isuzu es tut mir wirklich sehr leid. Ich hätte nicht so gemein zu dir sein dürfen. Es freut mich ja das es dir so gut bei mir gefällt und du dich wohl fühlst. Nené scheint dich auch sehr zu mögen. Aber was ist denn mit deiner eigenen Familie? Ist es da nicht so schön? Du hast mir noch gar nichts persönliches über dich erzählt." Isuzu sah traurig zu Boden. „Hey ist alles in Ordnung? Was ist denn los?" Fragte Kalin als Isuzu plötzlich begann zu weinen. Erst sagte sie gar nichts. Kalin ließ sie sich erstmal wieder beruhigen, setzte sich zu Isuzu und nahm sie dann schließlich in seine Arme. „Danke Kalin." Flüsterte sie und schmiegte sich an ihn. „Möchtest du mit mir darüber sprechen?" Fragte er sie leise nach einigen Minuten. Sie sah ihn kurz an. In seine vertrauenswürdigen Augen. Dachte an seine tolle Familie. Sie kannte diesen Jungen fast gar nicht. Aber Isuzu wusste, sie konnte sich ihm anvertrauen und wirklich alles erzählen. Er würde sie nicht dafür verurteilen was sie getan hatte. Aber sie musste einfach mit jemanden darüber sprechen. „Was ich dir jetzt erzählen werde darf wirklich absolut niemand erfahren. Auch nicht deine Schwester. Das wissen nicht mal meine Eltern. Kann ich mich auf dich verlassen?" Fragte sie ihn. „Ja natürlich. Du kannst mir alles im vertrauen erzählen." Antwortete er ihr. Kalin nahm ihre Hände in seine. „Also es ist folgendes. Björn hat einen älteren Bruder. Der heißt Kenji." Kalin stockte der Atem. „Sagtest du tatsächlich Kenji? Wie sieht er aus?" Fragte er erschrocken. Isuzu beschrieb ihm denn Mann. Er war es tatsächlich. Der Typ der schon Nené das Leben zur Hölle gemacht hatte. Er sagte Isuzu alles was er von ihm wusste. „Was hat dieser dreckskerl dir angetan?" Fragte Kalin jetzt total wütend. „Er wollte im Ernst Nené sterilisieren lassen? Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll. Zum Glück hat sie ja jetzt Etsuya, auch wenn die Situation zwischen denn beiden nicht so einfach zu sein scheint und die kleine Akiza. Nené muss ja überglücklich gewesen sein als Akiza unterwegs war." „Ja das war sie auch. Nené hat auch eine Verfügung erwirkt das er sich uns nicht mehr nähern darf. Er hat sich nur nie wirklich daran gehalten und Nené auch vor dem Büro aufgelauert." „ Dieser Kerl ist so grausam. Sein Bruder steht ihm da in nichts nach." „Was hat er dir denn angetan?" „Kenji und Björn haben mich auf denn strich geschickt. Weil ich so jung bin würden auch sehr viele kommen, meinte er." Kalin war plötzlich völlig sprachlos. Isuzu war gerade mal  15 Jahre alt. Wie konnte dieses Schwein sie dann auf denn strich schicken? „Ich muss immer direkt danach das Geld abliefern. Ich darf auch davon nichts behalten. Davon finanziert er sich sein Heroin. Und durch seinen Bruder. Björn hat sich ebenfalls einen Dealer Stamm aufgebaut. Er gibt Kenji auch Geld. Darf aber das meiste behalten und das ist eine ganze Menge wie du dir vorstellen kannst." Ja das konnte Kalin sehr wohl. Er war noch immer fassungslos darüber das Björn so war. „Wir müssen das unbedingt stoppen Isuzu. Du darfst das nicht mehr machen." Kalin wollte sich nicht vorstellen was er mit Akiza gemacht hätte, wenn er zugelassen hätte das er sie in seine wiederlichen Finger bekommt. Kenji hatte sowieso einen unbändigen Hass auf seine Nichte und das es sie überhaupt gab. Zum Glück hatte er das mit Nené nicht gemacht. Vielleicht war sie glücklicherweise einfach zu alt für ihn gewesen.  „Kalin du musst Björn weiterhin denn guten Freund vorspielen. Er darf keinen Verdacht schöpfen. Sonst bist du auch noch dran. Würdest du dich denn überhaupt dieser Gefahr aussetzen? Ich könnte verstehen wenn du nicht möchtest. Es ist wahnsinnig gefährlich." Kalin überlegte kurz. Sah aber Isuzus verzweifelten Blick und dachte auch an Akiza. Sie wäre dann noch immer in Gefahr. Genau wie Nené. Er musste es einfach machen. Ohne nachzudenken. Kalin musste seine Familie beschützen. „Ok ich mache es. Wie soll das aussehen?" „Du wirst sein völliges vertrauen gewinnen müssen und beweise sammeln. Bis wir dann hoffentlich sehr bald damit zur Polizei gehen können. Dann ist alles vorbei. Ich kann endlich wieder ein normales Leben führen. Wir beide haben uns aber nie gesehen ok? Müssen aber irgendwie einen Weg finden weiterhin in Kontakt zu bleiben um uns auf denn laufenden halten. Wir brauchen einen sicheren Platz. Nur nicht hier. Björn weiß schließlich wo du wohnst. Wo könnten wir uns heimlich treffen?" Fragte Isuzu. Kalin überlegte.
Nené und Etsuya saßen auf dem Sofa und küssten sich. Die Gefühle hatten einfach überhand genommen. Die Liebe die sie füreinander empfanden ließ sich nicht mehr stoppen. Völlig außer Atem war es Eizan der schließlich wieder daran dachte das die beiden über die Zukunft der Kinder sprechen wollten. „Etsuya bitte hör nicht damit auf. Du bist so ein herzloser Spielverderber." Schmollte Nené. Eizan grinste. „Meine süße kleine Nené. Wir haben jetzt wichtige Dinge zu besprechen." „Können wir dann im Schlafzimmer weiter machen? Akiza schläft doch." „Mal sehen Ok? Also wie soll es jetzt wegen denn Kindern weiter gehen?" „Was ich dir damals in dem Haus meines Vaters vorgeworfen habe war falsch. Natürlich bist du ein toller Vater für die beiden. Ich glaube auch nicht das Akiza irgendwas passiert wäre. Aber nach dieser schrecklichen Sache mit der Kleinanzeige das jemand unsere Tochter verkaufen möchte, lebe ich in ständiger Angst. Übrigens habe ich noch immer Panik, da mein Dad bisher nicht rausgefunden hat wer es war. Ich kann Akiza nicht irgendwelchen Leuten anvertrauen. Die Gefahr für sie ist immer noch aktiv. Was sollen wir nur machen? Ich kann unsere Tochter ja schließlich nicht ewig einsperren." Sagte Nené und war völlig verzweifelt. Eizan nahm sie tröstend in seine Arme. Auch ihm war bewusst das er seine Tochter schützen musste. Und auch Kalin. Die beiden Kinder waren doch völlig hilflos. „Nené, auch du bist in Gefahr. Du weißt nicht zu was diese Spinner im Stande sind. Sie wollten dich schon mehrmals umbringen. Ich habe fürchterliche Angst um euch 3. Wir müssen jetzt endlich aktiv etwas tun." „Die Polizei hilft uns ja leider nicht mehr. Papa schickt ständig seine Leute, aber die möchte ich nicht in Akizas nähe haben. Wer weiß ob sich da jemand eingeschlichen hat. Auch mein Dad ist nicht unfehlbar." Antwortete Nené. Eizan wusste wie verdammt gut Jack war und das er bei seiner kleinen Tochter keinen Fehler machen würde, aber auch ein Jack konnte mal daneben liegen. Jetzt lag es an ihm. Er sah Nené tief in die Augen. Denn er wusste was die einzige Möglichkeit war die Kinder zu beschützen. „Nené sag mal, würdest du mir vielleicht erlauben eine Weile hier zu wohnen? Es soll auch nicht für immer sein. Keine Sorge. Aber Akiza würde sich bestimmt darüber freuen und wir können uns richtig kennen lernen. Wäre das denn eine Option für dich? So könnte ich die beiden und auch dich immer im Auge behalten. Du weißt ich würde mein Leben für euch geben." Nenés Freude war riesig. Sie warf sich glücklich regelrecht in seine Arme. „Natürlich Etsuya. Bitte bleib bei uns. Ich habe schon solange gehofft das du das endlich möchtest." „Ok schön das du damit einverstanden bist süsse Nené. Dann sollten wir jetzt besser mal ins Bett oder?" Grinste er sie an. „Ja unbedingt mein starker Retter. Aber erstmal sollten wir wohl doch mal langsam Isuzu nach Hause bringen." „Stimmt. Ich habe sie völlig vergessen." Sagte Eizan. Dann gingen sie zu Kalins Zimmer. „Hey Isuzu. Es ist schon spät. Sollen wir dich nach Hause bringen?" Isuzu sah plötzlich traurig aus. „Nein es geht schon. Vielen lieben Dank. Ich komme schon zurecht." Sagte sie und umarmte Kalin nochmal. „Danke Kalin. Bis dann." Sagte sie bevor sie sich noch von Etsuya und Nené höflich verabschiedete und das Haus schweren Herzens verließ. Eine Kälte machte sich in ihr breit. Nené, Etsuya und Kalin gingen zu Bett. Kalin blieb noch fast die ganze Nacht wach und dachte an Isuzu. Als sie um die Ecke bog stand plötzlich Björn hinter ihr und zog sie in eine dunkle Ecke. Dann hielt er ihr ein Messer an denn Hals. „Hallo Isuzu. Was hast du hier bei dem kleinen Kalin zu suchen? Du hintergehst mich doch nicht etwa oder?"
Am nächsten morgen wurde Nené sehr früh von der Klingel geweckt. Überrascht stand sie schnell auf bevor die anderen wach wurden. Vor der Tür stand die Polizei. „Guten Morgen. Was kann ich denn für Sie tun?" Fragte sie die Beamten geschockt. „Wo ist ihr Bruder Kalin Kinokuni? Wir müssen dringend mit ihm sprechen." Sagte die Polizistin und Kalin kam gerade die Treppe runter. Ebenfalls geweckt von der Klingel. Erst war er müde. Als er allerdings die Polizei sah, war er augenblicklich hellwach. „Da ist er ja. Das passt sich ja gut. Kalin, es geht um Isuzu. Ihre Eltern haben sie als vermisst gemeldet. Es hieß sie war als letztes hier. Was kannst du uns dazu sagen? Hast du etwas mit ihrem verschwinden zu tun?" Kalin war völlig geschockt. Was war Isuzu nur passiert? Er machte sich große Sorgen um sie. Auch Nené war der Schock ins Gesicht geschrieben. „Nein ich habe damit überhaupt nichts zu tun. Ich weiß nicht wo sie ist." Stammelte er hilflos. Wusste gar nicht wie er darauf reagieren sollte und Nené nahm ihren Bruder in ihre arme um ihn zu trösten. Kalin wollte nicht das Isuzu irgendwas passiert sein könnte. Nur wo war sie jetzt? Er musste ihr einfach helfen. Nur wo sollte er anfangen?
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