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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
13.03.2021 1.629
 
Als alle am Tisch saßen war es erst sehr still. Niemand wollte anfangen und Akiza hatte vorrangig Hunger und keine Zeit zu reden. So sahen sich alle erstmal nur an. „Wie alt bist du denn eigentlich Isuzu? Erzähl uns doch mal bitte etwas über dich. Ich bin nämlich sehr überrascht das Kalin jemanden aus der Schule mitbringt und gar nichts sagt. Er ist nämlich eigentlich gar nicht so." Sagte schließlich Nené als erste und Kalin sah sie böse an. „Nené, muss das jetzt wirklich sein?" Lass uns doch bitte einfach erst in Ruhe Essen." Maulte er rum. „Ist schon in Ordnung Kalin. Es macht mir nichts aus. Ich bin 15 und meine Eltern sind sehr angesehene Rechtsanwälte in Familien und Strafrecht. Sie haben sehr wenig Zeit für mich. Daher bin ich sehr froh das Kalin sich dazu bereit erklärt hat mir zu helfen." Lächelte sie Kalin an der augenblicklich rot wurde. Eizan fand einfach keine Worte mehr dafür.  Mussten denn Frauen immer so unglaublich niedlich sein? Sobald sie gesagt hatte das ihre Eltern Rechtsanwälte sind, war die Sache für Eizan eh erledigt. Aber hier hatte er logischerweise nicht das sagen und er sagte nichts dazu. Damit hatte sie sich aber zumindest bei ihm voll ins Aus geschossen. Noch so eine proleten Frau. Hatte Kalin denn nichts gelernt? Dachte er im stillen und für ihn stand jetzt schon fest, er mochte Isuzu nicht. Im Gegensatz zu dem Rest. Denn Nené grinste übers ganze Gesicht. Sie hatte Isuzu scheinbar sofort ins Herz geschlossen und am liebsten ebenfalls sofort adoptiert. Sie fand das so süß. Und freute sich das Kalin endlich jemanden gefunden hatte denn er mochte. Denn Kalin war sehr menschenscheu im Gegensatz zu Akiza. Die hatte nämlich jetzt aufgegessen und beobachtete Isuzu ganz genau. „Kommst du denn ab jetzt öfter zum spielen zu uns?" Fragte sie gleich ganz aufgeregt. Isuzu lächelte sie an. „Das kann ich dir leider nicht sagen Prinzessin. Wenn ich bei denn Hausaufgaben wieder Hilfe brauche werde ich bestimmt nochmal wieder kommen. Falls dein Onkel Kalin das denn auch möchte." Lächelte sie ihn liebevoll an. Was Nenés Herz gleich wieder zum schmelzen brachte. Da sie sich in denn Eisklotz Etsuya verliebt hatte wusste sie das sie erstmal nicht mit sowas wie Romantik rechnen konnte. Er war ja schon zu stur um endlich eine offizielle Beziehung mit ihr zu führen. Aber Nené war schließlich eine starke und unabhängige Frau. Sie würde das schon hinbekommen. Nené konnte warten. Sie hoffte natürlich auch für die beiden Kinder das es nicht mehr zu lange dauern würde. Denn Akiza fragte ständig nach dem Stand der Dinge. Denn mit ihren 3 Jahren merkte sie trotzdem das da etwas war zwischen Etsuya und Nené. Vielleicht würde er ja auch romantischer werden wenn sie endlich zusammen sein sollten. „Mama die Isuzu darf doch wieder kommen oder?" Riss Akiza sie aus ihren Gedanken. „Ja aber natürlich. Isuzu wenn du wieder Hilfe brauchst oder dich einsam fühlst, komm ruhig vorbei. Hier bist du selbstverständlich jederzeit herzlich willkommen. Ich hoffe nur das mein Bruder mir dann wenigstens rechtzeitig bescheid sagt." Lächelte sie Kalin an. „Ja das nächste mal mache ich das. Versprochen. Können wir denn nach denn essen noch kurz die Hausaufgaben zu Ende machen?" Fragte er Nené und hoffte trotzdem Isuzu danach nicht mehr hierher bringen zu müssen. Er wollte sie unbedingt loswerden und die Sache schnell hinter sich bringen. „Ja geht nur. Aber nicht zu lange. Du hast morgen wieder Schule Kalin." „Akiza möchtest du währenddessen mit mir und Luna noch eine Runde laufen?" Fragte Eizan weil Luna raus wollte und er gerne Zeit nur mit seiner Tochter verbringen wollte. Außerdem brauchte er Luft zum nachdenken. Das er mit Nené geschlafen hatte, wühlte ihn immer noch sehr auf. Sie hatte ihn so wahnsinnig verletzt. Ihn seine Tochter entzogen. Wie konnte er überhaupt wieder schwach werden? Akiza war jetzt die einzige die er um sich haben wollte. Sie freute sich natürlich sehr mit denn beiden raus zu gehen. Mit Eizans Hilfe durfte Akiza sogar die Leine halten. So gingen sie ein Stück wobei Eizan seinen Gedanken nachging. Als er Akiza so ansah konnte er nicht glücklicher sein.  Sie war ein wunderschönes und liebes Mädchen. Er hatte keine Sekunde bereut das es sie gab. Immer wieder dachte er auch an Nené. Sie war ebenfalls sehr schön. Sie schien es zu genießen wenn er es ihr auch sagte. Aber Nené freute sich über jedes Kompliment. Sie war nunmal so. Sie brauchte das reger. Warum nur hatte sie ihm so weh getan? Eizan hätte keine Sekunde gezögert mit ihr zusammen zu sein. Mit jeden mal wo er mit ihr schlief machte er ihr neue Hoffnung und sie zog ihn jedesmal näher zu ihr. Irgendwann würde er es nicht mehr schaffen wieder zu gehen. Es war als wenn Nené ihn jedesmal ein Stück abhängiger von ihr macht. Er kam ja jetzt schon nicht mehr von ihr los. Gleich wieder zu gehen, sobald Akiza schlief machte ihn sehr traurig. Er sah ihr dabei zu wie sie gerade mit Luna tobte und lächelte. Sie war so ein fröhliches Kind. Eizan hoffte so sehr das sich das nie ändern würde. Sie sollte niemals erwachsen werden. Mit denn ganzen Problemen konfrontiert werden die dann auf Akiza zukamen. Er konnte nur hoffen das er es schaffte soviele wie möglich von ihr fern zu halten wenn es soweit war. Eizan würde solange er lebte für Akiza da sein. Genau wie Kalin. Auf ihn würde er sich zu 100 Prozent verlassen können. Wieder bei Nené angekommen machte sich Akiza schließlich fertig fürs Bett. Sie war überglücklich das ihr Papa da war um ihr dieses Mal die Geschichte vorzulesen. Auch wenn ihre geliebte Mama das natürlich viel besser konnte. „Etsuya, können wir nochmal kurz reden?" Fragte Nené und sah ihn regelrecht flehend an. Das weckte sofort wieder denn Beschützer Instinkt in ihn. Daher nahm er Nené erstmal in seine Arme. Das fand sie wunderschön und kuschelte sich an ihn. Sagte erstmal gar nichts und genoss bloß diese schöne Wärme und Geborgenheit die von Eizan ausging. „Lass uns erstmal unsere Tochter ins Bett bringen. Das können wir ja gemeinsam machen. Was sagst du dazu?" Fragte er Nené und massierte leicht ihren Nacken. „Können wir danach auch noch etwas gemeinsam spielen?" Lächelte Nené ihn an und drückte sich leicht an seine wieder deutlich spürbare Härte. Diese Frau hatte ihn schon wieder in ihren Fängen. Da kam aber zum Glück Akiza schon fertig auf sie zugelaufen. „Mama, Papa, ich möchte jetzt meine Geschichte hören." Grinste sie die beiden zufrieden und stolz es alleine geschafft zu haben sich fürs Bett fertig zu machen an. „Ist denn diese Isuzu immer noch hier?" Fragte Eizan schließlich. Er wollte dieses Mädchen nicht in der Nähe der Kinder haben. „Ja du kennst doch die Teenager von heute. Ich glaube allerdings nicht daran das sie nur Hausaufgaben machen. Vielleicht sollte ich ihnen mal Kekse und ein Glas Milch bringen. So richtig klischeehaft." Kicherte sie. „Ja vielleicht solltest du das tatsächlich." Lächelte Eizan. „Ich habe allerdings eine bessere Idee. Akiza sag doch bitte nochmal deinen Onkel und Isuzu gute Nacht. Er freut sich bestimmt." Sagte Eizan und das kleine Mädchen lief natürlich glücklich direkt zu Kalin. „Du kleiner schuft." Grinste Nené und küsste ihn einfach zärtlich. Wieder erwiederte er ihren kuss nur zu gerne. Gerade fühlte es sich an wie eine richtige Familie. Als wenn er hier wohnen würde und nie weg war. Eizan wollte gar nicht mehr gehen. Sie hörten lautes Gelächter aus denn Zimmer des jungen. Sie schienen sich tatsächlich zu Freuen die kleine zu sehen. Akiza und Isuzu schienen schon wie Schwestern zu sein. Was Nené sehr freute. Die Mädels hielten hier jetzt schon zusammen wie Pech und Schwefel. Armer Kalin. Da kam Akiza auch schon zurück. Gemeinsam gingen sie in ihr buntes Kinderzimmer. „So jetzt aber schnell ins Bett kleines. Es ist schon spät. Mummel dich am besten ganz fest ein." Sagte Nene und Akiza vergrub sich regelrecht unter der Decke als sie beide noch umarmt hatte. Nur die Augen schauten noch hervor. Als Eizan sich an ihr Bettchen setzte streckte sie zusätzlich noch ihr kleines Händchen vor. Etsuya griff danach und hielt es ganz fest. Nené holte Akizas Lieblings Einhorn Buch aus dem Regal und setzte sich dazu. Die kleine konnte gerade nicht glücklicher sein. Ihre Eltern saßen gemeinsam an ihrem Bett und lasen ihr eine Geschichte vor. Während Nené hoch melodramatisch von denn Abenteuern des kleinen Einhorn was seine Eltern suchte erzählte, machte Eizan die passenden Gesten dazu. Akiza war nur am lachen und konnte kaum einschlafen. Dann übernahm Etsuya das vorlesen. Da wurde Akiza auch müde. Denn Eizan konnte die Geschichte nicht so spannend vorlesen wie Nené. Schließlich schloss Akiza ihre Augen und war eingeschlafen. „Du bist wirklich eine sehr gute Mutter, so wie ich es dir die ganze Zeit gesagt habe. Es ist wirklich schön wie du mit ihr umgehst und erziehst." Sagte Eizan und sah Nené liebevoll an. „Danke Etsuya. Sollen wir uns dann jetzt nochmal ganz in Ruhe unterhalten? Ich würde da nämlich gerne ein paar Dinge mit dir klären. Auch was das weitere vorgehen mit denn Kindern angeht. Oder musst du dringend los?" Fragte Nené ihn schließlich. Eigentlich wollte Eizan schnell flüchten, aber er konnte einfach nicht. Außerdem sah er die ausgepowerte Luna breit ausgestreckt am Bett ende liegen. „Ich denke ich werde die jungen Damen besser erstmal schlafen lassen. Na gut kleine süße Nené. Wir werden uns jetzt über das weitere vorgehen mit uns und denn Kindern unterhalten." Erwiederte Eizan und gemeinsam gingen sie ins Wohnzimmer um sich zu unterhalten. Kalin und Isuzu hatten sie in diesem Moment völlig vergessen.
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