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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.03.2021 1.777
 
„Gut Kalin Kinokuni. Ich kenne Björn schon seid der Grundschule. Er war ein braves folgsames Kind. Seine Eltern sind stinkreiche Unternehmer. Durch ihr schlechtes Gewissen weil sie ständig weg waren bekam er immer alles was er wollte von ihnen. Nur keine Fürsorge oder liebe. Das was ein Kind am meisten braucht. Erst fand er sich ganz gut damit ab. Er hatte schließlich Freunde und liebte es mit denn Sachen anzugeben die er ständig bekam. Wenn die Kinder auf dem Schulhof über irgendwelche coolen Sachen sprachen die sie unbedingt haben wollen, hatte Björn sie am nächsten Tag garantiert um denn anderen damit zu imponieren. Bis Björn schließlich doch irgendwann gemerkt hatte das diese sogenannten Freunde ihn nur ausnutzen. Also entwickelte er einen unbändigen Hass auf die anderen Kinder. Björn ärgerte sie und wollte denn Spieß jetzt umdrehen. Hatte er jahrelang ständig denn anderen etwas gegeben, wollte Björn es jetzt zurück. So erpresste er die jüngeren Schüler andauernd ihm zu geben was er wollte. So blieb nur noch ich, die ihn von klein auf kannte übrig. Denn ich war die einzige die nie etwas von ihm haben wollte. Ich hatte ihn auch ständig vor denn anderen Kindern gewarnt das er ihnen nicht alles geben sollte. Die ließen ihn nämlich nach kurzer Zeit immer fallen, sobald sie das Interesse verloren hatten. Und in Björn entstand bei jedem Kind was ihn enttäuscht hatte ein riesiges Loch. Als wir die Grundschule verließen wurde es immer schlimmer und Björn aggressiver. So hat er sich eine stamm Clique aufgebaut die immer loyal hinter ihm stand und es niemals wagte etwas von ihm zu fordern. Das hatte sonst schlimme Konsequenzen." „Das ist ja eine sehr rührende Geschichte, aber was hat das ganze denn nun mit mir zu tun?" Wollte Kalin jetzt doch langsam wissen. „Die Sache ist die kleiner, er hat dich die ganze Zeit getestet. Björn möchte dich in seiner Clique haben. Du hast ihm loyal gegenüber immer getan was er von dir wollte. Das heißt du bist genau das was er gesucht hat. Allerdings muss ich dich warnen. Denn wie du bereits gemerkt hast, geht es ihm mittlerweile um mehr als nur Markenklamotten oder das Pausengeld der kleinen Kinder. Er ist dick im Drogen Geschäft. Hat die anderen dazu gebracht zu dealen oder so wie du es bereits gemacht hast Drogen für ihn zu beschaffen. Natürlich hätte er auch selbst das Zeug kaufen können, aber er wollte dich unbedingt testen. Ob du es drauf hast." „Ich habe es aber nicht gemacht weil ich es aus Dankbarkeit wollte, sondern weil er meine kleine 3 jährige Nichte bedroht hat. Dieser Kerl ist völlig verrückt geworden. Wie kann mann nur ein 3 jähriges Kind bedrohen? Aber nachdem was du mir jetzt erzählt hast, hat er sowieso weder Skrupel noch Respekt anderen gegenüber." „Kalin ich verstehe ja deine Bedenken ihm gegenüber. Allerdings solltest du dabei auch daran denken das du ebenso wie er nach Aufmerksamkeit und einer intakten Familie suchst. Das ist ja auch normal. Ich verurteile dich keinesfalls dafür. Björn ist normalerweise ein sehr lieber und zuvorkommender Junge. Ich weiß nicht was es in ihm ausgelöst hat plötzlich so eiskalt zu sein.  Er scheint dich allerdings zu mögen. Das habe ich daran gemerkt das er ständig nur von dir geredet hat. Allerdings habe ich dich irgendwie anders gesehen." Sagte sie und musterte Kalin nochmal ausgiebig. „Wie hättest du mich denn eingeschätzt?" Fragte er und sah ihr dabei ganz tief in die Augen. Sie war total fasziniert von seinen schönen braunen Augen. Isuzu schluckte. Wenn sie so recht überlegte gefiel ihr Kalin sehr gut. Sie fand ihn richtig süß und wurde sogar etwas rot.  Sagte ihm allerdings nicht die Wahrheit. „Ich dachte du bist so ein Schläger Typ. Wie ein Häftling. Breit gebaut und mit schlechten Manieren. Ein großer dicker angsteinflössender Junge halt. Genau das was Björn sich wünscht um auf ihn aufzupassen." Kalin musste lachen. „So hast du also über mich gedacht?" „Ja und wenigstens mit denn schlechten Manieren hatte ich doch zumindest recht." Lächelte sie ihn an. Kurz blieb auch Kalin die Luft weg. Jetzt wo die Panik leicht verflogen war, sah er Isuzu genauer an. Sie war sehr hübsch mit ihren grünen Augen und denn langen blonden Haaren. Wie sie ihn so anlächelte. „Also was sagst du? Hilfst du mir und rettest dich und deine Nichte dadurch?" Fragte sie ihn jetzt doch ernster. Bevor Kalin aber Antworten konnte, kamen Etsuya, Nené und Jack in sein Zimmer. „Hallo Kinder. Wie schade das du uns deine kleine Freundin gar nicht vorgestellt hast und einfach heimlich in dein Zimmer geflüchtet bist. Ohne das wir mitbekommen haben das du überhaupt Besuch hast." Sagte Nené leicht gereizt darüber das er das Mädchen einfach heimlich in sein Zimmer geschmuggelt hatte. Da musste ja irgendwas faul sein. Sonst hätte er zumindest bescheid gesagt das er Besuch hat. „Ja Nené du hast recht. Das ist Isuzu. Meine Klassenkameradin. Sie hatte eine dringende Frage wegen ihren Hausaufgaben." Versuchte er sich vergeblich noch aus der Situation zu retten. „Ach tatsächlich. Und das ohne Heft oder Schul Buch?" Bemerkte Nené und merkte das er log. „Das haben wir von mir genommen." Antwortete er schnell um Nené zu beruhigen. Das schien auch zu funktionieren. Denn sie freute sich jetzt das Kalin eine Mitschülerin zu besuch hatte. „In Ordnung. Sag mal Isuzu, möchtest du nicht gemeinsam mit uns zu Abend essen?" Fragte sie daher um das Mädchen besser kennen zu lernen. Sie war allen gegenüber misstrauisch die sich in der nähe von ihrer geliebten Akiza und vor allen ihrem Haus aufhielten. Nené bewachte ihre kleine Tochter wie eine Löwin. Zur Not auch vor diesen Mädchen. Kalin sah sie Hilfesuchend an. Er hoffte jetzt so sehr das Isuzu sagen würde das sie ganz dringend nach Hause muss. Allerdings grinste sie Kalin bloß schadenfroh an. Es gefiel ihr hier. Die starke Nené beeindruckte sie. Und sie wollte Kalin besser kennen lernen nachdem sie ihn begegnet war. „Aber natürlich. Ich werde sehr gerne zum Essen bei Ihnen bleiben.“ Sagte sie und lächelte Nené herzerwärmend an. Nené schmolz regelrecht dahin. Sie fand dieses junge Mädchen plötzlich einfach entzückend. „Ok super. Ich werde dann mal schnell etwas schönes kochen.“ Freute sie sich und lief eilig in die Küche. Etsuya und Jack allerdings waren sich jetzt plötzlich einig. Beide hatten mit Frauen nicht die besten Erfahrungen gemacht und sahen daher Isuzu skeptisch an. „Ist noch irgendwas? Wollt ihr Nené nicht lieber in der Küche helfen?“ Fragte Kalin nachdem er bemerkt hatte wie die beiden Männer das Mädchen regelrecht feindselig anglotzten. Er war schließlich jetzt im Gegensatz zu seinen Vorbildern die sich gerade ziemlich affig verhielten ein Gentleman der merkte das es Isuzu irgendwie beunruhigte das die beiden sie so merkwürdig ansahen. Und er wollte endlich einen Plan mit ihr entwickeln wie sie Björn zur Vernunft bringen können. Da holte Jack das Plüsch Einhorn vor was er noch immer in der Hand hielt. „Lieber Kalin, ich kenne mich sehr gut mit Mädchen aus. Denn kleine Mädchen lieben Einhörner. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen das die ganz schön hinterlistig sein können. Du musst bei ihnen immer auf der Hut sein.“ Dann nahm ihm Eizan das Einhorn aus der Hand. „Und außerdem sind sie ständig schlecht gelaunt und zicken andauernd rum. Weißt du eigentlich wie oft ich schon gegen die Wand geflogen bin? Sei immer vorsichtig bei Mädchen.“ Isuzu begann jetzt zu lachen und Kalin wollte am liebsten vor charm im Boden versinken. Das da waren also seine großartigen Vorbilder. 2 knallharte Ex Soldaten wollten ihm mit einen Plüschtier sagen wie schlecht Frauen waren. Zumindest hatten sie damit recht das Einhörner sie wohl am besten kannten. „Was macht ihr da mit meinen Geliebten Einhorn?“ Stand Akiza plötzlich fast weinend hinter denn beiden Männern. Isuzu bekam sich kaum noch ein vor lachen. Schnell nahm Eizan seine Tochter in seine Arme und gab ihr das Einhorn zurück was sie überglücklich fest an sich gedrückt hielt. „Wir haben nur darauf aufgepasst.“ Sagte Jack und Akiza sah ihn böse an. „Mein Einhorn mag euch nicht mehr. Finger weg davon.“ „Oh Gott es tut mir wirklich so furchtbar leid. Mir ist das alles so unendlich peinlich.“ Flüsterte Kalin Isuzu zu. Die bekam sich allerdings nicht mehr ein vor lachen. „Das muss dir doch nicht peinlich sein Kalin. Mir gefällt es hier. Ich bleibe wirklich gerne.“ Jetzt lächelte Kalin auch wieder. Vielleicht war es sogar ganz schön mit einen älteren Mädchen als Akiza zu sprechen. Und sie hatten noch immer keinen Plan wegen Björn. Sie musste also sogar notgedrungen bleiben. Und er bekam Hunger. Da Akiza scheinbar so schlechte Laune hatte wurde es wohl auch für sie Zeit endlich zu Essen. Nené hatte schließlich alles an essen neu versteckt. So fand sie nichts mehr. Außer Obst. Dann würde sie bestimmt bessere Laune bekommen. Dann sah Akiza das fremde hübsche Mädchen bei Kalin. „Hallo wer bist du denn?“ Fragte sie Isuzu. Der Hunger war augenblicklich verschwunden. Auch Luna legte sich vor ihre Füße und sah sie an. „Hallo ich bin Isuzu. Du bist also die kleine Akiza. Oder eher die Prinzessin.“ Akiza grinste breit. Das Isuzu sie Prinzessin nannte und hübsch war, brachte sie gleich ganz hoch in ihre Beliebtheitsskala. „Bleibst du denn noch? Können wir über Mädchen Sachen reden?“ Isuzu kamen fast die tränen. Diese Familie war so unglaublich herzlich. Jetzt wunderte sie gar nicht das Björn denn niedlichen Kalin ins Herz geschlossen hatte. Er würde alles für seine Familie und besonders Akiza tun. Sie hatte ihn sich wirklich ganz anders vorgestellt. Isuzu würde so gerne ein normales Mädchen sein und mit dieser reizenden kleinen Akiza über Mädchen Dinge reden. Aber das konnte sie nicht. Isuzu trug eine zu schwere Last in sich. Und sie war gekommen um Kalin zu helfen. Nur
wie sollte sie Akiza schonend sagen das sie das nicht machen konnte? Dann rief aber zum Glück Nene alle zum Essen und Akiza rannte sofort los. „Bleibst du denn auch zum Essen?“ Fragte Kalin Jack. Eizan sah ihn schon sehr geschockt an. „Nein leider nicht. Stella hat gekocht. Da muss ich natürlich nach Hause kommen.“ Eizan atmete erleichtert aus. Dann ging Jack auch schon wieder. Er umarmte allerdings Eizan vorher noch. „Du fehlst mir. Bitte pass auf meine Tochter auf.“ Flüsterte er und ging zufrieden. Er war glücklich Nene und Etsuya wieder gesehen zu haben. Die anderen folgten Akiza in die Küche wo sie ihr Essen schon hatte und dringend darauf wartete das die anderen sich ebenfalls endlich an denn Tisch setzten um endlich anfangen zu können. Luna lag ebenfalls wieder dicht bei Akiza. In der Hoffnung etwas abzubekommen.
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