Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.03.2021 1.785
 
Vorsichtig ging Kalin auf das junge Mädchen zu. „Hey guten Abend. Kann ich irgend etwas für dich tun? Brauchst du vielleicht Hilfe?" Fragte er da das Mädchen sehr verstört aussah. „Hallo, ich heiße Isuzu. Bist du Kalin Kinokuni?" „Ja allerdings. Was möchtest du denn von mir?" „Könntest du bitte mal kurz raus kommen? Ich muss etwas sehr wichtiges mit dir besprechen." Kalin wurde skeptisch. Was wenn diese Jungs ihm auflauerten und diese Isuzu nur ein Lockvogel war und sobald er rauskam würden sie ihn schnappen und sonst etwas anstellen? „Es tut mir leid aber ich komme nicht raus. Sag mir bitte so was du dringendes mit mir besprechen möchtest." Antwortete Kalin mit fester stimme. Da kam auch schon Jack glücklicherweise auf denn Hof gefahren. „Hey hallöchen Kalin, junge Dame. Ist das deine Freundin?" Fragte er Kalin und lächelte die beiden an. „Nein, nur eine Klassenkameradin und sie wollte sowieso gerade gehen oder Isuzu?" Versuchte Kalin diese merkwürdige Begegnung endlich zu beenden. Er hatte Angst vor diesen Mädchen. Warum auch immer. Sie löste in ihm ein ungutes Gefühl aus. Außerdem war Jack jetzt hier und Kalin wollte wissen warum. Er wusste ja noch gar nichts über das Gespräch von Jack, Stella und Nené. Dachte also immer noch sein Vater, wäre auch der von Nené. Und wenn Jack hier war, gab es immer irgend ein Problem. Das hatte sich Kalin langsam gemerkt. Aber er mochte ihn trotzdem sehr. „Kalin es ist verdammt wichtig. Bitte schick mich jetzt nicht weg. Es ist auch zu deinen besten. Ich möchte dir helfen." „Helfen? Wobei denn?" Fragte Kalin irritiert. Dadurch wurde jetzt auch Jack wachsam. Sein Instinkt hatte wieder die Oberhand gewonnen und hier stimmte etwas ganz und gar nicht. Warum brauchte dieses Mädchen so dringend Hilfe von Kalin? Ging es vielleicht bloß um Schularbeiten und er hatte durch seinen Job einen übertriebenen Sinn in allen etwas schlimmes zu sehen? „Kalin ich muss sowieso noch vorher mit deiner Schwester sprechen bevor ich auch mit dir reden muss. Möchtest du der jungen Dame nicht wenigstens kurz helfen? Ein Gentleman macht sowas." Zwinkerte er ihm schelmisch zu. Jack war wirklich kein Stück erwachsen geworden. Auch mit Stella tobte er die letzten Tage rum wie kleine Kinder. „Ja du hast recht Jack. Na gut Isuzu. Dann komm doch bitte rein und wir schauen mal gemeinsam wie wir dein Problem lösen können." Sagte er und lächelte das eher schüchterne Mädchen sogar an. Sie blickte sich allerdings nochmal mindestens 3 mal ängstlich um. Was denn Verdacht in Jack verhärtete das es hier um etwas ernsteres ging als Schularbeiten oder vielleicht sogar eine kleine heimliche Liebelei. Kalin schien mit seinen 13 Jahren auch sowieso noch nicht so richtig an Mädchen interessiert zu sein. Obwohl er ein sehr niedlicher und hübscher Junge war. Er würde sicherlich keine Probleme damit haben später ein Mädchen abzubekommen. Er war ganz seine wunderschöne Mutter. Dachte Jack verträumt bei denn Gedanken an Stella. Auch wenn sie sich bisher nicht mehr körperlich nah gekommen waren, wusste er noch immer wie sehr er sie liebte. Bloß durch ihre pure Anwesenheit. Er vergötterte diese Frau einfach. Kalin spielte viel lieber noch mit seiner 3 jährigen Nichte Brettspiele und tobte mit Akiza und Luna im Garten. Er würde wohl auch ewig ein Kind bleiben. Was sich Nené sicherlich auch wünschte und noch gar nicht bewusst war, das ihr kleiner Bruder irgendwann erwachsen werden würde. So wie es ihm bei Nené ging. Erst war sie ein winziges Baby, das jetzt aber mittlerweile zu einer hübschen jungen Frau geworden war und ein eigenes Kind hatte. Er hatte einfach viel zu viel von ihrem Leben verpasst. So ging er erstmal mit denn Kindern gemeinsam ins Haus. Kalin ging mit Isuzu sofort in sein Zimmer. Er sah allerdings nicht so aus als wenn es ihm recht wäre. Eine Liebelei war das ganz bestimmt nicht zwischen ihnen. Das würde er einfach später rausbekommen. Denn Nené und Etsuya kamen auf ihn zu. Es war für Eizan ein merkwürdiges Gefühl nach denn ganzen Jahren Jack wieder zu sehen. Auch Jack war die Situation etwas unangenehm. Aber er freute sich auch sehr Etsuya nach so langer Zeit endlich wieder zu sehen. Kalin führte derweil Isuzu in sein Zimmer. „Also was soll dieses Theater? Wer bist du denn überhaupt und woher kennst du mich denn?" Fragte Kalin das Mädchen ziemlich neugierig. Jetzt wollte er wirklich dringend wissen was dieser mysteriöse Besuch von ihr eigentlich sollte. Isuzu sah ihn sehr verzweifelt an. Sie schien wirklich sehr große Probleme zu haben. „Meinen Namen kennst du ja jetzt bereits. Ich kenne dich von Björn." Kalin kannte denn Anführer der Bande nur zu gut. Aber was hatte Isuzu mit ihm zu tun? War das hier tatsächlich ein Hinterhalt von der Bande? Er war jetzt äußerst wachsam und traute ihr kein Stück über denn weg. „Hör mal zu kleiner. Du denkst jetzt bestimmt das ich mit denen unter einer Decke stecke. Ich habe doch die ganze Zeit deinen Blick gesehen. So ist es aber nicht. Denn ich habe genau so ein Problem mit diesen Kerlen wie du. Wenn nicht noch schlimmer." Jetzt bekam Kalin sogar langsam Mitleid mit dem Mädchen als er sie so zusammen gekauert auf seinen Stuhl sitzen sah. Sollte er nicht zumindest versuchen ihr zu helfen? Jack hatte recht. Es gehörte sich einfach ein Mädchen in Not zu helfen. Er wollte auch ein Gentleman sein. Er hatte Jack immer bewundert. Wenn auch nicht soviel wie er Etsuya nacheiferte. „Gut. Du wirst also auch von dieser Bande bedroht? Bitte sag mir alles was du weißt. Meinst du denn das du mir wirklich helfen kannst sie zur Strecke zu bringen? Irgendwie vertraue ich dir nicht. Du musst schon mit sehr guten Vorschlägen kommen um mich zu überzeugen. Denn diese Jungs sind ziemlich gerissen und schrecken vor nichts zurück. Was haben sie dir an getan? Was haben sie gegen dich in der Hand?" „Ich denke das muss ich dir erst eine Vorgeschichte erzählen." Sagte Isuzu und sah ihn an. „Gut, ich habe Zeit. Alles was mir helfen kann diese Bande zu zerstören möchte ich wissen." Antwortete er ihr und war schon ziemlich gespannt darauf was sie ihm wichtiges zu sagen hatte um ihn zu helfen.
Jack ging währenddessen mit Nené und Etsuya ins Wohnzimmer. Die beiden Männer sahen sich erstmal nur etwas an. Nené musste grinsen. Keiner wollte irgendwie denn Anfang machen. „Hey Jungs was ist denn los? Ihr seid ja wie zwei kleine Kinder. Jetzt habt euch doch endlich wieder lieb. Ihr beide seid schließlich die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Außer natürlich meine kleine Prinzessin Akiza." Jack zog eine Schnute. „Etsuya hat doch damit angefangen. Erst hat er mich kaum noch beachtet, nur weil ich mir Sorgen um ihn gemacht habe, dann hat diese treulose Tomate auch noch einfach gekündigt und meint auf dem Bau sein Leben zu versauen." „Und der da hat mir nicht mehr vertraut und keine Aufträge gegeben. Ich musste allerdings Geld verdienen. Mein Leben kann ich nicht ohne Geld verbringen. Ich habe auch Rechnungen zu bezahlen." Eizan wurde rot vor Wut. „Hey, der da sitzt dir gerade gegenüber Etsuya." Nené musste plötzlich lachen. „Ihr benehmt euch ja schlimmer als Akiza wenn ich ihr die Schokolade wegnehmen muss weil sie die wieder mal überall gesucht und gefunden hat. Ihr kennt euch seid Jahren. Könnt gar nicht ohne einander. Außerdem brauchen wir Jack jetzt dringend. Also sei lieber brav zu deinen Schwiegervater Etsuya. Vergiss nicht das er immer noch mein Vater ist." Etsuya blickte beleidigt zu Boden. „Du bist süß wenn du schmollst." Sagte Nené. „Und du wenn du rot wirst." Antwortete er ihr und küsste Nené einfach. Jack fand das super. „Habt ihr euch endlich eure Gefühle eingestanden?" „Nené kannst du ihm bitte sagen das ich es noch nicht so genau weiß." Jack sah ihn ratlos an und lachte dann ebenfalls. Gut, würde er das Spielchen also mitmachen. So war Etsuya ja damals schon gewesen. Wenn er als Kind beleidigt war, sprach er immer über sein Stoff Nashorn mit ihm. Dann musste es immer denn Vermittler spielen. So nahm er einfach das Plüsch Einhorn was von Akiza noch auf dem Sofa lag. Jetzt war Nené völlig ratlos und starrte ihn an als wäre Jack verrückt geworden. „Liebes Einhorn, würdest du dem netten Etsuya bitte sagen das mich sehr freuen würde wenn er mit meiner Tochter zusammen ist?" Sagte er und hielt ihm das Einhorn direkt unter die Nase das Eizan in seine glubsch Augen sehen konnte. Das fand er so witzig das er lachen musste. „Nené wo hat unsere Tochter bloß dieses Ding her? Das sieht ja gruselig aus." Jetzt mussten alle lachen. Jack würde nie erwachsen werden. „Nené jetzt aber Spaß bei Seite und du krieg dich mal wieder ein Junge. Was ist passiert? Warum ist Kalin in Gefahr?" Dann erzählten Nené und Etsuya was zwischen Kalin und dieser Bande vorgefallen war. In der Hoffnung das Kalin bald wieder ein normales Leben führen konnte. Jack war entsetzt. Die Kinder von heute waren wirklich sehr grausam. Er war verdammt froh das die beiden Kinder besser erzogen waren. Denn sie waren ziemlich brav und sehr höflich anderen gegenüber. Außerdem hatten sie ein gutes Herz. Besonders Akiza war sehr Harmonie bedürftig. Und sie liebte Luna. Aber vor allem hatte sie eine sehr feste Bindung zu Nené. Es war immer wieder schön anzusehen wie die beiden miteinander umgingen. „Natürlich werde ich dafür sorgen das Kalin nichts passiert. Allerdings habe ich das Problem das mein bester Mann und Freund mir nicht mehr zur Verfügung steht. Der Vorteil ist aber das er dir zur Verfügung steht. Ich wüsste nicht wem ich deinen kleinen Bruder mehr anvertrauen könnte als Etsuya. Niemand ist gewissenhafter als er." Sagte Jack und lächelte ihn sogar an. „Ich könnte also nicht mehr machen als das was jetzt schon ist. Wenn Etsuya bei dir und denn Kindern bleibt seid ihr sicher. Niemals würde er zulassen das euch etwas passiert." „Er hat recht Nené. Ich weiche euch nicht mehr von der Seite. Niemand wird euch etwas antun." Sagte Eizan und nahm Nené in seine Arme. „Wer ist eigentlich Kalins kleine Freundin? Sie ist sehr niedlich. Hat allerdings eine große Klappe." „Wie bitte? Bei Kalin ist ein Mädchen und sie kam dir auch noch merkwürdig vor? Er hat nie von einem Mädchen gesprochen, Los Etsuya, wir schauen mal was da los ist. Wer weiß ob sie ihm nicht irgendwas antut. Ich darf gar nicht darüber nachdenken." Sagte Nené und ging besorgt mit denn Männern zu Kalin in sein Zimmer um zu sehen was los war.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast