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Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.03.2021 1.560
 
Kalin klopfte leise bei Akiza. Er schämte sich so sehr für das was er getan hatte. Akiza rollte sich mit Luna auf dem Fußboden rum und lachte herzlich darüber das Luna das ganze auch noch mitmacht. Kalin hatte allerdings eher Mitleid mit der jungen Hündin. Sie wusste es einfach nicht besser. Luna war wohl einfach froh das sich Akiza so sehr mit ihr beschäftigte. Die beiden waren mittlerweile unzertrennlich geworden. Kalin fiel auch auf das Akiza sonst mit keinen anderen Kindern spielte. Wurde sie etwa auch geärgert? Der Sache wollte Kalin natürlich auf denn Grund gehen. Nicht das sie später auch Probleme bekommen würde und sich die Geschichte womöglich noch wiederholt. Er sah sie liebevoll an. „Akiza kann ich bitte mal kurz mit dir reden?" Sie sah Kalin neugierig an. „Klar, was ist denn los? Ist etwas mit Mama und Papa? Sind sie jetzt endlich wieder zusammen?" Fragte sie ihren Onkel hoffnungsvoll. Kalin musste grinsen bei dem Gedanken daran das die beiden wohl die Nacht miteinander verbracht hatten. Allerdings intimer als sonst. Dann setzte er sich neben Akiza. Luna war völlig geschafft, legte ihren Kopf auf Akizas Schoß und ließ sich von ihr kraulen. Froh über die kurze Pause. „Ich wollte dich eigentlich nur fragen ob du in deiner Kindergartengruppe Freunde hast. Ich habe hier nie ein Mädchen mit dir spielen sehen." Akiza sah ihn traurig an. „Irgendwie sind die komisch zu mir. Ich glaube aber nicht das es daran liegt das Papa nicht bei uns wohnt, denn das weiß dort niemand. In unserer Gruppe spielen die anderen ja auch mal zwischen durch mit mir. Die Amelie und ich spielen immer mit denn Puppen. Das ist lustig." Lächelte sie. „Und wie wäre es wenn du Amelie mal einladen würdest? Nené hätte bestimmt nichts dagegen und würde sich freuen. Außerdem hast du ja auch bald Geburtstag. Da möchtest du doch bestimmt mal eine Feier machen oder?" „Ja das wäre schon total cool, aber dann wüssten ja alle das Papa nicht hier wohnt. Und Amelies Eltern sind immer so sehr beschäftigt das sie kaum Zeit hat." „Frag doch Amelie einfach mal. Vielleicht würde sie ja auch gerne mal mit dir spielen. Und wegen Etsuya merkt schon keiner. Du musst es ihr ja nicht erzählen. Wenn sie fragt, sagst du ihr einfach das er arbeiten ist." Da lächelte Akiza. „Danke Kalin. Du bist wirklich so cool. Ich bin froh das du mein Onkel bist. Ich habe denn besten Papa und Onkel der Welt." Sagte sie glücklich und umarmte ihn herzlich. Dann spielten sie noch etwas Memory während Luna sich an ihren Füßen etwas ausruhen konnte. Beide Kinder waren in diesem Moment sehr glücklich und unterstützten sich gegenseitig. Kalin hatte natürlich sowieso gute Laune weil er ja wusste das Etsuya und Nené gerade dabei waren über ihre gemeinsame Zukunft zu sprechen und ob Akizas Wunsch nach einer heilen Familie und das Eizan bei ihnen einzog wahr wurde. Die Chancen standen ziemlich gut, zumindest wenn er gesehen hatte wie sich die beiden angesehen haben. Mann konnte die Liebe zwischen ihnen förmlich spüren. Da war eindeutig mehr zwischen ihnen als körperliche Anziehungskraft. Er war schon sehr gespannt darauf was bei denn Gespräch der beiden rauskommen würde.
Nené und Etsuya saßen sich erstmal eine Weile schweigend gegenüber und ließen sich ihre Gedanken nochmal durch denn Kopf gehen. Nené wusste das sie Eizan nicht drängen durfte. Schließlich war er ja noch immer verheiratet. Aber sie war sich ja sicher das er sie eh liebte. Und Nené musste sich eingestehen das sie sich tatsächlich in Etsuya verliebt hatte. Sie wollte nicht denn selben Fehler begehen wie Stella und unglücklich werden nur weil Eizan ein einfacher Arbeiter war. Nené wollte mit Eizan und denn Kindern glücklich werden. Mehr nicht. Also sah Nené ihn an und wartete das er sich sortiert hatte. „Nené, du weißt das die letzte Nacht nicht hätte passieren dürfen. Ob wir uns nun lieben oder nicht. Meiner Frau untreu zu sein ist moralisch nicht vertretbar. Ich hätte mich besser im Griff haben müssen. Es war wirklich traumhaft schön und wie bereits gesagt, bekommst du ja immer was du willst. Nur wie geht es jetzt mit uns weiter? Wie gehen wir damit um? Ich werde es Skyler wohl oder übel sagen müssen und womöglich meiner Ehe damit ein Ende setzen. Ich kann sonst damit einfach nicht weiter leben. Skyler ist eine wundervolle Frau. Sie hat es wirklich nicht verdient so behandelt zu werden. Also was sagst du dazu?" Nené sah ihn forschend an. „Etsuya, mir war von Anfang an klar das du mich mehr liebst wie Skyler. Nur dir war das die ganze Zeit nicht bewusst. Ich habe jeden Tag versucht es dir endlich vor Augen zu führen. Um genau diese jetzige Situation zu verhindern. Aber jetzt ist es halt wie es ist. Steh dazu was du getan hast. Dann kannst du auch endlich deinen wahren Gefühe freien Lauf lassen. Die Liebe zu mir und denn Kindern. Bitte steh dazu und bleib einfach bei uns. Nicht nur die Kinder würden sich freuen. Auch ich würd mich sehr darüber freuen wenn du entgültig zu uns gehörst. Was sagst du dazu?" Fragte Nené ihn neugierig und hoffte darauf jetzt endlich am Ziel ihrer Träume zu sein. Eine richtige Familie mit dem Mann denn sie liebte. Aber Etsuya seufzte und sah Nené resigniert an. „Nené, ich habe sehr große Gefühle für dich. Das kann ich nicht abstreiten. Aber die Abfuhr die du mir nach dem ersten Mal verpasst hast, ist bis heute noch immer tief in mir drin. Du hast mir ziemlich weh getan. Ich hoffe das ist dir bewusst. Du kannst nicht mit Menschen umgehen wie du möchtest. Ich finde das sollte dir schon langsam klar sein.  Mit Skyler wird es wohl jetzt endgültig vorbei sein. Damit muss ich erstmal klar kommen. Ich war schließlich 4 Jahre mit dieser Frau zusammen und verheiratet. Ein Mensch der echte Gefühle hat, steckt sowas nicht so einfach weg. Gib mir etwas Zeit in Ordnung? Lass uns jetzt erstmal dafür sorgen das wir die Sache mit Kalin hinbekommen. Das steht jetzt an erster Stelle. Bist du damit einverstanden?" Nené musste einsehen das er recht hatte. Eizan musste jetzt erstmal seine gescheiterte Ehe verarbeiten. Sie brauchte einfach noch etwas Geduld. Das würde Nené schon hinbekommen. Wenn Etsuya dann endlich einsah was er wirklich für sie fühlte. Und Kalin stand jetzt an erster Stelle. „Ja nimm dir ruhig Zeit. Es ist in Ordnung Etsuya." Antwortete Nené ihm und kuschelte sich fest an ihn. So blieben beide eine Weile stehen. Sie genoss seine nähe und war noch immer überglücklich darüber das sie ihm endlich wieder so nah gewesen war. Nené liebte ihn wirklich sehr. Sie würde nichts mehr machen was ihn von ihr entfernen würde. „Ich werde mal kurz Jack anrufen." Sagte er schließlich und schloss Nené in seine Arme während er sein Handy nahm und bei Jack anrief. Jack kam gerade aus dem Büro und sah Stella wie sie mit einer gesichtsmaske in ihrem mittlerweile Lieblings Sessel saß und ein Buch lass. Leise schlich er sich an und beobachtete sie. Seid Stella bei ihm untergekommen war, war Stella viel ruhiger geworden. Sie entspannte sich wieder. Denn Stella war bei ihm in Sicherheit. Sie hatte Jack und ihre Tochter wieder. Mann merkte ihr an das ihr wohl eine Riesen Last von denn Schultern gefallen war. Endlich war sie von ihrem kaltblütigen Ehemann befreit bevor er ihr noch schlimmeres antun konnte. Sie war zwar noch ein wenig kühl Nene gegenüber, aber das wird schon noch. War sich Jack sicher. „Hey mein süßes Sumpfmonster." Grinste er sie an. Erschrocken sah sie Jack an. „Hey was fällt dir ein mich so zu erschrecken?" Sagte sie erbost und lief auf ihn zu. Dann schmierte sie ihm ebenfalls ihre Gesichtsmaske in sein Gesicht und lächelte ihn an. Als sie gerade das ganze Zeug fast überall in der Wohnung verteilt hatten, klingelte sein Handy. Er hielt sie im Arm und ging etwas nervös ran. Er hatte ewig nicht mehr mit Etsuya gesprochen. „Hey Junge, wie geht's dir denn?" „Hallo Jack." Sagte er reumütig. „Es geht um Kalin. Wir haben ein ziemlich großes Problem." „Ok was ist denn passiert?" Sagte er und war augenblicklich in Alarmbereitschaft. Was war nur mit dem kleinen? „Egal was es ist. Du kannst auf meine Hilfe zählen." Sagte er und sah Stella mitfühlend an. Kalin war schließlich noch immer ihr Sohn. „Kannst du bitte zu Nené kommen? Da besprechen wir auch alles weitere. Hast du Zeit? Es ist nämlich wirklich wichtig." „ Klar, wenn du Hilfe brauchst war ich immer da Etsuya. Das hat sich bis heute auch nicht geändert. Dann bis gleich. Ich beeile mich." „Danke Jack. Du bist ein echter Freund." Sagte er und legte auf. „Jack wird uns helfen. Wir bekommen das alles hin süsse Nené. Ich werde Kalin mal holen gehen." Freute sich Eizan sehr darüber das Jack Ihnen helfen würde und er seinen Freund endlich wieder sehen würde. Er war schon aufgeregt. Als Kalin auf dem Weg ins Wohnzimmer war, Klingelte es plötzlich. Kalin dachte es wäre schon Jack. Daher machte er auf. Aber davor stand ein ca 15 jähriges Mädchen. Kalin war etwas verwirrt. Was wollte dieses Mädchen bloß hier, was ihn gerade sehr verzweifelt ansah.
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