Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Gehasster Bodyguard

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / Gen
04.01.2021
04.04.2021
75
135.487
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
04.01.2021 1.783
 
Es war ein stürmischer regnerischer Tag. Morgens um 5 klingelte Etsuyas Wecker. Mühsam schleppte er sich aus dem Bett. Er war von einen sehr langen Auftrag gestern erst sehr spät aus Amerika zurück gekommen. Aber er musste gleich dringend ins Büro. Sein Chef hatte nämlich einen neuen Auftrag für ihn. Er war ein ziemlich guter Personen Schützer und hatte einen Kronzeugen aus Japan nach Amerika begleitet. Aber der Prozess war jetzt endlich beendet und daher konnte er nach Hause zurück kommen. Etsuya war überglücklich das er endlich wieder in seinen eigenen Bett schlafen konnte. Er hätte gerne einen Hund gehabt, einen treuen Kumpel an seiner Seite. Denn durch die Armee und seine Ausbildung zum Personenschützer hatte er mitbekommen wie falsch Menschen sein konnten. Denn dort zeigte fast jeder sein wahres Gesicht. Da zog er doch einen Hund denn Mensch vor. Immer wenn ihm ein Hund begegnete fand er es total süß. Aber sein Job machte das eher unmöglich. Dann machte er seine Nachttischlampe an, stieg aus seinen bequemen Bett und streckte sich erstmal ausgiebig. Da er alleine war konnte er auch nackt schlafen. Das machte das aufstehen etwas leichter. So brauchte er nur einfach unter die Dusche springen. Allerdings war es sehr kalt so das er seine Decke nahm, sein Zimmer lüftete und ins Bad ging. Das Warme Wasser tat seinen schmerzenden Muskeln sehr gut. Denn bei seinen letzen Auftrag musste er sich wohl etwas gezerrt haben. Nachdem Eizan angezogen war machte er sich auf denn weg zu seinen Chef. Da er etwas getrödelt hatte, musste er sich beeilen. Dann lief plötzlich eine junge Frau über die Straße. Er musste eine Vollbremsung machen. „Hey du dumme Gans, kannst du nicht die Augen aufmachen wenn du einfach über die Straße rennst?“ Wütend kam sie auf ihn zu und klopfte an die Scheibe. „Wie war das? Ich bin eine dumme Gans? Dann sollten Sie wohl besser mal die Augen aufmachen Sie blinder Volltrottel. Glauben Sie denn ernsthaft ich würde einfach so über die Straße gehen? Hier ist verdammt nochmal ein Fußgängerweg. Schauen Sie doch mal wohin Sie fahren. Sonst bringen Sie noch jemanden um.“ Dann ging Sie erhobenen Hauptes über die Straße. Sie war sehr edel gekleidet. Schien also jede Menge Geld zu haben. Ansonsten hätte diese zickige Frau ihn wahrscheinlich noch angezeigt um an Geld zu kommen. Eizan hatte tatsächlich keine gute Meinung über Menschen. Er vergaß diesen kleinen Zwischenfall einfach und würde sich auf seinen neuen Auftrag konzentrieren. Nachdem er sich noch einen Kaffee geholt hatte, war er endlich angekommen. Sein Chef wartete bereits auf ihm. „Hey Etsuya, schön das wir uns endlich wieder sehen. Willkommen zurück. Ich hoffe du hattest einen angenehmen Flug.“ „Ja natürlich Jack. Es war wirklich bequem in der Business Class. Vielen Dank für das Update.“ Grinste er. „Für meinen besten Mann doch immer gerne.“ Zwinkerte Jack ihn zu. „Genug von denn Förmlichkeiten. Erzähl mir lieber von meinen neuen Auftrag.“ „Ok, ich sehe du bist sehr gespannt. Sehr gut Etsuya. Also dein Auftrag besteht darin eine junge Frau zu beschützen die eine Reihe von Restaurants besitzt. Die übrigens auch sehr erfolgreich sind. Daher hat Sie jetzt einen erneuten Kauf einer sehr wertvollen Immobilie geplant um ein weiteres Restaurant zu eröffnen. Sie heißt Nené Kinokuni und wird allgemein auch als Juwel der Kulinarik bezeichnet.“ „Das ist ja schön und gut, aber warum braucht diese raffgierige alte denn einen Personenschützer?“ „Eine raffgierige alte?“ Lächelte Jack Etsuya an. „Ja allerdings, denn solche Frauen bekommen für gewöhnlich nie denn Hals voll. Sonst würde sie bestimmt  nicht noch mehr davon haben wollen, wenn sie schon soviele hat. Ich kann so eine Art Frau einfach nicht leiden. Bestimmt trägt sie auch teuren Schmuck zur Schau und ist super eingebildet.“ „Na ja. Miss Kinokuni ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Und sie braucht einen Personenschutz weil sie bereits Morddrohungen aufgrund des Kaufs bekommen hat. Es gibt wohl einige Leute die nicht möchten das dieses Haus in ihre Hände fällt. Hier ist die Adresse, der Kauf geht in einer Woche über die Bühne. Solange und erst wenn die Tinte auf dem Papier getrocknet ist, ist dein Auftrag vorbei. Du weichst ihr diese Woche nicht mehr von der Seite Etsuya, ok?“ „Na schön. Ich mache es. Wo ist das Büro dieser Kinokuni?“ Jack gab ihm eine genaue  Beschreibung und Adresse. Dann machte er sich auf denn weg zu der Adresse. Er wollte diesen Auftrag nicht annehmen. Er hasste solche Frauen einfach abgrundtief. Aber Etsuya brauchte das Geld dringend. Und als er gesehen hatte wieviel er dafür gezahlt bekommt, war jeder wiederstand zwecklos. Sein kleiner Bruder Isamu war seid 2 Jahren im Rollstuhl gefesselt und seine Eltern mit ihm völlig überfordert. Eine Operation könnte ihn helfen wieder zu laufen. Nur dafür gab er sich mit diesen eingebildeten reichen Snobs überhaupt erst ab. Denn diese Operation kostete ein Vermögen. Als er ankam sah er sofort das diese Frau eindeutig zuviel Geld hatte. Sie kaufte sich bestimmt nur Schmuck, Designer kleider und trank denn teuersten Champagner. Sie wusste garantiert gar nicht mehr wohin mit dem ganzen Geld. Was er dringend brauchte um seinen Bruder zu helfen. Seine Eltern bekamen keinen Kredit so das Etsuya beschloss sich selbst darum zu kümmern. Er konnte es einfach nicht ertragen Isamu so leiden zu sehen. Er hatte immer begeistert sport getrieben und jetzt am Rollstuhl gefesselt zu sein machte ihn psychisch krank. Etsuya atmete nochmal tief durch, setzte sein falsches Lächeln auf und betrat das Gebäude. „Ich möchte gerne zu Miss Nené Kinokuni. Mein name ist Etsuya Eizan. Sie dürfte mich bereits erwarten.“ „Ja natürlich, ich weiß bereits worum es geht. Bitte folgen Sie mir doch.“ Brav trottete Etzuya ihr hinterher. Auch wenn sich ihm die nackenhaare aufstellten und alles in ihm schrie, Lauf weg solange du noch kannst. Er setzte sein schönstes falsches Lächeln auf als die Empfangsdame die riesige Tür öffnete. Als er allerdings Nené Kinokuni sah, ballte er die Hände zur Faust. Denn sie war niemand geringeres als die Frau, die Etzuya beinah in sein Auto gelaufen wäre. Sein Lächeln erstarb augenblicklich. Auch ihr Lächeln, was ebenfalls eindeutig falsch war, verschwand plötzlich. „Nein, das kann doch wohl nicht ihr Ernst sein. Sie blöder Verkehrs raudi sollen mich beschützen? Sie waren es doch der mich beinah schon umgebracht hat. Raus hier, aber sofort. So einen Menschen lasse ich bestimmt nicht in meine Nähe. Ich werde sofort die Agentur informieren. Die haben mir doch zugesichert denn besten zu schicken. Das sind eindeutig nicht Sie.“ Nené funkelte ihn böse an. Nur zu gerne wäre Etsuya rückwärts wieder gegangen, aber das Geld klebte ihn förmlich in diesen Raum fest. Er durfte diesen Auftrag nicht verlieren. „Hören Sie Miss Kinokuni, ich weiß ja wir hatten nicht denn besten Start gemeinsam, aber glauben Sie mir, ich bin der beste.“ „Wer sagt mir denn das nicht Sie es sind der mir diese Drohung geschickt hat und sich jetzt hier eingeschlichen haben? Schließlich hat es ja nicht geklappt mich auf offener Straße zu überfahren.“ Fauchte Nené ihn an. „Jetzt sind Sie aber wirklich paranoid Miss Kinokuni. Unsere Mitarbeiter sind alle geprüft worden. Das wissen Sie doch.“ Nené überlegte kurz ob sie diesen Eizan tatsächlich in Ihrer Nähe haben wollte. „Ok, entschuldigen Sie, ich bin nur etwas aufgeregt. Mann bekommt ja nicht jeden Tag solche Briefe.“ Eizan musste schmunzeln. Denn bei dieser Frau wunderte ihn so eine Drohung gar nicht. „Was grinsen Sie denn so blöd? Probieren wir es erstmal Mister Eizan, aber wenn ich nur denn kleinsten Verdacht gegen Sie habe, werde ich sofort ihre Firma informieren. Haben wir uns da verstanden?“ „Ja natürlich. Sie werden mich ab jetzt nicht mehr bemerken. Dürfte ich mich hier kurz umsehen? Nur um mich hier besser zurechtzufinden.“ Eizan musste dringend von dieser Frau weg. Wenn dieser Auftrag nicht so wichtig wäre, hätte er längst das weite gesucht. „In Ordnung, aber in 10 Minuten besprechen wir alle weiteren Einzelheiten. Seien Sie also pünktlich wieder zurück.“ Er nickte und begann seinen Rundgang. Geschmack hatte diese Frau ja. Es war alles sehr stilvoll und zeitgemäß eingerichtet. Plötzlich trat ihn jemand gegen das Schienbein. Als er verärgert denn ungehobelten Kerl zur Rechenschaft ziehen wollte, sah er das es ein kleiner Junge war. Ca 10 Jahre alt. Wie sein Bruder. „Hey was hast du hier zu suchen? Verschwinde.“ Motzte er ihn an. „Ich bin Etsuya Eizan, ich kann leider nicht gehen da ich für Miss Kinokunis Sicherheit zuständig bin und du?“ „Ich bin Kalin Kinokuni und die nervige Nene ist meine große Schwester. Bitte pass gut auf sie auf.“ Eizan lächelte ihn an. „Ja natürlich. Deiner Schwester wird schon nichts passieren solange ich hier bin. Mach dir keine Sorgen.“ Dann grinste er und lief wieder weg. Lächelnd ging er zurück zu Nené. „Da sind Sie ja endlich wieder. Mit der Pünktlichkeit üben wir besser noch Mister Eizan.“ Er sah auf die Uhr. „Es waren doch sogar nur 7 Minuten die ich weg war.“ Sagte er. „Wie auch immer. Ab jetzt werden Sie solange ich im Büro bin, ebenfalls hier sein. Und das ist eine sehr lange Zeit.“ „Ja natürlich, was ist denn wenn Sie nach Hause fahren?“ „Du liebe Güte, da kommen Sie selbstverständlich nicht mit. Wer weiß ob Sie nicht noch ein Triebtäter sind.“ Eizan grinste. „Keine Angst Miss Kinokuni. Ich lege auch keinen Wert darauf Sie nach Hause zu begleiten.“ Erleichtert darüber das er nicht auch noch privat mit ihr zu tun hatte entspannte er sich wieder etwas. „Nun Gut, gehen wir also alle Einzelheiten durch.“ Dann besprachen beide die Zeiten die Nene ihn brauchte und wie sie sich das vorstellte. Da wollte sie tatsächlich das sich
Eizan einfach nur in die Ecke stellte und abwartete. Am besten keinen Ton sagte. Das er auch ja niemanden störte. Er fühlte sich so erniedrigt. „Ich muss Mal kurz raus.“ Sagte er und verließ ihr Büro um erstmal durchzuatmen. Diese Woche würde ziemlich heftig werden. Das war ihm jetzt schon klar. Dann rief er Jack an um seinen frust Luft zu machen. „Hey Etzuya, das ging ja schnell. Ist alles in Ordnung?“ „Jack was hast du mir da nur eingebrockt? Diese Nene Kinokuni ist ja wohl der absolute Alptraum und das schlimmste was ich je erlebt habe.“ „Ach bin ich das wirklich?“ Fragte Nené und scheuerte ihm eine das Eizan eine rote wange bekam. Dann kam plötzlich ein Mann auf sie zu. „Nené meine süße, hast du endlich über meinen Heiratsantrag nachgedacht?“ War dieser Kerl völlig irre? Er wollte tatsächlich Nené kinokuni heiraten? Sie sah ihn aber nur wütend an. „Nein niemals.“ Schrie sie ihn an. „Ist das nicht ihr Freund?“ „Um himmelswillen nein. Schaffen sie ihn hier raus. Und zwar schnell. Machen Sie gefälligst Ihren Job. Dann ging Nené erhobenen Hauptes zurück in ihr Büro.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast