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Creepypasta

SammlungHorror / P18 / Gen
04.01.2021
04.01.2021
1
1.034
 
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//Hier ist meine erste Creepypasta. Ich habe mir viel mühe gegeben. Dies ist eine ohne  gekannte Personen aus anderen Creepypastas. Solltet ihr Rechtschreibfehler entdecken dann bitte ich euch mir dies mitzuteilen, ich habe eine kleine Schwäche und ich gebe dies auch zu und freie mich wenn ich mit eurer Hilfe etwas dazu lernen kann. Ich hoffe die Geschichte gefällt euch und ich nehme auch gerne wünsche und Ideen entgegen solltet ihr welche haben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen
<3 eure Mortem//







Gegen 17 Uhr rannte das Junge Mädchen durch den Knöchelhohen Schnee aus dem Haus. Ihr verweintes Gesicht war für die eisige Kälte eine Angriffsfläche. Die Nachbarn sahen es nicht oder sie schauten weg. Sie trug keine Schuhe nur einen schwarzen Mantel, eine schwarze Hose und hatte ihr kleines Handy in der Hand. Wie so oft, wenn dies passierte rannte zu den Alten Bahnschienen. Dort konnte sie sich erstmal beruhigen in dem sie auf den Holzbalken balancierte und ihrem verlauf folgte. 10 Minuten ging das so und dann war sie vor den schwarzen Toren des Friedhofs. Er lag am Waldrand. Für einen deutschen Friedhof war er sehr ungewöhnlich gestaltet. Statt wie Normal die weißen Statuen die oft Jesus, hohe Säulen oder einen Engel abbildeten stand in seiner Mitte auf einem erhöhtem Podest ein Sensenmann aus schwarzem Marmor  wie es eher im Viktorianischen üblich gewesen war. Auch die Grabmäler waren anders. Viele waren nur aus einfachen, ungeschliffen  Holzkreuzen, teilweise verrottet. Niemand kümmerte sich um die Gräber. Es waren sehr viele. Aber das seltsamste auf diesem Friedhof war, dass niemals die Sonne darauf schien. Die eine Hälfte wurde durch den Schatten der Bäume verdeckt. Der andere Teil durch ein riesiges  schwarzes Haus verdeckt welches unbewohnt und Morsch schien. Deshalb ging sie immer über die Schienen. Sie hatte Angst vor diesem Haus. Niemand wollte es betreten, es eine Ausstrahlung ungeheuerlich Grauens. Sie hatte es schon oft beobachtet. Es war so seltsam. Manchmal saß sie dort und hatte plötzlich mehr Angst. In diesen Momenten setzte sie sich Kopfhörer auf und hörte Musik. Und diesmal bleib sie länger als sonst. Da es mitten im Winter war, war es bereits zur 18. Stunde vollkommen dunkel. Es war ein Sternloser Himmel. Nur der Rand des Mondes war hinter dunklen Wolken zu erkennen die noch mehr Schnee ankündigten. Sie begann zu frösteln und schaute auf die Uhr ihres Mobiltelephons. Es war schon sehr spät. Sie würde ärger bekommen. Auch ihr Akku war leer und der geist des Handys verabschieden  sich. Sie stand auf und wandte sich zum gehen doch plötzlich erfasste sie wieder diese Angst. Es wurde Stärker und sie fing an zu rennen. Aber sie kam nicht weit. Die Angst und die kälte waren schneller und holten sie ein. Sie viel hin. Ihr nackten Füße waren von dem rauen, kalten , mit Schnee bedeckten Schotter aufgeschürft, bluteten und rutschten auf dem Eis, dass durch den mittlerweile dichten Regen entstanden war aus. Sie schrie auf und im nächsten Moment wurde alles schwarz.



Als sie schwermütig die Auge aufschlug sah sie...  nichts. Sie spürte nur etwas raues unter ihr und in der Nähe ihres Kopfes und ihrer Füße etwas Klebriges. Es war alles schwarz und einen Moment fragte sie sich ob sie träumte. Doch im nächsten Moment schaltete sich ihr Verstand ein. Sie träumte, im Traum würde sie dieses Raue nicht wahrnehmen und auch keine Schmerzen spüren. Sie versuchte sich aufzustemmen. Doch ihre Arme waren schwach und sie schaffte es nicht. Das Angstgefühl war schwächer aber immer noch da. Sie fing an zu weinen. Sie roch Blut. Sie wusste sie würde sterben. Die Angst wurde stärker und sie hörte wie etwas stampfte. Sie zitterte, versuchte sich zu konzentrieren, doch das wurde immer schwieriger. Sie konnte nicht schreien oder Sprechen. Als sie sie vor Verzweiflung die Augen zusammenkniff und schon dachte es nicht mehr auszuhalten hörte sie eine Stimme. Sie kannte sie aber auch irgendwie nicht. Der Stimme folgten andere Stimmen. Sie weinte verzweifelt. Die Stimmen, die  hoch und grausam verzerrt waren schmerzten in ihrem Kopf. Doch eine , ja eine Stimme war anders. Sie war ihre eigene. Und sie erkannt, das die Stimmen jene waren, von Personen und Wesen die sie verehrte. Die Tür knarzte und sie wimmerte im Kopfe auf aus Angst. Eine eiskalte Stimme sprach zu ihr. Doch die anderen Stimmen waren Lauter. Sie verstand das Böse in Büchern. Sie wusste was wirklich Böse war. Dann schlug sie die Augen unter enormen Kraftaufwand auf und starrte dorthin wo sie die Angst fühlte. Dort war etwas , das dunkle war als die Dunkelheit selbst. Sie merkte das sie nur angestarrt wurde aber dieses Starren ihr mehr und mehr die Lebenskraft raubte. Eine träne ran ihr die Wange hinab und man hörte sie auf dem Boden fallen. Das Mädchen versuchte das Gefühl der Angst zu ignorieren. Sie versuchte sich zu erinnern. Und dann hörte sie die Musik. Sah die Kerzen vor ihrem geistigem Auge. Die Angst wurde angestrengter, das spürte sie. Sie starrte das Schwarze Ding, welches sie anstarrte ebenfalls an. Sie merkte wie sie stärker wurde. Und die Angst selbst bekam furcht. Sie stemmte sich langsam hoch und kam mehr auf die Angst zu. Das Schwarze Ding war sehr groß. Sie öffnete den Mund. Sie hatte an Lebenskraft zurück gewonnen . "Verschwinde", sagte sie leise. Das Ding verschwand nicht. Sie wiederholte es und kam näher auf es zu. Es wisch von ihr und mit ihm lichtete sich die Dunkelheit Leicht. Sie kam wieder näher. "Du bist nichts" fauchte sie. Das Ding rauschte auf sie zu und war verschwunden. Sie sah wieder etwas.. Obwohl es dunkel war, sie wusste es einfach den weg aus dem raum, die Morsche hölzerne Treppe hinab hinaus aus der verfallenen Tür in die Kühle Nacht hinaustretend. Der Schnee war geschmolzen aber es war kalt. Sie rannte nach Hause. Vor ihrem Haus sah man blaue Sirenen und die Polizei war im Begriff alles mit absperrband abzusperren. Ein Leichenwagen stand davor und dem Mädchen, welchem das Blut an den Haaren , im Gesicht und an den Klamotten klebte wurden Handschellen angelegt. Alles was sie später  hervorbrachte war ein Lachen während sie in die geschlossene  Psychiatrie eingewiesen wurde.
 
 
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