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Die Nächte des Lebens

Kurzbeschreibung
SammlungRomance, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
01.01.2021
26.05.2021
31
24.105
13
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15.02.2021 650
 
Diese Nacht war ein wenig ungewöhnlich. Selbst für die Schattenwelt und das hat schon was zu sagen.

Magnus hatte beschlossen, dass sie nach dem Essen noch ein bisschen spazieren gehen sollten und so hatte er Alexander noch zu einem Bummeln durch die Straßen New Yorks genötigt. Der Widerstand bestand nicht lange, schnell war klar, dass es trotz der vorangeschrittenen Zeit erstaunlich warm war und so genoss auch Alec den Spaziergang.
Arm in Arm schlenderten sie vorbei an den Bars und Cafés, schauten hier und da mal durch die Schaufenster und bekamen so gar nicht mit, dass es sie immer weiter Richtung Central Park zog.
Hier waren die Lichter schon etwas verstreuter, dennoch schien gerade das schummrige Licht die Nachtschwärmer anzuziehen und den Beiden begegneten noch einige Leute. Doch je weiter sie in den Park kamen, desto weniger Leute kamen ihnen entgegen. Bis sie kurz vor Mitternacht allein in dem weiten Park schienen.
"Perfekt", Magnus grinste breit und rieb sich in freudiger Erwartung die Hände. Alec dagegen verstand es nicht so recht.
"Was?"
"Wirst du gleich sehen. Als würde ich nicht mit einem Hintergedanken das kuschelige Loft verlassen." Der Hexenmeister kicherte leicht und zog seinen Freund in den Schatten einer großen Buche. "Für gewöhnlich stehen sie nicht so auf Zuschauer, also leise sein. Wenn sie uns entdecken, könnten zwei Sachen passieren. Entweder jagen sie uns davon, was uns ein paar Blessuren kosten könnte, oder sie lassen uns mit feiern, was definitiv mit mehr als ein paar Kratzern enden wird. Deswegen am besten nicht erwischen lassen."
"Ich kann dir immer noch nicht ganz folgen." Trotzdem ging Alec wie von Magnus gewünscht hinter dem Baum in Deckung. Mit seiner Stele zog er noch flink eine seiner Runen nach. Die der guten Sicht, immerhin war ja der Teil des Parks nicht so hell erleuchtet.
"Dann einfach schweigen und genießen." Magnus ließ sich am Stamm etwas nach unten rutschen und konnte so dem kommenden Spektakel im Sitzen folgen.

Es dauerte noch ein paar Minuten, doch dann konnte Alec ein schimmerndes Licht sehen, was zwischen einigen Bäumen hindurch schien und das Licht wurde immer heller. Innerhalb von wenigen Augenblicken war der Platz vor den Bäumen dicht bevölkert und mit Laternen ausgeleuchtet. Decken fanden ihren Platz auf dem Rasen und viele Schalen, Schüsseln und Teller waren verteilt.
"Es sind Elben." Fast lautlos hauchte Alec es und seiner Stimme nach war er ziemlich überwältigt von dem Anblick.
"Ja. Ab und an kommen sie hier zusammen und feiern ein wenig. Sie brauchen keinen wirklichen Grund dazu, wenn sie wissen, dass der Park menschenleer ist, dann kommen sie heraus und sitzen beisammen."
"Warum aber sollen sie uns nicht sehen?"
"Na ja, es sind die Elben. Du weißt doch, sie sind lieber unter sich und wenn sie doch mal Gäste haben, dann werden die zu ihren eigenen Zwecken manipuliert. In solchen Momenten aber, wenn sie sich allein wähnen, dann zeigen sie eine Seite von sich, die sonst niemand zu sehen bekommt. Daher kann es passieren, dass wir vor ihr Gericht geschleppt werden, wenn sie das Gefühl haben, wir hätten sie ausgespäht und spioniert. Oder sie sind so gut drauf und erkennen unsere Zugehörigkeit zur Schattenwelt, dann laden sie uns zu ihrer kleinen Privatparty ein. Und was passiert, wenn Nichtelben ihre Speisen essen und vom Nektar trinken, brauche ich dir nicht erzählen, diese Geschichten sollten bekannt sein."
"Auch wieder wahr", verlegen kratze sich Alec am Kopf und schaut wieder zu dem Elben rüber. "Aber es sieht so, so friedlich aus."
"Und das schwabt auf uns über. Wir schauen nur zu, und doch verbreitet es in uns ..."
"Glück. Ich bin einfach glücklich."
"Die geheime Magie der Elben." Auch Magnus schaute wieder zu den Elben und genoss den Augenblick in mitten der Nacht...
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