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Die Nächte des Lebens

Kurzbeschreibung
SammlungRomance, Schmerz/Trost / P16 / MaleSlash
Alexander "Alec" Lightwood Magnus Bane
01.01.2021
26.05.2021
31
24.105
13
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10.04.2021 577
 
In dieser Nacht war die Welt absolut in Ordnung!

Kaum kam Alec kurz vor dem Abend nach Hause, hat Magnus mit einem Fingerschnipsen dafür gesorgt, dass sämtliche Versuche der reinkommenden Kommunikation nicht klappen würden. Kein Telefon, kein Internet, kein Fernsehen. Sollte widererwarten das Institut abbrennen, von Dämonen überrannt oder wahlweise auch von weiblichen oder männlichen Machtdespoten aus Alicante eingenommen werden, dann würde nur eine Feuernachricht ins Loft kommen. Alles andere blocken die Schutzwälle ab.

Nach den ganzen Kämpfen, Intrigen und dem üblichen Tagesgeschäft in der Schattenwelt hatten sie sich das auch einfach mal verdient. Einen Abend nur für sich.
Magnus hatte seinen Freund so schick zum Essen ausgeführt, das Alec nicht mal wusste, was er von der präsentierten Speisekarte bestellen solltw, ohne Magnus zu beleidigen oder dran zu sterben, weil er die Beschreibung zur der Speise nicht lesen konnte. Dann gab es einen wunderschönen Spaziergang durch den Central Park, ohne irgendwelche Zwischenfälle. Was schon überraschend war, wenn man so drüber nachdenkt. Immerhin war in dem Park doch immer was los.
Anschließend sind sie nach Hause gegangen, Arm in Arm aufs Sofa geplumpst und sie haben dann bei einem Glas Wein über alles mögliche geredet. Alec hatte einfach losgelassen, einfach erzählt, ohne andauern rot zu werden oder den peinlichen Fragen aus dem Weg zu gehen. Und Magnus hatte auch einiges von sich Preis gegeben, was der Shadowhunter nicht so erwartet hätte. Immerhin ist Magnus ja an manchen Stellen seiner Vergangenheit doch ein wenig zugeknöpft. Und irgendwie hatte es sich dann so ergeben, dass Alec leicht angeheitert die Initiative ergriff und nicht mehr reden wollte. Dabei wanderten seine Hände aber über den Körper neben sich, als wüssten sie einfach nicht, wohin mit sich. Auch Magnus war ein bisschen fahrig bei der Sache, so dass sie kichernd wie Schulmädchen beim Rummachen vom Sofa gefallen waren. Das Alec sich dabei nicht am Tisch den Kopf angeschlagen hatte, war ein glücklicher Zufall und kam daher, weil sie das Möbelstück schon einige Minuten vorher mit den Füßen beiseite geschoben hatten, um etwas mehr Platz zu bekommen. Als Magnus es dann auch noch in seiner Ungeduld schaffte, die Knöpfe von Alecs Hemd in alle Winde zu verstreuen und der Shadowhunter sich am Lachen böse verschluckte, war es doch sicherer, die Aktivitäten einzustellen und ins Bett zu gehen.

Dicht aneinander gekuschelt malt Magnus kleine Kreise auf die Brust seines Freundes und fühlt unter seinen Fingerspitzen den kräftigen Herzschlag seines Nephilims.
"Was für ein Abend."
"Ja, in der Tat", Alec schmunzelt leicht und kann ein Gähnen kaum noch unterdrücken. "Danke für das schöne Essen. Und den Spaziergang. Und es tut mir leid, dass ich den restlichen Abend dann so in den Sand gesetzt habe."
"Unsinn", Magnus grinst und legt die Hand flach über Alecs Herz. "Es war einfach nicht die richtige Zeit und wir waren ein wenig zu angetrunken. Da war es richtig, nicht um Biegen und Brechen weiterzumachen. Außerdem müssen wir nicht miteinander schlafen, um einen wundervollen Abend zu haben. An das hier kann ich mich auch gewöhnen. Es ist schön, einfach zusammen zu liegen und ins Traumland zu gleiten. Und wenn wir dann zusammen aufwachen, ist meine Welt einfach perfekt."
"Das sollte ich hinbekommen", wieder ein Gähnen und Magnus pustet das Licht aus. "Gute Nacht, Magnus." Damit fallen die Augen auch schon zu und Magnus haucht seinem Freund einen Kuss auf die Stirn.
"Gute Nacht, mein Engel."
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