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Ein Anruf zur Liebe

OneshotRomance / P12 / Gen
FC Bayern München OC (Own Character)
01.01.2021
01.01.2021
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Hallo :)

Frohes neues Jahr wünsche ich euch. Hier ein Rückblick meiner Gefühlslage zum ersten Lockdown. Die Geschichte ist frei erfunden, auch wenn es einige wahre Sachen in der Story gibt. Ich stelle die Story heute rein um mit dem letzten verkorksten Jahr abzustellen.
Bleibt alle gesund und haltet durch. Dieses Jahr werden wir mit dem gelernten aus dem letzten Jahr positive Geschichten schaffen.

Liebe Grüße
Franzi




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Ich seufzte auf. Irgendwie verfolgt mich seit Wochen das Pech. Nicht nur, dass ich letzte Woche gefeuert wurde, wegen diesem blöden Corona Virus. Nein, jetzt sitze ich daheim und versuche mir etwas zu kochen, als der Postbote kam, ich mir meinen Zeh anstieß und dann im Flur stolperte. Das Paket war nicht mal für mich und das Beste. Mein Essen war jetzt auch noch angebrannt. „Super, Ella. Warum tust du dir das ganze eigentlich noch an.“ Nachdem ich die Sauerei in der Küche entfernt hatte, saß ich mit einer Schale Müsli auf der Couch. „Dämlicher Lockdown.“ Überall wenn man den Fernsehr anmacht, hört man Corona. Das wird bestimmt das Wort des Jahres. Und da dachten wir das der Brand in Australien das Jahr überschatten wird, nein ein dummer Virus aus China breitet sich über die ganze Welt aus und jetzt wird alles abgeriegelt. Leute müssen daheim blieben, Kinder dürfen nicht in die Kita oder in die Schule. Restaurants, Hotels und Geschäfte haben geschlossen. Das war auch der Grund warum mein Chef mir kündigen musste. Unser Hotel hatte nur 10 Mitarbeiter und er konnte es sich nicht leisten alle in Kurzarbeit zu schicken. Weshalb ich und noch zwei Kollegen leider entlassen wurden. Das war für mich auch etwas Neues. Arbeitslos. Die letzten 8 Jahre habe ich durchweg im Restaurant oder an der Rezeption gearbeitet. Wenig Freizeit und keine Zeit für Hobbys. All der Sport den ich damals ausübte musste hintenanstehen. Kein Fußball, kein Handball, kein Volleyball oder Leichtathletik. Alles musste ich hintenanstellen. Lieber schuftete ich zwischen 10 und 14 Stunden im Hotel. Schon komisch wie die Zeit verrennt. 8 Jahre wo all meine Freunde weitergezogen sind, meine Familie lebte in einem anderen Bundesland. Erst jetzt stelle ich fest wie allein ich bin. Beziehungen waren in den letzten Jahren kein Thema, war einfach keine Zeit dafür. Jetzt bereue ich es. Keine Ahnung wie lange die Kontakt-und Ausgangsbeschränkungen gelten, aber solange werde ich wohl hier alleine in meiner Wohnung sitzen. Seufzend stand ich auf und trat auf den Balkon. Wenigstens etwas, bei der kleinen Wohnung. Ich setzte mich auf meine selbstgebaute Paletten Bank. Flatsch. „Was zur Hölle.“ Ich sah auf meine Hose. Hat mir doch ein dämlicher Vogel auf die Hose geschissen. „Ach verdammt.“ Fluchend lief ich nach drinnen und zog dabei meine Hose aus. Der Gestank war schrecklich. Im Bad weichte ich den Fleck ein und sprühte Fleckenentferner darauf. Schnell schrubbte ich daran, dass wenigstens kein Schaden entstand. Als es so gut wie raus war, schmiss ich die Hose in die Waschmaschine und stellte alles ein. „Jetzt reich es mir. Ich rufe Izzy an.“ Izzy war meine beste Freundin und lebt in Hamburg. Wir sahen uns nicht sehr häufig, da sie meist mit der AIDA unterwegs war, aber da ich wusste das sie zurzeit auch nicht arbeiten kann, dürfte sie daheim sein. Ich tippte blind die Nummer in mein Telefon und wartete. „Ähm, hallo.“ „Izzy du wirst es nicht glauben. Ich werde nur vom Pech verfolgt. Nicht nur das mein Boss wegen dem blöden Corona mir die Kündigung in die Hand gedrückt hat, nein heute Mittag wollte ich mir etwas zu essen machen, aber natürlich kam in diesem Moment der Postbote. Also wollte ich zur Tür, als ich an der Tischkante hängen blieb, mir den Zeh stieß und in den Flur fiel. Das Paket war nicht mal meins. Natürlich war mein Mittag in der Zeit angebrannt und ungenießbar. Dann dachte ich naja gehst du halt auf den Balkon, aber Flatsch. Scheißt mir so ein verdammter Vogel auf die Hose. Bitte sag mir das du herkommen und mir die Langweile nehmen kannst.“ „Ähm, hi. Ich glaube du hast dich verwählt, denn mein Name ist Giulia und nicht Izzy.“ „Oh, shit.“ Ich sah auf die Nummer. Mist ich hatte die 1 und die 4 vertauscht. Ein wunderschönes Lachen kam durch das Telefon. „So wie ich das sehe, passt es zu deinem Tag.“ „Ähm, ja. Entschuldige. Ich habe ausversehen einen Zahlendreher in der Nummer gehabt.“ „Nicht schlimm. Du hast mir gerade meinen Tag gerettet. Mir war nämlich auch langweilig.“ „Musst du auch daheimbleiben.“ „Ja, Corona macht es möglich.“ „Mhm, ich kann dieses Wort schon nicht mehr hören. Überall bringen sie es.“ „Wie findest du die Maßnahmen.“ „Schwer einzuschätzen. Auf der einen Seite finde ich es gut, dass sie versuchen die Ausbreitung zu verhindern, aber dafür die ganze Wirtschaft runterzufahren. Keine Ahnung. Ich weiß nicht was mehr Schaden anrichtet.“ „Mhm, da hast du wohl Recht.“ Ich legte mich auf die Couch. „Das wegen der Kündigung tut mir leid. Warum hat dein Chef kein Kurzarbeitergeld beantragt.“ „Weil er selbst mit den 7 Mitarbeitern die er behalten hat, nicht weiß ob es noch ein Hotel gibt, wenn das ganze vorbei ist.“ „Und was machst du jetzt.“ „Tia, das Problem ist Bewerbungen schreiben bringt gerade einfach gar nichts. Eingestellt wird jetzt eh niemand, geschweige das niemand weiß wie lange dieser Lockdown geht.“ „Das ist es eben. Diese Ungewissheit ist bei uns auch die Sache. Ich versuche mich zurzeit mit meinem Fernstudium abzulenken.“ „Und wie klappt das.“ „Mäßig. Kennst du das. Du willst dir etwas vornehmen, aber machst es dann doch irgendwie nicht.“ „Kommt mir bekannt vor. Ich hätte jetzt auch Zeit meine Wohnung endlich mal neu zu streichen. Sport zu machen, aber der innere Schweinehund hält einen zurück.“ Giulia lachte auf und ich grinste auch etwas. „Wie heißt du eigentlich?“ „Ella.“ „Es ist wirklich schön dich kennenzulernen.“ „Finde ich auch, auch wenn es wirklich peinlich ist, dass ich mich verwählt habe und dir alles von meinem Tag erzählt habe.“ „Schon ok. Wegen mir kannst du mich jederzeit wieder anrufen. Meine Nummer hast du ja jetzt.“ „Wirklich. Wir kennen uns gar nicht.“ „Egal. Das ist so wie früher in der Schule mit Brieffreunden. Die Person die den Brief bekommt, kennt man zuerst auch nicht.“ „Ok, gut. Vielleicht komme ich drauf zurück.“ „Schön. Dann vielleicht bis bald.“ „Bis bald.“ Sie legte auf und ich speicherte mir die Nummer vorsichtshalber mal ein.

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In den nächsten Tagen versuchte ich mich wirklich zu motivieren. Ich räumte meine Wohnung auf und machte sogar etwas Sport. Dabei blieb mir das Gespräch mit Giulia immer im Hintergrund. Doch traute ich mich nicht mehr anzurufen. Es war doch etwas komisch, einen völlig Fremden anzurufen. Was nichts daran änderte das ich immer Hoffnungsvoll auf mein Telefon starrte, wenn es klingelte. Was jetzt nicht wirklich oft passierte. Bis auf meine Eltern, Izzy und vielleicht mal Ben von der Arbeit rief mich niemand an.

Heute war Izzy ihr Geburtstag und ich wollte sie damit ärgern, sie gleich früh am Morgen anzurufen. Also tippte ich die Nummer ein. „Mhm, hallo.“ „Happy Birthday. Happy Birthday to you. Endlich kann ich dich auch mal früh morgens aus dem Bett schmeißen, so wie du es immer mit mir machst, Izzy.“ Ein Lachen war von der anderen Seite zu hören und ich bemerkte meinen Fehler sofort. „Shit. Giulia es tut mir leid.“ Ihr Lachen war immer noch zu hören, was mich seufzen ließ. Super Ella, warum gibt du die Nummer auch immer selber ein, anstatt einfach den Kontakt aufzurufen. „Morgen, Ella.“ „Hi. Tut mir wirklich leid, dass ich dich so früh geweckt habe.“ „Ich glaube das war der beste Wecker seit Tagen.“ Im Hintergrund hörte ich ein kleines Quietschen, was bedeutet sie lag wohl noch im Bett. Natürlich. Heute war Samstag und 7 Uhr. „Steht’s zu diensten.“ „Bist du extra deshalb aufgestanden. Nur um Izzy zu Gratulieren.“ „Sie macht das seit Jahren mit mir und dabei weiß sie das ich Langschläfer bin. Bei den ganzen Spätschichten stehe ich ungern vor 12 auf.“ „So spät, da ist der ganze Tag doch schon vorbei.“ „Naja, ich bleibe recht lange auf.“ „Ich hatte gehofft das du wieder anrufst.“ „Wirklich.“ Überrascht legte ich mich wieder in meinem Bett zurück. „Ja, ich mag deine Stimme, auch wenn sie etwas tief klingt.“ „Dann bist du die erste. Bis jetzt wurde mir nur immer gesagt, wie nervig meine Stimme ist. Kennst du das wenn du etwas aufnimmst. Ein Video oder eine Sprachnachricht und du hörst es dir später an und kannst nicht glauben das deine Stimme so klingt.“ „Mhm. Ja.“ „Deine Stimme klingt schön, aber auch jung.“ „Ich bin 20 und du?“ „25.“ „Fünf Jahre sind ja gar nichts. Ich hatte schon die Befürchtung, dass du 40 aufwärts bist.“ „Da kann ich dich beruhigen.“ „Gut.“ Ich grinste und sah an die Decke. „Also wie waren deine letzten Tage. Noch mehr Missgeschicke.“ „Nein, überraschend nicht. Ich habe meine Wohnung etwas aufgeräumt und Sport gemacht.“ „Ja, so war mein Alltag auch. Wir haben vom Verein Aufgaben bekommen, die wir jeden Tag machen müssen.“ „Was spielst du?“ „Fußball.“ „Cool. Das habe ich früher auch mal gespielt.“ „Warum hast du aufgehört.“ „Die Arbeit. Ich war rund um die Uhr im Hotel. Da war einfach keine Zeit für Training oder Spiele.“ „Oh, das ist schade.“ „Ja, wenn ich noch einmal in die Zeit zurückreisen könnte, hätte ich viele Sachen anders gemacht.“ „Was zum Beispiel.“ „Als ich 14 war wollte mich der THC Erfurt. Aber mein Trainer und auch meine Eltern fanden es nicht gut, dass ich auf eine Sportschule ging. Ich hatte nicht einmal die Wahl. Sie haben einfach ohne mich zu fragen die Anfragen abgelehnt.“ „THC ist das nicht Handball.“ „Ja, habe ich neben Fußball auch gespielt. Als ich noch in der Schule war, ging es. Meistens hatte ich Samstag ein Handballspiel und Sonntag ein Fußballspiel.“ „Und wann hast du es aufgegeben.“ „Fußball mit 17 und Handball endgültig mit 22.“ „Das ist echt Schade.“ „Ja.“ „Und würdest du wieder anfangen.“ „Ich weiß nicht. Immerhin bin ich jetzt doch schon ein paar Jahre raus. Glaube nicht.“ „Das wäre schade. So viel Talent einfach verschwendet.“ „Du weißt nicht mal, ob ich gut war.“ „Doch. Ich denke du warst sogar sehr gut. Wenn sogar eine Sportschule dich wollte, dann musst du ja etwas gehabt haben, was sie überzeugt hat.“ „Mhm, ja etwas. Ich hatte eigentlich immer die gute Mischung. Im Fußball haben wir gerade im jungen Alter meistens verloren. Als ich noch bei den Jungs spielte. Bei den Frauen haben wir öfters auch mal gewonnen, aber es war schwer sich dort einzufügen, wenn du Jahrelang nur mit Jungs gespielt hast. Ich war immer der Außenseiter. Dann wurde ich ins Tor degradiert und es fühlte sich einfach nicht mehr richtig an zu spielen.“ „Warum wurdest du degradiert?“ „Unsere Kapitänin war wie ich Stürmerin und sie war jedes Mal beleidigt, wenn ich ein Tor schoss und sie nicht. Wir hatten an diesen einen Turnier teilgenommen. Es war eigentlich nur ein Spiel, weil die anderen beiden Teams kurzfristig nicht anreisen konnten. Das Spiel ging glaube ich 23:2 für uns aus. Auf jedenfall gab es drei von uns im Team die alle 6 Tore geschossen hatte und in der letzten Minute hatte ich den Ball und hatte die Wahl. Wenn schon ich spiele zu Maria oder schieße selbst. Ich war eigensinnig und wollte endlich auch mal einen Torschützenpokal bekommen, also machte ich das Tor. Sie war nach dem Spiel so wütend und das nächste an was ich mich Erinnere, stand ich im Tor.“ „Echt hart.“ „Mhm, beim Handball war es das Gegenteil. Dort haben wir immer gewonnen. Es war eigentlich eine gute Mischung. Ich kannte beide Seiten und fing nach einem Spiel nicht sofort an mit Weinen, wie manche Teamkollegen von mir, wenn wir mal verloren hatten.“ „Die hatte ich aber auch.“ „Wurde es besser.“ „Nein, nicht wirklich.“ Wir lachten leise auf. „Wie war es bei dir?“ „Ich habe heimlich angefangen. Mein Vater wusste zuerst nichts davon, dass ich im Fußballteam war. Als er es dann herausgefunden hat, bat er mich um eine Sache.“ „Was?“ „Ich soll niemals wie ein Mädchen spielen.“ Wir lachten beide auf. „Das kommt mir bekannt vor.“ „Mhm, einigen meiner Teamkollegen geht es aber auch so.“ Ich nickte. „Gut, ich sollte dich wohl weiterschlafen lassen und Izzy dieses Mal wirklich anrufen.“ „Ja, solltest du wohl. Es hat mich gefreut von dir zu hören. Vielleicht können wir ein anderes Mal telefonieren.“ „Gerne. Meine Nummer hast du ja.“ „Ja, also bis bald.“ „Bis Bald, Giulia.“ Ich lächelte und legte auf. Das mein Herz schneller schlug, versuchte ich unterzudrücken. Oh Mann.



„Und hast du seitdem wieder angerufen?“ „Nein.“ „Ella, Schatz. Was hält dich zurück?“ Meine Ma seufzte auf. „Keine Ahnung. Du weißt wie meine letzte Beziehung geendet hat. Außerdem weiß ich gar nicht wirklich was über Giulia.“ „Sie ist schon einmal Volljährig. Außerdem ist jetzt genau die Zeit sie besser kennenzulernen. Du stehst an einen Scheidepunkt. Es liegt bei dir in der Hand wie dein Leben weitergehen soll.“ Ich seufzte und strich mir durchs Haar. „Und wenn ich nicht weiß wie es weitergeht.“ „Du weißt schon einmal, wie es nicht laufen soll. Finde es raus. Du bist 25 Jahre. Dir stehen noch alle Türen offen.“ „Um ehrlich zu sein, wäre ich froh wieder normal raus zu gehen.“ „Du weißt schon auch wenn die Ausgangsbeschränkungen bei euch in Bayern strenger sind, dass du nicht an deine Wohnung gebunden bist. Geh Einkaufen, Spazieren.“ „Ja, vielleicht mache ich das.“ „Gut und ruf sie an. Sie klingt wirklich nett.“ „Ok, ja ich werde sie anrufen.“ „Gut. Dein Vater und ich haben dich lieb. Bleib Gesund.“ „Ihr auch. Hab euch lieb.“ Ich legte auf und seufzte auf. Zögerlich suchte ich Giulia in meinen Kontakten und rief sie an. Es ringte und ringte, aber keiner ging ran. „Naja, ein Versuch war es Wert.“ Mein Blick wanderte, bis ich mich entschied wirklich mal wieder raus zu gehen. Ich machte eine Einkaufsliste. Angezogen schnappte ich meine Handtasche und etwas Geld. Mit meinem Telefon in der Hand trat ich aus meiner Wohnung. Erst jetzt fiel mir wirklich auf, dass ich wohl eine neue Nachbarin haben muss. Ich hatte sie noch gar nicht gesehen, auch wenn sie schon über ein halbes Jahr hier wohnte. Der Weg zum nächsten Lebensmittelladen war 10 Minuten lang. Auf dem Weg dorthin, traf ich wirklich so gut wie keine Person. Ich schnappte mir ein Einkaufskorb und lief durch die Reihen. Gemüse, Obst, Müsli, Schokolade, etwas Wurst, Käse, Brot, Aufbackbrötchen, Chips und was zu trinken. Als ich am Klopapierregal vorbeikam, musste ich den Kopf schütteln. Was haben die Leute nur alle mit dem Klopapier. Einmal an der Kasse packte ich alle Einkäufe in Beutel und bezahlte. „Einen schönen Tag wünsch ich Ihnen noch.“ „Danke, Ihnen auch.“ Ich lief nach draußen, als mein Telefon vibrierte. Schnell legte ich die Beutel ab und sah auf mein Telefon. Giulia. „Hi, Giulia.“ „Hi, Ella. Entschuldige das ich eben nicht rangegangen bin. Oder hast du dich wieder verwählt.“ „Nein, dieses Mal wollte ich dich gezielt anrufen.“ „Oh, das freut mich. Ich hatte selbst schon den Gedanken dich anzurufen.“ „Du hast.“ Überrascht setzte ich mich. „Ja. Was machst du gerade?“ „Oh, ich war Einkaufen. Es wurde Zeit mal wieder aus dem Haus zu gehen.“ „Und? Auch Klopapier gekauft.“ Ich lachte leise auf. „Nein, aber das Regal war wirklich fast leer. Echt komisch. Warum alle Klopapier kaufen. Ich würde mich mehr auf den Alkohol konzentrieren.“ Giulia lachte auf und mein Herz hüpfte. Ihr Lachen klang so schön. „Wir Deutschen sind schon komisch. Erst gestern haben sie gebracht. In Frankreich ist der Wein und Kondomvorrat fast aufgebraucht.“ „Safty First. Bei manchen Leuten wünschte ich mir, dass die Eltern das auch bevorzugt hätten.“ „Manchmal ja.“ „Bei was habe ich dich eben gestört.“ „Ach wir hatten Cybertraining.“ „Cool. Wenigstens ist man dann nicht ganz allein.“ „Ja. Danach haben wir noch etwas zusammengesessen und gequatscht. Ich vermiss die Mädels doch schon.“ „Kann ich verstehen.“ „Kennst du das? Du siehst die Welt erst dann in diesem Licht, wenn man dir zeigt was du verpasst hast.“ „Sehr gut sogar. Erst eben als ich aus meiner Wohnung ging, ist mir aufgefallen, dass ich meinen neuen Nachbarn noch nie getroffen oder kennengelernt habe. Über ein halbes Jahr und ich war so beschäftigt, dass ich nicht einmal hallo gesagt habe.“ „Es ist nie zu spät.“ „Ja, vielleicht hast du Recht.“ Ich sah mich um und merkte das sich dunkle Wolken über den Himmel bildeten. „Ähm, ich sollte wohl mal nachhause. Bei mir fängt es gleich an mit Regnen.“ „Oh, ok. Dann komm sicher daheim an.“ „Darf ich dich morgen Anrufen. So um diese Zeit.“ „Gerne.“ Ich lächelte auf. „Tschüss, Giulia.“ „Bis morgen.“ Sie legte auf und ich steckte mein Telefon weg. Mit meinen Einkäufen lief ich den Gehweg entlang, schaffte es aber nicht trocken bis nachhause. „Super. Wirklich super.“ Ich stellte die Einkäufe ab und schälte mich aus meinen nassen Klamotten. „So schnell geh ich nicht mehr vor die Tür.“


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Giulia


Nach dem Training saß ich noch mit einigen Mädels zusammen und quatschte. „Und sie ruft dich später wieder an.“ „Ja.“ Ich lächelte leicht. „Irgendwie ist das ganze süß.“ „Und sie weiß wirklich nicht wer du bist.“ „Nein, wir kennen nur unsere Vornamen.“ „Und woher kommt sie?“ „Keine Ahnung.“ „Dann Frag sie? Nicht das sie hunderte Kilometern weg wohnt.“ „Wie wahrscheinlich ist es schon, dass sie hier in München wohnt.“ „Bei null.“ „Deshalb frage ich nicht und sie auch nicht. Es hält den Glauben oben.“ „Du magst sie wirklich.“ Ich nickte und sah zu Mel, Linda, Kathy, Lineth, Laura und Mandy. „Ich finde es einfach nur Romantisch. Als wäre es Schicksal gewesen.“ Kathy seufzte auf. „Könnte man fast denken.“ „Ich finde es einfach nur lustig das sie es geschafft hat, zweimal die falsche Nummer zu wählen und sich zum Affen gemacht zu haben.“ „Ich fand es wirklich süß.“ Grinsend sah ich auf. „Du musst uns auf jedenfall morgen erzählen wie euer Telefondate war.“ „Es ist kein Date.“ „Wirklich, denn ihr habt euch verabredet zu reden.“ „Mhm.“ Ich sah zu meinem Telefon, welches aufleuchtete. „Ich muss los. Tschüss.“ Winkend legte ich auf und ging ans Telefon. „Ella.“ „Hi, bin ich zu früh.“ „Nein, überhaupt nicht. Du hast das perfekte Timing.“ „Oh, ok.“ Lächelnd stand ich auf und setzte mich auf meine Couch. „Und was hast du heute so getrieben.“ „Nicht viel. Etwas Backen. Außerdem habe ich mich doch endlich dazu entschlossen mein Wohnzimmer zu renovieren. Dafür muss ich morgen in den Baumarkt. Gut das der hier noch auf hat.“ Ich überlegte. Ja, bei uns hat der noch auf. Sollte ich sie fragen. „Was hast du dir vorgestellt?“ „Ich weiß noch nicht. Meine Möbel sind in einem dunkelbraunen Holz. Weshalb etwas Helles schon mal ganz gut wäre.“ „Was ist deine Lieblingsfarbe.“ „Rot und grün. Und deine?“ „Lila.“ „Kann ich dich etwas fragen.“ „Klar, du kannst mich alles Fragen?“ „Kannst du dich beschreiben. Damit ich ein Bild vor mir habe.“ Grinsend sah ich durchs Fenster. „Ich habe lange blonde Haare, braune Augen und bin 1,70m groß.“ „Mhm. Ich mag braune Augen. Wenn ich könnte würde ich auch welche haben wollen.“ Grinsend strich ich über mein Sofa. „Und du?“ „Was?“ „Wie siehst du aus?“ „Oh, ähm.“ Sie machte eine kurze Pause. „Ich habe kurze blonde Haare, grüne Augen und bin etwas kleiner als du. Dazu denke ich mal das du auch dünner bist als ich.“ „Was lässt dich das denken.“ „Du spielst Fußball und klingst nach jemanden der sich gesund ernährt. Ich dagegen esse gerne und habe deshalb etwas mehr auf den Rippen, als mir lieb ist.“ „Ach was. Das ist doch nicht schlimm. Außerdem esse ich ab und zu auch mal etwas Verbotenes.“ Sie lachte auf und mein Herz schlug schneller. Ein Knall war durch das Telefon zu hören. Lustiger weise auch von neben an. Wahrscheinlich war das nur Zufall, auch wenn ich meinen Nachbar nie kennengelernt habe. „Also was schlägst du mir vor?“ „Für was?“ „Naja wie ich mein Wohnzimmer streiche.“ „Oh, ähm keine Ahnung.“ „Du bist sehr hilfreich.“ Ich lachte auf. „Entschuldige. Nur kenn ich dein Wohnzimmer nicht.“ „Ich könnte dir ein Bild schicken, warte kurz.“ Sie stand wohl auf, kurz darauf war ein fluchen zu hören. „Autsch, dämliche Tischkante.“ Grinsend wartete ich, bis ich auf What´s App ein Bild bekam. Es zeigte ihre dunklen Möbel vor einer weißen Wand. „Weiß?“ „Naja ich hatte nicht wirklich Zeit, seit meinem Einzug irgendetwas zu verändern.“ „Mhm, da muss auf jedenfall Farbe rein.“ „Mhm, ok. Ich schau morgen einfach mal, was ich so an Auswahl habe.“ Mein Blick ging zu ihrem Profilfoto, aber sie hatte dort einen Hund abgebildet. „Hast du einen Hund?“ „Wie?“ „Dein Profilbild.“ „Achso, ähm nein. Meine Eltern. Das ist Milo. Er ist ein Cavoodle.“ „Sehr süß.“ „Ja.“ Sie seufzte traurig auf und mein Blick ging auf mein Profilbild. Mist. „Ähm, Giulia?“ „Ja.“ „Ich muss auflegen.“ „Aber…“ „Entschuldige.“ Sie legte auf und enttäuscht sah ich auf mein Telefon. Was war denn? Hat sie mein Profilbild gesehen. Weiß sie wer ich wirklich bin.


Ella

Fuck. Mein Blick war immer noch auf ihr Profilbild gerichtet. Natürlich. Wie blöd war ich nur. Sie war Giulia Gwinn. Sie hatte das erste WM Tor letztes Jahr gemacht für Deutschland. Und ich war so blöd und rief ausgerechnet bei ihr an. Verdammt.


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Giulia


Es waren 6 Tage vergangen und ich hatte nichts mehr von Ella gehört. Mittlerweile hatte ich die Hoffnungen schon aufgegeben, sie je noch einmal zu sprechen. Die Auflagen wurden etwas gelockert und ich konnte mich wenigstens mit Abstand, mit einigen Treffen. „Und warum rufst du nicht an?“ „Ich.“ Sie verdrehte die Augen. „Ja, du. Warum muss immer sie anrufen. Du kannst doch auch selbst die Initiative ergreifen. Gut sie weiß vielleicht jetzt wer du bist, aber das ist doch nicht schlimm.“ „Linda hat Recht. Du jammerst seit Tagen nur rum, aber vielleicht liegt es an dir den ersten Schritt zu machen. Du musst ihr zeigen, dass du niemand anderes bist, als ihre Giulia.“ Seufzend nickte ich. „Ihr habt Recht.“ Linda und Lina grinsten mich an. „Natürlich haben wir Recht. Es waren trotz nur leichter Lockerungen recht viele unterwegs, weshalb es schwer war die Abstandsregel einzuhalten. „Echt voll heute.“ „Ja. Alle denken sich. Bloß wieder raus.“ „Es ist ja auch so. Natürlich ist es nicht so schlimm, wie in Italien oder jetzt bei den Amerikanern, aber trotzdem fühlt es sich schön an mal wieder frei herumzulaufen.“ Die anderen beiden nickten. „Ja.“ „Aber jetzt versuchst du abzulenken. Warum rufst du Ella nicht gleich an.“ „Jetzt.“ Überrascht und etwas nervös sah ich zu beiden. „Ja, sonst schiebst du es immer weiter vor dir her. 6 Tage sollten reichen.“ Ich seufzte und holte mein Telefon heraus. Es dauerte nur kurz, bis ich Ella ihren Kontakt gefunden hatte und zögerlich anklickte. „Lass auf laut.“ Linda schlug Lina auf den Arm. „Aua.“ Ich verdrehte die Augen und hielt das Telefon an mein Ohr. „Hallo?“ Ich konnte Ella ihre Stimme zögerlich hören. „Ähm, hi.“ „Warum rufst du an, Giulia?“ Lina und Linda drehten sich verwirrt um, aber ich drehte mich und sah zum Himmel. „Ich wollte mich entschuldigen.“ „Ist schon ok. Es war dämlich von mir zu glauben, dass es mehr als nur telefonieren war.“ „Was nein? Ich mag dich wirklich sehr.“ „Du bist Giulia Gwinn. Als ich dein Profilbild gesehen habe, wurde mir klar, dass ich keine Chance hatte.“ „Aber warum? Ich bin eine ganz normal junge Frau, wie du.“ „Du spielst bei den Bayern. Bist eine Person des Öffentlichen Rechts.“ „Na und? Ich spiele Fußball für die Bayern. Das ist mein Job. Ich bin nichts besonders. Bitte glaube mir.“ „Weißt du, dass ich bei der WM ein riesen Fan von dir war.“ „Wirklich.“ Ich lächelte leicht. „Ja. Schon allein zu wissen, dass du in derselben Stadt wie ich lebst ist aufregend.“ „Warte du lebst in München.“ Verwirrt drehte ich mich zu den beiden. Die zeigten auf jemand der auf einer Decke auf dem Rasen lag. Ich sah sie mir genau an. Leider sah ich nur das kurze blonde Haar. „Ella?“ „Ja?“ „Dreh dich bitte mal um.“ „Was?“ Sie drehte sich zu mir um und unsere Augen trafen sich. „Na, wenn das nicht Schicksal ist.“ Linda und Lina lachten auf. „Hi.“ Ich winkte zu ihr. „Hi, selbst.“ Sie lächelte mich nervös an und stand auf. Dabei fielen meine Augen auf ihr Erscheinungsbild. Sie trug ein dunkelrotes T-Shirt und eine schwarze Hose. Ich ließ Lina und Linda stehen und lief zu ihr. „Ähm, hi. Was für eine Überraschung.“ „Ja.“ Sie strich sich nervös durchs Haar. Ich steckte mein Telefon weg und wollte sie am liebsten umarmen. „Denkst du wir bekommen Ärgern, wenn wir uns umarmen.“ „Du willst die Regeln brechen.“ Sie grinste und ich zog sie in meine Arme. „Kaum zu glauben. Du bist es wirklich.“ „Es war wirklich schwer, dich nicht anzurufen.“ Sie sah mir in die Augen und ich versank in dem dunkelgrün. „Und ich war zu feige. Ich hätte dich früher anrufen müssen.“ „Hättest du?“ Wir grinsten uns an. „Und soll ich dir noch etwas Lustiges erzählen.“ „Was?“ „Hast du je auf den Namen deines Nachbarn geschaut.“ „Woods, warum?“ Sie grinste breiter und legte ihren Kopf schräg. „Warte.“ Überrascht trat ich einen Schritt zurück. „Nicht dein Ernst.“ „Ja. Wir leben schon ein dreiviertel Jahr nebeneinander.“ „Nicht euer ernst.“ Wir sahen beide zu Lina, die sich lachend den Bauch hielt und sich auf Linda abstützte. „Ja, mir ist es ein Tag nach unserem Telefonat aufgefallen, als ich dein Türschild sah.“ „Warum hast du nicht geklingelt.“ „Aus demselben Grund, warum ich nicht wieder angerufen habe.“ „Ok, wow. Das erklärt warum in der letzten Woche so ein Krach war.“ „Ja, ich bin nicht gerade begabt, was das renovieren angeht.“ Sie zuckte die Schultern. „Ähm, hi ich heiße Linda und das ist Lina.“ Die beiden winkten zu Ella. „Hi, freut mich euch kennenzulernen. Aber ich kenne euch ebenfalls. Ich könnte eure Mannschaft etwas gegoogelt haben.“ Wir drei grinsten sie an. „Süß.“ Ich sah die beiden bedeutungsvoll an. „Ähm, ja aber wir wollten eigentlich gerade eh gehen.“ Linda lächelte mich an. „Wollten wir?“ Lina sah uns verwirrt an. „Ja, wollten wir. Hat uns gefreut dich kennenzulernen, Ella.“ „Ja, gleichfalls.“ Linda zog Lina mit sich, während ich verlegen zu ihr sah. „Sorry, wegen den beiden.“ „Schon ok.“ Sie grinste mich an. „Also, hättest du Lust einen Kaffee zu trinken.“ „Gerne, aber da wir in kein Café können. Wollen wir zu mir. Und keine Sorge ich habe kein Corona.“ Sie grinste und ich lachte auf. „Mhm, woher willst du das wissen.“ „Ich hatte fast 4 Wochen Quarantäne. Dazu keine Symptome oder Kontakt mit irgendjemanden, außer mit dir über Telefon.“ „Dann ist ja gut.“ Ich hakte mich grinsend bei ihr ein und wir liefen den Park entlang. „Nicht zu glauben das wir Nachbarn sind.“ „Mhm, witzig das ich dich zuerst angerufen habe, bevor wir uns auf dem Flur getroffen haben.“ „Ja, irgendwie schon.“ „Bitte halten sie Sicherheitsabstand.“ Ein Ordner stand vor uns. „Ähm, wir wohnen zusammen. Außerdem ist sie meine Freundin.“ Ich lächelte den Ordner an. „Können sie das belegen.“ Wir holten unsere Ausweise heraus und dort stand dieselbe Anschrift. „Ok, Glück gehabt.“ Wir liefen weiter. „Wow, Freundin. Ich wusste gar nicht, dass es so ernst schon ist.“ Ella grinste und ich spürte wie meine Wangen rot wurden. „Ähm.“ „Nicht schlimm. Ich mag es. Aber zuerst sollten wir miteinander Essen gehen. Nicht das du unsere Hochzeit schon planst.“ „Ella.“ Sie lachte auf und ich drückte meinen Kopf an ihre Schulter. „Du bist süß.“ „Bin ich nicht.“ „Doch, ich glaube schon.“ Sie nahm meine Hand und bog um die nächste Ecke ab. „Warte, wo gehst du lang?“ „Abkürzung.“ Sie lief wieder nach rechts und dann kletterte sie die Feuerleiter nach oben. „Wo willst du hin?“ Sie zog mich nach ganz oben. Von hier hatte man einen super Ausblick auf die Altstadt. „Wow.“ „Jep.“ Sie lehnte an die Wand, wo es zu einer weiteren Tür ging. „Wo sind wir?“ „Im Nachbarshaus.“ Sie zeigte nach unten und ich sah meine Wohnung. „Wie hast du das gefunden?“ „Ich bin von Natur aus neugierig.“ Lächelnd sah ich sie an und bemerkte wie eine Strähne etwas ins Gesicht fiel. Ich strich sie vorsichtig hinter ihr Ohr. „Kaum zu glauben, dass ich dich endlich live sehen kann. Die letzten beiden Wochen habe ich mir diesen Moment so oft vorgestellt. Mir vorgestellt wie du aussiehst.“ „Enttäuscht.“ Sie sah unsicher nach unten, aber ich hob ihren Kopf sofort wieder. Immerhin war ich etwas größer als sie. „Überhaupt nicht. Du bist wunderschön.“ „Naja, nicht wirklich.“ Sie versuchte ihren Körper mit ihren Armen zu verstecken. „Nicht. Du hast dafür überhaupt keinen Grund.“ „Hast du mich mal angesehen.“ Sie sah unsicher in meine Augen. „Das tue ich und du bist wunderschön. Für mich.“ Ich zog sie näher. „Ich weiß wir sollten zuerst ein richtiges Date haben, aber du weißt schon Dinge über mich, die habe ich noch nie jemanden erzählt. Darf ich dich Küssen?“ Sie nickte und lächelte leicht. „Ja.“ Ihre Stimme war leise, aber nicht unsicher. Ich lehnte mich nach unten und küsste sie sanft. Der erste Kontakt bereitete mir ein Feuerwerk und eine Gänsehaut zu gleich. Sie legte ihre Hand auf meine Wange und zog mich näher. Nachdem ich meine Unsicherheit abgelegt hatte schlang ich meine Arme um sie und vertiefte den Kuss. Es fühlte sich an wie Zuhause, als hätte ich endlich die Person gefunden, die ich immer gesucht habe. Erst als der Luftmangel zu groß wurde zogen wir uns ein Stück zurück. „Wow.“ „Ja, wow.“ Wir grinsten uns an. Wussten wir beide, dass wir den jeweils anderen nicht mehr so schnell loslassen würden.

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