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Der Albtraum der Leben heißt

von AyEss
GeschichteDrama, Schmerz/Trost / P18 / MaleSlash
01.01.2021
01.04.2021
4
5.828
2
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
01.04.2021 856
 
Hallo! Auch Ich lasse mal wieder etwas von mir hören! Ich hoffe ihr habt mich schon vermisst xD  Es tut mir echt Leid, dass es so lange gedauert hat. Aber ich hatte viel mit der Schule und dem ganzen Quatsch zu tun und naja. Aber nun bin ich hier!  Da ich nun Ferien habe, hoffe ich, nächste Woche schon das nächste Kapitel hochladen zu können, kann aber nichts versprechen. Nun aber viel Spaß! Und hinterlasst gerne Reviews!

Trigger Warning: körperliches Mobbing

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"Was für Arschlöcher..." Murmelte Conner noch.

Die nächsten Stunden, verliefen nicht anders. Conner fragte sich immer mehr, auf was für eine Schule er gelandet ist. Kein Lehrer unternahm etwas gegen das offensichtliche Mobbing. Manchen, sah man an, dass ihnen es nicht gefiel. Aber unternahmen dennoch nichts.  

Und Maik sagte kein Wort. Nicht zu ihm, nicht zu anderen Schülern, nicht zu den Lehrern und auch nicht um an dem Unterricht mitbeizutragen.  

Er saß still und stumm wie eine Puppe da. Der kleinere schreib lediglich mit oder kritzelte am Rand seines Heftes.  

Kaum hatte es zur Mittagspause geklingelt, flüchtete Maik aus dem Raum. Conner sah ihm hinterher. Dann zuckte er die Schultern und packte seine Sachen zusammen.  

Conner lief in die Cafeteria und holte sich etwas zu essen. Er schaute sich um, sah Maik aber nirgends. Er setzte sich und fing mit dem essen an.

Kurze Zeit später, liefen die Arschlöcher (Sein persönlicher Spitzname für die Typen) laut lachend in die Cafeteria. An der Essentheke, an allen vorbei, direkt nach vorne. Alle machten ihnen Platz. Kaum waren sie vorne, wurden sie direkt bedient.  

Conner konnte darüber nur den Kopf schütteln und entschied sich, sich noch etwas umzuschauen. Er lief einige Gänge entlang und wollte gerade wieder umdrehen, als ein Geräusch, seine Aufmerksamkeit erlangt.  

Er ging dem Geräusch entgegen und identifizierte es als Wimmern. Es hörte sich verdammt hilflos und schmerzvoll an. Vor Conners Geistigen Auge, erschien das Bild, der laut lachenden Arschlöcher. Alarmiert ging er dem Geräusch folgend, die Gänge weiter.

Als er um eine Ecke ging, konnte er den Ursprung des Wimmerns ausmachen. Und leider hatte sich sein Instinkt nicht getäuscht.

In einer Ecke kauernd, lag Maik und wimmerte, während ihm Tränen über die Wangen liefen. An seiner Stirn hatte er eine Platzwunde, aus welcher Blut floss. Einen Arm, presste er auf seine Rippen und der andere war auch in Schonhaltung an seinem Körper gepresst. Auch dort sah Conner Blut.

“Maik!” Rief Conner erschrocken und erwachte aus seiner Schockstarre. Er ließ sich schnell neben den kleineren auf den Boden sinken. Doch dieser, presste sich nur weiter in die Ecke und wimmerte lauter.

“Shh.. Ruhig. Alles okay. Ich tue dir nicht weh. Ich bin es Conner.” Meinte Conner ruhig. Der Blonde, hatte schon am Morgen ängstlich ausgesehen, aber das war nichts im Vergleich zu jetzt.  

Conner wollte gar nicht wissen, wie sehr das Mobbing, Maik kaputt machte. Er ahnte ja nicht, dass dort noch so viel mehr dahintersteckte.  

“Was ist passiert?” fragte Conner leise. Er konnte es sich schon denken, wer dahintersteckte. Conner fragte sich, ob dies schon öfter passiert war, aber um ehrlich zu sich selbst zu sein, wollte er es vermutlich doch nicht so genau wissen.  

Der arme kleine. Dachte sich Conner nur. Nicht nur verbales Mobbing, sondern auch körperliches. Wie können es die Arschlöcher nur fertigbringen, einen Jungen, wie ihn. So fertig zu machen, Psychisch und Physisch.  

Maik antworte nicht. Doch sein Wimmern, hatte zumindest aufgehört. Doch bewegt hatte er sich noch immer nicht, keinen Millimeter.  

“Wo hast du überall Schmerzen? Soll ich einen Rettungswagen rufen? Oder einen Lehrer holen?” fragte Conner aufgeregt, bemühte sich aber, diese aus seiner Stimme zu verbergen. Der kleine musste sich nicht noch mehr aufregen, er wollte ihm Ruhe vermitteln.  

Maik antwortete noch immer nicht. Schaute nicht mal auf. Er lag einfach da und schwieg.  

“Ich ruf einen Rettungswagen, bleib ganz ruhig liegen.” entschied Conner. Doch bevor er überhaupt das Handy rausholen konnte. Stand Maik, schwankend und schwerfällig auf.  

Dabei keuchte er schmerzvoll und knickte fast wieder ein. Conner wollte ihn direkt stützen, doch Maik wich schon fast panisch seinen Berührungen aus. Dabei wäre dieser fast wieder gestürzt.  

“Geht es? Hast du arg Schmerzen? Willst du dich nicht lieber setzen?” fragte Conner den kleineren besorgt. Dieser war mit Blut überdeckt und ziemlich blass.  

Conner hatte bemerkt, dass Maik sich nicht anfassen lassen wollte und half ihm nicht weiter, sich auf den Beinen zu halten. Auch wenn er nur zu gerne wollte. Denn ein sicherer Stand war dies ganz sicher nicht.  

Maik nickte nur und Conner war froh, endlich eine bewusste Handlung von ihm zu bekommen. Wenn man mal vom Aufstehen absieht.  

Maik stütze sich an den Wänden ab und schwankte Richtung Toiletten. Conner folgte ihm.  

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So das wars mal wieder. Ich weiß, es ist nicht sonderlich lange. Aber das nächste Kapitel muss aus Maiks Sicht geschrieben werden und da dachte ich, mach ich hier einfach mal ein Cut. Joar. Ich hoffe es hat euch gefallen und ich freue mich über Reviews! Bis hoffentlich bald! Bye!
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