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Nordlichter - Die Melodie des Herzens

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Het
01.01.2021
14.05.2021
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04.05.2021 2.724
 
Ihr Zimmer war ein einziges Schlachtfeld. Klamotten lagen wirr im Raum verteilt und vor ihr, ein geöffneter Koffer. Seit einer Stunde räumte sie den Inhalt um und zerrte Kleidungsstücke heraus, nur im sie später erneut hineinzulegen. Sie raufte sich die Haare. Morgen würde sie für zwei Wochen ihre Familie besuchen, sie nach fünf Monaten wieder in die Arme schließen und nun scheiterte sie daran, dass sie nicht wusste, was sie einpacken sollte!
         Es klopfte an der Tür. Arvo hob den Kopf auf, rollte sich aber wieder in seinem Bettchen zusammen, als sich die Tür öffnete und Asko reinkam. Er riss die Augen auf und begutachtete den Raum, stieß einen Pfiff aus. »Da hast du ganze Arbeit geleistet.« Sie warf ihm einen Schuh entgegen, den er lachend mit der Hand abwehrte. Sorea klopfte neben sich. Asko schob ein paar Klamotten zur Seite und setzte sich zu ihr.
         »Mach dir keinen Stress. Es ist nur deine Familie.«
         »Und wenn ich etwas vergesse? Oder eine Sache gern tragen würde, sie aber hiergelassen habe?« Sie kaute auf ihrer Unterlippe herum, musterte ihre Kleidung. »Und vergiss nicht, dass ich am zweiten Weihnachtsfeiertag bei Rurik bin!« Es war fast einen Monat her, dass sie sich getroffen hatten.
         »Du weißt, dass du unmöglich deinen ganzen Kleiderschrank mitnehmen kannst?«, fragte Asko. Er lehnte sich zurück, stützte sich mit den Händen auf dem Boden ab. »Es sind nur Klamotten. Was du zu den Feiertagen anziehst, weißt du. Also stecke das ein und entscheide bei dem Anderen nach Gefühl.«
         Sorea legte den Kopf schief und zog die rotweiß geringelte Leggins zu sich, in der, wie sie fand, ihre Beine wie Zuckerstangen aussahen. Asko lächelte, während er ihr zusah und ihr ab und an ein Kleidungsstück reichte. Diese Seite an ihr hatte ihm gefehlt. Es war kaum zu glauben, wie sehr andere Menschen einen beeinflussten und was geschah, sobald sie nicht mehr dauerhaft um einen herum waren. Sie war beinahe wie früher und sie stritten sich höchstens über Kleinigkeiten, wenn er wichtige Sachen von der Einkaufsliste vergaß oder die Badezimmertür nicht abschloss und sie hereinplatzte. So wurde die Wohnung mit einem peinlichen und für Sorea traumatischem Erlebnis eingeweiht und am nächsten Morgen erfolgte die Einführung des ‚Besetzt‘ Schildes.
         Zufrieden schlug sie ihren Koffer zu und zog den Reißverschluss herum. »Danke.« Sie packte immer auf den letzten Drücker, doch diesmal lag es nicht nur an ihr. Jeder hatte sie gewarnt, dass die Uni ein Zeitfresser war. Naemi, Leevi, Rurik und selbst Caleb! Der dieses Jahr der Kälte trotzte und mit seiner Familie nach Australien flog.
         Sorea betrachtete ihren Koffer und strich mit der Hand darüber. Er kam nicht her. Sie schluckte und blinzelte die Träne in ihrem Augenwinkel weg. Es war naiv gewesen, darauf zu hoffen. Sie konnte nicht verlangen, dass seine Familie ihre Urlaubsplanung nach ihren Wünschen richtete. Das war nicht fair.
         »Alles in Ordnung?«, fragte Asko und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
         Sie seufzte. »Ich würde ihn gern wiedersehen.«
         »Rurik?« Asko runzelte die Stirn. »Den siehst du doch in ein paar Tagen.«
         Sorea schüttelte den Kopf. »Ich meine Caleb.« Einen Moment hielt sie inne, da war etwas, ein nagendes Gefühl, das durch ihren ganzen Körper strömte. Sie bekam es nicht zu greifen und es verschwand so schnell, wie es gekommen war. »Es ist ein Jahr her und Nachrichten sind einfach nicht dasselbe.«
         »Ihr werdet euch schon wiedersehen. Irgendwann«
, sagte Asko. »Frag ihn doch, ob ihr euch in den nächsten Semesterferien sehen könnt.«
         Sie kniff ihre Augen zusammen. Seine Bewegungen waren hektisch und er sah sie nicht direkt an. Trotzdem konnte sie keine Unwahrheit in seinem Blick lesen. Lag es an dem trügerischen Gefühl, dass ihr immer weiter entglitt und nur noch wie eine ferne Erinnerung wirkte?
         Asko streckte sich und richtete sich auf. »Bestellen wir dann Essen? Ich bin am Verhungern.«

Sie rannte den Weg von der Haltestelle zu ihrem Haus, zerrte den Koffer durch die dünne Schneedecke, der bei jeder Unebenheit ruckelte. Arvo preschte hechelnd neben ihr her. Die Häuser in ihrer Straße waren alle geschmückt, ein paar hingen letzte Dekoelemente auf und grüßten sie kurz, was sie mit einer Geste erwiderte. Hier kannte man sie, nicht so wie in Helsinki. Es war ein schwerer Start und sie mussten vielen Leuten erklären, dass es keine Unhöflichkeit war, wenn sie nicht antwortete.
         Die Fassade ihres Hauses war mit Lichterketten geschmückt, ein Kranz hing an der Tür und Klebefolie in Schneeflockenform zierte die Fenster. Bunte Kugeln baumelten in den Sträuchern und Büschen im Vorgarten. Sogar der kleine Rentieraufsteller fand seinen Platz, der bereits ein Jahrzehnt überdauerte.
         Für die Verhältnisse ihrer Familie war das recht schlicht, doch der wahre Weihnachtszauber wartete drinnen auf sie und ihre Mutter war mit Sicherheit noch nicht fertig. Sorea grinste. Sie konnte sich bei der Dekoration einmischen!
         Der Schlüssel drehte sich im Schloss und sie stieß die Tür auf. Bereits im Flur begrüßte sie der Beginn des Weihnachtswunderlandes. Auf dem Regal war weiße Watte als Schneedecke ausgelegt, zusammen mit künstlichen Tannenzweigen und winzigen Figuren. Von Weihnachtsmännern bis zu Rentieren und kleinen Geschenken, war alles dabei. Sie hängte ihre Jacke auf, ein überdimensionaler Stiefel stand neben den Haken, wo normalerweise der Schirmständer seinen Platz hatte. Nun ragten große Zuckerstangen aus Pappmache heraus.
         Auch um das Treppengeländer rankten sich Dekoelemente, Ketten, an denen allerlei Zweige, Schneeflocken und Miniweihnachtsmänner hingen. Der Grund warum sich keine Lichterkette darum wandte, kam soeben die Treppe hinunter gestürmt.
         »Schwester!« Mauri sprang ihr in die Arme. Sie stolperte nach hinten und fiel mit ihm zu Boden. Ihr Kopf prallte gegen den Koffer hinter ihr. Anstatt ihnen aufzuhelfen, warf Esko sich dazu. Arvo bellte und wuselte um sie herum, versuchte, den Jungs das Gesicht abzulecken.
         »Jungs, geht von eurer Schwester runter!« Sie lachte. Die Zwillinge krabbelten von Sorea herunter und halfen ihr auf. Sie rieb sich über den Hinterkopf. »Hey Mum.«
         »Ach Liebes.«
Ihre Mutter schloss sie in ihre Arme. »Es ist schön, dich wiederzusehen. Du musst mir nachher alles erzählen, in Ordnung?«
         Sie nickte. Natürlich gab ihre Mutter sich nicht mit den spärlichen Details und Berichten zufrieden, die Sorea ihr in den vergangenen Wochen geschickt hatte.
         »Dein Vater kommt heute Abend zurück«, sagte sie. »Und jetzt bring deine Sachen nach oben. Ich könnte deine Hilfe gebrauchen.«
         Sofort verzogen sich Soreas Mundwinkel zu einem breiten Grinsen und sie polterte die Treppe hoch. Ihr altes Zimmer war zu einem Gästezimmer umfunktioniert worden und es war einer der wenigen Räume, der von der Dekoration verschont wurde. Genauso wie das Bad, die Kinderzimmer der Jungs und das Schlafzimmer ihre Eltern. Alles andere musste sich dem Weihnachtswahn ihrer Familie ergeben.

Im Wohnzimmer stapelten sich mehrere Kisten mit Dekoration, einige waren leer, andere noch komplett gefüllt. In ihrer Familie war Weihnachten ohne ein geschmücktes Haus unvorstellbar. Der Weihnachtsbaum reichte fast bis an die Decke. Er stand ein Stück hinter der Couchlandschaft, nahe der Terrassentür. Daneben lehnte die Trittleiter an der Wand. Nicht mal ihr Vater war groß genug, um den Stern ohne sie auf die Spitze zu setzen.
         Die üblichen Dekorationen, Andenken aus Urlauben, Geschenke von Freunden und manche Fotos, mussten für die Dauer der Weihnachtszeit ihren Platz räumen. Über der Wohnzimmertür hing ein Mistelzweig, obwohl sich darunter nie jemand, außer ihren Eltern oder Naemi und Leevi, küsste.
         Auf allen Oberflächen hatte sich die weiße Watte angesammelt und mitten in der Schneeattrappe, standen die Häuser ihrer Weihnachtsstadt. Ihre Mutter holte jedes Jahr einen länglichen Klapptisch aus dem Keller, um alle Teile zu platzieren. Es war ein Platzfresser, doch niemand wollte auf diesen Anblick verzichten. Handgeschnitzte Elfenfiguren standen auf den Regalbrettern, manche hielten kleine Geschenke in den Händen. Die Figur mit dem Schlitten und den Rentieren nahm ihren Stammplatz auf dem Kaminsims ein, der von Zuckerstangen umringt wurde.
         Ihre Mutter arrangierte die Häuser auf den Fensterbrettern und sah über ihre Schulter hinweg zu Sorea. »Du kannst schon anfangen, den Baum zu schmücken.« Sie deutete mit einem Kopfnicken zu den drei Kartons neben dem Weihnachtsbaum. Aus einem ragten Lichterketten und Lametta heraus. Zum Glück fraß Arvo diesen nicht mehr. »Und wenn wir fertig sind, kannst du den hier verstecken«. Ihre Mutter hielt die kleine Vampirfigur in die Luft, die an einem dünnen Faden baumelte. Die einzige Dekoration, die nichts mit Weihnachten zu tun hatte.
         Sie grinste und nahm die Figur an sich. Seit Wochen zerbrach sie sich den Kopf darüber und inzwischen war sie sich sicher, dass perfekte Versteck gefunden zu haben. Ihre Brüder kamen hinter ihr angerannt und sie fingen an, den Baum gemeinsam zu schmücken. Es wurde viel gelacht - die Jungs zankten, wenn sie gleichzeitig nach einer Sache griffen, bis ihre Mutter sie ermahnte.
         Sorea wickelte die letzte Lichterkette um den Baum und trat zurück.
         Es war nicht so chaotisch, wie erwartet. Die Verteilung war ungleichmäßig, aber die Farben passten zusammen. Goldgelbe, rote und weiße Kugeln, die sich allesamt in ihrer Größe unterschieden, gaben sich die Ehre und füllten einen Großteil des Baumes. Dazwischen kleinere Elemente, Zuckerstangen, Stiefel, ein Rentier, Sterne. Alles, was sich über die Jahre ansammelte.
         Sorea umklammerte die Vampirfigur in ihrer Hand. Die Dekoration war so gut wie fertig, jetzt musste sie die richtige Figur finden. Die Weihnachtshelfe mit dem halb geöffneten Paket. Sie war vor ein paar Jahren kaputt gegangen und wurde notdürftig repariert. Wer würde auf die Idee kommen, da drin nachzusehen?


Süßer Plätzchenduft hüllte die Küche ein. Im Hintergrund gab die Musikanlage Weihnachtslieder zum Besten. Ihre Mutter summte Jingle Bells, während sie das erste Blech aus dem Ofen zog und das zweite hineinschob. Ihre Brüder beugten sich aufgeregt über den Tisch, Esko griff mit einer Hand nach einem der Plätzchen, doch ihre Mutter schlug sie weg.
         »Noch nicht, junger Mann. Zuerst werden sie verziert.« Sie schob den Zwillingen Streusel, Zuckerguss und Lebensmittelfarbe zu. Die Gesichter der zwei hellten sich sofort auf.
         Ihre Mutter sah dem Ganzen eine Weile lächelnd zu, bevor sie sich an ihre Tochter wandte. »Und, wie läuft es in der Uni?«
         »Gut. Aber es ist anstrengend.« Sorea grinste gequält. »Und einer der Professoren ist ein ziemlicher Miesepeter.«
         Ihre Mutter lachte. »Solche finden sich immer. Halte noch fünf Semester durch, und du kannst mit deiner Schwester zusammen arbeiten.«
         Sorea grinste, ihr Herz schlug schneller bei dem Gedanken. Schon früh war klar gewesen, dass sie den gleichen Berufsweg einschlagen wollten. Nun schien die Zukunft, die sie sich als Kinder ausgemalt hatten, zum Greifen nah.
         Sie fuhr herum, als sie den Schlüssel klimpern hörte. Sorea stürmte aus der Küche und warf sich in die Arme ihres Vaters. Sein tiefes Lachen hallte durch den Flur. »Du hast mir auch gefehlt, meine kleine Prinzessin.« Er löste sich aus ihrer Umarmung und musterte sie. »Kommt mir fast so vor, als wärst du gewachsen.« Er grinste sie an und Sorea schob gespielt beleidigt ihre Unterlippe vor. Es war schön, zuhause zu sein.


Die Weihnachtsmusik lief die ganze Woche und bis Heiligabend, wurde letzte Hand an die Dekoration gelegt. Ihre Mutter fand ständig eine neue Stelle, an der sie etwas verrückte und trieb ihre Familie damit fast in den Wahnsinn. Unter dem Weihnachtsbaum stapelten sich die Geschenke und der Duft des Weihnachtsessens erfüllte das Haus.
         Sorea stand vor dem Spiegel und zupfte an ihrem Oberteil. Auch die Kleidung hatte bei ihnen Tradition. Sie trug die geringelte Leggins und schwarze, spitz zulaufende Stoffschuhe. Das rote Shirt reichte ihr ein Stück über die Oberschenkel und fächerte sich wie ein Rock auf. Der weiße Saum wirkte wie eine zarte Schneeschicht. Darüber trug sie eine grüne Weste mit weißem Kunstfell an den Rändern und einer kleinen Schleife über ihrer Brust. Sie zog die grüne Mütze auf ihrem Kopf zurück und fertig war die Weihnachtselfe.
         Sorea betrachtete sich lächelnd im Spiegel. Ob sie so vor Rurik herumgelaufen wäre? Vermutlich nicht. Bei ihrer Familie machte es ihr nichts aus, jeder war kostümiert.
         Ihre Eltern saßen im Wohnzimmer, wie immer als Weihnachtsmann und -frau verkleidet. Sie grinste. Mit dem langen, weißen Bart konnte sie ihren Vater noch nie ernst nehmen. »Wo bleiben Naemi und Levi?«
         »Sie sind unterwegs«, beruhigte ihr Vater sie. Seine Stimme klang tiefer. Er fühlte sich ganz in seine Rolle hinein. »Sie haben gesagt, dass sie sich verspäten.« Ihre Eltern tauschten einen Blick. Auch ihre Brüder schienen aufgedrehter als sonst. Sorea runzelte die Stirn. Wussten sie alle etwas und hatten sich entschieden, es vor ihr zu verbergen? Warum?
         »Hilfst du mir, den Tisch zu decken, Schätzchen?«, fragte ihre Mutter.
         Wieso wurde sie das Gefühl nicht los, dass mehr hinter dieser Bitte steckte? Sie nickte und kaum traten sie durch die Küchentür, drückte ihre Mutter ihr einen Stapel Teller in die Hand. Es klingelte und Sorea warf einen Blick in den Flur, doch ihre Mutter dirigierte sie zum Esstisch, während ihr Vater die Haustür öffnete und die Neuankömmlinge begrüßte.
         »Hey Schwesterherz.« Naemi bog im Elfenkostüm um die Ecke und zog sie in ihre Arme. »Ich weiß, wir sind spät. Dein extra Geschenk hat uns aufgehalten. Es war nicht besonders kooperativ.« Sie kicherte und zwinkerte.
         Sorea zog ihre Augenbrauen zusammen. Sie hatte ihren Wunsch vor Wochen mit ihr besprochen. »Ich hab doch gesagt, dass ...« Sie hielt in der Bewegung inne und starrte mit geweiteten Augen das altbekannte Gesicht an. Ein Haarreif mit Rentiergeweih hing schief auf seinem Kopf. Ihr Herz hämmerte gegen ihren Brustkorb. Sein Blick musterte sie und ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen. »Süß.«
         Sorea schlug sich die Hände vor den Mund, Tränen traten in ihre Augen. Das konnte nicht ... Was machte er hier? Er war doch in Australien! Sie stürmte auf Caleb zu und vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter. Er legte einen Arm um sie und strich ihr über den Rücken. »Ist gut. Ich freue mich auch, dich zu sehen.«
         Sie drückte ihn fester an sich. Für sie glich das einem Weihnachtswunder. Vor ein paar Tagen hatte sie sich gewünscht, er wäre hier und nun stand er vor ihr! Sie wischte sich die Tränen aus den Augenwinkeln. »Was machst du hier? Ich dachte, du wärst mit deiner Familie in Australien.«
         Caleb zuckte mit den Schultern und grinste entschuldigend. »Das war gelogen. Tut mir übrigens nicht leid.«
         Sie schlug im gegen die Brust, strahlte jedoch über das ganze Gesicht. »Wie lange bleibst du? Bis zum Ende der Semesterferien?«
         »Ich dachte eher an ein halbes Jahr.«
         Soreas Mund klappte auf. »Wie? Was.. Wieso?«
         Naemi neben ihr lachte. »Er ist für ein Auslandsemester hier, Süße. Er hat sich übrigens extra die Mühe gemacht, mich im Internet zu finden, um dich zu überraschen.« Sie stupste Caleb an.
         Er verdrehte die Augen. »Der Plan kam von deiner Schwester. Ich bin vor zwei Wochen angekommen, aber sie wollte unbedingt bis Weihnachten warten.«
         »Sonst wäre es auch langweilig gewesen!«, protestierte Naemi.
         Soreas Körper bebte. Ein paar Tränen flossen über ihre Wangen und tropften zu Boden. Das würde definitiv das beste Weihnachtsfest seit langem werden.
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