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Zwischen den Welten

von 080692
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Erotik / P18 / Gen
Hijiri Shikaido Noyn Claude OC (Own Character)
31.12.2020
11.08.2022
10
15.022
2
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.01.2021 1.404
 
Megumis Perspektive:

„Bin ich dir bisher etwa noch nicht nett und charmant genug?“, erwiderte er und sah mich gespielt traurig an. Schnell wandte ich mich ab. Er sollte bloß nicht merken, dass dieser traurige Hündchenblick – auch wenn er nur gespielt war – doch Wirkung zeigte. Wenn er mich so ansah, würde es mir wirklich schwer fallen, ihm etwas abzuschlagen.

„Es gibt durchaus Verbesserungspotenzial, was diese beiden Punkte angeht. Aber für mich musst du dich nicht verändern. Ich mag es auch, wenn du deine Taten für dich sprechen lässt“, erinnerte ich ihn mit einem Grinsen daran, wie er mich bei unserer ersten Begegnung als Noyn und Megumi direkt mit in sein Haus nahm, mich küsste und Sex mit mir hatte.

„Willst du damit andeuten, dass es dir nur um den Sex geht?“, fragte er mich und sah mich weiterhin mit diesem Hündchenblick an. Ich unterdrückte mühevoll ein Seufzen. „N-nein“, flüsterte ich leicht stammelnd. „Ich fand dich auch so interessant und hätte dich auch besucht, wenn ich mir sicher wäre, dass du keinen Sex wollen würdest.“ Meine Wangen glühten bei meinen Worten.



Noyns Perspektive:

Nach meiner Frage, die hauptsächlich neckend gemeint war, schien es, als wäre ihre spielerische Haltung plötzlich verschwunden. „N-nein“, flüsterte sie mit unsicherer Stimme. „Ich fand dich auch so interessant und hätte dich auch besucht, wenn ich mir sicher wäre, dass du keinen Sex wollen würdest.“, ergänzte sie mit knallroten Wangen. Ich streichelte ihr zärtlich über den Kopf. Ich war sehr froh, dass es für sie nicht nur um Sex ging, selbst wenn ich noch nicht wusste, was sie mir bedeutete. Für mich stand nur fest, dass es auch nicht nur rein körperlich war.

„Da bin ich aber froh“, raunte ich in ihr Ohr und schlang einen Arm um sie. Eng presste ich sie an meinen Körper. „Es wäre doch langweilig, wenn es sich bei uns nur um Sex drehen würde.“ Ich knabberte an ihrem Ohrläppchen und bemerkte, wie sie eine leichte Gänsehaut bekam. „Immerhin macht es mir auch Spaß dich zu necken und immer wieder diese verlockende Röte in dein Gesicht zu zaubern.“

Megumi schluckte. „Noyn!“, sprach sie protestierend. „Necken und mich in Verlegenheit bringen würde ich jetzt nicht gerade als nette, abwechslungsreiche Hobbys ansehen.“ Ich kicherte amüsiert. „Aber du hast doch gesagt, für dich muss ich weder nett noch charmant sein.“ Schmollend streckte sie mir die Zunge raus, was ich zum Anlass nahm, sie einfach zu küssen. „Baka!“, murrte sie in den Kuss, erwiderte ihn aber sofort. Ihre Hand vergrub sich in meinen Haaren, als sie mich näher an sich zog. Mein Kopf war wie leergefegt. Sie brachte mich völlig aus dem Konzept und ließ mich alles andere vergessen. Den Kuss weiter intensivierend presste ich sie gegen die Wand meines Flurs.

Geschwind öffnete ich den Reißverschluss auf der Rückseite ihres Kleides und streifte ihr die störende Kleidung ab. Ohne den Kuss zu unterbrechen knöpfte sie mein Hemd auf und ließ ihre Hand über meinen nackten Oberkörper gleiten, ehe sie meine Hose öffnete. Wir beide konnten es nicht erwarten und verfielen unserer Lust. Ruckartig drängte ich meine Erektion in sie und begann in sie zu stoßen, während sie ihre Beine um mich schlang.

Kaum waren zum Höhepunkt gekommen, wurden wir abrupt unterbrochen, indem Megumis Rosenkranz anfing zu blinken. Mit deutlichem Missfallen auf dem Gesicht löste sich Megumi von mir und nahm den Rosenkranz in die Hand. „Megumi… ein neuer Dämon wartet auf dich…“ Sie seufzte leise. „Alles klar.“ Sie wandte sich zu mir um. „Kannst du mich nach Hause bringen?“, fragte sie und teilte mir die Adresse mit. „Du verrätst mir einfach, wo du wohnst? Mit deiner eigentlichen Identität?“, fragte ich sie perplex. Sie zuckte mit den Schultern. „Solange du es für dich behältst interessiert es mich nicht, dass du es weißt.“, lächelte sie. „Außerdem musste ich mich jetzt recht schnell entscheiden. Selbst nach Hause laufen, mich umziehen und somit Satan warten lassen oder deine Hilfe in Anspruch nehmen. Es war keine schwierige Entscheidung.“

Ich nickte. Sie zog sich ihr Kleid über und ich nahm sie in den Arm um mit ihr in ihre Wohnung zu verschwinden. Sofort begann sie sich umzuziehen. „Wo ist der Dämon?“, fragte sie nebenbei an den Rosenkranz gerichtet. „In der Nähe des Vergnügungsparks. Ich bin mir sicher, dass jedoch auch Jeanne und Sindbad von dem Dämon wissen.“ „Also wird es das erste Aufeinandertreffen mit den beiden und mit der Polizei sein. Na toll!“, stöhnte sie leicht genervt.  


Megumis Perspektive:

Von Satan beim Sex unterbrochen zu werden war alles andere als schön. Naja, ich sollte mich über meinen Teil des Deals nicht beschweren. Ich hatte einen hübscheren Körper, ein angenehmes Leben, war in einer meiner Lieblings-Mangawelten und kam sogar Noyn nahe. Was war da schon das Bannen einiger Dämonen als Gegenleistung?

„Kannst du mich mit deinen dämonischen Kräften in die Nähe des Dämons oder zumindest in die Nähe des Vergnügungsparks bringen?“, fragte ich Noyn, als ich mein Kostüm wieder angezogen hatte. „Natürlich.“, sagte er sanft und ich ging auf ihn zu. Kaum hielt er mich in seinem Arm verschwand er mit mir. Er deutete auf ein Haus in einiger Entfernung. „Dort drin müsste der Dämon sein. Es war der einzige Dämon nahe des Vergnügungsparks. Pass aber auf, die Polizei ist auch hier.“ Ich seufzte. „Eine Premiere. Bisher musste ich mich noch nicht mit der Polizei auseinandersetzen. Ich hoffe nur, dass alles glatt läuft.“, murmelte ich vor mich hin und fühlte plötzlich eine Hand an meiner Schulter.

Noyn sah mich ernst an. „Wenn du in Schwierigkeiten gerätst, werde ich dich rausholen.“, versprach er. „D-danke“, flüsterte ich mit roten Wangen und war überrascht, dass er das für mich tun wollte. „Ich möchte aber nicht, dass du dabei in Schwierigkeiten gerätst.“, wehrte ich leicht ab. Ich wollte ihn nicht in Gefahr sehen. Weder durch andere Dämonen noch durch die Polizei. „Und du glaubst, dass ich mich so schnell in Schwierigkeiten bringen lasse?“, spottete er grinsend und versuchte scheinbar meine Sorgen zu zerstreuen. Ich schüttelte den Kopf, lächelte ihn nochmal an und verschwand dann in Richtung des Hauses.

Sofort musste ich aufpassen, da überall Polizisten herumliefen. Ich beobachtete ein wenig die Situation und fand dann eine Gelegenheit in das Haus einzudringen. „Wo ist der Dämon?“, fragte ich Satan leise. „Weiter unter dir.“, ertönte leise seine Stimme und sofort machte ich mich auf den Weg ins Erdgeschoss. Bald schon spürte ich eine dämonische Aura und konnte als Quelle ein hübsches Bild wahrnehmen. „Wer bist du?“, ertönte eine Stimme hinter mir. Ich wandte mich um. Es war Jeanne. „Mein Name ist Kaito Megumi“, erwiderte ich lächelnd. Der Dämon schien nicht besonders stark zu sein. Ich nahm einen meiner Pins unauffällig in die Hand. „Aber ich habe jetzt leider keine Zeit mich mit dir zu beschäftigen, Jeanne.“, sprach ich und drehte mich wieder dem Bild zu. „Im Namen Satans, banne ich dich, Dämon“, rief ich und warf meinen Pin. Der Dämon verschwand und eine Schachfigur fiel zu Boden.

Jeanne wirkte völlig überrascht. „Du dienst Satan?“, fragte sie mich und Entsetzen schwang in ihrer Stimme mit. Ich hob die Schachfigur auf. „Natürlich diene ich Satan, warum auch nicht?“, fragte ich gespielt unschuldig und kam auf Jeanne zu. „Hör zu, Jeanne. Ich verfolge meine Ziele und du deine. Ich habe nichts gegen dich, aber sei dir gewiss, dass ich mich bemühen werde, die Dämonen vor dir zu bannen.“ Mit einem Grinsen trat ich an der erstarrt wirkenden Jeanne vorbei. „Nun nur noch der Polizei entwischen“, sagte ich zu mir selbst. Ich kletterte gerade aus einem Fenster, da wurde ich von einem großen Strahler angeleuchtet. „Wer bist du?“, rief eine Stimme aus der Menschenmenge. „Mein Name ist Kaito Megumi“, sagte ich lächelnd und überlegte, wie ich am besten entkommen könnte. Ich beschloss über das Dach zu fliehen. Mit meinem Band schwang ich mich auf das Dach und verschwand dann über mehrere Bäume aus der Reichweite der Polizei. Mir Fluchtwege zu überlegen, wenn die Polizei involviert war, müsste ich auf jeden Fall mehr üben.

Ich war weit genug entfernt, dass ich mich zurückverwandeln konnte. Ich zog mein Band aus meinen Haaren und nahm meine Gestalt als Kiyoshi an. „So siehst du also wirklich aus“, ertönte plötzlich eine Stimme hinter mir. Sofort fuhr ich um, auch wenn ich Noyns Stimme direkt erkannt hatte. Nun wusste er eindeutig wer ich war. Nicht nur durch meine Wohnung, sondern auch durch mein Aussehen. Aber mein wirkliches Aussehen? Leider war es das nicht. Das war nur von Satan gemacht.
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