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Zwischen den Welten

von 080692
Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Erotik / P18 / Gen
Hijiri Shikaido Noyn Claude OC (Own Character)
31.12.2020
11.08.2022
10
15.022
2
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
02.01.2021 1.213
 
Kiyoshis Perspektive:

Ich wusste, dass sich mein Verhalten für eine Schülerin überhaupt nicht gehörte, aber außer dem sanften Tadel schien sich Herr Shikaido nicht daran zu stören. Ich beendete meine Aufgaben zügig und gab sie dann bei Shikaido-sensei ab, der mich danach nach Hause schickte. Endlich war die Schule um, aber was sollte ich jetzt machen? Ich beschloss zunächst meine Schulsachen nach Hause zu bringen, dann kam mir eine Idee.

Ich ging in die Stadt und fand eine kleine Boutique in der ich nach neuen Klamotten stöberte. Es waren Klamotten, die ein wenig sexy waren und nicht unbedingt für ein braves Schulmädchen waren. Aber brav war ich sowieso nicht. Mit den Klamotten ging ich zurück nach Hause, wo ich mich in Kaito Megumi verwandelte. Nun schlüpfte ich in meine neuen Sachen. Ich wählte ein hübsches, schwarzes Vintagekleid ( https://www-s.mlo.me/upen/vs/2019/201903/20190320/201903201828225127483.jpg ) und dazu schwarze Highheels. Ein wenig Make-up und ich war fertig.

Mit diesem neuen Outfit machte ich mich auf den Weg zu Noyns Haus. Kaum war ich dort angekommen, klingelte ich. Ich hoffte, dass er da wäre, sonst waren meine Pläne für den Tag dahin. Es dauerte einen Moment, da wurde doch noch die Tür geöffnet. Noyn sah mich überrascht an und sein Blick blieb an meinem kurzen Kleid hängen. „Megumi“, hauchte er und fing an zu lächeln. „Was für eine Überraschung.“ Ich erwiderte das Lächeln und zwinkerte ihm zu. „Nun, ich hatte Langeweile und dachte, ich könnte mir mit dir ein wenig die Zeit vertreiben“, schmunzelte ich und ging an ihm vorbei in sein Haus. „Lädst du dich immer selbst ein?“, fragte er mich und ich grinste ihn an. „Nun, du hattest gesagt, dass es dich nicht stört, wenn ich weiß, wo du wohnst. Das hättest du nicht tun sollen, wenn du nicht willst, dass ich vorbeikomme.“

„Nun, tatsächlich hatte ich gehofft, dass du wiederkommst“, teilte mir Noyn mit. Mein Herz schlug etwas schneller bei diesen Worten. Es freute mich, dass er mich wiedersehen wollte. Ich machte einen Schmollmund. „Und warum habe ich dann noch keinen Begrüßungskuss bekommen?“, fragte ich gespielt schmollend.



Noyns Perspektive:

Ich wusste nicht, was mit mir los war, dass ich direkt nach dem Unterricht nicht in mein eigentliches Haus fuhr, sondern zu dem, dass ich für meine Identität als Noyn nutzte. Sobald ich dort war, zog ich mir mein Haarband heraus und wechselte in meine wahre Gestalt. Unwillkürlich erinnerte ich mich an Megumi und den Sex mit ihr. Sie war etwas Besonderes. Ich vertrieb mir die Zeit, indem ich mich vom Fernseher berieseln ließ, da klingelte es an der Haustür. Ich schaltete den Fernseher ab und öffnete die Tür, nur um sogleich in das nur zu bekannte Gesicht von Megumi zu starren. Doch nicht ihr Gesicht war es, das mich total aus dem Konzept brachte, sondern ihre Kleidung. Das kurze, schwarze Kleid, das sie trug, betonte ihre langen, schlanken Beine. Sie war unglaublich hübsch.

„Megumi“, hauchte ich und fing an zu lächeln. Auch wenn ich gehofft hatte, dass sie bald zu Besuch kommen würde, hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, dass es schon heute der Fall sein würde.  „Was für eine Überraschung.“ Megumi erwiderte mein Lächeln und zwinkerte mir flirtend zu. „Nun, ich hatte Langeweile und dachte, ich könnte mir mit dir ein wenig die Zeit vertreiben“, schmunzelte sie und drängte sich an mir vorbei ins Haus. Ich war amüsiert, als ich sie fragte, ob sie sich immer selbst einlud. „Nun, du hattest gesagt, dass es dich nicht stört, wenn ich weiß, wo du wohnst. Das hättest du nicht tun sollen, wenn du nicht willst, dass ich vorbeikomme.“, grinste sie.

Sie hatte recht. „Nun, tatsächlich hatte ich gehofft, dass du wiederkommst“, teilte ich ihr mit und bemerkte sofort die zarte Röte auf ihren Wangen. Sie war niedlich, wenn sie verlegen war. Plötzlich machte sie einen Schmollmund. „Und warum habe ich dann noch keinen Begrüßungskuss bekommen?“, fragte sie mich schmollend. Ich kicherte und beschloss darauf einzugehen. „Vielleicht dachte ich, dass du lieber Begrüßungssex hättest, als nur einen einfachen Kuss.“, neckte ich sie und sofort intensivierte sich die Röte ihrer Wangen. So dreist, flirtend und offen sie war, so schnell konnte ich sie auch in Verlegenheit bringen. Mir gefielen beide Seiten an ihr gut.

Sie biss auf ihre Unterlippe und schien sich zu sammeln. „Nun, dem wäre ich sicher nicht abgeneigt, Noyn“, hauchte sie und ich sah das Verlangen in ihren Augen, bevor sie ihren Blick senkte. War es richtig, dass wir bei so ziemlich jeder Begegnung – zumindest als Noyn und Megumi – sofort an Sex dachten? Ich wusste doch immerhin, wer sie war. Sie war jung und noch dazu eine Schülerin von mir. Moralisch war mein Verhalten alles andere als korrekt, aber das konnte mich nicht davon abhalten. Ich war ein Dämon. Menschliche Moral sollte mich nicht beschäftigen.

Ich trat auf sie zu und griff nach ihrem Kinn. Sanft zwang ich sie mich an zu sehen. „Bist du dir sicher?“, raunte ich gegen ihre Lippen, ehe ich ihr einen federleichten Kuss gab. Sie schluckte und ich konnte beinahe hören, wie ihr Herz raste. Sie griff mein Hemd und zog mich näher an sich, ehe sie ihre Lippen gierig auf meine presste. „Ja, ich bin mir sicher“, keuchte sie in den Kuss. „Es sei denn, dir fällt außer Sex noch was anderes ein, mit dem du mir die Langeweile vertreiben kannst, Noyn.“, schmunzelte sie.

„Oh, mir würde einiges einfallen, aber so verlockend wie du bist, würden die meisten meiner Ideen früher oder später mit dir in meinem Bett enden, Kleine.“ Sie kicherte. „Nur in deinem Bett…? Vielleicht bist du doch langweiliger, als ich bisher angenommen hatte.“ Dieses kleine Biest, aber die kleinen Neckereien mit ihr machten mir Spaß. „Nicht nur in meinem Bett, aber ich wollte dich nicht gleich verschrecken, wo du doch immer noch so schnell errötest und verlegen wirst.“, entgegnete ich und sofort wurden ihre Wangen wieder rot.

„Nur, weil ich schnell erröte, heißt das nicht, dass ich prüde bin“, sagte sie und streckte mir die Zunge raus. Dass sie nicht prüde war, wusste ich. „Das hat ja auch keiner behauptet. Aber deine Verlegenheit ist niedlich.“, sagte ich zu ihr und erntete einen trotzigen Blick. „Ich bin doch nicht niedlich!“, widersprach sie mir mit glühenden Wangen. „Doch, bist du, Megumi-chan.“ Sie versuchte sich von mir abzuwenden, doch ich hielt ihr Kinn immer noch fest in meinem Griff und erlaubte ihr nicht wegzusehen. „Baka!“, zischte sie mich an und ich schmunzelte. „Hmm… wenn du so frech bist, weiß ich wirklich nicht, ob ich dich mit Sex belohnen sollte…“, ärgerte ich sie weiter. „Ich bin doch gar nicht frech“, tat sie unschuldig. „Die Unschuldsnummer kaufe ich dir nicht ab, da musst du dir etwas Besseres einfallen lassen.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Einen Versuch war es wert.“

„Du bist wirklich unverbesserlich.“ Megumi kicherte. „Ich weiß. Ich bin perfekt.“, tat sie gespielt arrogant. „Deshalb bist du mir auch auf den ersten Blick verfallen.“ Wo sie recht hatte… „Aber das gilt ja wohl auch für dich… du warst auch alles andere als abgeneigt.“ Sie nickte. „Das kann ich auch nicht leugnen. Du bist heiß… und ich nehme an, wenn du dir Mühe gibst, könntest du durchaus nett und charmant sein“, grinste sie. Megumi hatte wirklich ein verdammt loses Mundwerk.
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