Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Die Falsche Saison um sich zu verlieben

von Alibyx
GeschichteRomance, Freundschaft / P18 / FemSlash
30.12.2020
15.06.2021
53
249.548
11
Alle Kapitel
85 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
11.06.2021 5.859
 
Kein 10 Minuten später Klingelt es an meiner Tür und direkt öffne ich diese.

Karen steht vor dieser und trägt einen Jogginganzug, während ihr Trainingstasche lässig über ihrer Schulter hängt.

Augenblicklich beuge ich mich zu einem Kuss vor, welchen sie auch sofort erwidert.

„Komm rein.“ Mache ich Karen etwas platz, das sie in meine Wohnung eintreten kann.

„Ich habe etwas Tee für uns aufgesetzt.“ Teile ich ihr mit das in meiner Küche der Tee kocht, weil ich mir dachte wir könnten vorm Schlafen gehen noch eine Tasse Trinken.

Karen scheint das auch eine gute Idee zu finden, denn heftig nickt sie.

„Gute Idee!“ Meint sie und leicht muss ich schmunzeln.

„Ich habe immer gute Ideen“ Lache ich leicht, worauf Karen mir direkt zu stimmt.

„Das stimmt wohl süße...“ Murmelt Karen, bevor sie sich vor beugt und mir einen kleinen Kuss gibt, welcher mich zum lächeln bringt.

Dieser ist ganz sanft, ganz zärtlich.

Leicht ziehe ich mich zurück.

„Ich hohle dann mal denn Tee.“ Teile ich Karen mit und begebe mich in die Küche und hohle den Tee, zwei Tassen, bevor ich zu Karen ins Wohnzimmer zurück kehre.

Dort hat Karen schon auf meinem Sofa platz genommen und schaut mich freundlichst an.

Mit einer schnellen Bewegung stelle ich die Tassen ab und gieße die Heiße Flüssigkeit in die Tassen.

Karen drücke ich die eine Tasse in die Hand, während sie sich mit einem breiten lächeln bedankt.

„Wie war es bei Al?“ Fragt Karen mich, während sie den ersten Schluck trinkt.

„Gut gut.“ Erwider ich und trinke auch einen Schluck

Karen setzt ihre Tasse ab und atmet tief durch.

„Weißt du ich habe damit kein Problem das du es allen deinen Freunden erzählst, aber ich habe das Gefühl die Hälfte der Nationalmannschaft weiß schon Bescheid und bei City wird das auch noch runden schlagen, zwar haben wir Phil auf einen Falschen Pfad gebracht, aber ob das auch bei unsere Trainerin funktioniert weiß ich nicht, deswegen würde ich mir vielleicht von dir wünschen es nicht weiter breit zu treten“ Erklärt Karen mir die Lage und das sie nicht will das ich das breit trete, was ich absolut verstehen kann.

Aus der Natio wissen es wirklich schon einige, aber weiter werde ich das jetzt auch nicht breittreten

„Ja, aber du kennst es ja, eine der Mädels bekommt was mit und anstatt alleine zu fragen kommen sie mit drei weiteren an.“ Seufze ich und Karen nickt das jetzt einfach wortlos ab.

„Aber Al hat es sich verdient, außerdem hat Keira ihr das schon bestätigt, bevor ich das überhaupt gesagt habe.“ Erzähle ich Karen, die interessiert eine Augenbraue hebt.

„Warum hat sie sich das verdient?“ Harkt Karen nach und ich atme tief durch.

Ohne Al wären wir nicht hier, denn ich glaube hätte sie Karen denn Brief nicht gegeben, dann wären wir uns weiter aus dem weg gegangen, vielleicht hätten wir uns zu spät vertragen, ich hätte mehr der Tabletten von Carly genommen?

„Al hat mich von Anfang an unterstützt was dich angeht.“ Fange ich an zu erzählen, denn seid dem ich es ihr erzählt hatte in LA war sie immer auf meiner Seite, hat mir Tipps gegeben.

„Sie hat mir klar gemacht nicht Eifersüchtig auf Pauli zu sein und auch das ich mich mit dir wieder vertragen soll, aber auch an mich denken soll, mich nicht so fertig davon machen lassen soll, wenn es mal zwischen uns etwas gekracht hat.“ Erkläre ich Karen weiter, diese hört mir gebannt zu während sie immer was von ihrem Tee trinkt.

„Außerdem war sie für mich da als, das da mit der Presse war und letztendlich war sie diejenige die dir den Brief in deinen Briefkasten geschmissen hat, ohne denn du vielleicht nie gekommen wärst.“ Erzähle ich weiter, denn ohne Al würde ich auch sicherlich immer noch daran zweifeln ob Karen wirklich auch mehr für mich fühlt, oder nicht.

„Außerdem hat sie mich immer wieder ermutigt bei dir nicht aufzugeben, dir Zeichen zu geben und letztendlich hat sich das ja alles ausgezahlt.“ Beende ich meine Erzählung, die Karen aufmerksam verfolgt hat.

„Von daher hatte sie ein recht das alles zu erfahren, denn ich wette Pauli weiß es auch schon, oder?“ Harke ich mit frechem Unterton bei Karen nach, ob es ihre beste Freundin den schon weiß und seufzend nickt Karen.

„Natürlich weiß es Pauli schon, denn sie hat mich an deinem Geburtstag fast dazu gedrängt den letzten schritt zu gehen.“ Schmunzelt Karen und hatte ich doch recht das Pauli auch schon alles weiß.

Aber auch interessant zu wissen das Pauli Karen dabei so ermutigt hat.

„J weiß es auch schon, also bin ich eigentlich auch kein Stück besser, aber ich habe einfach nur ein bisschen angst vor den Medien und vor der Öffentlichkeit“ Erklärt Karen mir ihre Ängste und das kann ich total verstehen.

Ich will auch nicht das es jetzt schon in die Öffentlichkeit kommt, denn am liebsten würde ich es so lange wie möglich für uns behalten.

„Ich habe davor auch angst, aber das wird nicht passieren, sobald wir uns nicht grade auf einer Pressekonferenz küssen.“ Gluckse ich leicht, denn irgendwie wäre die Vorstellung auch schön Karen so vor allem zu Küssen, der Welt zu zeigen das sie meine ist und niemandem anderen gehört, sonder nur mir!

„Da hast du ja recht.“ Erwidert Karen und schenkt mir ein leichtes lächeln.

Dieses erwidert ich und beuge mich sanft zu ihrer Wange um diese zu Küssen.

Dabei werfe ich ein Blick in ihre Tasse, diese ist schon fast leer, so wie meine.

„Wollen wir uns dann fertig machen? Schließlich haben wir Morgen ja eine Analyse und die Reise Planung“ Frage ich Karen wie es bei ihr den aussieht mit schlafen, denn Morgen haben wir zwar kein Training, trotzdem müssen wir früh aufstehen.

„Das können wir gerne machen.“ Erwidert Karen, bevor sie den letzten Schluck aus ihrer Tasse trinkt, auch ich trinke den letzten Schluck Tee.

Schnell bringe ich die beiden Tassen in die Küche, bevor ich mich mit Karen Bett fertig mache.



Jetzt liegen Karen und ich eng aneinander und schauen uns einfach tief in die Augen, während unsere Hände miteinander verbunden sind.

Es ist still zwischen uns, nur wir zwei, wie wir uns in den Augen der anderen verlieren.

Vorsichtig beugt Karen sich sanft zu meinen Lippen.

„Ich liebe dich Ellie.“ Murmelt sie dagegen, während sich auf meinen ein lächeln formt.

„Ich dich auch meine Große.“ Erwider ich und Karen bekommt auch ein kleines lächeln auf meinen Lippen.

„Du nennst mich seid gut 2 Tagen so.“ Bemerkt sie das ich mir auch einen Kosenamen für Karen ausgedacht habe.

Auf ihre aussage kicher ich sanft.

„Ich dachte du nennst mich immer kleine, süße, oder manchmal sogar Prinzessin. Von daher dachte ich, ich brauche auch einen Kosenamen für dich und ich finde große passt zu dir.“ Antworte ich Karen auf ihre Bemerkung

„Mir gefällt der Name.“ Schmunzelt Karen und das freut mich, denn das habe ich ja gehofft.

„Freut mich...“ Hauche ich, bevor ich unsere Lippen sanft miteinander verbinde.

Als ich mich wieder löse drehe ich mich so, das Karen mich sanft von hinten löffelt.

„Dann gute Nacht Große.“ Wünsche ich Karen eine gute Nacht, welche sanft lacht.

„Dir auch kleine.“ Erwidert sie und drückt mir einen schnellen, aber liebevollen Kuss in den Nacken, welcher mich gut fühlen lässt.

Darauf kuschel ich mich nochmal etwas enger an Karen, bevor ich die Augen schließe und zufrieden in ihren armen, eng an sie gekuschelt einschlafe.



Friedlich bin ich mit Karen am Morgen aufgewacht, bevor wir uns Fertig gemacht haben und zum Trainingsgelände gefahren sind.

Dort hat Pauli Karen direkt abgefangen und wollte ebenso wie Al gestern alles hören, doch Karen hat sie darauf vertröstet Morgen mit ihr einen Kaffee trinken zu fahren um ihr dort alles zu erzählen.

Etwas widerwillig hat Pauli sich darauf doch eingelassen.

Nach dem essen waren wir in der Analyse und haben direkt die Reise nach Braga besprochen.

Am Montag fliegen wir nach Portugal, weil wir am Dienstag spielen, während wir Mittwoch früh den Flieger zurück nehmen.



Das Meeting ist beendet und gemeinsam mit Karen, Keira, Jill, Ellen, Georgia und Steph verlassen wir den Raum

„Also ich freue mich auf die Champions League Saison!“ Meint Jill, während ihr Ellen mit einem nicken zustimmt.

„Ja und ich erst!“ Erwidert sie, während Steph sich zu Georgia dreht.

„Ich müsste noch mal mit dir sprechen GG.“ Spricht unsere Kapitänin die kleinere an, die Augenblicklich nickt und mit ihr verschwindet.

Weiter laufen wir anderen Richtung Ausgang, aber Keira zieht mich zurück.

Die anderen drei laufen einfach weiter und scheinen gar nicht bemerkt zu haben, das Keira mich zurück gezogen hat.

„Bist du da auch so neugierig wie ich?“ Fragt Keira und na klar!

Schließlich hat Georgia mir ja gesagt sie hat Steph rum bekommen, obwohl ich das nicht glaube, denn sie meinte ich darf Steph da auf keinen Fall drauf ansprechen, aber wenn sie es wirklich geschafft hätte, dann hätte Steph damit doch kein Problem.

„Ja!“ Erwidert ich also mit Elan und augenblicklich greift Keira zu meiner Hand und zieht mich hinter Georgia und Steph hinter her.



Keira und ich stehen also hinter der Wand auf dem Flur und lauschen Steph und Georgia.

Das war Keiras Idee, aber ich habe ihr ja zu gestimmt den beiden zu folgen, da es mich ja auch interessiert, ob Georgia mich nicht anlügt und sie es wirklich hinbekommen hat Steph rumzubekommen.

Georgia steht vor Steph und diese hält die Hand der kleineren.

„Ich bin so stolz auf dich, das du den schritt gehst!“ Spricht Steph sanft und total stolz, worauf Georgia leicht verlegen Lacht.

„Ohne dich wäre ich diesen schritt nie gegangen!“ Spricht sie dankend und schaut Steph sanft in die Augen, diese streicht Georgia sanft eine Strähne hinters Ohr

„Ich bin immer für dich da! Und ich gehe zusammen mit dir!“ Flüstert Steph beruhigend zu Georgia.

Verdammt!

Ich kriege langsam angst, das ich die Wette wirklich verliere, aber wer hätte gedacht, das Steph sich wirklich auch in Georgia verliebt.

„Das bedeutet mir so viel Stephi“ Flüstert Georgia und schließt jetzt vorsichtig die Lücke zwischen ihnen.

Sofort schaue ich rüber zu Keira.

Verdammt!

Ich habe verkackt, aber so richtig.

Steph wird davon augenblicklich rot.

„GG du weißt nicht hier! Uns könnte jemand sehen!“ Meint Steph, aber Georgia lächelt sie einfach nur sanft an.

„Uns wird niemand sehen! Wer soll uns hier schon sehen?“ Fragt sie Steph und diese nickt.

„Du hast recht!“ Gibt sie zu.

Wenn die beiden wüssten, das Keira und ich nur wenige Meter von beiden enfenrt wären, dann würde es eskalieren.

Steph schließt jetzt sanft die Lücke zwischen ihr und Georgia.

Keira schaut mich an und verkneift sich ihr lachen.

Dabei sehe ich sie flehend an jetzt nicht los zu lachen, denn das wäre das letzte was ich jetzt wollen würde.

Steph und Georgia sind in ihrer Welt.

Sanft Küsst Steph Georgia, bevor diese ihren Kopf auf ihre Schulter legt und zufrieden brummt.

Mich starrt ein paar Augen an und sofort bleibt mir das Herz stehen.

„Fuck!“ Flüster ich und stehe dort wie angewurzelt.

Stephs Blauen Augen durchbohren mich wie Eiszapfen.

Sofort löst sie sich von Georgia.

„ROEBUCK!“ Schreit sie so laut das man sie sicher über das ganze Trainingsgelände hört.

Sofort blicke ich hinter mich.

Keira hat sich schon aus dem Staub gemacht.

Typisch!

„NA WARTE!“ Schreit Steph weiter und ich fange jetzt an zu laufen.

Fuck!

Ich werde sterben, selbst wenn ich es schaffe mich vor ihr zu verstecken, irgendwann wird sie mich finden und dann, dann bin ich Tot!

Wenn nicht sogar mehr als das.

„WENN ICH DICH BEKOMME BIST DU TOT!“ Schreit Steph lauthals durch den Flur und da bestätigt sich meine Vermutung schon.

Ich biege also scharf um die Ecke und sehe wie vor mir Jill, Ellen und Karen laufen.

Schnell laufe ich an ihnen Vorbei, denn ich will keineswegs, das Steph mich in die Finger bekommt.

„War das grade Ellie?“ Fragt Jill Karen und diese nickt.

„Kleine bleib stehen!“ Ruft nun auch Karen.

Ich drehe meinen Kopf.

Karen läuft also nun auch hinter mir hinterher.

Na Toll!

Kurz nach ihr biegt Steph um die ecke.

„VERDAMMT ROEBUCK BLEIB STEHEN!“ Schreit Steph und ich schaue wieder nach vorne.

Ich flüchte durch die Eingangs Tür, durch die grade Demi und Laura gehen.

Verdammt ich weiß nicht wo hin.

Kurz schaue ich mich um.

Karen und Steph kommen fasst gleichzeitig durch die Tür.

Karen ruft etwas, was man aber durch Stephs Gebrüll nicht verstehen kann.

„VERDAMMT ELLIE KOMM HER!“ Brüllt sie.

Ich drehe mich um und biege links auf die Straße ab.

Mein Herz klopft wie wild gegen mein Brust.

Ich bin komplett am Arsch, körperlich, wie auch mit den Nerven.

Ich will wirklich nicht wissen was Steph mit mir anstellt, wenn sie mich erwischt.

Jetzt biege ich wieder nach Links.

Steph brüllt weiter durch die Straßen.

Jetzt scharf rechts.

„FUCK!“ Schreie ich wütend und verzweifelt raus.

Sackgasse!

Das hat mir grade noch gefehlt.

Weingens kommt Karen als erstes und dann kann ich meine letzten Sekunden wenigstens an der Seite der Frau verbringen die ich liebe!

Mein Herz schlägt wie verrückt gegen meine Brust.

Als erstes biegt Steph um die Ecke und ich bekomme es mit der angst zu tun.

Ich bin doch noch so jung!

Ich will noch nicht sterben!
„So!“ Knirscht diese bedrohlich durch ihre zähne.

„Du hast dich also für den Tot entschieden?“ Fragt sie wütend und ich nicke.

Wo bleibt Karen!

Ich brauche sie grade mehr, als jemals zu vor!

Steph kommt auf mich zu.

Wütend Krempelt sie sich ihre Ärmel hoch.

„Wie oft muss ich dir noch sagen das du deine Nase bei dir behalten sollst Roebuck!“ Knirscht Steph und ich schlucke schwer, während sie immer weiter auf mich zu kommt.

„Steph Bitte! Bevor ich Sterbe! Sag Karen das ich sie liebe!“ Ich kneife die Augen zu, da ich wirklich etwas angst habe.

„Hier Stirbt niemand!“ Höre ich eine Stimme die mich sofort etwas beruhigt.

Augenblicklich öffne ich die Augen.

Karen steht außer Atem vor Steph und mir.

„Das ist deine Karen! Halte sie im Zaun!“ Zischt Steph wütend.

Karen lächelt dieses aber nur ab.

„Ja, ja!“ Meint diese nur zu ihr und legt sanft ihren Arm um mich.

„Übrings süß, das du allen vor deinem Tot nochmal sagen würdest das du mich liebst.“ Meint Karen und zwinkert schnell.

Sofort werde ich rot.

„Karen! Deine verdammte Freundin ist dran! Aber so was von!“ Spricht Steph total aufgebracht.

Karen versucht sie zu beruhigen.

„Was hat sie angestellt?“ Fragt Karen und seufzt

Steph glüht wirklich vor Wut

„Das kläre ich mit ihr Persönlich!“ Meint Steph und Karen schaut zu mir und dann zu Steph.

„Sobald du sie am Leben lässt!“ Meint Karen und geht ein paar schritte zurück.

Ich schaue ihr unglaubwürdig hinterher.

Lässt Karen das jetzt wirklich zu?

Ist das jetzt ihr ernst?

„Karen! Bleib hier!“ Rufe ich ihr leicht ängstlich hinter her.

Doch sie stellt sich etwas von uns weg und lehnt sich an eine Wand.

„Jetzt nicht mehr so sicher Roebuck?“ Fragt Steph sarkastisch und ich bekomme es wieder mit der Angst zu tun.

Sie wird mir nichts tun, trotzdem habe ich echt Respekt!

„Was du gesehen hast, bleibt bei dir!“ Steph kommt auf mich zu.

Ich lege meinen Kopf zu Seite, sie ist so verdammt nah.

„Wenn du irgendwem davon erzählst, dann ist dein Leben Wort wörtlich vorbei.“ Droht mir Steph weiter, während ich Nervös nicke.

Karen steht immer noch dort und schaut sich das Spektakel an.

„Hast du mich verstanden!“ Fragt Steph nochmal nach, ob ich es wirklich verstanden habe.

„Ja...“ Zitter ich schon fast.

„Und wenn du Georgia mit irgendwas aufziehst, oder ähnlichem und ich das mitbekomme, dann schwöre ich dir! Dann ist Karen nicht hier und rettet dich! Verstanden?“ Fragt Steph drohend und ich nicke.

„Ja, ich werde nichts sagen oder tun! Ich habe nichts gesehen!“ Antworte ich und Steph fängt nun an zu lächeln.

„Gut hätten wir das hier erledigt.“ Meint sie, bevor sie sich von mir abwendet.

„Keira hat es auch gesehen!“ Bringe ich hervor, warum genau weiß ich gar nicht genau.

Sofort dreht sich Steph wieder zu mir.

„Wo ist WALSH?“ Fragt sie mich streng und auch wieder bedrohlich.

Ich schlucke laut.

„Ich weiß es nicht! Sie war weg, als sie mitbekommen hatte, das du mich gesehen hast.“ Erzähle ich Steph, das ich es nicht weiß.

Ich fühle mich schlecht Keira grade verraten zu haben, aber Steph hat mir irgendwie alle Nerven geraubt.

„Okay, mach dir keine sorgen. Die holt sich den gleichen Einlauf ab!“ Versichert mir Steph und schaut zu Karen.

„Und jetzt geh zu Karen und wehe du sagst ihr irgendwas! Ich schwöre dir du bist Tot Roebuck!“ Droht Steph und ich nicke einfach nur.

Sie lässt jetzt von mir ab und sofort renne ich schon fast zu Karen.

„Na noch am leben?“ Scherzt sie, worauf ich ihr gegen ihren Oberarm Boxe.

„Hey, hör auf!“ Wehrt sich Karen aber ich lasse meine Wut an ihr raus, bevor sie mich in ihren Arm zieht.

„Hör auf mit dem Scheiß!“ Meint Karen und ich vergrabe meinen Kopf in ihrer Schulter.

„Warum hast du mich nicht gerettet?“ Frage ich murmelnd in ihre Schulter, weil ich dachte Karen würde mich doch vor allem beschützen!

Karen fängt drauf jetzt an zu lachen.

„Also! Ich will nicht wissen, was Steph mit dir getan hätte, wenn ich nicht da gewesen wäre!“ Lacht Karen und ich vergrabe meinen Kopf weiter in ihre Schulter.

„Aber!“

„Nicht Aber! Du hast es sicherlich verdient!“ Antwortet Karen und sie hat damit ja auch recht.

Ich hätte nach dem ersten Kuss abhauen sollen.

„Wollen wir nach Hause?“ Fragt Karen und sofort nicke ich.

Zusammen trudeln wir also zurück.

Etwas vor uns geht Steph, während sie an ihrem Handy ist.

Ich hoffe wirklich Keira ist nicht ganz so sauer, das ich sie verpetzt habe

Wir kommen wieder am Trainingsgelände an.

Georgia steht auf dem Parkplatz und schaut Steph mit großen Augen an.

„Wo ist Ellie?“ Fragt sie sofort nach mir, worauf Steph einen schritt zu Seite macht, bevor Georgia mich anschaut und mich in den Arm nimmt.

„Ich dachte sie hätte dich getötet.“ Lacht diese leicht, worauf ich denn Kopf schüttel.

„Nein, aber wenn Karen nicht dagewesen, dann wahrscheinlich ja.“ Antworte ich ihr und wir lösen uns.

Georgia geht wieder auf Steph zu die mich immer noch wütend anschaut.

„Hör auf sauer zu sein! Das steht dir nicht! Sie hat es gesehen und Punkt! Daran kannst du nichts ändern, aber sie erzählt es niemanden.“ Flüstert Georgia beruhigend in Stephs Ohr, welche sich davon wirklich beruhigen lässt.

„Okay, GG! Trotzdem sollte sie aufpassen!“ Meint Steph und funkelt zu mir rüber.

Darauf lächel ich etwas unbeholfen.

Karen zieht mich sanft an sich.

„Ich passe schon auf!“ Mischt sich Karen ein und geht mit mir Richtung Kabine.

Wir sagen beide nichts.

Ich packe meine Tasche und wir steigen nun in ihr Auto.

„Was hast du getan?“ Will sie jetzt von mir wissen.

„Steph killt mich, wenn ich es dir sage.“ Antworte ich Karen, die darauf nur leicht schmunzelt.

„Dann beschütze ich dich!“ Verspricht sie mir darauf.

„Ja genau, so wie heute, oder was?“ Frage ich sie leicht lachend, denn richtig beschützt hat sie mich ja jetzt nicht.

Sie lacht darauf auch leicht.

„Du hast den Anschiss verdient! Also schieß los!“ Fordert Karen mich auf und hat ja auch recht!

Verdient habe ich es.

Also Atme ich kurz durch.

„Ich habe zusammen mit Keira Georgia hinterher spioniert und dabei zufällig gesehen, wie die beiden sich Geküsst haben und dann hat Steph mich gesehen und nun ja, den Rest kennst du.“ Erzähle ich ihr und Karen schaut mich perplex an.

„Die beiden sind ein paar?“ Fragt sie mich recht verwundert und leicht stöhne ich frustriert auf.

„Woher soll ich das Wissen! Ich habe sie nur Küssen gesehen!“ Antworte ich auf Karens frage, worauf sie ihren Kopf schräg legt.

„Interessant, aber mach dir keine Sorgen kleine! Dein Geheimnis ist gut bei mir aufgehoben.“ Lacht Karen und ich muss auch grinsen.

„Fahr jetzt los!“ Fordere ich sie fast schon auf und sie startet den Motor.



Während der Fahrt habe ich Keira angeschrieben und sie gewarnt das Steph heute wohl auch noch bei ihr vorbeischauen will, dabei habe ich ihr aber nicht erzählt das ich sie verpetzt habe, denn vielleicht erwähnt Steph das nicht.

Jedenfalls Hoffe ich das, denn ich weiß nicht wie sauer Keira dann sein wird?

Karen Parkt jetzt ihr Auto vor meiner Wohnung und stellt den Motor aus.

Wir haben gar nicht darüber gesprochen wie es weiter gehen soll, also ob sie jetzt wieder nach Hause fährt, bei mir bleibt, oder was anderes geplant ist.

Aber Karen steigt jetzt wie selbstverständlich aus ihrem Auto raus, so als ob für sie schon klar ist das sie bei mir bleibt.

Deswegen steige ich jetzt auch aus und folge Karen zur Tür und schließe diese auf.

Zusammen betreten wir meine Wohnung und ich werfe meine Tasche in die nächste Ecke, während Karen ihre immer noch über ihren Schultern trägt.

„Wirfst du deine Tasche eigentlich immer in die Ecke?“ Fragt Karen mit einen schmunzeln und die Antwort ist jaein.

Manchmal tue ich das als eine Art Symbolik, das der Trainingstag geschafft ist und ich diesen jetzt streiche und mich auf den weiteren Tag konzentriere

„Ja, manchmal schon.“ Antworte ich Karen jetzt, die weiter dort steht und ihr Tasche trägt.

Ich schenke ihr einfach nur ein lächeln, weil ich nicht weiß wie es jetzt weiter gehen soll.

„Was ist geplant?“ Frage ich also bei ihr nach und sofort zuckt sie mit den Schultern.

Tolle Antwort, damit kann ich ja viel anfangen.

„Wie regeln wir das jetzt eigentlich?“ Frage ich Karen wie wir es weiter angehen wollen, denn eigentlich hatten wir gesagt wir wollten nicht bei der anderen direkt einziehen, weil wir auch Abstand zu der anderen wollten, also das wir nicht 24/7 aufeinander rum hängen.

Wieder zuckt Karen mit den Schultern und leicht bringt mich das jetzt zum seufzen.

Es kann doch nicht sein, das sie dazu so gar keine Meinung hat!

„Raus mit der Sprache, denn es kann nicht sein das du keine Meinung dazu hast!“ Spreche ich sie direkt an.

„Sei bitte ehrlich und äußer deinen Wunsch!“ Füge ich noch hinterher, das Karen ehrlich sagen soll was sie will, wie es weiter geht.

Laut atmet sie durch, bevor sie auf mich zu kommt.

Sanft legt sie ihre Hände auf meine Hüfte

„Eigentlich will ich hier bleiben, bei dir bleiben!“ Fängt sie an fest zu reden.

„Aber ich will nicht das wir irgendwas überstürzen und deswegen sollte ich vielleicht gleich nach Hause fahren.“ Spricht Karen zu ende und wieder seufze ich leicht.

„Ich will auch das du bleibst, habe aber auch etwas angst das wir was überstürzen und auch das es uns nicht gut tut 24/7 aufeinander rumzuhängen.“ Äußer ich jetzt auch meine bedenken zu der ganzen Sache, die sich ziemlich ähnlich zu Karens anhören.

Diese Atmet auch wieder tief durch.

„Wie wäre es wenn ich bleibe, schließlich bin ich Morgen Nachmittag ja eh verabredet.“ Karen fängt an ihren Plan zu erklären.

„Morgen nach dem Training fahre ich also nach Hause, da ich mich ja eh mit Pauli treffe und was den Abend angeht können wir ja schauen wie es sich anfühlt, also ob wir bei uns Schlafen, oder ich wieder zu dir, du zu mir.“ Erzählt Karen und ich würde denn Plan so absegnen, nur das ich gerne möchte das Karen die Nacht wieder bei mir verbringt, denn die will ich irgendwie nicht mehr ohne Karen verbringen.

„Ich stimme den plan zu mit einer kleinen Änderung“ Teile ich Karen mit, welche jetzt gespannt darauf wartet was es für eine Änderung ist.

„Nach dem du bei Pauli warst Packst du deine Koffer und kommst zu mir! Denn ich will nicht mehr alleine einschlafen.“ Sage ich Karen, welche darauf nur strahlt.

„Ich auch nicht mehr.“ Erwidert sie und beugt sich jetzt langsam zu meinen Lippen vor und verbindet diese mit ihren.

Zärtlich tauschen wir einen Kuss aus und ich liebe es wie jedes mal so sehr.

„Dann lass es uns genau so machen!“ Erwider ich und Karen nickt heftig.

„Was ist mit Samstag?“ Harkt sie nach und daran habe ich gar nicht mehr gedacht.

Kurz überlege ich.

„Okay, leichte Abwandlung des Plans.“

„Du packst dein Koffer und nimmst in am Samstag mit, weil ich dich bei dir Zuhause abholen will, bevor wir essen fahren, also kommst du Morgen nach Pauli, nimmst deine Sachen schon mal mit, aber nur die du Zuhause nicht brauchst um dich am Samstag fertig zu machen.“ Erkläre ich die Plan Änderung, welche Karen mit einem nicken zustimmt.

„Gut, aber wo hin führst du mich den aus?“ Fragt sie und das ist ein Geheimnis!

Sie soll sich nämlich überraschen lassen.

„Das verrate ich nicht.“ Antworte ich ihr mit einem breiten grinsen, was Karen jetzt erwidert.

„Aber dann weiß ich doch gar nicht was ich anziehen soll.“ Erwidert sie und ich schmunzel leicht.

Einfach was man anzieht zu einem Date, was kann sie dann ja Persönlich für sich entscheiden.

„Einfach was du denkst passt.“ Meine ich zu Karen, welche leicht nickt.

„Gut, aber was wenn ich mich zu Overdressed anziehe, oder Underdressed?“ Harkt sie nach und ich atme kurz durch.

„Ich führe dich zum essen aus, in ein Restaurant und nicht nach McDonalds, also bin ich mir fast sicher du weißt was du anziehen kannst.“ Zwinker ich und Karen nickt, während sie tief durchatmet.

„Ein versuch war es wert was aus dir heraus zu bekommen.“ Schmunzelt sie und ich wusste es doch, das sie etwas aus mir heraus kitzeln wollte!

Aber sie soll sich da mal schön überraschen lassen.

„Tja du musst dich wohl überraschen lassen.“ Lache ich sanft, bevor ich mich leicht vorbeuge um Karen zu küssen.

Ihre Hände liegen immer noch auf meiner Hüfte und während des Kusses schlinge ich meine Hinter ihrem Rücken zusammen, damit ich sie etwas inniger Küssen kann.

Dieses fühlt sich einfach Himmlisch an, auch wenn Karen sich jetzt zurück zieht.

„Wie sieht es eigentlich mit essen am Heutigen Tag aus, also hast du noch Reste von gestern?“ Fragt Karen und das wird sicher kurz ärger geben, wenn sie erfährt das ich nichts zu Abend gegessen habe.

Ich habe aber auch keinen Hunger gehabt.

„Äh also ich habe gestern Abend nichts gegessen, weil ich keinen Hunger hatte und auch keine große Lust hatte mich noch in die Küche zu stellen.“ Gebe ich zu und Karen zieht darauf nur sachte ihre Augenbraue hoch.

„Du weißt was ich davon halte Mahlzeiten ausfallen zu lassen, oder?“ Fragt sie und leicht seufze ich.

„Ja, es tut mir leid, aber ich bin auch einfach nicht gut in der Küche aufgehoben, kann einfach nichts Leckeres Kochen und Lust hatte ich auch nicht.“ Meine ich und Karen fängt an zu schmunzeln.

„Dann kannst du ja froh sein, das ich jetzt bei dir bin.“ Lacht sie sanft.

„Denn dann musst du nicht verhungern.“ Schmunzelt sie weiter und da hat sie recht, denn Karen kann so verdammt gut Kochen.

Also bestätige ich ihre Aussage mit einem kleinen Nicken.

„Wenn du willst kann ich dir auch ein bisschen was in der Küche zeigen, also das wir zusammen Kochen.“ Schlägt Karen vor und das ist ein absolut grandioser Vorschlag!

So lerne ich das, denn ich kann ja nicht für immer von Nudeln mit Tomatensoße und Tief kühl Mahlzeiten leben.

„Außerdem lernst du es dabei etwas und wir haben eine gemeinsame Beschäftigung“ Fügt Karen noch hinzu und ich finde die Idee wirklich Super.

„Das ist eine gute Idee Große.“ Erwider ich und Karen lächelt.

„Gut, dann such du dir mal was raus, dann fahre ich gleich Einkaufen.“ Meint Karen zu mir und ich nicke das ab.

Karen nimmt ihre Hände jetzt auch von meine Hüfte und wendet sich leicht von mir ab.

Sie greift zu ihrer Tasche und zieht daraus ihr Handy, welches sie mir in die Hand drückt.

Schnell öffnet sie noch eine App.

„Tobe dich aus.“ Sagt sie und mit großen Augen schaue ich sie an.

Sie hat gar keine angst das ich nach was anderem in ihrem Handy schauen würde?

Ich meine ich bin ja so neugierig was das mit Jess angeht und hätte sie da gar keine angst das ich was versuchen würde raus zu finden?

„Was sind deine Augen so groß süße?“ Bemerkt Karen jetzt meine Augen und ich schüttel mich kurz.

„Ich bin nur etwas überrascht, weil du mir dein Handy so anvertraust, also hast du gar keine angst, das ich irgendwas darin suchen würde?“ Frage ich Karen, welche leicht kichert.

„Also daran habe ich jetzt gar nicht gedacht, weil ich nicht denke das du das tun würdest.“ Gibt Karen zu und das zeigt mir ja das sie mir so was nicht zutraut, bedeutet sie vertraut mir.

„Ja, aber ich meine wir haben uns ja etwas in die Wolle bekommen, also wegen, du weißt schon ich will ihren Namen jetzt nicht nennen, weil du gesagt hast ich soll ich nicht nenne, aber hast du keine angst das ich da jetzt irgendwelche Nachforschungen anstellen würde?“ Harke ich nach und Karen atmet tief durch.

„Ich appelliere da mal an deinen Gesunden Menschen verstand das du das nicht tust, außerdem bin ich ja in der nähe und würde das mitbekommen.“ Erwidert sie.

„Aber ich glaube nicht das du so was tun würdest.“ Meint Karen mit einem Lächeln und das würde ich ja auch nicht tun, auch wenn ich so verdammt neugierig bin!

„Das hatte ich auch nicht vor.“ Sage ich und Karen nickt mir sanft zu.

„Also such dir was schönes aus, am besten etwas von den einfachen Rezepten, denn ich will nicht das wir direkt in unsere ersten Kocheinheit an deine grenzen stoßen.“ Zwinkert Karen leicht unverschämt, während ich sie nur mit großen und empörten Augen ansehe.

„Du bist so frech!“ Erwider ich, worauf Karen nur nickt.

„So sagst du es! Ich nenne es Wahrheit“ Schmunzelt sie und ich komme jetzt etwas auf sie zu.

„Du bist so unverschämt!“ Meine ich und Karens lächeln wird nur breiter.

„Ja, das kann sein aber was willst du dagegen tun?“ Will Karen wissen, während ich jetzt fast bei ihr angekommen bin.

Weiter komme ich auf sie zu und versuche sie an die Wand hinter sie zu drücken.

So wie es aussieht lässt Karen dieses sogar zu, was mich wundert weil sie eigentlich diejenige ist die so was tut.

Gleich habe ich sie an die wand gedrückt.

Doch ruckartig greift Karen zu meiner Hüfte und dreht uns Augenblicke davor um, nur um mich jetzt gegen diese zu drücken.

Verschwitz lächelt sie, während sie einmal komplett mit ihren Augen über mich fährt.

„Der Plan ist wohl nicht so aufgegangen.“ Lacht sie etwas und direkt werde ich etwas verlegen, was auch daran liegt wie Karens blicke über meinen Körper gleiten, so als ob sie über was nachdenkt.

„Du bist wirklich so unverschämt Hübsch!“ Raunt Karen leicht, während sie mit ihrem Gesicht näher kommt.

Irgendwie bekomme ich eine kleine Gänsehaut.

Ich weiß Karen wird nichts tun was ich nicht will, wird nicht weiter gehen, aber trotzdem breitet diese sich etwas auf meinen Körper weiter aus.

Zärtlich, aber etwas bestimmend schließt Karen jetzt die Lücke.

Ihre Lippen hat sie auf meine gepresst, während sie ihren Oberkörper gegen meinen legt.

Das hilft nicht grade gegen die aufsteigende Verlegenheit die in mir weiter aufsteigt.

Weiter liegen Karens Lippen auf meinen, während sich leicht der druck um meine Hüften verstärkt.

Auch der druck der ihr Oberkörper ausübt wird doller und ich will es eigentlich nicht beenden, aber ich habe angst das Karen vielleicht doch weiter geht.

Doch diese zieht sich jetzt zurück, aus dem Kuss und auch ihr griff lockert sich.

Sprach verschlagend lässt sie mich an der Wand stehen.

Auf ihren Lippen befindet sich ein absolut hinreisendes lächeln.

Eine Mischung aus ihrem frechen lächeln und dem lächeln was sie auf den Lippen hat wenn sie etwas amüsant findet.

„Ich will nichts sagen, aber du hast da ein bisschen Hautfarbe auf deiner Wange.“ Zwinkert Karen weiter mit diesem lächeln, welches leicht süffisant wirkt.

Sie hat recht auf meinen Wangen ist mehr Farbe, als in einem Farbeimer, aber auch kein Wunder!

Schließlich war das echt was neues für mich.

Klar hat Karen mich schon mal gegen die Wand gedrückt, auch bestimmend geküsst, aber irgendwie war es anders.

Liegt daran das sich ihr griff verstärkt hat, sie ihren Oberkörper gegen meinen gelegt hat und ich kurz das Gefühl hatte sie wollte weiter gehen.

Obwohl ich mir das sicher nur eingebildet habe, denn Karen respektiert es das ich nicht so weit bin und sie will ja auch noch nicht so weit gehen.

„Alles gut Ellie?“ Holt Karen mich aus meinen Gedanken und noch etwas geistesabwesend nicke ich.

„Sicher?“ Harkt Karen nach.

„War ich doch zu stürmisch, also war das zu viel?“ Will Karen wissen und ich weiß es nicht!

Es war schön, aber dann auch wieder etwas viel.

„Ellie?“ Karen greift jetzt zu meiner Hand.

„Sag mir die Wahrheit kleine! Ich will nicht das du dich schlecht fühlst.“ Spricht Karen und heftig atme ich jetzt durch.

„Ich weiß es nicht was es war!“ Stöhne ich leicht frustriert.

„Es war schön, aber irgendwie doch etwas zu viel.“ Beichte ich Karen, welche sofort Verständnis voll nickt.

„Es tut mir leid, aber gut das du mir das so ehrlich gesagt hast, weil das ist wichtig.“ Erwidert Karen und immer noch etwas verlegen nicke ich.

„Willst du dir jetzt vielleicht ein Abendessen raus suchen und ich lasse dich zufrieden?“Schlägt Karen vor, obwohl ich den Vorschlag gut finde hört sich dieses „Ich lasse dich in Frieden“ blöd an, denn sie war ja nicht aufdringlich.

„Ja ich suche was raus, aber du musst mich dabei nicht „zufrieden“ lassen.“ Antworte ich und Karen nickt, bevor ich mich auf mein Sofa setzte.

Karen folgt mir und setzt sich auch auf dieses, aber mit etwas Abstand

Das muss sie nun wirklich nicht tun.

„Du musst jetzt keinen Sicherheitsabstand zwischen uns lassen.“ Mache ich ihr bewusst und Karen rückt etwas näher, lässt aber trotzdem noch etwas Abstand zwischen uns.

Leicht stöhne ich frustriert auf.

„Komm jetzt her!“ Forder ich schon leicht und Karen rückt jetzt neben mich.

Ich drücke ihr das Handy in die Hand worauf sie mich fragend anschaut.

„Dein Code?“ Helfe ich ihr auf die Sprünge und direkt weiß Karen was ich von ihr will.

Schnell tippt sie diesen ein.

„Unser Datum an dem wir zusammen gekommen sind, damit du es das nächste mal selbst entsperren kannst.“ Erzählt mir Karen ihren Code damit ich ihn kenne.

Sofort entsperrt sich jetzt ihr Handy und ihr Hintergrundbild kommt zum Vorschein.

Dort ist sie zusammen mit Leila und Maria im Arm zusehen.

„So so, die beiden ziehen also deinen Hintergrund?“ Frage ich nicht ganz ernst und Karen nickt.

„Ja von uns habe ich noch kein schönes Bild.“ Erwidert Karen und das stimmt so halb, also es gibt schon ein paar von uns, aber die sind alle immer mit meinem Aufgenommen worden.

„Also wir haben schon welche, aber die habe ich ja fast immer aufgenommen.“ Schmunzel ich und darauf nickt Karen.

„Das stimmt, also schick sie mir rüber und sie zieren meinen Hintergrund.“ Meint Karen und ich nicke.

„Mache ich gleich, aber jetzt lass uns schauen was wir essen wollen.“ Sage ich und jetzt stöbern wir durch ihre Rezepte App.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast