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Die Falsche Saison um sich zu verlieben

von Alibyx
GeschichteRomance, Freundschaft / P18 / FemSlash
30.12.2020
18.06.2021
54
257.995
11
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Dieses Kapitel
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30.04.2021 6.686
 
Ich bekomme kaum etwas mit, außer mein Magen der sich einmal umdreht.
Direkt merke ich wie ich mein Würgereiz zurück halte.
Schnell fahre ich hoch, nur um direkt wieder nach hinten auf mein Bett zu fallen.
Ich fühle mich so verdammt schwach!
So benommen.
Weiter versuche ich meinen Würge reizt zurück zu halten.
Zum Bad werde ich es nie im leben schaffen, dafür bin ich eindeutig zu schwach, also robbe ich mich aus dem Bett und greife zu meinem Papier Korb, der neben meinem Bett steht.
Keine Sekunde zu spät, denn jetzt übergebe ich mich in diesen.
Meine Augen habe ich fest geschlossen, weil ich so verdammt dolle Kopfschmerzen habe, während ich mich frage was ich hier eigentlich grade auskotze.
Schließlich habe ich seid Montag nichts mehr gegessen.
Wie spät ist es eigentlich?
Warum brummt mein Kopf so?
Warum ist mir so schlecht?
Und wann höre ich mich eigentlich auf zu übergeben?
So viele fragen, aber auf die letzter bekomme ich eine Antwort und zwar jetzt!
Jetzt höre ich auf in meinen Papierkorb zu reiern.
Trotzdem hänge ich weiter über diesen.
Weiter brummt mein Kopf wie verrückt.
Fuck!
Das war der Alkohol!
Okay und vielleicht auch die Tabletten.
Ich hätte auf Carlie hören sollen und wirklich nur eine nehmen sollen.
Ich habe solche schmerzen und ich habe das Gefühl das ich gar nicht aufstehen kann, weswegen ich meinen arm jetzt ausstrecke und auf meinen Nachttisch nach meinem Handy taste.
Nach einer kurzen zeit des Tastens finde ich dieses auch schon.
Schnell nehme ich es in die Hand.
Als ich es entsperre wird mir direkt wieder schummrig
Mein Kopf fängt wieder an zu brummen.
Zwar verschwommen, aber ich kann die Uhrzeit erkennen.
4:28!
Es ist mitten in der Nacht.
Aber wann bin ich überhaupt eingeschlafen?
Ich weiß es einfach nicht!
Verdammt!
Warum war ich auch so dumm?
Warum dachte ich mir es sei eine gute Idee einfach die Halbe Flasche zu köpfen?
Nur aus Liebeskummer!
Meine Augen habe ich wieder geschlossen.
Das zimmer ist eh fast dunkel, nur der Mond scheint leicht durchs Fenster hinein.
Wieder taste ich erneut und zwar zu meiner Wasser falsche
Als ich zu dieser greife öffne ich sie augenblicklich und trinke vorsichtig ein paar Schlücke
Mein Kopf brummen beruhigt sich etwas.
Weniges etwas positives.
Weiter trinke ich kleine Schlücke.
Es dauert gut 5 Minuten, bis ich meine Augen aufhalten kann und diese sich jetzt sofort mit Tränen füllen.
Warum habe ich das getan?
Nur weil ich dachte ich habe Karen verloren?
Na gut ich habe sie verloren, aber ist das der Grund mich ins Koma zu trinken?
Eigentlich nicht, aber es hat sich richtig angefühlt und es hat die schmerzen in meinem Herzen betäubt.
Wenn auch nur kurz, denn sie fangen wieder an, setzten wieder ein, während ich aus dem Fenster direkt zum Hellen, fast vollem Mond schaue.
Ich will doch nur mit Karen reden!
Ich will sie nicht verloren haben!
Bei diesen Gedanken laufen meine Tränen schneller die Wangen hinunter, während ich in den Nachthimmel starre und einfach hoffe das alles hier grade nur ein Traum ist.
Aber es ist real!
Das beweist mir mein Kopf brummen.
Leise fange ich an zu schluchzen.
Warum musste das alles so eskalieren?
Immer wieder laufen die klein Tränen über meine Wangen hinunter.
Es fühlt sich alles so schrecklich an!
Mein Kopf brummt, mir ist schlecht und dann sind da noch diese großen schmerzen in meinem Herzen, durch das Loch, was entstanden ist als Karen mich verlassen hat, als ich ihr sagte sie soll aus meinen Leben gehen.
Mit all den Erringungen!
Ich greife wieder zu meinem Handy und öffne jetzt ihren Chat und mein Herz hüpft.
Ich sehe wieder ihr Profil Bild
Sie hat mich entblockt!
Aber geschrieben hat sie nicht und das obwohl sie die Nachrichten um halb 12 gelesen hat.
Mein Herz zieht sich wieder krampfhaft zusammen.
Der Brief hat also nichts gebracht!
Und ich dachte wirklich sie würde mit mir reden, dieses mit mir klären.
Verletzt atme ich tief durch.
Das waren keine Nachrichten die ich haben wollte und wenn ich ehrlich bin, dann hätte ich mir gewünscht jetzt gar nicht wach zu werden, sonder lieber weiter geschlafen hätte.
Denn dann hätte ich wenigstens noch die Hoffnung gehabt das Karen mit mir reden will.
Heftig fange ich wieder an zu schluchzen.
Ich vermisse sie so sehr!
Ich würde alles geben, nur das sie mich nah an sich zieht, mich in ihren armen hält und ich mich bei ihr aus heulen kann, ihr sagen kann was für ein schrecklicher Mensch ich bin.
Verdammt!
Ich sehne mich so nach ihr!
Eng kuschel ich mich in ihren Pulli, denn ich immer noch trage.
Das letzte Stück von ihr was ich noch nicht verloren habe.
Weiter starre ich auf den Mond.
Es macht keinen Sinn hier weiter zu sitzen, sich Gedanken zu machen über das was war, denn so wird es nie wieder sein, weil ich so verdammt selbstsüchtig war!
Vorsichtig versuche ich jetzt aufzustehen.
Ich bin wirklich wacklig auf den Beinen, schaffe es aber nachdem ich mich etwas aus balanciert habe auf diesen stehen zu bleiben.
Ich greife zum Mülleimer und wenn auch etwas wacklig, gehe ich mit diesen ins Bad um ihn auszuspülen
Weiter denke ich an Karen.
Ich vermisse sie so sehr!
Ich sehne mich so sehr nach ihr!
Nachdem ich fertig bin und diesen durchgespült habe begebe ich mich wieder in mein Zimmer.
Denn ich bin ziemlich kaputt, auch wenn es mir nach dem erbrechen wirklich besser ging.
Trotzdem bin ich fertig und will einfach nur wieder schlafen.
Langsam lege ich mich wieder ins Bett.
Kurz verschwende ich ein paar Gedanken daran mir eine weitere Tablette einzuwerfen, aber Carlie meinte ausdrücklich nur eine und ich habe schon etwas mehr als nur eine genommen, weswegen ich dieses jetzt wirklich sein lasse.
Jetzt ziehe ich die Decke über mich und kuschel mich ein.
Kuschel mich ein in Karens Pulli, denn ich nie wieder ausziehen will!
Ich schließe die Augen.
Nicht mehr viel ist von ihrem grünen Apfelduft übrig, aber das kleine etwas, was noch da ist atme ich jetzt tief ein, während ich versuche mich selbst zu beruhigen.
Mir einzureden sie wäre hier.
Hier bei mir!
So wie ich es mir wünsche!
So wie ich es mir ersehne!
Verdammt!
Ich liebe Karen doch so sehr und will nichts mehr als bei ihr zu ein!
Vorsichtig drehe ich meinen Kopf zum Fenster.
Der Mond scheint mir entgegen.
Mit feuchten Augen sehe ich zu diesen.
Ich will zu Karen!
Aber sie will sicher nicht zu mir.
Leicht zitternd atme ich aus.
Ich muss aufhören über sie nachzudenken, über ihr kleines lächeln, ihrer sanfte lache, ihren warmen Körper, wenn sie mich nah an sich zieht, ihre süßen Grübchen, die immer zum Vorschein kommen, wenn sie herzhaft lacht.
Ich muss damit aufhören, denn das macht meine Situation nicht besser.
Klar ist ich werde nicht nochmal zur Flasche greifen, denn mein Kopf brummt immer noch und ich habe keine Lust mich erneut zu übergeben, aber es ist schwierig, weil es so geklappt hat sie zu vergessen, wenn auch nur kurz.
Aber das ist keine Lösung!
Vielleicht doch noch eine Tablette?
Nein!
Ich muss es ohne Hilfsmittel schaffen!
Ich schließe wieder die Augen und besinne mich auf den Duft von Karens Pulli, zwar ist dieser schon fast verflogen, aber der kleine Rest fängt an mich zu beruhigen.
Vielleicht wird morgen alles wieder gut!
Vielleicht wollte sie Persönlich kommen und das klären!
Ich muss Positiv bleiben, denn sonst gehe ich an mir selbst zu Grunde.
Ich merke wie die Kopfschmerzen wieder stärker werden.
Fest kneife ich die Augen zu und nach gut 2 Minuten bin ich auch schon wieder weg.

Es Klingelt und sofort fahre ich hoch.
Doch ich falle direkt wieder zurück.
Mein Kopf brummt und ich muss meine Augen schließen.
Fuck!
Das war wirklich alles andere als eine gute Idee mit dem Alkohol.
Es Klingelt erneut.
Ich versuche jetzt langsam aufzustehen.
Mir ist wirklich schwindelig.
Es war wahrscheinlich nicht die beste Idee, seid fast 2 Tagen nicht zu essen und dann noch die Aktion gestern.
Jetzt hämmert jemand gegen die Tür.
Verdammt!
Ich kann halt einfach nicht schneller!
Erneut klopft jemand stark dagegen.
„Verdammt Ellie! Ich trete die beschießende Tür ein, wenn du jetzt nicht aufmachst!“ Spricht jemand aggressiv dagegen und diese stimme würde ich unter allen erkennen.
Kann es sein?
Ist es wirklich Karen?
Ich versuche mich jetzt schnell zu bewegen, aber mein Kreislauf sieht das anders.
„Ich schwöre dir ich trete diese Fucking Tür ein!“ Spricht sie erneut.
„Ich bin gleich da!“ Rufe ich ihr zu und hoffe sie hat mich gehört.
Erneut Klopft sie dagegen.
„Ich zähle bis 3!“ Droht sie und ich beeile mich jetzt, auch wenn ich das Gefühl habe, das ich gleich umkippe.
Sofort öffne ich die Tür.
Karen steht davor.
Auf ihren Gesicht ist eine leichte genervtheit, aber sofort als sie mich sieht verfliegt diese und sorge macht sich breit.
„Was hast du den gemacht?“ Fragt sie sofort einfühlsam und ich ich lächel leicht, bevor ich ihr einfach nur in die Arme falle
„Hey, Hey!“ Meint sie und ich löse mich.
„Ich bin nur hier, weil Steph mich gezwungen hat.“ Meint sie und sofort bilden sich tränen in meinen Augen.
Kurz dachte ich wirklich sie ist wegen mir hier!
Um mit mir zu sprechen!
„Wenn das so ist kannst du direkt wieder gehen.“ Meine ich verletzt und kraftlos, aber Karen schüttelt nur den Kopf.
„Nein, das lässt Steph nicht zu!“ Erwidert diese und ich sehe sie einfach nur verletzt an.
„Wenn du aber nicht freiwillig hier bist, dann brauche ich dich nicht hier!“ Meine ich weiter und versuche sie jetzt raus zu schieben, aber das überanstrengt mich und ich gehe in die hocke und fasse mir an den Kopf.
Fuck!
Mir ist so verdammt schlecht.
Sofort geht Karen auch in die Hocke.
„Du sollst gehen, wenn du nicht freiwillig hier bist.“ Wiederhole ich knirschend durch meine Zähne und unter dem schwindel.
Karen sagt nichts.
„Hast du mich nicht verstanden?“ Frage ich sie ernst.
„Verschwinde wenn du nur hier bist weil es irgendwer anders wollte! Damit verletzt du mich nur noch mehr! Und es reicht das ich damit leben muss dich verletzt zu haben.“ Brumme ich wütend unter den Kopfschmerzen.
Mir wird immer schlechter und schlechter.
„Verdammt Ellie!“ Bringt Karen jetzt heraus.
„Was soll das? Du Schreibst mir einen Brief, du Schreibst mir auf Whatsapp und jetzt wo ich hier bin, was du dir so gewünscht hast soll ich gehen?“ Fragt sie und ich öffne jetzt die Augen und starr Wütend in Karens.
„Du bist nicht wegen mir hier! Also willst du gar nicht hören was ich wirklich zu sagen habe!“ Meine ich und versuche jetzt wieder hochzugehen.
Doch sofort wird mir wieder schummerig
„Was ist los Ellie? Hast du dir irgendwas ein geschmissen?“ Fragt Karen immer noch etwas genervt und ich schaue sie wütend an.
Natürlich habe ich mich die letzten tage von Tabletten und gestern auch noch von Alkohol ernährt, aber das würde ich ihr doch freiwillig nie sagen!
Außerdem geht sie das nichts an, schließlich will sie nur Infos für Steph.
Sie interessiert sich gar nicht wirklich für mich, was mich wirklich trifft.
„Was denkst du? Das ich ein scheiß Junkie bin, der sich mit Schmerzmitteln oder so voll Pumpt?“ Frage ich zornig.
Sie schüttelt den Kopf.
„Nein, so meine ich das nicht, aber was ist los? Warum hast du so einen schwindel?“ Fragt sie nach, aber ich habe das Gefühl es interessiert sie gar nicht
Sie fragt all dieses, weil Steph es so von ihr Will.
„Ich erzähle dir nichts, weil du nicht freiwillig hier bist!“ Bringe ich immer noch wütend hervor.
Karen greift mich nun an meinen Oberarmen und führt mich zur Couch.
„Wir reden jetzt darüber!“ Meint sie ernst und ich versuche mich zu wehren.
„Nein! Ich wollte dich sehen wenn du bereit bist freiwillig mit mir zu reden und nicht weil Steph das will um an Informationen zu kommen.“ Meine ich und Karen schaut mich weiter an.
Sie setzt mich mit rauer Behandlung aufs Sofa.
Nicht grade hilfreich ihre Behandlung für mein schwindel und meine Kopfschmerzen.
„Du bleibst hier und ich komme gleich wieder!“ Meint sie und ich rolle mit den Augen, was keine gute Idee war, den die Kopfschmerzen setzten direkt wieder ein.
„Das ist meine Wohnung ich werde schon nicht weglaufen.“ Antworte ich ihr genervt und Karen geht in mein Bad.
So gut wie ich es hin bekomme folge ich ihr auf leisen Sohlen
„Ich bin bei ihr Pauli und was jetzt?“ Fragt Karen und scheint mit Pauline zu reden.
„Nein Ich werde ihr nicht zeigen was ich fühle!“ Meint sie zur dieser.
Aber warum will sie das nicht zeigen?
„Damit sie mich wieder verletzt?“ Fragt sie nun.
Karen atmet tief durch.
„Ich weiß, das sie das nicht wollte, aber“ Sie hört auf zu reden.
„Ja verdammt es tut weh Pauli, okay! Sie hat Kreislauf Probleme und ich bin in ihrem Bad und schau grade nach ob sie sich was eingeworfen hat oder so.“ Erklärt sie Pauline warum sie ausgerechnet in mein Bad gegangen ist.
„Nein, aber ich traue es ihr zu.“ Spricht sie weiter und irgendwie frage ich mich warum sie es mir zutraut.
Ich mag Karen und das ist untertrieben.
Ich liebe sie!
Aber ich würde mir doch keinen Tabletten Cocktail mischen und mich umbringen!
Also das ist dann doch etwas sehr übertrieben.
Na gut ich hätte mich fast ins Koma gesoffen und außerdem habe ich Pillen zu mir genommen, aber das sind ja irgendwelche pflanzen dinger!
Auch wenn viele Sachen in Überdosis gefährlich werden können.
Aber doch nicht irgendwelche Baldrian Dinger!
„Nein nur Schlaftabletten auf Pflanzlicher Basis oder so. Jedenfalls ist da so eine Komische Pflanze drauf und so schlummer Wolken. Sonst alles gut, aber trotzdem mache ich mir sorgen.“ Spricht Karen nun besorgt.
„Aber ich will ihr das nicht zeigen!“ Meint sie in den Hörer.
„Sie soll nicht sehen wie sehr sie mich abhängig macht.“
„Sie soll nicht sehen wie sehr ich mich freue sie wieder zusehen, oder wie glücklich ich bin, weil ich angst hatte das sie mich wieder mit irgendeiner aussage verletzt, auch wenn sie das nicht mit Absicht macht.“ Erklärt Karen und das bringt mich zum nachdenken über das was Jill meinte
„Verdammt Pauli! Du weißt das ich das nicht kann!“ Antwortet Karen ihrer Freundin jetzt auf der anders Seite
Aber was kann sie nicht?
„Ich diskutiere jetzt auch nicht hier mit dir.“ Fängt sie an sich jetzt in rage zu reden.
Karen stöhnt frustriert aus.
„Du ich schau wieder nach ihr, trotzdem Danke, du bist eine wahre Freundin!“ Bedankt sie sich bei Pauline und jetzt versuche ich wieder auf meinem Sofa platz zu nehmen, aber dieses ist zu weit weg, also gehe ich zum Esstisch.
„Du solltest doch genau da sitzen bleiben!“ Meint Karen kalt und leicht genervt.
„Ich wollte was trinken.“ murmel ich und greife zur Flasche die auf dem Esstisch steht.
Karen sagt dazu nichts.
„Und ich bin immer noch der Meinung, das du gehe kannst, wenn du nicht freiwillig hier bist, weil.“ Ich fasse mir wieder an den Kopf und sacke jetzt zusammen.
Auf einmal ist alles so dumpf, so als ob ich weg wäre, aber ich bin noch da.
Alles kribbelt an meinen Körper!
Alles ist Taub!
„Ellie!“ Höre ich mit druck auf meinen Ohren
„Ellie Antworte mir!“ Höre ich Karen panisch sprechen, aber immer noch dumpf.
„Verdammt!“ Spricht sie.
Meine Augen sind fast komplett geschlossen.
Nur durch leichte schlitze sehe ich jetzt wie Karen sich zu mir beugt.
Überforderung ist auf ihr Gesicht geschrieben.
Ich versuche irgendwas zu sagen, ihr ein Signal zu geben das alles gut ist, auch wenn es das nicht ist, aber sie schaut einfach nur Panisch zu mir.
Fest schlingt sie ihre arme um mich und greift zu der Wasserflasche auf dem Tisch.
Bevor ich halb benommen merke wie sie mich zum Sofa trägt.
Sanft legt sie mich auf dieses.
Weiter ist alles dumpf und ich weiß wirklich nicht was hier abgeht.
Langsam merke ich wie sie meine Füße unter einem Kissen hochlegt.
Augenblicklich zieht sie sich ihren Pulli aus und nimmt die Wasserflasche und schüttet etwas auf ihre Ärmel.
Vorsichtig legt sie mir die nassen Ärmel auf den Hals.
„Ellie sag doch bitte was.“ Flüstert Karen und hat sich über mich gebeugt.
Immer noch ist alles dumpf.
Karen greift zu meine Hand.
Fest drückt sie diese.
„Bitte komm wieder zu dir.“ Spricht sie weiter zu mir.
Ich bin doch da!
Ich bin doch anwesend!
Jedenfalls zu 20% oder so.
Weiter liege ich mit meinen Rücken auf dem Sofa, während Karen meine Hand hält und so langsam merke ich meine Gliedmaßen wieder.
Auch meine Augen öffne ich etwas weiter.
Karen bemerkt dieses und greift jetzt sofort zu der Wasserflasche.
„Mund auf.“ Flüstert sie und ich versuche ihrer Aufforderung jetzt nachzukommen.
Karens feuchter Pulli liegt weiter auf meinem Hals, während sie nur noch ein Weißes Shirt trägt.
Sie öffnet die Wasserflasche, während sie mich beruhigend an lächelt.
Sanft führt sie diese zu meinem Mund und hilft mir dabei ein paar kleine Schlücke zu Trinken.
Wasser!
Verdammt tut das grade gut!
Ich merke wie ich immer mehr zu mir komme, wie mein Kreislauf sich weiter aufbaut.
„Ka...“ Versuche ich jetzt Karen an zu sprechen.
„Hör auf kleine!“ Fordert Karen mich auf keinen weiteren versuch zu Unternehmen zu sprechen.
Wieder ganz sanft lässt sie mich ein paar Schlücke trinken.
„So ist es gut.“ Lobt sie mich, während ich versuche das Wasser zu trinken.
„Gleich geht es dir wieder besser.“ Versichert sie mir und ich hoffe sie hat recht.
Ich habe noch etwas Kopfschmerzen, aber mein Kreislauf stabilisiert sich langsam wieder.
„Karen...“ Bringe ich jetzt heißer hervor.
„Sei ruhig, bitte!“ Bittet Karen mich und ich schau jetzt zu ihr rauf.
Ihre Augen sind etwas feucht und mitleidend sieht sie zu mir runter.
„Überanstrenge dich nicht.“ Spricht sie weiter und greift jetzt zu meiner Hand und verbindet diese mit ihrer.
„Ich weiß du willst mir sicher was sagen, aber das hat zeit, okay?“ Flüstert Karen zu mir.
„Du kommst erst mal richtig zu dir und nachher haben wir alle zeit der Welt.“ Flüstert sie weiter, während sie mich mit großen Augen ansieht.
Sanft nicke ich.
Karen hat recht.
Ich sollte erst mal richtig zu mir kommen.
Karen löst jetzt ihre Hand von meiner.
„Ich bin sofort wieder da.“ Spricht sie und schnell nicke ich ihr zu.
Wieder verschwindet sie im Bad und keine 30 Sekunden später kommt sie mit einem Nassen Handtuch und tauscht dieses jetzt mit ihrem Pulli aus.
Das Handtuch ist auch um einiges kälter, aber durch dieses merke ich wie mein Kreislauf sich weiter stabilisiert.
Karen hat sich wieder neben mich gesetzt und greift wieder zur Wasserflasche.
Automatisch öffne ich meinen Mund, bevor Karen mir wieder beim Trinken hilft.
Sanft lächelt sie.
„Alles wird wieder gut Ellie.“ Flüstert sie sanft und ich nicke leicht zu ihr.
Mein Kreislauf reguliert sich immer mehr und mehr.
Ich glaube ich bin auch jetzt bereit mich aufzusetzen.
Langsam komme ich hoch und kaum sitze ich halb nehme ich auch meine Beine vom Kissen.
Karen scheint dieses zu beobachten und scheint wenn es nicht gehen würde einzugreifen.
Ich sitze auf meinem Sofa und sehe jetzt direkt in Karens Augen.
Ich habe sie so vermisst und es tut mir so leid!
Sofort bilden sich tränen in meinen Augen.
Augenblicklich falle ich ihr in die Arme und hoffe dieses mal weißt sie mich nicht ab.
„Ich wollte das nie!“ Spreche ich hinaus und fange an zu weinen.
„Ich wollte dich nie so verletzen ich wollte dich nie beleidigen, aber alle haben geglaubt ich würde City verlassen! Niemand hat mir geglaubt und es hat sich so angefühlt als ob meine Familie mir nicht glauben würde, als ob die Frau die mir so viel bedeutet mir nicht glauben würde. Verdammt ja, es waren einige Zufälle da, aber meine Agentin hat sich nach meiner Vertragsdauer erkundigt, so Alibi mäßig, wegen einem leih Angebot, was ich aber zu keinem Zeitpunkt annehmen wollte. Ich wusste davon nicht mal was bis Freitag! Das Gespräch mit dem Trainer, es ging wirklich nur ganz kurz über mich, in der anderen Zeit habe ich geschwärmt wie es ist mit dir jeden Tag zu Verbringen, von dir jedentag zu lernen, wie es sich anfühlt jedentag mit dir zu sein, zu lachen. Ich will doch einfach nur nicht, das ich dich verliere Karen!“ spreche ich unter Tränen und Karen zieht mich jetzt noch näher.
Sanft legen sie uns aufs Sofa.
„Alles gut Ellie!“ Beruhigt sie mich jetzt.
„Ich war kein Stück besser! Ich hätte wissen müssen, das du nicht mal mit der Wimper gezuckt hättest, weil du City so sehr liebst! Ich hätte wissen müssen aber ich hatte angst und.“
„Aus Angst machen Menschen unerklärliche Sachen?“ Beende ich Karens Satz und diese nickt.
„Ja und ich war so gekränkt, so wie du und wir bauschen das auch immer sehr gut zwischen uns auf.“ Lacht Karen leicht und ich nicke.
Sie hat damit so was von Recht!
Ich spreche jetzt wieder zu ihr.
„Aber jetzt sind wir hier! Zusammen! Und sollten darüber reden, wenn die zeit gekommen ist, denn ich will jetzt grade nur bei dir sein! In deinen Armen liegen!“ Erzähle ich Karen was ich jetzt will, was ich mir jetzt wünsche!
Darauf lacht sie sanft.
„Ich will dir nicht zu nah treten kleine, aber willst du vielleicht erst mal duschen gehen?“ Fragt diese Amüsiert und ich werde etwas verlegen.
„Nicht das ich sage das du stinkst oder so, aber du bist nun ja etwas verschwitzt.“ Lacht Karen leicht und sie hat recht, schließlich war ich das letzte mal vor 3 Tagen duschen und irgendwie ekel ich mich grade etwas selber vor mir.
Aber ich war in so einer Trauer, das ich darüber gar nicht nachgedacht habe.
Schließlich wahr das ja auch nicht das einzige Bedürfnis was ich hinten angestellt habe.
Schnell drückt mir Karen eine Kuss auf die Stirn.
„Das muss dir nicht peinlich sein! Du hattest eine Depressivephase, da passiert so was“ Versucht Karen mir nun meine Verlegenheit zu nehmen.
„Außerdem ist eine Dusche sicher auch gut gegen deine Kreislauf Probleme“ Fügt sie noch hinzu.
Sachte nicke ich das ab.
Sie hat recht eine Dusche wäre jetzt wirklich gut.
„Willst du schon mal ins Bad gehen und ich hohle dir was aus deinem Schrank? Dann muss du nicht ganz so viele Meter zurück legen.“ Fragt Karen jetzt ob sie mir meine Klamotten besorgen soll.
Leicht nicke ich ihren vorschlag ab.
Karen steht auf und geht in mein Schlafzimmer, während ich Langsam aufstehe und mich ins Bad begebe.
Ich stütze mich auf der Badewanne ab.
Verdammt!
Mein Kopf fängt wieder leicht an zu brummen.
Karen kommt wieder mit meiner Wäsche und sieht wie ich erschöpft auf der Badewanne sitze.
Sie legt die Sachen auf die Kommode und geht nun in die Hocke.
„Sag mal, wann hast du das letzte mal was gegessen?“ Fragt Karen jetzt sanft und besorgt nach.
Ich Antworte ihr nicht.
„Sag es mir Ellie!“ Befehlt sie mir fast schon.
„Wenn ich dir die Wahrheit sage, dann bringst du mich um“ Lache ich leicht.
Karen schmunzelt auch leicht.
„Also schon etwas länger her?“ Fragt sie und ich nicke.
„Was heißt länger her bei dir?“ Fragt sie nach und ich seufze.
„Montag Morgen, eine Joghurt vorm Training“ Antworte ich leise und Karens Augen werden groß.
„Kein Wunder das du hier umkippst!“ Spricht sie besorgt und wenn sie wüsste das ich auch noch gefühlt einen Halben Liter Wodka getrunken habe plus Tabletten, dann würde Karen hier wirklich die Alarm Glocken Leuten
Weswegen ich ihr davon nichts erzählen werde.
Schließlich denkt sie ja das ich nichts gegessen habe ist der Auslöser
„Aber hast du denn Weniegens was Getrunken?“ Harkt sie nach und sanft nicke ich
„Ja, sonst wäre ich schon längst umgekippt.“ Lache ich leicht zu ihr.
„Na ja ich hätte das nicht so lustig gefunden, denn dann wäre ich nicht hier gewesen und ich will es mir nicht ausmalen, was dann passiert wäre.“ Meint Karen und ich greife zu ihrer Hand.
„Das weiß ich, aber es ist nichts passiert und jetzt bist du ja da.“ Ich schenke ihr ein leichtes lächeln.
„Ja und ich werde auf dich aufpassen!“ Versichert mir Karen und gibt mir einen Kuss auf meinen Haaransatz und irgendwie wünsche ich mir, das sie mich endlich auf den Mund küsst, aber ich sollte nicht Zuviel verlangen.
Vor allem jetzt nicht.
„Du gehst jetzt Duschen! Ich lasse die Tür angelehnt, falls nochmal was passieren sollte, das ich es mitbekomme. Ist das okay für dich?“ Fragt Karen sanft, ob es in Ordnung sei und ich nicke.
Es ist absolut verständlich.
Sie will ja nur auf mich aufpassen.
„Gut ich bin im Wohnzimmer und warte auf dich, aber lass dir ruhig Zeit und mach dich in ruhe Frisch.“ Spricht Karen und ich nicke dieses erneut ab.
Denn langsam wird das reden auch echt anstrengend.
Karen lächelt mir nochmal zu und verlässt das Bad.
Sie lehnt sie die Tür an und ich stehe auf und ziehe mich nun aus und gehe unter die Dusche.

Es ist ein absolut Himmlisches Gefühl, wie das Wasser über meinen Körper fließt.
Es fühlt sich so befreiend an.
Ich fange also an mich jetzt richtig zu Duschen.

Zwischendurch war Karen immer an der Tür und hat gefragt, ob alles in Ordnung sei und das war es auch.

Ich gehe aus der Dusche und ziehe mich an.
Erst jetzt wird mir Klar, dadurch das Karen meine Klamotten ausgesucht hatte, sie komplett alle gesehen hat, inklusive meiner Unterwäsche.
Zwar hat sie mich auch schon öfters nur in Unterwäsche gesehen, oder wenn wir zusammen auf ein Zimmer waren, aber jetzt hat sie alles gesehen und hat sich vielleicht noch die rausgesucht die sie am Hübschesten findet.
Wer weiß?
Vielleicht hat sie auch einfach nach irgendeiner gegriffen.
Obwohl die Farbe schon mal zusammen Passt, beide Teile sind Schwarz.
Ich denke jetzt nicht weiter darüber nach und ziehe mich weiter an.
Sie hat mir noch einen Puma Pulli und eine Puma Jogginghose gegeben und als ich Fertig bin komme ich aus dem Bad.
Karen sitzt auf dem Sofa und ist an ihrem Handy.
Langsam komme ich auf sie zu und sofort nimmt sie mich in den Arm.
„Das fühlt sich doch gleich schon besser an, oder?“ Fragt sie leise in mein Ohr und ich nicke.
„Ja ich fühle mich gut.“ Antworte ich und Karen schmunzelt leicht.
„Das freut mich!“ Summt sie und zusammen legt sie uns aufs Sofa.
Sie zieht mich nah zu ihr und ich lege mein Kopf auf ihre Brust.
Sofort höre ich ihren Sanften Herzschlag und es beruhigt mich ungemein.
Es ist so schön, Karen wieder so nah zu sein.
Wieder mit ihr zu Kuscheln, zu schmusen
Zu wissen sie doch nicht verloren zu haben.
Sanft krault sie meinen Kopf und ich schließe leicht meine Augen.
Auf einmal Klingelt es und Karen nimmt sanft meinen Kopf von ihrer Brust und legt diesen aufs Sofa.
„Wer ist das?“ Frage ich, als Karen zur Tür geht.
Ich schaue auf und sehe, wie Karen einen große Pizzakarton annimmt und wieder die Tür schließt.
Meine Augen werden jetzt groß und Karen sieht dieses.
„Da hat jemand Hunger!“ Lacht sie sanft und ich nicke.
Sie stellt den Karton mit der Pizza vor mir auf den Tisch.
„Mozzarella mit Rucola, war richtig, oder?“ Fragt sie spitzt, schließlich weiß sie wie ich meine Pizza liebe!
Ich nicke heftig.
Sofort öffne ich den Karton und ich glaube ich habe mich noch nie so sehr über was zu essen gefreut.
Sofort greife ich nach einem Stück und Karen schmunzelt.
„Lass es dir schmecken, meine Kleine“ Meint sie und ich fange an zu essen.
Der erste Bissen fühlt sich so wunderbar an!
Vor allem wenn man seid Tagen nichts mehr gegessen hat.
Ich schaue nur zu Karen, welche mich amüsiert beobachtet.
„Nimm dir auch eins!“ Meine ich mit vollem Mund zu ihr und sie lächelt leicht.
„Okay eins ist ja keins!“ Lacht sie und greift nun auch zu der Pizza.
Zusammen essen wir die Pizza auf.
Ich muss zugeben ich bin echt satt, aber ich habe ja die letzten tage nichts gegessen.
„Gute Idee?“ Fragt Karen mit ihrem sanften lächeln und ich lächel und lege mich in ihre Arme.
„Ja, wie so oft!“ Meine ich und Karen lächelt und wir legen uns wieder aufs Sofa.
Wir schauen uns nur tief in die Augen.
„Soll ich über Nacht bleiben?“ Fragt Karen und sofort nicke ich.
„Das würde mich total freuen!“ Antworte ich mit Strahlenden Augen.
Karen lächelt sanft.
„Gut.“ Antwortet sie kurz und knapp.

Wir lagen gemeinsam noch 10 Minuten auf meinem Sofa, bevor wir uns Bett fertig gemacht haben.
Jetzt gehen wir gemeinsam in mein Schlafzimmer.
Ich öffne die Tür und gemeinsam gehen wir auf mein Bett zu.
Fuck!
Die Flasche Wodka steht noch auf dem Nachttisch und diese scheint auch Karens blick gefangen zu haben, genau wie die Tabletten neben dieser.
Sofort sieht sie mich geschockt an, bevor sie geradewegs zu meinem Nachttisch steuert.
„Was hast du getan Ellie?“ Fragt sie sofort aber ich antworte ihr nicht.
Was soll ich ihr den sagen.
Hey Karen, ich habe mich betrunken aus Liebeskummer, weil ich dachte ich hätte dich verloren.
Und Hey, außerdem wollte ich einfach schlafen und alles vergessen.
Das hört sich doch bescheuert an!
„Antworte mir Ellie!“ Befehlt mir Karen schon fast und ich atme durch, bevor ich auf sie zu komme.
„Ich habe nur gestern ein bisschen was getrunken nichts schlimmes.“ Versuche ich sie zu beruhigen auch wenn ich weiß, das dieses sie nicht beruhigen wird.
Und eigentlich ist ein bisschen auch untertrieben.
Ich habe mich gefühlt in den Koma getrunken
„Ein Bisschen? Die Flasche ist fast komplett leer.“ Karen scheint kurz davor zu sein die Fassung zu verlieren.
Die Flasche war ja auch schon angefangen, aber ob sie mir das glaubt fragwürdig.
„Sie war schon angefangen! Ich habe wirklich nicht viel getrunken.“ Versichere ich ihr, aber sie scheint das nicht ganz zu glauben.
„Lügst du mich da auch nicht an?“ Fragt sie streng und ich nicke kurz.
„Ja, ich wollte es ja auch nicht, aber“ Ich rede nicht weiter.
Karen legt nun ihren Kopf schief und hebt ihre Augenbraue an.
„Aber?“ Fragt sie und ich atme durch.
„Ich dachte damit kann ich mich in den Schlaf trinken.“ Antworte ich ihr.
„Weil die Schlaftabletten ja noch nicht gereicht haben, oder?“ Fragt sie Sarkastisch und ich atme einmal durch.
„Keine sorge, das sind die Pflanzlichen aus dem Bad.“ Antworte ich ihr etwas genervt.
Karen schaut mich weiter mit hochgezogener Augenbraue an.
„Ellie?“ Fragt sie und kommt jetzt einen schritt auf mich zu.
„Hast du mich wieder Belauscht?“ Fragt sie und ich weiche etwas zurück.
Fuck, das habe ich ihr grade bestätigt, als ich zu ihr meinte es seien die gleichen wie im Bad,
Denn woher hätte ich das denn wissen sollen, wenn ich sie nicht belauscht hätte.
Ich hätte einfach meine Klappe halten sollen.
„Nein, wobei soll ich dich den belauscht haben?“ Stelle ich mich jetzt dumm und hoffe Karen glaubt mir dieses?
Sie kommt einen weiteren schritt auf mich zu.
„Lüge mich nicht an!“ Meint sie ernst und ich schlucke leicht.
„Vielleicht habe ich den ein oder anderen Gesprächs fetzten gehört.“ gebe ich dann doch jetzt zu und ich weiß nicht ob das so eine gute Idee war.
Karen schaut mich ernst an.
„Du magst es aber auch wirklich gerne nicht auf das zu hören, was man dir sagt, oder?“ Fragt sie jetzt nach, während ich mein Blick auf den Boden gesenkt habe.
Ich wollte doch nur Klarheit!
Ich wollte doch nur wissen was jetzt Sache ist.
„Es tut mir leid...“ Murmel ich kleinlaut.
Karen schüttelt nur sanft den Kopf.
„Jetzt ist es auch egal.“ Meint sie und wendet sich von mir ab und greift zu den Tabletten.
Ich schaue dabei jetzt wieder zu ihr.
Sie öffnet die Packung.
„Ich bin mir sicher, das du nicht gefühlt 50 davon nehmen solltest.“ Meint sie mit etwas Sarkasmus
Sie übertreibt aber wirklich
Ich habe ein paar mehr genommen und keine 50!
Na gut es waren schon 8 aber es sind ja keine gefährlichen.
Irgendein Pflanzen scheiß!
„Man kann als bedarf sicher mehr nehmen.“ Meine ich jetzt zu ihr.
Karen dreht sich nun zu mir um.
„Soll ich das nach Googlen?“ Fragt sie streng und ich atme durch.
Es hat ja kein Sinn
„Ja okay, man soll nur 1 nehmen.“ Gebe ich leicht genervt zu.
„Und wie viele hast du genommen?“ Fragt Karen und ich seufze.
„Montag 4 und Gestern 4“ Antworte ich ihr und rolle mit den Augen.
Das sind irgendwelche Pflanzlichen Pillen und keine Chemischen.
Da passiert ja nichts.
„Das sind aber mehr als eine.“ Spricht Karen und ich verdrehe wieder die Augen, welches kurz ein stechen durch meinen Kopf schickt.
Aber nur kurz und schnell klingt dieses auch wieder ab.
Ironisch klatsche ich jetzt.
„Gut gezählt Sherlock Holmes.“ Meine ich zu ihr und Karen schaut mich jetzt finster an.
„Haha! Von wem hast du die überhaupt?“ Fragt sie jetzt nach und kurz überlege ich ob ich ihr sagen sollte, das sie von Carlie sind.
Nicht, das Karen der anderen Torfrau noch an die gurgel geht das nächste mal wenn wir wieder mit der Nationalmannschaft unterwegs sind.
„Von wem hast du die?“ Wiederholt sie ihre frage.
Genervt stöhne ich aus.
„Von Carlie! Sie hat sie mir mitgegeben, als ich ihr von meinen Schlafproblem berichtet hatte, kurz nachdem das mit Georgia war.“ Erkläre ich Karen, warum ich diese habe.
Sie Atmet einmal tief durch.
„Wenn ich die in die Finger bekomme!“ Brummt sie sichtlich wütend.
Aber warum?
Ich hätte sie mir auch einfach hohlen könne aus der nächsten  X beliebigen Apotheke.
„Beruhige dich. Ich hätte sie mir auch selber hohlen können.“ Versuche ich sie jetzt zu beruhigen.
Karen atmet einmal durch.
„Das denke ich nicht.“
Sie zieht nun die Packungsbeilage raus und hält mir diese hin.
Ich gehe auf sie zu und fange an diese zu lesen.
„Ich war mir im Bad schon sicher, das ich die schon mal gesehen habe, aber ich wusste nicht woher und als du sagtest, das du sie von Carlie hattest ist es mir eingefallen, woher ich die kenne.“ Fängt sie an zu erzählen während ich den Zettel weiter überfliege
Bis zum großen Feld worauf steht.
„Verschreibungspflichtig“
Etwas geschockt schaue ich zu Karen.
Verdammt!
Das erklärt grade aber einiges!
Und ich dachte es wäre nur auf den Alkohol und dem nichts essen drauf zurück zuführen, das ich zusammen gebrochen bin
„Carlie hat dir was von ihrem Verschreibenden Tabletten abgedrückt, die sie von ihrem Psychiater bekommt, nach dem Tot ihrer Mutter und du nimmst einfach 4 auf einmal! Mit Alkohol! Kein Wunder das du umkippst!“ Meint Karen und ich bin echt geschockt.
„Ich wusste das doch nicht! Ich dachte das wären irgendwelche Baldrian Dinger“ Erkläre ich Karen jetzt.
Ich hatte doch wirklich keine Ahnung.
„Wirklich ich schwöre hätte ich das gewusst, dann hätte ich sie nicht genommen, geschweige den angenommen.“ Erkläre ich Karen jetzt weiter.
Ich habe doch nicht damit gerechnet, das diese wirklich so gefährlich in hohen Dosierung sind.
Ich dachte wirklich nicht das diese mir so gefährlich werden können.
Was wäre passiert wenn ich mehr genommen hätte?
Hätte ich wirklich sterben können?
„Hey ganz ruhig kleine.“ Spricht Karen jetzt sanft und kommt auf mich zu
Aber ich bin immer noch in Panik.
Es hätte vielleicht wirklich schlimmer enden können!
Was wäre wenn mein Körper sie nicht direkt wieder ausgekotzt hätte?
Was wäre wenn ich umgekippt wäre und Karen erst später gekommen wäre.
Hätte ich wirklich schwere folgen von so einer dummen Aktion haben können?
Karen scheint meine Panik zu sehen und nimmt nun meine Hand.
„Alles gut!“ Beruhigt sie mich.
„Aber was ist wenn noch irgendwas anderes passiert, als Nachwirkung oder so?“ Frage ich etwas Panisch.
Zwar geht es mir jetzt recht in Ordnung.
Mein Kreislauf ist wieder relativ Normal, aber was ist wenn ich wirkliche Schäden davon trage?
Karen schmunzelt sanft.
„Wir werden Morgen direkt mit Lola darüber sprechen und das absegnen“ Spricht Karen, das Morgen der weg zu unsere Ärztin führt.
„Du dürftest die letzten Tage viel Geschlafen habe, oder?“ Harkt sie nach und ich nicke
Dieses Stimmt.
Ich habe wirklich viel geschlafen und auch relativ gut, wenn man überlegt, was alles in meinem Kopf vor sich ging, aber das ist ja auch kein Wunder bei irgendwelchen verschreibenden Tabletten vom Psychiater.
Kurz nicke ich
Vielleicht ist es ja auch gar nicht so dramatisch ich weiß  ja auch nicht in welcher Dosierung Carlie die nimmt und eigentlich muss man so was erst einschleichen, bevor sie ihre volle Wirkung entfalten, oder?
Ich weiß es nicht!
Ich kenne mich damit doch nicht aus!
Aber sie haben mich wirklich umgehauen.
Ich dachte es wäre der Alkohol auf nüchternen Magen, aber ich habe vorher schon Alkohol auf nüchternen Magen getrunken und es war nie so schlimm wie gestern und heute.
„Aber kannst du mir eins Versprechen Ellie?“ Fragt Karen jetzt und unterbricht meine Gedanken.
Kurz blicke ich zu ihr auf und nicke ich sanft zu.
Was soll ich ihr versprechen.
„Das du nicht zur Flasche greifst, oder zu irgendwelchen anderen mitteln, sondern mich anrufst!“ Sagt Karen jetzt das was sie sich wünscht, was ich ihr Versprechen soll.
Ich schaue ihr in die Augen und nicke.
„Ja“ Antworte ich ihr fest.
Sanft lächelt sie.
„Und wenn du auf mich sauer bist und diese tun willst, versprichst du mir, das du dann Jill, oder irgendwem anders anrufst“ Fordert sie mich auf diese zu tun, wenn sie der Grund sei.
Erneut nicke ich.
„Mache ich.“ Antworte ich und jetzt lächelt Karen wieder.
„Gut! Weil das ist keine Lösung!“ Spricht sie fest und ich nicke.
Sie hat ja recht!
Es ist ja wirklich keine Lösung
Aber es hat sich gestern noch richtig angefühlt.
„Außerdem will ich mir nie sorgen machen das so was irgendwann mal schief geht, weil das könnte ich mir nie verzeihen!“ Spricht sie weiter
„Das weiß ich.“ Atme ich tief durch und Karen nimmt mich nun in den Arm.
Sanft lege ich meinen Kopf auf ihre Schulter.
„Ich will einfach nicht das es dir schlecht geht kleine, denn so kann ich dich nicht sehen“ Spricht Karen und krault mir sanft den rücken.
Das weiß ich doch!
Aber süß, das sie dieses immer wieder wiederholt.
„Das will ich auch nicht.“ Meine ich kurz und Karen löst sich und zieht mich nun auf mein Bett.
Zusammen legen wir uns hin.  
Sanft liegen wir uns gegenüber und wir starren uns in die Augen, während unsere Hände miteinander verbunden sind.
„Danke Karen!“ Bedanke ich mich für den heutigen Tag, dafür das sie so liebevoll war, auf mich aufgepasst hat.
Ich will mir wirklich nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn sie nicht gekommen wäre.
Karen schmunzelt etwas.
„Nicht dafür! Morgen klären wir alles was geklärt werden muss, aber jetzt schlafen wir und Morgen bleibe ich bei dir! Egal was irgendwer sagt! Ich verspreche nicht noch einmal das ich bei dir bleibe und dann gehe! Selbst wenn sie mich wegzerren wollen, dann wehre ich mich.“ Versichert Karen mir und ich lächel breit.
Das ist so niedlich von Karen!
„Das ist süß von dir!“ Meine ich zu ihr und sie zieht mich nun näher an sich.
„Ich tue alles, damit es meiner kleinen besser geht!“ Flüstert sie zärtlich.
„Ich passe auf dich auf.“ Flüstert sie weiter zart gegen mich, bevor sie sanft meine Stirn küsst.
„Danke, wirklich ich habe das nicht verdient nach all dem.“ Meine ich mit reue zu Karen, welche nur sanft den Kopf schüttelt.
„Darüber reden wir Morgen und ich bin auch nicht mehr sauer! Okay? Und jetzt komm her.“ Ich lege mich jetzt nah an sie und Karen löffelt mich nun.
Ich habe dieses so sehr vermisst!
„Gute Nacht, meine Kleine.“ Flüstert sie von hinten und ich schließe die Augen.
„Gute Nacht Karen.“ Flüster ich nun auch und ich genieße jetzt einfach nur die Wärme ihres Körpers, die mich wärmt
Ihre Atmung an meinem Nacken und wie sie schützend ihren Arm um mich gelegt hat, alles ist so schön!
So Perfekt!
Das habe ich vermisst die letzten tage.
Meine Atmung wird immer ruhiger und ich schlafe in Karens Armen ein.
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