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Die Falsche Saison um sich zu verlieben

von Alibyx
GeschichteRomance, Freundschaft / P18 / FemSlash
30.12.2020
18.06.2021
54
257.995
11
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23.04.2021 6.589
 
Als wir diese betreten sind alle schon ausgelassen an Feiern und machen Fotos mit dem Pokal.
Ich lächle zu Karen und diese schaut nur sanft zu mir.
Pauline kommt auf uns zu.
„Auf geht’s!“ Meint sie und drückt uns den Pokal in die Hand.
„Und jetzt zeigt mir euer Sieger lächeln!“ Meint diese und zielt mit der Kamera auf uns.
Karen und ich halten gemeinsam den Pokal.
Ich zeige auf diese, während Karen Peach zeigt!
„Genau so!“ Meint Pauline und sie benimmt sich wie eine Profiphotographin, welches uns zum schmunzeln bringt.
„Kommt schon mehr Energie!“ Fordert sie und wir fangen an zu Lachen und stellen den Pokal nun vor uns und stellen uns mit verschränkten Armen dahinter.
Neben Pauline stehen Gemma und Tessa, die dieses amüsant verfolgen.
„Genau so! Pose für die Kamera!“ Meint Pauline total überzogen.
Aber irgendwie macht es mir Spaß zusammen mit Karen zu Posen.
Ich springe jetzt auf ihren Rücken, während sie den Pokal hält.
Gemeinsam Jubel wir und Pauline knipst erneut Bilder von uns.
„Perfekt! Und jetzt Küsst den Pott!“ Meint sie, bevor ich von Karen runter gehe.
Wir halten den Pokal zwischen uns und Pauline knipst erneut wie wild drauf los.
Karen drückt mir diesen jetzt in die Hand und legt einen Arm um mich.
„Was für Models hier!“ Lacht Pauline, auch Tessa und Gemma kichern leicht.
Karen dreht sich nun zu mir und sieht mich leicht verlegen an.
Sanft drückt sie mir einen Kuss auf die Wange und Pauline fotografier dieses direkt.
Leicht verlegen lächel ich.
„Thats the Spirit!“ Meint sie und Karen löst sich jetzt von mir.
Sanft schaut sie mich mit leicht geröteten Wangen an.
Pauline nimmt uns den Pokal jetzt aus der Hand.
„Ich habe heute ein Foto für euch!“ Unterbricht sie mich und Karen, dabei uns einfach nur gegenseitig anzusehen.
Wir schauen sie fragend an.
„Ah ja, ihr kennt ja den Joke ja gar nicht.“ Lacht diese und ich vermute es ist wieder irgendwas was im Deutschen total lustig ist.
Ich schaue also wieder zu Karen und diese schaut mich weiter sanft an.
„Ich dachte, das wäre ein schöne Pose.“ Meint sie, während sie sich etwas Nervös auf die Unterlippe beißt.
Mit einem hauch von Rosa auf meinen Wangen nicke ich dieses ab.
„Das war es!“ Antworte ich ihr.
Noch lieber wäre es mir natürlich gewesen, wenn sie meine Lippen geküsst hätte!
Steph trudelt nun auch endlich ein und damit sind wir vollzählig fürs Gruppenbild.
Sofort stellen wir uns auf und Jubeln.

Wir haben uns umgezogen und jetzt fahren wir im Bus, während Laut Musik durch die Boxen ertönt.
Wir feiern ausgelassen.
Zusammen sitzen Gemma, Pauline, Karen und ich in einem vierer sitzt.
Gemma Filmt mit ihrem Handy durch den Bus.
„CHAMPIONS!“ Ruft sie durch diesen.
Ich schaue mich auch um und habe die ganze zeit ein breites lächeln auf den Lippen.
Vielleicht weil wir gewonnen haben?
Aber eher weil ich nicht aufhören kann an Karen zu denken, wie sie sanft meine Wange geküsst hat!
Es war so verdammt schön!
„An was denkst du?“ Fragt Karen flüsternd in mein Ohr.
Sofort schaue ich zu ihr und sie lächelt sanft, während sie leicht auf ihrer Unterlippe kaut.
Ich schenke ihr ein sanftes lächeln und beuge mich vor zu ihrem Ohr.
„An dich!“ Flüster ich dort hinein und sofort färben sich unsere Wangen gemeinsam rot!
„Verdammt ey!“ Unterbricht Pauline uns und sofort schrecken wir auf.
„Wenn ich für jedes mal wo ich euch beiden Flirten sehe n Euro bekommen würde, dann wäre ich nach einem Tag schon Millionärin.“ Lacht sie jetzt und ich schaue verlegen drein, während Karen nur ihrer Besten Freundin die Zunge raus streckt.
„Halt einfach die Klappe Pauli!“ Meint diese und Pauline formt ein kleines Herz.
Meine Wangen bekommen noch mehr Farbe als eh schon.
Es ist mir so unangenehm!
„Du bist echt eine Pauli!“ Lacht Karen und Pauline schlägt diese jetzt leicht gegen ihren Oberarm.
„Ohne mich wärst du nichts KB!“ Lacht sie leicht und Karen nickt.
„Das stimmt!“ Antwortet sie, bevor sie wieder zu mir sieht und wir uns wieder gegenseitig in den Augen der anderen verlieren.

Wir kommen zurück ins Hotel.
Janine und Caro laufen mit der Box durchs Hotel und wir alle laufen ihnen hinter und Tanzen durch die Lobby.
Steph hält den Pokal und wir Tanzen alle zusammen als Team.
Zusammen gehen wir auf die Dachteerasse.
Janine und Caro stellen nun die Box ab und gemeinsam als Team haben wir einfach nur Spaß.
Einige von uns sind mit Klamotten in den Pool gesprungen und tanzen, feiern dort weiter.
Zusammen Tanze ich nun mit Keira und Georgia.
Auf einmal spüre ich 2 Arme die mich von hinten hochheben.
„Hey!“ Rufe ich und drehe mein Kopf sofort der Ursache zu.
Karen sieht mir direkt in meine Augen.
Sie lächelt schelmisch und ich weiß sofort was sie vor hat.
„Oh Nein! Das lässt du bleiben!“ Drohe ich ihr, aber sie lächelt einfach nur breit.
Sie macht keine anstellten mich runter zulassen.
Vorsichtig geht sie in meine Hosentasche und nimmt mein Handy.
Georgia und Keira stehen nur amüsiert daneben.
Beide haben ein breites lächeln auf ihren Lippen und machen nicht grade Anstalten mir helfen zu wollen.
Karen drückt ihnen jetzt mein Handy in die Hand und bewegt sich mit mir Richtung Pool.
Ich fange jetzt an zu kreischen.
„Karen!“ Kreische ich als wir  immer näher an diesen kommen.
Ich strampel etwas, aber Karen hält mich weiter nur fest.
Sie stehlt sich jetzt an den Rand.
„Das wagst du ni“
Karen springt und ich kann den Satz nicht beenden, da wir gemeinsam ins kühle Nass tauchen.
Sofort tauchen wir auf und ich sehe zu Ihr.
Karen ist sich halb am Tot lachen.
Verdammt!
Jedes mal wenn sie herzhaft lacht kommen ihre süßen Grübchen so sehr zu Geltung.
Leicht schubse ich sie.
„Fick dich!“ Murmel ich und Karen lacht einfach herzhaft weiter.
Warum ist sie noch ein Stückchen mehr attraktiv, wenn sie so herzhaft lacht?
Sanft legt sie jetzt ihre Hände um mich.
„Ich fand es lustig.“ Murmelt sie und auf ihren Lippen ist ein zufriedenes grinsen.
Ich schaue sie nun an und fang auch an zu lachen.
Ihre Braunen Augen schauen direkt in meine.
Leicht verliere ich mich in ihnen während Karen mich zärtlich an meiner Hüfte hält.
Sanft beißt sie sich auf die Lippe.
Irgendwie will ich sie jetzt grade Küssen!
Auch wenn es alle sehen würden, wäre es mir in dem Moment so was von Egal!
Weiter schaue ich ihr in ihre Augen.
Auf einmal Schreit eine altbekannte Stimme über die Teerasse.
Sofort schauen Karen und ich zu diese.
Steph schreit, während Jill, Ellen, Georgia und Demi sie zum Pool zehren.
„Ich warne euch! Wenn ihr mich da rein schmeißt!“ Schreit sie über die Teerasse und alle Augen sind auf Steph gerichtet.
Inklusive meine und Karens.
Jill lacht herzhaft.
„Es tut mir leid Cap, aber das muss sein.“ Entschuldigt sich Jill mit einem breiten grinsen.
„Ich bring dich um Jill!“ Knurrt Steph.
Sie sind nur noch ein paar Meter entfernt.
Alle schauen gespannt zu ihr.
Jill lächelt weiter.
„Okay!3...2...1“ Zählt sie runter und zusammen schmeißen sie Steph in den Pool, welche augenblicklich auftaucht.
Jetzt schubsen Demi und Georgia, Ellen und Jill hinein und sofort fängt Steph laut an zu lachen.
„Karma!“ Antwortet sie mit einem lauten lachen als die beiden auftauchen.
Demi und Georgia lachen sich halb kaputt, bevor auch die beiden ins Becken springen.
Kaum Taucht Georgia auf, stürzt sie sich von hinten auf Steph.
„Hey, runter von mir GG!“ Schimpft sie und versucht die kleinere von sich runter zubekommen, aber Georgia krallt sich an ihrem Rücken fest.
Jill und Ellen lachen amüsiert über diesen Anblick, wie Georgia sich an den Rücken unseres Captains krallt.
Karen nimmt nun meine Hand und so schenke ich ihr wieder meinen Blick.
„Wollen wir zu ihnen?“ Fragt sie sanft und ich nicke, bevor sie mich mit zu ihnen zieht.

„Na ihr Turteltäubchen.“ Lacht Jill worauf Karen ihr sofort Wasser ins Gesicht spritzt.
„Halt die klappe Jill!“ Meint sie, aber Jill lächelt nur weiter.
Georgia ist nun auf Stephs rücken geklettert und diese scheint das jetzt auch zu zulassen.
„Ich habe doch nicht gesagt.“ Erwidert Jill und schaut in der Gegend umher, als ob sie nichts getan, oder gesagt hätte.
Karen schüttelt nur mit den Kopf.
„Du bist mir eine Jilli!“ Seufzt sie und Jill legt einen arm um sie.
„Ja, und zwar die, ohne die du nicht könntest.“ Antwortet sie und schaut kurz sanft zu mir.
„Nach Ellie natürlich.“ Bringt sie jetzt spitz hervor.
Karen löst augenblicklich ihren Arm von Jill und versucht sie jetzt unter Wasser zu drücken.
Ich schaue den beiden zu, wie sie Kämpfen.
Ein Arm legt sich um mich und ich schrecke etwas auf, bevor ich zu  Ellen schau, die nur freundlich wie immer lächelt.
Sie nickt mir nur zu.
„Ich hoffe, das sie dich glücklich macht.“ Flüstert Ellen und ich schaue sie verblüfft an.
Meint sie Karen?
Sie zwinkert mir zu.
„Denk nicht, ich wüsste nicht, warum du in der Nacht bei Janine und Caro so niedergeschlagen warst.“ Erklärt sie und ich schaue sie weiter nur an.
Wusste Ellen es die ganze Zeit?
„Ich bin nicht Blind!“ Lacht diese und schaut zu Karen die immer noch mit Jill Kämpft.
„Ich bin vielleicht keine Frau der großen Worte! Aber ich sehe es wie ihr euch anseht und das nicht erst seid der US reise!“ Erklärt sie und ich schaue sei überfragt an.
„Außerdem hat Karen es doch wohl zu offensichtlich gemacht.“ Lacht sie und weiter schaue ich sie nur sprachlos an.
Sie lacht leicht.
„Liebe macht also wirklich Blind!“ Kichert sie weiter und davon bekommen meine Wangen wieder einen roten anstrich.
„Sag es ihr! Sie wird dir das bestätigen, was du auch denkst, vertrau mir!“ Sagt sie und zwinkert mir erneut zu.
Immer noch mit verschlagende Sprache stehe ich vor ihr.
Auf Ellens Lippen liegt weiter ein zufriedenes lächeln.
„Denn sie sieht dich nicht erst seid Kurzem so an.“ Meint sie und löst sich von mir und lässt mich sprachlos hier stehen.
Ellen hat es die ganze zeit schon mitbekommen?
Bevor ich es überhaupt richtig wusste?
Whao!
Das überfordert mich leicht.
Mir ist es nie aufgefallen, das Karen vielleicht wirklich verliebt in mich sein könnte.
„Was ist den bei dir passiert?“ Fragt nun die Stimme, von der Person, an die ich eben noch gedacht habe.
Kurz schüttle ich mich.
„Ich war einfach nur in Gedanken.“ Antworte ich schnell und Karen grinst.
„Was für Gedanken?“ Fragt sie interessiert nach und ich schau nur zu ihr auf.
„Ach einfach nur an Heute.“ Antworte ich auf ihre Frage und Karen zieht mich wieder zu sich.
Sanft lächelt sie während ich wieder ihr in die Augen schau.
Ich denke wieder über Ellens aussagen nach.
Ich vertraue ihr, aber ich will Karen jetzt noch nicht fragen, schließlich entwickelt sich es ja grade gefühlt von alleine, von daher!
Karen zieht mich zu sich und sanft lege ich mein Kopf auf ihre Brust.
Ihr Herz schlägt sanft dort gegen.
Sanft und ganz zärtlich drückt sie mir einen Kuss auf den Haaransatz
Sofort schaue ich zu ihr hoch.
Mit einem sanften lächeln schaut sie zu mir.
„Ich mag dich Ellie.“ Murmelt sie leise und ich schaue weiter zu ihr hoch.
„Ich mag dich auch Karen!“ Antworte ich sanft mit etwas Verlegenheit zurück.
Leicht lasse ich meinen Kopf wieder auf ihre Brust fallen.
„Ey ihr zwei?“ Schreit Jill und sofort schrecke ich auf.
Karen schaut nun zu ihr.
„Soll ich herkommen und dir noch mehr geben?“ Fragt Karen sie angriffslustig worauf Jill nur lacht.
„Ne, lass mal, du scheinst mit wichtigerem Beschäftigt zu sein.“ Antwortet diese mit einem zwinkern und Karen verdreht die Augen.
„Da hast du recht! Also gehe mir nicht mehr auf die Nerven!“ Meint sie und dreht sich zu mir.
Sanft schaut sie mir auf die Lippen.
„Wollen wir raus? Du hast schon blaue Lippen!“ Spricht Karen mich auf meine Blauen Lippen welches ich abnicke.
Da auch wenn um mein Herz diese wärme ist, mir doch etwas kalt ist.
Gemeinsam gehen wir aus dem Pool.
Karen begibt sich zum Stapel Handtücher, die irgendwer parat gelegt hat und wickelt mich sanft in eins ein.
„Ich will ja nicht, das du frierst.“ Spricht sie zärtlich und schenkt mir ein leichtes lächeln.
Nach und nach gehen immer mehr auf ihre Zimmer, schließlich ist es ja schon Spät.

Karen öffnet die Tür und schnell gehen wir aus den Nassen Sachen heraus.
Schnell ziehen wir uns um, bevor wir uns zusammen aufs Bett legen.
Sanft kuschel ich mich an Karen und genieße die Wärme, die ihr Körper ausstrahlt.
„Das war heute ein Tag, oder?“ Fragt sie nun in die stille hinein und ich nicke sofort.
„Ja, einer der besten mit dir!“ Antworte ich und Karen zieht mich näher zu sich.
„Das kann ich nur zurück geben.“ erwidert sie und sie krault mir sanft den rücken.
Sofort schließe ich genussvoll die Augen.
Meine Atmung wird immer ruhiger und ich merke wie ich immer schläfriger werde in den Armen von Karen aus denen ich nie wieder hinaus will.
„Schlaf schön.“ Murmelt Karen sanft und ich brumme zufrieden, bevor ich friedlich in ihren Armen einschlafe.

Ich spüre wie mir jemand sanft meinen Rücken krault.
Verschlafen öffne ich die Augen und sofort schaue ich in das braune paar von Karen.
Sanft lächelt sie mir zu und direkt wird mir warm ums Herz.
Ich liebe Karen einfach so sehr!
„Morgen.“ Flüstert sie zärtlich worauf mein lächeln breiter wird.
„Morgen Karen.“ Wünsche ich ihr also auch einen guten Morgen.
Sie lächelt mich weiter voller liebe an.
„Wie fühlst du dich Champion?“ Fragt sie jetzt mit einem kleinen schmunzeln.
„Großartig und du Spieler des Spiels und Torhüterin des Turniers?“ Frage ich etwas spitz, denn ich weiß das Karen es nicht mag wenn sie so viel persönliches Lob bekommt.
Sie grinst und beißt sich leicht auf die Lippen.
„Gut, aber die Torhüterin des Turniers bist immer noch du für mich.“ Flüstert sie jetzt und meine Wangen nehmen etwas an Farbe zu.
Ich antworte ihr nicht darauf, denn ich weiß wie es weiter gehen würde.
Außerdem bin ich noch nicht wach genug um eine Diskussion mit ihr zu führen.
Deswegen lasse ich dieses und lasse ihre Aussage einfach so im Raum stehen.
„Wollen wir uns fertig machen und was Frühstücken?“ Fragt Karen und ich nicke.
Heute Vormittag haben wir einen strammen Zeitplan.
Nachdem Frühstück geht es ins Abschluss Meeting, danach gibt es auch schon wieder Mittag, bevor ich mit Al die Wäsche Packen darf, bevor ich meine Koffer packen muss.

Nach dem Frühstück sitze ich im Abschluss Meeting.
Es ist nicht sonderlich erwähnenswert.
Die Trainerin lobt unsere Vorbereitung und spricht darüber wie es Morgen ablaufen wird.
Richtung 13 Nehmen wir den Flieger nach Manchester, danach haben wir bis Montag den 9.9 frei da am Samstag unser erstes Spiel gegen Reading ist.

Nachdem Meeting begeben wir uns zum Mittag und jetzt bin ich auf den Weg zu Al.
Ich gehe also den Flur entlang zum Trikotraum.
Es sind erst knapp 2 Wochen von meiner Strafarbeit um, auch wenn ich mich mit Al echt gut verstehe, sogar mehr als das!
Hoffe ich trotzdem, das ich nicht jedentag in Manchester diese verrichten muss.
Ich gehe nun durch die große Tür und sehe, das die Deutsche schon fleißig angefangen hat.
Fast alle Koffer sind befüllt mit unseren Sachen.
Weingens habe ich dann mehr zeit für meine eigenen Koffer.
„Hey Champ!“ Begrüßt mich Al die um die Ecke kommt.
Ich schenke ihr sofort ein lächeln.
„Hey.“ Begrüße ich sie nun auch.
„Ich habe schon fast alles fertig, aber ich bräuchte noch deine Hilfe, bei den Trainingsklamotten.“ Spricht sie und zeigt auf den Stapel von Klamotten und ich nicke zu und fange damit an.
Sanft lächelt Al zu mir.
„Was ist so dein Fazit von der Tour?“ Fragt sie jetzt nach, was ich wohl von der Tour gehalten habe.
Leicht lächel ich und schau zu ihr auf.
„Sie war nicht schlecht.“ Antworte ich mit einem kleinen sanften lachen.
Schließlich war sie das ja wirklich nicht!
Sie war wirklich schön.
Die sportliche Leistung hat gestimmt, aber was noch viel wichtiger ist.
Ich bin Karen so viel näher gekommen!
„Dachte ich mir.“ Zwinkert Al nun zu mir und ich lächel leicht.
„Und was ist dein Fazit?“ Frage ich bei der Jüngeren deutschen nach, wie sie die Tour sieht.
„Gut! Ich habe ein weiteres Land gesehen und endlich mir ein Galaxy Trikot gekauft.“ Erzählt sie von ihren Highlights.
Interessant!
Was auch immer Galaxy ist, wahrscheinlich ein Football Team, oder ein Basketball Team.
„Hört sich gut an, aber verzeih mir wenn ich frage was für ein Trikot hast du dir gekauft?“ Harke ich jetzt doch bei der Trikot frage nach.
Sachte kichert sie.
„LA Galaxy? Klingelt es? Hat Beckham auch für gespielt.“ Antwortet sie und jetzt klingelt es natürlich auch bei mir.
„Ja, sorry hat nicht direkt geklingelt.“ Entschuldige ich mich bei ihr mit einem leicht verlegenden grinsen.
„Nicht schlimm, sicher war jemand anderes in deinem Kopf“ Erwidert Al mit einem kichern und dreht sich wieder zum Koffer.
Sie hat damit zwar mal nicht recht, da ich grade mal nicht an Karen gedacht habe.
Was ein Wunder!
Al die es zu Kenntnis genommen hat, das ich auf ihre Bemerkung nichts erwidert habe spricht jetzt weiter.
„Mein Lieblingsspieler spielt für sie und deswegen hatte ich jetzt mal die Gelegenheit mir ein Trikot zu bestellen, ohne gefühlte 100€ Versand kosten.“ Fügt sie noch hinzu und räumt ein stapel Shirts in einen der großen Metallkoffer
„Wer ist das denn?“ Frage ich weiter nach auch wenn ich mir sicher bin diesen nicht zu kennen, da mir niemand einfällt, der für LA spielt.
Al dreht sich wieder zu mir.
„Jonathan dos Santos!“ Spricht sie und betont es mit starken Mexikanischen Akzent, wo ich einfach mal raus schließe, das er Mexikaner ist.
„Kenne ich nicht, hört sich aber interessant an.“ Erwider ich und räume meinen Stapel in den anderen Koffer.
Leicht lacht Al.
„Ja, sein Bruder Giovanni ist auch berühmter.“ Sagt sie noch, aber auch der Name Giovanni dos Santos sagt mir nichts, aber ich kann ja nicht alle Fußballer kennen.
„Aha interessant.“ Nicke ich das jetzt alles ab.
„Also auch ein gutes Fazit von der Tour?“ Harke ich nochmal nach ob das auch alles war.
Sanft lacht sie.
„Ja, generell die Erfahrung.“ Spricht sie und nimmt sich den nächsten stapel Shirts.
„Ich habe eine neue gute Freundin gefunden.“ Zwinkert sie in meine Richtung.
„Nette Leute kennen gelernt, also wirklich gut“ Erzählt sie zu ende.
Aber was für neue Leute?
„Welche neuen Leute?“ Frage ich nun nach.
Sanft lächelt Al.
„Du natürlich, aber auch der Rest des Teams welches ich kennengelernt habe waren immer sehr freundlich zu mir, obwohl ich ja nur irgendeine Praktikantin bin.“ Erwidert Al und packt den stapel Shirts in den Koffer.
„Das hat ja nicht damit zu tun, das du „Nur“ eine Praktikanten bist, hier behandeln wir jeden gleich.“ Versichere ich ihr, das alle hier gleichgestellt sind, schließlich sind wir alle Menschen!
„Außerdem noch Praktikanten!“ Lächel ich zu ihr.
„Bald vielleicht National Trainerin, oder so!“ Zwinker ich zu der kleinen, die nur leicht kichert.
„Ja, mal schauen wo mein weg nach dem Studium hinführt, aber bis dahin ist ja noch viel zeit.“ Erwidert sie und hat damit ja auch recht.
Wir unterhalten uns noch etwas, bevor ich in mich von ihr verabschiede und jetzt meine Koffer packen gehe.

Als ich ankomme ist Karen schon fleißig am Packen.
„Na so schnell schon fertig?“ Fragt sie mich und ich nicke.
„Ja. Al hatte schon vieles erledigt und deswegen hat es nicht so lange gedauert.“ Erkläre ich Karen warum ich nur ungefähr eine Halbe stunde fort war.
„Aha, aber sag mal? Wie lange musst du noch Strafarbeit verrichten?“ Fragt Karen jetzt interessiert nach und ich stöhne genervt auf.
„3 Monate insgesamt.“ Antworte ich ihr leicht frustriert, da es noch so lange ist.
Karen hat nur ein schmunzeln auf ihren Lippen.
„Tja, das hast du dir schließlich selbst eingebrockt.“ Lacht sie leicht und ich schaue sie jetzt leicht Bockig an.
„Ja, aber ne!“ Mecker ich jetzt und Karen lacht.
„Doch! Du hättest dir 2 mal überlegen müssen dich mit Steph anzulegen.“ Lacht sie weiter und ich verdrehe die Augen.
Sie hat ja recht!
Ich kann froh sein, das ich nicht raus geflogen bin.
„Ja, aber ich habe es ja nicht mit Absicht getan! Es war aus dem Affekt. Weil sie mich dir weggenommen hat!“ Meine ich und Karen legt ihren Kopf leicht schief.
Stimmt!
Ich hatte ihr ja nie gesagt warum ich so wütend auf Steph und ihre Bestrafung Methode war.
„Wie meinst du das?“ Harkt Karen jetzt fragend nach.
Ich atme einmal durch.
„Ihr habt mich alle ignoriert und es tat weh! Vor allem als du mich ignoriert hast und als ich erfahren habe das Steph der Auslöser war bin ich etwas an die decke gegangen.“ Erkläre ich nuschelt, weil es mir doch etwas unangenehm ist.
Karen lacht nur leicht.
„Aha du bist also „etwas“ an die decke gegangen?“ Fragt sie mit hörbaren Sarkasmus.
Ich schau sie einfach nur an.
Weiter lacht sie sanft.
„Also für mich war das etwas mehr, als nur etwas.“ meint sie und lacht dabei weiter.
Ich verdrehe jetzt die Augen.
„Okay, etwas viel.“ Spreche ich leicht murmelnd.
„Du bist förmlich ausgerastet.“ Meint Karen drauf und lacht weiter.
Sie scheint das ziemlich amüsant gefunden zu haben.
Ich fange wieder an zu schmollen.
„Ich hatte aber auch einen guten Grund!“ Plädiere ich jetzt und Karen schaut mich nur sanft an.
„Naja deswegen hättest du nicht direkt so an die decke gehen müssen, aber es ist ja jetzt passiert.“ Spricht sie und wendet sich jetzt von ihrem Koffer ab und kommt auf mich zu.
„Es war ja nicht das letzte mal, das klein Ellie ihre Aggression nicht ganz unter Kontrolle hatte.“ Zwinkert sie und lacht dabei schelmisch, bevor sie ihren Arm um mich legt.
Leicht stoße ich sie weg.
„Das stimmt nicht!“ Meine ich und Karen fängt nun an herzhaft zu lachen.
„Doch, aber du lässt dich halt von deinen Gefühlen leiten.“ Meint Karen und legt wieder ihren Arm um mich.
„Was eigentlich keine schlechte Eigenschaft ist, aber du solltest trotzdem manchmal nachdenken bevor du handelst.“ Gibt Karen mir als Tipp.
Und irgendwie hat sie ein wenig recht.
Ich lasse mich oft von meinen Gefühlen und Emotionen lenken.
„Aber das mag ich auch an dir.“ Spricht Karen jetzt sanft und ich schenke ihr ein lächeln.
Was liebt sie eigentlich nicht an mir?
„Wollen wir den jetzt runter und was zu essen schnappen?“ Fragt sie und ich nicke.
Zusammen gehen wir runter zum Mittag.

Als wir Fertig waren sind wir hoch und haben unsere Koffer weiter gepackt.
Irgendwann ist Karen verschwunden.
Sie meinte sie geht zu Pauline und so habe ich alleine meinen Koffer soweit alleine gepackt.
Als sie wieder gekommen ist sind wir noch zum Abendessen gegangen.

Karen und ich sind wieder auf unserem Zimmer.
Sie liegt auf ihrer Seite des Bettes und starrt ihr Handy leicht Nervös an.
Ich frage mich was sie hat?
Ich sitze auf meiner Seite und schaue sie nur fragend an.
„Was ist los KB?“ Frage ich jetzt nach und diese lächelt nur etwas Nervös.
„Ach nichts!“ Mein sie nur und starrt wieder gebannt auf ihr Handy.
Ich beuge mich jetzt leicht rüber zu ihr.
Schnell zieht sie das Handy zu sich.
Sie schmunzelt.
„Hat man dir nicht beigebracht die Privatfähre anderer zu respektieren?“ Fragt sie mit einem leichten lächeln.
Und ich seufze leicht.
„Ja, aber was macht dich so Nervös?“ Frage ich sie weiter.
„Nichts macht mich Nervös!“ Erwidert sie und ich kann sehen, das sie lügt!
Leicht lache ich und knuffe ihr zärtlich in die Seite.
„Komm schon! Mir kannst du es doch sagen.“ Versuche ich sie jetzt zum reden zu bringen.
Darauf lächelt sie nur sanft.
Ihr Handy vibriert und sofort schaut sie auf dieses.
Auf ihren Lippen formt sich jetzt ein leichtes lächeln.
„Was ist den nur los?“ Frage ich sie erneut leicht verwirrt, doch jetzt dreht sie sich zu mir.
Sanft lächelt sie mich an.
„Erfährst du in 5 Minuten.“ Antwortet sie und ich verstehe es nicht ganz.
Was ist den in 5 Minuten?
„Wieso, was ist den in 5 Minuten?“ Frage ich sie und sie lacht leicht.
„Geduldig sein, kannst du wirklich nicht, oder?“ Fragt sie leicht schmunzelnd und ich rolle mit den Augen.
Da hat sie zwar vollkommen recht mit, aber trotzdem will ich jetzt wissen, warum sie so Nervös ist, oder war.
Und ich will auch wissen, was in 5 Minuten den passieren wird.
„Du wirst es gleich erfahren.“ Meint Karen jetzt auf mein Augen rollen und ich nicke leicht.
„Na gut!“ gebe ich mich jetzt geschlagen.
Sie lächelt sanft und greift zu meiner Hand.
Augenblicklich werde ich rot.
Was hat das zu bedeuten?
Es Klopft an unsere Tür.
Wer ist das?
Es kommt keine Antwort und Karen schaut mich sanft an.
„Willst du mitkommen?“ Fragt sie und ich schaue sie weiter verwirrt an.
Kurz nicke ich und wir beide stehen auf.
Ich bin immer noch etwas überfragt, folge ihr aber aus der Tür.
Vor diese steht eine Tasche, die Karen nun nimmt und mit mir los geht.

Sie zieht mich durch den Flur und raus aus dem Hotel.
Ich sehe sie weiter fragend an.
Was hat sie vor?
Wir laufen an ein paar unsere Teamkameradinnen vorbei, die uns nur Komisch anschauen.
Da Karen mich schon fast hinter sich her zieht.
„Karen, warum hast du es den jetzt so eilig?“ Frage ich sie, doch sie Antwortet nicht und zieht mich weiter.
Ich frage mich immer noch was sie vor hat.
Sie läuft mit mir auf ein Taxi zu welches vor dem Hotel steht.
Ich schaue sie weiter fragend an.
Sie öffnet nur die Tür.
„Na komm schon! Hüpf rein!“ Meint sie und ich bin immer noch sichtlich verwirrt, komme aber ihrer Aufforderung nach.
Karen steigt nun auch ein und nickt dem Taxi Fahrer zu.
„Wo fahren wir hin?“ Frage ich sie.
Doch Karen Antwortet nicht.
Sanft nimmt sie meine Hand.
„Lass dich einfach überraschen!“ Murmelt sie und ich nicke, es bleibt mir ja nichts andere übrig, denn wenn Karen sich vorgenommen hat es mir nicht zu sagen, bis wir da sind, bekomme ich das auch nicht aus ihr Herausgekitzelt.
Das Taxi setzt sich in Bewegung und wir fahren los, zwar weiß ich immer noch nicht Wohin, aber das ist nur halb so schlimm.
Auch wenn ich es wissen will!
Aber ich weiß, das es mir egal ist, solange Karen bei mir bleibt.

Wir sind seid knapp 10 Minuten unterwegs.
Aufmerksam verfolge ich die Straßen, um an den Schildern erkennen zu können wo wir hin fahren.
Ein großes Schild mit der Aufschrift.
„SANTA MONICA“
Springt mir ins Auge
Ich schaue Karen nun an und diese lächelt leicht.
Santa Monica!
Karens Heimat, da wo sie aufgewachsen ist.
Ich schaue sie mit großen Augen an.
Unsere Hände sind immer noch verbunden.
„Was machen wir hier?“ Frage ich sie verwundert.
Karen antwortet nicht und schaut mich weiter sanft an.
Das Taxi bleibt stehen und Karen lächelt mir weiter sanft zu.
Schnell bezahlt sie den Betrag und wir steigen aus.
Sofort als ich aussteige blicke ich auf den Pier!
Auf den Strand!
Auf das Meer!
Es ist Wunderschön!
Es ist in Orang tönen gehalten, durch die untergehende Sonne.
Ich drehe mich jetzt zu Karen die weiter sanft lächelt.
„Du hast immer noch nicht gesagt was wir hier machen.“ Versuche ich jetzt endlich Antworten aus ihr herauszubekommen.
Sie legt nun sanft ihren arm um mich.
„Das wirst du noch früh genug sehen!“ Antwortet Karen und geht mit mir Richtung Pier.
Gemeinsam gehen wir auf diesen zu.
Karens Arm liegt immer noch um mich und zusammen betreten wir jetzt den Pier.
Ich schaue mich sorgfältig um.
Das Meer ist Wunderschön, so wie die Untergehende Sonne dort die Schatten drauf wirft.
Leise hört man das Meer rauschen.
Ich stelle mir vor, wie wunderbar es für Karen gewesen sein muss hier aufzuwachsen.
Wir gehen auf eine große Treppe zu, die zum Strand führt.
Als wir dort ankommen ziehen wir unser Schuhe aus und ich kann es fast schon gar nicht mehr erwarten, den Sand mit meinen Füßen zu berühren.
Endlich haben wir uns unsere Schuhe ausgezogen und jetzt setze ich den ersten Fuß in den Sand.
Es ist angenehm warm!
Karen steht noch auf der Treppe und scheint mich zu beobachten, wie ich voller Freude dort stehe.
Ich liebe Strände, aber diese ist nicht mit dem in Sundersland, oder Southampton zu vergleichen!
„Gefällt es dir?“ Fragt sie nun und ich schaue jetzt direkt in ihre Augen.
Ja mir gefällt es!
„Es ist wunderschön!“ Antworte ich und strecke meine Hände nach Karen aus.
Diese lacht zärtlich, bevor sie nach meinen Händen greift und auch mit ihren Füßen den Sand betritt.
Ich strahle sie einfach nur an.
Ich liebe es hier!
„Es wird noch besser, kleine!“ Meint sie und ich schaue sie fragend an.
„Was hast du geplant?“ Frage ich sie etwas verlegen.
Karen lächelt weiter sanft.
„Du wirst es schon noch sehen!“ Meint Karen und schaut mir tief in die Augen.
Kurz verliere ich mich in ihren.
Sie sind so wunderschön!
Wir stehen dort einfach nur, strahlen beide und mein Herz hört nicht auf gegen meine Brust zu schlagen.
„Wollen wir etwas Spazieren gehen?“ Unterbricht Karen fragend die stille und ich nicke.
„Liebend gerne!“
Wir schlendern über den Strand, Hand in Hand.
Es ist gut besucht.
Viele Pärchen sitzen auf Decken am Strand verteilt.
Aber darauf achte ich kaum, den es ist einfach schön, wie Karen und ich hier lang spazieren.
Karen schaut nun auf ihre Uhr.
„Such dir mal einen schönen Platz aus.“ Meint sie und ich schaue jetzt fragend zu ihr.
Warum?
„Wieso?“ Frage ich sie nun.
„Mach es einfach.“ Meint sie und ich schaue mich um.
Ich würde liebend gerne irgendwo hingehen, wo nicht ganz so viele Leute sind, was schwer ist, da der Strand sich mit jeder Minute mehr und mehr füllt.
Aber ich entdecke ein noch recht leeren Platz, bei den Felsen und zeige dort hin.
„Wollen wir da hin?“ Frage ich Karen und diese nickt, bevor wir zusammen dort hin schlendern.

Karen öffnet nun ihre Tasche und zieht eine Decke aus dieser.
Sie legt diese auf den Sand.
„Setzt dich.“ Bittet sie mir platz zu nehme und sofort tue ich dieses.
Schnell setzt sich Karen neben mich und kramt in der Tasche rum.
Ich schau sie fragend an.
Was sucht sie in der Tasche?
Karen kramt weiter in diese und ich beschließe sie einfach machen zulassen.
Ich schaue also über den Strand, der sich immer mehr und mehr fühlt, aber wieso?
Wieso kommen so viele?
Sanft merke ich wie sich ein arm um mich legt.
Sofort schaue ich zu Karen.
Ein sanftes lächeln hat auf ihren Lippen platz genommen, während sie mir liebevoll in die Augen schaut.
Auf meinen Lippen formt sich direkt ein breites lächeln.
Ich liebe es wie sie mich ansieht!
Ich liebe es wie sie sanft ihren Arm um mich legt!
Ich liebe einfach alles an ihr!
Wir schauen uns weiter in die Augen.
Jedes mal könnte ich mich in diesem Kastanienbraunen Augen verlieren.
Sie sind so wunderschön!
Auf einmal kracht es im Hintergrund und schlagartig wende ich mein Blick von Karen ab zur der Geräusch quelle.
Über dem Meer ist ein Feuerwerk gestartet und ich schaue es mit großen Augen an, bevor ich wieder zu Karen sehen.
Diese lächelt zufrieden.
Fragend schau ich sie an.
„Was ist das?“ Frage ich nun nach und Karen schmunzelt leicht.
„Jeden Mittwoch im September veranstalten die Leute von Santa Monica ein Feuerwerk. Jeder ist eingeladen dieses zusehen. Egal ob Arm, reich, Amerikaner, oder Europäer! Es soll eine Gemeinsamkeit symbolisieren, da so viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen hier leben.“ Erklärt mir Karen und ich finde es interessant und eine schöne Idee.
„Und ich dachte dir würde es vielleicht gefallen es zu sehen.“ Spricht Karen sanft und ich nicke.
Ich liebe Strände und Feuerwerk ist immer schön anzusehen.
Vor allem wenn sich die Sonne langsam sinkt und man von der Frau die man so sehr liebt im Arm gehalten wird!
Ich schaue jetzt wieder aufs Meer und bewunder das Feuerwerk.
Es ist so schön!
In so vielen Bunten Farben beleuchtet es den Himmel, der in dunklen Rottönen gehalten ist.
Sanft lege ich meinen Kopf auf Karen schulter.
Sie zeiht mich näher an sich und ich spüre ihre angenehme wärme.
Weiter schaue ich zum Feuerwerk hinauf.
Es war wirklich eine gute Idee von Karen.
Morgen fliegen wir wieder nach Hause und das ist ein absolut schöner Abschluss für die Tage, die wir uns näher gekommen sind.
Und ich hoffe vom ganzen Herzen, das sich das in Manchester nicht ändern wird!
Karen nimmt meine Hand und verbindet diese jetzt mal wieder mit ihrer.
Ich schaue jetzt zu ihr und sie lächelt einfach nur aus vollem herzen.
„Ellie?“ Fragt sie sanft.
Langsam nehme ich mein Kopf von ihrer Schulter und schaue wieder direkt in ihre glänzenden Augen.
„Ja Karen?“ Antworte ich ihr leise.
Karen schaut einmal zu unseren Händen, bevor sie wieder zu mir schaut.
„Versprichst du mir was?“ Fragt sie nun und sofort nicke ich.
Ich würde ihr alles versprechen.
Karen beißt sich kurz auf die Unterlippe.
„Bleibst du bei mir?“ Fragt sie etwas nervös.
Zwar weiß ich nicht genau was sie damit meint, aber ich bleibe bei ihr!
Vielleicht meint sie ob ich auch bei ihr bleibe, wenn wir wieder in Manchester sind.
Aber egal was sie meint ich bleibe bei ihr!
Wenn sie bei mir bleibt.
„Ich bleibe bei dir Karen!“ Antworte ich ihr und sofort breitet sich ein lächeln auf ihren Lippen aus.
Sanft beugt sie sich zu mir und küsst meinen Haaransatz
„Bleibst du denn auch bei mir?“ Frage ich jetzt leicht Nervös nach.
Karen lächelt.
„Ja! Ich bleibe bei dir kleine.“ Flüstert sie gegen meine Stirn und drückt mir dort einen kurzen Kuss drauf.
Ich weiß immer noch nicht was das ist zwischen uns.
Es ist mehr als Freundschaft, aber ist es Liebe?
Von mir ja, aber von ihr?
Ich werde es sicher erfahren.
Irgendwann und bis dahin genieße ich es wie es zwischen uns ist.
Auch wenn ich endlich ihre Lippen auf meinen Spüren will!
Aber irgendwann werde ich dieses und bis dahin liebe ich es einfach wie sie mir zärtlich meine Stirn küsst.
Ich lege wieder meinen Kopf auf Karens schulter und schaue wieder zum Himmel.
Das Feuerwerk neigt sich langsam dem ende zu.
Karens und meine Hand liegen immer noch zusammen verbunden auf der decke und ich will sie auch nicht freiwillig lösen.
Aber Karen tut dieses und fängt wieder an in der Tasche herumzukramen.
Ich schaue ihr einfach nur dabei zu.
Sie braucht nicht lange um das zu finden was sie gesucht hatte.
Sanft lächelt sie und überreicht mir einen kleinen Briefumschlag.
Aufgeregt was in diesen sei nehme ich diesen an.
Ich ziehe einen Zettel raus und öffne diesen sofort.
Die Zeichnung von Karen!
Die von dem Tiger und der Löwin!
Ich schaue mit großen Augen zu ihr.
„Ich will das du sie bei dir hast!“ Meint Karen und weiter schaue ich sie mit großen Augen an.
„Danke.“ Bedanke ich mich bei der älteren und falle ihr um die Arme.
Sofort vergrabe ich mein Gesicht in ihren Schultern, während Karen mir sanft den rücken tätschelt.
„Dafür nicht, meine Löwin.“ Flüstert Karen sanft in mein Ohr.
Ich schaue jetzt wieder zu ihr auf strahle sie einfach nur an.
Diese Zeichnung ist so schön!
Weil sie Karen und mich zeigt, aber nicht so, das sie jeder verstehen kann.
Denn nur wir 2 könne sie verstehen!
„Mein Tiger.“ murmel ich sanft und Karens lächeln wird breiter.
Ich liebe sie einfach nur und ich wüsste nicht was und jetzt noch trennen kann!
Es fehlt nur noch der letzte schritt!
Der letzte schritt, das Karen sanft ihre Lippen auf meine legt und sagt das sie mich liebt!
So wie ich sie liebe.
Aber ich bin mir sicher es wird nicht mehr lange dauern, bis dieses Passiert.
Und bis dahin genieße ich es wie es ist!
Schließlich will ich nichts überstürzen, genau wie Karen.
Diese schaut jetzt auf ihre Uhr und ihr breites lächeln verschwindet etwas.
Ich folge ihren Blicken.
Es ist schon halb 11.
„Müssen wir schon gehen?“ Frage ich etwas traurig und Karen nickt.
„Ja leider.“ Spricht sie und ich schaue sie jetzt mit meinem Hundeblick an.
„Nicht noch 5 Minuten?“ Frage ich sie mit großen Augen und Karen schmunzelt leicht.
„Okay, aber nur weil ich deinen Augen nicht widerstehen kann.“ Lacht sie sanft und ich strahle sie an.
„Danke.“ Bedanke ich mich bei ihr und ich lehne mich sanft an sie.
Ich überlege, ob ich sie fragen soll ob wir ein Foto zusammen machen wollen.
Denn irgendwie will ich diesen Moment festhalten.
Ich ziehe also mein Handy aus meiner Tasche und öffne die Kamera.
Karen lächelt sanft und ich denke sie hat dagegen nichts einzuwenden.
Wir beide lächeln in die Kamera.
Sanft beugt sich Karen jetzt und küsst meine Stirn und sofort halte ich dieses fest.
Ich packe das Handy wieder in meine Hosentasche und Karen lächelt mich sanft an.
„Wir müssen leider jetzt wirklich los, aber ich verspreche dir wenn wir nächstes Jahr beim She Belives cup sind, dann wiederholen wir das auch wenn es dann in Florida ist und nicht in Kalifornien.“ Versichert mir Karen das wir dieses wiederholen.
Sofort stimme ich dieses mit einem Nicken zu, bevor wir aufstehe und Karen die decke einsteckt.
Danach verbindet sie unsere Hände wieder miteinander.
Sanft schaut sie zu mir und ich schenke ihr einfach nur ein breites lächeln.
Wir gehen gemeinsam zurück.
Hand in Hand.
Wir gehen wieder zu der Straße wo wir noch auf das Taxi warten.
Als dieses vorfährt steigen wir beide ein.
Wir schweigen während der Fahrt, aber es ist ein schönes schweigen.
Unsere Hände sind immer noch miteinander verbunden und es fühlt sich einfach nur großartig an.

Wir kommen am Hotel an und wir steigen aus.
Sofort begeben wir uns auf unser Zimmer.
Karen stellt die Tasche nebens Bett und ich schaue einfach nur zu ihr.
„Die Tour war so schön.“ Spreche ich schmunzelt und Karen nickt.
„Eine der besten, die ich jemals mitgemacht habe!“ Meint sie und ich lächel sie breiter an.
„Und du hast ja schon schließlich viele mitgemacht.“ Scherze ich sanft worauf Karen nur eine Augenbraue hoch zieht.
„Ja, aber keine kommt annähernd an diese heran, weil ich so viel zeit mit dir verbringen konnte!“ Summt sie und kommt auf mich zu.
Sanft schlingt sie ihre Arme um mich und ich bin ehrlich, dass ist alles was ich brauche, nachdem ich mich sehne!
Sanft drückt mir Karen einen Kuss auf die Wange.
„Wir sollten uns aber zu ruhe legen Morgen geht es zurück nach Hause!“ Spricht Karen sanft und sie hat ja recht.
Morgen geht es früh raus und wieder nachhause.
Wir machen uns also Fertig und packen die Sachen ein die wir Morgen nicht mehr brauchen.
Danach legen wir uns hin.
Sanft löffelt Karen mich von hinten und ich schließe genussvoll die Augen, bevor ich friedlich in ihren Armen einschlafe.



Hey, ich bedanke mich wieder fürs lesen und außerdem für die konstruktive Kritik zum letzten Kapitel.
Dadurch hoffe ich ich konnte in diesem Kapitel schon etwas davon umsetzen.
Die Tour hat sich doch etwas mehr in die Länge gezogen als sie sollte, das wird wahrscheinlich mit einer der gründe gewesen zu sein.
Im nächsten Kapitel geht es ja auch nach Manchester zurück und dann mal schauen wie es dort weiter geht :)
Danke fürs Lesen und euch alles gute, bleibt gesund!
Aliby
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