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Die Falsche Saison um sich zu verlieben

von Alibyx
GeschichteRomance, Freundschaft / P18 / FemSlash
30.12.2020
18.06.2021
54
257.995
11
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18.04.2021 6.221
 
Ich sitze also auf der Dachteerasse.
Karen hat sanft einen Arm um mich gelegt und gemeinsam Lachen wir mit Jill und Ellen.
Doch zwischendurch starre ich rüber zu Georgia, sie sitzt etwas von uns Entfernt und Steph hält sie in ihren Armen.
Georgia hat grade wieder eine Trauerphase
Meistens kommt diese am Abend!
Aber Steph ist da und hält sie fest und gibt ihr die Kraft.
„Steph hat alles Unterkontrolle“ Flüstert Karen und ich nicke sanft.
Sie hat recht, wenn jemand Georgia helfen kann, dann Steph.
„Du hast ja recht.“ Meine ich und atme tief durch.
Steph kommt wieder zu uns und lässt Georgia da jetzt alleine sitzen.
„Ist alles in Ordnung?“ Frage ich Steph sofort und diese lächelt und nickt.
„Ja, es wird besser!“ Antwortet sie leicht frustriert.
„Aber sie will mal wieder nicht reden.“ Erzählt sie und ich schaue sie verständnisvoll an.
„Sie wird es irgendwann tun! Sie vertraut dir! Sie brauch nur noch etwas Zeit.“ Meine ich zu Steph und diese nickt nur.
Georgia kommt zu uns.
„Ich hohle mir was zu Trinken, soll ich euch was mitbringen?“ Fragt sie in unsere kleine runde.
Wir lehnen das Angebot alle ab.
Georgia nickt und geht sich etwas zu Trinken hohlen.

Georgia ist nun seit knapp 10 Minuten weg und so langsam mache ich mir sorgen.
Auch Steph scheint sichtlich Nervös.
Sie wippt immer hin und her.
„Ich schaue mal nach Georgia.“ Meint sie, steht auf und geht.
Sofort will ich hinterher, aber Karen zieht mich zurück.
Ihre Augen schauen sanft zu mir hoch.
„Lass Steph alleine gehen. Sie hat schon alles im griff.“ Meint Karen und ich lasse mich wieder neben sie fallen.
Sie hat ja recht!
Steph hat alles in griff bei G.

Es vergehen weitere 10 Minuten und ich werde stutzig.
Ich stehe jetzt auf.
„Ellie wo willst du hin?“ Fragt Karen und will mich wahrscheinlich wieder aufhalten.
Ich seufze.
„Ich schaue nur kurz nach Steph, dann komme ich wieder.“ Verspreche ich Karen und diese nickt widerwillig
„Okay, aber komm wieder! Meine Arme fühlen sich so leer an, wenn du nicht in ihnen liegst!“ Spricht Karen sachte in mein Ohr und ich werde rot.
„Das werde ich!“ Flüster ich zurück und mache mich auf den Weg zu dem Zimmer der 2.

Ich laufe den Flur entlang und komme letztendlich an dem Zimmer der beiden an.
Sofort Klopfe ich!
Keine Antwort
Ich klopfe erneut.
Wieder keine Antwort!
Ich beschließe also jetzt die Tür zu öffnen.
Doch sie ist verschlossen.
Wo sind die beiden?
Ich bekomme etwas Angst, aber sie verfliegt schnell.
Sicher sind sie irgendwo anders.
Steph ist bei ihr!
Also brauche ich mir keine Sorgen zu machen, also gehe ich wieder hoch zu Karen und den anderen.
Ich gehe die Treppen hoch.
Immer noch fragend wo die beiden sind.
„Ellie?“ Fragt eine bekannte stimme völlig aufgelöst
Ich drehe mich um und sehe zu Steph.
Sie ist blass und schaut mich total fertig an.
„Bitte sag mir, das du weißt wo GG ist?“ Meint Steph und sie macht mir angst.
Ich dachte sie wäre bei ihr?
Ich schüttel den Kopf.
„Nein! Ich dachte sie wäre bei dir.“ Antworte ich mit etwas angst in der Stimme.
Steph drückt mir einen Zettel in die Hand.
Sofort falte ich diesen auf und fange an Georgias Handschrift zu lesen.

„Steph!
Mach dir bitte keine sorgen! Ich bin nur etwas spazieren um meinen Kopf frei zu kriegen.
Ich bin einfach gegangen und ich weiß, das dass nicht richtig war, aber du hättest mich nie alleine gehen lassen! Ich bin gleich wieder da!
Danke deine GG“

Lese ich das geschriebene von Georgia und ehrlicherweise beruhigt es mich.
Georgia hat ja wenigstens gesagt was sie macht und ist nicht einfach abgehauen.
Aber Steph scheint das trotzdem Nervös zu machen.
„Sie geht nicht an ihr Telefon! Ich mache mir sorgen!“ Redet Steph weiter und jetzt kriege ich auch wieder Angst.
Warum geht sie nicht ans Handy!
Sie weiß doch, das Steph sofort die Alarm Glocken läutet, wenn Georgia nicht erreichbar ist.
„Was ist wenn...“ Steph redet nicht weiter und ich schaue sie geschockt an.
Nein! Georgia würde sich nichts antun!
Dafür hat sie Zuviel zu verlieren!
Sofort versuche ich Steph dieses Klar zu machen.
„Nein! Denk so was nicht! Das würde Georgia nie tun.“ Ich hoffe ich bekomme Steph beruhigt
Diese vergräbt ihren Kopf in ihre Hände.
„Wie kannst du dir so sicher sein?“ Fragt Steph nach und ich seufze.
„Sie hat zu viel, was sie nie aufgeben könnte.“ Versuche ich sie weiter zu beruhigen.
Steph scheint dieses aber nicht zu beruhigen.
Sie wird langsam immer Nervöser.
„Aber sie redet so oft vom Aufgeben!“ Sagt Steph Nervös und ich schaue sie an.
Wie meint sie das?
Was meint sie damit?
„Wie, was?“ Frage ich jetzt nach.
Stephs Atmung wird schneller.
„Sie hat gefragt wie ich mit Rückschlägen umgehe. Ich habe ihr gesagt ich lasse die Emotionen zu, aber weiß wann es Zeit ist diese wieder wegzusperren Habe ich ihr gesagt, dann hatte sie gefragt ob ich jemals daran gedacht habe aufzugeben, wenn alles ohne Ausweg schien. Ich habe gesagt, das man nach Verletzungen, oder Schicksals Schlägen öfters Kurz drüber nachdenkt, man aber sich durch Freunde, Familie fokussieren sollte, auf das was wichtig ist. Sie hat erzählt, das sie sich manchmal fragt wie es ist wenn man aufgibt, wie die anderen einen sehen. Ich habe ihr versucht klar zu machen, das Aufgeben nie eine Option ist, denn so stärkt man seine Gegner und schwächt seine verbündeten. Georgia hat sich für den Ratschlag bedankt und hat dann das Thema nicht mehr angerührt. Ich dachte es wäre vom Tisch, aber wenn sie sich jetzt was, dann!“ Steph kann nicht weiter reden sie steht vor mir wie gelähmt, auch ich bekomme wieder Panik.
Ich hoffe wirklich, das Georgia keinen Mist baut.
„Wenn sie doch nur reden würde! Dann hätte ich ihr helfen können.“ Meint Steph und unterdrückt die ersten Tränen.
Verdammt!
Das macht mir grade echt angst.
Die Situation fängt an mich zu überfordern und der Fakt, das Steph vor mir steht und fasst die Fassung verliert, macht das alles nicht besser!
„Wenn ich nur wüsste, was damals passiert ist! Dann hätte ich ihr mehr helfen können!“ Wirft Steph sich nun vor.
Ich überlege kurz.
Ich habe sie schließlich gefunden, aber soll ich Steph davon erzählen?
Ein Gelächter halt durch das Treppenhaus.
Jill, Ellen und Karen kommen die Treppen runter.
„Ellie!“ Spricht sie und nimmt mich in den Arm.
Sie zieht mich zu sich und Ellen legt einen Arm um Steph und tröstet ihre Beste Freundin.
Jill steht zwischen uns.
„Was ist passiert? Wo ist Georgia?“ Fragt sie nach und in ihrer Stimme schwingt etwas angst mit.
„Wir wissen es nicht!“ Sagt Steph und hält weiter ihre Tränen zurück.
Jill und Ellen schauen sie schockiert an, während ich nur weiter in Karens Armen liege und diese ihr Augen auf mich gerichtet hat.
„Sie meldet sich nicht! Ich habe das Hotel abgesucht! Sie hat geschrieben sie geht Spazieren, aber sie meldet sich nicht und ich bekomme langsam angst.“ Erzählt Steph und Karen schaut weiter zu mir.
Beruhigend schaut sie mich an, aber auch in ihrem Blick spiegelt sich eine leichte Angst.
„Beruhige dich Steph!“ Meint Ellen.
Doch Steph lässt sich nicht beruhigen.
„Nein Ellen! Was ist wenn.“
Es ist Still niemand sagt was.
Was bedeutet, das wir es alle für möglich halten.
Niemand traut sich das schweigen zu brechen.
Jill zückt ihr Handy und ruft Georgia an.
Es Klingelt.
Bitte geh einfach dran!
Denke ich mir und bette, das sie dran geht.
Aber das Telefon tutet weiter.
Steph schluckt schwer und mir fangen an die ersten Tränen hinunter zu laufen.
Sofort zieht mich Karen näher zu sich.
Ellen schaut bedrückt zu Steph, während Jill mit Hoffnung ihr Handy anstarrt
Es klingelt weiter und es fühlt sich so surreal an.
Schließlich geht die Mailbox an.
Niemand sagt was.
Der Piep Ton kommt und sofort bricht Steph aus.
„Verdammt GG! Komm sofort zurück! Ich sterbe hier vor Sorge! Bitte tu nichts! Bitte ich will dich nicht verlieren!“ Spricht Steph und tut jetzt wirklich alles um ihre Tränen nicht zu zeigen.
Jetzt breche ich aus.
Doch ich zeige meine Tränen.
„Georgia! Bitte wir stehen alles zusammen durch! Wie damals! Bitte komm zurück und tue nichts dummes! Ich liebe dich doch so sehr! Wer soll mich den Aufziehen? Wer soll mich mobben? Wer soll sich den mein geschwärmt anhören? Mit wem soll ich den lästern? Mit wem soll ich die beschießen Wetten eingehen? Mit wem soll“
Die Zeit ist Vorbei!
Sofort vergrabe ich mich wieder Karens Arme.
Jill legt auf.
„Fuck!“ Schreit sie raus und fasst sich in die Haare.
„Ich rufe jetzt die Polizei!“ Meint diese und fängt an zu wählen.
Niemand hält sie auf.
Karen streichelt mir sanft über den Rücken.
„Ich hätte mehr tun müssen!“ Wirft Steph sich selbst an den Kopf.
Ellen schüttelt heftig den Kopf.
„Nein! Du hast alles getan.“ Versucht sie Steph zu beruhigen.
„Ich will doch nur wissen, was wirklich passiert ist! Dann kann ich ihr helfen.“ Meint Steph und ich löse mich von Karen, diese schaut zärtlich zu mir.
„Ich kann dir sagen was passiert ist!“ Meine ich nur und Steph schaut zu mir.
„Wirklich?“ Fragt sie nach und ich nicke.
„Ich sage dir alles was ich weiß, wenn das hilft, das es dir besser geht, das du sie besser verstehen kannst.“ Meine ich und Steph fällt mir um die Arme.
„Danke Ellie! Das wird mir helfen sie besser zu verstehen!“ Murmelt Steph und ich löse mich.
Jill und Ellen schauen uns an.
„Macht ihr das, wir bewachen das Telefon und sagen sofort was, wenn wir Neuigkeiten haben!“ Versichert Jill uns und schaut zu Karen.
„Ich bleibe bei Ellie!“ Sagt diese sofort mit fester Stimme.
Ellen nickt.
„In Ordnung!“ Meint sie und sie geht mit Jill, während Karen, Steph und ich uns in das Zimmer von Karen und mir begeben.
Sofort Setzen wir uns auf unser Bett.
Karen hält mich in ihren Armen, während Steph gegenüber von uns sitzt.
Ich Atme noch einmal durch.
Karen hält mich fest, als ob ihr leben davon abhängig wäre.
Steph spielt Nervös mit ihren Fingern.
„Also.“ Fange ich nun an zu erzählen.
„Ich kam zu G, da wir uns verabredet haben“
Ich muss schwer schlucken.
Ich habe grade so angst um sie!
„Sie hat die Tür nicht aufgemacht, also bin ich nach einer gewissen Zeit selbst reingegangen.“ Erzähle ich weiter und merke wie jeder Satz, denn ich sagen will schwerer wird hervor zu bringen.
„Ihr Wohnung war verwüstet und ich wusste nicht, was hier vorgefallen war.“
Ich fange an schneller zu Atmen.
Karen streichelt mir sanft über mein Handrücken und dieses Beruhige mich etwas.
„Ich habe gesehen, das die Schlafzimmer Tür auf war und bin dort hinein gegangen.“
Meine Kehle führt sich wie zugeschnürt an.
Die Gedanken Georgia, da so noch mal zu sehen bringt mich fast um den Verstand.
Die tränen glitzern in meinen Augen.
„Was war im Schlafzimmer?“ Fragt Steph.
Ihr stimme ist fast komplett weg.
„Dort lag sie.“
Ich Atme schneller und Karen zieht mich noch näher zu sich.
Die Gedanken kommen mir wieder in den Kopf und jetzt fühlt es sich so real an, so als würde es grade erneut passieren.
„Sie hatte überall Schürfwunden und Kratzer“ Ich fange an zu weinen und werde immer schneller.
„Sie trug nur noch ihren BH und ihre Jogginghose“ Ich werde noch schneller und fange an schneller zu Atmen.
„Sie lag da und hat gesagt sie will nicht mehr!“
Ich bekomme kaum noch Luft
„Ich habe sie gefragt und sie hat dieses Bestätigt“
Ich habe das Gefühl, das ich nichts mehr sagen kann.
Mir bleibt die Spucke weg.
Ich fange an heftig zu schluchzten.
Karen nimmt meine Hand in ihre.
„Ich weiß nicht wie weit er gegangen ist, ob er sie nur Berührt hatte, oder sogar schon mehr, das hat sie nie gesagt.“ Erzähle ich zu ende und Steph schluckt schwer.
In ihren Augen glitzern die Tränen.
„Ich hätte sie zur Polizei schleifen sollen! Ich hätte sie zur Therapie schleifen sollen! Ich hätte eher Hilfe hohlen sollen!“
Ich werde immer schneller, so wie meine Atmung.
„Ich hätte einfach besser handeln Solln! Wenn sie sich was antut ist das meine Schuld.“ Schreie ich raus und mit mehr kraft fliesen mir die Tränen hinunter.
Ich sehe kaum noch was.
Ich fühle kaum noch was.
Außer Karens Arme die mich fest umschlingen.
Ich schreie raus.
„Es ist alles meine Schuld!“
Karen versucht mich zu beruhigen.
„Nein Ellie! Es ist nicht deine Schuld!“ Meint sie und versucht mich weiter zu beruhigen, aber das kriegt sie nicht hin.
Mehr und mehr Tränen fließen unaufhaltsam meine Wangen hinunter.
Um mir ist alles dumpf.
Karen dreht mich zu ihr und nimmt mein Gesicht in ihre Hände.
„Ellie! Beruhige dich! Georgia hat sich nichts angetan! Sie ist spazieren und kommt sicher wieder! Eventuell hat sie Keira getroffen, die von Lucy wiedergekommen ist.“ Versucht Karen mir jetzt die Panik zu nehmen, was aber nicht klappt.
Ich bekomme nicht mehr viel mit.
In meinem Kopf entstehen Bilder, wie Georgia leblos vor mir liegt.
Das wäre das schlimmste was passieren könnte!
Ich darf so was nicht denken!
Das macht die Situation jetzt nicht besser.
Karen hält mich weiter fest und gibt mir halt, eine Konstanz.
Der Grund, warum ich noch nicht völlig die Fassung verloren habe.
Die Tür schlägt augenblicklich auf.
Ellen stürmt direkt hinein.
Haben sie sie gefunden?
In welchen zustand?
Wie geht es ihr?
Ellen schaut erleichtert.
Ist das ein gutes Zeichen?
Eigentlich ja.
„Jill hat sie gefunden!“ Meint sie nur glücklich und ich schaue zu Steph.
Jetzt verliert sie ihre Fassung und fängt an zu weinen.
Sie weint vor Freude
„Wie geht es ihr? Ist Jill bei ihr?“ Fragt sie komplett aufgelöst unter den Tränen.
Ellen nickt.
„Jill ist bei ihr und begleitet sie zurück, wie es ihr geht weiß ich nicht, das hat Jill nicht gesagt,“ Antwortet Ellen ihr.
Sofort springt Steph auf und läuft zu Ellen.
„Ab nach unten mit uns!“ Meint sie und die beiden stürmen schon fast aus unseren Zimmer.
Sofort stehe ich auf und will auch aus der Tür rennen, aber Karen packt mich mit ihren Armen.
„Lass mich los Karen!“ Wehre ich mich sofort.
Ich strampel mit den Beinen.
Sie soll mich los lassen!
„Nein! Wir gehe nicht hinunter!“ Meint sie und ich versuche mich weiter zu wehren.
„Doch! Lass mich runter!“ Schreie ich Karen nun schon fast an.
„Ich lasse dich runter, wenn du dich beruhigst!“ Meint sie ernst und nun höre ich auf wild um mich zu treten.
Sachte setzt sie mich ab und ich ergreife die Chance um aus der Tür zu sprinten.
Doch erneut schlingen sich Karens Arme um mich.
„Oh Nein!“ Meint diese streng und ich fang wieder an um mich zu treten.
„Warum lässt du mich nicht runter!“ Frage ich sie und Karen hält mich weiter fest.
„Weil du dich erst mal beruhigst!“ Sagt sie streng und ich verstehe es nicht.
Wenn ich Georgia sehen würde, dann würde ich mich doch beruhigen, weil ich weiß, das sie in Sicherheit wäre.
„Dann lass mich runter und ich beruhige mich!“ Schreie ich Karen an.
Diese löst jetzt einen Arm und greift in meine Hosentasche und zieht aus dieser den Schlüssel.
Ich wehre mich noch mehr, schließlich hält sie mich nur noch mit einer Handfest.
Aber Karen ist so stark, das sie selbst das hinbekommt.
Sie schließt nun die Tür von innen ab und setzt mich ab.
Sofort gehe ich auf sie zu und versuche ihr den Schlüssel abzunehmen.
Karen drückt mich zum Bett.
„Verdammt! Ellie! Beruhige dich!“ Schreit sie nun.
Ich schaue sie wutentbrannt an.
„Wie denn, wenn du mich hier einsperrst!“ Frage ich wütend.
„Ich will zu Georgia! Mehr nicht!“ Und laufe wieder auf Karen zu.
Sie hält mich an meinen Oberarmen und drückt mich wieder aufs Bett.
Sie hat einen festen griff und drückt nun meine Oberkörper aus Bett, bevor sie auf mich klettert.
Sie hält meine Handgelenke und drückt diese auf die Matratze.
„Beruhige dich Ellie!“ Meint sie und setzt sich auf meinen Bauch.
Ich schaue sie nur wütend an.
„Nein!“
Ich versuche mich weiter zu wehren.
„Fick dich Karen!“ Schreie ich raus und fang an zu weinen.
„Ich hasse dich!“ Schreie ich unter Tränen
Karen sieht mich nur streng an.
„Du bist so gemein Karen!“ Schreie ich sie weiter an.
Sie bleibt weiter auf mir sitzen und drückt meine Handgelenke in die Matratze.
„Ich hasse dich so sehr Karen!“ schreie ich heraus.
Ich weiß gar nicht, was ich hier grade alles heraus schreie, so unter Emotionen.
„Du bist so erbärmlich! Du bist so ein Arsch!“ Schreie ich sie weiter an und meine Tränen fliesen unaufhaltsam meine Wangen hinunter
„ELLIE BERUHIG DICH!“ Schreit Karen durch den Raum
Ich versuche mich weiter unter ihr zu wehren.
„Niemals!“ Antworte ich und versuche weiter Karen von mir zu bekommen.
„Ellie! Wenn du dich endlich beruhigst, dann können wir auch runter! Aber in der Verfassung in der du jetzt bist, können wir das nicht!“ Meint Karen jetzt sachlich und ich höre mich auf zu wehren.
Es macht eh kein Sinn.
Karen ist einfach stärker als ich.
Sie Sitz immer noch auf mir, aber ich fange an mich zu beruhigen.
„Ich gehe jetzt von dir runter!“ Erzählt mir Karen ihr vorhaben und ich nicke.
Vorsichtig geht sie von mir hinunter und ich bleibe einfach so liegen.
„Gut! Beruhige dich weiter.“ Spricht Karen sanft und greift zu ihrem Handy.
„Ich werde jetzt Ellen anrufen und diese fragen, ob Georgia schon da ist und in welcher Verfassung sie ist und wenn alles passt gehen wir gemeinsam runter.“ Erklärt Karen und ich schüttel den Kopf.
Sie hat gesagt wir gehen runter wenn ich mich beruhige!
Nicht mal schauen wie es mit Georgia aussieht.
„Nein! Du hast gesagt wir gehen runter wenn ich mich beruhigt habe!“ Meine ich und Karen sieht mich bittend an.
„Bitte Ellie! Lass mich das mit Ellen abklären und ich verspreche dir wir gehen runter.“ Meint Karen und widerwillig nicke ich.
„Gut“ Flüstert sie leise und wählt Ellens Nummer.
Diese geht sofort ran.
„Ellen? Ist Georgia schon da?“ Fragt Karen in den Hörer
Kurz überlege ich mir, ob ich den Schlüssel auf der Schublade nehmen soll und selbst hinunter gehen soll.
„Okay, also ist sie gleich da?“ Fragt Karen bei ihr nach.
Ich verwerfe die Idee
Sonst lässt Karen mich gar nicht mehr runter.
„Aber du glaubst es geht wenn Ellie sie sieht?“
Was soll das heißen?
Georgia ist immer froh mich zu sehen.
„Okay. Ich komme mit ihr runter.“
Mein Herz macht einen Sprung!
Karen legt auf.
„So“ Sie dreht sich jetzt sanft zu mir.
„Wir gehen jetzt gemeinsam runter! Georgia wird jeden Moment ankommen! Wir stehen weiter weg und schauen erst mal wie es ihr geht. Lass erst mal Steph zu ihr, damit sie abschätzen kann was sie braucht. Wir beobachten das von weitem, damit du sehen kannst, das sie sich nichts angetan hat und wenn Georgia Stabil genug ist gehen wir zu ihr.“ Erklärt sie mir den Plan und ich nicke.
Sobald wir unten sind halte ich mich eh nicht mehr dran.
„Versprichst du mir das? Das du nicht einfach los läufst?“ Fragt sie und ich seufze.
„Ja!“ Meine ich kurz.
Mal sehen ob ich mich dran halte.
Karen fängt an zu lächeln.
„Gut!“ Sagt sie und öffnet ihre Arme.
„Komm her!“ Flüstert sie und sofort lasse ich mich in diese fallen.
Wir gehen zusammen zur Tür und Karen schließt diese auf.
Wir gehen die Treppe runter und in der Lobby sehe ich Georgia.
Steph hält sie in ihren Armen.
Sofort will ich zu ihr rennen, aber Karen hält mich in ihren Armen und so schauen wir uns das aus sichere Entfernung an.

„Tue das nie wieder GG! Du hast mir so angst gemacht! Du geht’s gefälligst das nächste mal an dein Handy! Verdammt GG du bist mir so wichtig! Ich könnt mir nie verzeihen, wenn dir was passiert wäre!“ Spricht Steph aufgelöst
Jill und Ellen stehen daneben und letztere nickt Karen zu und wir gehen zu Georgia und Steph.
Ich fange an zu lächeln so näher wir den beiden kommen.
Steph löst sich von Georgia und jetzt laufe ich einfach auf meine Beste Freundin zu.
„Georgia!“ Rufe ich und sofort schließe ich sie in meine Arme und fange an zu weinen.
„Ich liebe dich! Bitte verlasse mich nie! Ich weiß nicht, was ich ohne meine Beste Freundin tun würde! Ich bin immer für dich da! Ich tue alles für dich! Aber bitte verlasse mich nie!“ Heule ich jetzt in ihren Armen, auch Georgia schluchzt leicht.
„Das tue ich nicht!“ Antwortet sie und nimmt meine Hände.
„Ich verlasse doch nicht meine Beste Freundin! Schließlich will ich sie doch noch sehen, wie sie unsere Torhüterin Heiratet! Und wie ich natürlich die Wette gewinne!“ Meint Georgia erfreut und ich muss lachen.
„Du bist ein Idiot G! Aber dafür liebe ich dich!“ Antworte ich und wir schauen uns überglücklich an.
Ich bin einfach nur glücklich, das es ihr gut geht!
„Ja ich weiß, aber nicht so ein großer wie du.“ Und die Alte Georgia kommt durch.
„Fick dich!“ Antworte ich und fang an zaghaft zu lachen.
„Selber.“ Antwortet sie und streckt mir die Zunge raus.
Ich lache einfach nur, es macht mich glücklich sie zu sehen.
„Lass dir von Steph helfen, okay?“ Frage ich sie und sie nickt.
„Gut! Ich übergebe dich auch mal wieder an ihr, bevor sie mich dir wegreißt.“ Lache ich und Georgia steigt ein, bevor wir uns lösen uns kaum ist das geschehen schlingt Steph ihr Arme wieder um sie.
Ich gehe wieder zu Karen die lächelt.
Sanft legt sie ihren Arm um mich und zusammen gehen wir wieder in unser Zimmer.

Wir kommen rein und ich gehe zum Bett und setzte mich darauf.
Ich vergrabe mein Gesicht in meinen Händen.
Georgia geht es gut, ja aber ich weiß immer noch nicht, was passiert ist!
Und das macht mich fertig.
War Georgia wirklich einfach nur Spazieren?
Hat sie darüber nachgedacht?
Oder hatte sie nie einen Gedanken daran verschwendet?
Karen setzt sich neben mich und greift nach meinem Handgelenk und zieht meine Hand aus meinem Gesicht.
„Ihr geht es gut!“ spricht sie leise und ich nicke.
„Ja.“ Atme ich lang aus und Karen legt ihren Arm um mich.
Sanft lächelt sie.
„Wir sollten Schlafen gehen! Morgen wird sicher wieder anstrengend.“ Meint sie und sie hat recht.
Schnell machen wir uns Bett fertig.

Karen liegt neben mir und scheint zu schlafen.
Ich liege neben ihr und bin am Handy.
Ich habe Georgia geschrieben und hoffe, das diese sich meldet.
Ich will wissen, wo sie war, was sie getan hat!
Sie ist online!
Na endlich!
Ich habe ja nicht nur seid einer halben stunde auf mein verdammtes Handy gestarrt.
Sie schreibt.
„Wollen wir uns auf dem Dach treffen?“
Fragt sie und sofort antworte ich.
„Ja, aber lässt Steph dich denn raus?“
Schreibe ich zurück.
„Ja, die Schläft schon seid gut ner Stunde. Aber ich werde ihr schreiben, damit sie weiß, wo ich bin.“
Antwortet Georgia.
„Okay! Dann sehen wir uns gleich?“
Frage ich nochmal nach.
„Ja, bis gleich“
Schreibt sie und ich drehe mich jetzt zu Karen um.
Auf ihren Lippen liegt ein sanftes lächeln, während sich ihre Brust leicht auf und ab bewegt.
Sie hat ihre Beine leicht angewinkelt, während sie auf eine Hand liegt und die andere sanft neben ihr liegt.
Kurz greife ich zu ihr um zu schauen, ob Karen davon wach wird.
Sie zeigt keine Reaktion.
Was grade gut ist, also stehe ich langsam auf und verlasse das Zimmer.

Ich komme auf der Dachteerasse an.
Georgia sitzt schon auf einer der Bänke und ich lasse mich neben sie fallen.
„Na, was hat da so lange gedauert?“ Fragt Georgia mich frech und ich verdrehe die Augen.
Aber wenigstens ist sie jetzt schon wieder vollkommen die alte.
„Ich musste kontrollieren, ob sie auch wirklich schläft, sonst hätte sie mich sicher nicht gehen lassen.“ Antwort ich mit einem leichten Lachen.
Georgia lacht auch leicht auf.
„Okay, also wurde nicht grade ein, zwei Küsse miteinander geteilt?“ Fragt sie und ihr schelmisches lächeln wird breiter.
Ich boxe ihr leicht in die Seite.
„Nein!“ Lache ich leicht aus.
„Soweit bin ich dann noch nicht.“ Meine ich und seufze.
Was heißt ich?
Ich bin so weit, aber Karen wahrscheinlich noch nicht.
Wir haben immer noch keinen Namen, für das was zwischen uns ist.
„Aber es dauert sicher nicht mehr lange! Es ist nur noch eine frage der Zeit, schließlich seid ihr seid fast 2 Wochen unzertrennbar.“ Lacht Georgia wieder leicht auf und ich schaue zu ihr.
Sie hat recht!
Seid fast 2 Wochen sind Karen und ich uns so nah!
„Ja, irgendwann! Aber bis dahin genieße ich es einfach, wie es ist.“ Antworte ich und lächel sanft.
Georgia tut dieses mir gleich.
„Aber G?“ Frage ich sie und Georgia schaut mich an.
„Was war das heute? Wo warst du? Wir haben uns echt sorgen gemacht!“
Georgia Atmet durch.
„Es tut mir leid!“ Seufzt sie nur.
Sanft lege ich meinen Arm um sie.
Georgia hat ihren blick auf den Boden gesenkt.
„Ich wollte einfach etwas Abstand! Habe dadurch selbstsüchtig gehandelt.“ Spricht sie nun leise und ihre stimme geht fast im leichten rauschen des Windes hier oben verloren.
„Aber.“ Ich fange an zu sprechen, beiße mir aber auf die Lippe.
Georgia schaut zu mir auf.
Ich schlucke schwer.
„Steph meinte, du hast vom aufgeben gesprochen.“ Erzähle ich ihr davon, was Steph mir erzählt hat.
Georgia seufzt
„Ja.“ Antwortet sie leise und ich sehe sie fragend an.
„Denkst du ernsthaft darüber nach?“ Frage ich mit zugeschnürter Kehle.
Zu viel angst habe ich darauf was sie antwortet.
Georgia schaut mir jetzt in die Augen.
„Ja.“ Antwortet sie und sofort ist ein stechen in meinem Herz.
„Aber!“ Redet sie weiter.
„Ich werde es nicht!“ Spricht sie jetzt fest.
Ich schaue sie an.
Georgia atmet tief durch.
„Ich will dagegen ankämpfen! Ich will nicht, das er gewinnt!“ Erzählt sie weiter und dieses beruhigt mich ungemein!
„Das freut mich so sehr G.“ Antworte ich und ziehe sie näher zu mir.
Sie lächelt leicht.
„Steph hat gesagt, wenn ich aufgebe hat er gewonnen und das will ich nicht! Und außerdem, hat Steph mir gezeigt wie wichtig ich bin, hast du mir gezeigt, wie wichtig ich dir bin. Keira, Jill, all die anderen! Ich will euch nicht zurücklassen, nur weil ich feige war und gegangen bin.“ Spricht Georgia mit leicht gebrochener Stimme.
Ich sehe sie nur mit großen Augen an.
„Ich weiß auch nicht, was ich ohne dich hier tun würde!“ Antworte ich und merke wie mir die ersten tränen in die Augen geschrieben stehen.
„Ich auch nicht.“ Lacht Georgia leicht auf.
„Aber bist du gegangen, mit dem Gedanken, jetzt tue ich mir was an?“ Frage ich vorsichtig nach.
Georgias Lachen verschwindet.
Sie Atmet nochmals tief durch.
„Ich habe nichts geplant, aber ich habe drüber nachgedacht.“ Antwortet sie mir und fängt leicht an zu zittern.
„Ich hätte wahrscheinlich nichts durchgezogen! Dafür habe ich einfach zu viel angst, was ja auch gut ist!“ Versichert Georgia mir und mir bleibt nichts andere übrig als es ihr zu glauben.
Ich schaue sie sanft an.
„Das ist auch gut so! Meine größte angst wäre, irgendwann zu hören, das.“ Ich höre auf zu reden und schlucke schwer.
Ich will es gar nicht aussprechen
Georgia greift zu meine Hand.
„Mach dir keine sorgen! Ich habe mit Steph heute sehr viel geredet.“ Fängt Georgia an zu erzählen.
„Ich habe mir ihr über die Situation von damals geredet, schließlich will ich nicht, das sie sich so fühlt, wie heute, so voller angst! Sie hat mir angeboten mit mir gemeinsam zur Therapie zu gehen.“
„Und hast du das Angebot angenommen?“ Unterbreche ich sie mit der frage und hoffe wirklich, denn ich glaube das würde Georgia mehr als nur gut tun
Sie nickt kurz und ich fange an zu strahlen.
„Wir werden Morgen mit unserer Sporttherapeutin reden um sie zu fragen, ob sie Experten kennt!“ Antwortet Georgia etwas ausführlich er auf meine frage.
„Das freut mich so sehr G! Ich bin mir sicher, das dir das viel bringen wird!“ Erzähle ich glücklich und Georgia lächelt.
„Ich weiß, das du es immer wieder versucht hast! Und jetzt bin ich bereit, auch weil du mir immer die angst versucht hast davor zu nehmen.“ Meint Georgia und lächelt zaghaft.
Ich drücke sie fest.
„Ich tue alles für dich!“ Flüster ich und löse mich von ihr.
Sie lächelt und sieht mich fragend an.
„Freunde für immer?“ Sie hält mir ihre Hand hin und ich nicke.
„Freunde für immer!“ Antworte ich und wir machen unseren Handschlag.
Sofort fangen wir an zu lachen.
Wir lehnen uns auf die Bank zurück und schauen in den Himmel.
„Du Ellie?“ Fragt Georgia und ich schenke ihr meine Aufmerksamkeit.
Sanft schauen wir uns an.
„Du bist der Grund, warum ich noch hier bin! Danke!“ Bedankt sie sich und ich lege einen Arm um sie.
„Dafür musst du dich nicht bedanken! Wie gesagt freunde für immer!“ Meine ich und Georgia nickt.
Sanft gähnt sie.
„Wollen wir wieder rein?“ Frage ich sie, denn wen ich ehrlich bin, dann bin ich auch etwas müde.
Georgia nickt.
Wir sollten auch rein, bevor noch irgendwer uns sucht.
Schnell verabschieden wir uns.
Sanft nehme ich sie in den Arm.
„Wir sehen uns Morgen.“ Verabschiede ich mich und sie nickt sanft.
„Ja! Bis Morgen“ Verabschiedet sich G und geht.
Vorsichtig öffne ich die Zimmer Tür.
Es brennt Licht im Zimmer und Karen sitzt im schneider sitzt auf dem Bett und scheint nur auf mich gewartet zu haben.
Ich fühle mich ertappt.
Karen zieht sanft eine Augenbraue hoch.
„Wo warst du?“ Fragt sie nun bei mir nach.
Ich Antworte nicht, was soll ich ihr den sagen?
Die Wahrheit?
Und wie ist sie überhaupt wach geworden ich dachte sie war tief und fest am schlafen?
„Habe ich dir die Sprache verschlagen?“ Fragt sie tückisch nach und ich lächel etwas verlegen.
„Ich dachte du hättest geschlafen.“ Äußer ich mich schüchtern.
Karen lacht leicht.
„Tja, falsch gedacht!“ Lacht sie leicht und klopft neben sich aufs Bett.
„Komm her!“ Fordert sie mich auf und sofort komme ich dieser Aufforderung nach.
Ich krabbel nun aufs Bett und setzte mich neben Karen.
„Du hast es aber auch irgendwie gerne Sachen zu tun, wo andere sagen, du sollst dieses nicht tun.“ Lacht sie leicht und ich werde etwas rot.
Ich lasse mir halt nicht gerne sagen was ich tun soll und was nicht.
„Naja, aber was soll man daran ändern.“ Seufzt Karen und ich nicke zaghaft.
Sie schaut mich sanft an.
Auf ihren Lippen ist ein sanftes lächeln und ich verliere mich in ihren Augen.
Etwas schlaf ist in ihnen noch zu erkennen.
Karen breitet ihre arme aus.
„Komm her!“ Fordert sie und ich lasse mich in diese fallen.
Karen zieht mich zu sich und wir legen uns zusammen hin.
„Hier bist du doch viel besser aufgehoben, als wer weiß wo, wo du eben grade warst.“ Lacht sie zaghaft und eine leichte wärme breitet sich auf meinen Wangen aus.
Genussvoll schließe ich die Augen und genieße Karens nähe.
Sie war heute mal wieder diejenige, die mich einfach nur gehalten hat und mich beruhigt hat.
Sie hat alles für mich getan.
Verdammt!
Ich liebe diese Frau, auch wenn ich heute einiges gesagt habe, was nicht ganz der Wahrheit entsprach.
Sofort öffne ich schlagartig die Augen.
Karens süßes lächeln, verschwindet und sie sieht mich fragend an.
„Ellie?“ Fragt sie und ich seufze.
Es tut mir leid!
Ich wollte sie nicht beleidigen, aber ich wollte unbedingt zu G.
„Es tut mir leid.“ Entschuldige ich mich bei Karen.
Diese scheint aber nicht ganz zu wissen wofür.
„Wofür das?“ Fragt sie verwirrt und ich seufze erneut.
„Ich habe dich heute Abend beleidigt, weil ich so sauer war, das du mich nicht zu Georgia gelassen hast, aber habe nicht verstanden warum.“ Meine ich und seufze erneut.
Karen lächelt zart.
„Warum habe ich das den nicht zugelassen?“ Fragt sie nach und will wahrscheinlich, das ich ihr das selbst sage.
„Weil du wahrscheinlich nicht wolltest, das Georgia mich so sieht und sich vorwürfe macht.“ Äußer ich meine Vermutung und Karen nickt leicht.
„Das auch. Aber ich wollte dich schützen.“ Spricht sie sanft.
Ich schaue zu ihr Hoch.
Was meint sie mit „Mich schützen“?
Karen nimmt sanft meine Hand und verbindet diese.
„Du warst so fertig, das du nicht mehr selbst handlungsfähig warst und somit konnte ich nicht einschätzen wie du reagiert hättest! Und ich wollte nicht das du irgendwas dummes tust.“ Erklärt Karen sich und ich höre ihr aufmerksam zu.
„Denn du tust oft dumme Sachen!“ Lacht sie leicht und ich schau sie gespielt empört an.
Karen lächelt weiter sanft.
„Aber das ist okay! Es gibt schlimmere Sachen, aber ich wollte das du dich beruhigst und du hast nun mal eine etwas rauere Behandlung gebraucht.“ Lacht Karen leicht auf und ich werde rot.
„Aber ich habe das nicht gerne gemacht!“ Spricht Karen und Atmet tief durch.
„Ich wollte einfach nicht, das alles noch mehr eskaliert! Ich hoffe das verstehst du.“ Fragt Karen nach und ich nicke.
„Du hast mit dem Herzen gehandelt und mit dem Kopf entschieden! Also genau richtig.“ Meine ich und Karen lächelt wieder.
„Trotzdem hoffe ich, das du jetzt keine angst vor mir hast!“ Sagt Karen und jetzt schaue ich sie fragend an.
„Ich will nie was tun was du nicht willst, aber da musste ich es tun, weil ich dich schützen wollte und ich.“
Ich unterbreche Karen indem ich ihr meinen Finger auf den Mund lege.
Frech lächel ich.
„Weißt du Karen?“ Frage ich sie.
Mein Finger liegt immer noch auf ihren Lippen.
Ihre Lippen fühlen sich so weich an!
Ich will sie so gerne Küssen!
„Ich weiß, das du nie etwas tun würdest, was ich nicht wollen würde! Und ich weiß das du mich schützen wolltest, wie so oft und niemand tut dieses besser, als mein Tiger!“ Spreche ich sanft und nehme meinen Finger wieder zu mir.
Karen lächelt sanft.
„Ich weiß aber.“
„Nichts aber! Du bist die Liebevollste Person die ich kenne! Ich habe niemandem je kennengelernt, die mich so oft in den Arm nimmt! Mich dort hält, wenn ich das brauche! Ich habe niemandem je kennengelernt, der so für mich da ist, jemand der mich so beschützt, so zu mir ist. Und ich liebe es! Ich liebe es einfach an dir.“ Rede ich das erste mal ein wenig Klartext von meinen Gefühlen.
Karens Augen strahlen.
„Ich will nur, das es dir gut geht.“ Flüstert Karen sanft.
„Dann halte mich. Für immer!“ Antworte ich leise zurück.
Karens Augen treffen auf meine.
Sie sind voller Liebe und sanft lächel ich zu ihr hoch.
Zärtlich streichelt sie mir eine Haarsträhne hinters Ohr.
„Wenn du dir das wünscht, dann werde ich das tun!“ Antwortet Karen sanft und ich nicke, während ich auf ihre Lippen schaue.
Karens Lippen sind so wunderschön!
Wie sehr wünsche ich mir, diese endlich auf meinen spüren zu können!
„Das wünsche ich mir.“ Flüster ich zärtlich und Karen lächelt mich sanft zurück an.
„Ich erfülle dir jeden Wunsch, weil.“ Karen stoppt und ich schaue sie an.
Weil was?
Was will Karen sagen?
„Weil?“ Frage ich sachte und vorsichtig.
Karen schaut nun weg von mir und Atmet tief durch.
Sanft greife ich zu ihrem Kinn und ziehe es so hin, das sie mich wieder ansieht.
Sie beißt sich auf die Unterlippe.
„Weil?“ Frage ich sie mit einem leichten hauchen.
Karen atmet nochmals tief durch.
„Du mir sehr viel bedeutest!“ Antwortet sie und ich lächel sanft.
„Du mir auch!“ Antworte ich kurz und knapp.
Karen lächelt nun auch sanft.
Ich hoffe, das dass bedeutet, das sie mich auch liebt!
Wenn ich ihr schon viel bedeute!
„Ich will nur das du das weißt.“ Murmelt Karen und ich starr ihr in ihre Augen.
„Ich weiß das!“ Antworte ich fest und Karen beugt sie zu mir runter.
Sanft gibt sie mir einen Kuss auf die Stirn.
Sofort kribbelt mein ganzer Körper.
Karen lächelt etwas verlegen.
Auch ich werde etwas rot.
Das war wunderschön, auch wenn es nur meine Stirn war.
Ihre Lippen haben sich so weich angefühlt.
„Ich hoffe, das war in Ordnung“ Murmelt Karen und zärtlich nicke ich.
„Ja, das war es.“ Murmel ich sanft zurück und Karen beugt sich erneut zu mir runter.
Unsere Augen schauen tief in einander und ich lächel sie einfach nur voller Freude an.
„Ich mag es, wie es momentan zwischen uns ist.“ Flüstert sie leicht und ich nicke.
Ich mag es auch!
„Ich auch.“ Murmel ich und Karen drückt erneut ihre Lippen auf meine Stirn.
„Wollen wir schlafen gehen?“ Fragt sie flüstern dagegen und ich nicke.
Sanft löse ich mich von ihr und lege mich auf meine Seite.
Karen schaut mich sanft an.
Irgendwie will ich zu ihr rüber.
Ich will mich zu ihr legen.
Ich will das sie sich sanft an mich kuschelt.
Langsam rutsche ich auf Karens Seite, die etwas rot wird und sanft einen Arm um mich legt.
Ich kuschel mich an sie und schließe nun die Augen.
„Gute Nacht!“ Bringe ich leise hervor.
„Gute Nacht, schlaf schön.“ Murmelt Karen in meine Haare und ich genieße ihre Berührung.
Wie sie ihre Hand sanft um mich gelegt hat.
Wie ich an meinem Rücken sanft ihre wärme spüre.
Meine Atmung wird ruhig, sie besänftige sich.
Das ist unser drittletzte Nacht und endlich liege ich Kuschelnd an ihr.
Etwas was ich mir so gewünscht habe!
Ich atme zufrieden aus und merke wie ich langsam einschlafe.
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