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Vladimir Duckula´s  Abenteuer

von Joahar
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Mystery / P12 / Gen
30.12.2020
24.07.2021
6
23.622
 
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30.12.2020 4.738
 
Klein Vladimir öffnete langsam die Augen, in der Erdhöhle in welcher er sich für die Nacht versteckt hatte, war kein Platz sich zu Strecken. Also steckte er den Schnabel heraus und schnupperte erst einmal in der Luft.
Es schien alles Friedlich zu sein. Kein Fressfeind in der Nähe, er roch einen Hirsch in seiner Nähe, einen Hasen… sein Magen knurrte.
Langsam krabbelte er aus der Höhle hinaus. Ganz in der Nähe war ein kleiner Bach der zu einen See führte.
Hier wollte er sich waschen, um dann zu überlegen wie es weiter gehen sollte.
Vladimir ging zum Bach und fing an sich zögernd zu waschen, zögernd, weil das Wasser Eiskalt war.
Er ging zu einen Stein setzte sich auf diesem, nahm sich den Kompass von Hals und holte die Landkarte aus seiner Tasche und entfaltete die Karte.
Sein Zeil war noch so unendlich weit entfernt! Seine kleine Hand strich kurz darüber, wandte sich aber dann ab um nicht mehr darüber nach zu denken.
Er wußte nicht wie lange er schon unterwegs war. Er hatte schon mehre Winter in Wolfsrudeln erlebt, es mussten also schon Jahre ins Land gegangen sein. Oder besser, in die Länder welche er durchquert hatte…

Wenn er doch nur Fliegen könnte! aber er hatte nur seine kleinen Entenfüsse, die ihn nur langsam weiter brachten. Er schüttelte sich, besser nicht darüber nachdenken! Sondern sich an seine nächste Etappe ausrichten. Was führte ihn weiter, sonst nichts!
Vladimir besah sich die Karte, er war immer noch in Russland. Das war so ein unendliches weites Land!
Schließlich packte er die Karte wieder ein.
Neben ihn war ein Hase aufgetaucht. Vladimir sah sich nach diesen um. Hasen waren eine wirklich lohnende Beute, aber leider für ihn, so gut wie nicht erreichbar.
Sie waren viel zu groß für ihn, viel zu schnell und hatten scharfe Krallen welche man unter keinen Umständen unterschätzen sollte.
Vampir-Ente hin oder her! in Endeffekt war er ein sehr kleiner Beutegreifer, der nur seine zwei Eckzähne hatte. Was waren dagegen scharfe Krallen? oder ein ganzes Gebiss an Reizzähnen?
Da war so eine kleine Vampir-Ente. welche noch nicht mal die Fähigkeiten einer richtige Vampir-Ente, gerade zu lächerlich.
Der Hase richtete sich auf, bewegte seine Ohren in Richtung Vladimir, betrachtete seine Eckzähne und sprang mit einen Satz weg…
Vladimir seufzte. Er hatte einen solchen Hunger! Durst! was bei ihn das Gleiche war.
"Hör auf zu jammern, Vladimir!" sprach er zu sich selbst. "dass nütz dir überhaupt nichts!"
Er sprach öfters mit sich selbst um den klang von gesprochenen Worten zu hören und das Sprechen nicht total zu verlernen.
"Geh einfach weiter vielleicht findest du dabei Beute? und dann kommst du noch weiter auf deinen Weg… ich bin ein Duckula! und ein Duckula gibt niemals auf!"
Mit diesen Worten schritt Vladimir weiter.
Dann hörte er nur noch die Geräusche der Natur, der Wind welcher durch den Bäumen fuhr, das knacken von Ästen, das Laub auf den Boden, die Gräser, die Vögel, die anderen Tiere welche durch den Wald striffen.
Das Piepsen von Mäusen…
… das piepen von Mäusen?
Vladimir verharrte. langsam schlich er sich nähr heran. Wie eine Katze, blieb er vor den Mäuseloch stehen und lauerte bis eine heraus kam.
Blitzschnell griff Vladimir zu.
Er mußte schnell sein wenn er nicht selbst gebissen werden wollte.
Es war nicht viel, aber es half ihn wenigstens etwas. Vladimir wartete anschließend auf die nächste Maus… dort mußte ein Nest sein.
Er konnte es piepsen hören. Ein ganzes Nest? das würde seinen Hunger aufs erste Stillen! Sollte er es ausgraben?
Er überlegte noch als er zusammen fuhr.
Er hörte in der Ferne Pferdehuf, dass alleine war nicht was ihn in Unruhe versetzte, sondern das klappern von Metallgeschirr, der Geruch von Fellen und der Geruch nach einen Mensch, einen der ein Gewehr bei sich trug!
Nick hatte ihn geraten sich von Sterblichen fern zu halten. Aber auch seine Neugierde war sehr groß.
Er hatte seid langer Zeit keinen Menschen mehr gesehen, mehr gehört.
Vladimir überlegte kurz, schlich dann weg und versteckte sich hinter einen Baum. Zum Glück war er klein genug um hinter seinen Stamm vollkommen verbergen zu können.

Das Pferd kam immer nähr. Als es schließlich an ihn vorbei ging, schien es einen Moment lang zu zögern.
Vladimir hörte wie der Mann zu seinen Tier sprach und ihn fragte was los sei?
Vladimir hielt den Atmen an. Sicherlich roch das Pferd ihn und war verwirrt.
Es scheute einen kurzen Moment lang und ging dann schließlich weiter,
Vladimir blickte ihn eine ganze Weile hinterher.
Für einen Augenblick lang war er so abgelenkt, schließlich spürte er wie jemand ihn beobachtete.
Vladimir folgte seinen Gefühl und erblickte weiter über sich einen Adler, welcher in lauernd betrachtete.
Und knurrte laut zur Drohung.
Verwirrt blickte der Adler Vladimir an. Vladimir fauchte noch mal Laut. Der Adler flog weg.
"Vergiss es! ich bin keine Beute für dich!" schrie Vladimir ihn hinterher,
Vladimir schnaufte. Er wollte sich nicht wirklich mit den Adler anlegen, er hatte keine Lust sich mit den Harkenschnabel und den Klauen des Adlers anzulegen. Aber hatte lernt gefährlicher zu wirken, als er wirklich war.
Dieses "mehr Schein als Sein", hatte ihn oftmals das Leben gerettet.


Vladimir ging weiter, der Weg führte ihn quer durch den Wald. Immer wieder mußte er über Hinternisse steigen, oder sich durch das Gestrüpp schlagen. Er suchte einfachere Wege, machmal fand er sie, manchmal nicht.
Gegen Mittag lehnte er sich erschöpft gegen einen Baum.
Er war noch ein kleines Kind! Er war Hungrig! …er war nur eine kleine Ente - mit einen weiten Weg. Den er vollkommen alleine gehen mußte.
Vladimir setzte sich auf den Boden, blickte auf zum Himmel, zwischen den Bäumen konnte er ihn sehen.
Ein blauer, freier Himmel, so weit, so groß…
"Vater… ich weiss nicht wo du bist. Aber ich bitte dich… hilf mir!"
Vladimir stand wieder auf. "Was einen Tötet, macht einen nur Stärker." flüsterte er. "und wenn ich dann wieder zuhause bin. Bin ich eine ganz Starke Vampir-Ente.Und wenn mein Vater wieder da ist wird er stolz auf mich sein."
So ging Vladimir einfach weiter, immer weiter…
An einen See trank er noch etwas von den Wasser. Er nährte ihn zwar nicht, aber es löschte das trockene Gefühl in seiner Kehle.
Anschließend hielt er seine Flossen ins Wasser um diese zu entspannen und anschließend etwas zu massieren.
Es würde bald dunkel werden, er mußte sich wieder eine Bleibe für die Nacht suchen.
Die Dunkelheit war seit langen nicht mehr seine Zeit, selbst die Dämmerung war keine gute Zeit für ihn, denn in ihr gingen Beutegreifer auf Jagd,
gegen die er keine Chance hatte.
Er richtete sich nach dieser kurzen Pause wieder auf um mit der Suche anzufangen, da hörte er wieder, die Hufe eines Pferdes.
In Windeseile verbarg sich Vladimir im hohen Gras.
Und beobachtete was passierte.
Dieser Mann war wieder da. Er stieg von seinen Pferd ab, band die Zügel an einen Ast fest.
Und richtete sich ein Lager ein. Er holte sich Wasser von See, füllte damit einen Topf, legte etwas hinein was nach Kräuter und getrockneten Fleisch roch, und entzündete ein Feuer. Sowohl für sein Essen, als auch als Schutz für die Nacht.
Vladimir machte einen vorsichtigen Schritt zurück und trat dabei auf ein Ast, der sofort knackte.
Der Mann fuhr hoch und richtete sein Gewehr auf die Stelle, von der das Geräusch gekommen war.
Erschrocken bliebt Vladimir stehen. Er wagte sich nicht mehr zu bewegen.
Auch nicht, als es langsam dunkler wurde, so wie Vladimir sich zu bewegen wagte, blickte der Mann zu der Stelle wo er war hinüber.
Dann kümmerte es sich wieder um sein Lagerfeuer.

Vladimir seufzte. Es war längst zu spät um einen sichern Ort für die Nacht zu suchen.
Seine Suche würden ihn zur leichten Beute machen.
Es wurde Dunkel und Kalt.
Seine Federn richteten sich auf um seinen Körper mehr wärme zu bieten. Genau genommen, gab es nur einen recht sicheren Ort gegen Beutegreifer und gegen die Kälte - das Lagerfeuer diese Mannes!
Vladimir sehnte sich danach, sich in der nähe des Lagerfeuers auf den Boden zu legen. Schlafen zu können und sich die Wärme es Feuers zu genießen.
Als es so war, als ob der Mann zumindest einnickte, schlich sich die kleine Vampir-Ente nähr an das Feuer heran. Doch wirklich schlafen tat der Mann nicht, er schreckte sofort auf, auch weil sein Pferd wieder nervös wurde.
Der Mann stand auf und feuerte einen Warnschuss ab. Vermutlich um ein vermeidliches wildes Tier zu verjagen.
Vladimir verharrte wieder. Er war noch nicht nahe genug an die Flammen heran gekommen, dass sie ihn wirklich Schutz und Wärme bieten könnten.
Zu gerne wäre er zu den Mann hin gegangen und hätte ihn gebeten ihn dies für diese Nacht zu gewähren, doch eine innere Scheu verbot es ihn.
So duckte sich Vladimir nur ins hohe Gras und hoffte, dass es für ihn irgendeine Lösung des Problems geben würde.
Er zitterte vor Kälte. Irgendwann in der Nacht richtete sich Vladimir wieder auf.
Das Lagerfeuer brannte immer noch intensiv. Der Mann mußte Holz nachgelegt haben, und schlief er…?
Auf allen Vieren, damit er möglichst wenig Geräusche machte, schlich Vladimir vor, nähr an das Feuer heran.

Doch der Mann schlief nicht wirklich, er wahr seit Jahren Jäger so ein Fehler würde ihn nicht passieren.
Er lauerte, auf dieses Wesen, was da draußen war.
Vladimir schlich nähr, verharrte, wartete ab, schlich weiter.
MIt einen Augen beobachtete der Mann war passierte. Bis er einen gelben Schnabel sah und große Augen, welche das Lagerfeuer bald leuchten ließ.
Er runzelte die Stirn. Eine Ente? was…?
Dann sah er an den Schnabel spitze Reizzähne!
"Böser Geist! Dämon!"
Vladimir hörte so etwas wie einen Fluch, auch wenn er die Sprache nicht verstand er ahnte was dies bedeutete.
Der Mann sprang auf bekreuzigte sich und richtete in Windeseile den Lauf seines Gewehres auf Vladimir. Ein Schuss fiel.
Vladimir sprang zur Seite und wollte wieder ins Dunkel rennen, er spürte den Windhauch der Kugel an sich vorbei ziehen.
Der Mann legte nach und Schoss noch mal.
Vladimir schrie auf.
Zum Glück war es nur ein Streifschuss, so humpelte er davon um seine Wunde lecken zu können.
Er hatte jetzt keine Zeit auf den Mann zu achten, dieser hatte ein Brennens Holzstück genommen und lief Vladimir hinterher.
Vladimir leckte sich gerade seine Wunde als er den Feuerschein über sich sah.
Der Mann stand über ihn, murmelte etwas und richtete wieder seine Waffe auf Vladimir, war bereit zum Schuss.
Er blickte in Vladimirs große aufgerissene Augen.
Er betrachtete Vladimir genauer, runzelte die Stirn. Es kam ihn vor als ob ein Kind vor sich hatte. Was dieses Seltsame Wesen auch immer war, es war nicht ausgewachsen. Als er sich weiter runter zu Vladimir beugte um ihn genauer zu untersuchen, fing Vladimir an zu fauchen und zu knurren.
Der Mann richtete sofort seine Waffe auf Vladimirs Brust.
Vladimirs Herz klopfte schneller, aber er verstand und verhielt sich ruhiger. Mit den Gewehr hob der Mann Vladimirs Tasche an.
"Du bist kein Wildtier…" flüsterte er ihn zu.
Doch Vladimir verstand kein Wort. Er starrte den großen Mann über sich nur an und schloss dann Krampfhaft die Augen.
Er öffnete die Augen wieder als er den Atmen des Mannes direkt über sich spürte, Vladimir versuchte weg zu krabbeln, knurrte laut auf und versuchte nach der Hand zu schnappen. Augenblicklich wurde Vladimir niedergeschlagen…

Als Vladimir wieder zu sich kam, merkte er als erstes dass man seinen Schnabel zu gebunden hatte und er an Rücken, gefesselt war.
Dort wo er nicht hin kam. Ein Seil führte an einen Baum, an den der Mann ihn festgebunden hatte.
Der Mann selbst saß am Lagerfeuer und untersuchte die Landkarten, welche in Vladimirs Tasche waren.
Er murmelte etwas, und ging dann mit der Karte auf Vladimir zu.
Ihn war war etwas aufgefallen, Nick hatte noch mit einen Stift, den Schriftzug "Transylvanien" umkreist. Dies war den Mann aufgefallen.
"Transylvanien?" meinte der Mann und blickte Vladimir dabei an. Dieser zeigte keine Reaktion.
Wieder mit den Gewehr hob der Mann Vladimirs Schnabel an und betrachtete die Zähne, dann ging er herunter auf Vladimirs Brust und hob den Kompass an.
"Du bist ein Vampir? kommst du aus Transylvanien? wie kommst du dann hier her?!"
Vladimir antwortete nicht, schon deshalb nicht weil er kein Wort verstand.
Der Mann brummte Ärgerlich, sah zum Himmel, die Sonne ging auf. Immer noch brummend, Ging er zu seiner Lagerplatz und warf ein Pelz über Vladimir, wohl um ihn vor der Sonne zu schützen.
Vladimir sackte automatisch zusammen. Er fühlte wie der Mann ihn anhob, nach seinen Beinen tastete und diese zusammenband, da nach wurde er von den Seil auf den Rücken befreit.
Also Gut die Seltsames Ding, ich werde dich erst einmal mitnehmen… mal sehen was mein Freund von dir hält. Eine Vampir-Ente? Verrückt was man so alles in Wald auftreiben kann!"
Auf den Pferd gehoben, sprach der Mann weiter auf Vladimir ein. Für ihn allerdings war es nur unverständliches Gemurmel.
"Er wohnt nicht weit von hier, wir sind schnell da… ich bin gespannt was er denkt… ein kleiner Walddämon? ein Vampir?… vielleicht gibt es Leute die für dich eine Menge Geld zahlen würden? mehr als die Pelze einbringen?"
Vladimir war unter seinen Händen wie erstarrt.

Es dauerte ein paar Stunden bis der Mann das Pferd wieder anhielt. Vladimir roch, das verbrannte Holz eines Kamins. Es mußte eine Hütte da sein. Alle Gerüche deuten darauf hin.
Die Männer begrüßten sich freundschaftlich, Vladimir versuchte in der Zwischenzeit sich von den Fesseln an den Beinen zu befreien, doch sie waren zu fest.
"Sergej! du warst Recht erfolgreich wie ich sehe!"
"Du aber auch Waldimir… wo ist dein Hund?"
"Er wurde vor zwei Wochen von einen Wolf erwischt."
"Schade. War ein gutes Tier."
"Ja sehr Mutig und ein guter Freund… las uns rein gehen, und erst einmal was trinken."
"Einen Augenblick… ich möchte dir etwas zeigen."
"Ist es so wichtig dass es nicht warten kann, alter Freund?"
Sergej lachte. "Es wäre nicht gut damit zu warten, glaub mir…"
Damit ging er zu seinen Pferd, und hob das Fell welches er Vladimir übergeworfen hatte etwas an. "Hast du so etwas schon mal gesehen?"
Wladimir bekreuzigte sich. "Heiliger Vater! NEIN!"
"Ich habe den kleinen Kerl erwischt als er mich angreifen wollte… was meinst du was das ist?"
Vladimir lugte aus unter den Fell hervor und blickte die Männer mit großen Augen an. Als er nach Vladimir greifen wollte, grollte dieser mit tiefer drohender Stimme.
Das Fell rutschte herunter und mit ihn fiel Vladimir zu Boden, einen Augenblick lang blieb dieser benommen liegen.
Serje fluchte. "Der Kerl ist sehr bissig!"
"Mag sein… aber ein Vampir ist es nicht!"
"Und wie kommst du darauf Wladimir?"
Bei den Namen blickte Vladimir kurz verwirrt auf, merkte aber sah bald dass man ihn nicht gemeint hatte.
"Nun die Sonne wäre ihn nicht bekommen…" er überlegte. "wir wollten ihn erst einmal an der Hundehütte fest binden. Ins Haus kommt mir das kleine Monster jedenfalls nicht!"
Gesagt getan. Vladimir wurde das Halsband des Verstorbenen Hundes um den Bauch gebunden, so dass er es nicht mit seinen Händen greifen konnte.
Jetzt war er an einer Kette gebunden, welche Wiederrum zu einer Hundehütte führte. Als man seine Beinfesseln löste. Verschwand Vladimir sofort in der Hütte und kauerte sich dort drin zusammen.
"Merkwürdiges Wesen."
Die Männer klopften sich auf den Schultern und gingen nun die Hütte rein.
Wladimir holte einen selbst gebrannten vor und goss zwei Gläser ein als sein Freund die Landkarten von Vladimir auf den Tisch ausbreitete.
Der wies auf den Umrandeten Teil. "Transylvanien."
"Das trug der kleine Kerl bei sich… sagt, dir dass irgendetwas?"
Wladimir nickte. "Meine Grosseltern haben mal von Vampir-Enten erzählt die dort ihr Unwesen treiben. Duckula - Ganz Üble Gesellschaft!"
"Du meinst also dass dies so einer ist?"
"Nein."
"Und wie kommst du darauf, ich meine die Eckzähne, die Aggressivität…"
"Welches Wilde Tier ist begeistert, wenn du es fängst? überlege doch mal Selbst alter Freund, wenn dies wirklich ein Vampir wäre - dann würde es dir Übel ergehen! Du hättest ihn Niemals so einfachen können! er hätte dich schon längst erledigt! Klein oder nicht. Dies ist kein Vampir!"
"Und was dann?"
"Gute Frage… lass uns ihn erst einmal etwas Nahrung anbieten. Vielleicht können wir dann das Rätsel lösen?"…

… kurz darauf horchte Vladimir auf. Er schnuppere Rohes Fleisch, welches man ihn brachte.
Vorsichtig kroch Vladimir aus der Hundehütte heraus. Sein Magen knurrte und sein Durst war kaum noch erträglich. Er griff nach den Fleisch zog es an sich und schlug die Eckzähne rein…
… es tat gut… es tat so unsagbar gut!
Sie sprachen wieder von ihn, aber er verstand kein Wort.
"Er ist doch ein Vampir."
"Nein, ich bleibe dabei… er ist keiner. Wenn er es wäre… wären wir schon Tod."
"Und was soll er sein?"
"Ein Bastard… eine Kreatur zwischen Untot und Lebend."
Sie beobachteten Vladimir, und er sie.
"So etwas kommt vor, sehr selten… meine Großmutter erzählte mir mal davon. Manchmal paar sich ein Vampir mit einer Sterblichen - und selten… sehr selten kommt eine neue Kreatur daraus. Etwas was dazwischen liegt."
Wladimir betrachtete Vladimir. "Er ist eine verfluchte kleine Kreatur."
Sein Blick zeigte für einen Moment lang Mitgefühl. "Komm Serje… lassen wir das Biest alleine."
Damit gingen sie wieder rein.
Vladimir sah ihnen nach. Als sie in der Hütte verschwunden waren, zerrte er an der Kette. Doch er erreichte nichts und gab schließlich erschöpft auf.
Er kroch zurück in die Hundehütte und rollte sich zusammen.
Die beiden Männer setzten sich wieder an Tisch, Wladimir deckte den Tisch und holte Geräuchertes Fleisch und Brot und sie begannen erst einmal zu Essen. Ab und zu blickten sie nach Draußen um zu beobachten was geschah.
"Mich wundert", begann Serje schließlich "wie dieses kleine Biest hier her gekommen ist? Er trägt eine Tasche mit Landkarten bei sich, auf der Transylavien eingetragen ist, und er trägt einen Kompass um den Hals. Das Zeug davon, dass er eine gewissen Intelligenz haben muss."
Wladimir nickte. "Meine Grossmutter erzählte mir, dass solche Wesen, unter denen der Vampire stehen. Sie sind nicht nur schwächer als diese, sondern müssen ihnen gehorchen. Wie sind da um ihnen zu dienen."
"Was ist mit seinen Eltern?"
"Wenn sie in seiner Nähe wären, würdest du nicht mehr leben!"
"Meinst du ein Vampir hat so etwas wie Eltern Gefühle?"
"Ich denke… kaum…"
"Der Kleine wirkt vollkommen verwahrlost."
Nachdenklich aßen sie weiter ihre Mahlzeit und tranken starken Tee. "Was hast du jetzt mit ihn vor Serje?"
"Eigentlich dachte ich daran ihn zu verkaufen…"
Sein Gegenüber lachte. "Wer will sich schon einen kleinen Dämon anschaffen? so etwas bringt nur Unglück! … ich will ich auch nicht hier behalten.
Er hat eine Verdammte Seele. Es wäre besser wenn er Tod wäre."
Serje nickte. "Da hast du wohl recht - kann man so ein Mischwesen erschießen?!"
Es war eine Gute Frage, sie wussten es nicht.

Derweil wurde es später und kälter draußen. Man kümmerte sich um das Pferd und sah wieder nach diesen Wesen. Blickte hinein in die Hundehütte.
Vladimir sah sie an, er zitterte vor Kälte.
"Seltsames kleines Biest du…" Serje ging weg, holte eine schwere Decke aus seiner Hütte und legte sie vor Vladimir hin.
Vorsichtig kam Vladimir hervor, ergriff die Decke und zog sie an sich.
"Hast du seine Flosse gesehen? Das kleine Bist scheint schon ein Kampf hinter sich zu haben? Wladimir…"
Da er so dich bei Vladimir stand, war dieser einen Augenblick lang verwirrt und blickte ihn fragend an. Als ob man ihn angesprochen hatte.
"… Wladimir?… sieh dir dass an, er reagiert auf deinen Namen!"
"Vielleicht redet er bloss nicht, weil er uns nicht versteht? du kannst nicht zufällig Rumänisch, Serje?"
"Woher denn?" er lachte.
Vladimir versuchte aus ihren Worten einen Sinn zu erfassen, doch wenn er auch beginnen würde sie zu verstehen.
Er hatte beschlossen mit Niemanden zu reden! langsam zog er sich wieder zurück, rollte sich in der Decke ein und kauerte sich zusammen.
"Wer von uns wird es tun?" fragte Wladimir schließlich.
"Was tun?"
"Ihn erschießen. Es ist für ihn das Beste."
Mit dieser Überlegung gingen sie wieder hinein.

Als die Sterne an Himmel standen, kroch Vladimir etwas vor. Und blickte hinaus in den Himmel. Er fühlte sich einsam, hilflos.
Und fing an leise zu wimmern und zu jaulen…
Die Männer in der Hütte hörten dies. "Das er mit jetzt bloss nicht die Wölfe anlockt!"
"Meinst du dass er es könnte?"
"Gut möglich!"
Vladimir jaulte weiter.
Serje verlohr die Nerven. "Ich gehe jetzt raus und erschieße ihn!" mit den Worten ergriff er sein Gewehr und ging hinaus…
Draußen blickte er auf eine kleine Vampir-Ente die ihn hilflos anblickte und… weinte.
Serje legte an und…senkte die Waffe wieder.
"Gütiger Himmel! ich kann es nicht!" er kniete sich Nieder und blickte Vladimir an.
"Du bist wirklich noch ein Kind! ich kann doch kein Kind töten! und du bist Intelligent… oder?"
Vladimir blickte ihn an. "Wladimir?"
Vladimir zuckte etwas. "Wladimir? Transylvanien?…Duckula." Vladimir legte den Kopf schräg. Wagte es den Mann etwas nähr zu kommen.
Bis er an seine Hand schnupperte wie ein Hund.
Serje seufzte. "Also gut Kleiner. Ich nehme dich jetzt mit in unsere Hütte damit du Ruhe gibst. Ich will nicht das du uns die Wölfe hier her rufst.
Aber verhalte dich ruhig… sonst… du verstehst."
Vladimir verstand seine Worte nicht. Aber sehr wohl was er ihn sagen wollte. Als der Mann die Kette an der Hundehütte löste und ihn mit sich ziehen wollte. Knurrte Vladimir noch einmal.
Serje richtete wieder sein Gewehr auf ihn. Vladimir verstand und ging nun Ruhig den Mann hinterher.
Sein Kumpel stöhnte als er sah wie Vladimir in die Hütte geführt wurde. "Willst du lieber, dass ein Rudel Wölfe auftaucht?"
"Nein."
"Gut, ich werde ihn jetzt hier fest binden und dann versuchen wir alle zu schlafen."
Diesmal wurde Vladimir sehr kurz an einen Tischbein festgebunden. Sie reichten ihn die Decke erneut und wieder rollte sich Vladimir ein um zu schlafen. Sie beobachteten Vladimir, wie er die Augen schloss. Und gleichmässig zu Atmen begann.
Doch wirklich Schlafen konnte er nicht, vielmehr waren alle seine Sinne wach. Er versuchte zu verstehen, was er von diesen Männern halten sollte, vor allem was sie vor hatten.
Er verstand ihre Sprache nicht, doch es gab für ihn noch andere Sinne. Das Ausgeprägte war auf den Klang der Worte zu achten, auf dass was man fühlen konnte, die Schwingung ihrer Worte… ihrer Gefühle.
Serje und Wladimir wussten nicht so recht was sie machen sollten. Mit ihn in der gleichen Hütte fühlen sie sich sichtlich nicht wohl.
"Was sollen wir jetzt mit ihn machen?"
"Behalte ihn doch."
"Ich habe dir schon einmal, in aller Freundschaft gesagt, dass ich so einen kleinen Unhold nicht bei mir haben will. Dass bringt nur Unglück! selbst wenn ich ihn wieder wie ein Hund an der Kette halte. Er ist mehr wie ein wildes Tier, und selbst einen Wolf kann man kaum zähmen. Ein Wolf wird immer ein Wolf bleiben! genauso ist es mit diesen Biest hier."
"Er ist mehr als nur ein Wolf."
"Das macht die Sache nicht besser, nur noch Schlimmer. Das kleine Biest ist Intelligent genug eine Karte lesen zu können. Ich denke sehr wohl dass er sprechen kann - er tut es bloss nicht. Der ist viel zu Clever dafür sich so zu offenbaren."
"Dann bleibt uns nur eines…"
"Und das wäre?"
"Einer von uns Beiden muss ihn Morgen erschießen."
Beide sahen zu Vladimir hinüber, schweigen.
"Wir wissen es noch nicht mal ob es klappen würde, wenn er wirklich ein Halb-Vampir ist."
"Dass können wir erst sagen, wenn wir es versucht haben…"
Sie sahen sich gegenseitig an. Dann zu Vladimir hinüber. Wladimir stand auf und ging leise zu Vladimir kniete vor ihn.
"Er scheint zu schlafen…" er Strecke eine Hand nach ihn aus. "… er ist ein Kind verdammt noch mal!"
Vladimir grollte leise, als der Mann ihn berühren wollte. "Ein wildes Kind - voller Angst."

Schließlich dämmerte Vladimir vor Erschöpfung ein. Als er aufwachte war es schon wieder Tag.
Er öffnete die Augen, und blickte zu den beiden Männer auf, welche nun direkt über ihn standen.
Vladimir winselte als sie nach seiner Kette griffen und ihn raus führen wollten.
"Er weis genau was los ist…"
Draußen angekommen, rollte sich Vladimir zusammen und weinte. "Igor… Emma…"
Serje der schon das Gewehr in der Hand hatte erstarrte. Es waren die ersten Worte welche sie von Vladimir gehört hatten. "Ob dass seine Eltern sind?"
Vladimir kniff die Augen zusammen und zitterte noch mehr. "Igor… Emma…" flüsterte er.
Serje schüttelte den Kopf. "Nein… nein ich kann es nicht! ich kann es einfach nicht!" er wies mit einer Hand auf Vladimir.
"Was er auch immer ist, siehe ihn dir doch an. Er ist ein kleiner Junge, der Eltern hat. Verflucht noch mal! wenn er wirklich von da her kommt, wo wir es vermuten… dann ist er fern von Zuhause und versucht ganz alleine wieder zurück zu kommen… ein tapfer kleiner Kerl."
Er überreichte Wladimir das Gewehr. "Damit will ich mir nicht die Finger Schmutzig machen!"
Sein Freund schüttelte den Kopf. "Ich auch nicht… bei meiner Seele! ich bin kein Mörder!"
Er legte die Waffe weg. "Hol seine Tasche Serje…"
Dieser nickte ging in die Hütte zurück, holte Vladimirs Tasche und warf sie vor ihn hin.
Verwirrt blickte Vladimir sie an.
"Ganz ruhig Kleiner… ganz ruhig…" Serje beugte sich zu Vladimir herunter und befreite seinen Schnabel von den Seil.
Vladimir sah ihn verwirrt an, setzte sich auf und drückte seine Tasche an sich, als wäre sie ein Schild.
Serje war immer noch bei ihn, ganz sachte, sehr langsam und vorsichtig befreite er Vladimir von den Hundehalsband um Bauch und somit auch von der Kette.
Vladimir starrte ihn an, war erst einmal verwirrt.
Dann richtete er sich auf.
"Los jetzt! verschwinde!" er verstand ihre Worte nicht, wohl aber ihre Gesten.
In Windeseile richtete er sich auf und verwand in Wald.

Die Beiden Männer sahen ihn hinterher. "Wir können nur hoffen, wir haben das Richtige gemacht…"

Vladimir rannte so weit er konnte. Er wollte nur weg von hier! nur weg!
Schließlich ließ er sich auf den Boden fallen. Nick hatte ihn gesagt er sollte sich von den Sterblichen fern halten - wie recht er doch hatte!
Und doch… sie hatten ihn verschont.
Vladimir blickte zurück in ihre Richtung. Warum hatten sie ihn verschont? wie kam es, dass sie ihn an Leben gelassen hatten?
Was führte sie dazu?
Vladimir überlegte, er hatte schon einmal von den Wort "Erbarmen" gehört. Igor hielt nichts davon. Aber… wenn dies was er gerade erlebt hatte, erbarmen war. Dann hielt Vladimir viel davon! sehr viel!
Erbarmen war demnach etwas, was einen von einer Tat abbringen konnte, einen Anderen zu Schaden. Was einen dazu brachte war Mitgefühl.
Wie konnte es was schlechtes sein, wenn es ihn gerade das Leben gerettet hatte?
Vladimir fuhr sich mit einer Hand über den Kopf. Er hoffte, dass es auch mal erleben konnte, wie es war erbarmen zu zeigen.
Damit er dieses Gefühl auch mal erleben konnte!
Dann könnte er später Igor davon erzählen, oder auch seinen Vater. Und ihnen erklären wie es wirklich war mit den "Erbarmen".
Das es eine Gute Sache war! Ja, beschloss Vladimir. Er wollte in seinen Leben erbarmen zeigen.
Und dennen Hoffnung geben, die keine mehr hatten.
So wie diese beiden Männer es bei ihn gemacht hatten...
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