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Grindelwalds Tochter

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Albus Dumbledore Gellert Grindelwald Newt Scamander
29.12.2020
29.12.2020
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Kapitel 1

Leila rannte durch die dunklen Gassen von Paris.

Sie mochte Frankreich nicht besonders und die dunklen Häuser in diesem Viertel waren auch alles andere als beruhigend, doch was ihr wirklich Angst bereitete war die Vorstellung zu spät nach Hause zu kommen und somit dem Zorn ihres Vaters ausgesetzt zu sein.

Die letzten Jahre hatte sie alle bei verschiedenen Gefolgsleuten ihres Vaters verbracht, aber kaum, das sich die Nachricht verbreitete, dass er aus dem Gefängnis geflohen war wurde sie auch schon zu ihm nach Paris beordnet.

Seit dem sie hier war sah sie ihn eigentlich relativ selten ,da er die ganze Zeit auf der Suche nach einem ihr unbekannten jungen Mann war, doch er hatte angeordnet  „ Vater Tochter Beziehung“ ein wenig zu stärken, indem sie jeden Abend ( so oft es ging) gemeinsam zu Abend aßen .Selbst wenn er mal nicht auftauchte, weil er irgendwelche wichtigen Treffen hatte, musste sie immer pünktlich an Ort und Stelle sein.

Sie bekam es langsam mit der Angst zu tun, denn das letzte mal als sie sich um ein paar Minuten verspätet hatte, hatte er sie mit dem Cruciatus Fluch gefoltert, um ihr, wie er sagte Manieren beizubringen.

Als sie bei ihrem Unterschlupf ankam, stürmte sie durch die Tür die Treppe hoch und stand genau fünf Sekunden bevor ihr Vater reinkam an ihrem Platz .Schnell versuchte sie ihre , durchs rennen noch schnelle Atmung zu verlangsamen. Doch ihr Vater schien sie gar nicht zu bemerken, denn er lief einfach an ihr vorbei und setzte sich an den Tisch, was bedeutete das sie sich auch setzten durfte.

Beinahe sofort spürte sie das dieser  Abend kein gewöhnlicher sein würde, das lag schon einfach an dem nachdenklichen Gesichtsausdruck ihres Vaters. Ihr Vater gab sich immer große Mühe seine Emotionen vor anderen Leuten zu verbergen, doch sie war schon immer eine gute Menschenkennerin gewesen und bemerkte leichte Regungen, die andere nicht sahen.

Sie hatte wohl recht behalten, denn keine fünf Minuten später fing er an über seine Leute und ihre Indealien  zu sprechen . Sie war verwirrt, denn sie wusste nicht was sie mit diesen Informationen anfangen sollte, doch ihre Verwirrtheit verwandelte sich schon bald in Fassungslosigkeit, denn er erklärte ihr, das sie für eine sehr wichtige Mission gebraucht wurde. Er sagte das sie Albus Dumbeldore ( wenn er in Paris war) und  jemanden mit dem Namen Newt Scamander ausspionieren sollte.

Sie wollte sich eigentlich nicht gegen Dumbeldore auflehnen, da sie bereits verstanden hatte das sich ihr Vater mit seinen Vorsätzen auf die falsche Seite begeben hatte, doch sie wusste das ihr Vater , solle sie einen Fehler machen , oder sich gar weigern die Mission anzutreten , sie sofort töten würde und sie wollte noch ein wenig älter werden als sie es mit ihren sieben Jahren war.

So musste sie ab diesem Zeitpunkt jeden Tag lang durch Paris streifen um nach den beiden Männern Ausschau zu halten. Am Anfang war das der perfekte Auftrag, denn endlich durfte sie uneingeschränkt hinausgehen und musste sich nicht immer heimlich davonstehlen, doch als sie dann wirklich einmal auf den Mann, den ihr Vater Newt Scamander genannt hatte, stieß wurde es ernst, denn er suchte anscheinend auch nach dem gleichen jungen Mann, den auch ihr Vater suchte.

Plötzlich wurde es dann noch komplizierter, denn der Haarfärbzauber ( er war einer der wenigen Zauber die ihr ihr Vater beigebracht hatte) , der ihre hellblonden, fast weißen Haare verdeckte - die alle Grindelwalds hatten- brach eines Tages ab und plötzlich hatte sie jede Menge Auroren  auf den Fersen. Sie hörte davon , dass die Auroren wohl hofften, dass wenn sie Grindelwalds Tochter- also sie selbst- als Gefangene hatten , sie sie als Druckmittel benutzen wollten um an Grindelwald heranzukommen. Natürlich würde er das niemals tun ,das wusste sie ganz genau, den niemals hatte er ihr auch nur ein wenig Liebe geschenkt geschweige denn die wirklich aufrichtige Liebe eines Vaters.

Dann, plötzlich mitten in der Nacht als sie gerade über eine große Brücke ging um zu ihrer Unterkunft zurückzukehren, gab es plötzlich einen lauten Knall und mehrere Auroren standen im Kreis um sie herum, die Zauberstäbe auf sie gerichtet. Ein Mann, der offensichtlich einen höheren Rang als seine Kollegen hatte trat vor und machte ihr das Angebot friedlich mit ihnen mitzukommen, damit sie ihr nichts tun würden. Fast hätte sie laut aufgelacht, den ihr war klar das, sollten sie nur den leichtesten Grund haben, die Auroren sie sofort töten würden.

Viele der Auroren drehten den Kopf zu Seite, als mit einem lauten Knall zwei Männer auf die Brücke appariert waren. Es waren Newt Scamander und Albus Dumbledore. Die beiden Männer wollten seltsamerweise verhindern, das sie getötet wurde was sie selbst aber gar nicht nachvollziehen könnte, da sie ja die Tochter des Feindes war.

Der Anführer der Gruppe von Auroren( sie nannte ihn einfach Oberauror) wurde- wie sie schnell herausfand- ziemlich schnell wütend und zielte, ehe sie sich versah mit seinem Zauberstab auf sie und feuerte einen Fluch auf sie ab, der sie gegen die Brückenmauer schleuderte und alle Luft aus ihren Lungen presste. Sie schloss für einige Sekunden die Augen um den Schmerz zu verarbeiten und wappnete sich gleichzeitig gegen weitere Angriffszauber- die aber überraschenderweise ausblieben. Langsam öffnete sie die Augen und sah zu ihrer großen Überraschung ihren Vater vor sich stehen. Ein paar seiner Anhänger hatten ihn begleitet und ihr wurde schnell klar , dass er nicht wegen ihr gekommen war, sondern einfach nur eine unerwartete Möglichkeit gefunden hatte , ohne schlechtes Gewissen Auroren töten zu können.

Als die Auroren entweder aus Angst disappariert waren oder tot am Boden lagen, wandte sich ihr Vater  ihr zu. Sie hatte sich extra so tief wie möglich in den Schatten gedrückt um zu verhindern, das er noch auf sie aufmerksam wurde. Natürlich hatte es nicht funktioniert, doch es war immerhin jeden Versuch wert dem Zorn von Gellert Grindelwald zu entkommen.

Ihr Vater war nicht nur wütend, weil sie ihren Auftrag in seinen Augen nicht vollständig erfüllt hatte, sondern auch weil er Gehört hatte das sie ab und zu mit Newt Scamander gesprochen hatte, was sie aber nur getan hatte um ihren Auftrag zu erfüllen. Nur beim letzten Gespräch, das gab sie zu, hatte Newt sie erkannt und ihr angeboten mit ihm mitzukommen , das er sie beschützen kann. Natürlich hatte sie es nicht getan, denn sie wusste um die vielen Leute, die auch sie beobachteten, aber offensichtlich hatte damals zufällig jemand ihr Gespräch belauscht und es ihrem Vater gesagt.

Aus Zorn schoss er nun Zauber um Zauber auf sie ab und sie flog mal hoch in die Luft , mal krachte sie gegen die Brückenmauern oder wurde wortwörtlich in den Boden gerammt. Ihr Körper tat schon nach ein paar Sekunden ungeheuerlich weh, aber sie bekam gerade noch mit das Newt Grindelwald attackierte, was ihr zeigte das er sie wirklich retten wollte. Irgendwann hörte sie auf gegen den Schmerz anzukämpfen  und wehrte sich nicht mehr. So wurde sie noch ein letztes mal auf den Boden geschleudert und blieb reglos liegen, da jede kleine Bewegung ungeheure Schmerzen mit sich zog.

Sie hörte wie Newt  und jetzt auch Albus Dumbledore versuchten meinen Vater davon zu überzeugen sie nicht zu töten, doch sie selbst war sich sicher, das ihr Vater ihr gegenüber keine Gnade zeigen würde. So sah sie noch einmal zu den beiden Männern- die sie so gut wie gar nicht kannten, sie aber trotzdem retten wollten( so wurde sie noch nie von irgendjemandem behandelt)-sah wie ihr Vater sich zu ihr umdrehte und seinen Zauberstab auf sie richtete…….

Dann nur noch grünes helles Licht

…..und dann tiefschwarze Dunkelheit.
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