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Ein Stern inmitten von Wolken

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Deidara Hidan Itachi Uchiha Kakashi Hatake OC (Own Character) Tobi
28.12.2020
13.01.2021
3
7.176
 
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Dieses Kapitel
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28.12.2020 1.947
 
Hallo ihr Lieben!

Das ist erst meine zweite FanFiction, also seid bitte nicht zu hart zu mir :<
Diesmal geht es in das Versteck der Akatsuki und das ganze wird von einem OC begleitet.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. :)

Best,
Ginie

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                                                                                      [Pov: Deidara]


Ich wurde durch ein lautes Klopfen gegen meine Zimmertür aus dem Schlaf gerissen.
»Ey Blondi, Ey Puppe aufstehen – Versammlung in 5 Minuten!«, wurden wir liebevoll von Hidan geweckt. Seine Stimme konnte man unter tausenden erkennen. Ich grummelte und drehte mich zu meinem Wecker. »6.55Uhr?!«, schrie ich empört auf. Sasori sah mich mit seinem typischen „Bist du bescheuert“-Blick genervt an. »Was kann um diese Uhrzeit so wichtig sein, das es nicht bis später warten kann? Heute ist doch sowieso Versammlungstag!«, entgegnete ich Sasoris Blick, der nur mit den Schultern zuckte und sich anzog. »Gesprächig, wie immer« sprach ich zu mir selbst, zog mich dann ebenfalls an und begab mich mit Sasori in den großen Versammlungsraum.

Raum ist hier eine nette Umschreibung, da es sich bei dem ganzen Versteck Akatsukis nur um einen riesen Steinberg mit vielen Zimmern handelt. Jedes Team teilt sich ein Zimmer um den „Teamspirit“ zu verstärken, meint jeden Falls Pain. Ich sage, wir sind einfach zu faul um uns ein neues Versteck mit einzelnen Zimmern zuzulegen. Jedenfalls haben Pain, Konan, Zetsu und sogar Tobi ein Zimmer für sich allein. Vielleicht hätten wir einfach Orochimaru fragen sollen, ob er uns eins seiner Verstecke überlässt.

Im Versammlungsraum gibt es tatsächlich nicht viel zusehen, es ist einfach nur ein ausgearbeitetes Loch in einem Stein. Keine Möbel, nichts, nur Steinwände an denen ein paar Fackeln angebracht sind und Steinboden auf dem in der Mitte des Raumes, wer hätte das Gedacht, ein großer Stein liegt, wo Pain normalerweise steht. Da wir hier wirklich nur unsere Missionen abholen, abgeben und Neuigkeiten von ihm entgegennehmen, braucht es auch nicht mehr. Scheinbar ist ihm aber noch etwas dazwischen gekommen, denn obwohl er uns um die Uhrzeit versammeln lässt, ist er selbst auch noch nicht anwesend. Obwohl die 5 Minuten bereits um sind. Mister Überpünktlich mal verspätet, nett.

Alle Mitglieder standen bereits in einer Reihe, Hidan und Kakuzu, wobei Hidan noch verpennter aussah als ich. Kisame und Itachi, Sasori, Ich und Tobi, der sich direkt neben mich gestellt hat. »Deidara-sama, wo ist Pain, er ist doch sonst nie zu spät?«, fragte mich der Maskenträger und zupfte an meinen Ärmel. »Keine Ahnung und kannst du das mal lassen, Tobi« reagierte ich genervt und zog meinen Mantel aus seiner Hand. »Tobilein, Blondi ist zickig, der konnt' heute nich' auspennen, lass den lieber« lachte Hidan und zwinkerte mir zu. »Halts Maul, du solltest deinen Schönheitsschlaf auch nachholen« pöbelte ich den Silberhaarigen an. Sasori verdrehte die Augen »Deidara«, ich sah zur Seite und konnte in Sasoris Augen sehen, das es ein Nachspiel haben wird, wenn ich mich jetzt mit Hidan fetzen würde. Aber der konnte mein Kommentar natürlich auch nicht auf sich sitzen lassen. »Pass lieber auf, das ich meinen Schönheitsschlaf nicht gleich nachhole und dich Jashin übergebe, Penner« er kam dabei ein paar Schritte auf mich zu, wurde aber von Kakuzu, der nur seinen Arm vor Hidan Brust schlug aufgehalten. »Nicht jetzt, Hidan« in Kakuzus Stimme lag die Ruhe, es ist wie bei Sasori und mir. Hidan winkte ab, stellte sich wieder neben Kakuzu und lehnte sich auf seine Sense. »Wo bleibt der denn, man? Ich hab noch was vor« stöhnte Hidan genervt.

Ich konnte Schritte hören, aber ich sah noch niemanden. Da es auf einmal ausgesprochen ruhig geworden ist, haben die anderen die Schritte wohl auch wahrgenommen.

Pain und Konan betraten den Raum durch einen der anderen Gänge, insgesamt gibt es davon drei Stück. Der erste führt zu unseren Zimmern, der zweite führt aus dem Versteck und der Dritte, welcher auch der war, wo die Beiden eben herkamen, führt zu dem Büro und Zimmer von Pain, Konan und Zetsus Zimmern.

Durch das Licht der Fackeln war es hier immer sehr dunkel, aber ich konnte eine weitere Person hinter den beiden erkennen.
Pain nahm nicht wie üblich seine Position auf dem Stein ein, er stellte sich mit Konan davor, die Person, welche ich immer noch nicht erkennen konnte, stand hinter ihnen.

»Wurde ja auch Zeit, was habt ihr gemacht? Noch n Quickie geschoben« witzelte Hidan, bekam aber im selben Augenblick einen heftigen Stoß in die Rippen. »Aua, du Bastard, was fällt dir ein!«, fuhr er Kakuzu an, der jetzt schon etwas genervter reagierte als noch bei der letzten Auseinandersetzung »Halt die Klappe, Hidan.«

»Es tut mir leid, das ich euch um die Zeit aus den Betten hole, aber es gibt Neuigkeiten. Ich möchte euch gerne ein neues Gesicht bei Akatsuki vorstellen« er trat einen Schritt zur Seite und offenbarte uns das wunderschönste Kunstwerk einer Frau, welches ich je gesehen habe. Sie hat langes tiefschwarzes Haar, welches in den spitzen zu einem sehr hellen und weichen Rosa verläuft. Große dunkelbraune Augen, die im Licht der Fackeln herrlich glänzen. Zarte lachsfarbene Lippen und ein schmales oval förmiges Gesicht. Sie trägt eine Art Shinobi-Kimono in hellen Lila- und Blaupastelltönen, darunter scheinbar eine kurze graue Leggings und ein gleichfarbiges Top, dazu schwarze Overkneestiefel. Die reinste Versuchung, wenn man mich fragt. Ich konnte meinen Blick nicht mehr von ihr nehmen, wurde aber von Hidan aus meiner Schwärmerei gerissen. »Hallo, schöne Frau! Was treibt sie denn in diese wunderbare Hölle?«, sprach Hidan verschmitzt.

Sie ging überhaupt nicht darauf ein, das gefiel mir. Ich musste grinsen und spürte dann, wie ihr Blick auf mir ruhte. Aus Reflex hob ich meine Hand und winkte. ICH WINKTE. Als ich bemerkte, wie dämlich das aussehen musste, wurde ich knallrot und kratze mir mit der Hand schnell am Hinterkopf.
Sie lächelte und sah dann vor sich auf den Boden. Machte ich sie etwa verlegen?

»Bevor das hier jetzt eine zu lange Sache wird – Hikari, stell dich doch bitte den anderen vor«, wandte sich Pain der Neuen zu. Sie nickte und trat einen Schritt nach vorn. »Mein Name ist Hikari Hoshimura, es freut mich euch kennenzulernen.« Ihre Stimme klang gar nicht nervös, wenn man davon ausging, das sie gerade vor einer Gruppe krimineller stand. »Sie sieht recht jung aus«, gab Sasori in die Runde, bevor Pain aber darauf antworten konnte, antwortete Hikari ihm selbst. »Ich bin 21, aber du siehst auch nicht gerade aus wie 40«, zuckte dabei mit den Schultern und lächelte. Sie hat wirklich ein wunderschönes Lächeln. Okay Deidara, reiß dich mal zusammen. »Nun denn, lass mich dir einmal die Teams vorstellen«, sagte Pain und wollte gerade anfangen als Hikari dazwischen redete. Sie scheint gerne das Wort an sich zu nehmen. Gefällt mir ebenfalls. Sie zeigte auf Tobi, der immer noch neben mir stand und sehr ruhig für seine Verhältnisse war. »Das ist Tobi, er hat derzeit kein eigenes Team, jedenfalls, wenn meine Informationen stimmen. Der daneben mit den blonden Haaren muss Deidara sein, er ist mit dem rothaarigen zu seiner rechten in einem Team. Seine Spezialfähigkeit liegt in der Erschaffung von explosiven Lehmfiguren, während Sasori sich auf Marionetten spezialisiert hat. Neben Sasori muss Kisame sein, er ist bekannt für sein Schwert Samehada und kämpft mit dem Wasserversteck. Außerdem verfügt er über eine gewaltige Menge an Chakra. Der Mann zu seiner rechten ist dann Itachi Uchiha, mehr braucht man hier wahrscheinlich nicht zu sagen. Der Typ mit der Maske ist Kakuzu, leider weiß ich nur, dass er ein Kopfgeldjäger ist und zusammen mit Hidan, dem Typen mit der Sense in einem Team ist, welcher durch seine Unsterblichkeit bekannt ist. Richtig?«, sie blickte erwartungsvoll zu Pain. Sie scheint wirklich eine Menge über uns zu wissen, ob sie deshalb hier ist? »Richtig, da du es erwähnst. Tobi wird dein Teampartner sein, er wird dir auch euer Zimmer zeigen.«, er wandte sich noch einmal der Gruppe zu »Hikari ist eine sehr starke Kunoichi, ich bitte euch sie mit Respekt zu behandeln. Sie wird eine große Hilfe für Akatsuki und dessen Ziele sein. In ihr brodelt ein Teil des Chakras vom Neunschwänzigen.« Pains Stimme klang entschlossen. »Wieso lebt die dann noch?«, kam es von Hidan, der dabei einen finsteren Blick aufgesetzt hatte, seine Sense mit Schwung in die Luft beförderte und auf sie zeigte. »Ich dachte, es wäre unser Ziel alle Bijuu Geister zu exekutieren?!«, meinte er höhnisch und leckte sich lasziv über die Lippen. Ich konnte sehen, wie Hikaris Augen sich weiteten. Hatte sie Angst, das wir ihr jetzt etwas antun? Mein Blick ruhte auf ihr, was sie zu merken schien, denn sie schaute mir auf einmal tief in die Augen, was mich rot werden ließ. »Psssst, Deidara? Magst du Hikari? Du bist so rot geworden«, flüsterte mir Tobi von der Seite zu und ich konnte das Augenbrauen zucken durch die Maske durchsehen. »Ich sag es nicht noch einmal, halt die Klappe«, zischte ich zurück.
Pain schloss die Augen bevor er tief einatmete, um Hidan für diese Frage nicht durch den Fleischwolf zu jagen. »Das ist nach wie vor unser Ziel, Hidan. Allerdings verfügt Hikari nicht nur über einen Teil des Fuchschakras, sie beherrscht es auch und wollte unserer Organisation beitreten. Deshalb wird sie uns lebend eine größere Hilfe sein, als tot, wie du dir sicherlich vorstellen kannst.«, er öffnete wieder die Augen und wandte sich zu Tobi. »Tobi, zeig doch bitte Hikari das Versteck und euer Zimmer, für euch alle bleibt der heutige Tag frei, ab Morgen starten wir mit neuen Missionen. Bis dahin.« Mit diesen Worten verschwanden Pain und Konan im Licht der Fackeln.

Man konnte sehen, wie jeder einmal durch die Runde blickte und schlussendlich jeder seinen Blick auf Hikari ruhen ließ. Schönes peinliches Schweigen, dann wollen wir mal. »Es freut uns auch dich kennenzulernen Hikari«, meint ich so freundlich und unauffällig wie möglich, um kein Aufsehen damit zu erregen, damit ich mir später nicht wieder anhören muss, dass ich sie gut finde. Sie lächelte mich an, was mir aber schon wieder den Atem stoppte. Alle anderen nickten ebenfalls und Hidan konnte sich natürlich nicht verkneifen, ihr noch einen Spruch zuzurufen. »Ich steh dir natürlich auch jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite, wenn du etwas brauchst.«, er zwinkerte ihr zu, dann klopfte er Kakuzu auf den Rücken und machte eine Kopfbewegung Richtung Gang. Danach machten sich die beiden auf den Weg in ihr Zimmer. »Beachte den nicht weiter, der ist geistig nicht unbedingt auf unserer Höhe«, kam es von Kisame, er lachte. Daraufhin nickte sie und lachte ebenfalls. »Lass uns auch abzischen, Itachi. Ich wollte sowieso nochmal ins naheliegende Dorf. Da passt mir der freie Tag ganz gut!« Mit den Worten von Kisame verschwanden auch die Beiden. Jetzt waren wir nur noch zu Dritt. »Komm Hikari, ich zeig dir unser Zimmer!«, schrie Tobi freudestrahlend auf. Sie kam auf uns zu gelaufen, ich hab das Gefühl gehabt, das mein Herz gleich in meine Hose rutscht. Diese Frau haute mich echt aus den Socken. »Ähm, kann ich mitkommen? Dann hat Hikari gleich ein paar Leute, an die sie sich wenden kann«, sprach ich und versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Tobi würde das sowieso nicht verstehen, aber bei Sasori bin ich mir da nicht so sicher, er durchschaut mich immer sehr schnell. Der zuckte aber nur mit den Schultern und meinte »Es freut mich Hikari, aber ich hab noch ein paar Dinge zu erledigen, du erlaubst.«, sie nickte, dann machte sich auch Sasori auf den Weg. Glück gehabt, wir machten uns damit dann auf den Weg zu dem Zimmer des neu zusammengestellten Teams.
 
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