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Ermittlungen zur Liebe

GeschichteRomance, Familie / P16 / Gen
OC (Own Character) Sky Blue FC VFL Wolfsburg
28.12.2020
17.01.2021
5
13.104
5
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17.01.2021 3.099
 
Hallo an alle,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende. Viel Spaß beim lesen und lasst ein Kommentar da.

LG Franzi



Kapitel 5

Svenja

Seit dem Abend hatte ich Isabelle die letzten drei Tage nicht gesehen. Heute war die Hochzeit und ich stand nervös draußen. Alle umarmten sich und sprachen miteinander. Jake kam gerade zu mir, als ich sie sah. Sie trug einen blauen Anzug, der sehr eng anlag. Die Weste die sie darunter trug, verdeckte zum Teil das weiße Hemd. Sie sprach mit Ella, als ihr Blick zu mir ging. Bevor ich auch nur weiter reagieren konnte, sprach Jake zu mir. „Wollen wir nach drinnen gehen?“ „Ja, wir sollten wohl.“ Er lächelte mich an und nahm meine Hand. In den letzten Tagen bin ich etwas auf Abstand gegangen was körperliche Zärtlichkeit angeht. Der Kuss ging mir nicht aus dem Kopf und ich überdachte gerade wirklich alles. Meine Zeit bei Wolfsburg, Jake, meinem Leben. Isabelle hatte nicht unrecht. Wir leben auf zwei unterschiedlichen Kontinenten und ich könnte nie verlangen das sie ihren Job beim NYPD aufgibt. „Schatz.“ „Oh, ja entschuldige.“ Wir traten in die Kirche und suchten uns etwas in der Mitte einen Platz. Laura winkte mich zu sich und wir setzten uns neben sie. „Bist du auch so aufgeregt.“ „Etwas.“ „Ich hoffe das ich auch bald den richtigen finde, mit dem ich das erleben kann.“ Lächelnd drückte ich sie an mich. „Keine Sorge, das kommt schneller als du denkst.“ „Habt ihr schon Mal darüber nachgedacht.“ „Nein.“ „Vielleicht.“ Fragend sah ich zu Jake, der überrascht zu mir sah. „Nicht, ich dachte vielleicht irgendwann.“ „Ich habe einfach noch nicht darüber nachgedacht.“ „Achso.“ Er lächelte mich an und schien fast erleichtert. Die Kirche wurde immer voller und ich sah unauffällig durch die Reihen. Isabelle saß drei Reihen vor mir und sprach mit Ben. Dieser bekam ein Anruf und ließ sie mithören. Danach standen beide auf und verließen die Kirche. Besorgt sah ich den beiden nach. „Ich bin sofort zurück.“ „Aber es geht gleich los.“ Jake sah mich verwirrt an. „Keine Angst, ich bin gleich wieder da.“ Schon schlängelte ich mich an den Leuten vorbei und tat aus der Kirche. Isabelle und Ben standen dort. „Alles gut.“ „Gute Frage.“ Ben gab Isabelle eine Waffe, die sie sich hinten in die Hose steckte. „Was ist los?“ „Wir müssen wo hin, bleib einfach hier und entschuldige uns hinterher.“ „Warte, ist es etwas Gefährliches.“ „Keine Angst, wir werden ok sein.“ „Iz, wir müssen los.“ Sie drückte meine Hand lächelnd und stieg dann ins Auto. Weg waren sie, was ist nur passiert?


Isabelle

Ich saß mit Ben in der Kirche, als sein Telefon klingelte. Es war sein Diensttelefon. „Offizier Lehmann.“ „Bewaffneter Überfall in der Fuchsallee. Zwei schwarzmaskierte. Im Haus befinden sich 4 Mitglieder der Familie Hoffmann.“ Ich hörte mit und sofort standen Ben und ich auf. „Bleib hier?“ „Nein, ich werde dich begleiten.“ „Ok, aber ich habe das Kommando.“ Ich nickte und wir standen an seinem Auto als Svenja herauskam. „Alles gut.“ „Gute Frage.“ Ben gab mir seine Zweitwaffe. „Was ist los?“ „Wir müssen wo hin, bleib einfach hier und entschuldige uns hinterher.“ Sie nahm meine Hand. „Warte, ist es etwas Gefährliches.“ Angst sah ich in ihren Augen. „Keine Angst, wir werden ok sein.“ „Isabelle wir müssen los.“ Ich drückte noch einmal kurz ihre Hand, bevor ich ins Auto stieg. „Gut, ich werde etwas weiter vorne parken. Gehst du von hinten und ich werde von vorne kommen.“ Ich nickte und sah in das Magazin der Waffe. 11 Schuss. „Geht klar.“ Als wir wenig später ankamen, nickten wir uns zu und ich lief über den Garten der Nachbarn zum Zaun. Ich sah kurz drüber und konnte eine maskierte Person sehen. Diese drehte sich in dem Moment mit dem Rücken zu mir und ich schwang mich über die Mauer. Meine Rippenprellung war zum Glück fast abgeklungen, so dass ich keine Bewegungseinschränkung hatte. Ich lief an der Hauswand entlang und sah durch ein Fenster. Scheinbar redete gerade jemanden, denn alle sahen zur Küche. Auf diese hatte ich kein Sichtfeld, weshalb ich etwas weiterlief. Am Terrasseneingang überprüfte ich das schloss und schob die Tür leise auf. Stimmen waren zu hören, aber ich konnte noch keine genau erkennen. Vom Wohnzimmer schlich ich mich zuerst ins Arbeitszimmer. „Was meinst du, sie ist nicht draußen. Du solltest sie doch aufhalten.“ „Ich meine sie ist nicht her.“ Verwirrt sah ich mich um und sah Ben, wie er wütend zu dem zweiten Mann sah. Ich erkannte ihn nicht, aber langsam ging mir ein Licht auf. Ben steckte bei dem Ganzen mit drinnen. Deswegen war er so defensiv in den letzten Tagen, als ich ihm bei dem Fall geholfen hatte. Wir kamen ihnen zu nahe. „Schwachkopf dann suche sie. Sie hat meine Zweitwaffe. Die hatte zwar ihre Macken, aber trotzdem ist sie bewaffnet.“ „Warum hast du sie nochmal mitgebracht.“ „Wir brauchen jemanden, der hier war. Sie würde bewusstlos gefunden werden und auch ich habe eine Kopfwunde. Es wäre als hättet ihr uns überlistet.“ „Oh, natürlich.“ „Ok, ich habe den Safe offen. Die Familie ist oben und hat keine Ahnung. Was machen wir als nächstes.“ „Ihr sackt das Geld ein und ich werde den unschuldigen Spielen.“ Innerlich kochte ich gerade und konnte nicht glauben, dass Ben so etwas macht. Ich trat leise nach draußen und kletterte die Gitterstäbe nach oben. Als ich durchs Fenster sah, konnte ich die Familie Hoffmann sehen. Emma sah mich zuerst. Ich zeigte ihnen an leise zu sein. Jeder nickte und ich hangelte mich zum Fenster, im Zimmer daneben. Dort kletterte ich herein und sah auf den Flur. Als ich Schritte hörte versteckte ich mich hinter der Tür. „Weißt du was das bedeutet. Wir sind für die nächsten Jahre abgesichert.“ „Na komm, wir wollen Ben nicht warten lassen.“ Ich machte Fotos von ihnen. Als sie einen Moment nicht auf ihre Umgebung achteten, da Schloss ich die Tür. „Was denkt ihr, was ihr hier macht.“ Beide drehten sich um und ich konnte ein Bild machen. „Fuck.“ Beide hielten ihre Waffen auf mich, aber auch ich hob meine. „Was denkst du? Du kannst nur einen von uns erschießen. Der andere gib dir dann trotzdem die Kugel.“ „Warum macht ihr das?“ „Du hast keine Ahnung, wie schwer es ist den Anforderungen der Alten gerecht zu werden. Wir holen uns nur, dass was sie nicht brauchen.“ „Und euer gewissen hat da keine Gewissensbisse.“ „Wir arbeiten uns hier den Arsch ab und dann müssen wir uns noch anhören, warum wir bestimme Sachen nicht schneller oder ordentlicher machen.“ „Ja, dieses früher da haben wir das so gemacht.“ „Also wollt ihr euch rächen.“ „Ja.“ Ich nickte. „Und jetzt legt die Waffe runter. Wir gehen hier raus und du wirst uns nie wiedersehen.“ „Oder ihr gebt auf und gebt mir das Geld.“ „Netter Versuch.“ „Ok, wie ihr wollt.“ Ich steckte meine Waffe ein und hielt meine Arme nach vorne. „Geht doch.“ Der eine kam zu mir. Als er nah genug war, griff ich ihn an und stieß ihn meinen Ellenbogen ins Gesicht. Er heulte auf, als ich ihn die Beine wegzog und er zu Boden geht. Dabei nahm ich seine Waffe und holte meine Gleichzeitig raus. Jetzt hielt ich beide auf den anderen. „Waffe weg und auf den Boden.“ Er nickte und legte sich hin. Ich nahm seine Waffe und steckte sie ein. „Gut, ihr bleibt hier und wehe ihr bewegt euch auch nur einen Zentimeter.“ Damit ging ich zur Tür und öffnete diese. Außen schloss ich ab und lief nach unten. Ben wollte gerade nach oben kommen. „Izzy da bist du? Ich habe mir schon Sorgen gemacht.“ „Du kannst aufhören, ich weiß das du dahinter steckst.“ Er grinste mich an. „Ich wusste das es schwer wird, dich zu überlisten.“ „Warum das Ganze. Ist es das wirklich wert gewesen.“ „Natürlich. Du hast ja gar keine Ahnung wie schwer es war. Mit dem wenigen Einkommen, da hattest du überhaupt keine Chance dich über Wasser zu halten.“ „Also diese Einbrüche. Und ich dachte ich kenne dich.“ „Es sind 5 Jahre her, als wir uns das letzte Mal gesehen haben. Jahre in denen ich viel scheiß ertragen musste.“ „Warum bist du nicht einfach weg. Du hättest sonst wo hingehen können.“ „Nein, ich habe Schulden. Hohe Schulden und wenn ich die an Alessandro nicht abbezahle, dann killt er mich.“ „Hast du sie noch alle, du hast Geschäfte mit diesem Mafiaboss gemacht.“ „Ja, zuerst waren es nur kleine Dinge, aber bald wurden es mehr und mehr.“ Ich schüttelte den Kopf. „Du weißt ich kann dich nicht laufen lassen.“ „Und du weißt ich gehe nicht ins Gefängnis.“ Er hob seine Waffe und hielt sie auf mich. „Willst du mich wirklich erschießen.“ „Es tut mir leid.“ Er drückte ab und ich wich aus. Er kam mir hinterher und wir kämpften. Es wurden Schläge und Tritte ausgeteilt. Erneut hatte er seine Waffe auf mich gerichtet, da schlug ich ihn die Waffe aus der Hand. „Du weißt im Nahkampf hast du keine Chance.“ Er grinste und stürzte auf mich. Ich nahm sein Schwung und warf ihn über meine Schulter. „Autsch.“ Er rieb sich seinen Kopf und fing mein Bein ab. Das zog er durch und ich verlor meinen Halt. Die Landung auf dem Boden war hart und ich stöhnte etwas auf. „Sag ich doch, du hast keine Chance.“ Als er direkt über mir stand, hob ich mein Bein und traf ihn in die Weichteile. Er krümmte sich und ich rollte mich unter ihm weg. „Du machst es nur noch schwerer.“ „Wirklich.“ Er hielt meine Waffe auf mich und zog mich mit dem Rücken an seine Brust. „Du denkst vielleicht du bist schlau, aber auch der große NYPD Cop ist nur ein Mensch.“ Ich versuchte mich aus seinem Griff zu lösen, aber er war zu stark. „Gut, dann erschieß mich. Soweit ich weiß, hast du noch niemanden erschossen. Lass mich deine erste Leiche sein, dann schau mir aber in die Augen.“ Ich drehte mich und sah ihn an. Er ließ mich los und hob seine Waffe. Ich sah wie sein Arm zitterte und war mir zu 90 Prozent sicher, dass er nicht abdrückt. „Na komm, so schwer ist es doch nicht.“ Er schloss die Augen und drückte den Abzug. Die Kugel traf mich zu meinem Erstaunen nur leicht an der Schulter. Er hatte total verzogen. Mit der Streifwunde kam ich klar und entwaffnete ihn. „Daneben.“ Ich drückte ihn auf den Boden und zückte mein Telefon. „Außerdem war das mein Lieblingsanzug.“ „Bitte erschieß mich. Ich möchte nicht ins Gefängnis.“ „Du weißt, dass ich das nicht mache.“ „Bitte.“ Er fuhr seinen Ellenbogen aus und ich flog von ihm runter. Er schnappte sich seine Waffe und wollte nach draußen. „Ben warte.“ „Nein.“ Er öffnete die Tür und mehrere Schüsse fielen. „Nein.“ Ich rannte zur Tür und sah wie er am Boden lag. „Ben.“ Ich drehte ihn auf den Rücken und sah überall Blut. „Du bist so ein Dummkopf.“ „Tut mir leid.“ Er lächelte mich ein letztes Mal an, bevor er die Augen verdrehte und in meinen Armen starb. „Nein.“ Ich weinte und trommelte auf seine Brust. Gewaltsam wurde ich von Bens Leiche entfernt und zuerst einmal festgenommen. Die Waffe wurde mir entfernt. „Ich bin auf eurer Seite, verdammt. Die beiden Komplizen sind oben, genauso wie die Familie.“ Augenverdrehend wurde ich unter Polizeiarrest gestellt. Wenig später kamen die beiden Typen in Handschellen raus, genauso auch die Familie Hoffmann. „Isabelle wollte helfen.“ Herr Hoffmann lief fast sofort zu dem Polizisten, der mich festhielt. „Thomas, was ist hier eigentlich passiert.“ Mein alter Captain sah alle fragend an. „Wir wollten gerade zur Hochzeit von Stephan, als diese beiden bewaffnet vor uns standen. Sie drängten uns in das Schlafzimmer oben und schlossen uns ein. Nach einer ganzen Weile sahen wir, wie Isabelle über die Gitterstäbe nach oben kletterte. Sie schaltete die beiden im Nebenzimmer aus und dann hörten wir nur Schüsse von unten.“ Der Captain sah zu mir. „Wir waren in der Kirche, als Ben den Anruf bekam. Ich bot an mitzukommen und wir teilten uns auf. Ich sollte durch den Garten kommen und er von vorne, aber er gehörte hier dazu. Es war sein Plan, mit dem Geld aus dem Tresor sich Finanziell abzusichern. Sein Plan war es mich niederzuschlagen und sich dann später ebenfalls, so dass es so aussah als wäre er unschuldig. Wir haben im Wohnzimmer gekämpft und er hat mich angeschossen. Als ich ihn hatte, hat er mir seinen Ellenbogen in die Seite gerammt und wollte abhauen, als sie ihn erschossen.“ „Er hatte seine Waffe oben. Es tut mir leid.“ Ich nickte und wurde von den
Handschellen befreit. „Er wäre sowieso nicht ins Gefängnis.“  Mein Arm wurde verarztet und in eine Schlinge gelegt. „Wir sollten das trotzdem röntgen lassen.“ „Ist es ok, wenn ich einfach später vorbeikomme, gerade brauche ich einen Moment für mich.“ Der Doc nickte und ich setzte mich auf die Veranda. Ben seine Leiche wurde wegtransportiert und nur die Blutlache erinnert noch an das geschehen. Ich musste erneut meine Aussage machen und dieses Unterschreiben, bevor ich mit meinem Jackett in der Hand die Straße entlang lief zu mir nachhause. Blut und Schweiß klebte an mir und ich wollte einfach nur ins Bett. Kurz bevor ich an meinem Haus ankam, da sah ich Svenja. Sie saß auf der Treppe und schien zu weinen. „Isabelle.“ Sie stand sofort auf, als sie mich sah und flog in meine Arme. Ich musste etwas aufstöhnen, als sie meinen Arm etwas zu sehr drückte. „Oh, entschuldige.“ „Ist schon ok. Was machst du hier?“ Weiter kam ich nicht, da küsste sie mich. Meine Überraschung verflog schnell und ich erwiderte diesen. „Du hast mir Angst gemacht. Als wir alle hörten das Schüsse gefallen sind und Ben erschossen wurde, da hatte ich so Angst um dich. Du bist verletzt.“ „Nur ein Streifschuss. Mir geht es gut.“ „Musst du nicht ins Krankenhaus.“ „Später soll ich nochmal vorbeikommen, aber jetzt will ich eigentlich nur Duschen und schlafen.“ Sie nickte und zog mich ins Haus. „Warum bist du hierhergekommen.“ „Ich kenn dich und außerdem war die ganze Straße abgesperrt.“ Im Bad half sie mir langsam aus meinen Klamotten. Es fühlte sich richtig an, aber doch lag eine Frage über uns. „Was ist mit Jake?“ „Ich habe ihm gesagt, dass ich das nicht mehr kann. Seit unserem Kuss bin ich auf Abstand gegangen und nachdem ich von der Schießerei hörte wusste ich, dass er niemals eine Chance gegen dich hatte.“ Ich grinste leicht, als sie den Verband abnahm. „Tut es weh.“ „Etwas, aber ich komme klar.“ Ich zog Svenja in meine Arme und küsste sie. Sie seufzte auf und ich fing an auch sie zu entkleiden. Zusammen stiegen wir in die Dusche und das warme Wasser prasselte über uns. Wir wussten beide, dass es noch viel zu besprechen gibt, aber in diesem Moment waren wir einfach nur glücklich so nahe wie möglich, bei dem anderen zu sein.


Svenja

Als ich das nächste Mal aufwachte, da schlief Izzy noch. Sie lag auf dem Bauch und nuschelte leicht im Schlaf. Lächelnd strich ich ihr über den nackten Rücken und sah jetzt erst die kleinen Narben. Überall auf dem Rücken gab es sie. Sie waren so zwar nicht zu sehen, aber jetzt da ich ihr so nahe war, konnte ich jede einzelne sehen. Vorsichtig strich ich über jede einzelne. Diese kamen bestimmt mit dem Berufsrisiko. Auch auf ihrem Bauch und an der Schulter hatte ich eben bei unserem Liebesspiel einige gefunden. Das ist etwas mit dem ich mich wohl arrangieren muss. Immerhin ist das Risiko das sie angeschossen wird oder sonstiges nicht abwegig. „Hi, alles gut.“ Sie sah müde auf und ich lächelte sie an. „Mhm, ich habe nur die kleinen Narben auf dem Rücken gefunden.“ „Oh, ja die gehören zum Berufsrisiko dazu.“ „Damit werde ich mich wohl auseinandersetzen müssen. Das wenn du aus der Tür gehst, es das letzte Mal sein kann, dass ich dich sehe.“ „Svenja, ja ich gebe zu das mein Job nicht gerade der Sicherste ist, aber wenn du es so siehst dann ist das keiner. Du kannst mit dem Auto zur Arbeit fahren und hast ein Unfall, dann wäre es dasselbe.“ Ich nickte und küsste ihr Schulterblatt. „Ich habe das hier vermisst.“ „Ja, ich auch. Weißt du das war ein Grund warum ich den Job in New York so wollte. Allein der Gedanke in derselben Stadt wie du zu leben, aber dich nicht mein zu nennen, konnte ich nicht ertragen.“ „Was ist damals nur schiefgelaufen.“ „Es war nicht unsere Zeit.“ „Und jetzt, denkst du sie ist es jetzt.“ „Gute Frage, es gibt immer noch ein Ozean zwischen uns.“ „Vielleicht auch nicht.“ Sie sah mich überrascht an und setzte sich auf. „Was meinst du?“ „Naja, hast du etwas vom Sky Blue FC gehört.“ „Ja natürlich, das ist Carli Lloyd ihre Mannschaft und mein Lieblingsteam.“ „Naja was würdest du davon halten, wenn ich da hin Wechsel.“ „Aber Wolfsburg?“ „Ich bin nach Wolfsburg gewechselt um noch einmal die Champions League zu gewinnen und das habe ich geschafft, das einzige Ziel was ich jetzt noch habe, wäre eine Auslandserfahrung.“ „Du würdest wirklich zu mir nach New York kommen.“ „Ja, klingt das verrückt.“ „Nein, überhaupt nicht.“ Sie küsste mich lächelnd und ich erwiderte den Kuss. „Natürlich müsste ich zuerst mit meinem Manager sprechen und er müsste Kontakt mit dem Verein nehmen.“ „Oh, da kann ich helfen. Den Trainer kenne ich persönlich. Ich habe seine Tochter mal gerettet, als diese entführt wurde.“ „Was?“ Entgeistert sah ich sie an. „Lange Geschichte, aber ich denke das könnte wirklich klappen.“ Grinsend zog ich sie auf mich und küsste sie erneut. Meine Hand wanderte und als ich ihren Arm erwischte, da zuckte sie zusammen. „Entschuldige.“ „Vielleicht sollte ich doch noch mal im Krankenhaus vorbei.“ „Gute Idee, ich werde dich begleiten.“ Sie nickte und wir standen vom Bett auf. Da ich bis auf das Kleid von der Hochzeit keine Klamotten hier hatte, lieh ich mir etwas von Izzy.

Isabelle

2 Wochen später…

Die Trauerfeier lag hinter mir und auch sonst hatte ich alles geklärt. Das Haus meiner Mum hatte ich an eine nette Familie aus Thüringen vermietet. Somit wusste ich wenigstens das es in guten Händen war. Was Svenja ihren Wechsel anging, da kam dieser vor zwei Tagen zum Abschluss. Sie würde mit sofortiger Wirkung zum Sky Blue FC wechseln und schon in drei Tagen das erste Training mitmachen. Was uns jetzt zum jetzigen Augenblick brachte. Wir verabschiedeten uns von Svenja ihren Eltern. Jamie würde natürlich mit uns kommen.

Der Flug dauerte etwas mehr als 8 Stunden bevor wir landeten. Svenja grinste mich breit an, als wir aus dem Flugzeug stiegen und unser neues Abenteuer starteten. New York zwei Punkt Null.

-     Ende     -
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