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Der Zeltausflug

von missnini
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Het
Sarah Wittner William "Willi" Tagert
28.12.2020
18.01.2021
13
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17.01.2021 1.233
 
In den nächsten Wochen kommt es öfter vor dass Sarah die Nächte auf dem Hof verbringt, sie fühlt sich mittlerweile richtig aufgenommen von der Familie Handler und auch Eva-Maria und John sind ganz verliebt in Sarah.
Allerdings wird es langsam schwierig für die beiden die Liebelei zu verstecken.
Immer öfter fährt Sarah nochmal heim oder tut zumindest so um keine Aufmerksamkeit zu erwecken.
Auch an diesem Abend ist sie erst nachhause gefahren und kam nochmal zurück.
Gerade betritt sie Wills Zimmer.
Er zieht sie direkt in eine Umarmung und küsst sie.
"Das hat mir den ganzen Tag so gefehlt, du glaubst gar nicht wie schwer mir das den ganzen Tag fällt." murmelt er in ihr Haar und schließt dabei seine Augen
Sarah lacht
"Doch, ich kann es mir vorstellen, mir geht es nämlich genauso."
Dann drückt sie sich von ihm weg, setzt sich auf die Bettkante und seufzt.
"Was ist los?" fragt Will besorgt und setzt sich neben sie.
"Mein Vater, er mag es nicht dass ich nur noch hier bin, mein Urlaub ist jetzt fast vorbei und ich muss mich langsam wieder hinter meine Arbeit klemmen, für mich geht's jetzt richtig los."
Will nickt verstehend.
Er hatte ja schon bemerkt dass es Sarahs Vater sehr schwer fiel sie ziehen zu lassen und er wusste auch dass Sarah ihre Pflichten im Unternehmen ihres Vaters hatte, sie hatte in letzter Zeit nur so viel Zeit weil sie Urlaub hatte.
"Und da ist noch was." sagt sie dann etwas nachdenklich
"Was denn?" fragt Will und drückt ihre Hand.
"Das wohl gruseligste was es geben kann steht dir noch bevor."
Will sieht sie fragend an und Sarah grinst.
"Mein Vater will dich kennenlernen."
Will lacht
"Ou man, ich dachte schon sonst was."
Sarah lacht auch
Doch dann wird Will wieder ernst.
"Also um ehrlich zu sein, hab ich da wirklich Angst davor."
"Quatsch, mein Vater ist ein netter wenn man ihn richtig kennt."
Dann zieht Sarah Will an sich und sie fallen zusammen rückwärts aufs Bett.
Sarah kuschelt sich an ihn und schließt zufrieden die Augen, Will allerdings starrt nur Löcher in die Luft und denkt darüber nach was Sarah eben gesagt hat.
"Wann soll das stattfinden?" fragt er schließlich
"Wann willst du?"
"Lass es uns so schnell wie möglich hinter uns bringen." scherzt er
Sarah beugt sich über ihn und lächelt.
"Ich rufe später nochmal Zuhause an und frage nach wann ich dich mitbringen kann."
Die beiden sehen sich einen Moment lang tief in die Augen und verfallen in einen innigen und tiefen Kuss.

Sarah spürt Wills Atem an ihrem Hals und als er diesen mit Küssen bedeckt, läuft es ihr kalt den Rücken herunter.
An diesem Abend schlafen die beiden zum ersten mal miteinander und als Sarah danach in Wills Armen liegt fühlt sie sich wie in Watte gepackt, sie war so unglaublich glücklich mit Will, er war ihr absoluter Mittelpunkt geworden.
Will sieht sie an und drückt ihr zärtlich einen Kuss aufs Haar.
Dann streichelt er ihre Wange.
"Du bist so wunderschön." flüstert er und streichelt wieder ihre Wange.
Sarah lächelt nur und wird sofort wieder verlegen.
Egal wie oft Will sie so ansah mit seinen schönen Augen, es verlor einfach nie seinen Zauber. Sie hatte sich so in ihn verliebt.

Es dauert nicht lange, da schlafen die beiden vertraut und zusammengekuschelt nebeneinander ein.
Der nächste Tag verläuft wie die letzten und die beiden lassen sich vor ihren Freunden nichts anmerken auch wenn es ihnen sehr schwer fällt.
Am Abend machen sich die beiden fertig und fahren zu Sarahs Eltern. Sarahs Mutter hat zum Abendessen eingeladen.
Will schlägt das Herz fast aus der Brust als er zusammen mit Sarah das riesige Haus betritt.

Alleine vom ersten Eindruck dieses Hauses wurde ihm auf der Stelle schlecht. Wie schon gedacht verbarg sich hinter diesen Türen ein völlig anderes Leben.
Schon in der Eingangshalle kommt den beiden Sarahs Mutter mit einem strahlenden lächeln entgegen.
Will war überrascht wie jung die zierliche Frau noch war und ihm wurde schlagartig klar woher Sarah ihr gutes Aussehen hatte.

"Hallo Will, wie schön es ist dich mal richtig  kennenzulernen." trällert Liv Wittner und zieht ihn an sich heran als wäre es selbstverständlich.
Will muss lächeln, vielleicht waren die Wittners nicht ganz so schlimm wie er es sich vorgestellt hatte.
Sarahs Mutter schien auf jeden Fall ein sehr herzlicher und netter Mensch zu sein.
"Danke für die Einladung, ich freue mich auch Sie kennenzulernen." gibt Will etwas nervös von sich
"Ou, so förmlich, nenn mich Liv, das reicht vollkommen." antwortet Sarahs Mutter und nimmt Will damit nochmal etwas Angst.
Dann tritt der Herr des Hauses in den Flur und geht zielstrebig auf Will zu.
"Guten Tag, junger Mann." sagt er kurz und hält Will auffordernd die Hand hin.
"Guten Tag." kommt nur aus Wills Mund, denn Sarahs Vater wirkte so einschüchternd auf ihn dass er auch nicht mehr herausbekommt.
Sarah drückt fest Wills Hand als sie bemerkt wie nervös er ist und zieht unter dem kritischen Blick ihres Vaters mit sich in das große Wohnzimmer.

Es dauert nicht lange da sitzen die 4 zusammen beim Abendessen.
Sarahs Mutter hat ein fantastisches Essen gezaubert und es scheint allen zu schmecken.
"Danke für das essen." bedankt sich Will und erntet von Sarahs Mutter dafür ein Lächeln.
Ohne Aufforderung steht er auf und hilft ihr dabei den Tisch abzuräumen, doch ihr Vater legt seinen Arm auf seinen und lächelt.
"Danke für die Hilfe junger Mann aber Sarah kann ihrer Mutter helfen, ich würde ja viel lieber mit dir reden."
Will schluckt schwer
Sarah lächelt ihrem Vater zu während sie die Teller vom Tisch nimmt.
"Lass ihn ganz Paps ok?"

Als die beiden Frauen den Raum verlassen sieht Will, Sarahs Vater mit großen Augen an.
Der Mann muss lachen
"Jetzt guck nicht so, ich schlage dir schon nicht den Kopf ab." lacht er
Will muss kurz grinsen
"Ich mag dich William, Ich muss sagen du bist mit sehr sympatisch."
"Danke." bringt Will heraus denn mehr wagt er immer noch nicht zu sagen.
"Also, du magst Sarah wohl sehr."
"Ohja, sie ist mir sehr wichtig."
Sarahs Vater nickt.
"Meine Töchter sind das kostbarste was ich habe und ich will das jede einzelne davon gut behandelt wird, meine beiden ältesten sind schon aus dem Haus und Sarah ist mein Sonnenschein, ich will nichts mehr als dass sie glücklich ist."
"Das will ich auch." bestätigt Will
"Ich hoffe du weißt was du da hast."
Will nickt
"Sarah ist etwas besonderes und das weiß ich auch."
Sarahs Vater lächelt
Dann betreten die Frauen wieder den Raum und die vier verbringen einen schönen Abend miteinander.
Sie erzählen viel, reden über Pferde und den Reitsport denn Sarahs Mutter ist auch eine begeisterte Reiterin.
Es scheint wirklich so als ob Sarahs Vater Will sehr zu mögen scheint denn nach einiger Zeit steht der Mann auf und holt seinen guten Whiskey raus.
Sarahs Mutter wirft ihrer Tochter vielsagende Blicke zu, denn das bedeutete wohl so viel wie dass das Eis gebrochen war.
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