Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Rakastunut pomo - Verliebt in den Chef

von hexe994
GeschichteRomance / P18 / Gen
OC (Own Character) Samu Haber
26.12.2020
10.06.2021
21
58.189
16
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
07.05.2021 2.746
 
Kuudestoista osa avustaja – Sechzehnter Teil Assistentin

Die Wochen zogen ins Land. Mittlerweile war es Ende April. Der Frühling hatte Finnland fest im Griff. Jeden Tag wurde es wärmer und lockte die Menschen vor die Tür. Samu und Rika waren auf dem Weg zum Flughafen. Heute ging es nach Berlin. Mikko kam nicht mit, denn seine Frau Liisa hatte den zweiten Ultraschall. Er hatte ihr alles Wichtige erzählt, bevor sie abgereist sind. Außerdem ist Samu sein eigener Chef, es war ihm nur lieber, wenn jemand mit bei war, der zusätzlich den Überblick behielt.
In Berlin würden sie an 2 Tagen Besprechungen für TVOG haben und einen Termin bei „Universal“.
Der Flug war sehr ruhig. In Berlin regnete es in Strömen. „Ihh, das Wetter ist ja hässlich.“ „Kannst du mal sehen, dass Finnland einen viel schöneren Frühling als Deutschland bieten kann.“, grinste Samu.
„Lass uns schnell ins Hotel fahren.“, stiefelte Rika los.
Sie hatte von Mikko gelernt, dass sie in Berlin immer in demselben Hotel abstiegen. Sie checkte ein und holte die Keycards. Samu schaute sie verwirrt an. Rika wusste genau, was er wollte, aber ignorierte es erstmal. Oben vor den Zimmern dann platzte es aus ihm raus. „Warum haben wir zwei Zimmer?“
„Samu bitte, wir waren uns einig, dass wir in diesem Moment nur Kollegen sind. Ein gemeinsames Zimmer würde zu viel Aufmerksamkeit fordern. Auch wenn hier alle zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, kann es sein, dass sich jemand verplappert.“, rechtfertigte Rika ihre Entscheidung.
Samu schnaubte nur und ging in sein Zimmer. Rika verdrehte die Augen, er konnte aber auch stur sein, wenn etwas nicht in seinen Kopf wollte. Später würde sie nochmal mit ihm reden, aber erstmal ließ sie ihn schmollen.
Nachdem sie ausgepackt hatte, zog sie sich Sportklamotten an und ging ins hoteleigene Fitnessstudio. Dort powerte sie sich richtig aus.
Wieder in ihrem Zimmer angekommen sprang sie unter die Dusche. In 2h müssten sie in Adlershof sein. Nachdem sie fertig angezogen war, klopfte sie bei Samu. Dieser öffnete. „Na bist du fertig? Wir müssen langsam los.“
„Ja gleich.“, er wirkte, als wenn er immer noch schmollte. Rika ging zu ihm und umarmte ihn. „Immer noch nicht genug geschmollt?“
„Mach ich gar nicht.“, wehrte er ab.
„Ach nein? Und warum bist du dann so kurz weg?“
„Ach man, vor dir kann ich aber auch nichts verheimlichen. Ich versteh es nicht.“, schob er seine Unterlippe nach vorn. Rika musste lachen.
„Schau mal, offiziell sind wir als Herr Haber mit Assistentin angereist. Da würde es schon komisch aussehen, wenn wir nur ein Zimmer buchen, oder?“
„Ja du hast ja recht.“, nuschelte Samu.
„Siehst du, und wer hat denn gesagt, dass ich in meinem Zimmer schlafe? Vorausgesetzt ich darf hier unterkommen?“, grinste Rika und küsste Samu.
Eine halbe Stunde später saßen sie im Auto, auf dem Weg zu den Studios. Dieses Mal fuhr Samu. Die Fahrt verlief entspannt. Er erzählte ein bisschen wie es in den letzten beiden Staffeln verlaufen war, an denen er beteiligt war.
Nachdem er letztes Jahr ausgesetzt hatte, bemerkte man, dass er sich richtig freute, wieder ein Teil dieser Show zu sein. „Kennst du eigentlich die anderen Juroren alle?“
„Naja, also Michi und Smudo waren ja bei Staffel 3 schon dabei. Andreas und Yvonne kenne ich nur vom Sehen. Hast du denn schon mal eine komplette Staffel verfolgt?“
„Nein, immer mal einzelne Episoden, aber ich habe nie von der ersten Folge an mitgefiebert.“, war Rika ehrlich.
„Okay, dann musst du das aber dieses Jahr.“, legte Samu fest.
„Muss ich?“, fragte Rika hinterlistig.
Samus Hand wanderte auf ihren Oberschenkel und strich auf ab. „Meine Freundin muss doch meine Karriere verfolgen.“
„Das macht sie. Aber in live gefällt ihr das besser.“, legte sie ihre Hand auf seine.
Als sie angekommen waren, standen schon einige Autos dort. „Sind wir so spät?“, fragte Rika.
„Nein, eigentlich nicht.“, meinte Samu, mit Blick auf seine Uhr.
In der Eingangshalle angekommen standen Michi und Smudo, Yvonne, Lena und Thore dort. „Da kommt ja unser Finne.“, kam Smudo auf ihn zu. Beide klatschten ein. Auch Michi begrüßte ihn wie einen alten Kumpel. Thore und Lena umarmten Samu, man sah ihnen die Wiedersehendfreude an. Yvonne blieb stehen und wartete bis sich alle beruhigt hatten. „Hello, I am Yvonne Catterfeld, nice to meet you.“, gab sie ihm dann die Hand. Rika blieb im Hintergrund.
„Hey, and who are you?“, kam Lena auf Rika zu.
„Hallo, ich bin Rika, ich begleite Samu.“, antwortete sie auf Deutsch.
„Sie ist mein Organisationstalent und meine Vokabel-Lady.“, grinste Samu.
„Oh, ähm..“, stotterte Lena.
„Kein Problem. Diese Situation kenne ich. Jeder spricht mich auf Englisch an.“
„Dann hast du deinen finnischen Wachhund zuhause gelassen?“, Rika lachte.
„Mein finnischer Wachhund hat nicht so viel Zeit. Und Rika gehört jetzt zum Team. Sie wird mich in nächster Zeit begleiten. Sie arbeitet für mich.“, kramte Samu all seine Sprachkünste aus.
„Okay, du scheinst auf jeden Fall netter zu sein.“, meinte Michi.
„Das lassen sie mal nicht Mikko hören.“, grinste Rika.
„Um Gottes Willen, bitte duze uns. Wir sind hier alle per du.“, meinte Thore.
Kurz darauf kam ein Mann aus dem Inneren des Gebäudes. „Hallo alle miteinander. Sind denn jetzt alle da?“ In dem Moment ging die Tür auf und Andreas Bourani kam herein. „Hi, sorry für die Verspätung. Aber mein Flieger war zu spät.“, schnaufte er.
Die Besprechung ging nicht lang. Morgen sollten die ersten Werbespots gedreht werden. Und es wurden einige organisatorische Dinge geklärt, wann die Aufnahmen stattfinden würden. Und ein paar neue Regeln wurden eingeführt, wie die No-Turn Regel, wenn niemand gebuzzert hat.
Der Aufnahmeleiter schien kein Englisch sprechen zu wollen, jedenfalls redete er in tiefstem Berliner-Dialekt. Samu sah ziemlich hilflos aus. Rika setzte sich dicht neben ihn und versuchte vieles zu übersetzen. Nach der Besprechung kamen Smudo, Michi und Yvonne auf die Beiden zu. „Hast du ihm das eben alles auf Finnisch übersetzt?“
„Nicht alles, eigentlich versteht du sehr gut oder?“, grinste Rika.
„Ja, aber diese Dialekte machen mich fertig. Einfaches Deutsch ist schon schwer, aber dann noch Slang. No Way.“
„Krass, wo hast du das gelernt?“, war Yvonne ganz begeistert.
„Während meines Studiums in Helsinki. Alles kann ich auch nicht.“, winkte Rika ab.
„Sei doch nicht so bescheiden. You are a very tough finnish speaker.“, legte Samu einen Arm um sie und grinste sie an.
„Ja, okay. Danke für das Kompliment.“ In dem Moment klingelte Rikas Handy. „Oh, das ist der finnische Wachhund.“, löste sie sich aus der Gruppe.
„Kennst du sie schon länger?“, fragte Smudo grinsend.
„Nein, wieso? Seit März arbeitet sie für uns.“, schaute Samu verwirrt.
„Naja, ihr wirkt irgendwie ziemlich vertraut. Vorhin schon, als sie neben dir saß und jetzt eben wieder, als du sie umarmt hast. Ich meine du bist generell ein sehr herzlicher Mensch, aber irgendwas ist anders.“, analysierte Smudo.
„Nein, da ist nicht anders. Wer einmal zur Sunrise Avenue Familie gehört, der wird so behandelt.“, wehrte Samu ab.
„Ich kriege das schon noch raus.“, zwinkerte Smudo.
Kurz darauf war sie schon unterwegs zu Universal. „Smudo ahnt etwas.“, sagte Samu.
„Was ahnt er?“
„Das wir mehr sind als Kollegen.“
„Echt? Ist das so offensichtlich?“
„Keine Ahnung, vielleicht kennt er mich auch zu gut.“
„Okay, hast du ihm denn was gesagt?“
„Nein, wenn dann bekommt er das allein raus.“
„Gut, dass wollte ich dir im Bezug darauf sowieso vorschlagen. Wenn es jemand mitbekommen sollte, dann sollten wir die Wahrheit sagen, aber solange niemand was ahnt, wird auch nichts gesagt.“, erwiderte Rika.
„Was wollte Mikko eigentlich?“
„Ach, er wollte nur wissen, ob bis jetzt alles glatt läuft, unser Flug pünktlich war und was bei TVOG ansteht.“, meinte Rika.
„Er kann noch nicht loslassen. Das dauert noch eine Weile.“
„Das ist doch verständlich. Es ist seine Berufung. Aber jetzt grade geht Familie vor.“, erwiderte Rika.
„Genau, aber ich gönne es ihm. Und seine Kinder kann man nur einmal aufwachsen sehen.“
Der Termin bei Universal verlief weniger schlimm als erwartet. Nachdem Samu Herrn Schneider die neuen Songs vorgelegt hat, war dieser milde gestimmt. Er teilte ihm nochmal mit, dass er am 10. Mai nach Stockholm sollte. Dort würde er für 2 Wochen mit berühmten Songwritern und Producern an weiteren Songs arbeiten.
Gegenüber Rika war er etwas distanziert, als sie auf sein Angebot erneut nicht reagierte. Doch das war ihr egal, sie musste schließlich nur zeitweise mit ihm zusammenarbeiten.
Am Abend ging Rika zu Samu ins Zimmer. Er saß auf dem Bett und schaute auf sein Handy. Rika setzte sich mit ihrem Laptop daneben.
Nachdem ihr Thema genehmigt wurde, musste sie jetzt ihre Masterarbeit schreiben. In 2 Wochen hatte sie ihre nächste Konsultation. Und Bis Ende Juli musste diese komplett fertig sein. „Schreibst du weiter?“
„Ja, wenn es dich nicht stört.“
„Nein, mach nur. Ich schreibe grade mit Sami. Wir überlegen, ob wir uns am ersten Mai alle in seinem Mökki treffen und uns einen schönen Abend machen.“, meinte Samu.
„Klingt doch gut. Alle bedeutet?“
„Na die komplette Band samt Frauen und eventuell Kinder.“, antwortete er.
„Eventuell Kinder?“
„Naja, bei Raul ist es immer davon abhängig, ob seine Frau überhaupt mitkommt. Und bei Riku, weiß ich nicht, wann er seine Töchter sehen darf. Seine Ex ist ziemlich komisch drauf in letzter Zeit. Aber wenn Ida und Malin bei ihm sind, dann freuen sie sich riesig, wenn sie mitkommen dürfen. Mikkos Tochter ist noch ziemlich klein.“, erklärte Samu.
„Aha, okay. Und habt ihr euch schon entschieden?“
„Wir beide ja, aber die anderen müssen erst antworten.“
Eine ganze Weile sagte niemand etwas. Samu lachte hin und wieder auf, wenn er irgendwelche Fotos auf Instagram anschaute. Als Rika wiederholt gähnte sah er sie an. Dann rückte er zu ihr und nahm ihr den Laptop aus der Hand, speicherte ihre Arbeit und klappte es zu. Rika wollte protestieren, doch Samu küsste sie einfach. „Für heute hast du genug gemacht. Du bist schon so weit, dass du dir keinen Stress machen solltest, pikkuinen.“ Samu löschte das Licht und aneinander gekuschelt schliefen beide ein.
Am nächsten Tag wären sie fast zu spät zu den Aufnahmen gekommen. Erst hatte der Wecker nicht geklingelt und dann verführte Samu sie unter der Dusche auch noch.
„Jetzt beeil dich. Du bist schuld, dass wir so lange gebraucht haben.“, saß Rika schon hinterm Steuer. Samu räumte noch das Gepäck ein, nach den Dreharbeiten würden sie direkt wieder zum Flughafen fahren.
„Mach doch mal keinen Stress. Gerade eben unter der Dusche warst du noch deutlich entspannter.“, grinste Samu. Rika wurde rot. Samu fing an zu lachen, stupste ihr auf die Nasenspitze und klaute sich einen Kuss.
Dann fuhr Rika los und raste schon fast durch Berlin. „Wenn ich wegen dir geblitzt werde, dann rechne ich das über „Comusic“ ab.“, murmelte Rika.
„Tu das. Hier ist es kein Vermögen. Wurdest du in Finnland schon mal geblitzt?“
„Nein, ich bin doch nicht verrückt.“, lachte Rika.
„Das rate ich dir auch nicht. Ich spreche aus Erfahrung.“
„Wie viel?“
„Das willst du gar nicht wissen.“, winkte Samu ab.
„Kertoa.“*
„Ei.“ **
„Ich kriege das schon noch raus.“
*Erzähl!
**Nein
Auf den ersten Blick war der Parkplatz komplett voll. „Was ist denn hier los?“, schimpfte Rika und schaute nochmal eine Runde. Dann fand sie eine Lücke, die ziemlich eng war. Aber beim Einparken machte man ihr so schnell nichts vor.
„Pikkuinen, eins muss man dir lassen. Autofahren kannst du.“, lobte Samu sie.
„Nur Auto fahren?“, tat Rika auf beleidigt.
„Nein, nicht nur. Du hast noch viel mehr Talente.“, beugte Samu sich zu ihr und küsste sie. „Jetzt aber los.“, stieg Rika aus.
In der Eingangshalle wartete schon der Aufnahmeleiter. „Herr Haber, sie sind ziemlich spät dran. Kommen sie sofort mit in die Maske. Wo sind ihre Sachen?“
„Entschuldigung. Sachen?“
„Ich hole sie schon, geh schon mal weiter.“; mischte Rika sich ein. Die Tasche stand noch im Kofferraum. Sie ging wieder raus.
Mit der Tasche in der Hand ging sie zu den Garderoben. „Die können sie gleich in die Maske bringen.“, stand der Aufnahmeleiter hinter ihr.
„Okay, vielen Dank.“, der war aber auch nett.
In der Maske saßen die beiden Fantas und alberten rum. „Guten Morgen Rika, was trägst du denn da deinem Finnen hinterher?“, lachte Michi.
„Guten Morgen. Sein Outfit für heute.“, stellte sie die Tasche neben Samu ab. Der konnte grade nicht sprechen, die Visagistin trug Puder auf. Er verzog jedoch das Gesicht, denn das war ja mal gar nichts für ihn. Rika musste grinsen.
„Hattest wohl eine lange Nacht Haber. Oder wieso muss da so viel korrigiert werden.“ „Ach der kann ja nicht. Fragen wir doch Rika.“, ulkte Michi.
Doch Rika ließ sich nicht aus der Reserve locken. „Was Samu in der Nacht macht, erzählt er mir nicht. Und ich schlafe für gewöhnlich ziemlich fest.“, grinste sie zurück.
Michi verzog das Gesicht, diese Antwort wollte er nicht hören. „Jos he tiesivät. Olen roukala.“*, meinte sie an Samu gewandt.
„Nähdään myohemmin pikkuinen.“**, erwiderte er.
„Hey, das ist unhöflich, wir verstehen ja nichts von dieser verdrehten Sprache.“, beschwerte sich Smudo.
„Bis später ihr zwei.“, lachte Rika nur und ging in die Kantine.

* Wenn die wüssten. Ich bin in der Kantine. ** Wir sehen uns später pikkuinen.
Die Aufnahmen zogen sich in die Länge. Rika hatte sich in der Kantine eingerichtet. Sie schrieb weiter an ihrer Arbeit und nebenbei mit Caro. Nach einer Weile setzte sich Yvonne zu ihr an den Tisch. „Hey, darf ich fragen was du da machst?“
„Hallo, klar. Ich schreibe an meiner Masterarbeit.“
„Oh, du studierst noch nebenbei?“
„Nein, ich bin im Praxissemester.“
„Krass im Praxissemester arbeitest du schon für Samu Haber, wie kommt es?“
„Also eigentlich mache ich mein Praktikum bei „Universal Finland“. Und Jukka Backlund hat mich an „Comusic Management“ weiterverliehen, da er nicht genügend Zeit hat. Alles ein wenig kompliziert.“
„Ich merk schon. Aber wirklich toll, dass sie dir diese Chance geben. Worüber schreibst du?“ „Das Planen einer Tour unter finanziellen, kulturellen und sozialen Gesichtspunkten. Ich durfte Sunrise Avenue auf ihrer „Orchestra Tour“ begleiten im März. Eigentlich wollte ich immer übers Produzieren schreiben, aber dann hat mir das Organisieren total Spaß gemacht.“, erzählte Rika.
„Das klingt interessant. Ist doch super, wenn du somit noch etwas entdeckt hast, das dir Spaß macht. Da gehört ja auch eine ganze Menge dazu. An was du allein im Vornherein denken musst.“, war Yvonne begeistert.
„Das kann ich mir bis jetzt auch nur vorstellen. Am 1. März hat mein Praktikum begonnen. Da bekam ich gesagt, ab 11. März gehst du mit den Jungs auf Tour. Da war natürlich das große Ganze schon fertig. Aber während und danach ist auch noch eine ganze Menge zu erledigen. Ich habe eine ganze Woche nur Gagen und Lohn abgerechnet.“, lachte Rika. „Darf ich fragen, warum du jetzt Samu begleitest, wenn du eigentlich für Sunrise Avenue arbeitest?“
„Naja, da ich, wenn ich mein Studium erfolgreich absolviere, für Comusic arbeiten soll, werde ich sozusagen angelernt.“
„Aha, jetzt verstehe ich. Dann bleibst du nach deinem Studium in Finnland. Das ist wirklich mutig. Ich habe mich damals nicht mal für ein Semester ins Ausland getraut. Hast du denn Freunde in Finnland?“
„Ja, einmal meinen besten Freund. Janis und ich haben uns im Studium kennengelernt. Ohne ihn hätte ich niemals diese Sprache gelernt. Und jetzt kamen eine ganze Menge neuer hinzu. Die komplette Band und deren Frauen bzw. Freundinnen. Dann welche aus der Crew.“
„Na dann bist du ja nicht allein. Irgendwann kommt sicher noch der passende Mann vorbei.“, lächelte Yvonne.
„Ja bestimmt. Und nein, allein bin ich definitiv nicht, viel Freizeit ist jetzt in nächster Zeit sowieso nicht drin.“
„Hey, genug gequatscht. Yvonne dein Typ wird verlangt.“, rief Thore ihr zu.
„Hat mich gefreut dich kennenzulernen. Wir sehen uns bestimmt öfter. Bis dann.“, stand Yvonne auf und ging.
„Wie lange brauchen die denn noch?“, schaute Rika auf die Uhr.
„Das kann dir keiner sagen. Wieso?“, antworte Thore.
„Wir haben jetzt noch zweieinhalb Stunden, bis der Flieger startet. Eigentlich sollten die Aufnahmen schon fertig sein.“, wurde sie nervös.
„Ohoh, eine halbe Stunde braucht ihr locker mit dem Auto.“, meinte Thore.
„Ja deswegen. Ich bin heute früh schon zu schnell gewesen.“
Nach einer weiteren halben Stunde kam Samu endlich an. „Da bist du ja. Wir haben noch 90 Minuten.“, meinte Rika ganz aufgeregt und packte ihr Zeug ein.
„Ja, sorry. Aber dieser Aufnahmeleiter ist eine Katastrophe. Unfreundlich und inkompetent.“, schimpfte Samu. Thore lachte nur.
„Ich verabschiede mich schon mal. Wir sehen uns bestimmt.“, gab sie Thore die Hand und ging voraus. Samu kam kurz darauf hinterher.
Rein ins Auto und ab auf die A100. Nach einer halben Stunde waren sie in Tegel angekommen. Jetzt hatten sie noch eine Stunde Zeit. Das ging nochmal gut.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast