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Rakastunut pomo - Verliebt in den Chef

von hexe994
GeschichteRomance / P18 / Gen
OC (Own Character) Samu Haber
26.12.2020
10.06.2021
21
58.189
16
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
25.04.2021 2.945
 
Viidestoista osa 40. Syntymäpäivä – Fünfzehnter Teil 40. Geburtstag

Bei sich zuhause angekommen buk sie einen Kuchen. Sie entschied sich für einen Erdbeer-Schoko-Kuchen. Außerdem musste sie noch die Karte für das Geschenk fertig machen. Gegen acht Uhr hatte sie alles erledigt und fuhr zu Samu. Den Kuchen ließ sie einfach im Auto, es war schließlich kalt genug.
Als sie klingelte machte niemand auf. Deshalb rief sie ihn an. Kurz darauf kam er zur Tür. „Ich dachte, du kommst nicht mehr. Ich habe dich nicht gehört, hatte Kopfhörer auf.“, stand er verlegen in der Tür.
„Sorry, dass ich vorhin einfach so abgehauen bin, aber es war wirklich wichtig.“, gab sie ihm einen sanften Kuss.
„Ist schon verziehen.“, murmelte Samu an ihren Lippen.
Im Wohnzimmer angekommen sah es ziemlich chaotisch aus. Überall lagen Zettel und mittendrin Samus Gitarre. „Hast du wieder eine Idee?“
„Ja vielleicht. Aber ich räume das jetzt weg.“, fing Samu an die Zettel zusammenzusammeln. Rika unterbrach ihn.
„Nein, mach nur weiter. Ich möchte dich nicht unterbrechen. Ich würde ein wenig ans E-Piano gehen?“, fragte sie.
„Natürlich. Du weißt ja wo.“, dann schnappte er sich seine Gitarre und spielte weiter. Rika ging nach oben. Sie genoss es, wenn die Melodien ihre Finger wie von allein verließen. Eine ganze Weile spielte sie, was ihr in den Sinn kam.
Später am Abend kam Samu ins Zimmer, stellte seine Gitarre weg und setzte sich neben sie. Einen Arm um sie gelegt, flüsterte er ihr ins Ohr: „Darf ich dich entführen?“ Rika schaute ihn fragend an.
„Würdest du mit mir in die Sauna gehen?“
„Du hast eine eigene Sauna?“ Samu ließ sie los und schaute total empört.
„Na aber, was wäre ich für ein Finne, wenn ich keine eigene Sauna hätte.“ Jetzt musste sie lachen, die Worte Samus mit seinem entrüsteten Gesicht gepaart, bescherte ihr einen richtigen Lachanfall. „Lachst du mich aus? Wir haben die andere Sache noch gar nicht ausgewertet, da lädst du dir schon was Neues auf. Mutig junge Dame.“, grinste Samu geheimnisvoll.
Dann schnappte er sich ihre Hand und zog sie mit sich. Erst im Untergeschoss blieb er stehen. „Jetzt musst du mitkommen, sonst kannst du das alles gar nicht wieder gut machen.“, zog er sie an sich und küsste sie verführerisch.
Nach der Sauna waren sie, in leidenschaftlichen Küssen versunken, im Bett gelandet. Jetzt lagen sie eng aneinander gekuschelt da und genossen die Zweisamkeit. Rika schaute auf die Uhr, sie zeigte 23.59 Uhr. In nicht ganz einer Minute, hätte Samu Geburtstag. Sie drehte sich zu ihm.
Als die Uhr auf null umsprang sagte sie: „Alles Gute zum Geburtstag. Happy Birthday und Hyvää syntymäpäivää und das alles was du dir vorgenommen hast in Erfüllung geht.“ „Danke pikkuinen. Das größte Geschenk was ich bekomme habe, bist du. Wenn Jukka dich nicht mitgebracht hätte, dann hätte ich jetzt hier allein gelegen und über mein ziemlich einsames Leben nachgedacht.“
„Das wir uns begegnet sind war Schicksal. Und der Zusammenprall, war nur der Vorbote.“, lächelte Rika. Samu zog sie zu sich und küsste sie zärtlich.
Am nächsten Morgen wachte Rika eher als Samu auf. Aus seinen Armen befreit, ging sie nach unten. Sie wollte ihm Frühstück ans Bett servieren. Nachdem die Kaffeemaschine in Betrieb war, holte sie den Kuchen und ihr Geschenk. Wieder in der Küche angekommen, steckte sie noch eine „40“ als Kerze auf den Kuchen und zündete sie an. Mit dem Kuchen in der Hand betrat sie das Zimmer. Samu schlief noch tief und fest. Leise setzte sie sich an die Bettkante und strich ihm seine Haare aus der Stirn. „Guten Morgen Schlafmütze.“
Langsam, aber sicher wurde er munter. Als er sie sah, war seine Aufmerksamkeit geweckt. „Guten Morgen pikkuinen. Ist der für mich?“, zeigte er auf den Kuchen.
„Ja natürlich ist der für dich, oder siehst du hier noch mehr Menschen die heute Geburtstag haben?“, grinste Rika.
„Dankeschön. Kuchen habe ich das letzte Mal bekommen, da wohnte ich noch Zuhause.“ „Hier ist mein Geschenk. Öffne es.“, forderte sie ihn auf den Briefumschlag zu öffnen.
Als er den selbstgemachten Gutschein betrachtete bildete sich ein breites Grinsen auf seinen Lippen. „Du schenkst mir also eine kleine Auszeit in deiner Heimat. Und hast du schon eine bestimmte Zeit geplant?“, schaute er sie an.
„Naja, eigentlich schon. Nach den Aufzeichnungen der Blind Auditions, hast du 5 Tage frei und da dachte ich, das ließe sich gut verbinden.“
„Okay, vielen lieben Dank. Wo genau ist deine deutsche Einöde, wie du sie nennst?“
„Meine Großeltern haben einen kleinen Bungalow auf dem Hof stehen. Früher haben sie ihn vermietet, jetzt ist er nur noch für die Familie gedacht. Dort wird dich niemand erkennen und du kannst einfach mal nur für dich sein.“
„Wirklich? Aber du bleibst schon mit dort?“
„Wenn du das möchtest?“
„Natürlich möchte dich dabeihaben, dafür bist du mir viel zu wichtig, als das ich dich ausschließe. Die Einöde genießen wir beide zusammen. Vielen vielen Dank für dieses persönliche Geschenk. Das wiegt mehr als jedes andere materielle Geschenk.“, streckte Samu sich aus und zog sie in einen innigen Kuss.
Nachdem sie sich voneinander gelöst hatten, holte Rika das Frühstück rein. „Wann soll deine Feier eigentlich beginnen?“, fragte sie.
„Um acht heute Abend.“
„Okay, was machen wir mit dem restlichen Tag?“
„Ich denke, es dauert nicht mehr lang, dann werden meine Geschwister und meine Mutter vor der Tür stehen, sie haben sich noch nie entgehen lassen her zu kommen.“
Es dauerte gar nicht lang, als es tatsächlich klingelte. Samu war grade im Bad, also ging Rika zur Tür. „Hallo Eve. Komm doch rein.“, öffnete sie.
„Hallo Rika, ich habe mich schon gefragt was Samu für Besuch hat, als ich das Auto habe stehen sehen. Wie geht es dir? Wo ist denn mein Sohn?“, kam sie ins Haus.
„Mir geht’s gut und dir? Samu ist grade im Bad. Möchtest du etwas trinken?“
„Gerne, ich nehme ein Glas Wasser. Wie läuft dein Praktikum?“
„Ziemlich gut. Nächste Woche weiß ich, ob mein Thema für die Masterarbeit genehmigt wird und dann kann ich loslegen.“
„Das freut mich. Wenn du Hilfe benötigst, dann sprich mich einfach an.“, tätschelte sie ihr die Schulter.
„Äiti. Ich habe dich gar nicht gehört?“, kam Samu die Treppe runter.
„Samu, meinen allerherzlichsten Glückwunsch zu deinem Geburtstag. Alles Glück dieser Welt wünsche ich dir.“, nahm sie ihren Sohn in eine feste Umarmung. Dann holte sie aus ihrer Tasche das besagte Album. „Das ist für dich, sieh es als Erinnerung an.“ Samu packte es aus und schlug die erste Seite auf. Dort war ein Babyfoto zu sehen.
„Oh, darf ich auch gucken?“, linste Rika ins Buch.
„Klar, komm mit.“, gingen alle drei zum Sofa.
„Das ist Samu, als er 2 Tage alt war.“, grinste Eve.
„Süß.“, lächelte Rika.
„Heute etwa nicht mehr?“, guckte Samu entrüstet.
„Na aber selbstverständlich.“, hauchte sie ihm einen Kuss auf. Es folgten viele weitere Kinderbilder. Samu das erste Mal im Kindergarten, am ersten Schultag, das erste Mal auf Schlittschuhen. Etwas weiter hinten im Album folgten Bilder, die die Geschichte von Sunrise Avenue erzählten. Samu erzählte Rika einige Anekdoten zu den Bildern.
Eine halbe Stunde später standen Sanna, Mikka und die Kinder vor der Tür. So war Samus Haus in kürzester Zeit lebhaft. Samu und Rika standen in der Küche, während der Rest der Familie im Garten war. „Was willst du deinen Gästen jetzt anbieten?“, fragte Rika. „Keine Ahnung. Aber irgendwas muss ich bieten.“, grübelte Samu.
„Du wusstest doch, dass sie kommen. Wieso warst du nicht vorbereitet?“
„Naja, meist sind sie nicht lange geblieben, weil wir uns heute Abend sowieso sehen. Aber heute sind sie ziemlich anhänglich.“, murmelte Samu und klaute sich einen Kuss.
„Dann musst du wohl oder übel deinen Kuchen teilen.“, grinste Rika.
„Ach menno, na gut.“, nahm Samu den Kuchen und schnitt ihn an. Dann holte er seine Gäste.
„Oh, hast du den gebacken?“, fragte Sanna an Rika gewandt.
„Ja, gestern Abend. Ich hoffe er schmeckt.“, lächelte sie. Kaisa und Fanni befanden den Kuchen als sehr lecker.
„Das hast du gut gemacht Rika.“, sagte Kaisa.
„Kiitos.“, klatschte sie mit den Mädels ein. Alle am Tisch begannen zu lachen.
Am Abend waren Rika und Samu wieder allein. „Bist du soweit?“, hörte Rika von unten. „Gleich.“, rief sie aus dem Bad. Sie überprüfte ihr Outfit und ging dann runter.
Sie trug ein tiefblaues knielanges Vokuhila-Spitzenkleid. Dazu hatte sie blaue High-Heels kombiniert. Und ihre Haare hatte sie in einem lockeren Zopf auf der rechten Schulter liegen. Als sie unten angekommen war, sah sie wie Samu schluckte.
„Du bist wunderschön. Da muss ich ja den ganzen Abend aufpassen.“, zog er sie in seine Arme.
„Ich auf dich aber auch.“, grinste Rika. Samu trug eine dark-blue Jeans, die sehr gut saß und ein schwarzes Hemd, die Ärmel wie immer bis zum Ellbogen hochgekrempelt.
„Lass uns gehen, das Taxi wartet schon.“, forderte Samu sie auf.
Im Taxi fragte Rika: „Wer kommt denn da heute alles?“
„Also die Jungs samt Frauen und meine Familie. Und dann noch ein paar Freunde abseits des Showbusiness. Produzenten und Songwriter von uns und ein paar der Plattenfirma. Von der Crew sind auch noch ein einige bei.“
„Ähm okay, klingt nach einer ganzen Menge.“, war sie unsicher.
„Ja, so ungefähr 40 Leute. Keine Sorge, niemand wird dich auffressen.“, lachte er.
„Das nicht, aber willst du denen allen sagen, dass wir ein Paar sind?“
Daraufhin schwieg Samu. „Sorry, da habe ich gar nicht drüber nachgedacht. Was möchtest du denn?“, erwiderte er dann.
„Naja, wir wollen es nicht öffentlich machen. Also treten wir als gute Freunde und Kollegen auf. Ich hoffe du nimmst mir das nicht übel.“
„Nein ganz und gar nicht. Du hast recht, es sind Leute dabei, denen müssen wir das nicht erzählen. Aber den Frauen der Jungs würde ich es schon gerne erzählen.“, meinte Samu. „Okay, die gehören ja zum Clan. Also Herr Haber, dann sind wir ab jetzt abstinent für den Rest des Abends.“, grinste Rika. Samu seufzte und klaute sich trotzdem noch einen langen Kuss.
Am Club „Semifinal“ angekommen, dem kleinen Bruder vom „Tavastia“ stiegen sie aus dem Taxi und gingen rein. Der Club war gemütlich eingerichtet. Überall im Raum standen um kleinen Tischen Sofa. Diese Sofalounges verliehen dem Club einen ganz eigenen Stil, fast wie ein Raucherclub der 20er Jahre. Daneben gab es eine kleine Tanzfläche, an der ein DJ-Pult stand. In einer Ecke war ein Buffett aufgebaut.
Nach und nach trudelten immer mehr Gäste ein. Zum Glück trafen Jukka und Mikko samt Begleitung als erstes ein. So konnte Rika sich eher als Kollegin und Freundin ausgeben. „Hallo, wie ich sehe hast du die Tour überstanden.“, drückte Jukka sie.
„Moi Rika, das ist meine Frau Liisa. Schatz, das ist Rika, meine zukünftige Vertretung.“, stellte Mikko sie einander vor.
„Hallo Liisa, freut mich dich kennenzulernen.“
„Hallo, die Freude ist ganz meinerseits. Hast du dich schon eingelebt mit den ganzen Verrückten?“
„Es geht, eigentlich waren sie bisher ganz lieb.“, lachte Rika.
„Echt? Das kommt bestimmt noch.“
Als nächstes kam Sami mit seiner Frau Suzanna und Riku mit seiner Verlobten Tarja. Nachdem sie gefühlt 100 Hände geschüttelt hatte meinte Samu zu ihr: „Ich muss dich jetzt leider allein lassen.“.
Rika gesellte sich zu Suzanna und Liisa. Sie lauschten Samus kleiner Rede, in der er sich bei allen bedankte, dass sie gekommen sind. Einige, die ihm auf seinem Weg geholfen haben und bis heute hinter ihm stehen, erwähnte er persönlich. Viele stürmten das eröffnete Buffett. Im Hintergrund lief Musik. „Komm, wir gehen uns auch was zum Essen holen, sonst ist das schönste nachher weg.“, meinte Liisa. Ihre Schwangerschaft war schon deutlich zu sehen. Der Appetit auf die komischsten Dinge schien geblieben zu sein. Suzanna warf Rika einen Blick zu und beide mussten lachen.
„Wir haben grade das gleiche gedacht.“, meinte sie.
„Auf jeden Fall.“, Liisa schaute verwirrt.
„Mach nur weiter, wir finden deinen Appetit herrlich.“, meinte Suzanna und lachte.
„Man ey, jetzt fangt ihr auch noch an. Na wartet mal, bis ihr in dieser Situation seid. Dann wisst ihr wie ich mich fühle.“, schmollte sie.
Nach einer Weile kam Sami zu seiner Frau und hatte drei Schnapsgläser in der Hand. „Rika, du hast mir versprochen, dass du mit mir einen trinkst, heute hast du keine Ausrede.“, drückte er ihr das Gebräu in die Hand.
„Was ist das?“, betrachtete sie das schwarze Zeug.
„Salmiakki. Lakritzlikör. Typisch Finnisch.“, grinste Suzanna.
„Aha. Na dann, kippis.“, stießen sie an und tranken.
Rika verzog das Gesicht. „Bäh, das ist ja Teufelszeug. Es brennt wahrscheinlich grade alles weg.“, alle brachen in Gelächter aus. „In den letzten 3 Jahren hier in Finnland hat mir das noch keiner angeboten, obwohl ich auf so mancher Studentenparty war.“
Sami grinste immer noch. „Jetzt kennst du es. Du kannst aber gerne was anderes trinken.“ „Oh, wie großzügig von dir.“. Tarja beobachtete die Plänkelei und ging dann auf Rika zu. „Komm, wir holen uns einen Cocktail. Ich mag das Zeug auch nicht.“
Der Abend schritt voran. Samu hatte sie seit seiner Rede nicht mehr gesehen. „Da bist du ja, wollen wir tanzen?“, kam Sanna auf sie zu.
„Klar, hast du deinen Bruder gesehen?“
„Der steht da hinten und quatscht mit irgendeinem Typen.“, zeigte sie hinter sich.
Sanna steuerte auf den DJ zu. „Erst wünsch ich mir ein Lied und dann du.“, grinste sie. Der DJ erfüllte ihr ihren Wunsch und es erklangen die Töne von „Keeping your head up“ von Birdy. Rika fand dieses Lied auch wunderschön. Beide tanzten im Rhythmus.
Als der Song beendet war, meinte Rika: „Ob ich mir auch was Deutsches wünschen kann?“. „Klar, deswegen wirst du nicht rausfliegen. Du musst bestimmt nur den Titel aufschreiben.“, meinte Sanna. Rika suchte sich ihren Song auf dem Handy und ging zum DJ. Dieser nickte nur grinsend und startete „Stimme“ von Eff.
Als die ersten deutschen Töne durch den Raum halten wurde sie von einigen Seiten beäugt. Spätestens jetzt wusste jeder, der heute einen Ton mit ihr gewechselt hatte, wo sie herkam. Sanna schien das Lied zu gefallen, auch Liisa und Tarja gesellten zu ihr und tanzten.
„Mein Bruder guckt schon die ganze Zeit rüber, warum kommt er nicht her?“, fragte Sanna an ihrem Ohr.
„Wir wollen die Gerüchte nicht anheizen.“
„Das macht ihr auch nicht, wenn er zu uns allen kommt.“, winkte sie ihn ran. Samu folgte ihrem Wink.
„Na Bruderherz, warum so schüchtern. Tanzt du nicht mit deiner Schwester?“
„Ich tanze generell nicht.“
„Heute gibt es keine Ausrede, 40 wird man(n) nur einmal.“, fasst sie seine Hand und forderte ihn auf. Und tatsächlich tanzten sie im Takt.
Als die ersten Takte von „Light it up“ von Mayor Lazor ertönten forderte Osmo Rikas Aufmerksamkeit.
„Osmo, seit wann bist du hier?“, schrie sie ihm ins Ohr.
„Noch nicht lange, meine Frau kam nicht aus den Puschen.“
„Hey!“, beschwerte sich eine blonde Frau lachend neben ihm.
„Anneli das ist Rika.“
„Hallo, habe schon viel von dir gehört. Wir sehen uns jetzt bestimmt öfter.“, gab Anneli ihr die Hand.
„Das freut mich. Finde ich sehr interessant, dass alle mich zu kennen scheinen nur ich niemanden.“, lachte sie.
Plötzlich fasst ihr jemand auf die Schulter. „Sorry Frau Kollegin, wie ich sehe, haben sich alle selbst vorgestellt.  “, meinte Samu grinsend.
„Ist doch nicht schlimm.“, zwinkerte Rika.
Osmo schaute komisch. „Versteh ich nicht. Ihr habt euch doch letztens geküsst.“
„Schatz, das ist grade die pure Ironie, siehst du das nicht?“, lachte Anneli. „Manchmal braucht er etwas länger.“, meinte sie an Rika gewandt.
Alle brachen in Gelächter aus.
„Hey Kumpel, hier bist du. Happy Birthday.“, kam ein dunkelhaariger Mann dazu und zog Samu in eine Umarmung.
„Danke, Siim das ist Rika.“, meinte er nur.
„Aha, jetzt hat der Name ein Gesicht. Ich bin Siim, sehr guter Kumpel von Samu und Eishockeyspieler bei HIFK.“
„Freut mich dich kennenzulernen. Und schon wieder jemand der mich kennt, aber ich ihn nicht.“, grinste sie und gab ihm die Hand.
„Samu, gibt es noch mehr Leute, die du mir vorstellen möchtest? So langsam muss ich Liste führen, sonst verlier ich den Überblick.“
„Spontan fällt mir niemand ein.“, grinste er, dann schaute er nach links und rechts und küsste sie kurz.
„Das hat niemand gesehen, dafür war gesorgt.“, grinste Siim.
„Samu, wenn du nicht mit deiner Freundin tanzt, dann übernehme ich jetzt.“, meinte Siim dann und führte Rika auf die Tanzfläche.
Dann ertönte „Smell the roses“ von Niila und Samu klopfte Siim ab.
„Ich versteh gar nicht warum du nicht tanzt. Am Können liegt es nicht.“, lächelte Rika. Beide genossen die kurze Zweisamkeit. Der Abend und die Nacht wurden noch sehr feucht und fröhlich. Morgens um 6.00 Uhr fielen Samu und Rika ins Bett.

Am frühen Nachmittag stand Rika auf. Sie wusste genau, warum sie sonst kein Alkohol trank. Sie vertrug einfach nichts. Ihr Kopf tat weh und übel war ihr auch.
Jetzt saß sie, eingekuschelt in eine Decke, auf dem Sofa und trank einen Tee.
Plötzlich rumpelte es oben. „Paska! Au!“, hörte sie Samu schimpfen. Sie ging nach oben. Samu stand im Bad und hielt sich die linke Hand.
„Was hast du angestellt? Das riecht ja wie im na du weißt schon.“
„Mir ist mein Aftershave runtergefallen und geschnitten habe ich mich auch noch.“, zeigte er ihr die Blutung.
„Das muss verbunden werden. Du bewegst dich jetzt keine Zentimeter, bevor du auch noch in die Scherben trittst.“, ging Rika einen Besen holen.
Nachdem sie die Scherben beseitigt hatte, verpasst sie Samu einen kleinen Verband. Der Schnitt war an einer fiesen Stelle zwischen Daumen und Zeigefinger.
„Danke pikkuinen. Wie geht es dir, nach gestern/ heute?“
„Ich weiß schon warum ich sonst nichts trinke. Unten wartet mein Tee auf mich. Und schuld ist nur Familie Osala.“, murmelte Rika.
Den restlichen Tag verbrachten beide auf dem Sofa und schauten Filme auf Netflix. Abends verabschiedete sich Rika von Samu und fuhr wieder in ihre eigene Wohnung.
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