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Rakastunut pomo - Verliebt in den Chef

von hexe994
GeschichteRomance / P18 / Gen
OC (Own Character) Samu Haber
26.12.2020
10.06.2021
21
58.189
16
Alle Kapitel
52 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
02.04.2021 2.257
 
Yhdestoista osa kiertueen loppu – Elfter Teil Das Ende der Tour

Am Donnerstag fand das letzte Konzert in Stuttgart statt. Alle waren bester Laune. Auch wenn jeder für die Bühne lebte, freuten sie sich auch wieder nach Hause zu kommen. Nach dem Konzert fand noch eine kleine Party statt. Doch schon um 4.00 Uhr sollte der Flug nach Hause abheben.
Nach einer ausgiebigen Verabschiedung verließen alle die Bühne. Diesmal umarmten sich alle gegenseitig. „Das war es wohl.“, sagte Rika zu Mikko.
„Ohja, die Zeit verging rasend schnell. Aber das nächste Konzert kommt bestimmt und die nächste Tour auch. Fährst du nachher?“
„Kann ich machen. Einer muss ja vernünftig bleiben.“, grinste sie.
„Wir sind immer vernünftig. Das sind haltlose Anschuldigungen.“, umarmte Samu sie von hinten.
„Du geh lieber duschen.“, meinte Mikko nur und ließ sie allein.
„Das Konzert war ein guter Abschluss für diese Tour. Bist du wehmütig?“, fragte Rika.
„Ein bisschen, aber genauso groß ist meine Freude, dass diese Tour sich so gut angefühlt hat.“
Nach und nach kehrten alle vom Duschen wieder und genossen den Abend. Die Orchestermitglieder drehten richtig auf. Die Frauen tanzten, die Männer tranken. Zu fortgeschrittener Stunde stand Helmi vor Rika und forderte sie zum Tanzen auf. Beide tanzten zu „Fast Car“ von Jonas Blue und Dakota. Bei „Cheap Thrills“ von Sia und Sean Paul drehten sie richtig auf. Als das Lied zu Ende war tanzte sie mit Riku zu „Adventure of a Lifetime“ von Coldplay. „Wo ist Samu eigentlich?“, fiel ihr irgendwann ein.
„Der ist draußen. Raucher werden halt vor die Tür gestellt.“, lachte Riku.
An der Bar bestellte sich Rika einen alkoholfreien Cocktail, da stand Sami hinter ihr. Dieser war schon zur Flasche gewechselt. „Na, hast du Spaß?“, fragte er.
„Ja, ich lerne heute mehr Leute kennen, als die ganze restliche Tour.“, grinste sie.
„Cool. Was ich dir sagen wollte, Samu könnte eventuell deine Unterstützung draußen gebrauchen.“, meinte Sami.
„Wie meinst du das?“
„Geh hin, dann weißt du was ich meine.“, dann war er wieder weg.
Rika beschloss nach draußen zu gehen. Dort stand Samu mit Niila und einem Unbekannten. Direkt vor ihm eine große, schlanke Blondine, die ihn versuchte anzumachen. Samu ging immer wieder einen Schritt weg, aber das schien diese Frau nicht zu verstehen. Rika ging zu ihm hin und sagte: „Na Samu, hier bist du. Drinnen wirst du schon gesucht.“. Samu schaute sie erleichtert an: „Und du wurdest hier draußen erwartet. Hast du Spaß?“ Er legte ihr einen Arm um die Schulter und Rika ihren um seine Hüfte. Niila musste sich ein Grinsen verkneifen.
„Darf ich euch Rika vorstellen, sie ist in unserem Management tätig. Rika das sind Steven und Samantha, beide sind vom Merchandise Stand.“
„Freut mich dich kennenzulernen. Bist du schon lange dabei?“, fragte Steven.
„Nein, das ist meine erste Tour, aber ich hoffe, dass noch eine ganze Menge folgen werden.“ Samantha schaute zwischen Samu und Rika hin und her und ging dann einfach los. „Endlich, du hättest schon viel früher kommen sollen, die hat nicht gecheckt, dass ich nichts von ihr will.“, flüsterte Samu ihr zu.
„Sami hat mir, aber eben erst Bescheid gesagt. Du weißt schon, dass du grade alle möglichen Gerüchte anheizt, wenn du mich noch länger festhältst und mit mir flüsterst.“, meinte Rika mit einem Blick zu den Fans, die immer noch dort warteten.
„Na und, die sollen ruhig alle denken was sie wollen. Haben die Zeitungen mal wieder was Neues.“
Eine kleine Weile erzählten sie noch mit Steven, der dann aber bald losmusste. „Und was steht bei dir an in nächster Zeit?“, fragte Rika Niila.
„Ich geh im Oktober allein auf Tour und jetzt wird das Album promotet. Ich freu mich schon.“ „Glaub ich dir. Glückwunsch.“
Nach einer Weile gingen sie wieder rein. Gegen 3 Uhr stand die Truppe an den Vans. Dort gab grade ein Saxophon-Spieler sein Talent zum Besten. Sie hatten noch eine ganze Weile ihren Spaß, bevor sie sich von den Fans verabschiedeten. Sie saß schon im Auto und wartete. Irgendwann stiegen alle ein.
Während der Fahrt tranken alle die Reste aus. Die Alkoholfahne, die sich im Auto ausbreitete, war nicht zu verachten. Erst als der Flieger abhob, gaben auch Samu und Osmo Ruhe. Die beiden hatten mächtig Spaß.
Nach zweieinhalb Stunden landeten sie in Helsinki. Hier war es schon 7 Uhr. Alle suchten ihr Gepäck zusammen und verabschiedeten sich voneinander. „Wir sehen uns nächste Woche. Ich wünsch euch ein schönes Osterfest und vor allem eine schöne Zeit mit euren Familien.“, sagte Rika und umarmte nochmal jeden. Samu stand schon etwas weiter weg und wartete auf sie. Schließlich sind sie auch zusammen hergekommen.
Am Auto angekommen schaute er sie an und drückte ihr den Schlüssel in die Hand. „Fahr du, ich kann noch nicht.“, und stieg auf der Beifahrerseite ein. Rika schaute ziemlich verdattert. Erstmal musste sie alle verstellen, denn sonst würde sie an kein Pedal kommen und in den Spiegeln auch nichts sehen. Aber nachdem das alles passte, fuhr sie zu Samu nach Hause.
Sie ließen alles im Auto und Samu bat sie rein. „Ich muss unbedingt schlafen gehen.“, gähnte Rika.
„Wenn du möchtest, dann kannst du hier schlafen. Mein Bett oder wahlweise mein Sofa wären begeistert.“, bot er ihr an. Da sie jetzt keine Lust hatte nach Hause zu laufen entschied sie sich zu bleiben, aber diesmal auf dem Sofa.
Nach einer ganzen Mütze voll Schlaf wachte Rika durch Klappern in der Küche auf. Ihre Uhr zeigte 15 Uhr. So spät schon, der Tag war schon wieder halb rum. „Naaa, ausgeschlafen?“, kam Samu mit zwei Tassen Kaffee in den Raum.
„Hey, ja. Solange wollte ich gar nicht schlafen. Aber es war so gemütlich.“
„Ist doch nicht schlimm. Der Tag ist sowieso immer dahin. Was hast du dir denn eigentlich überlegt, was wir heute machen?“ Rika hatte zugestimmt Ostern mit ihm zu verbringen, mit der Option Sonntag zu streichen.
„Ich würde mich über einen ruhigen Tag wirklich freuen. Außerdem muss ich in meiner Wohnung vorbeischauen.“
„Okay, dann würde ich vorschlagen, wir essen jetzt erst etwas. Dann bring ich dich nach Hause und später können wir uns einfach zu einem Spaziergang treffen.“
„Klingt gut.“, freute sich Rika.
Am Abend trafen Samu und Rika sich im Munkinpuisto, ein wirklich schöner Park in Munkkiniemi. Beide genossen die Stille, die sie umgab. Während des Spaziergangs hatte Samu irgendwann ihre Hand ergriffen. Er führte sie auf einen naheliegenden Steg. Dort nahm er sie einfach in seine Arme. „Ich hab dich in kürzester Zeit in mein Herz geschlossen.“, flüsterte Samu.
„Ich dich auch.“, nuschelte Rika an seiner Schulter. Samu drückte sie ein bisschen von sich weg, um ihr in die Augen schauen zu können.
„Wenn ich ehrlich bin, dann möchte ich dich nicht mehr missen. Die Zeit während der Tour war wirklich intensiv, dass du mir so private Dinge anvertraut hast, hat mich beeindruckt.“, sagte Samu.
„Du hast mir auch so einiges erzählt, was du nicht hättest machen müssen.“, antwortete Rika. Samu hob seine Hand und strich ihr über die Lippen.
„Wenn du mich lässt, dann würde ich gerne mein Versprechen einlösen.“, schaute Samu sie nachdenklich an. Rika erwiderte den Blick und nickte unmerklich. Samu nahm ihr Gesicht in beide Hände und senkte seine Lippen auf ihre. Der Kuss war zurückhaltend und zärtlich. Nach einer kleinen Ewigkeit lösten sie sich voneinander und lächelten sich an.
„Ich mag dich wirklich sehr.“, sagte Rika und strich ihm über die stopplige Wange. Er schmiegte sich in die Berührung.
Später am Abend standen sie vor Rikas Apartment und verabschiedeten sich. „Dann hole ich dich morgen gegen 17 Uhr ab. Und denk dran, niemand wird dir den Kopf abreißen.“, dann küsste er sie noch einmal zärtlich.
„Bis Morgen.“, hauchte Rika und ging dann in ihre Wohnung.
Ihre Gedanken überschlugen sich. Er hatte sie geküsst, bedeutete das jetzt, dass er eine Beziehung mit ihr führen wollte. Oder war es für diesen Gedanken noch zu früh. Auf der anderen Seite, er nahm sie morgen mit zu seiner Familie. Seine Familie stellt man nicht jedem vor.
Die letzten 4 Wochen waren schwer in Worte zu fassen. Niemals hätte sie geglaubt, dass so etwas passieren würde. Erst bekam sie diesen klasse Praktikumsplatz, dort traf sie viele neue wunderbare Menschen. Dann bekam sie ein Jobangebot, mit dem sie nie gerechnet hätte und zu guter Letzt traf sie auch noch ihre neue Liebe. Fast zu schön, um wahr zu sein.
Am nächsten Morgen schrieb sie Janis eine Nachricht.

Rika: Hei Janis, wollte mich zurück im Land melden. Wie geht es dir? Wollen wir uns heute treffen?
Janis: Naaa, mir geht’s gut. Das freut mich, dass du wieder da bist. Ich wusste schon gar nichts mehr mit meiner Zeit anzufangen. Ich bin grade in der Nähe, soll ich vorbeikommen?
Rika: Klar gerne. Bis gleich.

Eine viertel Stunde später stand Janis auf der Matte. „Na Kleine, du grinst ja von einem Ohr zum anderen. Hab ich was verpasst?“, drückte er sie an sich.
„Es gibt so viel zu erzählen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.“, lächelte Rika. „Aber erzähl erstmal, wie es dir die letzten 4 Wochen ergangen ist.“, klopfte sie ihm auf die Schulter.
„Die Zeit war ziemlich unspektakulär. Auf Arbeit habe ich mich gut eingelebt und in meiner wenigen Freizeit habe ich an meiner Masterarbeit gebastelt. Und jetzt erzähl.“, forderte er sie auf.
Rika erzählte ihm alles, was in den letzten vier Wochen passiert ist. „Man du bist ja richtig rumgekommen. Aber da gibt es noch was, oder?“
„Woher weißt du das?“
„Deine Augen verraten dich.“, grinste Janis.
„Naja also, das letzte Mal, als wir das Thema Samu hatten, warst du ja nicht so begeistert. Er bedeutet mir mittlerweile eine ganze Menge. Ich möchte fast sagen, er hat mir mein Herz gestohlen. Gestern haben wir uns das erste Mal geküsst.“, wurde Rika rot.
„Ich habe das letzte Mal vielleicht etwas überreagiert. Wenn du dich wohl fühlst und dein Herz dir sagt, es ist das richtige, dann ist es das auch. Vorstellen musst du mir den trotzdem, ich muss schließlich auf dich aufpassen, dass habe ich deiner Mama einmal versprochen.“, grinste Janis.
Er war tatsächlich einmal dabei gewesen, als Rika mit ihrer Mutter geskypt hatte. Da nahm ihre Mutter ihm das Versprechen ab, in Finnland auf sie aufzupassen. „Er holt mich heute Abend ab und dann fahren wir zum Mökki seiner Mutter. Dort soll ein Osterfeuer entzündet werden.“
„Er nimmt dich mit zu seiner Familie?“, war Janis erstaunt.
„Ja“
„Dann meint er es wirklich ernst. Ich wünsch dir Glück.“
„Ich habe eher Angst, was sie von mir denken.“
„Ach Quatsch. Es ist nicht die erste finnische Familie, die du kennenlernst und so schlimm war meine ja auch nicht. Sie mochten dich auch gleich.“ Plötzlich piepte ihr Handy.

Riku: Hey, Glückwunsch. Zeit wird es ja auch. Ich wünsche dir ein schönes Osterfest mit Samu. Genießt die freien Tage. Wir sehen uns Dienstag.
Rika: Naaa, vor dir kann ich auch nichts geheim halten. Dankeschön. Bis Dienstag.

„Sein bester Freund in der Band. Er weiß schon bescheid.“, kommentierte Rika die Nachricht.
„Na schau mal einer an. Da musste also noch jemand seine Gedanken teilen.“
Janis und Rika redeten noch ziemlich lange und tranken einen Kaffee. Plötzlich klingelte es und Rika schaute auf die Uhr. „Ach du scheiße, so spät schon.“, stürmte sie zur Tür.
Kurz darauf stand Samu vor ihr. „Hei, alles klar? Ich hab dich vermisst.“, schloss er sie in die Arme und küsste sie.
„Hallo, ich hab total die Zeit vergessen. Ich mache mich gleich fertig. Darf ich dir meinen besten Freund Janis vorstellen? Er ist schuld an allem.“
„Hallo, freut mich dich kennenzulernen.“, trat Janis näher und gab Samu die Hand.
„Hallo, die Freude ist ganz meinerseits. Sie hat schon einiges von dir erzählt.“
„Ich lass euch zwei kurz allein.“, verschwand sie ins Bad.
Nachdem sie sich umgezogen hatte, ging sie zurück zu den Männern. „Ich wäre dann soweit. Ihr habt euch nicht die Köpfe eingeschlagen. Das ist ein gutes Zeichen.“
„Nein haben wir nicht, warum auch.“, lächelte Samu.
„Keine Ahnung, vielleicht weil, mein bester Freund, meinem Freund klar macht, dass er auf mich aufpasst und niemanden duldet der mich verletzt. Also das Übliche.“, die beiden Männer grinsten.
„Vielleicht sind solche Worte gefallen, aber wir sind uns einig. Und jetzt wünsche ich euch einen schönen Abend. Wir sehen uns.“, drückte Janis Rika, schlug mit Samu ab und ging. „Deinem Freund also?“, fragte Samu grinsend. Rika wurde rot. „Hey, ich finde es ja niedlich, wenn du rot wirst, aber gibt es einen Grund?“
„Naja, ähm, war das eben zu selbstverständlich?“ murmelte Rika.
„Nein, überhaupt nicht. Du hast mir grad eine schwere Frage abgenommen.“, küsste Samu sie auf die Stirn.
„Achja, frag doch trotzdem? Etwas altmodisch bin ich schon.“
„Also gut, ganz offiziell. Möchtest du mit mir zusammen sein? Natürlich nur wenn es dir nicht zu schnell geht.“
„Und wo ist der Zettel, auf dem ich ankreuzen muss: Ja; Nein; Vielleicht?“, grinste Rika und streckte sich zu ihm und legte ihre Lippen auf seine.
„Den reiche ich nach. In Finnland gelten Verträge aber auch mit Handschlag.“, nahm er ihre Hand und beide gingen zum Auto. „Übrigens als ich vorhin losfahren wollte, hatte ich total vergessen, dass du gefahren bist. Das Einsteigen gestaltete sich etwas schwierig.“, grinste Samu. Rika musste anfangen zu lachen.

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mal bei Euch bedanken. Danke für die lieben Reviews und für die vielen Favoriteneinträge und Empfehlungen.
Ich hoffe, das Kapitel kam bei euch an ihr verfolgt fleißig weiter, wie die Beziehung zwischen Samu und Rika sich entwickelt.

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest. Genießt die paar Tage und das hoffentlich schöne Frühlingswetter.

LG
Hexe994
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