Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

[Good Omens] …und es begab sich zu der Zeit. Was denn nun?

Kurzbeschreibung
CrossoverHumor, Übernatürlich / P12 / Gen
Anthony J. Crowley Satan
25.12.2020
25.12.2020
1
851
2
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
25.12.2020 851
 
Das hier könnte der kleine Versuch eines Crossovers von „Lucifer“ und „Good Omens“ werden, vielleicht.

Hauptakteure sind: Lucifer Morningstar (im Text mit ^… ^), ist ja auch logisch und…

Anthony J(esus) Crowley (im Text mit ~… ~), wer denn sonst!

Crowley summte gedankenversunken„Thank God it’s Christmas“  von Queen vor sich hin, während er seine Räumlichkeiten „weihnachtlich“ schmückte. (Anmerkung, Weihnachtlich heißt in dem Fall, was Crowley eben dafür hält, das muss nicht unbedingt das Gleiche sein, was wir im allgemeinen als solches betrachten!)

Genau zu diesem Zeitpunkt „erschien“ ihm sein Boss in der Gestalt von Lucifer Morningstar dem eine Frage auf den Nägeln brannte… (woanders vielleicht noch mehr!)

Mistelzweige, Kerzen und Glaskugeln mit Stechpalme, das war doch das übliche dumme Zeug zum schmücken. Crowley stand nicht auf diesen gewöhnlichen Kitsch, aber Weihnachten an sich gefiel ihm schon, so als allgemeinen Grund zum Feiern. Das tat er zu dieser Jahreszeit schon immer und es war ja auch kein Zufall, dass das Weihnachtsfest gerade zur Wintersonnenwende stattfand.

Ganz im Sinne der Wilden Jagd hatte er aufgetischt, wie immer, um dann irgendwann mit Aziraphale zu feiern. (In diesem Jahr hatte der sich geweigert seine Bibliothek zu verlassen und Crowley war „gezwungen“ mit sich selbst zu feiern!) Es roch im gesamten Apartment, vielleicht sogar im ganzen Gebäude nach gekokeltem Holz und an Kiefernästen hingen die alten Symbole von Sonne, Mond und Sternen herum. Besonders gefiel ihm die Formen von Labyrinthen und vor allem die große Schlange, die sich selbst verschlang. (Diese waren doch auf seinem Mist gewachsen! Und womöglich nicht nur das!)

Genau in diesem Kreis stand nun in einem recht aufdringlichen Schwefelgeruch eine, ihm nicht ganz so unbekannte Gestalt. Vielleicht müsste er dann doch nicht ganz so allein feiern…

~Lucifer, hallo du abgebrochenes Bockshorn… was zum Höllenfeuer verschafft mir die Ehre deines Besuches?~

^Crowley? Alte Schlangenhaut… seit wann hast du denn wieder rote Haare und warum, zur Hölle, hast du deinen Bart abgeschnitten?^

~Was immer ich will…~

^Ich will nicht lange herum reden, Crowley, da du ja schon ziemlich lange hier unter unseren zukünftigen Seelen verweilst, möchte ich von dir eines wissen… Warum feiern die ständig Seinen Geburtstag und nicht den von…^

~Adam?~

^Adam, genau, so heißt ja mein Sohn! Und Das auch noch zum völlig falschen Zeitpunkt!^

~Gssss… schwierig, vielleicht, weil ich gesagt habe, dass…~

^War es nicht die Sache damals mit dieser Verwechslung?^

~Brian Cohen? Nein, nicht doch, das war die andere Fraktion… die Volksfront von Judäa.~

^Selig, diejenigen, die es nicht verstehen…!^

~In deinem Namen!~

^Danke!^

~Bitte…! Die dann was nicht verstehen?~

^¿^

~Zurück zur Geburtstagssache… was meinst du, welcher Geburtstag eigentlich gefeiert wird? Der vom Zimmermannssohn jedenfalls nicht! Das, genau das hab ich ja gesagt!~

^Chhh! Und warum weiß ich davon nichts?^

~Oi! Das ist noch lange kein Grund Feuer zu spucken! Vielleicht warst du ja auch anderweitig beschäftigt!~

^Gut möglich… Hel hatte damals sehr ausgibt gefeiert. Einmal hatten wir in den Raunächten die Idee mit der Wilden Jagd. Verflucht war das eine geile Zeit! Und dein Gelage hier erinnert mich stark an daran! Ich bin so frei!^

~Bediene dich ruhig, nur muss ich so fair sein… in irgendeiner Flasche könnten noch Reste vom Weihwasser sein… ich weiß nur nicht mehr so genau in welcher.~

^Geburtstag…!^

~Richtig, Geburtstag… Jesus ist am 9. März auf diese Welt gekommen und das auch noch fünf Jahre vor seiner eigenen Geburt… so viel dazu! Vielleicht war der Andere dann doch Brian!~

^Und WAS in, meinem Namen, hast nun Du damit zu tun?^

~In nomine die nostri Luciferi excelsi! Und sie folgten einem Stern in der Höhe… Lichtträger…? du Morgenstern! Na, geht dir ein Licht auf? Ich habe ein paar Leuten erzählt, welchem Stern sie folgen sollen.~

^Also feiern sie meinen Geburtstag?^

~Ahm… sie denken an Ihn und… feiern das Licht und im Grunde ist es dein Geburtstag, nur weiß das keiner! In Luci fero!~

^Sollte ich mich jetzt geehrt fühlen?^

~Es wäre besser, du würdest es vorerst noch für dich behalten, Gabriel nimmt mir das nach wie vor sehr übel und ihm ist es überaus peinlich, dass er darauf reingefallen ist!~

^Auf dein Wohl!^

Lucifer nahm die Flasche eines edlen Rotweins, schenkte ihn in einen einfachen Becher aus Bronze und blies den feinen Nebel aus verdampfendem Wasser von der Oberfläche. Dann wurde es doch noch eine anständige (Geburtstags-) Feier, wie jedes Jahr. Crowley versprach seinem Boss irgendwann dann doch mal im Nachtclub vorbeizuschauen.

Und als diese Feier vorbei war dachte der Dämon an seinen Engel… Er sollte Aziraphale doch noch von seiner Geschichte rund um Weihnachten erzählen…

★★★★★★★★★★★★


Allen meinen Lesern oder besser gesagt, denjenigen die noch übrig geblieben sind (und dann auch noch die anderen, die hier nur auf Grund eines dummen Zufalls sind), möchte ich noch einen erholsamen zweiten Feiertag wünschen und alles erdenklich Gute im neuen Jahr. (Wenn ich mir das so überlege, wünsche ich das Allen!)


Immer schön optimistisch bleiben, denn das Licht trägt doch jeder in sich!
Review schreiben
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast