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Große Liebe

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Gen
Atsushi Nakajima Doppo Kunikida OC (Own Character) Osamu Dazai Ranpo Edogawa
25.12.2020
25.12.2020
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(Y/N) = Dein Name

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Dazais Sicht:

„Da fällt mir auf…dass die Mafia ganz ähnliche Vorgeht, wenn sie sich rächen will. Vielleicht wurde sie umgebracht, damit sie nicht weiter ermitteln könnte…“ nervös und zugleich hoffnungsvoll blickt der Polizist seinen Chef an, als könne dieser ihm helfen. Doch die kleine Hoffnung das er den Fall doch in 60 Sekunden schaffen würde, zerstöre ich ihm. „Falsch.“ Im Gegensatz zu wenigen Sekunden zuvor, klang meine Stimme nicht mehr glücklich oder ansatzweise nett. Auch mein Gesicht war monoton, zumindest wirkte es für andere so.

Der Polizist sieht mich irritiert an, wahrscheinlich wegen meinem so plötzlichen Stimmungswechsel und wegen meiner etwas zu harschen Aussage. Doch nicht nur er war sichtlich irritiert, auch unser Neuzugang musterte mich fragend und legte ebenso seinen Kopf zur Seite. „Ein Racheakt der Mafia ist an verschiedenen Details eindeutig Nachweisbar.“ Ich atme kurz ein, um meine leicht zitternde Stimme wieder zu beruhigen und dieses zugleich zu überspielen. „Zunächst wird der Verräter gezwungen in einen Kantstein zu beißen. Dann tritt man ihm auf den Hinterkopf, um den Kiefer zu zertrümmern. Im Anschluss wird dem von Schmerzen gepeinigten Opfer dreimal in die Brust geschossen.“

Mein Blick liegt auf der toten Frau, welche mich irgendwie an sie erinnert. Die Verzweiflung von damals versucht wieder an die Oberfläche zu gelangen, doch ich unterdrücke es. Ich konnte jedoch nicht verhindern, dass mein Blick nun etwas bedauerndes an sich hatte.

Der Polizist sieht mich überrascht an und stottert eine Zustimmung. Neben ihm steht Atsushi welcher schockiert zwischen den hier Anwesenden hin und her blickt, in der leisen Hoffnung, dass jemand diese Methode doch noch revidiert. Seufzend schüttle ich den Kopf und blicke wieder auf. „Es sieht also nach Mafia aus, aber sie war's nicht. Der Täter wollte von sich ablenken.“ Schockiert von dieser, meiner Meinung offensichtlichen Sache, blicken sich der Inspektor und der Polizist an. Scheinbar hätten sie mit so etwas nicht gerechnet…und so etwas schimpf sich Polizei.

Doch dann kündigt Ranpo auch schon die abgelaufene Zeit an und beginnt mit seinem Theater, was jedes Mal amüsant anzusehen ist. Meine Laune hellt sich dabei auch wieder etwas auf, so dass ich zumindest mein Gespieltes Lächeln wieder aufsetzen kann. Die ganze Zeit über sehen die hier anwesenden den „Meister Detektiv" bei seiner Arbeit zu und bekommen den Mund vor Staunen und schock nicht mehr zu. Vor allem unser Neuzugang Atsushi ist regelrecht begeistert von der „Fähigkeit" und kann den gesamten Fall über seine Augen nicht von ihm lassen. Er war viel zu gespannt auf die nächsten Schlussfolgerung.

Und mal wieder endet ein Fall und dieses mal mit einer traurigen Romance. Ob mir das auch irgendwann durch ein Doppelselbstmord zusteht?

„Ranpo war genial! Seine „Kunst der Schlussfolgerung“ ist echt der Hammer, er hatte mit allem Recht!“ begeistert läuft mir das Kätzchen hinterher und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Ich zucke jedoch nur mit den Schultern. „Die Hälfte davon hätte ich auch gewusst, doch ich frag mich wirklich wie er zu seinen Schlussfolgerungen kommt.“ Fragend blickt mich das naive Kätzchen an, als läge es doch offensichtlicher weise auf der Hand. „Oh…dann weißt du es noch gar nicht? Ranpo ist gar kein Befähigter.“

Schockiert sieht mich Atsushi mit offenen Mund an. „Waaaasss?“ ein kleines schmunzeln musste ich mir bei dieses ausdrucksstarken Reaktion ja doch verkneifen. „Aber woher wusste er das alles.“ Seufzend begann ich ihm zu erklären, dass man durch jedes noch so kleine Detail vieles herausfinden konnte. Wie zum Beispiele der Zeitpunkt des Todes, dass sie ein Paar waren, was man anhand des gleiche Uhren Modells erkannt hat und so weiter. Doch er schien noch nicht ganz überzeugt. „Und woher wusste er den Ort des Geschehens und das sie mit einer Waffe bedroht wurde? Selbst die letzten Worte wusste er!“ überfragt zuckte ich mit den Schultern. „Das weiß ich leider noch nicht. Er ist wahrlich ein Meisterhafter Detektiv.“

Nun schien Atsushi auch seine grauen Zellen anzustrengen und überlegte über die Hälfte des Rückweges nach, bis er in der Nähe des Bahnhofes stoppte und mich ernst ansah. Fragend bleibe ich einige Schritte nach ihm stehen. „Was ist?“ mein Weißhaariger Gegenüber scheint zunächst mit sich zu ringen, doch stellt schlussendlich doch seine Frage.

„Wieso hast du dich so anders Verhalten, als der Polizist den Rache Akt erwähnt hat?“ irgendwie war es klar das er mich dies Fragen würde. Er satte mich schon so irritiert angesehen, als ich den Polizisten unterbrochen hatte und es richtig erklärt hab.

Seufzend richte ich meinen Blick gen Himmel und versuchte diese Schrecklichen Bilder zu unterdrücken, doch es wollte mir nicht wirklich gelingen. „Ich musste mit ansehen wie die Liebe meines Lebens in eine Steinkante beißen musste. Und das alles nur wegen mir.“ Er schmerzlicher Ausdruck huschte über mein Gesicht, doch ich versuchte es mit einem Lächeln zu überspielen. „Aber das ist die Vergangenheit und die sollten wir besser ruhen lassen. Also los Atsushi, wir sollten weiter gehen, bevor Kunikida wütend wird.“ Ich wende mich ab und gehe wieder in Richtung Bahnhof.

Das schockiert Gesicht von Atsushi ignoriere ich, genauso seine stolpernden Schritte hinter mir und sein besorgtes Gesicht, welches mich jetzt schon nervt.


Nach gefühlten Stunden kamen wir endlich wieder in der Detektei an und ich war froh, dass traurige und besorgte Gesicht von dem Wertiger loszuwerden.

Schwungvoll öffne ich also die Tür und versuche so schnell wie nur möglich an mein Schreibtisch zu gelangen. Doch dann stellt sich mir auch schon Kunikida im den Weg. „Wo wart ihr solange?“ ich wusste doch das der Blonde wütend sein wird. Auf meiner aufgesetzten Art und Weise lächle ich ihn an. „Ich hab mich dazu erbarmt Atsushi an meinem Wissen teilhaben zu lassen.“ Theatralisch fasse ich mir an meine Brust und will an den Riesen vorbei, doch dieser stellt sich mir wieder in den Weg. „Und wieso gehst du nicht an dein Telefon?“ genervt zieht er seine Augenbraue hoch und wartet ungeduldig auf eine Antwort.

„Ich wollte nicht mit dir sprechen.“ Ich zucke nur gelassen mit meinen Schultern und warte auf den nächsten Schreikrampf meines Gegenübers, doch dieser bleibt zu meiner Überraschung aus und eine andere Person antwortet für ihn. „Aber ich hätte gerne mit dir gesprochen.“ Bei dieser lieblichen Stimme schlägt sogleich mein Herz höher und zum Glück geht der Blonde ein Schritt zur Seite, so dass ich endlich meine bezaubernde (Y/N) sehen kann.

Diese lehnt sich lächelnd an meinen Schreibtisch und sieht mir dabei tief in meine Augen. Ein ehrliches Lächeln macht sich auf meinem Gesicht breit und sofort gehe ich auf mein Mädchen zu und schließe sie in meine Arme. „Wieso hast du mir nicht Bescheid gesagt, dass du wieder von deinem Auftrag zurück bist?“ fragend blicke ich auf ihren Kopf herunter, lasse jedoch nicht locker, so das sie es nur mit viel Anstrengung schafft, mir in die Augen zu blicken.

„Mein Handy ist bei einem Kampf kaputt gegangen und du wolltest ja nicht an dein Telefon gehen, als ich dich mit Kunikidas angerufen habe.“ Ein schnippischer Ausdruck macht sich auf ihren Gesichtern breit, jedoch nicht für lange, denn sofort sieht sie mich wieder liebevoll aus diesen (A/F) Augen an. Doch ich wirkte nun eher besorgt und halte sie eine Armlänge von mir entfernt und begutachtete sorgenvoll ihren Körper. „Wurdest du verletzt? Hat man die was getan? Soll ich diesen Kerl umbringen!?“

Doch (Y/N) schlägt nur lachend meine Arme weg. Wie sehr ich sie doch vermisst habe. Ohne sie wollte und konnte ich nicht leben. „Nein, keine Sorge, mir geht es gut.“ Beruhigt atme ich aus und lächle sie wieder an, was sie nur erwidert. Doch diese schöne Stimmung wurde von keinem geringeren als von Atsushi zerstört.

„Könnte mich jemand aufklären?“ seufzend drehe ich mich zu dem Weißhaarigen um, während ich zeitgleich meinen Arm um (Y/N)s Hüfte lege und sie näher an mich zog. Atsushi war sichtlich verwirrt, vor allem, weil ich ihm zuvor von meiner großen Liebe erzählt habe. „Das hier…“ ich deute auf die wundervolle Frau neben mir. „…Ist meine Zukünftige Ehefrau.“ Und sogleich macht sich ein sanfter Rotschimmer auf (Y/N)s Wangen breit. Sie war immer noch nicht daran gewöhnt, dass sie bald meine Frau sein würde.

Lächelnd reicht sie Atsushi ihre Hand, welche er auch nach kurzen zögern ergreift. Er war sichtlich überrascht, fast schon schockiert. „Baldige Osamu (Y/N) freut mich dich kennen zu lernen.“ Ich sah ihr regelrecht an, wie sehr sie sich darüber freut, meinen Namen anzunehmen. Es war richtig süß. „Atsushi Nakajima, freut mich auch.“ Doch er war immer noch verwirrt und sah mich so auch fast die ganze Zeit über an.

Seufzend erbarme ich mich ihm die Sache zu erklären. „Ich konnte sie damals retten, jedoch war es knapp und alleine der Gedanke daran, was hätte sein können wenn ich nur wenige Sekunden später gekommen wäre…macht mich wahnsinnig.“ Nun ging dem Wertiger ein Licht auf und er sah mich und auch (Y/N) entschuldigend an. „Es tut mir leid, ich wollte nicht…“ „Schon gut, es ist ja zum Glück nichts passiert.“ (Y/N) zuckt mit den Schultern und lächelt ihn weiterhin an. Sie konnte besser damit abschließen, auch wenn sie ab und zu immer noch Albträume deswegen hat. Mich würde es jedoch bis an mein Lebensende verfolgen.
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