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Requiem For A Dream

von A wie Ana
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Eren Jäger Hanji Zoe Isabel Magnolia Levi Ackermann / Rivaille Mikasa Ackerman OC (Own Character)
25.12.2020
22.10.2021
68
548.319
75
Alle Kapitel
577 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
14.10.2021 15.441
 
Hallöchen, meine Lieben.

Oh Gott. Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Es ist soweit xD Ich verstehe eigentlich überhaupt nicht, warum ich so nervös bin dieses Kapitelchen hier hochzuladen, weil ich es schon an die vierzig Mal gelesen habe, aber...nun ja. Jetzt teile ich es mit euch. Und es hat wirklich verf***t lange gedauert, oder?
Aber ja. Hier sind wir nun. Ich habe ja bereits angekündigt, dass ich die beiden Kapitel, die es eigentlich sind, in ein einziges zusammenfassen werde, zum einen natürlich wegen des Leseflusses und zum anderen natürlich auch, weil ich euch nicht warten lassen will. Wahrscheinlich würdet ihr mich dafür hassen xD Also bekommt ihr hier nun (laut Microsoft Word) 15.136 Wörter feinstes Vorspiel, ein erstes Mal und den Moment danach. Puh. Wie lange habe ich darauf gewartet. Wirklich viel zu lange.

Hierbei geht heute wieder ein Extra-Dankeschön mit Küsschen an die liebe jowolfo, die meinen Scheiß immer sehr aufmerksam beta-liest und die einzige Person ist, die dieses Kapitel schon vor Monaten, Monaten und Monaten gelesen hat. Danke dir für deinen wohlgeschätzten Senf <3 You are so great.

Okay, und jetzt will ich nicht länger quasseln, sondern euch einfach nur viel Spaß dabei wünschen. Also: viel, viel Spaß <3
Liebste Grüße und bleibt alle schön gesund,

eure A wie Ana







Levi


Seine Lippen waren warm. Und ganz zart. Der Geschmack von Zahnpasta war längst in ihren Küssen untergegangen und Eren schmeckte jetzt…einfach nur noch nach Eren. Ein bisschen nach Orange, ein bisschen nach Wärme und ansonsten…einfach nur nach Eren. Er glaubte eigentlich, dass er sich schon daran gewöhnt hatte und irgendwie hatte er das auch, aber irgendwie…auch nicht. Es war jedes Mal neu ihn zu küssen und es fühlte sich jedes Mal gut an. Es hatte sich auch bei ihrem ersten Mal gut angefühlt, als Eren noch überhaupt keine Erfahrung darin gehabt hatte, aber jetzt…war es perfekt.
Wo Eren anfangs noch unsicher gewesen war, so hatte er seine Scheu hinsichtlich der Küsse und Berührungen mittlerweile beinahe vollständig überwunden. Levi merkte ihm an, dass er nervös war, aber er verkrampfte sich nicht oder spannte sich an, zumindest nicht in einem Maße, damit Levi die Notbremse zog, und es war nur natürlich, dass man aufgeregt war, wenn man etwas tat, das man zuvor eben noch niemals getan hatte.
Und obwohl Levi wusste, dass er ihm seine Unsicherheit und Nervosität wahrscheinlich nicht vollständig würde nehmen können, so versuchte er es dennoch.

Er ließ sich Zeit. Er ließ sich wahnsinnig viel Zeit. Er hatte keine Ahnung, wie lange sie schon in seinem Bett lagen und sich einfach nur küssten, mal kurz, mal lang, mal tief, mal nur ganz zart. Er hatte auch keine Ahnung, wie lange er ihn schon streichelte, nur ganz leicht und flatterhaft, aber es spielte auch keine Rolle. Als er das letzte Mal auf die Uhr gesehen hatte, kurz nachdem sie aus dem Taxi gestiegen waren, war es drei Uhr morgens gewesen. Und vielleicht war noch nicht einmal eine Stunde vergangen, es war draußen noch nicht einmal richtig hell, aber es fühlte sich so viel länger an und doch fühlte er die Zeit auch irgendwie nicht, weil sie gerade jetzt nicht wichtig war.
Er würde sie sich nehmen, und wenn es Stunden dauerte. Er wollte, dass Eren sich sicher fühlte, nicht überrumpelt und nicht überfordert und wahrscheinlich wäre er ein klein wenig hilflos, ein klein wenig nervös und vielleicht wäre es ihm auch unangenehm, im ersten Moment, aber Levi wollte…ihm jede Sicherheit geben, die er bieten konnte.
Er war schon immer so gewesen, zumindest in diesem Kontext, weil er genau wusste, dass es auch anders sein konnte. Sein erstes Mal war nicht schön gewesen, dabei hatte er sich damals auch keinerlei Gedanken darüber gemacht; es hatte keine Bedeutung gehabt, es war einfach nur eine Trotzreaktion gewesen, aus einer Angst und Wut heraus, und es hatte für ihn keine Rolle gespielt. Dieser Junge aus dem Nachbarsdorf war nicht sonderlich vorsichtig gewesen und Levi hatte geglaubt, dass es eben…normal war solche Schmerzen zu empfinden. Und die hatte er gehabt, es hatte irrsinnig wehgetan, natürlich, schließlich hatten sie sich nicht einmal richtig darauf vorbereitet.
Heute tat er es. Zumindest meistens. Er hatte Partner, die es mochten, wenn er sich nicht so viel Zeit damit ließ, die diesen Schmerz mochten, aber Levi legte es nicht darauf an jemanden vorsätzlich und aus einer Ungeduld heraus zu verletzen, das hatte er nie. Er wollte nicht, dass sein Partner Schmerzen dabei empfand, die durchaus auch, zumindest halbwegs, vermeidbar waren. Also…ließ er sich Zeit. Genauso wie hier.
Und Eren schien dankbar dafür zu sein.

Zwischen ihnen war es still. Da waren nur diese leisen Geräusche, die über Erens Lippen kamen, wenn er ihn berührte, wenn er ihn küsste, und sie klangen so weich in seinen Ohren und sie klangen so gut. Eren war zu Anfang immer jemand gewesen, der diese Laute hatte unterdrücken wollen, es war ihm unangenehm und peinlich gewesen, aber…daran war nichts unangenehm oder peinlich.
Levi hörte es gerne. Manchmal hörte er nichts lieber als das. Und manchmal musste er sich auch dafür länger Zeit lassen, damit die Scham seiner Partner verschwand, bis zu einem gewissen Grade, denn sie mussten sich nicht dafür schämen, dass sie mochten, was er tat. Und Eren schien es zu mögen, wenn er ihn küsste. Wenn er seine Brust berührte, seine Bauchdecke, die Innenseiten seiner Oberschenkel. Die winzige Stelle zwischen seinem Bein und seinem Unterleib, sie war winzig, aber Eren reagierte jedes Mal darauf, wenn er ihn dort berührte, selbst dann, wenn er nur seine Fingerspitzen darüber gleiten ließ. Die Gänsehaut, die darauf folgte, erfüllte ihn nicht mit Genugtuung. Aber mit Zufriedenheit.
Er mochte es nach Stellen zu suchen, an denen seine Partner überempfindlich waren. Manchmal waren sie offensichtlich, manchmal eben weniger offensichtlich, und Levi mochte es sie auszureizen, diese winzigen Reaktionen zu beobachten und vielleicht hatte er eine kleine, sadistische Ader, weil er es manchmal so lange tat, bis seine Partner ungeduldig wurden. So, wie hier. Eren fuhr jedes Mal zusammen, wenn er diese kleinen, erogenen Stellen berührte, mal kurz, mal lang, und er tat es auch jetzt, als Levi seine Lippen über seine Brust wandern ließ, über einer seiner Brustwarzen verharrte. Nur leicht darüber hauchte und sie schließlich küsste, leicht und kaum spürbar, aber auf Erens Haut stellten sich all die feinen Härchen auf und er stöhnte so leise, dass Levi eine Gänsehaut bekam.
Eren bewegte sich kurz unter ihm, er hob ihm seine Brust entgegen, er glaubte nicht, dass Eren das bei vollem Bewusstsein tat, mehr reflexartig, und er drückte ihn an der Hüfte zurück auf die Matratze, ehe er die kleine Erhebung erneut küsste, nur ganz leicht, schließlich seine Zunge darüber gleiten ließ. Eren fuhr zusammen und sein Brustkorb vibrierte, als er aufstöhnte. Es klang so gut, dass sich dieses Geräusch ohne Umschweife einen Weg in seine Mitte bahnte, die sich bereits jetzt heiß anfühlte, aber sie waren noch nicht so weit. Noch lange nicht.

Er verharrte nur noch einen Moment über seiner Brustwarze, die sich unter seinem Blick aufstellte, ehe er seine Lippen darunter legte und sich seine Brust hinabküsste, sicherlich schon zum fünften Mal, aber er mochte das.
Eren roch gut. Nicht so, als hätte er frisch geduscht, hatte er nicht, aber dennoch…nach Orange. Eben nach Eren. Da war der ganz feine Geruch seiner Haut, die sich unter seinen Lippen so wahnsinnig weich anfühlte, schließlich leicht rau, als sich die feinen Härchen darauf aufstellten. Er könnte sich das wohl ewig ansehen. Hielt nur kurz inne und sah nach oben, in Erens Gesicht, das gerötet war, aber es wirkte auch…losgelöst. Er hatte die Augen geschlossen und sein Mund öffnete sich leicht, entließ ein wenig Luft, nur stockend und bemüht ruhig, aber ansonsten…seine Brust hob und senkte sich schnell, allerdings nicht panisch. Er wollte nicht, dass Eren sich fürchtete. Er wollte…
Einen Moment lang sah er ihn nur an, die geröteten Wangen, die halb geöffneten Lippen, seine Wimpern, sie waren so ewig lang, ehe er den Blick wieder abwandte und sich seinen Weg weiter nach unten bahnte. Über seine Brust, über seine Rippen, bis hinab zu seinem Bauch, dessen Muskeln sich anspannten, nur ganz leicht, als er mit seinen Lippen darüber strich, die winzige Narbe küsste, die ihm noch nie aufgefallen war. Er spielte kurz mit dem Gedanken ihn danach zu fragen, er hatte sie noch nie bemerkt, obwohl er Eren schon so viele Male nackt gesehen hatte, aber als er einen Blick nach oben warf, verzichtete er darauf.
Eren legte den Kopf zurück, er seufzte leise und murmelte irgendetwas, das er nicht verstehen konnte, aber wahrscheinlich war es auch egal. Er küsste ein letztes Mal die kleine Mulde seines Bauchnabels, ehe er sich aufrichtete und zurück zu ihm nach oben kam, ihn leicht auf den Mund küsste.
Eren brauchte einen Moment, um auf den Kuss zu reagieren, und er war auch dann etwas unstet, als sich ihre Zungen berührten. Eren machte irgendein Geräusch, das von ihren Lippen verschluckt wurde, er spürte seine Hand, die sich in seinen Nacken schob und leicht darüber streichelte, eine Gänsehaut auslöste. Wenn Eren ihn berührte, fühlte es sich immer gut an. Seine Berührungen waren dann und wann immer noch unsicher, aber…sie waren auch selbstbewusster geworden. Aufmerksamer. Gezielter. Manchmal war es nur ein Streifen seiner Haut, manchmal war es fest, manchmal kurz, manchmal lang.
Gerade jetzt fühlte es sich gut an. Das seichte Streicheln über seine Haut, kaum merklich, wären seine Sinne nicht gerade auf den Mann unter ihm gerichtet. Jede Berührung erschien ihm so…präsent. Er fühlte jede einzelne, ganz egal, wie klein sie war. Und Eren…

Als sie sich voneinander trennten und Levi ihn ansah, konnte er einen Moment lang nicht wegsehen. Seine grünen Augen wirkten ein wenig verschwommen, darin lag ein beinahe fiebriger Ausdruck, seine Lippen waren feucht. Die Röte auf seinen Wangen war nur ganz zart und da war ein leichter Schweißfilm auf seiner Haut, nicht viel, nur ein wenig.
Levi senkte den Kopf und küsste ihn auf den Mundwinkel, auf die Wange. Er küsste die harte Kieferlinie, die sich unter seinen Lippen leicht anspannte, und Eren ließ fast automatisch den Kopf zur Seite fallen, als er nach seiner Kehle suchte, die feine Stelle direkt unter seinem Ohr küsste. Die Gänsehaut, die über Erens Haut rieselte, fühlte sich gut an. Und er roch so gut. Er wusste, dass es kitschig klang, aber…er mochte den Geruch von Haut, vor allem in diesem Kontext. Er war eben einfach ungeschönt, es war der Geruch eines Körpers, nicht künstlich, es war einfach nur…Haut.
Er hielt kurz inne, legte dann einen letzten Kuss auf sein Ohrläppchen, ehe er sich aufrichtete und sich neben Eren auf dem Rücken sinken ließ, fast automatisch nach seiner Schublade tastete, sie aufzog. Erens Lider flatterten kurz und Levi neigte seinen Kopf ein bisschen, suchte nach seinen Lippen und verschloss sie wieder zu einem Kuss.
Eren hatte das Gleitmittel auch bei den letzten Malen immer mit Skepsis angesehen, dabei wusste er, dass es notwendig war. Er sträubte sich nicht mehr dagegen, aber Levi wusste auch, dass es im ersten Moment nicht unbedingt angenehm war. Es war kühl und glitschig, aber man gewöhnte sich daran. Zumindest empfand Levi das so.
Als er die Tube zu Fassen bekam, legte er sie einfach nur neben sich auf dem Bett ab und drehte sich auf die Seite, schob seine Hand an Erens Hals, um ihn näher heranzuziehen. Die Zunge, die ihm beinahe sofort entgegenkam, entlockte ihm ein Geräusch, das er nicht unterdrücken konnte. Sie fühlte sich so gut an seiner an, warm, weich, feucht. Sie schmiegte sich nur leicht an seine, sie machte nicht einmal die Anstalten ihn zu dominieren, aber das war gerade auch nicht wichtig.
Das hier war kein Machtgefälle, keine Ausübung, um zu beweisen, wer über dem anderen stand. Sie fühlte sich einfach nur gut an.
Und als er seine Hand von seinem Hals nach unten gleiten ließ, über die weiche, leicht verschwitzte Haut, über seine Brust, auf der sich eine Gänsehaut ausbreitet, schließlich seine Brustwarze nur streifte, stöhnte Eren leise in seinen Mund, es klang tief, es klang rau, es klang so gut, dass sich seine Nackenhaare aufstellten. Er verharrte kurz dort, übte nur einen leichten Druck darauf aus, und Eren stöhnte erneut, hob ihm seine Brust beinahe schon entgegen. Er bemerkte nur am Rande, wie Eren seine Hüfte leicht bewegte, fast schon unruhig, und als er seine Hand weiter nach unten wandern ließ, ließ Eren sein rechtes Bein beinahe automatisch zur Seite kippen.

Die Haut unter seinen Fingern war so warm. Weich. Die Gänsehaut, die sich darauf ausbreitete, als er über seine Bauchdecke strich, löste eine eigene auf seinem Körper aus. Er streichelte die festen Muskeln nur kurz, ehe er seine Hand weiter nach unten bewegte, das harte Glied nur für einen Moment streifte, und das Geräusch, das Eren jetzt entkam, vibrierte an seinen Lippen.
Er trennte sich von ihm und Eren öffnete die Augen. Er sah nicht weg, als Levi seine Finger erneut über seine Erregung wandern ließ, nur ganz kurz, aber Erens Atem beschleunigte sich dennoch. Der Ausdruck in seinen Augen war trüb, beinahe verschwommen, sein Blick war so schön, beinahe schon schläfrig, dass Levi nicht wegsehen konnte. Er küsste seine Unterlippe kurz, Eren seufzte leise, ehe er seine Finger über das steife Glied tänzeln ließ, nur leicht, seine feuchte Eichel streifte.
Eren zuckte zusammen, er atmete tief ein, entließ die Luft schwer aus seinen Lungen. Sie kitzelte seine Unterlippe und Levi küsste ihn noch ein letztes Mal, ehe er seine Finger um seinen Penis schloss, seinen Daumen über seine Spitze kreisen ließ und jetzt stöhnte Eren auf, ganz leise, aber er fühlte es an seinen Lippen und es hörte sich so gut an, so…weich, dass sich die feinen Härchen auf seinem Körper aufstellten. Er bewegte seine Hüfte kurz, seine Mitte fühlte sich heiß an, sie spannte, aber noch nicht. Jetzt noch nicht.
Erens Oberschenkel spannten sich an, als Levi von seinem Glied abließ, mit den Fingern kurz über seine Innenseite strich. Zurückkehrte, nicht weniger langsam, und seine Eichel streifte, die sich so warm und feucht anfühlte. Er verschloss ihre Lippen zu einem kurzen Kuss, die Zunge, die seine umschmeichelte, wirkte nicht fordernd, sie war immer noch sanft und beinahe vorsichtig, aber sie suchte nach seiner, kam ihm entgegen. Es fühlte sich so gut an ihn zu küssen. Und die Laute, die in ihrem Kuss beinahe verschluckt wurden, lösten einen Schauer auf seiner Haut aus, der nur schlimmer wurde, als er seine Finger erneut um das aufgerichtete Glied schloss, seine Hand nur leicht bewegte, aber Eren stöhnte dennoch auf, beinahe laut.
Als er sich von ihm trennte, war Erens Gesichtsausdruck…verschwommen. Da war überhaupt kein Zögern, da war nur Erregung, die er sah, so deutlich, dass sie sich in seine Mitte bahnte, nicht schnell und heftig, eher langsam und ganz…schleichend. Er seufzte auf. Biss ihm nur leicht in die Unterlippe, aber das harte Glied in seiner Hand zuckte aufgrund der kleinen Berührung.

„Levi“
Der Mund, der nach seinem suchte, bewegte sich nur unstet. Haschte nach seinen Lippen, immer nur sehr kurz und beinahe flatterhaft, und Levi kam ihm entgegen, löste sich von ihm, nur, um ihn erneut zu küssen. Er ließ seinen Daumen über die feuchte Spitze des anderen gleiten, langsam, und Eren stöhnte leise, sein Atem beschleunigte sich.
Er spürte den feinen Luftzug auf seinen Lippen, den Mund, der seinen nur streifte, nach einem Kuss suchte und doch irgendwie nicht. Die zarte Berührung an seinen Lippen kribbelte in seiner Mitte. Ihn überkam eine Gänsehaut.
„Das fühlt sich so gut an“, murmelte Eren gegen seine Lippen und seine Nackenhaare stellten sich bei seinen Worten auf. Sein Oberkörper prickelte, fühlte sich an, als würden Ameisen darüber krabbeln.
Eren stöhnte auf, als er seine Fingerspitzen erneut über seine Eichel gleiten ließ, mit nur einem leichten Druck, sie war so wahnsinnig feucht, pulsierte beinahe gegen seine Hand, und er schloss die Augen, suchte nach seinen Lippen, um ihn zu küssen. Es war ein ganz langsamer Kuss, wie sie ihn meistens teilten, und vor allem jetzt…
…fühlte er sich so gut an. Warm und fest und weich und feucht.
Erens Atem stockte, als er sich von ihm trennte und sich ein Stück aufrichtete, um ihn anzusehen. Seine Wangen waren rot, seine Augen nur noch halb geöffnet. Und dann teilten sich seine Lippen, er legte den Kopf zurück und seiner Kehle entkam ein lautes Stöhnen, als Levi den Druck seiner Finger ein wenig verstärkte, und dieses Geräusch fühlte sich so gut in seiner Mitte an und doch beinahe unerträglich. Er spannte seine Oberschenkel an, versuchte, irgendwie weniger Reibung zwischen seinen Beinen zu schaffen und gleichzeitig versuchte er es irgendwie auch nicht.
Seine Mitte fühlte sich heiß an. Sie verbrannte sein eigenes Fleisch, aber…noch nicht. Er wollte…sich alle Zeit der Welt lassen. Genießen. Und das…
„Levi“
Erens Stimme klang leise und beinahe rau. Er öffnete blinzelnd die Augen, suchte seinen Blick und es war ein so verdammt schöner Blick, dass Levi rein instinktiv handelte, ihre Lippen erneut zu einem Kuss verschloss, in dem Erens Stöhnen unterging. Es vibrierte nur an seinen Lippen, sandte kleine Schauer über seinen Oberkörper, die schließlich leicht, ganz leicht in seine Mitte sickerten. Er verlagerte sein Gewicht ein wenig mehr zur Seite, sein Schwanz fühlte sich beinahe gefangen an zwischen seinen Oberschenkeln, aber…
„Kannst du…“
Erens Stimme stockte, als Levi sich von ihm löste, mit seinen Fingerspitzen über seinen Schaft strich. Eren zuckte, er drehte den Kopf und sein Atem beschleunigte sich. Er schluckte schwer und leckte sich über die Unterlippe, stöhnte dann leise auf.
„Kannst du…“
Er verstummte. Seufzte stattdessen leise auf, als Levi ein letztes Mal über seine Eichel streichelte, nur ganz kurz, ehe er seine Hand über seinen Bauch schob, jeden Muskel ertastete, den er finden konnte. Die Brust unter seinen Fingern hob und senkte sich heftig, als er eine der kleinen Erhebungen streifte, und Erens Oberkörper erschauderte, er zuckte leicht zusammen.
Er öffnete den Mund, er wollte scheinbar etwas sagen, aber Levi küsste ihn nur kurz auf die Lippen, weil es nicht nötig war. Er hatte auch so verstanden.

Er löste sich von ihm und richtete sich auf. Sein Schwanz schien beinahe um Erlösung zu betteln, er fühlte sich so verdammt heiß und hart an, dass es fast schon schwer war sich zu bewegen, ohne stets und ständig nach Reibung und Berührung zu suchen. Er tat es trotzdem. Hielt diesen Drang unten und rutschte ein Stück in Richtung Bettende und Eren öffnete fast automatisch die Beine, als er seine Hände an seine Knie legte, um sie auseinander zu schieben.
Er warf einen Blick nach oben, als er sich zwischen seine Beine legte, irgendwie versuchte zu vermeiden seinem Schwanz zu viel an Reibung zuzumuten, aber es war nicht möglich, er stöhnte leise auf und bewegte seine Hüfte ein Stück, als seine Erregung die Matratze streifte, shit, und Erens Augen folgten seinen Bewegungen, er konnte seinen Adamsapfel hüpfen sehen, als er schluckte.
Er schob seine Hände auf Erens Oberschenkel, drückte sie noch ein Stück zur Seite, ehe er seine Lippen auf die feste Haut legte, sie wandern ließ, nach oben, nach unten, langsam und fest, weil er das auskosten wollte. Erens Muskeln zuckten unter seinen Berührungen, sie spannten sich an, wurden wieder locker. Ein Geräusch verließ seinen Mund, das bewirkte, dass sich seine Nackenhaare aufstellten. Seine Finger verkrampften sich leicht, ihm war warm, ehe er seine Lippen ein Stück weiter wandern ließ, nur einen winzigen Kuss auf den harten Schaft hauchte, aber das reichte schon vollkommen aus, um Eren ein Stöhnen zu entlocken, das so tief und beinahe erleichtert klang, dass sich sein Herzschlag beschleunigte.
Er schluckte kurz, legte seine Lippen schließlich auf seine Erregung, wanderte daran hinunter und wieder hinauf. Leckte nur kurz über seine Eichel, aber Erens Oberschenkel zuckten unter seinen Händen, er fühlte die Muskeln, die sich leicht anspannten, und warf einen Blick nach oben. Beobachtete mit einer seltsamen Faszination, wie Eren den Kopf in den Nacken legte, sein Mund öffnete sich und entließ ein dunkles Stöhnen, als er seine Lippen um die feuchte Spitze schloss, sie nur kurz mit seiner Zunge neckte, nur, um dann wieder davon abzulassen. Der Anblick, der sich ihm bot, machte es ihm schwer, aber…er genoss es auch ihn einfach nur dabei zu beobachten.
Seine Muskeln, die sich unter seiner Haut anspannten, den leichten Schweißfilm. Erens Hand, die unstet über die Bettdecke wanderte, nach irgendetwas suchte, an dem sie sich festhalten konnte, und als sie sich durch sein Haar schob, es zitternd aus seiner Stirn strich, tat er nichts. Er konnte nur beobachten. Wie Eren seine Hüfte bewegte, sie ihm quasi entgegen reckte, auf der Suche nach Reibung, nach Berührung, und einen Moment lang verharrte er noch so, ehe er die Lippen erneut um die feuchte Eichel des anderen schloss, seinen Schwanz ein wenig tiefer gleiten ließ.
Das Geräusch, das Erens Kehle jetzt verließ, vibrierte in seinen Ohren. Und sein Glied fühlte sich so warm und weich in seinem Mund an, hart, es pulsierte beinahe gegen seine Zunge, und er schloss die Augen, schob seine Hände ein Stück weiter nach oben, um Erens Hüfte unten zu halten, als sie sich ihm entgegen hob, und Eren stöhnte laut auf, seine Hand in seinem Haar verkrampfte sich leicht, ehe sie von ihm abließ, Halt irgendwo in der Bettwäsche suchte, die sie nicht finden konnte. Sie zitterte leicht.

Er strich über die feine Haut unter seinen Fingern, auf der sich eine Gänsehaut ausbreitete, sie fühlte sich leicht verschwitzt an, dann entließ er sein Glied aus seinem Mund, hauchte über seine Eichel und leckte kurz darüber, mit nur einem leichten Druck, aber Erens Körper fuhr in sich zusammen, zuckte unter seinen Händen. Er schloss die Lippen erneut darum, nur kurz, ehe er sich davon löste und sich aufrichtete, sich ein Stück in Erens Richtung beugte, um nach dem Gleitgel zu greifen und kurz dachte er, Eren würde sich erneut anspannen, aber er schien es nicht einmal zu bemerken.
Er hatte die Augen geschlossen, sein Atem ging nicht hektisch, aber schnell und rau, und er bewegte seine Hüfte, schob sie über die Matratze, hin und her. Seine Mitte fühlte sich nicht anders an. Sie spannte, fühlte sich heiß an, unerträglich heiß, aber sie brauchten noch Zeit. Eren brauchte noch Zeit. Also…
Er öffnete die kleine Tube, das Klicken des Deckels ging beinahe unter in den leisen Geräuschen, die Eren machte, und gab ein wenig von der Flüssigkeit in seine Hand, ehe er sie neben sich legte, in Griffweite, und sich erneut zwischen seinen Beinen niederließ, die feuchte Spitze, die sich ihm entgegen reckte, leicht küsste. Eren keuchte leise, seine Oberschenkel spannten sich an, aber er reagierte nicht panisch, nicht ängstlich und auch nicht angespannt, als Levi die Lippen um sein Glied schloss, im selben Atemzug seine Finger zwischen seine Pobacken gleiten ließ.
Eren reagierte beinahe reflexartig. Stellte die Beine auf und zog sie näher an sich heran, um ihm mehr Bewegungsfreiheit zu geben, und Levi sah kurz nach oben in sein Gesicht, auf seine langen Wimpern, die sich über seine Wangen legten wie Fächer, ehe er seinen Schwanz wieder aus seinem Mund entließ und über seine Eichel leckte, schließlich seine Finger bewegte. Langsam und nur ganz leicht über die empfindliche Stelle zwischen seinen Pobacken strich und im ersten Moment zuckte Eren kurz zusammen ob der Kühle und Feuchte, aber er entspannte sich nach nicht einmal einer Sekunde wieder.
Levi ließ sich trotzdem Zeit, obwohl er das Gefühl hatte, dass sein Schwanz mittlerweile schmerzte. Er hielt sich zurück, er wollte es langsam angehen lassen, auch, wenn sie das nun schon ein paar Male gemacht hatten und Eren sich mit jedem Mal mehr darauf hatte einlassen können.
Da war immer noch eine leichte Anspannung, als er über die feine Öffnung strich, seine Finger leicht dagegen drückte, aber sie war deutlich weniger heftig als beim ersten Mal. Er legte einen kleinen Kuss auf die feuchte Spitze, die unter seinen Lippen zuckte, ließ seine Finger über die empfindliche Stelle kreisen, langsam und nur ganz leicht, hin und wieder mit ein wenig mehr Kraft, und der Muskel war nicht extrem weich, nicht extrem locker, aber da war kaum ein Widerstand, nur ein völlig natürlicher, als er seinen Zeigefinger leicht dagegen drückte, ihn nur ein Stück einführte, nur ein winziges Stück, und es ging leicht, beinahe fließend.
Er legte einen Wert auf Gleitgel, es ging auch mit Spucke und vielleicht wäre es irgendwann auch einmal nötig, wenn sie keines in Griffweite hatten, aber gerade jetzt…er war dankbar dafür. Es machte es erträglicher. Besser. Und leichter.
Er schloss die Lippen um die warme Spitze und ließ das harte Glied etwas tiefer gleiten, ehe er seinen Finger in derselben Sekunde etwas weiter schob, und Eren stöhnte leise auf, ließ den Kopf zurückfallen. Er spannte sich nicht an, aber Levi ließ sich trotzdem Zeit. Verharrte für ein paar Sekunden einfach nur in ihm, ehe er seinen Finger etwas tiefer in ihn einführte, ihn nur langsam bewegte, nur vor und zurück, und Eren seufzte leise auf, aus seiner Kehle kam ein Geräusch, das seine Mitte schmerzen ließ, als er leicht an seiner Eichel saugte, schließlich kleine Küsse auf seinem Schaft verteilte.

Er hatte keine Ahnung, wie lange er das tat, wie lange er dann und wann seine Lippen um seine Eichel legte, seinen Finger leicht bewegte, aber es dauerte nicht mehr allzu lange, ehe Eren sich vollständig entspannte.
Seine Oberschenkel klappten zur Seite, die Muskeln kontrahierten nicht mehr, und Levi wartete dennoch noch einen Moment lang, ließ seine Zunge über die feuchte Spitze gleiten, die unter seiner Berührung zuckte, beinahe pochte, ehe er langsam einen zweiten Finger dazu schob, ganz vorsichtig und furchtbar langsam und Eren keuchte nur kurz auf, aber er blieb ruhig. Er versuchte sich zu entspannen, es war leichter und weniger schmerzhaft, wenn man die Muskeln einfach locker ließ, obwohl er wusste, dass das leichter gesagt war als getan, aber Eren…
…er vertraute ihm in dieser Hinsicht. Mittlerweile tat er das. Sie hatten das schon so oft getan, er wusste, dass es sich gut anfühlen konnte und dass Levi immer vorsichtig sein würde, er würde ihn niemals vorsätzlich verletzen. Und für heute…war es notwendig. Ohne…ging es nicht.
Er spreizte seine Finger ein wenig, als er den zweiten vollständig hatte hineingleiten lassen können, es war langsam gegangen, aber fließend, krümmte sie schließlich leicht und es dauerte dennoch einen Moment, ehe er die kleine Erhebung seiner Prostata fand, obwohl sie das schon so oft getan hatten. Er hatte sich diese Stelle gemerkt, aber auf Anhieb finden tat er sie trotzdem nicht immer. Der Winkel war nicht der allerbeste, aber es war machbar, und als er sie nur streifte, seine Finger nur leicht dagegen drückte, zuckte ihm Erens Hüfte entgegen, er stöhnte laut auf.
Die Muskeln in seinen Oberschenkel kontrahierten und als er seinen Schwanz ein wenig fester mit seinen Lippen umschloss, schob er sich ihm fest schon entgegen, er stieß nur leicht in seinen Mund, aber er tat es völlig reflexartig und Levi störte es nicht. Es war eine Reaktion seines Körpers, der sich nach Nähe sehnte, nach Berührung und Reibung, völlig natürlich und sein Schwanz in seinem Mund…er war so warm. Beinahe samtig.
Er musste sich nicht einmal großartig bewegen, Eren tat es von ganz allein, die Geräusche, die seiner Kehle entkamen, steigerten sich zu einem andauernden Crescendo, mal leise, mal laut, klangen beinahe rau und heiser, ungehemmt, als er seine Finger erneut gegen den kleinen Knoten drückte, sie etwas tiefer schob und schließlich zurückzog. Mehr als zwei Finger hatte er bis jetzt nie eingeführt, zwei Finger reichten meistens schon für die Stimulation, aber heute…sie würden nicht genügen, um ihn ausreichend vorzubereiten.
Also entließ Levi das pulsierende Glied aus seinem Mund und küsste die feuchte Eichel kurz, ehe er vorsichtig, langsam und tastend einen dritten Finger hinzuschob und jetzt verspannte Eren sich kurz, nur ganz leicht, seine Hüfte zuckte. Einen Moment lang war es schwierig den dritten Finger einzuführen, Eren verkrampfte sich, aber als er kleine Küsse auf seinem Schaft verteilte, seine Spitze mit seiner Zunge neckte, leicht daran saugte, dauerte es nicht einmal eine Minute, ehe Eren sich wieder entspannte und er seine Finger etwas tiefer schieben konnte, sie anfing zu bewegen.

Nur nach vorne und zurück, einfach, um ihn daran zu gewöhnen. Sie schließlich ein wenig spreizte und dann nach seiner Prostata suchte, sie kurz reizte, und Eren stöhnte auf, er hörte ein Klatschen und warf einen Blick nach oben, sah mit einer atemlosen Faszination, dass Eren sich eine Hand auf den Mund gepresst hatte, aber die Geräusche konnte er damit nicht unterdrücken.
Sie entkamen ihm einfach, waren laut, wurden leiser, sie klangen so rau und so gut in seinen Ohren, dass er die Feuchtigkeit spürte, die seine eigene Eichel benetzte und es war kaum zu ertragen. Er bewegte seine Hüfte unruhig, versuchte irgendwie ruhig zu bleiben, aber es war schwer.
Er war hart. Verschissen hart. Es schmerzte beinahe und es wurde nicht besser, als Eren anfing seine Hüfte zu bewegen, sie zuckte nach oben und seine Muskeln spannten sich an, kontrahierten, als er seine Prostata erneut fand, die Finger gegen diesen kleinen Knoten drückte, nicht fest, aber es reichte, um ihn stöhnen zu lassen. Eren löste die Hand von seinem Mund, seine Finger gruben sich in den Stoff der Laken, so fest, dass seine Knöchel weiß hervortraten, und es war ein so schöner Anblick, dass Levi…
…wirklich, er hatte schon immer viel Selbstbeherrschung gehabt. Aber hier war es schwer. Es war wirklich schwer. Er wollte sich alle Zeit der Welt lassen, um Eren nicht weh zu tun, und wirklich, er hatte schon länger durchgehalten, aber er sehnte sich danach. Allein der Gedanke daran, wie gut es sich anfühlen würde, wie schön es wäre mit ihm zu schlafen, bewirkte, dass sich sein Puls beschleunigte und er das Gefühl hatte, dass es einfach besser wäre jetzt sofort zu kommen.
Er hielt es nicht aus. Wirklich nicht. Aber er zwang sich dazu. Ließ sich Zeit damit, während er seine Finger in ihm bewegte, es war so warm und eng in ihm, kleine Küsse auf seinem Schwanz verteilte, die Lusttropfen mit der Zunge auffing, die aus seiner Spitze quollen. Und Eren…
Er wusste, dass er kommen wollte. Sein Schwanz zuckte bei jeder noch so kleinen Berührung, die Muskeln in seinen Beinen verkrampften sich. Und Levi entschied sich schweren Herzens dagegen, ihm einen zu blasen, begnügte sich mit kleinen Küssen, mit kleinen, neckenden Berührungen an seinem Schaft, an seiner Eichel, aber wahrscheinlich reichte das schon aus, um Eren um den Verstand zu bringen. Er stöhnte laut auf, als Levi seine Finger bewegte, seine Prostata streifte, und er hörte auch nicht auf damit, drehte den Kopf hin und her, als er seine Finger aus ihm zog, langsam und vorsichtig, dabei war es mittlerweile viel zu leicht.
Er hatte keine Ahnung, wie viel Zeit er darauf verwendet hatte ihn vorzubereiten, er wusste nur, dass er sich so viel Zeit dafür gelassen hatte wie schon lange nicht mehr. Aber es war wichtig. Es war…

Er löste seine Lippen von dem harten, feuchten Glied, das unter seinem Atem zuckte, und richtete sich schließlich auf, strich über seine Oberschenkel. Eren fuhr leicht zusammen, dann öffnete er blinzelnd die Augen und sah ihn an.
Das Grün seiner Augen war fast schwarz, der Ausdruck darin lustverhangen. Seine Wangen waren rot, seine Lippen feucht und da kam ein Geräusch aus seiner Kehle, das beinahe hilflos klang, unstet und wackelig und trotzdem war es so schön, dass ihn eine Gänsehaut überkam. Er erwiderte Erens Blick eine Sekunde lang, ehe er von seinen Oberschenkeln abließ und zu ihm nach oben kam, nach seinen Lippen suchte.
Eren schaffte es nicht einmal mehr richtig seinen Kuss zu erwidern. Es war nur ein extrem kraftloses Aufeinanderpressen ihrer Lippen, aber es fühlte sich gut an. Seine Lippen waren warm und weich, das leise Seufzen, das Erens Kehle entkam, vibrierte an seinen eigenen. Er spürte seine Hand, die sich auf seinen Rücken schob, nur leicht darüber strich und dennoch mit einer Intensität, der er kaum gewachsen war. Sie hielt an seinem Steißbein inne, huschte schließlich nur kurz über seine rechte Pobacke, aber die Gänsehaut konnte er nicht verhindern.
Er stöhnte leise auf, widerstand dem Drang, sich auf Eren niederzulassen, irgendwie Reibung zu schaffen zwischen seiner Mitte und dem warmen Körper, dessen Hitze beinahe auf ihn überzugehen schien. Sein Schwanz pochte, fühlte sich so unglaublich heiß an, dass er versuchte sich auf etwas anderes zu konzentrieren.
Er musste ruhiger werden. Verschloss ihre Lippen also nur erneut zu einem Kuss, der kraftlos erwidert wurde, aber Erens Zunge kam ihm dennoch entgegen, als er nach ihr suchte. Sie schmiegte sie warm und weich an seine eigene, verschluckte das Geräusch, das sich aus seiner Brust lösen wollte, sich einen Weg nach oben bahnte.
Er merkte, wie Erens Hand zurück nach oben wanderte, über seine Hüfte, schließlich den leichten Erhebungen seiner Wirbelsäule folgte. Auf seinem rechten Schulterblatt innehielt, nur kurz darüber strich, ehe sie sich in seinen Nacken schob und ihn beinahe automatisch etwas näher zog. Seine Finger auf seiner Haut fühlten sich so warm und gut an, dass er leise seufzen musste. Er bewegte seine Hüfte unmerklich, löste sich schließlich von Eren, und der Ausdruck in seinen Augen machte es ihm noch schwerer.
Da war Lust. Aber da war auch…Liebe. Eren war immer so deutlich in seinen Gefühlen gewesen, so verständlich, obwohl er sie selbst oftmals überhaupt gar nicht einordnen oder verstehen konnte. Er hatte es nie gesagt, aber Levi konnte es sehen und es erfüllte ihn mit einem merkwürdigen Gefühl, mit irgendeiner merkwürdigen Art von Wärme, die er so schon oft gefühlt hatte, und doch…war es diesmal irgendwie anders.

Er senkte den Kopf ein wenig und küsste ihn erneut auf den Mund, nur ganz kurz, aber das reichte gerade jetzt auch aus, ehe er von ihm abließ und sich neben ihn legte und Erens Hand verschwand beinahe automatisch aus seinem Nacken. Legte sich dann auf seinen Unterarm, tänzelte darüber, folgte den schwarzen Linien darauf, ehe sie sich auf seine Brust schob, nur ganz langsam, und seine Finger zitterten, aber sie wichen nicht zurück.
Den Mund, der nach seinen Lippen haschte, hieß er viel zu gerne willkommen und er trennte sich ungern von ihm, als er wieder von ihm abließ. Eren leckte sich über die Unterlippe, sein Atem ging schnell, schlug gegen seine Lippen, und dann nickte er nur ganz leicht, er sagte nichts, aber er musste auch nichts sagen.
Levi schluckte, sein Mund fühlte sich plötzlich trocken an. Einen Moment lang erwiderte er noch Erens Blick, dann lehnte er sich ein Stück zur Seite und zog die Packung mit den Kondomen aus der Schublade und Erens Augen verharrten kurz darauf, er schluckte schwer und da war ein winzig kleiner Anflug von Nervosität in seinem Gesicht, aber er war so klein, dass er beinahe sofort von Entschlossenheit getilgt wurde. Seine Fingerspitzen strichen noch immer über seine Brust, mal kurz, mal lang, sie wagten sich nicht weiter, aber das war okay.
Er verstand, dass Eren nervös war. Er verstand, dass er sich vielleicht sogar ein wenig fürchtete. Aber er hoffte, dass er ihm die Angst so weit hatte nehmen können. Er würde vorsichtig sein. Er würde sofort aufhören, wenn Eren sich nicht wohlfühlte, wenn der Schmerz zu groß war, wenn er sich doch noch nicht bereit fühlte. Ganz egal, wie extrem die Spannung in seiner Mitte inzwischen war, ganz egal, wie gerne er mit ihm schlafen würde, ganz egal, wie sehr er sich danach sehnte. Er würde sich niemals über seine Grenzen hinwegsetzen. Und wenn er noch warten müsste…
...müsste er noch warten. Er wollte nicht…dass sich Eren damit unwohl fühlte, zu irgendetwas gedrängt, das kein Muss war. Das war es nicht. Alles andere…konnte genauso schön sein.
Levi erwiderte seinen Blick noch eine Sekunde lang, ehe er eines der Päckchen aus der Verpackung zog und es öffnete und es war völlig still zwischen ihnen. Da war nur Erens leicht hektischer Atem und sein eigenes Herz, das gegen seinen Brustkorb hämmerte. Er hatte schon so viele Male Sex gehabt in seinem Leben. Er war auch schon so viele Male nervös gewesen, auf die gute Art, er hatte sich schon so viele Male darauf gefreut und es so viele Male genossen, seinem Partner so nah zu sein. Aber hier…
…mit Eren war es irgendwie noch einmal etwas anderes. Es war sein erstes Mal, etwas, woran er sich erinnern würde, weil Eren jemand war, der das nur mit jemandem tun wollte, der ihm etwas bedeutete. Dem er selbst etwas bedeutete. Und das tat er. Eren war ihm wichtig. Er war…
Er wandte all die Ruhe auf, die er noch hatte, als er sich das Kondom über seine pochende Erregung zog, selbst diese winzige Berührung war beinahe zu viel für ihn, und er spürte, dass Eren ihn dabei beobachtete. Spürte, wie seine Hand von seiner Brust verschwand und sich an seine Wange legte, seinen Kopf drehte, um ihn zu küssen. Seine Lippen waren so warm und weich. Schmiegten sich beinahe kraftlos an seine, aber das war okay. Er merkte, dass Eren leicht zitterte, aber er wirkte nicht ängstlich. Nur nervös. Er hatte keine Angst. Er war nur…aufgeregt.

Als Eren sich von ihm trennte, war sein Gesichtsausdruck verschwommen und gleichzeitig war er so klar. Das Grün seiner Augen wirkte dunkel auf ihn, aber in ihnen lag ein wacher Ausdruck, der nicht von Furcht zeugte. Darin war nur Aufregung und Zuneigung und Lust.
Und einen Moment lang konnte Levi nicht wegsehen, ehe er sich aufrichtete und nach einem der Kissen griff, Eren leise dazu anwies, seine Hüfte leicht zu heben, damit er es darunter schieben konnte. Sein Gesichtsausdruck war kurz verwirrt, aber er fragte nicht nach, er hob nur die Hüfte an und ließ sie wieder sinken, kaum hatte Levi das Stück Stoff darunter platziert, und Levi sah ihn noch ein paar Sekunden stumm an, beugte sich zu ihm hinunter und küsste ihn kurz, ehe er sich bewegte. Nach seinen Oberschenkeln griff, nur ganz leicht, einen Moment lang darüber strich, ehe er sie auseinanderschob und sich dazwischen kniete, seine Hände einfach nur auf dem warmen Fleisch liegen ließ.
Erens Gesichtsausdruck war ein wenig unsicher, seine Brust hob und senkte sich heftig, aber er sagte nichts. Er beobachtete ihn nur. Seine Augen folgten seiner Bewegung, als er nach der Tube mit dem Gleitgel griff und etwas davon auf seine Hand gab, es auf dem dünnen Gummi verteilte, vorsichtig und ein wenig zu schnell, weil er das Gefühl hatte, dass jede einzelne Berührung an seinem Schwanz schon zu viel für ihn war.
Seine Mitte fühlte sich viel zu heiß an, sie pochte, als würde ein Insekt darin wüten, aber er zwang sich zur Ruhe. Atmete nur geräuschlos ein und aus, ehe er die Tube beiseitelegte und seine Hände an Erens Oberschenkeln entlang auf die Unterseite schob, sie ein wenig in seine Richtung drückte.
Eren verspannte sich kurz, die Aufregung stand ihm ins Gesicht geschrieben, und Levi sah ihn an. Strich über die weiche Haut, die sich leicht verschwitzt anfühlte, und atmete dann tief aus.
„Wenn du dich noch nicht bereit fühlst, ist das okay“, sagte er leise und Erens Augen wandten sich von seiner Mitte ab, richteten sich auf ihn. Er schien kurz verwirrt zu sein, der Ausdruck in seinen Augen war verklärt.
Dann öffnete er den Mund, aber es kam kein Ton heraus. Er konnte seinen Adamsapfel hüpfen sehen, als er schwer schluckte, und Levi strich mit seinem Daumen kurz über die weiche Haut, auf der sich eine Gänsehaut ausbreitete, ehe er sich ein Stück nach unten beugte und einen Kuss auf sein Knie legte, darüber verharrte. Er warf Eren einen Blick zu.
„Wenn du möchtest…“
Erens Gesichtsausdruck wurde noch verwirrter. Levi atmete tief aus.
„Wenn du möchtest, können wir auch die Positionen tauschen. Du musst das nicht tun, verstehst du das? Ich würde gerne. Aber ich bin auch okay damit, wenn du lieber - “
„Nein!“
Erens Stimme platzte beinahe aus ihm heraus, als Levi seine Worte ausgesprochen hatte, und er sah ihn an. Die Röte auf Erens Wangen war beinahe unglaublich. Er starrte ihn an, sein Atem beschleunigte sich, aber er schien nicht entsetzt zu sein, als er den Kopf schüttelte, wirkte dann viel eher wieder ein wenig verunsichert. Er schluckte.
„Nein“, wiederholte er, diesmal etwas leiser, und seine Finger glitten unstet über das Bettlaken, zitterten leicht. Er holte tief Luft. „Nein, ich will, dass du das machst. Ich will nicht - “
Er verstummte und wurde so rot im Gesicht, dass Levi nicht einmal etwas gegen sein eigenes Schmunzeln ausrichten konnte. Seine Mundwinkel hoben sich leicht und Erens Augen klebten einen Moment lang auf seinem Gesicht, da war irgendein Ausdruck in ihnen, den er nicht auf Anhieb deuten konnte, er sah nur so weich aus, ehe er leicht lächelte.
Levi strich über seine Oberschenkel, dann nickte er und ließ ihn los, beugte sich über ihn und stützte sich mit einem Arm neben ihm ab, suchte nach seinen Lippen.

Eren brauchte einen Augenblick, um auf seinen Kuss einzugehen, aber als er es tat, fühlte es sich gut an. Ganz langsam und warm und weich. Die Zunge, die sich an seine schmiegte, tat es nicht zögerlich, aber auch nicht forsch. Er spürte, dass er nervös war, natürlich war er das, aber er hatte keine Angst. Er vertraute ihm. Levi würde ihm niemals weh tun. Und obwohl Eren wusste, dass der erste, kurze Schmerz nicht ganz vermeidbar war, so wollte er es dennoch. Er vertraute ihm. Also…
„Wenn es weh tut, dann sag es mir bitte“, sagte er leise, als sie sich voneinander trennten, und Eren erwiderte seinen Blick eine Sekunde, ehe er leicht nickte.
Levi suchte kurz nach Zweifel und Angst auf seinem Gesicht, aber finden konnte er es nicht, also atmete er noch einmal tief aus, ehe er seine freie Hand um sein Glied schloss, scharf einatmete, und sich positionierte. Eren zuckte leicht zusammen, als die Kühle des Gleitmittels an seine Haut traf, aber er verspannte sich nicht, er sah ihn nur einfach weiterhin an. Schob schließlich die Hand in seinen Nacken und er umklammerte ihn nicht, aber er hielt sich daran fest. Seine Finger zitterten.
„Okay?“, fragte Levi leise und Eren holte tief Luft, seine Augen lösten sich nicht eine Sekunde von ihm. Dann nickte er leicht, aber er verspannte sich dennoch, als Levi sich nur ein wenig bewegte, die Spitze seines Glieds zwischen seine Pobacken schob.
Sie pochte so dermaßen, dass er den Kiefer anspannen musste vor Anstrengung, aber er zwang sich zur Ruhe. Er zwang sich dazu, weil er vorsichtig sein wollte, er wollte Eren nicht wehtun und vor allem wollte er ihm keine Angst machen. Also verharrte er nur dazwischen, es fühlte sich bereits jetzt so warm an, dass sich seine Oberschenkel anspannten, und neigte den Kopf ein wenig, küsste ihn leicht auf den Mundwinkel, ehe er seine Spitze gegen die empfindliche Stelle zwischen seinen Pobacken drückte.
Eren atmete scharf ein, seine Hand in seinem Nacken verkrampfte sich, und Levi schloss die Augen, hielt in seiner Bewegung inne. Gab Eren die Zeit, sich wieder zu entspannen, und es dauerte ein paar Sekunden, aber dann wurde der Griff in seinem Nacken wieder etwas lockerer und er wandte all seine Selbstbeherrschung auf, als er seine Hüfte leicht bewegte, sich ein wenig näher schob und den Muskelring durchbrach, nur ein paar wenige Zentimeter, aber Eren schnappte dennoch nach Luft, seine andere Hand flog quasi in seinen Nacken und klammerte sich daran fest.
Sein Atem beschleunigte sich und Levi öffnete die Augen, begegnete seinem Blick beinahe sofort.
Da war Aufregung und auch Unsicherheit, aber da war keine Angst, kein extremer Schmerz, und dennoch wartete er ab, ein paar Sekunden, die sich wie Minuten oder Stunden für ihn anfühlten. Sein Schwanz fühlte sich so heiß und pochend an, als würde darin eine Krankheit wüten und er merkte nur am Rande, dass sich all seine Muskeln anspannten. Sein Kiefer schmerzte ein wenig, so fest hatte er die Zähne aufeinandergepresst, aber er wusste nicht, wie er sich sonst beherrschen sollte.
Er wollte das. Scheiße. Natürlich wollte er das. Und er wollte…
Er löste seine Hand von seinem Schwanz und stützte sich damit neben Eren ab, ehe er seine Hüfte leicht bewegte, nur ein winziges Stück weiter vordrang und die Hitze, die ihn empfing, die Enge war jetzt schon so extrem, dass er es kaum mehr ertragen konnte. Über Erens Lippen kam ein stockendes, schmerzerfülltes Geräusch und seine Finger gruben sich in seine Haut, aber er sagte nichts, er forderte ihn nicht auf zu stoppen. Levi hielt trotzdem inne. Suchte auf seinem Gesicht nach Furcht, nach extremen Schmerzen, und ein wenig von beidem war da, natürlich, aber Eren suchte nur nach seinen Lippen, küsste ihn unstet auf den Mund.
Es war ein Kuss, der ein wenig Ablenkung versprechen sollte und Levi kam ihm nur zu gern entgegen. Das erste Mal war immer neu. Es war auch immer ein wenig unangenehm. Schmerzen tat es sowieso, aber er hoffte, dass er ihn ausreichend vorbereitet hatte. Dass Eren es ihm sagen würde, wenn es zu extrem wurde. Er würde dann stoppen. Egal, wie sehr er sich danach sehnte. Er wollte ihm nicht weh tun.

Aber es war schwer. Es war schwer sich zurückzuhalten, weil es sich jetzt schon so gut anfühlte, dass er leise stöhnen musste. Da war Wärme, die ihn empfing, als er sich noch ein wenig tiefer schob, ganz langsam und vorsichtig, Wärme und Enge, die sich um ihn schloss wie eine Decke. Er war noch nicht einmal ansatzweise so weit, um Eren irgendwie ein gutes Gefühl zu geben und das wollte er, er sollte nicht der einzige sein, der irgendetwas davon hatte, das wollte er nie, und wahrscheinlich würde es noch lange dauern, ziemlich lange, aber das war okay.
Er gab ihm die Zeit sich daran zu gewöhnen. Es war eben noch einmal etwas anderes als Finger. Es war ungewohnt, es schmerzte sicherlich auch und Eren wusste, obwohl er ihn schon öfter dort berührt hatte, nicht, was ihn erwartete. Es war nur natürlich ein wenig Angst zu haben, ein wenig nervös zu sein. Es war nur natürlich. Und Levi…
…er wollte nichts überstürzen. Er wollte nicht, dass er Schmerzen hatte. Er wollte, dass es schön sein würde, für sie beide. Er wollte…ihm so dringend nah sein, dass es wehtat.
Aber er hielt sich zurück. Bewegte sich Stück für Stück, so langsam, wie er konnte, obwohl ihn die Enge und Wärme, die seinen Schwanz empfing, beinahe jede Selbstbeherrschung kostete. Es fühlte sich so gut an. Sein Körper, direkt an seinem, ganz warm und weich, die verschwitzte Haut unter seinen Fingern, als er seinen einen Arm vom Bett löste und seine Hand an seine Wange legte, leicht darüber strich. Seine Lippen, die sich nur ganz keusch gegen seine bewegten, und sein eigenes Herz, das in seiner Brust raste, es klopfte so schnell, dass er das Gefühl hatte es würde jede Sekunde einfach herausbrechen.
Es fühlte sich so gut an. Und in seinem Magen rumorte es, er bekam eine Gänsehaut, als Erens Finger über seinen Nacken strichen, nicht auffordernd oder ungeduldig, eher zitternd und ein wenig nervös, aber es fühlte sich schön an. Der Kuss, den sie jetzt teilten, war es auch. Schön. Und nah. So nah, wie es ging.







Eren


Levi hatte Recht gehabt. Es tat weh. Eren hatte vorher schon gewusst, dass sich der Penis eines Mannes noch einmal etwas anders anfühlen würde, etwas extremer als ein paar Finger in ihm, aber dass es so sein würde…hatte er wirklich nicht erwartet.
Er versuchte sich zu entspannen. Seine Muskeln so locker zu lassen wie es ihm möglich war, weil er glaubte, dass es nur noch mehr weh tun würde, wenn er sich verkrampfte. Er versuchte sich mit Küssen abzulenken, er versuchte ruhig zu atmen, seine Muskeln so wenig wie möglich anzuspannen, aber ehrlich gesagt…leicht war es nicht. Es fühlte sich so ungewohnt an, so unangenehm im ersten Moment, dass er reflexartig beinahe gesagt hätte, dass Levi aufhören sollte. Er hätte es beinahe gesagt, in der allerersten Sekunde, als Levi seinen Muskelring durchbrochen hatte, es war zu diesem Zeitpunkt beinahe schon zu viel gewesen, aber Levi hatte sich nicht weiter bewegt, er hatte einfach inne gehalten und gewartet und das war der einzige Grund dafür, warum er nichts gesagt hatte.
Das und die Tatsache, dass es nach und nach…zumindest etwas besser geworden war.

Levi ließ sich wahnsinnig viel Zeit damit. Er gab ihm die Möglichkeit sich an das Gefühl in seinem Inneren zu gewöhnen, obwohl es ihm anfangs noch unmöglich erschienen war, er bewegte sich keinen Zentimeter weiter, sobald er merkte, dass Eren sich verkrampfte, meist merkte er es sogar noch vor Eren selbst, und dann blieb er einfach so, direkt über ihm, und wenngleich es ein wenig gedauert hatte, so…
Nun, er würde nicht sagen, dass er sich daran gewöhnt hatte, er glaubte, dass er das wahrscheinlich auch niemals gänzlich könnte, weil es einfach ein Gefühl war, das ihm so fremd erschien, genauso, wie ihm Finger in ihm immer ein wenig fremd erschienen waren. Es fühlte sich so…gewaltig in seinem Inneren an, so…voll, dass seine Muskeln leicht schmerzten, in seinem Unterleib brannte es etwas, aber es wurde ein wenig besser, je länger Levi einfach nur so in ihm verharrte. Er ahnte, dass Levi noch nicht weit war, dass der Schmerz noch einmal kommen würde, aber…es war kein Schmerz, der ihm die Tränen in die Augen trieb.
Es war einfach einer…der eben unangenehm war, der aber ein wenig besser wurde, wenn er sich daran gewöhnt hatte und er hatte ja gewusst, dass es ein wenig weh tun würde.
Levi hatte ihn lange vorbereitet, so lange wie noch nie, er hatte keine Ahnung wie lange, aber es waren ihm wie unerträglich viele, lange und extrem empfindliche Stunden vorgekommen, und er hatte auch viel mehr Gleitgel benutzt als bei den letzten Malen. Gerade jetzt war Eren allerdings dankbar dafür, obwohl er mit dem Mittel niemals wirklich viel hatte anfangen können. Es war kühl und glitschig, aber er wollte sich nicht einmal vorstellen, wie abartig es schmerzen würde ohne das. Also war er dankbar dafür. Dafür und dass Levi langsam machte, obwohl er wusste, dass es sicherlich anstrengend sein musste.
Er hatte keine Ahnung, wie es sich anfühlte seinen Schwanz in etwas anderes zu stecken als in eine Hand oder in einen Mund. Und das Gefühl, das er dabei immer gehabt hatte, war schon immer wirklich…extrem gewesen. Er konnte nur erahnen, wie viel Mühe sich Levi gab, um genauso langsam und umsichtig zu bleiben, er wusste es nicht, aber er konnte es ihm beinahe ansehen. Sein Kiefer war angespannt und die Muskeln in seinen Armen verkrampften sich, er atmete schwer und seine Haut war feucht vor Schweiß. Er machte ein Geräusch, das irgendwie…rau klang, beinahe heiser, als sie sich voneinander trennten und dann verlagerte er sein Gewicht ein wenig auf die rechte Seite, stützte sich auf dem Bett ab.
Seine Hand, die seine Wange beinahe ummantelt hatte, löste sich von seiner Haut und dann spürte er sie an seinem linken Oberschenkel, sie packte ihn nicht, aber der Griff war fest, als Levi sein Bein noch ein Stückchen weiter in seine Richtung drückte, seine Hüfte schließlich bewegte und Eren blieb kurz der Atem weg, ehe er durch seine Lungen schnitt wie eine Art Messer.

Er stockte, er öffnete den Mund, versuchte ruhig zu atmen, und kurz dachte er, dass es nicht ging, aber der Schmerz war nur kurz, so, so kurz, ein eigenartiges Brennen und Ziehen in seinem Gesäß, kaum der Rede wert, dass es ihm die Luft aus den Lungen presste.
Levi stöhnte leise gegen seine Lippen, seine Finger in seinem Oberschenkel verkrampften sich kurz, und dann hielt er inne, vergrub das Gesicht in seiner Halsbeuge. Sein Atem ging schnell und vor allem verdammt schwer und Eren wollte kurz etwas sagen, aber er brachte kein Wort heraus, weil sein Kopf schwirrte. Der Schmerz war immer noch da, aber eigentlich…war es nicht einmal wirklich ein Schmerz. Es war nur ein Ziehen, ein…ungewohntes Gefühl, ein…Fremdkörper, der in ihm war, und erst fühlte es sich unangenehm an, aber es wurde mit jeder Sekunde etwas besser, klang ab, ganz schnell und ganz leicht.
Er atmete tief aus, seine Hände bewegten sich wie von selbst, strichen über den feuchten Nacken, durch das schwarze Haar, das daran klebte, und der warme Atem, der über seine Kehle strich, brachte ihn selbst ein wenig hinunter. Sein Herz raste in seiner Brust. Sprang so heftig gegen seine Rippen, dass er es hören konnte. Und die Muskeln in seinen Oberschenkeln fühlten sich ein wenig verkrampft an, das Ziehen in seinem Unterleib…ungewohnt, aber nicht schmerzhaft. Er holte tief Luft, sie rasselte in seinen Lungen und Levi…
…er bewegte sich nicht. Er verharrte einfach für ein paar Sekunden so, atmete tief ein und aus, Eren fühlte seine Wimpern an seiner Haut, ehe er Lippen spürte, die sich leicht auf seine Kehle drückten, daran hinauf wanderten und nach seinen suchten und Eren ging viel zu gerne auf diesen Kuss ein, der nichts forsches oder wildes hatte, vielmehr etwas so sanftes, das in einem extremen Kontrast zu diesem Schmerz stand, den er ganz zu Anfang gehabt hatte.
Er spürte, wie sich der Griff aus seinem Oberschenkel löste, wie warme Finger darüber strichen, nur ganz leicht und er schluckte schwer, als Levi sich von ihm trennte, ihn auf den Mundwinkel küsste und ihn schließlich ansah.
Sein Gesichtsausdruck war schwer zu beschreiben. Da war eine Mischung aus Erregung und Lust, so klar und deutlich, und da war auch Erleichterung, irgendeine Form von…Losgelöstheit, aber da war auch Sorge. Da waren Befürchtungen. Keine Unsicherheit, aber Sorge. Eren sah ihn einen Moment lang stumm an, Levi erwiderte seinen Blick ohne zu zögern, atmete schließlich tief aus und dann bewegte er seine Hüfte erneut, Eren spürte seine Oberschenkel, die gegen seine Haut rieben, und er schnappte nach Luft, als er spürte, wie Levi etwas tiefer in ihn eindrang, dabei hatte er eigentlich gedacht, dass es überhaupt gar nicht weiter ging.
Seine Muskeln verkrampften sich kurz und Levi spannte den Kiefer an, seiner Kehle entkam ein Laut, der nach einer Mischung aus Fluchen und Stöhnen klang, ehe er innehielt und tief ausatmete.

„Soll ich aufhören“, fragte er leise, seine Stimme klang rau, die Hand, die auf seinem Oberschenkel lag, zitterte leicht, und Eren starrte ihn ein paar Sekunden einfach nur stumm an, ehe er tief Luft holte und den Kopf schüttelte, versuchte, seine Muskeln zu lockern, aber es war nicht so einfach, wie er es sich vorgestellt hatte.
Er füllte seine Lungen mit Luft und schlang dann die Arme um den leicht verschwitzten Nacken, zog ihn damit näher an sich heran, um ihn zu küssen. Er hatte schon gemerkt, dass es gut tat das zu tun, weil es ihn ein wenig ablenkte von diesem ungewohnten Gefühl, das er immer noch nicht ganz einschätzen konnte, und das tat es auch jetzt.
Die Zunge, die sich an seine schmiegte, war so warm, und Levi schmeckte so gut. Längst nicht mehr nach Zahnpasta, einfach nur nach Levi. Und seine Lippen waren so weich. Sein Geruch lullte ihn ein wenig ein. Er roch ein bisschen nach Schweiß, ein bisschen nach Tee und am allermeisten…einfach nur nach ihm selbst. Er kannte diesen Geruch mittlerweile so gut, er empfing ihn immer, wenn er nach Hause kam und er hatte ihm immer ein Gefühl von Sicherheit gegeben. Diesmal war es nicht anders und vielleicht klammerte er sich deshalb so daran. Er wusste, dass Levi ihm nicht mit Absicht wehtat, Levi war schon so langsam und vorsichtig, wie es ihm möglich war, und Eren hatte gewusst, dass es schmerzen würde. Aber er hatte das gewollt. Er wollte es immer noch.
Er wollte wissen, wie es war, wie es sich anfühlte, wenn man den anfänglichen Schmerz überwunden hatte, und er wollte wissen…wie es sich mit Levi anfühlte, der sich just in diesem Moment von ihm trennte und ihn ansah und dann atmete er leicht gegen seine Lippen, schob sich noch ein Stück weiter in ihn, es tat längst nicht mehr so weh wie zu Beginn, ehe er leise aufstöhnte.
Dieses Geräusch klang so gut, dass Eren eine Gänsehaut überkam. Sie rieselte über seinen Überkörper, über seine Oberschenkel, bewirkte, dass sich all die feinen Härchen auf seinem Körper aufstellten. Levi hielt inne, er bewegte sich nicht, er streichelte nur seine Haut, langsam, beinahe träge, ehe er sich ein Stück auf ihm sinken ließ und dann spürte er, wie er seinen Arm von der Matratze löste und ihn unter seinen Nacken schob und dann war er ihm so…nah. Er spürte seine leicht feuchte Haut direkt auf seiner, sie verschmolz beinahe mit ihr, und er war so wahnsinnig warm. Er hatte das Gefühl, jedes bisschen Hitze würde auf ihn übergehen, und langsam…
Es fühlte sich immer noch ungewohnt an. Aber es tat nicht mehr weh. Zumindest nicht in einem großen Maße. Es war nur ein winziges Ziehen irgendwo in seinem Unterleib, das er so eben noch nicht verspürt hatte, aber es war nicht schlimm oder bewegte ihn dazu aufhören zu wollen. Er wollte das. Und irgendwo…er konnte das Gefühl nicht ganz einordnen, das ihn just in diesem Moment überkam, aber es fühlte sich…merkwürdig heimelig an.
Die Erkenntnis brauchte ein paar Sekunden, um so wirklich in seinem Bewusstsein zu versickern, aber als sie da war…füllte sie ihn mit einer komischen Wärme.

Levi war ihm so nah. So nah, wie es überhaupt körperlich ging. Er war…in ihm. Und obwohl sich der Gedanke immer noch ein wenig seltsam anfühlte, so…war er auch nicht schlecht. Ehrlich gesagt hatte er es sich aber ein wenig anders vorgestellt. Er hatte gedacht, dass Levi mit ihm Sex haben würde, wie er es eben in den wenigen Pornofilmen gesehen hatte, die er sich angeschaut hatte, aber das hier…war so langsam. Fühlte sich erst einmal…einfach sonderbar und ungewohnt an. Allerdings nicht schlecht. Und vielleicht…
„Alles okay?“
Seine Stimme war leise und sie klang rau, als Levi ihn ansprach. Eren blinzelte leicht und erwiderte seinen Blick, atmete dann tief aus. Levi löste seine Hand von seinem Bein und strich ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht, es war eine so sanfte und weiche Geste, dass Eren fast automatisch die Augen schloss.
Sein Herz hämmerte noch immer gegen seinen Brustkorb, aber er merkte, dass er langsam ruhiger wurde. Wenn er seinen Atem mit dem vor wenigen Minuten verglich, befürchtete er fast, dass er vorhin beinahe hyperventiliert war.
Aber er wollte nicht, dass Levi aufhörte. Er wollte wissen, wie es war. Und dass er das mit Levi tat, gab ihm schon von Grund auf ein sicheres Gefühl.
„Ja“, brachte er schließlich heraus und nickte zur Bestätigung noch einmal, öffnete dann blinzelnd die Augen und begegnete Levis Blick beinahe sofort.
Da war irgendein Ausdruck in seinen Augen, den er nicht auf Anhieb benennen konnte. Da war sowohl Lust als auch Sorge, aber auch…Wachsamkeit. Levi wollte ihm nicht wehtun. Und es vermittelte ihm ein sicheres Gefühl, dass Levi sofort aufhören würde, wenn er sich nicht mehr wohlfühlte. Er hatte gewusst, dass es sich neu anfühlen würde, ungewohnt und vielleicht auch unangenehm, aber gerade jetzt…es war okay. Es tat nicht weh. Also atmete er nur tief aus und nickte erneut.
„Ja. Alles okay“, flüsterte er und Levi musterte ihn noch kurz, dann senkte er den Kopf ein wenig und küsste ihn auf den Mund, nur ganz zart. Es war nur ein Aufeinanderpressen ihrer Lippen, es wirkte beinahe kraftlos auf ihn, und er spürte nur am Rande die leichte Bewegung, die Levi mit seiner Hüfte machte, seine Haut rieb über seine eigene, aber als er erneut ein leichtes Ziehen in seinem Gesäß fühlte, stockte sein Atem.
Es war erträglich, aber es hatte ihn kurz überrascht. Dabei war es bescheuert. Natürlich würde Levi sich in ihm bewegen. Denn schließlich…
Es fühlte sich merkwürdig an. Und vor allem fühlte es sich…voll an. Er hatte eigentlich gedacht, dass er dort nicht sonderlich viel fühlen würde, aber…er spürte ihn. Er war warm und er fühlte sich auch viel größer an, als er es immer geglaubt hatte, aber es tat nicht weh, es war nur eben neu. Und es wurde immer besser, je länger Levi sich bewegte, ganz langsam, niemals ruckartig oder schnell oder schmerzhaft, sondern sehr, sehr vorsichtig.
Er fragte sich kurz, wie es sich anfühlen würde, würde man nicht so mit ihm umgehen, würde man mit ihm so umgehen wie in einem dieser Filme, die er sich angesehen hatte, und stellte für sich fest, dass es wahrscheinlich kaum erträglich wäre. Und er wusste auch, dass Levi sicherlich auch schon härteren Sex gehabt hatte und nur so rücksichtsvoll blieb, weil es sein erstes Mal war. Er war dankbar dafür. Und außerdem…

Die Geräusche, die an sein Ohr drangen, waren leise, aber er konnte sie immer hören. Das leise Stöhnen, das an seinen Lippen vibrierte, löste eine Gänsehaut auf seinem Oberkörper aus und fast automatisch schlang er seine Arme etwas fester um seinen Nacken, suchte nach seinen Lippen, um ihn zu küssen. Der Kuss war unstet, aber er war lang. Er dämpfte die Laute, die über Levis Lippen kamen, mit jedem Mal, wenn er sich bewegte, er bewegte sich nur ganz leicht, und als sich die Muskeln in Erens Beinen ein wenig entspannten, sein Oberschenkel klappte fast automatisch zur Seite, fühlte es sich plötzlich leer in ihm an. Nur für eine winzige Sekunde und es war plötzlich ungewohnt, fühlte sich merkwürdig an.
Er atmete tief aus, spürte dann, wie Levi die Hand von seiner Wange löste und sie zwischen sie führte und als die Spitze seines Glieds erneut gegen die Stelle zwischen seinen Pobacken stieß, sie schob sich langsam in ihn, schnappte er im ersten Moment nach Luft, aber dann…
Er keuchte laut auf, als Levi etwas tiefer in ihn eindrang, er streifte diesen Punkt in ihm nur, den er schon so viele Male berührt hatte, und dennoch…seine Oberschenkel zuckten und die Muskeln in seinen Armen verkrampften sich. Er versuchte tief Luft zu holen, sie rasselte in seinen Lungen, aber sie löste sich nur in einem Keuchen auf, von dem er nicht auf Anhieb sagen konnte, wer von ihnen es gemacht hatte. Es dauerte ein paar Sekunden, ehe er verstand, dass er es gewesen war, dem es entkommen war, und als er Levis Blick erwiderte, war da immer noch diese Wachsamkeit, aber auch…Erleichterung.
Er wollte, dass es ihm auch gut damit ging. Er wollte nicht, dass er sich damit unwohl fühlte, dass er Schmerzen hatte oder überhaupt nichts fühlte. Und es fühlte sich…seltsam gut an, selbst dann, wenn Levi diesen Punkt in ihm nur streifte, der eine Welle der Erregung durch seinen Körper schickte. Er glaubte nicht, dass er sich jemals an das Gefühl gewöhnen würde, wenn seine Prostata stimuliert wurde, weil es sich jedes Mal irgendwie neu anfühlte. Neu, aber immer gut.
Manchmal viel zu viel, vor allem dann, wenn sie die ganze Nacht damit zugebracht hatten sich zu berühren, aber eigentlich immer gut. Extrem gut. Und das war es auch jetzt, obwohl Levi seine Prostata nicht einmal richtig traf, er streifte sie nur, und dennoch…
Er atmete tief aus, versuchte seinen Puls zu beruhigen, der mit einem Mal in die Höhe schnellte, als Levi sich vorsichtig aus ihm zog, nicht ganz, zumindest fühlte es sich nicht so an, und so langsam wieder in ihn eindrang, dass Eren sich das leise Keuchen nicht verkneifen konnte, das seine Kehle hinaufkroch. Er spürte Levis Lippen auf seinen, sie suchten beinahe danach, spürte seine Zunge, die über seine Unterlippe leckte und um Einlass bat, und er zögerte nicht einmal eine Sekunde, kam ihr entgegen. Es war ein ganz langsamer Kuss, aber er war tiefer als in den letzten Minuten, die sie so zugebracht hatten, und er fühlte sich so…
...ja. Gut an. Paarte sich mit dem ziehenden Gefühl in seinem Unterleib, als Levi seine Hüfte bewegte, sich in ihm bewegte, immer noch ganz langsam und vorsichtig, aber es fühlte sich wirklich gut an, noch immer ein wenig ungewohnt, aber auch wirklich gut.

Er stöhnte leise in den Kuss, als er eine Berührung an seinem Schaft spürte, warme Finger, die sich darum legten, er hatte nicht einmal gemerkt, dass Levi seine Hand zwischen sie geschoben hatte, und sie bewegten sich nicht schnell, sie bewegten sich genauso langsam im Takt seiner Bewegungen, aber es fühlte sich gemeinsam mit dem Gefühl in ihm himmlisch an. Er seufzte auf, als Levi sich von ihm trennte, ließ den Kopf fast automatisch in den Nacken fallen, und dann fühlte er seine Lippen auf seiner Haut, ganz weich und warm und beinahe fest.
Er spürte seinen warmen Atem, der gegen seine Halsschlagader schlug, seinen Daumen, der über seine Eichel kreiste, mit nur einem winzigen, minimalen Druck, aber als Levi im selben Moment seine Hüfte bewegte, es war nur eine einzige, geschmeidige, sehr langsame Bewegung, entkam ihm ein so lautes Stöhnen, dass es ihm beinahe schon peinlich war.
Er löste eine Hand von seinem Nacken und presste sie sich auf den Mund, keuchte auf, als Levi diese Bewegung wiederholte, es war immer noch nur eine kurze Berührung an seiner Prostata, aber sie war zielgenau und sie traf ihn direkt. Die Muskeln in seinen Beinen zuckten und fast automatisch zog er seinen Oberschenkel noch ein Stück näher in seine Richtung und das Geräusch, das Levi jetzt machte, ganz nah an seinem Ohr, es war ein dunkles Stöhnen, hallte in seinem Unterleib wieder.
Er merkte, wie die warmen Finger von seinem Glied verschwanden und sich um sein Handgelenk schlangen, seine Hand wegzogen. Er öffnete blinzelnd die Augen, er hatte nicht einmal gemerkt, dass er sie geschlossen hatte, und begegnete Levis Blick sofort. Und wie schön er aussah. Das Grau seiner Augen war dunkel und verschwamm beinahe vor seinem Blickfeld und seine Wangen waren gerötet, seine Lippen leicht geöffnet. Er schloss die Augen als er sich bewegte und stöhnte dann leise, seine Finger um sein Handgelenk verkrampften sich leicht, aber es schmerzte nicht, und Eren wollte sich fast automatisch aus seinem Griff winden, nach seiner Hand greifen, und jetzt öffnete Levi die Augen und der Ausdruck darin war nur einen Moment lang merkwürdig, ehe er weicher wurde.
Er ließ ihn los, streifte mit seinen Fingern kurz sein Handgelenk, ehe er seine Hand nach unten gleiten ließ, in seine Kniekehle und sein Bein noch ein Stück weiter nach oben schob, sich aus ihm herauszog. Als er das nächste Mal in ihn eindrang, nicht einmal eine Sekunde später, war es nicht ruckartig, aber fester als zuvor und als die Spitze über den kleinen Knoten in ihm glitt, stöhnte Eren so laut auf, dass es ihm beinahe peinlich war.
Sein Atem beschleunigte sich und er schlang seinen Arm fester um seinen Nacken, grub die Finger in seine Haut. Sein Herz hämmerte in seiner Brust. Und ihm war warm. So, so warm. Der Körper, der sich an ihn schmiegte, sandte eine Hitze aus, die er so noch nicht gefühlt hatte. Und in ihm selbst war es auch warm. Er merkte, dass seine Haut klebte und dass die Muskeln in seinen Beinen kontrahierten, aber er hatte keine Schmerzen. Nicht wirklich zumindest. Und gleichzeitig fühlte es sich auch einfach…schön an.
Levi war immer noch langsam. Er hielt immer noch inne, dann und wann, holte dann tief Luft, und küsste ihn. Sie lösten nicht eine Sekunde ihre Lippen voneinander, während er sich in ihm bewegte und er schmeckte so gut. Er glaubte nicht, dass es sich jemals so gut angefühlt hatte jemanden zu küssen wie jetzt. Es gab ihm eine merkwürdige Form von…Halt, obwohl es eigentlich bescheuert war, weil er auch nicht das Gefühl gehabt hatte ihn zu verlieren. Es war nur neu und er wusste immer noch nicht genau, wie er das einschätzen sollte.

Er fühlte sich leicht schläfrig. Ein wenig aufgewühlt, ein wenig durcheinander und seine Haut fühlte sich so warm und empfindlich an, die Hitze in seinem Unterleib, der beinahe mit Levis zu verschmelzen schien, so…extrem. Und das Gewicht auf ihm erdrückte ihn nicht, es hielt ihn tatsächlich eher. Die warme, leicht feuchte Haut, die beinahe schon an seiner zu kleben schien, der Geruch seiner Haut, die sich so gut an seiner anfühlte, die ihm ein so vertrautes Gefühl gab. Seine Lippen, die über seine Kieferlinie wanderten, über seine Wange, bis hin zu seinem Ohr. Irgendetwas dagegen murmelten, das er nicht verstehen konnte, denen schließlich ein leises, fast tonloses Geräusch entkam, das bewirkte, dass sich ein wohliges, warmes, fast schon heißes Gefühl seinen Oberkörper hinunter bahnte, bis in seine Mitte, die ein wenig pochte, aber es war ihm nicht so wichtig, weil dieses Gefühl, das er gerade hatte, beinahe alles überstrahlte.
Levi war ihm so nah. Sie waren sich nah. Er wusste, dass es total bescheuert klang, wenn er dachte, dass es sich ein wenig so anfühlte als wären sie eins, aber es stimmte irgendwo auch. Er verschmolz mit ihm, irgendwie, irgendwo. Und es fühlte sich gut an ihm so nah zu sein, dem warmen Körper, der sich so nahtlos an seinen schmiegte, diesen leisen Geräuschen zu lauschen, ihn zu küssen, und es fühlte sich auch gut an, als Levi sich bewegte, immer noch langsam, immer noch vorsichtig, so, so langsam und so, so vorsichtig, aber irgendwie mit einer Intensität, die bewirkte, dass sich sein Puls beschleunigte.
Sein Herz machte einen kleinen Satz, ihm fehlte kurz der Atem, als Levi sein Bein noch ein Stück in seine Richtung drückte, es lag beinahe auf seiner Brust, und er hatte das Gefühl Levi würde so fast automatisch noch etwas tiefer in ihn gleiten, nahtlos und langsam, aber tief.
Er traf für einen Moment diesen Punkt in ihm, der kleine Schauer durch seinen Körper schickte, ihm entkam ein Geräusch, das sich beinahe grollend anhörte, und Levi verharrte für eine Sekunde dort, er atmete schwer, ehe er die Bewegung wiederholte, nicht schneller, aber etwas fester, und jetzt schnappte Eren laut nach Luft, seine Bauchmuskeln zuckten. Seine Finger verkrampften sich fast automatisch in dem feuchten Nacken, er krallte seine Finger in die wenigen Strähnen, die er zu fassen bekam, und Levi machte einen Laut, der an seinem Hals vibrierte und so gut klang, dass er leise stöhnen musste.
Er ließ den Kopf fast automatisch zur Seite fallen und dann spürte er seine Lippen darauf. Auf seiner Halsschlagader, auf dieser winzigen Stelle direkt unter seinem Ohr, die ihn erschaudern ließ. Schließlich auf seiner Kehle, seine Küsse waren fest, ein wenig atemlos, und als Levi sich leicht bewegte, stöhnte er leise auf, es klang schwer und rau und heiser und es klang so gut in seinen Ohren, dass ihn eine Gänsehaut überkam. Er keuchte auf, als Levi seine Prostata streifte und einen Moment lang fühlte sich das Ziehen in seinem Unterleib so übermächtig an, dass seine Muskeln zuckten, aber dann klang es ab, ganz leicht, als Levi seine Hüfte bewegte, sich ein Stück aus ihm herauszog.
Er drang so langsam wieder in ihn ein, es war eine geschmeidige Bewegung, traf diesen Punkt in ihn, dass Eren laut aufstöhnte, weil es sich so gut anfühlte. Es fühlte sich so gut an, dass sein Kopf mit einem Mal völlig leergefegt war. Er dachte gerade überhaupt nichts, da war nur diese Wärme in seinem Unterleib, die feuchte Haut, die auf seiner klebte, Lippen, die sich auf seine drückten, nicht fest, aber weniger keusch, und schließlich die Zunge, die sich an seine schmiegte, so, so sanft und trotzdem so…tief.

Er seufzte leise, seine Hand fuhr fast automatisch in das leicht feuchte Haar, strich ein paar Strähnen beiseite, und Levis Hand klammerte sich ein wenig fester in sein Bein, nur für einen Moment, ehe sie ihn losließ, und Eren keuchte laut auf, als er seine warmen Finger an seinem Glied fühlen konnte. Sie legten sich fest darum, aber sie bewegten sich nicht schnell, nur genauso intensiv und geschmeidig und langsam, wie Levi sich in ihm bewegte. Er beschleunigte sein Tempo nicht, er behielt es einfach bei, streifte immer wieder seine Prostata, und es war so langsam, dass das Gefühl in seinem Unterleib zu brennen begann.
Er hatte das Gefühl, als würden Ameisen darin krabbeln. Als würden sie sich durch seine Haut graben. Und ihm war so warm. So warm, dass er schwitzte, dass sich sein Haar feucht auf seiner Stirn anfühlte, und es wurde nicht besser, als Levi seinen Daumen über seine Eichel gleiten ließ, es fühlte sich nass und beinahe quälend an. Sein Körper zuckte in sich zusammen, er konnte es nicht einmal verhindern, und seiner Kehle entkam ein Geräusch, das so laut war, dass er kurz nicht einmal wusste, wer es gemacht hatte.
Vielleicht war es auch egal. Es fühlte sich nur so gut an. So, so gut. Levi in ihm, auf ihm, seine Hand an seinem Schwanz, die sich leicht bewegte, hin und wieder den Druck verstärkte, und seine Haut auf seiner, sie klebte beinahe, fühlte sich so warm an.
Eren verschluckte sich an seinem eigenen Atem, als Levi eine ruckartige Bewegung machte, sie schmerzte nicht, aber sie bewirkte, was sie wohl hatte bewirken sollen. Eine Welle von Schaudern überkam ihn, er drehte den Kopf weg und presste die Zähne aufeinander, aber dieses viel zu laute Geräusch entkam ihm trotzdem. Er spürte warme Lippen auf seiner Wange, sie küssten ihn nicht, sie streiften seine Haut nur, und dann hörte er seinen schweren Atem, der ein wenig angestrengt klang, aber so tief, so gut, dass sein Glied zuckte. Es fühlte sich hart und heiß an und die warmen Finger, die sich daran bewegten, machten es nicht besser, sie machten es eigentlich nur noch schlimmer.
Er nahm nur am Rande die leichte Bewegung wahr, das Gewicht auf ihm verschwand, und dann merkte er, wie Levi seinen Arm aus seinem Nacken löste und sich ein Stück aufrichtete, seine Hand über seine Brust bis zu seiner Hüfte wandern ließ, sie leicht hineinkrallte. Erens Arm fiel fast automatisch hinunter, suchte nach irgendetwas, an dem er sich festhalten konnte, als Levi ihn an seiner Hüfte etwas näher zog, und dann…
Er stöhnte auf und legte den Kopf in den Nacken, als Levi sich ein winziges Stück aus ihm herauszog, sich sofort wieder in ihn schob, nicht grob, aber ein wenig ruckartiger als zuvor, und seine Hand an seiner Hüfte fühlte sich so gut an, war so warm, obwohl sie auch leicht schmerzte, weil er seine Finger in sein Fleisch gegraben hatte. Er suchte beinahe reflexartig danach, umschlang sein Handgelenk, er versuchte sich instinktiv irgendwie festzuhalten, und seine eigenen Finger zitterten, als Levi sich erneut in ihm bewegte, immer noch langsam, aber er traf seine Prostata beinahe jedes Mal, wenn er in ihn eindrang. Wenn er…
…und die Hand an seinem Glied. Sie bewegte sich, nicht schnell, sein Daumen kreiste so langsam über seine Eichel, dass er nicht einmal etwas gegen seinen Orgasmus ausrichten konnte.
Er kam einfach. Und er überrollte ihn irgendwie, weil er ihn nicht hatte kommen sehen, nicht so, wie die letzten Male. Er stöhnte laut auf, löste seine Hand von dem schmalen Handgelenk und presste sie sich auf den Mund, um diesen viel zu dunklen Laut zu unterdrücken, aber es gelang ihm nicht. Er fühlte die Feuchtigkeit, die beinahe zurückgehalten wurde von der warmen Hand, die ihn umschloss, und Levi entkam ein Geräusch, das beinahe gedämpft an seine Ohren drang, weil es in seinen Ohren klingelte.
Sein Herz hämmerte in seiner Brust, er hatte das Gefühl er wäre nass vor Schweiß, und Levi…

Eren versuchte zu blinzeln, ihn anzusehen, drehte also den Kopf und…wie er aussah. Seine Haut glänzte in dem schalen Licht, sein Haar klebte ihm wie ein schwarzer Fächer an der Stirn. Die Muskeln in seinen Armen sahen angespannt aus und er hatte den Kiefer zusammengepresst, aber sein Mund öffnete sich schließlich leicht und er stöhnte leise auf, entließ seinen Schwanz aus seiner Hand und löste seine Finger aus seiner Hüfte, beugte sich über ihn.
Er spürte seinen Arm, der sich unter seinen Nacken schob, ihn an sich drückte, seine Haut klebte an seiner, und die Lippen, die sich auf seine pressten, fühlten sich so warm und weich an, die Zunge, die nach seiner suchte, sie schließlich beinahe umschlang, schmeckte so gut. Er fühlte seine feuchte Haut auf seiner, als Levi sich auf ihm niederließ, im selben Moment seine Hüfte bewegte und das Geräusch, das jetzt an seinen Lippen vibrierte, das leise Keuchen, das raue Stöhnen, beinahe wie ein Grollen, die Muskeln, die an seiner Haut zuckten und die Wärme in seinem Inneren, ließen ihn erschaudern.
Levi suchte erneut nach seinen Lippen, er küsste ihn auf den Mund, er spürte, wie er ihm leicht in die dünne Haut seiner Unterlippe biss, seine Muskeln verkrampften sich, und das Geräusch, das ihm in diesem Moment entkam, das beinahe tonlose Stöhnen, ging beinahe unter in ihrem Kuss. Er spürte seinen Arm, der sich unter seinem Nacken anspannte, ihn beinahe noch näher an den warmen Körper auf ihm heranzog, dabei war es kaum mehr wirklich möglich. Und doch…
Als sie sich voneinander lösten, ging ihrer beider Atem schwer. Er spürte, wie sich Levis Lippen ganz leicht auf seine Unterlippe drückten, beinahe kraftlos und mehr unfokussiert als wirklich gewollt und aufmerksam, aber das machte nichts. Es fühlte sich trotzdem gut an. Und sein Herz hämmerte immer noch in seiner Brust, seine Gliedmaßen fühlten sich ein wenig verkrampft an und zwischen ihnen klebte es, es war feucht, und erst jetzt schaltete Eren so richtig und er hob die Hand, wollte damit irgendwie sein Gesicht verstecken, das sich mit einem Mal irrsinnig heiß anfühlte, aber Levi griff nur nach seinem Handgelenk und drückte es zurück auf die Matratze.
Es war keine forsche, gewaltsame Bewegung, aber sie wirkte dennoch kompromisslos auf ihn. Und wie er ihn ansah. Seine Lider hingen auf Halbmast, sie waren schwer, und seine Wangen waren so rot, wie er es bei ihm bisher noch nicht gesehen hatte. Er sah plötzlich so jung aus, kaum älter als er selbst, dabei würde er auch nicht sagen, dass Levi sonst alt aussah. Aber er wirkte eben immer leicht angespannt, kontrolliert, und jetzt gerade...müde. Schläfrig. So unendlich weich im seichten Licht der aufgehenden Sonne, dass Eren gar nicht anders konnte als ihn anzusehen.

Er löste seine Hand aus dem kraftlosen Griff und strich ihm ein paar Strähnen aus der Stirn, sie klebten an seiner leicht verschwitzten Haut, ehe er seine Finger in seinen Nacken schob und ihn erneut zu sich hinunter zog, um ihn zu küssen. Es war ein nicht weniger kraftloser Kuss, den sie gerade teilten, aber das war gerade auch okay. Vielleicht war das sogar der schönste Kuss, den sie heute gehabt hatten. Er hatte etwas…seltsam Müdes an sich, das Eren fast automatisch, in Verbindung mit dem Gewicht auf ihm, mit dem Geruch, der ihm in die Nase stieg, mit Levis Lippen auf seinen, ein vertrautes, beinahe schon heimeliges Gefühl vermittelte.
Und um sie herum war es still. Da war nur sein Herz, das noch immer in seiner Brust klopfte, langsam wieder etwas ruhiger wurde, und die schweren Atemzüge, die Levi machte. Levi küsste ihn kurz auf den Mundwinkel, als sie sich voneinander trennten, ehe er den Kopf senkte und die Nase an seiner Halsbeuge vergrub, tief einatmete. Der Luftzug kitzelte ihn an seiner Haut, aber es störte ihn nicht. Gerade störte ihn überhaupt und rein gar nichts.
Draußen wurde es hell. Er hatte keine Ahnung, wie viel Uhr es war, er wusste auch nicht, wann sie nach Hause gekommen waren, und er hatte auch keine Ahnung, wie lange sie nun schon in diesem Bett lagen, in dem sie bis vor wenigen Minuten…miteinander geschlafen hatten. Die Erkenntnis bewirkte, dass sich seine Magengegend warm anfühlte, dass ein Gefühl seine Brust hinaufkroch, das er nicht ganz benennen konnte und doch wusste er ganz genau, was es war. Er fühlte sich gut. Er fühlte sich müde und erschlagen, so erschlagen, dass er niemals wieder aufstehen wollte, aber er fühlte sich gut.
Und vor allem fühlte er sich sicher, mit Levi auf ihm, der seine Lippen leicht auf seine verschwitzte Haut legte, sie nur ganz sanft küsste, mit Levi in ihm, und er dachte kurz, dass er sich womöglich anders fühlen sollte, weil er heute, in dieser Nacht, das erste Mal in seinem Leben Sex gehabt hatte und nicht einfach nur mit irgendwem, sondern mit Levi. Er hatte eigentlich geglaubt, dass er danach irgendeine Form von Erleuchtung haben würde, aber eigentlich…fühlte er sich einfach nur gut.
Müde und so erschöpft, dass er sich schwer damit tat die Augen offen zu halten, aber gut. So, so gut.
„Bin ich zu schwer“
Die leisen Worte an seiner Kehle kitzelten seine Haut und sie klangen auch leicht rau, dunkel, tief und grollend, aber sie klangen doch schöner als irgendetwas anderes auf dieser Welt. Er spürte seine Nase, die über seinen Hals strich, dann merkte er, wie Levi tief einatmete. Es hörte sich ein wenig rasselnd an, er spürte seinen Herzschlag, der gegen seinen Oberkörper trommelte, aber mit jeder Sekunde etwas langsamer zu werden schien.
Eren blinzelte leicht und atmete dann tief ein und aus, ehe er leicht den Kopf schüttelte. Versuchte seinen eigenen Puls ein wenig hinunterzubringen und es gelang ihm nicht auf Anhieb, aber langsam…Levi auf ihm bewegte sich leicht, kurz dachte Eren, dass er ihn einfach loslassen würde, aber er blieb. Er schob seinen Arm nur noch etwas weiter in seinen Nacken, seine Hand berührte seine Schulter, nur kurz, aber darauf stellten sich trotzdem all die feinen Härchen auf.
Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber seine Kehle fühlte sich trocken an und er war ehrlich gesagt auch zu erschöpft dafür.

Er glaubte nicht, dass er sich jemals so erschlagen gefühlt hatte. Aber nicht auf die negative Art und Weise. Tatsächlich fühlte er sich…so nah an dem Menschen, den er mochte, und das tat er, wie noch nie. Er hatte ehrlich gesagt keine Vorstellungen davon gehabt wie es wäre mit Levi zu schlafen, er hatte versucht sich nicht an den wenigen Erotikfilmen zu orientieren, die er gesehen hatte, weil sie mit seiner Nullerfahrung eben nicht vergleichbar waren und auch nicht als Messlatte hatten dienen können. Und es war anders gewesen, als er es sich vorgestellt hatte, nicht so wild, nicht schnell, eher langsam und…sicher.
Dass er Schmerzen gehabt hatte, konnte er nicht bestreiten. Aber sie waren abgeklungen, nicht mehr wirklich vorhanden, vielmehr fühlte sich sein Körper jetzt einfach nur…erledigt an. Beinahe ausgereizt. Es war kein schlechtes Gefühl. Es war eines, an das er sich durchaus würde gewöhnen können.
Es war schön gewesen. Sicher und…vertraut. Levi war ihm vertraut. Er war so vorsichtig gewesen, obwohl Eren ihm hatte ansehen können, dass es ihn Kraft gekostet hatte. Und dennoch hatte er sich darum bemüht ihm keine Schmerzen zuzufügen, es so angenehm wie möglich zu machen, und es war wirklich…schön gewesen. Wenn er darüber nachdachte, das irgendwann mit einem anderem Menschen zu tun, überkam ihn kein Widerwille, aber er wusste, dass es nicht dasselbe wäre. Vielleicht hatte es nur einfach viel damit zu tun, dass es eben Levi war, mit dem er sein erstes Mal gehabt hatte, mit Levi, der immer noch auf ihm lag und ihn mit seinem Arm umschlag, schließlich seine Hand hob und seine Fingerspitzen auf seiner Haut fühlten sich so gut an, dass er beinahe automatisch die Augen schloss.
Ihm entkam ein Geräusch, das nach Zustimmung klang, aber ansonsten war es völlig still in dem Zimmer. Die Sonne schien. Nur ein klein wenig, aber sie fühlte sich warm auf seiner Haut an. Dabei hatte er ohnehin schon das Gefühl ihm wäre heiß. Diese Hitze war nicht vergleichbar mit jener, die er währenddessen verspürt hatte, die ihn beinahe aufgefressen hatte, sie war tatsächlich einfach ziemlich…angenehm.
Warme Haut, Blut und Fleisch. Und weiche Lippen, die sich auf seinen Mundwinkel drückten, ganz zart, aber so, so lang. Er glaubte nicht, dass er sich jemals so gut gefühlt hatte wie in diesem Moment.
„Eren“
Er brummte nur, weil er nicht die Kraft hatte zu reagieren. Dabei klang Levis Stimme so schön. Ganz leise, rau und irgendwie schwer, ein wenig atemlos, aber sie legte sich um seine Gehörgänge wie etwas unglaublich Weiches. Er schob seinen Arm noch etwas weiter in den leicht feuchten Nacken, hatte keine Ahnung, wie er das schaffte, weil seine Muskeln streikten. Sie fühlten sich ausgereizt an und locker. So locker, dass er glaubte niemals wieder aufstehen zu können.
„Eren“, wiederholte Levi leise und jetzt öffnete Eren blinzelnd die Augen und sah ihn an.
Gerade jetzt konnte er so viel in seinem Gesicht lesen. Da war Müdigkeit und Erschöpfung, sein Gesicht sah so weich aus, aber da war auch…Zuneigung. Und schließlich ein winzig kleines Lächeln, das er ihm schenkte, und das Erens Herz irgendwie hüpfen ließ, obwohl es nur eine so kleine, kaum merkliche Bewegung war, die man wahrscheinlich unter anderen Umständen nicht wahrgenommen hätte. Aber er sah es sofort.
Spürte seine Lippen, die sich noch einmal auf seine drückten, nur ganz kurz und zart, und schließlich Bewegung, als Levi seinen Arm zurückzog und sich auf dem Bett abstützte, sich von ihm trennte. Das Gefühl in seinem Unterleib fühlte sich kurz so unangenehm an, dass sein Atem kurz stockte, er keuchte auf, aber es war vorbei, ehe er hatte befürchten können, dass es noch schlimmer wurde. Fast automatisch zog er die Beine an, sein Gesäß fühlte sich plötzlich leer und vor allem sehr, sehr kühl an, und er drehte den Kopf, als Levi sich neben ihm auf den Rücken sinken ließ, seinen Mund auf seine Schulter legte, einen kleinen Kuss darauf verteilte.
Eine Gänsehaut rieselte über seinen Oberkörper, er war kurz versucht sich die Decke über den Körper zu ziehen, aber sein Bauch klebte leicht, fühlte sich irgendwie zäh und feucht an und er wusste, dass es sein eigenes Sperma war, das sich darauf verteilt hatte. Kurz fand er es eklig, seine Augen wanderten über Levis Brust auf seinen Bauch, er sah es auch dort, aber keiner von ihnen machte Anstalten sich zu bewegen.
Sie lagen einfach nur dort, für die ersten paar Minuten schweigend und völlig ruhig.

Er schloss die Augen und atmete tief ein. Ihm stieg der Geruch von Tee in die Nase, von Levi, von ein wenig Schweiß und dem Waschmittel, mit dem sie die Bettwäsche gewaschen hatten, und da war auch ein neuer Geruch, den er so vorher nicht wahrgenommen hatte. Er wusste nicht, wie Sex roch, er hatte bis gerade eben niemals welchen gehabt, aber vielleicht war es das. Es roch irgendwie…merkwürdig feucht im Raum. Warm, so weit man Wärme eben riechen konnten.
Aber es war kein schlechter Geruch. Es war einfach nur der Geruch ihrer Haut, ihrer Körper, und er atmete schließlich wieder tief aus, hob die Hand und die Härchen auf dem Arm des anderen stellten sich auf, als er leicht darüber strich. Wie weich seine Haut war. So weich. Und fest. Und sie roch auch gut. Sie roch so…
„Hast du Schmerzen“, hörte er Levi irgendwann leise fragen und er öffnete blinzelnd die Augen, er war müde, ehe er den Kopf ein wenig drehte und ihn direkt ansah. Levis Gesichtsausdruck war schläfrig und erschlagen, aber er hatte zeitgleich etwas sowohl sehr zufriedenes an sich als auch etwas wachsames. Seine Augen waren dunkel und seine Lider schwer und seine Wimpern…sie waren so lang.
Er glaubte nicht, dass er Levi jemals so schön gefunden hatte wie gerade jetzt. Die rötlichen Wangen, die leicht geöffneten Lippen. Das schwarze Haar, das an seiner Stirn klebte und sein Blick fühlte sich nicht aufdringlich an oder neugierig oder forsch, sondern einfach nur so unglaublich warm. Und er hatte einen Moment lang die Angst, dass Levi einfach gehen würde, dabei wusste er gar nicht so genau wieso. Wieso sollte er? Und er machte nicht einmal die Anstalten dazu. Er lag einfach immer noch neben ihm. Ganz ruhig und schläfrig und so, so warm.
„Ein wenig“, gab er schließlich zu, seine Stimme klang leicht eingerostet, und er räusperte sich, weil es sich so anfühlte als hätte er einen Frosch im Hals. Er schluckte, aber seine Kehle war trocken.
Levi machte ein leises Geräusch, das ein wenig amüsiert klang, dann spürte er eine Bewegung und sah nach oben, sah Levi an, der sich aufgesetzt hatte und in dieser Sekunde das Kondom abzog, es zuknotete. Bei dem Anblick merkte Eren, wie seine Wangen heiß wurden, er war wahrscheinlich knallrot im Gesicht, aber Levi verzog natürlich keine Miene. Er war nicht angeekelt, nicht einmal von dem getrockneten Sperma auf seinem Bauch, er wirkte einfach nur ziemlich müde und…glücklich.
Sein Gesichtsausdruck war entspannt, so gelassen, wie Eren es bisher selten gesehen hatte, wenn er ihn bisher überhaupt schon einmal so gesehen hatte, und als Levi ihm einen Blick zuwarf, merkte er, wie sich seine eigenen Mundwinkel leicht nach oben zogen, dabei fühlte sich jede Gesichtsregung einfach nur anstrengend an.
Levi sah ihn einen Moment lang schweigend an, dann schmunzelte er und erhob sich vom Bett, ging ein paar Schritte durch das Zimmer und öffnete die Tür. Er machte sich nicht die Mühe sich etwas anzuziehen, als er aus dem Raum verschwand, und kurz hatte Eren die Befürchtung, dass er ihn allein lassen würde, er wollte nicht allein sein, er wollte auch nicht allein duschen, er wusste nicht einmal wie er es schaffen sollte aufzustehen, aber es dauerte nur ein paar wenige Minuten, ehe Levi zurückkehrte, immer noch nackt und mit einem Glas Wasser und einem Handtuch in der Hand.

Er kam zurück zu ihm auf das Bett und hielt ihm das Glas hin und Eren stützte sich auf seinen Ellenbogen ab, um sich aufzurichten. Das unangenehme Ziehen in seinem Unterleib ließ ihn kurz das Gesicht verziehen, es brannte ein wenig, aber es war erträglich, wie er fand. Er griff nach dem Glas und setzte es an die Lippen.
Den erleichterten Laut, der ihm nach dem ersten Schluck entkam, konnte er sich nicht verkneifen und Levis Gesichtsausdruck wirkte für einen Moment lang amüsiert. Eren merkte, wie seine Wangen heiß wurden, und seine Finger zitterten leicht, als er das leere Glas auf dem Nachttisch abstellte, zuckte schließlich zusammen ob der Feuchte, Kühle, die er urplötzlich auf seinem Bauch spüren konnte.
Er richtete die Augen auf Levi, der vorsichtig die Reste seines Spermas von seinem Bauch entfernte, mit dem Tuch, das er augenscheinlich sogar im Badezimmer befeuchtet hatte. Er tat es nicht extrem gewissenhaft und er sah ihn währenddessen auch nicht an, und Eren wusste kurz nicht, wie er darauf reagieren sollte, sein Kopf fühlte sich warm an, aber als Levi fertig war und aufstehen wollte, um das Tuch augenscheinlich in die Wäschetonne zu werfen, hob er beinahe automatisch die Hand und griff nach seinem Arm.
„Kannst du hierbleiben“
Seine Stimme klang leise, als er seine Worte herausbrachte, und ein paar Sekunden sah Levi ihn noch an, sein Gesichtsausdruck war erst irritiert, dann wandte er den Blick ab und warf das Tuch in die Wäschetonne, er traf nur sie nur knapp, es hing schließlich halb heraus, ehe er sich wieder neben ihm auf dem Bett niederließ, auf der Seite, und einen Arm über seine Hüfte schob, noch etwas näher rutschte. Er hatte nicht einmal gezögert. Und Eren…
„Schön“, brachte er irgendwann heraus, nach ein paar Sekunden, die sie einfach nur geschwiegen hatten, es ergab nicht einmal wirklich viel Sinn, und Levi neben ihm hob den Kopf und sah ihn an. Sein Gesichtsausdruck war immer noch schläfrig, aber er wirkte auch leicht amüsiert, und Eren merkte, wie seine Wangen rot wurden.
Er befeuchtete sich die Unterlippe und räusperte sich.
„Das war schön“, sagte er nun etwas lauter, weil er glaubte, dass Levi ihn nicht verstanden hatte, und Levi erwiderte seinen Blick für ein paar Sekunden völlig stumm, der Ausdruck in seinen Augen war erst wachsam, dann wurde er unendlich weich.
Sein Mundwinkel hob sich leicht, nur ganz leicht, dann legte er den Kopf wieder auf der Matratze ab und er spürte seine Lippen, die einen winzigen Kuss auf seiner Schulter verteilten, er war nur winzig und trotzdem spürte er ihn ganz deutlich.
Sein Mund war so warm. Und die Hitze, die der Körper neben ihm ausstrahlte, lullte ihn ein, machte ihn noch schläfriger. Draußen war es dabei hell zu werden. Und trotzdem…hatte er das Gefühl jede Sekunde einfach einzuschlafen. Er war müde. Und er war glücklich. Er war so…
„Ja“, murmelte Levi neben ihm, das Wort vibrierte an seiner Haut, und Eren schloss die Augen. Atmete tief aus und er merkte nur am Rande, wie Levi sich leicht bewegte und dann war da Wärme, die sich über ihn legte. Wärme von Haut, Wärme von Bettwäsche, die ein wenig nach ihren Körpern roch und gleichzeitig nach Waschmittel und…Levi.
So viel Levi. Er glaubte nicht, dass er jemals genug davon bekommen würde.
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