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Rewrite The Stars

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Victor Nikiforov Yuri Katsuki
25.12.2020
26.04.2021
3
4.152
4
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Dieses Kapitel
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25.12.2020 1.233
 
Comeback von Victor Nikiforov fehlgeschlagen? Nur Bronze bei Nationalmeisterschaft.

Yuuri sass mit Victor am Küchentisch, und las die Schlagzeilen laut vor, als der ältere der Beiden ihm die Zeitung aus der Hand riss. "Wie oft soll ich dir denn noch sagen, dass es keine Rolle spielt, was diese Reporter alles schreiben. Nur weil ich noch nicht ganz auf dem Stand von vor einem Jahr bin, heisst das nicht, dass ich die nächsten Wettkämpfe nicht gewinnen kann."

"Ich weiss, das sagst du immer wieder. Ich mache mir dennoch Sorgen. Du bist in letzter Zeit immer erst spät abends zuhause und, als ob das nicht reichen würde, sitzt du dann noch bis spät nachts an unseren Kurzprogrammen- Wenn das so weiter geht, verletzt du dich wirklich noch. Selbst Yokov hat das gesagt.", antwortete der schwarzhaarige in der Hoffnung, dass Victor seine Sorgen wenigstens etwas nachempfunden kann.

Doch dieser stützte seine Hände nur wütend auf dem Tisch ab und stand auf. "Yuuri, es wird Zeit fürs Training." Mit diesen Worten machte sich der silberhaarige auch schon auf den Weg. Er zog die Schuhe an, griff nach seiner Sporttasche und verliess die gemeinsame Wohnung.

Keine Stunde später stand Yuuri auf dem Eis und lief sich mit den ganzen russischen Eiskunstläufern warm. Von Victor war nichts zu sehen. Yuuri seufzte. Wegen der Auseinandersetzung beim Frühstück hatte er es vergessen. Victor hatte ihm gesagt, dass er noch einen Werbespot zu drehen hätte und erst nachmittags in der Eishalle sein würde. Was ebenfalls bedeuten würde, dass der silberhaarige erneut erst spät zu Hause sein wird, da er sich zuerst um das Training des Schwarzhaarigen, und dann erst um sein eigenes kümmern würde. Sauer und immer noch in Gedanken, setzt Yuuri zu einem Sprung an, und stürzte. Sofort kam einer der anderen Läufer zu ihm und reichte ihm die Hand, um aufzustehen. "Hei Katsudon, reiss dich verdammt noch mal zusammen."

"Tut mir leid Yurio, es passiert nicht nochmals.", mit diesen Worten stand der Japaner wieder auf, ohne nach der Hand des blonden zu greifen. Yurio schaute seinem Namensvettern noch eine Weile zu. Er fragte sich, was der alte Mann nun wieder angestellt hatte, denn Yuuri schaffte es nicht, sich wieder zu fangen. Mehrere Sprünge misslangen, auch bei den Schrittfolgen unterliefen ihm Fehler. Auch Yokuvs Predigt half nichts. Es wollte heute einfach nichts gelingen. Daher war es kein Wunder, dass er Yuuri für den Rest des Tages vom Eis verbannte. Den Trainer ein letztes Mal für den Tag um Verzeihung bittend, verzog sich der Schwarzhaarige in den Kraftraum, um an den Geräten zu trainieren.

Vertieft in seine Übungen bemerkte Yuuri erst, dass jemand den Raum betreten hat, als ihm etwas Kaltes an den Nacken gedrückt wurde. Sofort schreckte er auf. "Wuaah! Victor, was soll d… Oh, du bist es Yurio. Du hast mich erschreckt." "Du hast nicht reagiert, als ich gerufen habe.", antwortete der jüngere wie gewohnt bissig, und warf dem älteren dabei die kalte Wasserflasche hin. "Ich habe dir was zu trinken gebracht, und nun erzählst du mir, was genau los ist." Dankend öffnete der Japaner die Flasche und genehmigte sich einen grossen Schluck, bevor er sich wieder an seine Übungen setzen wollte, mit den Worten, dass alles gut sei.

Nun wurde es dem Blonden zu blöd. Gereizt unterbrach er den älteren erneut, drückte ihn an die Wand und nahm ihn ins Kreuzverhör. "Einen Scheiss: Alles ist gut. Was du heute Früh auf dem Eis abgeliefert hast, kann ja nicht dein Ernst sein! Selbst Georgi und Mila machen sich Sorgen." Der schwarzhaarige schaute unsicher zu Boden. "Wir haben uns heute Morgen gestritten. Mehr ist da nicht."

"Victor ist mittlerweile auf dem Eis. Er hat sich nicht mal nach dir umgeschaut, geschweige denn bemerkt, dass du nicht anwesend bist. Also rück endlich mit der Sprache raus, Katsudon!" Die ersten Tränen flossen, und Yuuri konnte sich nicht mehr zurückhalten. Verzweifelt gab er Antwort: "Es war wirklich keine grosse Sache. Mich ärgert es nur, dass er mir jede Zeitung aus der Hand reisst. Selbst, wenn ich mal auf dem Handy was nachsehe, macht er einen Aufstand. Ausserdem mache ich mir Sorgen um ihn. Er übernimmt sich irgendwann noch."

Der Blonde lockerte wortlos seinen Griff und starrte den älteren an. Selbst wenn er ahnte, warum der Silberhaarige so handelte, konnte er das alles nicht glauben. "Weisst du nicht, was für scheiss Ge…", Yurio wollte den schwarzhaarigen gerade aufklären, als ein Schrei zu hören war. Sofort liefen die Beiden in Richtung der Eishallte, aus der der Schrei zu hören war, um nachzuschauen, ob alles in Ordnung war. An der Bande blieb Yuuri wie angewurzelt stehen. Der Anblick, der ihm geboten wurde, versetzt ihm regelrecht in Panik. War Victor gestürzt? Hatte er sich vielleicht sogar verletzt? Der silberhaarige lag auf dem Eis, um ihn herum Mila, Georgi und sogar Yakov. Dumpf bekam Yuuri mit, wie der Trainer versucht, den scheinbar Bewusstlosen anzusprechen. Hatten sich seine Befürchtungen etwa bewahrheitet? War Victor etwa vor Erschöpfung zusammengebrochen? In Yuuris Kopf begann sich alles zu drehen, und als er einen Schritt machen wollte, gaben die Beine des Japaners nach.

Als Yuuri wieder zu sich kam und die Augen öffnete, dauerte es einen Moment, bis er realisierte, dass er im Sanitätsraum lag. Wie vom Blitz getroffen erinnerte er sich, was zuvor passiert war. Er wollte schon aufstehen, als er Yakovs Stimme hörte. Scheinbar schien er sich mit jemandem zu Unterhalten. "Das kommt davon. Ich habe ihm tausend Mal gesagt, dass er sich nicht übernehmen soll. Das musste irgendwann passieren."

"Wenn er so weiter macht, schadet er seiner Gesundheit." Das war Lilias Stimme, die antwortete. "Ich sehe schon die Titelseite von Morgen. Als wenn diese ganzen Medienheinis nicht bereits genug Kanonenfutter haben." "Yakov! Nicht hier.", ermahnte ihn Lilia und die Beiden verliessen den Raum.

Nun richtete sich Yuuri auf und griff nach seinem Handy. Er musste es nun endlich wissen. Irgendwas wurde ihm verheimlicht. Etwas, was Yurio ihm sagen wollte, bevor der Schrei erklang. Er musste es endlich herausfinden. Der Schwarzhaarige begann zu recherchieren, und wurde schnell fündig. Yuuri las einen schrecklichen Artikel nach dem anderen. Darunter waren richtige Hasstiraden. Eines hatten allerdings viele gemeinsam. Er schien Victor auszubremsen, oder wie es in einigen Artikeln stand, ihm gar zu schaden.

Doch war es nicht genau so? War es nicht purer Egoismus, Victor so für sich selbst zu vereinnahmen? Hatte er nicht bereits in Barcelona dieses Gefühl gehabt? Das Gefühl, dass es besser gewesen wäre, wenn sie es nach dem Grand Prix Final beendet hätten?

Traurig fasste Yuuri einen Entschluss und griff nach seinen Schlittschuhen. Er hauchte seinem schlafenden Victor noch einen Kuss auf die Lippen, und verliess den Raum. "Tut mir leid, aber es ist besser so."



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Ehm ja Frohe Weihnachten alle, die dieses Kapitel heute entdeckt haben allen anderen willkommen zu meiner Fanfiction. Das ist also mein erstes Kapitel und ich bin gespannt was ihr dazu denkt. Ich habe schon ziemlich viel im Kopf für die Fanfiction und mit hilfe der lieben Rexesta die zum einen Geduldig meinen Ideen zuhört und mich motiviert weiter zu schreiben und zum anderen alles beta liest und korrigiert sollte ich auch alles voran bringen. <3 Danke dafür.

Auf jedenfall ich hoffe der Einstieg gefällt euch.

Liebe Grüsse Yuna
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