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White Darling

von Escanora
GeschichteHumor, Erotik / P18 / MaleSlash
25.12.2020
07.05.2021
19
38.281
31
Alle Kapitel
83 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
04.05.2021 1.707
 
Hallo ihr Lieben. c:
Bitte mal ganz ehrlich, ich merke es ja an den Reviews etc, aber gefällt euch die Geschichte? Ich habe einige Favoriten verloren und weiß natürlich nicht wieso. Also am Ende ist es schade ja, aber ich schreibe die Geschichte genauso wie ich es mir vorstelle. Zumal die Story noch etwas "krasser" wird, was sich einige von euch ja schon denken. Ich hoffe dennoch, dass ihr, die so fleißig Reviews hinterlassen mir treu bleibt. ♥
Danke, eure Esca.



POLIZEIBERICHT
Mary Sanchez, Sechsundzwanzig Jahre alt wurde heute festgenommen. Momentan ist sie in Gewahrsam und das Verhör läuft. Sie hatte am Tag xx Besuch von ihrem Anwalt Christian White, der ihr bei einem Fall bestehen sollte. Das Ganze war aber nur wieder eine Masche, die sie schon desöfteren durchgezogen hatte. Als Mister White am Abend nicht nach Hause kam, hat sein Partner Pascal Darling eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Wie sich heraus stellte, gab es einen ähnlichen Fall vor zwei Jahren mit dem Anwalt Henry Klinton, der bis heute bisher spurlos verschwunden ist. Die Ermittlungen laufen.


PASCAL

Der Fernseher explodierte beinahe vor diesen Nachrichten. Egal welchen Sender man einschaltete, Christian und Henry waren Thema Nummer Eins. Nur dass es von dem armen Kerl bisher keine Spur gab. Ich hoffe die Polizei würde ihr etwas entlocken können, dass sie ebenfalls damit was zu tun hatte. Die Stunden vergingen, die Nacht brach erneut über uns herein und Carina und ich konnten wieder nichts tun außer warten. Doch dieses Mal war ich ruhiger dabei. Chris war zumindest wieder da. Und es zählte nur noch, dass er überlebte und diese Schlampe hinter Gitter kam.

"Pascal Darling und Carina White?", fragte irgendwann eine Stimme.

Wir Beide waren noch etwas benebelt. Doch als ich den Arzt sah, war ich schlagartig hellwach. Ich sprang auf.

"Wie geht es ihm?"

"Er ist stabil zur Zeit. Aber er hat viele Verletzungen gehabt, äußerlich wie innen und auch der Kopf war schwer verletzt und macht mir auch noch Sorgen."

"Inwiefern Sorgen?", fragte Carina, die sich inzwischen neben mich gesellt hatte.

"Naja, Mister White liegt im Koma, er kann Gott sei Dank selber atmen. Es wird denke ich noch ein wenig dauern bis er wach wird, aber die Frage ist, ob er sich noch an was erinnern kann."

"Meinen Sie den Vorfall?", fragte ich.

Er schüttelte den Kopf.

"Allgemein Dinge aus seinem Leben. Sein Zentrum im Gehirn, dass für die Erinnerungen zuständig ist wurde schwer geschädigt."

Ich schluckte.

"H-Heißt das er könnte nicht mehr wissen wer wir sind?"

"Das wäre möglich. Es muss nicht sein, aber ich möchte Sie auf sowas vorbereiten."

"D-Danke...", murmelte ich.

"Sie können gerne zu ihm, aber nicht lange."

Wir nickten. Carina nahm meine Hand und der Arzt führte uns zu ihm. Er sah furchtbar aus. Er war so blass und ich erkannte ihn kaum. Ich ging zu ihm hin und streichelte ihm über die Wange, ehe ich ihm einen Kuss auf die Stirn gab. So wie er es bei mir immer tat.

"Ich lasse Sie einen Moment alleine."

"Es ist so schrecklich.", sagte Carina.

Sie war auf die andere Seite des Bettes gegangen und hielt seine Hand. Ich nickte nur. Mein Herz tat weh, wenn ich ihn so sah. Aber ich war hier und würde ihm nicht von der Seite weichen. Dennoch mussten wir natürlich das Zimmer irgendwann verlassen. Netterweise gab man uns sogar ein Zimmer hier. Denn ich wollte nicht nach Hause. Ich wollte hier sein, bei Chris. Vor allem wenn er wach wurde, wollte ich für ihn da sein. Carina fuhr zu Chris nach Hause um ein paar Sachen zu holen. Ich bat sie auch bei mir vorbei zu fahren und sich von Drake ein paar Klamotten geben zu lassen. Bei Chris hatte ich ja noch nicht alles da.


ZWEI WOCHEN SPÄTER

Mary Sanchez hat sich lange geweigert etwas zu sagen. Ihr wurde ein Pflichtverteidiger zur Seite gestellt, doch die Beweislage war eindeutig. Die Polizei hatte die junge Frau aus dem Wohnwagen gezerrt, als sie auf den sowieso schon bewusstlosen Christian White eingeprügelt hatte. Mittlerweile hat sie gestanden, dass sie ebenfalls für das Verschwinden von Henry Klinton verantwortlich ist. Der junge Anwalt hatte sich offenbar geweigert auf ihre Verführungsversuche einzugehen, woraufhin Mary ihm den Kopf eingeschlagen hatte. Die Leiche hatte sie unter einer Hütte verscharrt. Die Polizei ist bereits dran, diese zu suchen. Laut Ihrer Aussage wollte sie ebenfalls   Christian White verführen, der ebenfalls nicht auf die Versuche eingegangen ist und womöglich das nächste Opfer gewesen wäre...

Ich bekam regelrecht eine Gänsehaut. Von Anfang an wusste ich, dass mit der Ollen was nicht stimmte und ich hatte Recht gehabt. Carina schüttelte neben mir entsetzt den Kopf.

"Was es für kranke Menschen gibt. Und dir ist es zu verdanken, dass er noch lebt."

"Mir?"

"Du hast so hartnäckig nach Hinweisen gesucht, Pasi. Einen Tag später und es wäre vielleicht alles zu spät gewesen."

Ich lächelte schwach.

"Mag sein, aber er hat mir auch nach der Explosion geholfen und war für mich da. Ich wäre noch schlimmere Wege gegangen, nur um ihn zu finden."

Sie lächelte mich zurück an, als sich auf einmal im Bett etwas rührte. Chris' Hand hatte gezuckt. Carina und ich sahen ruckartig in seine Richtung. Und tatsächlich. Chris öffnete langsam die Augen und kam zurück ins Leben.

"Christian...", flüsterte Carina, damit er nicht sofort erschrak.

Seine Augen wurden offen und wach. Er sah erst einmal an die Decke, womöglich um sich an das Licht zu gewöhnen. Wenn man einige Wochen geschlafen hatte, war dies bestimmt nicht so leicht. Doch er kam recht schnell damit zurecht und setzte sich ein wenig auf.

"Carina..."

Carina strahlte, als er ihren Namen sagte, was die Hoffnung in mir weckte, dass er sich auch an mich erinnerte. Sie umarmte ihn vorsichtig, was er erwiderte und dann sah er in meine Richtung. Er lächelte mich an. Mein Herz begann zu hüpfen.

"Oh, Pascal. Das ist ja nett, dass du auch hier bist."

Wie bitte?

"Natürlich bin ich hier..."

Er lächelte wieder. Dann sah er von mir weg und widmete sich wieder seiner Cousine.

"Was ist passiert?"

Carina sah mich irritiert an und ich sie ebenso. Wusste er nicht, wer ich war? Doch sie erzählte ihm alles genau, was passiert war. Er sagte er könne sich sogar noch erinnern, wie er bei ihr war und sie dann angeblich Kaffee holen wollte. Doch er hätte nur noch einen Schlag auf seinem Kopf gespürt und das nächste was er wusste war, dass er in einer Hütte war, wo sie ihn dann gefoltert hatte. Mehr wusste er nicht mehr.

"Wo ist Nathan?", fragte er nach der Erzählung.

Diese Frage haute mich nun vollkommen aus den Schuhen.

"Nathan?", fragte Carina.

"Mein Mann.", sagte Chris.

Okay damit bestätigte er mir nun eindeutig, dass er nicht mehr wusste, dass ich sein Freund war. Carina sah mich an, doch ich zuckte nur mit den Schultern.

"Er soll bitte kommen."

Fluchtartig rannte ich aus dem Zimmer. Ich blieb im Flur stehen und schnappte nach Luft. Carina kam mir kurze Zeit später nach.

"Pasi, es wird alles gut."

Das sagte man einem immer, aber es wurde nie gut! Ich winkte ab und schüttelte den Kopf. Ich setzte mich auf einen der Stühle die hier im Flur standen. Carina holte den Arzt, der dann mit ihr ins Zimmer ging. Er sah mich glaube ich nicht einmal. Ich hörte auch nicht was sie sagten.

"Dann sollten sie ihn anrufen. Auch wenn es der Ex-Mann ist.", sagte der Arzt, nachdem er mit Carina aus dem Zimmer kam.

"Sind Sie sicher? Pascal ist eigentlich sein Freund."

"Das mag sein, aber er erinnert sich nicht an ihn und wenn er diesen Nathan verlangt, dann sollten wir ihn wenigstens mal her holen."

Carina nickte nur daraufhin und der Arzt warf mir ein mitleidiges Lächeln zu. Sie holte derweil ihr Handy aus der Tasche.

"Rufst du ihn wirklich an?"

"Er besteht drauf. Vielleicht kann Nathan uns helfen, dass er sich erinnert das die Beiden eigentlich getrennt sind."

Ich nickte aber gefallen tat mir das Ganze überhaupt nicht.


Es dauerte natürlich bis Nathan dann eintraf. Und zwar etwa zwei Tage später. Inzwischen hatte Carina sogar mehrere Versuche gestartet Chris klar zu machen, dass ich nun zu ihm gehörte. Doch er erkannte mich nur noch als seinen Assistenten, den er sehr schätzte. Aber ich wollte mehr für ihn sein. Deswegen blieb ich auch erst einmal noch hier. Chris würde mindestens noch ein oder zwei Wochen hier bleiben müssen, nur zur Sicherheit.

"Pascal! Carina!", rief er dann über den Flur.

Carina und er umarmten sich und auch bei mir scheute er sich nicht davor. Wieso auch? Im Grunde war er ja ein netter Kerl.

"Das ist ja furchtbar was passiert ist. Danke, dass du mich angerufen hast Carina."

"Kein Problem. Wir hoffen, dass du uns irgendwie helfen kannst."

"Ja, schlimme Sache. Und er weiß nichts mehr von dir und ihm?", wandte er sich an mich.

"Nein, er denkt ich seit weiterhin nur sein Assistent."

"Das kriegen wir bestimmt wieder hin."

"Was ist mit deinem Neuen?", fragte Carina.

"Danke, alles okay. Erin ist in New York geblieben, aber er weiß, dass ich eventuell eine Weile hier bin. Gehen wir mal rein, oder?"

Wir nickten und folgten Nathan dann ins Chris' Zimmer. Dieser sah gerade fern und stummte sofort die Kiste, als er Nathan sah.

"Oh mein Gott, Liebling. Du bist hier."

Das war der erste Schlag in mein Gesicht. Nathan ging auf Chris zu der schon mit ausgestreckten Armen auf diesen wartete. Die Beiden umarmten sich. Doch Chris ließ sich nicht lumpen und holte sich Nathan heran und küsste diesen. In dem Moment zerbrach mein Herz in zwei Teile.


Hasst mich bitte nicht! Und packt die Mistgabeln bitte wieder ein! qwq Bis bald! Eure Esca!
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