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Liebe unter Kollegen – kann das gut gehen? [Weihnachts-Spezial 2020]

von Lady0409
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Dr. Kai Hoffmann Dr. Lea Peters Tim Peters
24.12.2020
26.12.2020
5
17.790
2
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24.12.2020 5.081
 
Liebe unter Kollegen – kann das gut gehen?


Ein schrecklicher Unfall trennt Lea und ihren geliebten Jenne für immer und die Neurochirurgin muss wohl nun lernen, mit ihrem Verlust alleine klar zu kommen. Oder gibt es da jemanden in ihrem Umfeld, der sie und ihren geliebten kleinen Sohn unterstützen kann.



Kapitel 1
armer Tim

Weihnachten in diesem Jahr kam mit jedem Tag immer näher und Jenne Derbeck, der Vater des erst einjährigen Tim, kümmerte sich am Morgen dieses 1. Dezembers um seinen kleinen Sohn, als Lea nach ihrem Nachtdienst ins Kinderzimmer des Jungen kam und sah, wie Jenne das gemeinsame Kind wickelte.
„Jenne. Guten Morgen, mein Schatz… Wie geht es denn unserem kleinen Mann heute Früh? Ist alles in Ordnung mit dem Kleinen?“, erkundigte sich die Neurochirurgin bei ihrem Lebensgefährten und dachte, er würde ihr gleich erklären, dass mit dem erst einjährigen Jungen wohl alles in Ordnung sei.

Doch Jenne zuckte nur einmal kurz mit den Schultern, als er erwiderte: „Er hat heute Nacht kaum geschlafen. Ich mache mir im Moment eigentlich große Sorgen um Tim. Vielleicht ist er krank geworden. Jedenfalls hat er heute Nacht kaum Ruhe gefunden. Ich habe schon versucht, ihn in unserem Bett hinzulegen.“

Sorgen machten sich sofort in Lea breit und sie seufzte kurz, als sie fragte: „Hat mein kleiner Junge etwa heute Nacht Fieber bekommen? … Hm? Tim, geht es meinem kleinen Schatz heute Früh etwa nicht gut?“, wollte die erfahrene Neurochirurgin sofort von ihrem Lebensgefährten wissen und legte ihre Hand beunruhigt auf die Stirn des kleinen Jungen, doch der Tischler schüttelte mit einem Blick auf den Einjährigen den Kopf und erwiderte: „Ich… Ich weiß es nicht, Lea. Er wollte heute Nacht einfach nicht schlafen. Und dann hat er auch die ganze Zeit über geweint und geschrien. Ich konnte ihn einfach nicht beruhigen. … Fieber hatte er heute Nacht allerdings nicht; ich habe bei dem Süßen natürlich gemessen.“

Beunruhigt streichelte die besorgte Neurochirurgin, während sie ihrem geliebten Lebensgefährten Jenne zuhörte, über den Kopf des kränkelnden Jungen und seufzte nur noch einmal kurz, als sie plötzlich hörte, wie der Einjährige sogleich zu schreien anfing und mit seinen kurzen Beinchen strampelte.
Weinend wehrte sich der kleine Junge sogleich gegen die Streicheleinheiten seiner Mutter und strampelte immer mehr, während Lea das Fieberthermometer zur Hand nahm. „Ohh, mein armer… mein armer kleiner Tim. Was ist denn mit meinem kleinen Jungen los? Hast du Fieber bekommen, du armer Schatz? … Muss Mama mal Fieber bei meinem Süßen messen? … Wann hast du denn zuletzt bei Tim die Temperatur gemessen?“
„Heute Nacht um kurz nach 2 habe ich die Temperatur des Kleinen kontrolliert; da hatte er gerade einmal 39,3 Grad Temperatur.“ „Über 39 Grad? Hast du ihm ein Zäpfchen gegeben?“, wollte Lea erschrocken wissen und streichelte Tim über den Bauch, als sie merkte, wie sich mit der Aussage des Tischlers die Sorgen der Chirurgin immer größer wurden.
„Mein armer, kleiner Schatz… Was erzählt mir dein Papa denn da? Du hast heute Nacht nicht richtig schlafen können?“
Weinend nickte der kleine Junge und ließ sich von seiner Mutter streicheln, als er zu schreien anfing und mit den Beinen strampelte.

„Tim, du Engel… Tim, mein Schatz… Was ist denn mit meinem kleinen Schatz los? Wie geht es dir denn? … Ja, du bist ein bisschen krank. Aber wir kümmern uns jetzt um dich. … Jetzt ist die Mama ja da und kann dich ein bisschen beschützen.“, beruhigte Lea ihren kleinen Sohn und gab ihm einen liebevollen Kuss auf die Wange. „Mein armer, kleiner Schatz… Ich weiß, du bist mein armer kranker Teddybär. Und deswegen will ich dir doch helfen.“

„Mama… Mamaaa… MAMAAA!“, schrie der kleine Junge und Lea zuckte kurz erschrocken und besorgt auf ihren einjährigen Sohn schauend zusammen, als sie hörte, wie Tim sofort panisch zu schreien anfing. „Was machen wir denn jetzt mit dir, wenn es dir im Moment wohl nicht gut geht? Hm? Was macht deine Mama denn?“, erkundigte sich die besorgte Ärztin sogleich bei ihrem schreienden, kleinen Sohn und gab ihm sogleich einen sanften Kuss auf die Nase, als sie beruhigend auf den Jungen einsprach: „Ich mache nichts mit dir, mein kleiner, süßer Schatz. Du brauchst doch jetzt gar keine Angst mehr vor der Untersuchung zu haben. Deine Mama hilft dir jetzt. … Ja, mein kleiner… mein süßer kleiner Schatz. Du kannst doch die Untersuchung gar nicht so gut leiden, wie ich es gerne hätte. … Mein süßer… Mein süßer, kranker Fratz. Mami und Papi messen jetzt zusammen das Fieber bei dir.“
Ihren kleinen Sohn Tim liebevoll beruhigend streichelte die erfahrene Neurochirurgin über den Kopf des einjährigen Jungen, als sie das Fieberthermometer in die Hand nahm und ihm sanft erklärte: „Ja, ich weiß, du kannst das gar nicht so gerne leiden, wenn deine Mama und dein Papa zu dem kleinen Gerät hier greift. Aber Mama muss das jetzt leider machen, mein Süßer. Auch… Auch, wenn wir… Auch, wenn Papa und Mami dir das sehr gerne ersparen würden. Aber du hast es doch auch schon ganz schnell geschafft.“, beruhigte die erfahrene Neurochirurgin ihren kleinen Sohn und gab ihm noch einen kleinen Kuss auf die Wange. „Ich habe dich doch lieb, mein kleiner Schatz. Aber Mama macht sich so große Sorgen um dich, dass… dass ich das jetzt leider machen muss.“

Der kleine Junge, der kräftig mit den Beinchen zappelte und schon große Scheu vor dem kleinen Gerät in der Hand seiner Mutter und der kommenden Untersuchung zu haben schien, hatte auf die Fieberkontrolle durch seine sichtbare Angst wahrlich gar keine Lust und er weinte bereits dicke Tränen, als Lea den einteiligen Schlafanzug des Kleinen bereits vollständig auszog und sich an Jenne wandte: „Hast du denn eigentlich bei unserem kleinen Mann vielleicht auch schon die Temperatur gemessen? … Nicht, dass ich ihn jetzt hier quälen werde und du hast die Temperatur bei Tim schon vor ein paar Minuten kontrolliert…“
„Nein, ich habe noch nicht kontrolliert, mein Liebling. Tim wollte mich nicht mit dem kleinen Gerät da an sich heran lassen. Und deswegen habe ich lieber dir die unliebsame Aufgabe übrig gelassen. Du kommst damit besser klar, wenn Tim Fieber hat. Schließlich bist du meine allerliebste Ärztin, Lea. … Du kannst das Fiebermessen einfach besser durchführen, als ich.“, erklärte Jenne und Lea erwiderte: „Ich kann das doch nicht besser machen, als du. Ich lenke nur den Kleinen etwas mehr ab, als du. Deswegen schreit er bei mir nicht so viel. … Hast du denn wenigstens schon im Kindergarten von unserem kleinen Mann angerufen, dass wir Tim heute nicht hinbringen können? Mit Fieber bleibt er schließlich auf jeden Fall zuhause.", wusste die Neurochirurgin und sie legte ihre Hand auf die Stirn ihres kleinen Sohnes, der sich schon jetzt panisch zappelnd gegen die Untersuchung, die seine Mutter wohl jetzt durchführen wollte, wehrte.
„Nein, bisher habe ich noch nicht im Kindergarten angerufen. Ich wollte erst einmal auf deine Einschätzung wegen unserem Kleinen warten, Lea. Schließlich habe ich Tim ja auch erst vor ein paar Minuten aus dem Bett geholt. Er sollte ein bisschen schlafen…", erklärte Jenne, als Lea zu ihrem Handy griff.
„Dann rufe ich jetzt erst einmal im Kindergarten von unserem kleinen Mann an. Und du kümmerst dich in der Zwischenzeit darum.“, meinte die Neurochirurgin und drückte ihrem Lebensgefährten das Fieberthermometer in die Hand, bevor sie die Telefonnummer von Tims Kindergarten wählte und schon nach wenigen Augenblicken eine Erzieherin am anderen Ende ans Telefon ging.

„Kindergarten ‚Zum Sonnenschein‘, sie sprechen mit Gisela Klein. Was kann ich für sie tun?“, meldete sich direkt die Kindergärtnerin von Tim und Lea schaute noch einmal auf ihren kleinen Sohn, bevor sie erklärte, was der Grund für ihren Anruf war.
„Guten Morgen. Dr. Lea Peters hier, die Mutter von Tim Peters aus der Bienengruppe. Mein kleiner Sohn kann heute leider nicht zu Ihnen in den Kindergarten kommen; er ist krank geworden.“

»Was hat er denn, der kleine Mann?«, erkundigte sich die Erzieherin am anderen Ende der Leitung, worauf Lea erklärte: „Ich weiß es noch nicht genau, aber ich… Ich vermute, dass er sich leider einen grippalen Infekt eingefangen hat. Ich hatte Nachtdienst und als ich jetzt zu meiner Familie nach Hause gekommen bin, erzählte mir mein Lebensgefährte, dass Tim nicht ganz gesund zu sein scheint. … Heute Nacht hat er laut Aussage von Jenne zumindest nicht richtig schlafen können und jetzt liegt er hier vor mir auf dem Wickeltisch und schreit sich die Seele aus dem Hals.“

»Können sie denn nicht ihren kleinen Sohn untersuchen und dann selbst eine Diagnose stellen? Sie sind doch Ärztin…«, schlug die Erzieherin vor, doch Lea schüttelte den Kopf.
„Ja, das ist zwar richtig, dass ich Ärztin bin. Aber ich werde mit meinem kleinen Tim trotzdem noch einmal zum Kinderarzt in die Praxis fahren, damit mein kleiner Engel noch einmal komplett untersucht wird. Blut abnehmen kann ich hier zu Hause bei meinem kleinen Jungen nicht machen. … Den Krankenschein bringe ich Ihnen dann vorbei.", erklärte Lea der Erzieherin am anderen Ende der Leitung, als sie auf ihren Lebensgefährten Jenne sah, der beunruhigt auf den kleinen Tim schauend, das Fieberthermometer für die schnelle Messung bei seinem kleinen Sohn vorbereitete.

»Die kleine Pauline Brentano ist heute leider auch nicht bei uns im Kindergarten. Vielleicht hat sich ihr kleiner Sohn bei seiner besten Freundin angesteckt. Die beiden Kleinen sind doch den ganzen Tag zusammen, wenn Spielzeit ist. Und sie wollen auch immer beim Mittagsschlaf zusammen auf der Matratze liegen. … Zumindest wäre das eine Möglichkeit, warum die Kleinen jetzt zur gleichen Zeit krank sind… In Ordnung. Dann richten Sie Ihrem kleinen Patienten bitte eine gute Besserung aus. Und wir freuen uns schon sehr, wenn er wieder in den Kindergarten zurück kommen wird.«, hörte Lea und ihr Lebensgefährte hob just in diesem Moment die Beine von Tim hoch, um bei dem kleinen Jungen das Fieber zu messen.
„Mein kleiner Junge… Mein armer kleiner Junge. Es ist doch gut. Mama ist doch da. Aber das muss ich jetzt machen. Du hast doch deine liebe Mama gehört. Sie will wissen, wie hoch dein Fieberchen ist. Es tut mir leid. Am liebsten würde ich dir die Untersuchung ersparen. Aber das machen wir jetzt zusammen und dann wird alles wieder gut.“, versprach Jenne seinem kleinen Sohn und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Du bist soo ein tapferes Baby. Ich hab dich sooo lieb. … Tim, mein kleiner Junge. Was ist denn los? … Tim, ruuuhig. Ganz ruhig, mein kleiner Junge. Es tut dir ganz ganz bestimmt nicht so sehr weh, wenn ich bei dir das Fieber messe. Mein armer, kranker Spatz. Ich mache doch jetzt wirklich gar nichts Schlimmes mehr mit dir. Das tut dir bestimmt gut, wenn ich bei dir das Fieber messe.", beruhigte der besorgte Tischler seinen kleinen Sohn Tim und cremte sanft, nachdem er mit einem Feuchttuch den angespannten Popo seines kleinen Sohnes Tim gesäubert hatte, mit etwas Penaten-Creme das Poloch des kleinen Jungen ein.

„Mama… PAPAAAA! NEIN! MAMA!“, schrie der einjährige Tim aufgeregt und zappelte mit seinen kleinen Füßchen, bevor Jenne merkte, wie sein kränkelnder, unter etwas höherem Fieber zu leiden scheinender Sohn bereits zu pressen anfing.
„Ja, mein armer, kranker Süßer… Mein armes, kleines Baby. Das tut dir richtig gut, mein kleiner Engel. Der liebe und tolle Papi macht jetzt schön viiel Salbe an den ganz ganz armen, kranken Pops von meinem kleinen Tim und dann messen wir zusammen Fieber. Und dann mache ich auch nur einen ganz ganz kleinen Pieks bei dir. Das tut dir im Moment auch alles gar nicht so sehr weh.", versprach der beunruhigte Tischler und gab seinem kleinen Jungen einen liebevollen Kuss auf die linke Wange, bevor er noch einmal die Beine seines kleinen Sohnes Tim anhob und mit einem kurzen Druck die Messspitze des Fieberthermometers in das etwas angespannte Poloch seines kleinen Jungen einführte.

Jedenfalls versuchte es Jenne, doch sein kleiner Sohn Tim hatte absolut keine Lust mehr auf die Fieberkontrolle und so drückte er sofort panisch schreiend und weinend seinen Po, den Jenne zur Vorbereitung auf die kleine Untersuchung noch einmal vorsichtig zur Beruhigung massiert hatte, zusammen und fing an, lautstark zu weinen und zu schreien.

„Papa… MAMA! MAMAAAA! MAMAAA!“, schrie der kleine Junge aufgeregt und lauthals nach seiner Mutter und wehrte sich gegen die Fieberkontrolle, während Jenne kurz durchatmete und erklärte: „Süßer… Süßer, es ist gleich vorbei… Du hast es gleich geschafft. Gleich ist es vorbei. Und dann kannst du schon schlafen. Versprochen. … Es tut gleich nicht mehr weh.“
Immer wieder schrie der kleine Tim von Neuem lautstark, als Jenne die Messspitze des Fieberthermometers wieder zurückschob und der beunruhigte Vater strich sanft über die Wange seines Kindes, während sich Tim gegen die Untersuchung wehrte.
„Ich schaffe das nicht, Lea. Mach du das bitte.“, zog der besorgte Vater schlussendlich, als er das Thermometer zum zweiten Mal neu eingeführt hatte und Tim die Spitze wieder raus drückte, das Fieberthermometer heraus und seufzte kurz, als er Tim sanft streichelte.

„Tim… Tim, mein kleiner Schatz, was machst du denn hier mit unserem lieben Jenne? Was macht mein kleiner Junge denn hier mit dem Papa? Du musst dich doch nicht gegen das Fieberthermometer wehren, wenn wir das schon in deinem armen Pops drin haben, mein tapferer Süßer. Das Fiebermessen tut dir doch auch gar nicht soo sehr weh, wenn Papa oder Mami das Fieberlein bei dir kontrollieren müssen. … Ja, ich weiß. Mein armer, kleiner Junge kann das nicht leiden. Das Fiebermessen ist total unangenehm für dich. Und dir gefällt das Fiebermessen im Pops auch gar nicht soo gut. Aber wir kriegen das doch ganz schnell zusammen hin. Und in ein paar Augenblicken hast du es auch schon hinter dir.“, beruhigte Lea, nachdem sie das Telefonat mit dem Kindergarten von Tim beendet hatte und ihr Handy weglegte, ihren kränkelnden und unter Fieber leidenden, kleinen Sohn und sah auf Jenne, der das Fieberthermometer seines Sohnes zitternd in der Hand hielt und auf die Neurochirurgin sah.
„Das… Lea, Schatz. Das kann ich jetzt einfach nicht bei unserem kleinen Mann tun. Das kann ich einfach nicht machen. Fiebermessen ist doch für Tim das Schlimmste, was es auf der ganzen weiten Welt gibt. Und er tut mir auch soo leid, wenn er sich gegen die Messung wehrt und Angst hat.“, erklärte sich Jenne und gab Lea das Fieberthermometer in die Hand, als er sich an den kränkelnden Jungen wandte: „Tim… Es ist doch gut. Mama macht jetzt bestimmt das Fieber bei dir aus dem Popo weg. Und dann gibt es ein Bonbon für den tapferes Pops. Das tut dir gut. Versprochen.“

„Wenn du schon einmal von einem Zäpfchen redest, dann kannst du ja schon einmal ein Medikament aus dem Kühlschrank holen. Dann geht es schneller für den kleinen Mann vorbei. Und wir können ihn auch früher zum Schlafen hinlegen.“, wandte sich Lea an ihren Lebensgefährten, der sogleich erwiderte: „Aber mein kleiner Tim… unser armer, kleiner Kranker… unser armer Tim wehrt sich doch schon jetzt gegen das Fiebermessen. Das wird mit einem Zäpfchen nicht viel anders. Ich habe eigentlich auch schon eine riesen große Angst vor dem Zäpfchen… Was ist denn, wenn unser kleiner Junge jetzt wirklich so schlimmes Fieber hat, dass er vielleicht auch noch ein Fieberzäpfchen braucht? Oder… Oder dass wir ihn vielleicht… Dass wir unseren kleinen Jungen vielleicht auch noch… ins Krankenhaus bringen müssen? Das will ich Tim auf jeden Fall noch ersparen, solange wir ihn auch bei uns Zuhause gegen das Fieber und… und gegen die anderen Symptome behandeln können.“

Mit einem sanften Streicheln über die Beine von Tim beruhigte Lea ihren kleinen Sohn und gab ihm einen liebevollen Kuss, während sich der beunruhigt auf seinen kranken Jungen blickende Jenne, der sich sichtlich große Sorgen um Tim machte, bei seiner Lebensgefährtin erkundigte: „Meinst du wirklich, dass wir Tim ein Fieberzäpfchen geben müssen? Ich meine, er hat doch jetzt schon beim Fiebermessen Theater gemacht. Und da war es nur die Thermometerspitze, die ich ihm eingeführt habe. Oder es zumindest versucht habe… Jetzt ist es als erstes noch einmal das Fieberthermometer, was er sicherlich wieder nicht in seinem Po behalten wird, weil er panische Angst vor der Kontrolle hat. Und dann auch noch ein Fieberzäpfchen…“
„Wir kriegen das hin, Jenne. Du hältst unseren kleinen Tim jetzt erst einmal kräftig fest, damit er sich nicht auf dem Wickeltisch allzu sehr bewegt oder sich gegen die Messung wehrt. … Jenne, denk doch bitte einmal daran, dass Tim kein fünfzig Kilo Hund ist, sondern nur ein bei der letzten Vorsorgeuntersuchung neuneinhalb Kilogramm wiegendes Kleinkind. Das wird also kein Problem sein, ihn festzuhalten und die Temperatur zu messen.“

„Aber… Aber ich habe Angst vor Tims Reaktion auf die Messung. Er wird doch sicherlich wieder panisch schreien. Und dann habe ich den Kleinen… dann habe ich vielleicht im schlimmsten Fall kein Vertrauen mehr von unserem kleinen Timmi. … Mein Schatz. Das wird nicht schlimm. Du hast es doch schon soo oft hinter dich gebracht.“, wandte sich Jenne an den kleinen Jungen, als Lea ihm den Po noch einmal eincremte.
„Du brauchst dir keine Sorgen um Tim zu machen; das kriegen wir zusammen hin.“, meinte die Neurochirurgin zu ihrem Lebensgefährten, als dieser mit einem besorgten Blick auf Tim fortfuhr: „Lea, am liebsten würde ich unseren armen, kleinen Jungen von der Messung erlösen und ihm einfach… ihm einfach nur einen Schluck Fiebersaft in den Mund geben. Auch, wenn er Fiebersaft überhaupt nicht gerne schluckt und sich immer wehrt, wenn er einen Schluck Saft nehmen soll. Aber… Aber er wird sich wehren, wenn wir ihm ein Zäpfchen geben wollen.“

„Gut, dann bereitest du Tim auf die Messung vor und misst kurz das Fieber bei unserem kleinen Jungen, während ich schon einmal aus dem Kühlschrank die Fieberzäpfchen für Tim hole. Saft haben wir ja nicht einmal mehr im Haus; den hab ich bei der letzten Attacke von unserem kranken Schatz, als er sich knapp eine Stunde gegen den Fiebersaft gewehrt hat und ich ihm dann ein Zäpfchen verabreichen musste, aus unserem Haushalt verbannt. Wir können ihm nicht einmal Fiebersaft geben; selbst, wenn wir es wollen würden…“
„Na ja, Lea… Eigentlich kann ich mir auch gar nicht so richtig vorstellen, dass unser armer, kranker… unser armer, kleiner Tim wirklich so ein hohes Fieber haben soll, dass er ein Medikament verabreicht bekommen muss. Vielleicht ist er einfach nur etwas… etwas erschöpft von seiner Angst vor der Temperaturkontrolle und… hechelt deswegen.“
„So gerne ich dir das glauben würde, Jenne. Aber ich persönlich glaube eher nicht, dass es nur deswegen ist, weil er plötzlich doch noch ein bisschen Angst bekommen hat. Tim geht es schlecht; das sieht man sehr gut, wenn man den Kleinen so gut kennt, wie ich es tue. Jenne, du kannst mir wirklich vertrauen… Ich kenne unseren Sohn doch; er hat sicherlich ziemlich hohes Fieber bekommen. Und deswegen werden wir beide jetzt unsere Aufgabe erledigen und zusammen die Temperatur bei unserem kranken Timmi messen. … Ja, mein Schatz. Heute nennt auch Mama dich einmal Timmi.“, erklärte Lea ihrem Sohn und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, bevor sie sich an Jenne wandte: „Jenne, komm. Wir werden jetzt am besten bei unserem kleinen Jungen so die Temperatur messen, wie wir es auch immer schon bei ihm gemacht haben.“ Mit einem ermahnenden Blick auf ihren kleinen Jungen wandte sich die Neurochirurgin noch einmal verwarnend an den kränkelnden Tim, als sie merkte, dass sich der Kleine gegen die Messung sicherlich wehren wollte.

„Tim, mein kleiner Junge, das muss jetzt leider sein. Ich kann leider nichts daran ändern. Auch, wenn ich es wollte. Aber du musst das jetzt gleich hinter dich bringen. … Papa und Mami müssen jetzt einmal kurz das Fieber bei dir messen. Ich würde dir ja wirklich sehr gerne die Messung ersparen. Aber das geht nicht. … Sooo, mein kleiner Junge. Jetzt machen wir das zusammen. Tim… Tim, ganz ruuuhig, mein kleiner Junge. Es tut dir bestimmt nicht so sehr weh. Mama will jetzt auch gar nichts Schlimmes mit dir machen. Du musst keine Angst haben.", beruhigte die erfahrene Neurochirurgin ihren kleinen Sohn und cremte, nachdem sie ihren schreienden, mit den Beinen zappelnden Tim am Bauch gestreichelt hatte, mit etwas Penaten-Creme den Po ihres einjährigen Jungen ein. „Das wird dir wirklich richtig gut tun, mein kleiner Engel. Wir cremen noch einmal viiel Salbe an den kranken Pops von meinem kleinen Tim. Und dann macht diesmal Mami den kleinen Pieks. Das wird dir im Moment auch alles gar nicht so sehr weh tun, versprochen."
Liebevoll drückte die erfahrene Ärztin ihrem weinenden, kleinen Jungen einen sanften Kuss zur Beruhigung auf die Wange, bevor sie nun selbst die Beine von Tim anhob und mit einem kurzen Druck das Fieberthermometer in das etwas angespannte Poloch seines kleinen Jungen einführte.
Tim schrie sofort lautstark bei der Einführung des Thermometers, doch Lea ließ, anders als Jenne, das Thermometer nicht so schnell los, sondern drückte die Messspitze noch etwas fester hinein, während Jenne beruhigend über die Wange seines Kindes streichelte.

Der erst einjährige Junge, der das Fiebermessen absolut nicht gerne zuließ und sich lieber in dieser Situation von einem Hochhaus stürzen würde, begann sofort, sich panisch schreiend und fiepend gegen das Fieberthermometer in seinem Po zu wehren und kräftig wimmernd gegen das Fiebermessen zu protestieren.
„Mamaaa! Mami. Mama… Dada dadada… dadadada. Da dada dadada…", winselte das kleine Kind, der sich gar nicht gerne von seinen Eltern, die er eigentlich über alles liebte, das Fieberthermometer in den Po schieben ließ.

Ganz vorsichtig und beunruhigt schaute die um ihren kleinen Sohn Tim besorgte Lea auf das Fieberthermometer in Tims angespanntem Poloch und fühlte, als der Einjährige wieder zu schreien und zu winseln anfing.
„Mein armer, kranker Prinz. Es ist alles gleich wieder vorbei. … Mama macht sich aber ganz große Sorgen um dich. Wir klettern ja auch schon ziemlich gut mit dem Fieber nach oben, Timmi. Das tut mir doch selber so sehr weh, dich so leiden sehen zu müssen. Aber das Fieber ist leider hoch, mein armer, kleiner Knopf. Und deswegen werden wir dir gleich noch eine Medizin geben, mein kranker Schatz. … Ja, ich weiß. Dir geht es schlecht und dein Fieber tut dir im Köpfchen weh. Aber Mama ist doch bei dir und passt auf dich auf.", meinte Lea zu ihrem kleinen Sohn, als sie sich an ihren Lebensgefährten wandte und ihn bat: „Jenne, kannst du bitte schon einmal das Fieberzäpfchen für den Kleinen vorbereiten. Wir müssen ihm auf jeden Fall… Wir müssen dem kleinen Mann auf jeden Fall ein Medikament geben.“

„Aber Lea… Ich kann mir das nicht anschauen. Bitte… Bitte, Lea. Ich will nicht sehen müssen, wie unser Kind leidet. Schau ihn dir doch an; der kleine Mann hat doch jetzt schon panische Angst vor der Behandlung… Lea, ich will… Ich will auf keinen Fall, dass unser armes, kleines Baby… leiden muss.“
„Gut, Jenne. Wenn du es im Moment nicht willst, dass unserem süßen Tim mit einem Zäpfchen gegen das Fieber geholfen wird, dann brauchst du nicht unbedingt bei der Behandlung von unserem kranken Spatz dabei sein. Ich schaffe das schon alleine mit Tim. … Ja, mein Schatz. Das tut dir soo doll weh, wenn ich dir jetzt ein Medikament gebe. Aber das muss leider sein.“, flüsterte Lea ihrem kleinen Jungen ins Ohr und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, als der Junge noch einmal zu brüllen anfing und kräftig weinte. „Tim… Tim, was ist denn los? Warum muss mein armer, kleiner Junge denn jetzt mit dem schlimmen Fieber soo sehr weinen? Das ist doch auch gar nicht sooo schlimm; Mami hilft dir doch.“

Mit einem beunruhigten Blick auf den kleinen Tim und das in seinem Po steckende Fieberthermometer, das der Einjährige nicht gerade gerne in seinem angespannten Poloch stecken lassen wollte, zuckte Lea zusammen, als das messende Fieberthermometer zu piepsen anfing und Tim lauthals bei dem kurzen Zug am Thermometer zu schreien und zu pressen anfing.
„Ja, das hat dir weh getan, mein kleiner Engel. Das war gar nicht angenehm. Aber Mami ist ja bei dir und passt gut auf dich auf. Wir müssen jetzt auch nur ein einziges Mal kurz das Fieberthermometer aus deinem Pops ziehen und schon wird alles wieder gut.", beruhigte Lea ihren aufgeregt schreienden und weinenden, kleinen Sohn, bevor sie nun auch das leise Piepsen des Fieberthermometers in Tims Po hörte und die Spitze aus dem sehr kräftig zusammen gedrückten Poloch des Jungen zog.
„38,8 Grad hat mein kleines Baby im Moment schon Fieber. Du armer kleiner Knopf. Du hast ein schlimmes Aua aus in deinem armen Popo gehabt. Aber du hast die Untersuchung jetzt schon gaaanz tapfer hinter dich gebracht. Sehr gut, mein kleiner Engel. … Das Fieber ist aber leider nicht so besonders gut. Da muss der Papi dich jetzt leider leider einmal schön festhalten und Mami schiebt ihrem kleinen Tim eine kleine Rakete in den Popo. Es tut mir so leid, mein kleiner Engel. Aber Mami muss das dringend machen."

„Können wir nicht bitte bitte ins Krankenhaus fahren und Tim dort untersuchen und behandeln lassen? Er hat doch schon jetzt während der Messung geweint und geschrien, weil es ihm weh getan hat. Wenn er jetzt noch einmal… Ich kann das nicht so sehr gut mir anhören."
„Gut, Jenne. Dann fährst du aber jetzt bitte mit unserem kleinen Tim alleine in die Klinik. Ich bin müde. … Tim, du süßer Schatz. Mami legt sich hin und Papi fährt dich ins Krankenhaus. Das muss ich mir jetzt nicht anschauen, wie du leidest. Mir geht es sowieso nicht besonders gut. Ich habe heute ein kleines Mädchen am Kopf operieren müssen; Doktor Hoffmann hat die Kleine in die Klinik aufgenommen. Ein Unfall mit der Straßenbahn, das kleine Mädchen ist mit ihrem Kopf so stark gegen die Scheibe gestürzt, dass ein Glassplitter in ihrem Kopf steckte. Und das Mädchen ist auch gerade erst fünf Jahre alt. Die arme kleine Maus. … Ich will im Moment eigentlich nur noch wissen, dass alles gut geklappt hat. Aber ich will auch eigentlich gar nicht ins Krankenhaus zu meinen Kollegen und erfahren müssen, dass das kleine Mädchen nicht mehr aus der Narkose aufgewacht ist. Deswegen ist… Deswegen musst du leider mit unserem kleinen Tim alleine ins Krankenhaus fahren. … Tim, vor dem Krankenhaus musst du keine Angst haben. Die Kollegen tun dir gar nichts Schlimmes. Du bekommst ein kleines Zäpfchen von den Kollegen und dann darf mein kleiner Engel schlafen. Es passiert meinem kleinen Baby im Moment wirklich gar nichts im Krankenhaus.", beruhigte Lea den kleinen Jungen noch einmal kurz und zog das Kind anschließend an, bevor Jenne die Wickeltasche zusammenpackte und plötzlich mit einem Blick auf Tim sagte: „Lea… Ich kann es nicht. Ich will Tim nicht in die Klinik bringen müssen. Er ist doch erst ein Jahr alt. Er hat Angst. … Lass uns doch bitte zusammen fahren. Oder du bringst ihn ins Krankenhaus und ich bereite hier Zuhause alles vor."

„Ich rufe Doktor Hoffmann an; vielleicht kann er kurz hierher kommen und Tim behandeln.", fiel Lea ein und sie seufzte kurz, als sie die Nummer von Doktor Hoffmann wählte.
„Doktor Hoffmann, hier Doktor Peters. Es geht um meinen kleinen Jungen… um meinen kleinen Tim. Er hat heute Nacht wohl Fieber bekommen, allerdings will sich mein armes, krankes Baby leider nach dem Fiebermessen kein Zäpfchen von Jenne und mir verabreichen lassen, da er leider große Angst vor der Behandlung hat. Ich kann ihm auch, wenn er es zulassen würde, leider gar kein Zäpfchen verabreichen, weil ich keines hier habe. Das letzte Zäpfchen habe ich Tim gegeben, als er sich vor ein paar Wochen am Herd die Hand verbrannt hat und an sehr starken Schmerzen litt.“, berichtete die Neurochirurgin und hörte, wie ihr kleiner Sohn zu schreien anfing.

„Mamaaaa! MAMAAA! MAMA! MAMIII! MAMA! MAMAAA!“, weinte der kleine Junge, als Lea den Jungen sanft streichelte und anschließend weiter mit ihrem Chef sprach: „Ich wollte Sie jetzt eigentlich nur anrufen und fragen: Könnten Sie vielleicht kurz zu mir kommen und Tim hier bei mir Zuhause behandeln? Ich will ihm eigentlich das Krankenhaus und den Transport in die Klinik in seinem Zustand ersparen. … Ja, in Ordnung. Dann komme ich vielleicht doch lieber mit meinem kleinen Tim zu Ihnen in die Klinik. Ich mache mich jetzt gleich auf den Weg. … Ja, danke. Danke, Doktor Hoffmann. Bis später; auf Wiederhören, Doktor Hoffmann."
Sogleich hob die erfahrene Neurochirurgin, nachdem sie das Handy wieder weggelegt hatte, ihren kleinen Sohn auf den Arm und erklärte: „Doktor Hoffmann wird sich unseren kleinen Tim gleich noch einmal genauer anschauen; er meinte, dass es kein Problem für ihn wäre. Aber er hat noch ein paar Stunden Dienst. … Ich werde jetzt am besten doch einmal mit unseren kleinen Mann in die Klinik fahren.“

„Bist du dir sicher, dass du unseren kleinen Tim wirklich ins Krankenhaus bringen willst? Ich meine, er hat… Er hat doch jetzt schon panische Angst vor dem Zäpfchen… Und wenn du ihn jetzt auch noch ins Krankenhaus bringst, dann… Dann muss er doch sicherlich auch in der Klinik bleiben. Ich meine, er hat doch schon jetzt so schlimmes Fieber.“ Jenne machte sich große Sorgen um den kleinen Jungen und streichelte seinem einjährigen Sohn über den Kopf. „Ich mache mir sehr große Sorgen, dass es unserem kleinen Tim vielleicht Angst machen könnte, wenn er von deinem Kollegen… von diesem Doktor Hoffmann untersucht wird.“

„Jenne, mach dir doch keine Sorgen. In der Klinik wird unser kleiner Junge ganz sicher nicht bleiben. … Er ist doch ein ganz tapferes Baby und wir kriegen ihn auch schon wieder auf die Beine. … Ja, mein kleiner Tim. Du wirst gesund. Versprochen.“, beruhigte Lea ihren kleinen Jungen und gab ihm einen Kuss. „Ich bin doch für dich da, wenn wir dich behandeln müssen…“
„Mama… Mama…“, wimmerte der kleine Tim und weinte kräftig, als er merkte, dass seine Mutter ihn schon für den Transport in die Klinik vorbereitete.
„Tim… Es ist doch gut, mein Süßer. Weißt du, mein Tim Schatz. Das tut mir jetzt zwar sehr sehr leid für dich. Aber wenn du angezogen bist, dann muss ich dich jetzt leider ins Auto bringen und mit dir ins Krankenhaus fahren. Das ist auch nicht so schlimm. Der Onkel Doktor Kai… unser Doktor Hoffmann ist da und wird dir höchstpersönlich ein kleines Zäpfchen gegen das Fieber geben. … Ja, ich weiß. Aber deine liebe Mami bringt dich ins Krankenhaus. Es wird ja auch bald alles wieder gut. Das ist hoch und heilig versprochen. Ich passe auf dich auf.", seufzte die erfahrene Ärztin und hob anschließend ihren kleinen Tim auch schon auf den Arm und fuhr mit ihm in die Klinik, was dem kleinen Tim gar nicht gefiel.  

Lauthals schreiend und fiepend blieb Tim auf dem Weg zum Auto unruhig zappelnd auf Leas Arm sitzen und wartete nur noch panisch schreiend auf seine Ermordung, als die Ärztin ihren kleinen Jungen in seinen Autositz setzte, ihn angurtete und mit dem kleinen Jungen sofort in die Klinik fuhr.
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