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TP Beast Rising | Part 1: Verzweiflung und Hoffnung

von Dragunarr
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Action / P18 / Div
Bumblebee OC (Own Character) Optimus Prime Ratchet
24.12.2020
08.07.2022
11
44.309
4
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24.12.2020 2.163
 
Gedanken verloren sah Optimus in den Sternen Himmel. Es war eine schöne Nacht mit klarerem Sternenhimmel. Ach, wenn er Cyberton nicht sah, wusste er, wo sein Heimatplanet lag.
Wie lange lag ihr Zuhause schon im Dunklen?
Wie langeschon führten sie diesen endlosen Krieg?
Wie lange wollten sie noch so weiter machen?
Eine Warme priese wehte um den Prime herum. So viele Fragen. So viel Trauer und Schmerz bei den Gedanken, was sie angerichtet hatten. Es war nicht zu verleugnen. Durch den Krieg haben sie ihre Heimat zugrunde gerichtet. Es war nicht abzustreiten.
Hätte es eine Möglichkeit gegeben, dies zu verhindern?
Hätten sie es irgendwie verhindern können?
Was wäre, wenn er selbst von Anfang an härter durchgegriffen hätte.
Megatron zu Beginn, ohne Gnade vernichtet hätte und nicht gehofft, ihn noch zu retten?
So viele geisterte in seinem Speicher herum. Wiederholte sich immer und immer wieder. So viele Fragen, die ihm keiner beantworten konnte. Ja, es waren viele. Einige waren sogar ansich selbst gerichtet. Bezogen sich auf ihn. Fragen, wie: ob er das Richtige tat?
Ob er ein guter Anführer war?
Und andere Fragen. Recht ungewöhnlich, würde andere meinen. Wenn sie nicht wussten, was wirklich in ihm vor ging.
Es gab Sachen, die ihn, seitÄonen ihn beschäftigten. Fragen, die schon lange vor dem Krieg existierten und heute umso mehr in seinen Speicher verharrten. Fragen wie, wann hatte er sich selbst verloren und wie lange verstellte er sich noch?
Äußerlich war er der starke, ruhige, kontrollierte Anführer.
Ein Prime, der die schwachen beschützte und meist wusste, was zu tun war, aber innerlich sah es anders aus. Innerlich fühlte er sich leer. Die Gefühle oder Emotionen wie Freude, Zufriedenheit und Heiterkeit hatte er schon seit vielen Äonen verloren. Die Hoffnung für sich, irgendwann dem zu entfliehen, ebenfalls. Lediglich Mitgefühl war wohl einer der wenigen, die er noch empfinden konnte.

Sein Blick wurde emotionslos. Er wollte ein Vorbild sein. Jemand zu den man auf sah. Aber inWahrheit betrog er sich selbst. Es erwies sich auch nicht ohne Grund so. In seinem Leben sind Dinge passiert, die keiner erahnen konnten, die zumindest nicht davon wussten. Er hatte eins Megatron vertraut in denn er einst seinen Bruder sah. Aber nun befanden sie sich ihm krieg. Waren erbitterten Erzfeinden. Sein Erbauer, der ihn großgezogen hatte, verschwand ihm nichts seit dem Krieg. War seitdem nie wiedergesehen.
Keine Spuren oder Hinweise. Allerdings waren diese Dinge nicht dafür Verantwortung in so fühlen zu lassen. Ihn so innerlich aussehen zulassen. Sie tragen lediglich nur einen kleinen Teil dazu bei. Es war etwas anderes, was ihn so quälte. So zerfraß und nicht abzuschütteln war. Was für ihn das Schlimmste ist, was nur passieren und sich nie überbieten konnte. Sein Spark Stück für Stück verzehrte.
Andere würde meinen, der Verlust der Heimat, ihres Platen und ihrer Art wäre das Schlimmste. Nichts könnte an dies herankommen.
Optimus verstand, wenn andere es so empfanden. Aber was bringt das Überleben der Heimat, der eigen Arte, wenn das, was ein Fühlen und Leben lies, nicht mehr da war. Wenn sein strahlendes Licht, was Hoffnung, Freude und liebe, nicht mehr existierte. Nur noch endloser Schmerz, seit Äonen zurückließ. Noch aber war der Prime nicht offline. Noch brannte ein Feuer in ihm. Wenn es nicht täte, dann würde er gar nicht hier sein. Er würde sich nicht so Einsätzen.
Ein Teil seines wahren Wesens existierte noch und es kämpfe. Hatte einen Ziel. Er würde ihre Arte ihre Heimat retten. Diesen Krieg gewinnen. Er musste es. Er tat es für seine Freunde. Seiner Familie. Er hatte es versprochen. Zumindest das wollte er einhalten. Auch wie sehr er sich leer füllte. Wie sehr es schmerzte, aufgeben war keine Option.
Für dies lebte er. Führ die, die hier waren. Führ die Schwachen und Unschuldigen. Und so lange würde er weitermachen. Sein Stolz und Wille hielt ihn auf Kurs.
So lange man ihn brauch, würde er da sein. Würde niemals gehen. Einfach so zu gehen, könnte er seinen Freunden und Familie niemals antun. Allerdings, wenn sie oder unschuldige jemals in Gefahr schwebend, dann würde er niemals zögern, sein Leben nicht zu geben. Wenn es die einzige essenzielle Möglichkeit ist.
Er war nun mal ihr Anführer und ein Anführer beschütze die Seinen. Egal ob sie von der gleichen Spezies waren oder nicht. Auch wenn er wohl nur eine halbwegs leere Hülle war. Er tat sein Mögliches, den Schein zu bewahren. Er tat sein Mögliches, damit andere die Hoffnung nicht verloren.

Ein kurzes Emotionsloses lächeln kam von Optimus Lippen.
„Wenn du mich jetzt sehen würdest. Wie erbärmlich ich bin. Du würdest mich dar für bestimmt deine Faust spüren lassen. Mich auslachen. … Dein Lachen. … Wie sehr ich das vermisse. Wie sehr ich das gerne wiedersehen würde. Dich … So sehr wünschte ich mirdich noch ein einziges Mal zusehen.“
Ruhig sah der rot-blaue Mech zu Boden. Erkannte wieder die Realität.
„Auch wie sehr ich mir das wünsche, es würde niemals geschehen. Du würdest eh nur von mir enttäuscht sein. Aber zumindest wärst du noch da.“

Ein tiefes Seufzen kam von dem Prime. Seit sie den Krieg führten, waren er und Megatron erbitterte Erzfeinde, aber tief ihm in war eine gewisse zufrieden vorhanden, da er noch lebte, auch wenn Optimus es sein wird, der Megatron den Gnadenstoß versetzt müsste. Wenn soweit kämme. Eine bittere Pille, die er da schlucken musste. Die Entscheidung, es durch zu ziehen, lag aber immer noch bei ihm. Noch stand nichts fest.
Seine Gedanken flohen kurz zu seinem Erbauer. Schon zum Anfang des Krieges war er verschwunden.
Erwurde nie wiedergesehen. Warum wusste er nicht, aber er wusste, dass sein Erbauer seine Gründe hätte. Er wäre nicht einfach so gegangen, aber tief in ihm wusste er, dass sein Erbauer irgendwo am Leben ist, auch wenn er sich manchmal wünschte, dass er hierwäre und in mit seiner Art und weiße unterstützen könnte. Er wäre jemand, den er nach Rat fragen konnte, denn Optimus Erbauer hatte wesentlich mehr Erfahrung und Energon eines Soldaten und Anführers. Er konnte Dinge anderes sehen und betrachten. War im Kampfeine andere Liga. Selbst Megatron hatte beachtlichen Respekt vor seinem Erbauer. Es gab nicht viele, die Megatrons Respekt überhaupt hatten.

Wieder seufzte der Prime. Wäre nur ER auch noch am Leben. Könnte ER nur ihm in diesen aussichtslosen Krieg beiseitestehen. Optimus ballte seine Hände zu Fäusten. Warum musste man ihm ihn wegnehmen.
„Warum hast du dein versprächen gebrochen? Warum?! Warum hast du dich nicht darangehalten. Wir wollten doch gemeinsam die Welt zu beschreiten. Du hattest mir versprochen, bei mir zu bleiben.“
Optimus sah wieder emotionslos in den Sternen Himmel. Eine Sternschnuppe flog vorbei. So hell und klar. Wirklich schön.

//Weißt du, wenn man eine Sternschnuppe sieht, bevor sie wieder weg ist, darf man sich was wünschen. Und mit Glück geht sie auch in Erfüllung. Es gibt so vieles, was sich ein Sparkling wünschen könnte. Mir fehlt so viel ein. Hey Orion, was würdest du dir wünschen?//

Optimus gab von sich ein kurzes Lächeln, was nichts aussagte. Keine Kraft oder Gefühl hatte. Aber er konnte es nicht unterdrücken. Mittlerweile wehte ein kühlerer Wind an ihn vorbei. Es fühle sich so an, als würde jemand über seine Wange streicheln. Ruhig schloss der Prime seine Optiken und atmete tief ein und aus.
„Wenn Sternschnuppe wirklich Wünsche erfüllen könnten.“
Noch immer hatte er seine Optiken geschlossen. Er erinnerte sich an die Zeit. An die schönste und beste Zeit seines bisherigen Lebens. An die Zeit, mit dessen Mech. Der ihn jeden Solarzyklus zum Lachen oder Lächeln brachte. Der ihn die schönsten Dinge zeigte und das Gefühl gab, niemals allein zu sein. Bei ihm war er, er selbst. War er glücklich. Dieser Mech war und wird immer etwas Einzigartiges sein. Ein Unikat. Keiner hatte jemals in ihm solche Gefühle hervorgerufen. Schafften es bis heute nicht.

Optimus fühle sich erbärmlich.VonSolarzykluszuSolarzyklus. ÄonfürÄon quälte er sich mit Schuldgefühlen. Wäre er nur damals nicht so schwach und ängstlich gewesen, dann hätte er ihn retten können. Wäre er nur so gewesen wie jetzt. Dann wäre er noch am Leben.
„Warum bist du damals nicht einfach weggelaufen?! Warum hast du dein Leben gegeben, um mich zu beschützen?!“
Optimus öffnete seine Optiken und sah wieder in den Sternenhimmel. Trauer und Einsamkeit spiegelten sich in seinen Blick wieder. Wenn er nur einen Wunsch frei hätte, dann wäre es, dass er ihn wiedersehen könnte. Sein lachen, sein Lächeln und seine Wärme.
Wie er ihn ansprach mit seine süßen, warmen, beruhigenden, aber auch verführerischen Stimme.
Wie er ihn mit seinen wunden schönen und einzigartigen Optiken ansah.
Seine Optiken.
Alles an ihn würde er so gerne wiedersehen. Vor allem seine Optiken. In den er sich immer wieder verlor. Was er so sehr an ihm liebte.
Wie sehr wünschte er sich, dass er wieder da war.
Dass er sein Leben so versüßte und Kreativität hineinbrachte. Der in ihm die Einsamkeit vertreibt.

Optimus bemerkte nicht, dass er die ganze Zeit beobachtet wurde. Von gewissen Teammitgliedern wie Arcee, Bumblebee, Smokescreen, Ultra Magnus, Wheeljack und Bulkhead. Zu sehr befand er sich in seinen negativen Emotionen. Seine Gedanken nahmen in völlig ein.
Sie wunderten sich, dass ihr Anführer hier ganz allein in dieser Nacht dort stand. Seltsame Sachen sprach. Als sie diese traurigen, niedergeschlagene Blicke sahen, machten sich alle großen Sorgen. Es ging schon seit einigen Tagen so, dass ihr Anführer sich so benahm. Er distanzierte sich immer mehr vor allen. Oder anderes gesagt mehr als gewöhnlich. Ging öfters auf Erkundungstour. Sprach kaum noch mit jemanden und wenn nur das Nötigste. Manchmal hatten sie das Gefühl, das ihr Anführer manchmal nicht wirklich anwesend war. Allerdings auf dem Schlachtfeld war er wie sonst. Zumindest war er beim letzten Angriff der Decepticons, auf ein Lager der Menschen, wie sonst gewesen. Und das war vor drei Tagen.
„Bee? Hast du nähe Ahnung, warum er sich momentan so benimmt?“, fragte die Femme den Schwarz-Gelbe. Der Scout schüttelte nur mit seinem Kopf. Er kannte Optimus schon eine Weile, aber dieses Benehmen ist ihm neu.
>Vielleicht weiß Ratchet was? Sie kennen sich wesentlich länger, als wir uns<, gab der Scout als Vorschlage vor.
Unsicher sahen sich alle untereinander an und blickten besorgt zu dem rot-blauen Mech.
„Wir sollten das morgen klären. Ihr wisst ja, was passiert, wenn man ihn um diese Zeit störte.“
Den Wrecker lief es zum Ende, als er zu Ende sprach, eiskalt die Rückenplatten herunter. Er hat da so seine Erfahrungen gemacht, die außer schmerzhaft geendet waren, oder er wurde einfach nur raus geschissen.
Einverstanden nickten alle dem Mech zu und begaben sich wieder zurück. Bumblebee aber blieb noch kurz stehen und sah kurz mit traurigen und besorgten Blicken zu Optimus, als er dann schließlich den anderen hinterherging. Mit einen besorgen und etwas hilflosen Gefühl.
Nun stand ihr Anführer wieder allein da. In dem mittlerweile kühleren Nachtwind und sternenklaren Nachthimmel.

Optimus hatte davon nichts mitbekommen.Zu sehr befand er sich in seinen Erinnerungen und Gedanken. Zu sehr quälten ihn seine Schuldgefühle. Seine tiefe Trauer. Nach einer Weile holte er eine Kette hervor und hielt sie in die Luft. Hielt sie in den klaren Sternenhimmel.
An der Kette hing ein strahlender blauer Kristall, der wie ein Oktaeder geformt war. Dieser war recht lange zogen und schmal.
„Einst habe ich dir zwei Anhänger geschenkt. Was du immer bei dir trugst. Ob Tag oder Nacht. Nun ist nur noch der hier übrig. Das ist das Einzige, was ich von dir noch habe. Das hier und meine Erinnerung, ... Gefühle“, sprach der Prime emotionslos. Er betrachtet den Kristall eine Zeit lang, als er dann die Kette in den rechten Servo legte und sanft ballte. Ein Teil der Kette hing hinunter, während der Kristall in dem Servo ruhte. Ruhig legte er darauf seinen Servo gegen seine Brustplatte direkt über seinen Spark.
„Bitte verzeih, dass ich mein Versprechen nicht eingehalten habe. Das ich es gebrochen habe. Bitte verzeih, Draco.“
Seine Stimme klang voller Trauer und Schmerz. Das unterschwellige Schamgefühl machte es nicht besser.

Wann hörte nur dieser Schmerz auf. Warum kann er einfach loslassen und alles vergessen.
Nein, das konnte er nicht. Er konnte nicht loslassen aus Angst. Er dürfte ihn einfach nicht Vergessen könnte. Da ertrug er lieber das Leid. Die Bürde.
Wenn er es täte, dann wäre alles fort. Er wäre vollständig offline.
Hätte nie existiert und das musste er verhindern. Sonst könnte er eines Tages niemals vor ihm stehen, wenn die Zeit gekommen war, in den All-Spark ein zu träten.



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*Servo = Hand
*Solarzyklus = Tag
* Äon = Jahr
*Sparkling = Kind

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Jaaa, das ist der Prolog meiner neuen Story, der hier erscheinen wird.
Lange habe ich gehadert, diese zu veröffentlichen und nun ist es so weit. XD
Ich bin so aufgeregt.

Tja, und es fängt schon mal dramatisch an. Eigentlich nicht wirklich passend zu den Feiertagen.
Ich hoffe dennoch, es hat euch gefallen.
Das eigentliche erste Kapitel wird dann in den nächsten Tagen erscheinen.
Ich bin gespannt, wie die Story hier ankommt.

Reviews, Kommentare sind immer gern gesehen.
Kritiken sind auch in Ordnung.

Ich wünsche euch frohe Festtage und wir sehen uns im nächsten Kapitel.

Gruß eure Dragunarr ;)
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